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Sozialpartnerschaft hat sich auch in der Selbstverwaltung der Kassen bewährt

Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften feiern 100 Jahre Tarifautonomie und Sozialpartnerschaft

Foto: Knut Lambertin, Dr. Volker Hansen (v.l.)

Knut Lambertin, Dr. Volker Hansen (v.l.)

(16.10.18) Die Sozialpartnerschaft von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften hat sich auch in der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenkassen bewährt. Darauf weisen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter aus Anlass des 100-jährigen Jubiläums von Tarifautonomie und Sozialpartnerschaft hin.

"Die Selbstverwaltung in den Sozialversicherungen ist ein fester Bestandteil der Sozialpartnerschaft. Die Stabilität unseres Sozialsystems und der hohe Standard der Gesundheitsversorgung in Deutschland sind auch ein Verdienst der sozialen Selbstverwaltung von Versicherten- und Arbeitgebervertretern", sagt Knut Lambertin, Aufsichtsratsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes für die Versicherten und im Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zuständig für Gesundheitspolitik.

"Das Jubiläum der Tarifautonomie ist ein guter Anlass, die engagierte Mitarbeit der Selbstverwaltung an der qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten zu würdigen", betont Volker Hansen, Aufsichtsratsvorsitzender für die Arbeitgeber und Leiter des Bereiches Gesundheits- und Sozialpolitik bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). "Die soziale Selbstverwaltung ist ein unverzichtbarer Teil der demokratischen Entscheidungsprozesse im Gesundheitswesen. Sie funktioniert nur dank der engagierten ehrenamtlichen Arbeit der zahlreichen Arbeitgeber- und Versichertenvertreter auf Bundes- und Landesebene."

Unter dem Motto "100 Jahre Sozialpartnerschaft – erfolgreich in die Zukunft" findet heute im Deutschen Historischen Museum die gemeinsame Festveranstaltung von BDA und DGB statt. Anlass ist der Abschluss des sogenannten Stinnes-Legien-Abkommens im Jahr 1918. Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften schlossen damit erstmals eine umfangreiche Kollektivvereinbarung.

(Pressemitteilung des AOK-Bundesverbandes vom 16.10.18)