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Kurzmeldungen

ams-Politik 11/21

GKV braucht stabile Finanzen über 2022 hinaus

03.11.21 (ams). Mit Blick auf den Kabinettsbeschluss, den zusätzlichen Zuschuss in den Gesundheitsfonds von sieben auf 14 Milliarden Euro anzuheben, fordert der AOK-Bundesverband eine grundsätzliche Konsolidierung der Finanzen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Es ist gut, dass die zusätzliche Aufstockung der Finanzmittel aus dem Bundeshaushalt jetzt noch kurzfristig auf den Weg gebracht wurde. Aber wir wissen auch, dass der GKV im Jahr 2023 erneut mindestens 14 Milliarden Euro fehlen werden“, sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch. Die künftige Bundesregierung müsse die GKV-Finanzen über 2022 hinaus stabilisieren, etwa über einen verlässlichen Steuerzuschuss ab 2023 sowie die deutliche Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge für ALG-II-Beziehende. Der neugewählte Bundestag muss der Verordnung noch zustimmen.

Schülerzeitungs-Wettbewerb 21/22: AOK lobt erneut einen Sonderpreis aus

01.11.21 (ams). Ab sofort können sich Schülerzeitungen aller Schulformen aus ganz Deutschland für den 18. Schülerzeitungswettbewerb bewerben. In Kooperation mit den Bundesländern lobt die "Jugendpresse Deutschland" Preisgelder von jeweils bis zu 1.000 Euro aus. Die AOK beteiligt sich wie in den vergangenen Jahren mit einem Sonderpreis. Thema: "Gesund sein - was heißt das eigentlich?" Auch abseits von Corona soll es um die Frage, welchen Beitrag Sport und gute Ernährung leisten, wie sich das psychische Wohlbefinden auf die Gesundheit auswirkt und welchen Einfluss der Klimawandel hat. Bewerbungen für die Sonderpreise nimmt die Jugendpresse Deutschland bis zum 15.Januar 2022 entgegen.

Schlaganfall: Telemedizin immer wichtiger – Potenzial bei der Nachsorge

28.10.21 (ams). Bei der Diagnose und Behandlung von Schlaganfallpatienten in Deutschland kommt der Telemedizin inzwischen eine zentrale Bedeutung zu. Über 100 Mal pro Tag unterstützten spezialisierte Schlaganfallzentren über eine Videoverbindung Kollegen aus Partnerkliniken, bilanzierte die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) anlässlich des Weltschlaganfalltages Ende Oktober. Jeder zehnte Schlaganfallpatient werde inzwischen per Telemedizin versorgt. Die Corona-Pandemie habe für einen zusätzlichen Schub gesorgt. Verbesserungsbedarf gibt es laut  DSG-Geschäftsführer Jürgen Faiss jedoch hinsichtlich einer engmaschigen Nachsorge, etwa durch mehr sogenannte Schlaganfall-Lotsen.


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