Spielerisch die Zähne pflegen

Tipps

03.08.16 (ams). Kindern Zähneputzen beibringen: Das hört sich leicht an, ist aber praktisch oftmals schwer umzusetzen. Denn Kinder wollen oft nicht so, wie es Eltern gerne hätten. Was also tun, wenn die Kleinen sich vor dem Zähneputzen drücken oder sich gar schreiend wehren? "Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und immer wieder erklären, dass Zähneputzen wichtig ist, weil sonst in den Zähnen Löcher wachsen", rät Katja Kühler, Zahnärztin bei der AOK. "Was aber gar nichts bringt, ist, die Kinder mit Zwang zum Putzen zu drängen". Eltern brauchen in solchen Fällen Geduld und Phantasie. Gewonnen hat man, wenn die Kinder Spaß an der Zahnpflege haben.

Folgende Methoden können helfen:

  • Sich gegenseitig die Zähne putzen und bunte Zahnbecher und Zahnbürsten kaufen.
  • Zähneputzen mit einem Lied oder mit Musik verbinden.
  • Den Zähnen Tiernamen geben. Wir putzen also erst den Wolfszahn und dann den Bärenzahn ganz hinten und vorne dürfen wir die Mäusezähne nicht vergessen.
  • Zähneputzen kann spannend werden, wenn Eltern und Kind einen Wettbewerb veranstalten. Wer kann am längsten putzen, wer kann dabei ein Lied summen und wer macht den meisten Schaum?

Bei ganz hartnäckigen Zahnputzmuffeln müssen Eltern allerdings deutlich die Konsequenzen aufzeigen und sie dann auch umsetzen - es wird keine Süßigkeiten und keine Süßgetränke mehr geben, solange nicht die Zähne geputzt werden. Das Argument überzeugt über kurz oder lang auch die größten Sturköpfe.

Im Versichertenportal der AOK gibt es weitere Informationen zur richtigen Pflege der Milchzähne.


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