Die AOK-Pflegeberatung: Individuell und wohnortnah

Unterstützung für Pflegebedürftige und deren Angehörige

Foto: Seniorenwohnheim

02.11.16 (ams). Wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird, gibt es viele Fragen rund um dessen Versorgung. Die Pflegeberater der AOK helfen, die Pflege zu organisieren und unterstützen bei der Suche nach individuellen und wohnortnahen Lösungen. Bundesweit stehen schon jetzt mehr als 700 Pflegeberaterinnen und Pflegeberater der AOK Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zur Seite. Im Jahr 2015 haben die AOK-Pflegeberater knapp 57.500 Beratungsgespräche geführt.

AOK-Versicherte, die Leistungen der Pflegeversicherung erhalten oder einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt haben und bei denen erkennbar ein Hilfebedarf besteht, haben Anspruch auf individuelle Beratung und Hilfestellung durch einen Pflegeberater. "Im Beratungsgespräch geht es zunächst darum, den konkreten Hilfebedarf zu erfassen, zu analysieren und in einem weiteren Schritt gemeinsam einen Versorgungsplan zu erstellen", sagt Simone Burmann, stellvertretende Abteilungsleiterin Pflege im AOK-Bundesverband.


Sendefähige Radio-O-Töne mit Simone Burmann, stellvertretende Leiterin der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband

Darum geht es bei der Pflegeberatung

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So sieht die Hilfe der Berater aus

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Bei Bedarf koordinieren die Pflegeexperten der Gesundheitskasse die Organisation der notwendigen Leistungen für den Pflegebedürftigen. Die Pflegeberater kennen Leistungserbringer, niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung im Alltag und ehrenamtliche Anbieter vor Ort und können diese in die Umsetzung der Versorgungsplanung mit einbinden. Sollte die Pflege zu Hause nicht mehr möglich sein, unterstützen die Pflegeberater auch bei der Suche nach geeigneten vollstationären Einrichtungen. So erhält jeder Pflegebedürftige eine an seinem persönlichen Bedarf ausgerichtete, neutrale, qualifizierte und umfassende Beratung mit dem Ziel der Stabilisierung des häuslichen Pflegesettings. Wer Fragen zur Pflege hat, kann sich an die nächste AOK-Geschäftsstelle, einen der zahlreichen Pflegestützpunkte oder direkt an den zuständigen AOK-Pflegeberater wenden.


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