Knieprothesen-OP: Große Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

(22.10.20) Wer seine Knieprothese wechseln lassen muss, sollte nicht ins erstbeste Krankenhaus gehen. Aktuelle Qualitätsdaten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) haben deutliche Unterschiede in der Behandlungsqualität zu Tage gefördert. Bei knapp acht Prozent der Patienten kommt es nach der Operation zu Komplikationen. Die AOK hat das Informationsangebot in ihrem Online-Portal zur Krankenhaussuche um die entsprechenden Informationen ergänzt. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, rät, bei der Klinikwahl auf Erfahrung zu setzen.

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Höhepunkt der Covid-19-Krankschreibungen im April

(15.10.20) Insgesamt waren bis Ende August 2020 über 58.000 AOK-versicherte Beschäftigte wegen einer SARS-CoV-2-Infektion krankgeschrieben. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für die Monate Januar bis August 2020. Demnach lag der Wert im April mit mehr als 29.000 betroffenen Beschäftigten am höchsten. Insgesamt verzeichnete das WIdO lediglich im März und April einen höheren Krankenstand als im Mittel der letzten zehn Jahre. Die Daten sprächen dafür, dass Ärzteschaft und Beschäftigte mit der temporären Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung verantwortungsvoll umgegangen seien, sagte Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

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Hoyer: "Versprechen der Sozialgarantie wird nicht gehalten"

(13.10.20) Der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat am Dienstag (13. Oktober) für das Jahr 2021 einen durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz von 1,3 Prozent ermittelt. Die Beratungen bestätigten die drohende Misere, kommentierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jens Martin Hoyer, das Ergebnis. Die Bundesregierung habe zugesagt, die Finanzierungsverantwortung für die 2021 entstehende Lücke in der GKV vollständig zu übernehmen. Stattdessen müssten nun die Beitragszahler zwei Drittel des Defizits aufbringen, kritisierte Hoyer.

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Covid-19: Lange Fehlzeiten nach Klinikbehandlung

(13.10.20) Zwischen dem 1. März und dem 21. April 2020 wurden mehr als 3.700 AOK-versicherte Erwerbstätige wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt. Sie fehlten auch danach länger im Betrieb als die nicht infizierte Vergleichsgruppe mit gleicher Alters- und Geschlechtsstruktur. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Der Krankenstand dieser Beschäftigten lag demnach in den ersten zehn Wochen nach Entlassung bei 6,1 Prozent. In der Vergleichsgruppe betrug der Wert 2,8 Prozent.

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Fairer Umgang am Arbeitsplatz beeinflusst den Krankenstand

(29.09.20) Beschäftigte, die sich von ihren Vorgesetzten fair behandelt fühlen, sind mit 12,7 Fehltagen seltener krank als jene, die ihren Chef als ungerecht empfinden. Sie fehlen im Schnitt 15,0 Tage. "Das Handeln von Führungskräften und ihr Umgang mit Beschäftigten beeinflussen deren Gerechtigkeitsempfinden und damit auch deren gesundheitliche Verfassung", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch. Daher nehme die AOK bei ihrem Betrieblichen Gesundheitsmanagement die mittlere Leitungsebene in den Fokus.

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"Angriff auf die soziale Selbstverwaltung"

(22.09.20) Als einen "weiteren Angriff auf die Beitragsrücklagen bei den gesetzlichen Krankenkassen und die soziale Selbstverwaltung" bezeichnen die Vorsitzenden des Aufsichtsrats des AOK-Bundesverbandes die Pläne der Bundesregierung, 2021 die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu stabilisieren. Damit werde "das Vertrauen der Versicherten und Arbeitgeber in die Politik" ausgehöhlt, "der Solidargedanken in der GKV beschädigt und die Selbstverwaltung entmündigt", sagten Dr. Volker Hansen und Knut Lambertin am Dienstag (22. September).

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AOK lehnt Zugriff auf Kassen-Rücklagen ab

(22.09.20) Der Plan von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die 2021 absehbare Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch einen Zugriff auf die Rücklagen der Krankenkassen aufzufangen, stößt auf Widerstand der AOK. Das Gros des errechneten Bedarfs von mehr als 16 Milliarden Euro habe nichts mit der Corona-Pandemie zu tun, sondern sei "durch die ausgabentreibende Gesetzgebung in dieser Legislatur verursacht", stellte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag (22. September) klar. "Dieses finanzpolitische Strohfeuer untergräbt das Vertrauen in eine seriöse und kalkulierbare Gesundheitspolitik", so Litsch.

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Verordnungsanteil von Reserve-Antibiotika immer noch zu hoch

(17.09.20) Etwa jedes zweite verordnete Antibiotikum ist ein sogenanntes Reserve-Antibiotikum. Diese Präparate sollen eigentlich nur bei schweren bakteriellen Erkrankungen eingesetzt werden, machten aber 53 Prozent der Antibiotika-Verordnungen im Jahr 2019 aus. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) nennt die Zahlen "besorgniserregend hoch". Je sorgloser diese Antibiotika verordnet würden, desto resistenter würden die Bakterien.

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AOK-Umfrage: Corona schweißt auch zusammen

(16.09.20) Die überwiegende Mehrheit der mittelständischen Unternehmen berichtet im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie auch von positiven Effekten. Insbesondere sei der Zusammenhalt im Betrieb gestärkt worden. Das zeigt eine bundesweite Erhebung des Instituts "Produkt + Markt" unter 500 mittelständischen Betrieben mit zehn bis 250 Beschäftigten im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Auch das Vertrauensverhältnis zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft habe sich verbessert.

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AOK setzt bei Antibiotika-Ausschreibung auf Versorgungssicherheit und Umweltschutz

(14.09.20). Die AOK hat am Montag (14. September) eine gesonderte Rabattvertrags-Ausschreibung über fünf Antibiotika veröffentlicht. Ziel ist es, die Abhängigkeit von nur wenigen internationalen Produktionsstandorten zu verringern und gleichzeitig Standards für Umweltschutz zu setzen. "Wir lassen erweiterte Zuschlagskriterien einfließen wie etwa Länge der Lieferkette, Umweltaspekte und die Einhaltung örtlicher Vorgaben des Arbeitsschutzes," sagte Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg und Federführer der AOK-Gemeinschaft für die bundesweiten Generikaverträge.

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Ein Viertel der Pflegehaushalte sehr stark belastet

(02.09.20) Ein Viertel der Haushalte wendet mindestens 7,6 Stunden pro Tag für die Pflege eines Angehörigen auf. Weitere 50 Prozent der pflegenden Angehörigen sind bis zu vier Stunden im Einsatz. Etwa 1,5 Stunden werden demnach von anderen – nicht bezahlten – Personen und nur knapp eine Dreiviertelstunde pro Tag von Pflegediensten oder über andere Leistungen der Pflegeversicherung erbracht.

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Covid-19: Über die Hälfte der Beatmungspatienten gestorben

(29.07.20) 53 Prozent der Corona-Patienten, die beatmet werden mussten, haben die Krankheit nicht überlebt. Bei Patienten ohne Beatmung war es nur jeder sechste. Das sind zwei Ergebnisse einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und der Technischen Universität Berlin. Ausgewertet wurden die Daten von etwa 10.000 Patienten mit bestätigter Covid-19-Diagnose, die von Ende Februar bis Mitte April 2020 in deutschen Krankenhäusern aufgenommen wurden. Insgesamt verstarb etwa jeder fünfte Covid-19-Patient.

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Pille zur Verhütung: Über die Hälfte der Verordnungen mit Risiko

(28.07.20) Der Anteil der verordneten Verhütungs-Pillen mit höherem Risiko für Thrombosen und Embolien bleibt hoch. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Verordnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). Zwar hat der Verordnungs-Anteil der Präparate mit einem höheren Risiko im Laufe der letzten zehn Jahre deutlich abgenommen, allerdings stagniert der Rückgang seit zwei Jahren. Insgesamt verhüten immer weniger junge Frauen mit der Pille.

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Arzneimittelrabattverträge: AOK stärkt Liefersicherheit

(20.07.20) Ab sofort verpflichtet die AOK ihre Partner bei Arzneimittelrabattverträgen, dauerhaft Reserven für drei Monate anzulegen. So sollen künftig Produktions- oder Lieferausfälle abgesichert werden. „Die Corona-Pandemie zeigt überdeutlich, wie sehr die Arzneimittelversorgung in Europa von den weltweiten, krisenanfälligen Produktions- und Lieferketten der global aufgestellten Pharmaindustrie abhängig ist“, sagte Johannes Bauernfeind, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg und Chefverhandler für die bundesweiten Arzneimittelrabattverträge der AOK. Die AOK begrüße daher das Ziel der deutschen EU-Ratspräsidentschaft, die Liefersicherheit wichtiger Medikamente zu stärken. Am Montag (20. Juli) hat die AOK die Ausschreibung zur 24. Tranche gestartet.

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Arzneimittel: Patentschutz sorgt weiter für satte Gewinne

(16.07.20) 21,0 Milliarden Euro haben die Krankenkassen 2019 für patentgeschützte Arzneimittel ausgegeben. Das zeigt ein aktueller Bericht des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zum GKV-Arzneimittelmarkt. Damit erreichen diese Ausgaben einen neuen Rekordwert und umfassen knapp die Hälfte der gesamten Arzneimittelkosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Höhe von 43,9 Milliarden Euro. Dabei machen diese Medikamente gerade einmal 6,5 Prozent der Versorgung aus.

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Krankschreibungen wegen Covid-19: Altenpflege deutlich über dem Durchschnitt

(08.07.20) Von März bis Mai 2020 haben mehr als 1.280 je 100.000 Beschäftigte in der Altenpflege im Zusammenhang mit Covid-19 an ihrem Arbeitsplatz gefehlt. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Arbeitsunfähigkeitsdaten der AOK-Mitglieder durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). Im Schnitt aller Beschäftigten waren es knapp 480 je 100.000 Beschäftigte, die bei der AOK versichert sind. Altenpflegekräfte mussten laut der Auswertung auch deutlich häufiger im Krankenhaus behandelt werden.

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Corona-Lockdown lässt Krankenhaus-Fallzahlen stark sinken

(29.06.20) Während der Lockdown-Phase im März und April 2020 ist die Zahl von Behandlungsfällen in deutschen Krankenhäusern um 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum zurückgegangen. Eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt, dass die Rückgänge bei planbaren, nicht dringlichen Eingriffen besonders hoch sind. Anlass zur Sorge gibt der Rückgang von Behandlungen bei lebensbedrohlichen Notfällen. Das WIdO hat die Fallzahl-Rückgänge erstmals auf einer validen bundesweiten Datenbasis untersucht.

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"Familiencoach Pflege" gestartet

(23.06.20) Jeder vierte pflegende Angehörige ist laut einer Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO ) "hoch belastet". Der "Familiencoach Pflege", ein neues Online-Programm der AOK, soll helfen, psychische Belastungen durch die Pflege zu bewältigen. Das Angebot ist kostenlos und anonym nutzbar.

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iga.barometer: Bereits vor Corona jeder Dritte im Homeoffice

(18.06.20) Das Arbeiten von zu Hause aus oder von unterwegs hat innerhalb der vergangenen drei Jahre an Bedeutung gewonnen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga). 2019 haben demnach zuletzt 35 Prozent der Befragten die Möglichkeit des Homeoffice genutzt. Dabei machen Führungskräfte häufiger von dieser Option Gebrauch als Beschäftigte ohne Personalverantwortung.

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Über die Hälfte der Deutschen weiß zu wenig über Ernährung

(16.06.20) Fast 54 Prozent der Bundesbürger verfügen über eine unzureichende Kompetenz in Ernährungsfragen. Das zeigt eine Studie des AOK-Bundesverbandes. Dabei sind Männer deutlich stärker betroffen als Frauen. "Ernährungskompetenz will gelernt sein", sagte Bundesernährungsministerin Julia Klöckner anlässlich der Präsentation der Studie am Dienstag (16. Juni). "Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, Verbraucher aller Lebensphasen dabei zu unterstützen."

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Methodenbewertung: Neue Verfahrensverordnung gefährdet Patientensicherheit

(04.06.20) Kritisch beurteilt der AOK-Bundesverband den Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für die sogenannte Methodenbewertungs-Verfahrensverordnung. Diese "ebnet den Weg dafür, dass zukünftig unwirksame oder gar schädliche Untersuchungen und Behandlungen in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen werden könnten", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (4. Juni).

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Umfassender Relaunch des Web-Portals für Beschäftigte im Gesundheitswesen

(03.06.20) Nach einem umfassenden Relaunch ist am Mittwoch (3. Juni) das neue Gesundheitspartner-Portal der AOK gestartet. Die inhaltlich und optisch überarbeitete Website bietet den Beschäftigten im Gesundheitswesen zusätzliche Fachinformationen und neue Service-Angebote. "Die AOK ist die einzige Krankenkasse, die solch ein breites Informationsangebot für Leistungserbringer hat", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, anlässlich des Neustarts. Das Gesundheitspartner-Portal bietet auf Berufsgruppen abgestimmte bundesweite und regionale Informationen rund um Kranken- und Pflegeversicherung.

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Hüft- und Knie-OPs: Routine steigert die Qualität

(28.05.20) Zwei Studien des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) belegen den Zusammenhang zwischen Fallzahl und Qualität bei Hüft- und Knieprothesenwechseln. Je häufiger ein solcher Eingriff durchgeführt wird, desto seltener kommt es zu Komplikationen oder Todesfällen. Die beiden Studien wurden im "Journal of Arthroplasty" veröffentlicht. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) empfiehlt deshalb Prothesenwechsel nach Wiederaufnahme planbarer Operationen in spezialisierten Zentren durchzuführen.

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Krankenhaus-Fallzahlen noch nicht aussagekräftig

(14.05.20) Die von der BILD veröffentlichte interne Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) über einen möglichen Rückgang bei Notfall-Behandlungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie lassen noch keine validen Aussagen zu. Die Diagnosen, auf denen die Auswertung aus dem April beruhe, seien zunächst Verdachtsdiagnosen, stellte das WIdO klar. Das Papier sei veraltet, vollständige Fallinformationen hätten noch gar nicht berücksichtigt werden können.

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Fritz-Schösser-Medienpreis für gesundheitspolitischen Journalismus gestartet

(04.05.20) Vor allem im Gesundheitswesen geht es häufig darum, komplexe Themen und Zusammenhänge zu erklären. Diese journalistische Leistung würdigt die soziale Selbstverwaltung des AOK-Bundesverbandes 2020 erstmals mit dem bundesweiten Fritz-Schösser-Medienpreis. Die Auszeichnung ist themenunabhängig und für alle Medienarten geöffnet. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Juni 2020.

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Studie zeigt: Kindercerealien enthalten zu viel Zucker

(01.04.20) So gut wie alle Frühstückscerealien für Kinder erhalten mehr Zucker als von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Notwendig seien jetzt "wirksamere und vor allem verpflichtende Reduktionsziele, die nicht erst in fünf Jahren umgesetzt sind", fordert der Präventionsexperte im AOK-Bundesverband, Dr. Kai Kolpatzik, bei der Präsentation der Studienergebnisse am Mittwoch (1. April). Es gehe darum, "die jüngere Generation vor Adipositas und anderen ernährungsbedingten Krankheiten zu schützen", so Dr. Sigrid Peter, Vizepräsidentin des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendärzte.

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Corona-Krise: Hilfe für Kliniken nur der erste Schritt

(23.03.20) Als "unerlässlich" bezeichnet der AOK-Bundesverband den vom Bundeskabinett beschlossenen Entwurf des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes. Dies sorge dafür, "dass die Krankenhäuser zeitnah mehr Geld bekommen und somit liquide bleiben", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Montag (23. März). Das Gesetz könne aber nur der erste Teil eines "umfassenden Rettungsschirms für das deutsche Gesundheitswesen" sein.

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Coronavirus: AOK sichert Liquidität betroffener Kliniken

(13.03.20) Sollte es wegen der aktuellen Infektionswelle zu Streichungen planbarer Eingriffen oder durch Sonderaufwendungen für Coronavirus-Patienten zu finanziellen Engpässen bei Krankenhäusern kommen, will die AOK unbürokratisch helfen. Die gute Versorgung der Patienten und die Arbeitsfähigkeit der Kliniken stehe jetzt im Mittelpunkt, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Freitag (13. März) in Berlin.

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Krankenstand: Rückenschmerz häufiger als Schnupfen

(11.03.20) Durchschnittlich 19,8 Tage ist jeder AOK-versicherte Beschäftigte 2019 krankheitsbedingt im Job ausgefallen. Zwei Tage davon entfallen auf unspezifische Rückenschmerzen. Die klassische Erkältung kommt dagegen nur auf 1,4 Tage. Im Schnitt war somit fast jeder Zehnte im vergangenen Jahr einmal wegen Rückenschmerzen krankgeschrieben. Die Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigen allerdings auch starke regionale Unterschiede.

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PDSG: Keine Abstriche beim Datenschutz

(25.02.20) Weite Teile des Referentenentwurf zum Patientendaten-Schutzgesetz (PDSG) stoßen beim AOK-Bundesverband auf Zustimmung. Allerdings sieht Vorstandschef Martin Litsch Nachbesserungsbedarf beim Datenschutz und bei den Finanzierungsregelungen zur elektronischen Patientenakte (ePA). Das betrifft die Regelungen zur Datenspende sowie die zusätzliche Honorierung der Ärzte für das Befüllen der ePA. Für Donnerstag (27. Februar) hat das Bundesgesundheitsministerium zur Fachanhörung geladen.

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Chancen zur Arbeitszufriedenheit in der digitalen Welt

(20.02.20) Ständige Unterbrechungen und die Fülle stetig neuer Informationen prägen inzwischen den Arbeitsalltag vieler Beschäftigten. Die Zeit für konzentriertes Arbeiten wird knapper. Sich in eine Aufgabe völlig zu vertiefen und die eigenen Kompetenzen bestätigt zu finden, ist jedoch wichtig für die Arbeitszufriedenheit und die Leistungsfähigkeit. Der aktuelle iga.Report gibt einen Überblick über die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Psyche der Beschäftigten und zeigt auf, was Beschäftigte und Arbeitgeber dagegen tun können.

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"Apps auf Rezept": Baustellen bei Datenschutz und Nutzennachweis

(18.02.20) Der AOK-Bundesverband signalisiert grundsätzliche Zustimmung zu den neuen "Apps auf Rezept". In seiner Stellungnahme zum Referentenentwurf für die "Digitale-Gesundheitsanwendungen-Verordnung" (DiGAV) übt der Verband jedoch Kritik an den Regelungen zu Datenschutz und Nutzennachweis. So lege die Verordnung zwar verschiedene Anforderungen fest, eine Überprüfung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sei jedoch nicht vorgesehen.

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Hoyer: Verzicht auf Diagnoseverbot der richtige Schritt

(13.02.20) Der AOK-Bundesverband unterstützt den Verzicht auf das verschärfte Diagnoseverbot in Versorgungsverträgen. "Offenbar hat sich die Einsicht durchgesetzt, dass eine solche Regelung versorgungspolitisch absolut kontraproduktiv ist", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Jens Martin Hoyer anlässlich der Verabschiedung des Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetzes (GKV-FKG) am Donnerstag (13. Februar) im Bundestag. Allerdings werde der umstrittene Regionalfaktor im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich kommen, kritisierte Hoyer.

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Lesen und Schreiben für die Gesundheit

(05.02.20) Etwa jeder achte Erwerbsfähige in Deutschland kann weder richtig lesen noch schreiben. Das ist ein Ergebnis der LEO-Studie 2019 der Universität Hamburg. Um die Lese- und Schreibfähigkeit im Bereich der Gesundheitsversorgung zu stärken, hat das Projekt "HEAL - Health Literacy im Kontext von Alphabetisierung und Grundbildung" ein ganzes Bündel an Handlungsempfehlungen herausgearbeitet und veröffentlicht.

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Reform der Notfallversorgung: "Genau der richtige Ansatz"

(16.01.20) Der AOK-Bundesverband begrüßt den Referentenentwurf zur Neuaufstellung der ambulanten Notfallversorgung. Das Gesetz gehe die wichtigsten Probleme effektiv an, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Donnerstag (16. Januar) in Berlin.

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Medizinprodukte-Gesetz: Patientensicherheit kommt noch zu kurz

(15.01.20) Die AOK sieht im Kabinettsentwurf zum Medizinprodukte-EU-Anpassungsgesetz (MPEU-AnpG) Nachbesserungsbedarf. "Das betrifft vor allem die Pflicht von Ärzten und Kliniken, beim Verdacht auf Schädigung von Patienten durch fehlerhafte Medizinprodukte sofort die Krankenkasse des Patienten zu informieren", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages am Mittwoch (15. Januar).

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Heilmittelbericht 2019: Volkskrankheit Rückenschmerz

(17.12.19) 4,4 Millionen AOK-Versicherte leiden unter chronischen, unspezifischen Rückenschmerzen. Über ein Viertel davon war deswegen in den vergangenen fünf Jahren dauerhaft beim Arzt. Das zeigen die Zahlen des aktuellen Heilmittelberichts des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Rückenschmerz werde zu Recht als Volkskrankheit bezeichnet, kommentiert der stellvertretende WIdO-Geschäftsführer Helmut Schröder, die Ergebnisse des Berichts.

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FKG: Zielgenaue Behandlung nicht gefährden

(11.12.19) Die Allianz Deutscher Ärzteverbände und die AOK sehen zahlreiche Verträge zur besseren Versorgung von Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen in Gefahr. Grund sind geplante Änderungen der gesetzlichen Vorgaben im Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz (GKV-FKG). Dr. Werner Baumgärtner, Vorstandsvorsitzender von MEDI GENO Deutschland, nennt die neuen Regelungen problematisch und spricht von drastischen Eingriffen in die Gestaltung bestehender und künftiger Versorgungsverträge.

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Arzneimittelversorgung: Rabattverträge verhindern Lieferengpässe

(05.12.19) Arzneimittelrabattverträge leisten einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit der Patienten und sind keineswegs die Ursache für Lieferengpässe, wie Pharmaverbände und Apothekerschaft immer wieder behaupten. Die AOK Baden-Württemberg, der AOK-Bundesverband und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) liefern neue Fakten, warum Rabattverträge gut für Patienten und Pharmafirmen sind und was gegen Lieferengpässe tatsächlich hilft.

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Prävention: AOK auch bei der Qualität ganz vorn

(25.11.19) Mit rund 200 von insgesamt 500 Millionen Euro investierte die AOK 2017 das meiste Geld aller Krankenkassenarten in Prävention. Erstmals hat jetzt das IGES Institut im Auftrag des AOK-Bundesverbandes im "Qualitätsbericht Prävention" das Präventionsengagement der Gesundheitskasse mit dem der übrigen gesetzlichen Krankenkassen verglichen. Neben Partizipation, Reichweite und Ganzheitlichkeit flossen Qualitätsmanagement und die Qualifikation des Personals in die Analyse mit ein.

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Jeder zweite Azubi berichtet über arbeitsbedingte gesundheitliche Beschwerden

(19.11.19) Fast vier von fünf Azubis bewerten ihre Gesundheit als gut oder sehr gut. Dennoch hat etwa die Hälfte von ihnen bereits gesundheitliche Probleme, die mit dem Arbeitsplatz zusammenhängen, wie eine aktuelle Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt. Neben den Belastungen am Arbeitsplatz geht die Befragung auch dem Gesundheitsverhalten der Auszubildenden nach.

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Gesundheitsatlas Diabetes: Neue Zahlen aus dem WIdO

(13. 11.19) In Deutschland gibt es mehr als sieben Millionen Menschen, die an Diabetes Typ 2 leiden. Damit sind 8,6 Prozent der Gesamtbevölkerung von dieser Volkskrankheit betroffen. Der „Gesundheitsatlas Diabetes“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt erstmals deutliche regionale Unterschiede zwischen den mehr als 400 Kreisen Deutschlands.

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Sichere Arzneimittelversorgung durch Rabattverträge

(07.11.19) 99,7 Prozent der 9.000 Arzneimittel, für die es einen AOK-Rabattvertrag gibt, waren Anfang September 2019 lieferbar. Bezogen auf alle Arzneimittel, die zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung verordnet werden, betrug die Lieferquote 99,3 Prozent. Eine aktuelle Analyse widerlege eindeutig das Gerücht umfangreicher Lieferengpässe in Deutschland aufgrund von Rabattverträgen, so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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MDK-Reformgesetz und DVG: Verbesserungen im Detail

(06.11.19) Eine verordnungsfähige digitale Gesundheitsanwendung muss einen medizinischen Nutzen oder eine patientenrelevante Struktur- und Verfahrensverbesserung in der Versorgung nachweisen. Außerdem sollen Krankenhäuser bei fehlerhaften Abrechnungen künftig Strafzahlungen in Höhe von mindestens 300 Euro leisten. Entsprechende Änderungen sind noch vor dem Abschluss der Beratungen im Deutschen Bundestag am Donnerstag (7. November) ins Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) sowie ins MDK-Reformgesetz gekommen. Der AOK-Bundesverband begrüßt das, hält aber das neue Prüfverfahren mit festen Prüfquoten weiterhin für ungeeignet.

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Online-Karte zeigt Kliniken, die komplizierte OPs durchführen dürfen

(29.10.19) Welche Kliniken in Deutschland dürfen 2020 Operationen vornehmen, für die es als Vorgabe eine Mindestanzahl an Eingriffen pro Jahr gibt? Diese Frage beantwortet die bundesweite "Mindestmengen-Transparenzkarte", mit der die AOK erstmals einen detaillierten Überblick gibt.

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Neue Daten zur Krankenhausqualität

(25.10.19) Aktuelle Analysen auf Basis des Verfahrens zur „Qualitätssicherung mit Routinedaten“ (QSR) zeigen deutliche Unterschiede zwischen Kliniken bei Leistenbruch-Operationen und Hüftprothesenwechseln. Im Viertel der Kliniken mit der schlechtesten gemessenen Behandlungsqualität war die Komplikationsrate bei den Leistenbruch-OPs fast doppelt so hoch wie in dem Viertel mit den besten Werten. Es handelt sich um die erste Veröffentlichung von klinikbezogenen Qualitätsdaten zu Leistenbruch-OPs.

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Erheblicher Nachholbedarf bei Patientenrechten

(24.10.19) Die AOK sieht gravierende Lücken im Patientenrechtegesetz und weist auf Defizite bei der Umsetzung der Gesetzes hin. Am Donnerstag (24. Oktober) stellte der AOK-Bundesverband ein umfangreiches Positionspapier zur Stärkung der Patientenrechte vor. Es sieht unter anderem Nachbesserungen bei der Information der Patienten sowie bei der Entschädigung der Opfer von Behandlungs- und Pflegefehlern vor.

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AOK richtet Versichertenkommunikation neu aus

(14.10.19). Die AOK-Gemeinschaft hat sich für die Berliner Agentur Serviceplan und den Hamburger Heinrich Bauer-Verlag als Content-Dienstleister in der Versichertenkommunikation entschieden. Die beiden Unternehmen haben sich als Bietergemeinschaft gegen insgesamt vier weitere Bewerber durchgesetzt. Der Vertrag läuft vier Jahre.

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Differenzierte Diagnose für gute ärztliche Behandlung unerlässlich

(09.10.19) Die Bundesregierung will diagnosebasierte Versorgungsverträge zwischen Ärzten und Krankenkassen untersagen. Der AOK-Bundesverband spricht sich gegen diese Regelung im Kabinettsbeschluss zum GKV-Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz (GKV-FKG) vom Mittwoch (9. Oktober) aus. Dieses Verbot verkenne den Wert differenzierter Diagnosen und eine sachgerechte Kooperation zwischen Haus- und Fachärzten.

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GKV-FKG: Zwangsöffnung vom Tisch

(02.10.19) Regional begrenzte Krankenkassen müssen sich nicht bundesweit öffnen. Die umstrittene Regelung ist nicht mehr Teil des Kabinettsentwurfs zum Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz. Die AOK-Gemeinschaft begrüßt diesen Schritt ausdrücklich.

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Arzneimittelmarkt: Patenschutz treibt die Kosten in die Höhe

(24.09.19) Der Umsatz von patentgeschützten Arzneimitteln hat sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdreifacht: von 163 Euro je Verordnung auf 471 Euro. Das zeigen die Analysen des Arzneiverordnungs-Reports 2019. Diese und weitere Zahlen präsentierten die Herausgeber am Dienstag (24. September ) in Berlin.

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Homeoffice: Zufriedenheit steigt, psychische Belastung aber auch

(17.09.19) Laut einer Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den Fehlzeiten-Report 2019 hat Homeoffice viele Vorteile für die Beschäftigten. So können sie ihre Arbeit selbstständiger planen und konzentrierter arbeiten. Gleichzeitig steigt bei diesen Beschäftigten aber die psychische Belastung. Beispielsweise fühlten sich 73,4 Prozent der Befragten mit Homeoffice in den letzten vier Wochen erschöpft, bei Beschäftigten, die ausschließlich im Büro arbeiteten, waren es nur 66 Prozent.

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iga.Report 39: Betriebliche Gesundheitsförderung auch bei Teilzeit

(15.08.19) Ein Fünftel aller Erwerbstätigen in Deutschland arbeitet befristetet oder in Teilzeit. Diese Gruppe ist für Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung schwer zu erreichen. Wie das dennoch funktionieren kann, erläutert der aktuelle Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga).

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Ambulante Versorgung: Qualität messen und verbessern

(12.08.19) Vor zehn Jahren haben der AOK-Bundesverband und das Göttinger aQua-Institut begonnen, ein Qualitätsindikatorensystem für die ambulante Versorgung (QISA) aufzubauen. Jetzt wurden vier QISA-Bände aktualisiert. Dabei sind neben medizinisch-wissenschaftlichen Aspekten insbesondere die Erfahrungen von Ärztinnen und Ärzten in der täglichen Anwendung der QISA-Indikatoren eingeflossen.

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MDK-Reform völlig inakzeptabel

(16.07.19) Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes sieht in der Kabinettsfassung des MDK-Reformgesetzes keinerlei Fortschritt. Schon der Referentenentwurf sei eine Provokation gewesen, so Dr. Volker Hansen, alternierender Vorsitzender der Arbeitgeberseite. Der Ausschluss aktiver Selbstverwalter kappe die Verbindung des MDK zu den Versicherten und Beitragszahlern, ergänzt sein Pendant der Versichertenseite, Knut Lambertin.

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Klinikabrechnungen: Neues Prüfverfahren unzureichend

(16.07.19) Die Reform der Krankenhausabrechnung droht aus Sicht des AOK-Bundesverbandes zur Farce zu werden. Das Verfahren effizienter zu gestalten, könne nicht bedeuten, fehlerhafte Abrechnungen gar nicht mehr zu prüfen, kritisierte Verbandschef Martin Litsch. Die Bundesregierung will die entsprechenden Neuregelungen am Mittwoch (17. Juli) im Zuge des MDK-Reformgesetzes auf den Weg bringen.

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Medizinprodukte: Patientenschutz statt Industrieinteressen

(12.07.19) Die AOK kritisiert deutsche Pläne für längere Übergangsfristen bei der Umsetzung der neuen europäischen Medizinprodukteverordnung. Die strengeren Regeln sollen ab Mai 2020 greifen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn forderte jetzt auf EU-Ebene eine Verlängerung bis 2024. Er begründete das mit mangelnden Kapazitäten bei den Zertifizierungsstellen. Das neue Verfahren liege im Interesse der Patientensicherheit und vertrage deshalb keinen weiteren Aufschub, hält der AOK-Bundesverband dagegen.

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Gesundheit darf nicht zu kurz kommen

(10.07.19) Der Bund will strukturschwache Regionen stärker fördern. Die am Mittwoch (10. Juli) vorgelegten Pläne basieren auf Empfehlungen der Regierungskommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse". Die Gesundheitsversorgung sollte bei allen konzeptionellen Überlegungen eine ebenso prominente Rolle spielen wie Internet- und Verkehrsanbindung, forderte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch. Laut einer forsa-Umfrage ist die Gesundheitsversorgung den Deutschen unter allen Infrastruktureinrichtungen am wichtigsten.

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Bundesbeitrag auch für die Pflege

(08.07.19) Der AOK-Bundesverband mahnt Finanzreformen in der Sozialen Pflegeversicherung (SPV) an. Vorstandschef Martin Litsch forderte am Montag (8. Juli) vor dem Hintergrund des aktuellen Pflege-Reports des Wissenschaftlichen Instituts der AOK einen festen Zuschuss des Bundes zur SPV wie in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Finanzierung der Pflegeversicherung sei nur bis 2022 gesichert, so Litsch. Der zweckgebundene Beitrag müsse alle Ausgaben der Pflegeversicherung umfassen, die gesamtgesellschaftliche Anliegen seien, wie etwa die soziale Absicherung pflegender Angehöriger.

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Pflege-Report 2019: Bedarf an Pflegekräften steigt weiter

(08.07.19) 2030 wird der Bedarf an Pflegekräften um fast ein Viertel über dem heutigen Stand liegen. Das zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Pflege-Report 2019. Demnach werden 2030 knapp 720.000 Vollzeitstellen in der Pflege benötigt, das sind fast 130.000 mehr als heute. 2050 wird der Bedarf auf eine Million Vollzeitstellen steigen. Trotz der Konzertierten Aktion Pflege seien "noch viele Herausforderungen zu bewältigen", so Dr. Antje Schwinger, Leiterin des Forschungsbereichs Pflege im WIdO und Mitherausgeberin des Pflege-Reports.

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Partner für das Digitale Gesundheitsnetzwerk der AOK an Bord

(02.07.19) Die Informationstechnische Servicestelle der gesetzlichen Krankenversicherung (ITSG) wird die zentralen IT-Komponenten des Digitalen Gesundheitsnetzwerkes für die AOK-Gemeinschaft betreiben und die technischen Systeme für die Vernetzungsplattform bereitstellen. Die Firma Ernst & Young GmbH mit ihrem Partner Accenture wird das Frontend erstellen, mit dem AOK-Versicherte per Handy-App oder Computer künftig ihre Gesundheitsdaten einsehen, verwalten und mit Ärzten teilen können. Diese Entscheidungen teilte der AOK-Bundesverband am Dienstag (2. Juli) mit. Das Digitale Gesundheitsnetzwerk wird ab 2020 die Vernetzung von Versicherten, Ärzten, Kliniken und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen voranbringen.

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"Was hab' ich?" erhält Berliner Gesundheitspreis

(26.06.19) Für die Software-gesteuerte Erstellung leicht verständlicher Patientenbriefe ist das Team von "Was hab' ich?" mit dem Berliner Gesundheitspreis 2019 ausgezeichnet worden. Den Preis überreichte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn am Mittwoch (26. Juni). Das Schulprojekt "ScienceKids" erzielte den zweiten Platz, den dritten Platz belegte die Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover. Der Berliner Gesundheitspreis wird gemeinsam von der Ärztekammer Berlin, der AOK Nordost und dem AOK-Bundesverband vergeben. Der Wettbewerb 2019 stand unter dem Motto "Gesundheit lässt sich lernen".

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DVG: Risiken gefährden gute Ansätze

(11.06.19) Der AOK-Bundesverband warnt vor hohen Folgekosten und möglichen Risiken für die Patientensicherheit im Digitale Versorgung-Gesetz (DVG). Grundsätzlich habe das DVG das Zeug dazu, digitale Innovationen im Gesundheitswesen zu fördern und die Vernetzung voranzubringen. Die Vorteile der Digitalisierung kämen allerdings nicht zum Tragen, wenn die Finanzierungsmechanismen der Papierwelt einfach übertragen würden und digitale Anwendungen ohne ausreichende Überprüfung ihres Nutzens bezahlt werden müssten, kritisiert der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch.

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Neue Arzneimittelrabattverträge

(31.05.19) Zum 1. Juni treten neue AOK-Arzneimittelrabattverträge in Kraft. Die Tranche XXI ersetzt auslaufende Verträge, beinhaltet aber auch Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, die zum ersten Mal ausgeschrieben wurden. Die Erlöse aus den Generikaverträgen haben es den AOKs auch im vergangenen Jahr ermöglicht, in innovative regionale Gesundheitsangebote zu investieren. 2018 hat die AOK-Gemeinschaft durch die Verträge mit Pharmaunternehmen 1,79 Milliarden Euro bei den Ausgaben für Medikamente einsparen können.

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iga-Report 38: Einfach gesund entscheiden

(22.05.19) Salat statt Currywurst – Treppe statt Aufzug: Den inneren Schweinehund zu überwinden, ist eine fast tägliche Herausforderung. Wie und was man am Arbeitsplatz für die eigene Gesundheit tun kann, und wo Unternehmen ihren Mitarbeitern dabei helfen können, dieser Frage widmet sich der aktuelle iga.Report.

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Bedarfsplanung: Das ungelöste Grundproblem

(16.05.19) Bundesweite Vorgaben beseitigen aus Sicht des AOK-Bundesverbandes nicht die ungleiche Verteilung von Ärzten zwischen den Regionen. Verbandschef Martin Litsch plädiert vor allem für alternative ärztliche Organisationsformen und mehr Zusammenarbeit der medizinischen Berufsgruppen. Die neue Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses über die Bedarfsplanung für die vertragsärztliche Versorgung verbessere zwar die psychiatrische und neurologische sowie die Versorgung mit Haus- und Kinderärzten, so Litsch. Das eigentliche Problem werde jedoch nicht gelöst.

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GKV-FKG: Mogelpackung faire Kassenwahl

(16.04.19) Die AOK-Gemeinschaft sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit dem sogenannten "Faire-Kassenwahl-Gesetz" (GKV-FKG) auf dem "ordnungspolitischen Holzweg“. Das Vorhaben, die regionalen Krankenkassen zu einer bundesweiten Öffnung zu zwingen, mache die Kassenwahl nicht fairer, sondern führe zu einem falschen Kassenwettbewerb, erklärte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, anlässlich der Vorstellung der Stellungnahme des Verbandes zum Referentenentwurf.

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Scharfe Kritik der Selbstverwaltung am "Faire-Kassenwahl-Gesetz"

(12.04.19) Als falsch und gefährlich bezeichnet der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums zur Umorganisation der Krankenkassenlandschaft. Der Entwurf zum "Gesetz für eine faire Kassenwahl in der gesetzlichen Krankenversicherung“ (GKV-FKG) sieht unter anderem vor, fast alle Krankenkassen bundesweit zu öffnen. Außerdem soll der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes künftig nicht mehr aus Versicherten- und Arbeitgebervertretern gebildet werden, sondern ausschließlich aus Vorständen der Mitgliedskassen. Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes verabschiedete am Freitag (12. April) eine Resolution zum GKV-FKG.

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Arzneimittelhersteller stärker in die Haftung nehmen

(10. 04.19) Trotz guter Ansätze im Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) sieht der AOK-Bundesverband bei den Rechten Geschädigter Nachbesserungsbedarf. "Das Gesetz ist der absolut richtige Schritt und enthält viele gute Regelungen, um die Sicherheit von Arzneimitteln zu verbessern", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch anlässlich der Anhörung im Bundestag am Mittwoch (10. April). Die Herstellerhaftung und die Regelung von Schadenersatz sollten jedoch insbesondere bei Krebsmitteln ausgebaut werden.

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Methodenbewertung: Politische Unabhängigkeit in Gefahr

(04.04.19) Wie schon der Referentenentwurf so sieht jetzt auch der Kabinettsbeschluss zum Implantateregister-Gesetz vor, den Einfluss und die Rechte des Bundesgesundheitsministeriums bei der Bewertung neuer medizinischer Methoden zu erweitern. Bisher liegt die Aufgabe und Verantwortung dafür in erster Linie beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA). "Es ist gefährlich, wenn das Ministerium künftig nach politischen Kriterien in bewährte Verfahren eingreifen kann“, kritisiert der Vorstandvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch.

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Apothekenreform: Unbegründete Klientelgeschenke

(03.04.19) Neben einer höheren Notdienstpauschale sollen Apotheken künftig weitere 100 Millionen Euro für "zusätzliche pharmazeutische Dienstleistungen" erhalten. So sieht es das aktualisierte Eckpunktepapier des Bundesgesundheitsministeriums vor. Der AOK-Bundesverband hält das für sachlich unbegründet. Auch wenn sich das Volumen der Extravergütung gegenüber den ersten Eckpunkten aus dem Dezember 2018 deutlich reduziert habe, sei klar, "dass sich die Koalition mit diesem Klientelgeschenk vom Versprechen des Versandhandelsverbots freikauft", kritisiert Vorstandschef Martin Litsch.

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Krankenhaus-Report 2019: Digitaler Nachbesserungsbedarf

(28.03.19) Für den AOK-Bundesverband ist die Digitalisierung in deutschen Kliniken nicht nur eine rein technische, sondern auch eine strukturelle Frage. "Wie schon bei der Versorgungsqualität zeigt sich auch beim digitalen Wandel, dass vor allem kleine Häuser nicht Schritt halten können", konstatiert der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch anlässlich der Veröffentlichung des Krankenhaus-Reports 2019 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Besonders ausgeprägt ist der Digitalisierungsrückstand laut Report bei den Häusern mit weniger als 200 Betten. Digitalisierung und Zentralisierung gehörten deshalb zusammen, so Litsch.

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"Kollateralschäden für die ländliche Versorgung"

(27.03.19) Der Referentenentwurf zum Faire-Kassenwahl-Gesetz (GKV-FKG) wird aus Sicht des AOK-Bundesverbandes seinem Anspruch nicht gerecht. "Die Vorschläge des Ministers werden nicht den Kassenwettbewerb um bestmögliche Versorgungsangebote fördern, sondern erhebliche Kollateralschäden bei der Gestaltung von Versorgung besonders im ländlichen Raum hinterlassen“, so der Vorstandsvorsitzenden Martin Litsch. Wettbewerb sei mehr als freie Kassenwahl. Die Weiterentwicklung des GKV-Finanzausgleichs nannte Litsch "nur teilweise gelungen“.

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Seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen fördern

(26.03.19) Rund 20 Prozent aller drei bis 17-Jährigen in Deutschland zeigen laut einer aktuellen Studie psychische und psychosomatische Auffälligkeiten. Eine gemeinsame Initiative von Krankenkassen, Ärzteverbänden und staatlichen Stellen soll helfen, dass Kinder auch seelisch gesund aufwachsen können. Die beteiligten Institutionen haben dazu unter anderem zehn Merkblätter für Eltern entwickelt.

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iga: Pflege und Beruf besser vereinbaren

(25.03.19) Rund 1,5 Millionen berufstätige Menschen in Deutschland pflegen neben dem Job einen Angehörigen. Damit Arbeitgeber ihre Mitarbeiter dabei stärker unterstützen können, hat die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ein Acht-Punkte-Programm entwickelt.

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Der Beruf bestimmt den Krankenstand

(13.03.19) Beschäftigte in der Hochschullehre und -forschung hatten mit 4,6 Fehltagen 2018 die niedrigsten Fehlzeiten. Die höchsten Werte mit 32,5 Tagen verzeichneten Beschäftigte in der Ver- und Entsorgung. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) mit den AOK-Arbeitsunfähigkeitsdaten. Ebenso beeinflussen berufsspezifische Anforderungen auch die Art der Erkrankung.

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Krebs-Vorsorge: Nachholbedarf bei der Aufklärung

(11.03.19) Eine Befragung für den aktuellen Versorgungs-Report des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hat gezeigt, dass Versicherte über den Nutzen oder die Nachteile von Krebs-Früherkennungs-Untersuchungen nicht immer optimal aufgeklärt werden. Nur etwa 55 Prozent der teilnehmenden Frauen wurden nach eigenen Angaben über die Vorteile der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs informiert. Ein ähnliches Bild zeigte sich bei Darmkrebs-Vorsorge.

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Ministeriums-Pläne sind Angriff auf die medizinische Vernunft

(26.02.19) Das Bundesgesundheitsministerium soll ermächtigt werden, Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) zu korrigieren, wenn aus Sicht des Ministeriums keine "angemessene Versorgung gewährleistet ist". So sieht es der Referentenentwurf für ein Gesetz zur Errichtung eines Deutschen Implantateregisters vor. Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes lehnt die Ministeriumspläne entschieden ab. Der alternierende Aufsichtsratsvorsitzender Knut Lambertin sieht die Sicherheit der Patienten gefährdet und spricht von einem "Angriff auf die medizinische Vernunft".

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IGeL: Hohe Einkommen bevorzugt

(26.02.19) Ob ein Arzt einem Patienten eine Individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) anbietet, hängt weniger vom Alter und Gesundheitszustand des Patienten ab als von seinem Portemonnaie. Das ist das Ergebnis einer Umfrage für den aktuellen WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Mehr als jeder Dritte mit einem Haushaltseinkommen über 4.000 Euro bekam von seinem Arzt ein entsprechendes Angebot. Im Durchschnitt aller Befragten war es nur etwas mehr als jeder Vierte.

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"Stadt. Land. Gesund." - Wege zu einer besseren ländlichen Versorgung

(20.02.19) Die Verfügbarkeit von Hausärzten ist den Menschen wichtiger als gute Einkaufsmöglichkeiten oder der Zugang zum Internet. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag der AOK. Die Untersuchung bestätigt auch, dass die Bevölkerung innovativen Versorgungsformen offen gegenüber steht. "Wir treiben diese Entwicklung voran und verstärken unser Engagement“, sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, anlässlich des Starts der AOK-Initiative "Stadt. Land. Gesund.“ .

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Appell an Lebensmittelhersteller: Mehr Verantwortung übernehmen

(11.02.19) In einem gemeinsamen Appell fordern die Deutsche Diabetes Gesellschaft und der AOK-Bundesverband die Lebensmittelindustrie auf, endlich mehr gesellschaftliche Verantwortung für gesunde Ernährung zu übernehmen. Die Hersteller müssten belegen, dass ihre freiwillige Selbstverpflichtung, den Anteil von Zucker, Fetten und Salzen zu reduzieren, zum Erfolg führe, so die beiden Verbände . Gelinge dies nicht, "wäre das mit einem Glaubwürdigkeitsverlust der Bundesregierung verbunden", stellt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, klar.

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Biologische Arzneimittel: Einsparungen durch mehr Wettbewerb

(29.01.19) Das geplante Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) sieht vor, dass hochpreisige biologische Arzneimittel, sogenannte Biologika, künftig durch hochwertige Nachahmerprodukte, den Biosimilars, in der Apotheke ersetzt werden müssen. Dadurch könnten jährlich 750 Millionen Euro zusätzlich eingespart werden. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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Gesundheitsnetzwerk: AOK stellt Weichen für Ausbau

(29.01.19) Ein Konsortium aus drei IT-Unternehmen hat den Zuschlag zur Entwicklung der Plattform für den bundesweiten Datenaustausch im Digitalen Gesundheitsnetzwerk der AOK erhalten. "Die Entwicklung des Digitalen Gesundheitsnetzwerkes ist unsere Antwort auf das Schneckentempo beim Aufbau der Telematik-Infrastruktur", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag (29. Januar) in Berlin.

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Morbi-RSA: Vorschläge des BVA bleiben der Maßstab

(23.01.19) Vor dem Hintergrund des geplanten Eckpunktepapiers hat der AOK-Bundesverband seine Position zur Reform des GKV-Finanzausgleichs bekräftigt. Basis sollten die Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt (BVA) sein. "Die Politik hat den Wissenschaftlichen Beirat extra damit beauftragt, und die Wissenschaftler haben geliefert", sagte Verbands-Chef Martin Litsch am Mittwoch (23. Januar) in Berlin. Die Politik solle diese Expertise für ihre Entscheidungen nutzen und keine Einzelinteressen bedienen.

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Kindergesundheit: Informationen richtig einordnen

(27.12.18) Etwas mehr als 40 Prozent der Eltern tun sich schwer damit, die Vertrauenswürdigkeit von Medieninformationen zur Gesundheit ihres Kindes einzuschätzen. Das zeigen noch unveröffentlichte Befragungsergebnisse der AOK-Familienstudie 2018. Jeder Fünfte hat Probleme, überhaupt Informationen zur Kindergesundheit zu finden.

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Heilmittelbericht 2018: Leicht rückläufige Zahlen

(18.12.18) Der Anteil der Kinder mit einer Logo- oder Ergotherapie geht seit 2015 zurück. Diese und weitere Zahlen hat das Wissenschaftliche Institut der AOK im Heilmittelbericht 2018 zusammengefasst. Für den Heilmittelbericht hat das WIdO die über 37,2 Millionen Heilmittelrezepte analysiert, die im Jahr 2017 für gesetzlich Versicherte ausgestellt wurden. Heilmittel umfassen ergotherapeutische, sprachtherapeutische, podologische und physiotherapeutische Leistungen.

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Rettungsdienst: Schwierige Situationen mit emotionaler Kompetenz bewältigen

(12.12.18) Ein spezielles "Training emotionaler Kompetenzen“"(TEK) hilft Notfallsanitätern belastende Erlebnisse im Beruf zu verarbeiten. Das zeigt eine Studie der Initiative Arbeit und Gesundheit (iga). Schwerpunkt der Untersuchung war auch, ob das TEK für die Auszubildende geeignet ist.

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Klinik-Landschaft mit Mängeln

(06.12.18) Bei der Säuglingssterblichkeit liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld. Um die Versorgung von Brustkrebs- und Herzpatienten steht es nicht unbedingt besser. Die Qualitätsvorgaben des Krankenhaus-Strukturgesetzes (KHSG) würden nicht schnell genug umgesetzt, kritisierte der AOK-Bundesverband anlässlich der Veröffentlichung des Qualitätsmonitors 2019 am Donnerstag (6. Dezember). "Der feste Wille zu einer Verbesserung ist in der aktuellen Krankenhaus-Gesetzgebung der Großen Koalition, aber auch in der Krankenhausplanung der Bundesländer nicht mehr erkennbar", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch.

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WIdO: Gewalterfahrung von Geflüchteten hat gravierenden Einfluss auf ihre Gesundheit

(30.10.18) Geflüchtete mit traumatischen Erlebnissen berichten häufiger über gesundheitliche Probleme. Im Vergleich zu Geflüchteten ohne Gewalterfahrungen geben sie mehr als doppelt so häufig physische und psychische Beschwerden an. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Das WIdO hat bundesweit über 2.000 Geflüchtete aus Syrien, dem Irak und Afghanistan befragt.

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2. Zuckerreduktionsgipfel: Vereinbarung mit Industrie nur ein erster Schritt

(17.10.18) Bundesernährungsministerium und Wirtschaftsverbände haben sich an einem Runden Tisch auf Strategien zur Absenkung des Zucker-, Salz- und Fettgehalts in Lebensmitteln verständigt. Der AOK-Bundesverband begrüßt die Zusammenarbeit. "Es ist erfreulich, dass Bewegung ins Thema kommt.", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch auf dem zweiten Deutschen Zuckerreduktionsgipfel am Mittwoch (17.Oktober) in Berlin. Litsch forderte zugleich verbindliche Zusagen seitens der Industrie. "Dazu gehört eine Einigung auf kurzfristig nachvollziehbare und messbare Reduktionsziele."

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Arbeitgeber und Gewerkschaften: Bewährte Partner in der GKV

(16.10.18) Tarifautonomie und Sozialpartnerschaft feiern in diesen Tagen 100-jähriges Bestehen. Die Sozialpartnerschaft von Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften habe sich auch in der Selbstverwaltung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bewährt, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden Aufsichtsratsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Knut Lambertin für die Versichertenseite, und Dr. Volker Hansen für die Arbeitgeberseite.

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Arzneimittel: Schutzfristen laufen aus – Preissenkung ungewiss

(11.10.18) Im Oktober 2018 laufen etwa 70 Patente und zahlreiche Zulassungserweiterungen von Humira (Adalimumab) aus. Nach mehr als 15 Jahren verliert damit das deutschland- und weltweit umsatzstärkste Arzneimittel seine Marktexklusivität. Der stark entzündungshemmend wirkende Antikörper wird unter anderem bei rheumatischen Erkrankungen angewendet. Dennoch geht das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) davon aus, dass die Behandlungskosten von Rheumapatienten nicht sinken.

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"Effizientes Versorgungsmanagement zahlt sich aus"

(01.10.18) Zum 1. Oktober 2018 sind neue AOK-Rabattverträge für 57 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen in Kraft getreten. Sie ersetzen ausgelaufene Verträge. Zum Start betonte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Chefverhandler für die bundesweiten AOK-Verträge, Dr. Christopher Hermann, die Bedeutung der Rabattverträge für ein effizientes Versorgungsmanagement. Dabei schneide die AOK im Kassenvergleich besonders erfolgreich ab. Allein in den ersten sechs Monaten 2018 konnten die elf AOKs über 678 Millionen Euro einsparen. Das sind fast fünf Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017.

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TSVG: Regierungsentwurf bringt entscheidende Verbesserungen

(26.09.18) Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) hat am Mittwoch (26. September) das Bundeskabinett passiert. Der Beschluss der Bundesregierung stärke die Patienten, hob der Vorstandsvorsitzende des AOK- Bundesverbandes, Martin Litsch, hervor. So seien sie etwa in die digitale Vernetzung der Akteure im Gesundheitswesen ausdrücklich einbezogen. Auch das Stufenkonzept in der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung mache die Behandlung für Patienten bedarfsgerechter und flexibler.

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Arzneimittel mit Patentschutz bleiben ein lukratives Geschäft

(20.09.18) Trotz einiger Fortschritte hat das Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetz (AMNOG) drängende Probleme nicht lösen können. Insbesondere bei neuen, patentgeschützten Präparaten legt der Arzneiverordnung-Report 2018 einen Trend zu höchsten Preisen offen. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) präsentierten den Bericht am Donnerstag (20. September) in Berlin.

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Morbi-RSA: Endlich den Empfehlungen der Wissenschaft folgen

(19.09.18) In der Debatte um eine Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) appelliert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, an die Ersatzkassen, die Empfehlungen der Sondergutachten zum Finanzausgleich nicht weiter zu ignorieren. Die Vorschläge der Ersatzkassen würden "die Versorgung von Millionen chronisch kranker Menschen schwächen", kritisierte Litsch am Mittwoch (19. September). Er plädiert für rasche politische Entscheidungen auf Basis der beiden Sondergutachten.

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"Familiencoach Depression": Angehörige online unterstützen

(19.09.18) Aktuelle Befragungsergebnisse zeigen, dass Angehörige von Menschen mit Depressionen oft Wissenslücken in Bezug auf die Erkrankung haben. Ein neues Online-Angebot der AOK hilft ihnen, den Alltag mit einem depressiv erkrankten Menschen besser zu bewältigen. Vertreter der Universitätskliniken Freiburg und Leipzig, der Stiftung Deutsche Depressionshilfe sowie des AOK-Bundesverbandes präsentierten am Mittwoch (19. September) in Berlin den "Familiencoach Depression".

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Fehlzeiten-Report 2018: Sinnvolle Arbeit ist gesünder

(04.09.18) Je mehr Sinn Beschäftigte in Ihrer Tätigkeit sehen, umso seltener fehlen sie am Arbeitsplatz. Das hat eine repräsentative Umfrage für den Fehlzeiten-Report 2018 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ergeben. AOK-Bundesverband und WIdO präsentierten den Report am Dienstag (4. September) in Berlin. Für die Umfrage wurden über 2.000 Personen zwischen 16 und 65 Jahren befragt.

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Gesundheit lässt sich lernen - Berliner Gesundheitspreis 2019 startet

(30.08.18) "Gesundheit lässt sich lernen" heißt das Motto des Berliner Gesundheitspreises 2019. Der Innovationswettbewerb der AOK-Bundesverbandes, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost startet am 1. September. Gesucht werden Projekte, die Menschen motivieren, sich mit Gesundheitsinformationen auseinanderzusetzen. Einen besonderen Fokus legen die drei Initiatoren auf innovative Konzepte, die die Digitalisierung für mehr Gesundheitskompetenz nutzen. Einsendeschluss ist der 30. November 2018. Eine unabhängige Jury vergibt Preisgelder von insgesamt 50.000 Euro.

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GKV-Finanzausgleich: Tragfähige Lösung möglich

(30.08.18) Der AOK Bundesverband sieht gute Chancen, den Kassenstreit um den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) bis Ende 2018 beizulegen. Insbesondere die Empfehlungen des ersten Sondergutachtens des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt ließen sich zügig umsetzen. Beim zweiten Sondergutachten sieht der geschäftsführende Vorstand allerdings noch Anpassungsbedarf.

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Ärzte verordnen weniger risikoreiche Präparate zur Verhütung

(14.08.18) Ärzte verordnen jungen Frauen unter 20 Jahren immer weniger risikoreiche Präparate. Lag 2015 der Anteil der Pillen mit höherem Risiko für Thrombosen und Embolien bei 66 Prozent, betrug er 2017 lediglich noch 55 Prozent. Das zeigen Auswertungen der Verordnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), die das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Dienstag (14. August) veröffentlicht hat. Dabei gibt jedoch deutliche regionale Unterschiede.

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Rabattverträge sichern kleineren Herstellern Zugang zum Markt

(24.07.18) Laut einer aktuellen Marktanalyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) erzielt die Pharmabranche im Vergleich zu anderen Industriezweigen nach wie vor außerordentlich hohe Renditen. "EY geht davon aus, dass sich allein der Pharmamarkt in Deutschland von rund 32 Milliarden Euro im Jahr 2015 bis zum Jahr 2030 auf schätzungsweise 63 Milliarden Euro in etwa verdoppelt", konstatiert Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Arzneimittelrabattverträge sind aus Hermanns Sicht das einzige effektive Steuerungsinstrument, das auch das auch kleineren Herstellern Marktzugang verschaffen kann. Die AOK hat jetzt die 21. Tranche ausgeschrieben.

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Diagnose Depression: moodgym wirkt nachweislich

(05.07.18) Menschen, die das Online-Selbsthilfeprogramm moodgym nutzen, zeigen im Laufe der Behandlung weniger depressive Symptome als andere Patienten. Das hat eine Studie der Universität Leipzig zu Tage gefördert. Moodgym unterstützt Patienten mit leichten und mittelschweren Depressionen zusätzlich zur hausärztlichen Behandlung.

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AOK vernetzt schwangere Frauen

(04.07.18) In einem ersten Schritt werden vier Berliner Geburtskliniken an das Digitale Gesundheitsnetzwerk der AOK angeschlossen. Frauen, die in diesen Kliniken von Vivantes und Sana entbinden, können künftig per Smartphone medizinische Dokumente mit ihrer Klinik austauschen und abrufen. AOK-Bundesverband, AOK Nordost, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH und Sana Kliniken AG präsentierten das Projekt am Mittwoch (4. Juli) im Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum in Berlin-Schöneberg.

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AOK-Familienstudie 2018: Zu wenig Bewegung - zu viel Medienzeit

(02.07.18) Neun von zehn Kindern in Deutschland erreichen das Bewegungsziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht. Das ist ein Ergebnis der AOK-Familienstudie 2018. Eine Stunde pro Tag sollte sich ein Kind mindestens bewegen, sodass Puls und Atmung leicht ansteigen, lautet die Empfehlung WHO. Umgekehrt sollen Kinder zwischen sieben und zehn Jahren höchstens eine Stunde täglich Medien nutzen. Fast die Hälfte der Kinder in dieser Altersgruppe liegt hier deutlich drüber, am Wochenende sind das sogar vier von fünf Kindern.

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G+G ab sofort auch digital

(02.07.18) Das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) erscheint jetzt auch als digitales Magazin. Mit dem kostenfreien Zusatzangebot öffnet die AOK-Gemeinschaft die gesundheits- und sozialpolitische Debatte für einen weitaus größeren Leserkreis als bisher.

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GKV-Finanzausgleich: Zweites Gutachten bestätigt AOK-Position

(27.06.18) Noch liegt das zweite Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesversicherungsamtes (BVA) zum morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) nicht in finaler Fassung vor. Erste Ergebnisse sind jetzt aber bereits im Vorfeld bekannt geworden. Der AOK-Bundesverband sieht sich im Grundsatz bestätigt.

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Arzneimittelrabattverträge: Bundesländer ignorieren Fakten

(19.06.18) Die AOK lehnt Pläne der Gesundheitsminister der Länder ab, Arzneimittel-Rabattverträge künftig mit mehreren Vertragspartnern abschließen zu müssen. Die AOK habe mit ihren exklusiven Arzneimittelrabattverträgen beispielsweise dafür gesorgt, dass mehr Patienten ihr Präparat über einen längeren Zeitraum vom gleichen Anbieter erhalten, unterstreicht der Vorstandsvorsitzende der AOK-Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Rabattverträge, Dr. Christopher Hermann. Rabattverträge nur noch mit mehreren Partnern nützten vor allem Pharmakonzernen.

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Litsch kritisiert Regierungsvorhaben zur Anschlussversicherung

(06.06.18) Der AOK-Bundesverband lehnt die von der Bundesregierung geplante Rückabwicklung der sogenannten obligatorischen Anschlussversicherung (oHV) ab. "Es muss Schluss sein damit, die Absicherung von hilfsbedürftigen Personen zu diskreditieren", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Mittwoch (6. Juni) anlässlich des Kabinettsbeschlusses zum GKV-Versichertenentlastungsgesetz. Darin ist vorgesehen, die 2013 eingeführte Regelung, nach der die Kassen auch Hilfsbedürftigen einen lückenlosen Versicherungsschutz zu gewährleisten haben, rückwirkend zu beenden. "Dies verstößt gegen das gesetzliche Rückwirkungsverbot", so Litsch.

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Große Qualitätsunterschiede in Pflegeheimen

(04.06.18) Bei der Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den Pflege-Report 2018. Als besonders problematisch werden teils zu viele wund gelegene Patienten, längere Verordnungen kritischer Medikamente und häufige Krankenhaus-Einweisungen genannt. Bei Druckgeschwüren gab es demnach im auffälligsten Viertel der Heime jährlich zwölf neue Fälle pro 100 Bewohner, beim besten Viertel waren es nur bis zu vier Fälle.

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Multiple Sklerose: Neue Arzneimittel nur in qualifizierten Kliniken anwenden

(29.05.18) Neue Arzneimittel zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) sollten nur in qualifizierten Kliniken oder Schwerpunktpraxen angewendet werden. Dafür plädiert das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). "So könnten schwerwiegende, zum Zeitpunkt der Zulassung nicht bekannte Nebenwirkungen schneller identifiziert werden", erläutert der stellvertretende WIdO-Geschäftsführer Helmut Schröder. Hintergrund ist, dass 2017 nahezu die Hälfte aller Arzneimittelverordnungen für MS-Patienten auf Wirkstoffe entfiel, deren Sicherheitsrisiken nicht ausreichend bekannt sind.

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Lesen ist gut für die Gesundheit

(16.05.18) Über 7,5 Millionen Menschen in Deutschland sind funktionale Analphabeten. Das heißt: Sie können Texte nicht oder nur schwer lesen. Das hat oft auch Folgen für die Gesundheit. Ein Projekt der Stiftung Lesen und des AOK-Bundesverbandes soll helfen, die Gesundheitskompetenz dieser Menschen zu vergessen. Experten sprechen von Health Literacy.

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AOK weist Schummelvorwürfe zurück

(08.05.18) Die AOK wehrt sich gegen den Vorwurf, mit geschönten Statistiken mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen zu haben, als ihr zusteht. Es gebe versicherungstechnische Unterschiede zwischen Saisonarbeitern und obligatorischer Anschlussversicherung. „Wir sind uns mit der Politik einig, dass für ausländische Saisonarbeiter keine obligatorische Anschlussversicherung eröffnet werden darf. Schon seit Jahren stellt die AOK genau dies über interne Regelungen sicher“, stellte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, klar.

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Arzneimittelrabattverträge: Stabilere Versorgung zu geringeren Preisen

(27.04.18) Rabattverträge sichern im generikafähigen Markt eine beständige Versorgung der Patienten mit Arzneimitteln und steigern die Therapietreue. Gleichzeitig senken sie die Ausgaben für Medikamente. Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat für seine Analyse die mehr als 45 Millionen wirkstoffbezogenen Profile von AOK-Patienten der Jahre 2006 und 2016 bei generikafähigen Wirkstoffen und Wirkstoffkombinationen untersucht. "Durch die Arzneimittelrabattverträge können unnötige Medikamentenwechsel vermieden werden", bilanziert der stellvertretende WIdO-Geschäftsführer Helmut Schröder.

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Arzneimittelrabattverträge bremsen Ausgabenanstieg

(03.04.18) Die AOKs haben 2017 im Arzneimittelbereich über 1,6 Milliarden Euro einsparen können, die direkt der Versichertengemeinschaft zugutekommen. Dr. Christopher Hermann, Vorsitzender des Vorstandes der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Rabattverträge nannte die Verträge anlässlich des Starts der 19. Tranche "Marktwirtschaft vom Feinsten".

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Lange Arbeitswege für die Psyche nicht gesund

(26.03.18). Je länger der Weg zur Arbeit, desto höher ist die Gefahr einer psychischen Erkrankung. Das hat die Auswertung von Fehlzeiten durch das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) ergeben. Demnach haben Arbeitnehmer, die mindestens 500 Kilometer zum Arbeitsplatz pendeln, 15 Prozent mehr Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen als jene, die nicht mehr als zehn Kilometer zurücklegen. "Wird die Distanz zum Arbeitsort durch einen Wohnortwechsel verkürzt, kann die relative Wahrscheinlichkeit von Fehltagen aufgrund einer psychischen Erkrankung um bis zu 84 Prozent reduziert werden", sagt Helmut Schröder, Stellvertretender Geschäftsführer des WIdO.

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Krankenhaus-Report 2018: Zentrale Strukturen für mehr Qualität

(19.03.18) Aktuelle Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigen, dass die stationäre Versorgung durch zentralere Strukturen verbessert werden kann. Bund und Länder sollten für das Jahr 2025 ein Zielbild entwickeln, schlägt der AOK-Bundesverband vor. "Ein deutlicher Schritt wäre es bereits, wenn zukünftig Kliniken mit mehr als 500 Betten die Regel bilden", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch bei der Präsentation des Krankenhaus-Reports 2018 am Montag (19. März) in Berlin. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann kündigte an, Nordrhein-Westfalen wolle diesen Prozess "gewinnbringend begleiten".

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Pflegereform braucht Nachjustierung

(15.03.18) Neben den erreichten Leistungsverbesserungen konnten durch die Pflegereform rund 10.000 Vollzeitstellen und etwa 60.000 zusätzliche Stellen für Betreuungskräfte geschaffen werden. "Davon hat die vollstationäre Pflege aber nicht im gleichen Maße profitiert wie die ambulante", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, anlässlich des Deutschen Pflegetages in Berlin. Geplante Nachjustierungen seien folgerichtig. Zu einem ehrlichen Politikstil gehöre aber auch die Einschränkung, dass die akuten Personaldefizite in der Pflege nicht von heute auf morgen beseitigt werden könnten, so Litsch.

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Aktionsplan für mehr Gesundheitskompetenz vorgestellt

(19.02.18) Ein nutzerfreundlicheres Gesundheitssystem und eine höhere Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen - das ist das Ziel des "Nationalen Aktionsplans Gesundheitskompentenz", den die Universität Bielefeld, die Robert Bosch Stiftung, die Hertie Scholl of Governance und der AOK-Bundesverband gemeinsam entwickelt und am Montag (19. Februar) an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe übergeben haben. Der Aktionsplan sei "ein wissenschaftlicher Leitfaden", der zeige, wie die Gesundheitskompetenz gestärkt werden könne, so Gröhe. Der Minister hatte vor zwei Jahren die Schirmherrschaft für die Erarbeitung des Aktionsplans übernommen.

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Groko-Einigung: Stärkere Vernetzung überfällig

(07.02.18) Der AOK Bundesverband sieht im Gesundheitskapitel der Koalitionsvereinbarung zwischen Union und SPD richtige Ansätze für eine bessere Versorgung. Die medizinische Versorgung in Deutschland verharre in starren Sektoren und produziere zu viele Qualitäts- und Effizienzverluste. Die geplante Initiative zur stärkeren Vernetzung und Zusammenarbeit sei überfällig, so Vorstandschef Martin Litsch in einer ersten Reaktion auf den Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Gleichzeitig hätte sich Litsch mehr Wettbewerbsinstrumente gewünscht.

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Morbi-RSA: Ernsthafte Reformvorschläge statt Schutzzäune für Kassen

(31.01.18) Mit Unverständnis reagiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, auf den jüngsten Vorstoß von Kassenverbänden zur Diskussion um den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA). Statt "Schutzzäune für ihre Krankenkassen" zu fordern, sollten BKK, IKK und vdek ernsthafte Reformvorschläge machen, um Anreize zur Risikoselektion abzubauen, sagte Litsch am Mittwoch (31. Januar). Dafür biete das Gutachten des Bundesversicherungsamts die wissenschaftliche Grundlage.

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EU-Pläne hebeln bewährte Nutzenbewertung von Arzneimitteln aus

(31.01.18) Die Pläne der EU-Komission zur künftigen Nutzenbewertung von Arzneimitteln und Medizinprodukten stößt auf die Kritik der AOK. Die Pläne würden "unser bewährtes Verfahren zur Bewertung des Zusatznutzens neuer Arzneimittel und Medizinprodukte aushebeln und den Patientenschutz gefährden", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (31. Januar). Die EU-Kommission will alle Mitgliedsländer verpflichten, die Bewertung zum Zusatznutzen von künftigen Arzneimitteln und Medizinprodukten zu übernehmen.

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