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dpa-Ticker

20.11.2018, 05:30 - dpa

Strategie für weniger Zucker und Fett soll Anfang 2019 starten

Die geplante Reduzierung von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten für eine gesündere Ernährung soll zum neuen Jahr starten und in den Fortschritten regelmäßig überwacht werden. Die Umsetzung werde "ab Anfang 2019" beginnen, heißt es in der nun festgelegten "Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie" des Bundesernährungsministeriums, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Als Basis sollen bis dahin konkrete Zielvereinbarungen mit der Lebensmittelwirtschaft stehen.

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19.11.2018, 16:12 - dpa

Pflege-TÜV soll besser werden - Neue Heimprüfungen geplant

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen bald aussagekräftige Bewertungen von Heimen bekommen. Das sehen Empfehlungen für einen neuen Pflege-Tüv vor, die Wissenschaftler im Auftrag des Gesetzgebers vorgelegt haben. Damit soll die tatsächliche Situation in den Einrichtungen erstmals realistisch erfasst und für alle verständlich dargestellt werden. Abgelöst werden sollen die umstrittenen Pflegenoten, die generell so positiv ausfallen, dass kaum Vergleiche möglich sind. Die Heime sollen voraussichtlich ab Herbst 2019 mit dem neuen Pflege-TÜV arbeiten.

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16.11.2018, 11:53 - dpa

Spahn plant mehr Bundeskompetenzen für sichere Arzneimittel

Berlin (dpa) - Gesundheitsminister Jens Spahn zieht Konsequenzen aus jüngsten Pharmaskandalen um gestohlene oder verunreinigte Medikamente und plant daher erweiterte Kompetenzen für den Bund. "Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass Medikamente heilen und ihnen nicht schaden", sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin.

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13.11.2018, 14:30 - dpa

Medikamente per Handy: Spahn plant Einführung des digitalen Rezepts

Deutschlands Ärzte sollen ihren Patienten künftig papierlose Digitalrezepte ausstellen dürfen. So können die Mediziner auch dann Medikamente verschreiben, wenn sie lediglich per Videosprechstunde Kontakt zum Patienten hatten. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bereitet ein entsprechendes Gesetz vor, das spätestens 2020 in Kraft treten soll. Das bestätigte ein Ministeriumssprecher am Dienstag. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ über die Pläne berichtet.

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12.11.2018, 09:54 - dpa

Kosten für Krankenhausaufenthalte steigen weiter - 4695 Euro pro Fall

Krankenhausaufenthalte in Deutschland werden im Schnitt immer teurer. In manchen Bundesländern überstiegen die durchschnittlichen Kosten pro Fall im Jahr 2017 erstmals die 5000-Euro-Marke, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Insgesamt kostete die stationäre Krankenhausversorgung in der Bundesrepublik vergangenes Jahr rund 91,3 Milliarden Euro - das waren 3,9 Prozent mehr als im Jahr davor.

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09.11.2018, 15:02 - dpa

Milliardenpaket für mehr Stellen soll Pflege-Notstand lindern

Mehr Stellen, attraktivere Arbeitsbedingungen, Hilfen bei der Betreuung zu Hause: Mit einem Milliardenpaket will die große Koalition die Personalnot in der Pflege lindern. Der Bundestag beschloss am Freitag ein Gesetzesvorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn, das unter anderem 13 000 zusätzliche Stellen in der Altenpflege vorsieht. Damit werde das Versprechen an alle Pflegekräfte in Deutschland eingelöst, ihren Berufsalltag konkret zu verbessern, sagte der CDU-Politiker. In der Alten- und Krankenpflege sind rund 35 000 Stellen für Fachkräfte und Helfer unbesetzt.

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09.11.2018, 13:26 - dpa

Gelenkverschleiß: Arzt fordert mehr Therapie für extrem dicke Kinder

Manche extrem dicken Kinder und Jugendliche haben bereits eine Herzmuskelverdickung oder andere Symptome, wie sie sonst erst im Alter ab 50 Jahren vorkommen. Gerade für diese Altersgruppe gebe es aber Versorgungslücken in der Therapie, warnte der Kinderarzt Martin Wabitsch von der Universitätsklinik Ulm. Er ist Präsident der am Freitag gestarteten Jahrestagung der Deutschen Adipositas Gesellschaft in Wiesbaden. "Sowohl Kniegelenk als auch Hüftgelenk bilden früh Verschleißerscheinungen", sagte Wabitsch

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08.11.2018, 15:20 - dpa

Spahn offen für Entlastungen bei Betriebsrenten

In die Debatte um eine Senkung der Krankenkassenbeiträge auf Betriebsrenten kommt weitere Bewegung. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) signalisierte Bereitschaft zu Änderungen, wirbt aber für Augenmaß bei finanziellen Auswirkungen. In einem Brief an die Gesundheitsexperten der Unionsfraktion nennt er drei mögliche Optionen, wie "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" (Donnerstag) berichteten.

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06.11.2016, 15:36 - dpa

Lauterbach: Bis Jahresende Antrag zu neuer Organspenden-Regelung

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wollen bis Jahresende einen gemeinsamen Antrag zur Neuregelung von Organspenden vorlegen. Vorgeschlagen werde darin eine "doppelte Widerspruchslösung", sagte Lauterbach am Dienstag in Berlin.

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06.11.2018, 15:08 - dpa

Gutes und günstiges Essen für alle Schüler - ein Wunschtraum?

Kinder und Jugendliche könnten laut einer Studie ohne große Mehrkosten einen gesünderes Mittagessen an Schulen bekommen. Die Kosten für Waren im Einklang mit Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) lägen in vergleichbarer Höhe wie bei konventionellen Anbietern, heißt es in einer am Dienstag in Berlin vorgestellten DGE-Studie zu Kosten in der Schulverpflegung.

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06.11.2018, 10:20 - dpa

Antibiotika-Resistenzen Ursache für 33 000 Tote in Europa jährlich

Etwa 33 000 Menschen sterben europaweit jährlich infolge von Antibiotika-Resistenzen. Gegen die Bakterien, mit denen sie infiziert sind, gibt es kein wirksames Antibiotikum mehr. Die Zahl solcher Todesfälle steige seit 2007, zwischen einzelnen Ländern gebe es teils erhebliche Unterschiede, berichtet eine internationale Forschergruppe im Fachblatt "The Lancet Infectious Diseases". Sie beziehen sich auf Daten eines europäischen Netzwerks zur Beobachtung antimikrobieller Resistenzen (EARS-Net).

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05.11.2018, 14:26 - dpa

Wissenschaftler: Depression bei Heimbewohnern seltener behandelt

Der Anteil von Senioren mit Depressionen liegt der Einschätzung von Wissenschaftlern zufolge in Altersheimen höher als bei Gleichaltrigen in Privatwohnungen. Es gebe in Heimen "ein eklatantes Behandlungsdefizit", sagten Mitarbeiter eines Forschungsprojekts, das am Montag in Frankfurt gestartet wurde.

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01.11.2018, 17:10 - dpa

Ethikrat für Zwangsmaßnahmen als letztes Mittel

Der Deutsche Ethikrat hält umstrittene Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie, in Altenpflege- und Behinderteneinrichtungen sowie bei der Kinder- und Jugendhilfe als letztes Mittel für angemessen. Das geht aus der Stellungnahme „Hilfe durch Zwang? Professionelle Sorgebeziehungen im Spannungsfeld von Wohl und Selbstbestimmung“ hervor, die der Ethikrat am Donnerstag in Berlin veröffentlichte.

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31.10.2018, 11:28 - dpa

Kliniken sollen bessere Bedingungen für Organspenden bekommen

Krankenhäuser in Deutschland sollen sich künftig besser um Organspenden kümmern können. Das sieht ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Festgelegt werden soll unter anderem, dass Transplantationsbeauftragte in den Kliniken für diese Aufgabe verbindlich freigestellt werden und Zugang zu Intensivstationen bekommen. Die Krankenhäuser sollen höhere Vergütungen der Krankenkassen erhalten. Mobile Ärzteteams sollen dafür sorgen, dass auch in kleineren Kliniken die medizinischen Voraussetzungen für Organ-Entnahmen festgestellt werden können.

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30.10.2018, 15:19 - dpa

Hamburg: Richter sollen über Fixierung von Psychiatrie-Patienten entscheiden

Eine längere Fesselung von Psychiatrie-Patienten soll in Hamburg künftig nur mit Zustimmung eines Richters möglich sein. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den der Senat am Dienstag beschlossen hat. Hamburg reagiere damit auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 24. Juli, erklärte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD). Wenn eine Fixierung absehbar länger als eine halbe Stunde dauere, müsse das Krankenhauspersonal vom 1. Januar 2019 an einen richterlichen Eildienst informieren. Der Richter müsse dann in die Klinik fahren und sich vor Ort ein Bild machen, ob die Fixierung an Armen, Beinen, Bauch und manchmal auch an Brust und Stirn gerechtfertigt ist.

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24.10.2018, 16:25 - dpa

Koalition plant weitere Erleichterungen für Pflegebedürftige

Für Pflegebedürftige und ihre Familien sollen nach Plänen der großen Koalition weitere Erleichterungen kommen - bei Taxifahrten und Kuren. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch: „Auch wer zu Hause gepflegt wird, braucht unsere Unterstützung.“ Für Taxifahrten zum Arzt sollen Schwerkranke künftig keine Genehmigung der Krankenkasse mehr einholen müssen. Angehörige, die in eine Reha-Klinik gehen wollen, sollen ein pflegebedürftiges Familienmitglied parallel in derselben Einrichtung betreuen lassen können.

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22.10.2018, 16:47 - dpa

Gesundheitsminister fordern Rauchverbot in Autos mit Minderjährigen

Das bundesweite Rauchverbot in Autos bei Fahrten mit Kindern und Schwangeren soll kommen - das teilte am Montag das baden-württembergische Gesundheitsministerium mit. Minister Manne Lucha (Grüne) hatte die Initiative bei der Gesundheitsministerkonferenz als Hauptantragssteller angestoßen. Die Landesminister nahmen den Vorschlag mit 14 Stimmen an, zwei Länder enthielten sich. Nun soll die Bundesregierung das entsprechende Verbot einführen.

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18.10.2018, 16:46 - dpa

Im Streit um Pille "Yasminelle" ruft das Gericht zur Einigung auf

Wie gefährlich ist die millionenfach eingenommene Anti-Baby-Pille "Yasminelle"? In einem Gerichtsprozess geht eine Frau gegen den Pharmariesen Bayer vor. Dieser wehrt sich. Auch ein Gutachter bringt keine Klarheit.

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18.10.2018, 15.52 - dpa

Studie: Immer mehr Ärzte arbeiten als Angestellte

Immer mehr Ärzte in Deutschland arbeiten laut einer Studie als Angestellte statt als Selbstständige mit einer eigenen Praxis. Bei Hausärzten stieg der Anteil der Angestellten seit 2012 von 6 auf nun 15 Prozent - bei Fachärzten von 11 auf 26 Prozent, wie aus einer am Donnerstag vorgelegten Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des Verbands der niedergelassenen Ärzte (NAV-Virchow-Bund) hervorgeht. Die durchschnittliche Arbeitszeit ging auf gut 51 Stunden pro Woche mit Bereitschaftsdiensten zurück - bei Angestellten auf 42,8 Stunden, bei Selbstständigen auf 53,3 Stunden.

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18.10.2018, 04:15 - dpa

Gutachten soll Klarheit zu Anti-Baby-Pille bringen

Wie gefährlich ist die millionenfach eingenommene Anti-Baby-Pille "Yasminelle"? In einem Gerichtsprozess geht eine Frau gegen den Pharmariesen Bayer vor. Dieser wehrt sich. Klarheit soll nun ein von Gericht beauftragter medizinischer Gutachter bringen.

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17.10.2018, 15:35 - dpa

Kritik an Klöckners Plänen für weniger Fett, Zucker und Salz

Die Pläne von Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) für weniger Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten reichen Verbraucherschützern und der Opposition nicht aus. Die mit der Lebensmittelwirtschaft dazu geschlossene Vereinbarung sei "eine Farce", sagte die Ernährungsexpertin der Grünen im Bundestag, Renate Künast, der Deutschen Presse-Agentur. Es handele sich um eine Ankündigung, dass Unternehmen etwas machen wollten, was sie längst tun und bekannt gegeben hätten. Eine neu formierte Initiative fordert deutlich weitergehende Schritte zur Zuckerreduzierung im Essen.

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17.10.2018, 14:10 - dpa

Bevollmächtigter will Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern

Berlin (dpa) - Der Pflegebevollmächtigte des Bundes, Andreas Westerfellhaus, will die Arbeitsbedingungen vor allem in kleinen Altenheimen verbessern. Ohne gute Jobbedingungen könnten Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser kaum Fachkräfte gewinnen und halten, sagte Westerfellhaus am Mittwoch auf einer Tagung mit Experten in Berlin. "Aber vielen Pflegeanbietern gelingt es offenbar nicht, in der täglichen Arbeit gute Arbeitsbedingungen umzusetzen." Vor allem viele kleinere Pflegeeinrichtungen täten sich schwer, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, hieß es auf der Tagung.

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17.10.2018, 06:01 - dpa

Krankenkasse: Baden-Württemberger essen zu viel Süßigkeiten

Jeder zweite Baden-Württemberger isst einer aktuellen Erhebung zufolge regelmäßig Süßigkeiten wie Schokolade, Gummibärchen, Bonbons oder Kekse. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg gaben 23 Prozent der Befragten an, täglich zu Süßigkeiten zu greifen. Weitere 27 Prozent naschen demnach drei bis fünf Mal pro Woche. Die Folge sei ein zu hoher Zuckerkonsum, warnte die Krankenkasse am Mittwoch in Stuttgart. Dies könne zu Übergewicht und Krankheiten führen. Verbraucher sollten versuchen, weniger Süßigkeiten und damit weniger Zucker zu sich zu nehmen.

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16.10.2018, 16:48 - dpa

Weniger Fett und Salz: Fertiggerichte sollen gesünder werden

Für eine gesündere Ernährung sollen Fertiggerichte wie Tiefkühlpizza künftig schrittweise mit weniger Fett, Salz und Zucker auskommen. Auch Portionsgrößen von Produkten sollen kleiner werden, um Übergewicht gerade bei Kindern zu vermeiden. Das sieht eine Grundsatzvereinbarung vor, die Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) mit mehreren Branchenverbänden geschlossen hat. Bis Jahresende sollen Details erarbeitet werden und dann als Beitrag der Wirtschaft in eine generelle Strategie der Regierung einfließen.

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15.10.2018, 15:05 - dpa

Die digitale Patientenakte soll Tempo aufnehmen

Für Millionen gesetzlich Krankenversicherte zeichnen sich erste Konturen der geplanten elektronischen Patientenakte ab. Ärzte und Kassen verständigten sich auf eine grundsätzliche Struktur für neue digitale Angebote, die bis spätestens 2021 kommen sollen. Vorgesehen sind demnach drei Bereiche, die etwa auch über Smartphones abrufbar sein sollen: einer mit medizinischen Daten der Ärzte, einer mit Versicherten-Informationen der Kassen und einer, in den Patienten selbst Daten einspeisen können. Die Standards sollen nun erarbeitet werden. Das Bundesgesundheitsministerium sprach von einem wichtigen Schritt, damit endlich mehr Schnelligkeit in die Entwicklung komme.

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11.10.2018, 16:54 - dpa

Der Speck muss weg: Kinderärzte für Aktionsplan gegen Übergewicht

Seit langem fehlt ein wirksames Rezept zur Bekämpfung von Übergewicht und Fettleibigkeit bei Heranwachsenden. Mediziner fordern die Politik zum Handeln auf.

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10.10.2018, 15:36 - dpa

Brustimplantate-Klagen gegen TÜV werden in Frankreich neu verhandelt

Paris (dpa) - Im Skandal um minderwertige Brustimplantate werden Schadenersatzklagen gegen den TÜV Rheinland in Frankreich neu aufgerollt. Das oberste Gericht des Landes hob am Mittwoch ein Urteil aus Aix-en-Provence auf, das eine Haftung des deutschen Prüfunternehmens 2015 abgelehnt hatte. Die Frage soll nun vor dem Pariser Berufungsgericht neu verhandelt werden, wie das Kassationsgericht am Mittwoch bekanntgab.

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10.10.2018, 15:28 - dpa

Gutverdiener müssen höhere Sozialabgaben zahlen

Berlin (dpa) - Auf Gutverdienender kommen höhere Sozialabgaben zu. Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung, bis zu der Beiträge fällig sind, steigt im kommenden Jahr von 4425 auf 4537,5 Euro im Monat.

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10.10.2018, 10:53 - dpa

Kabinett beschließt höhere Pflegebeiträge ab 2019

Berlin (dpa) - Die Bundesbürger müssen sich ab dem Jahreswechsel auf höhere Beiträge zur Pflegeversicherung einstellen. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,5 Punkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens steigen, wie das Bundeskabinett am Mittwoch beschloss. Beitragszahler ohne Kinder müssen künftig 3,3 Prozent zahlen. Erwartet werden insgesamt jährliche Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro.

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08.10.2018, 15:45 - dpa

Untergrenzen für Pflegekräfte in Kliniken kommen Anfang 2019

Berlin (dpa) - Krankenhaus-Patienten sollen sich künftig in wichtigen Abteilungen auf eine feste Mindestbesetzung mit Pflegekräften verlassen können. Dafür kommen zum 1. Januar 2019 verpflichtende Untergrenzen für Intensivstationen sowie Abteilungen für Kardiologie, Geriatrie und Unfallchirurgie. Gesundheitsminister Jens Spahn will sie in einer Verordnung festschreiben, die wohl noch in dieser Woche in Kraft treten soll.

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28.09.2018, 06:00 - dpa

Lungenärzte fordern größere Anstrengungen gegen Luftverschmutzung

Die gesundheitlichen Risiken der Luftverschmutzung werden aus Sicht von Lungenärzten durch den Klimawandel noch verstärkt. "Die Stadtbevölkerung, die an viel befahrenen Straßen lebt, ist am meisten gefährdet", sagte der Pneumologe Christian Witt der Deutschen Presse-Agentur aus Anlass des Deutschen Lungentages am Samstag (29.9.).

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27.09.2018, 14:51 - dpa

Institut vereinfacht Meldesystem zu Nebenwirkungen von Arzneien

Mögliche Nebenwirkungen von Arzneimitteln können künftig in Deutschland den Behörden leichter gemeldet werden. Das für die Zulassung von Medikamenten zuständige Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat nach eigenen Angaben das entsprechende online-Meldeformular grundlegend überarbeitet und vereinfacht. Auf der Seite "https://nebenwirkungen.pei.de" können Verbraucher auf Wunsch auch anonym per Computer oder Smartphone mögliche Nebenwirkungen zu verdächtigen Medikamenten eingeben.

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26.09.2018, 14:37 - dpa

Opposition wirft Spahn völlig unzulängliches Pflegegesetz vor

Mehr Pfleger in den Heimen und Krankenhäusern: Das ist erklärtes Ziel hinter einem neuen Gesetz und einer Verordnung von Minister Spahn. Doch es gibt Kritik - und Streit hinter den Kulissen.

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26.09.2018, 12:55 - dpa

Kassenpatienten sollen künftig schneller an Termine kommen

Kassenpatienten in Deutschland sollen künftig schneller an Arzttermine kommen. Darauf zielt ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), den das Kabinett am Mittwoch auf den Weg gebracht hat. Praxisärzte sollen demnach mindestens 25 statt 20 Stunden für gesetzlich Versicherte anbieten müssen. Bei Augenärzten, Frauenärzten und HNO-Ärzten sollen darunter fünf Stunden offene Sprechzeit ohne Terminvergabe sein.

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24.09.2018, 16:39 - dpa

Zahl der betroffenen Patienten im Lunapharm-Skandal steigt

Berlin/Potsdam (dpa/bb) - Die Zahl der vom Pharmaskandal um die Firma Lunapharm betroffenen Patienten steigt weiter an. Inzwischen seien 277 Patienten identifiziert worden, die in Berliner und Brandenburger Einrichtungen behandelt wurden, wie die Gesundheitsverwaltung in Berlin am Montag im Internet mitteilte.

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23.09.2018, 18:26 - dpa

Krankenkassen: Zusatzbeitrag bleibt stabil

Berlin (dpa) - Der durchschnittliche Krankenkassen-Zusatzbeitrag von 1,0 Prozent vom Einkommen wird nach Einschätzung der Kassen im kommenden Jahr nicht steigen. "Wir rechnen damit, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2019 stabil bleiben wird", sagte Doris Pfeiffer, Vorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Montag). Ab 1. Januar 2019 soll der jetzt von den Kassenmitgliedern allein zu zahlende Zusatzbeitrag zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden.

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21.09.2018, 10:52 - dpa

HIV-Selbsttests sollen bald leichter erhältlich sein

Für ein früheres Erkennen von Aids-Erkrankungen sollen Selbsttests auf eine HIV-Infektion künftig leichter erhältlich sein. Der Bundesrat stimmte am Freitag der Aufhebung von Beschränkungen zu, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf den Weg gebracht hat. Bisher dürfen solche Schnelltests in Deutschland unter anderem nur an Ärzte, Gesundheitseinrichtungen und Beratungsstellen abgegeben werden. Künftig sollen sie wie etwa auch Schwangerschaftstests für alle in Apotheken oder Drogeriemärkten zu bekommen sein.

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20.09.2018, 15:11 - dpa

Kassen zahlen Impfung gegen Papillomviren auch für Jungen

Auch Jungen bekommen Schutzimpfungen gegen krebsauslösende Humane Papillomviren (HPV) künftig von der Kasse bezahlt. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) aus Spitzenvertretern von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken beschloss am Donnerstag in Berlin, dies für alle Kinder zwischen 9 und 14 Jahren in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen. Hintergrund ist eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für diese Altersgruppe. Die Impfung kann spätere Krebsarten im Genitalbereich verhindern.

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20.09.2018, 13:38 - dpa

Spahn dringt auf bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege auf bessere Arbeitsbedingungen. „Derzeit ist die Pflege der am wenigsten planbare Beruf, den es gibt“, sagte der CDU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“ (Donnerstag). Viele Beschäftigte in Heimen und ambulanten Diensten hätten vor diesem Hintergrund ihre Stundenzahl reduziert.

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19.09.2018, 13:46 - dpa

Bundesregierung will Alltagsverbesserungen für Demenzkranke

Angesichts von immer mehr Menschen mit Demenz will die Bundesregierung weitere Anstöße für Verbesserungen im Alltagsleben von Betroffenen und Angehörigen geben. „Die Diagnose darf nicht dazu führen, dass Menschen von der Gesellschaft ausgeschlossen werden“, sagte Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am Mittwoch in Berlin. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, zur Verbesserung der Situation gehörten eine gute Versorgung und ein verständnisvoller Umgang - in Praxen, aber etwa auch in Bürgerämtern oder Supermärkten.

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14.09.2018, 12:34 - dpa

Koalition verspricht Trendwende zu mehr Pflege

Union und SPD versprechen eine Trendwende gegen den Pflegenotstand in Deutschland. In den Krankenhäusern werde vom kommenden Jahr an anders als heute jede zusätzliche Pflegestelle vollständig finanziert, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag bei den Haushaltsberatungen im Bundestag. Spahns Gesundheitsetat war der letzte einzelne Bereich, der in der Haushaltswoche im Parlament beraten wurde.

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13.9.2018, 14:22 - dpa

Neue Verunreinigung in Valsartan gefunden - EMA: Krebsrisiko gering

Im Skandal um verunreinigte Blutdrucksenker mit dem Wirkstoff Valsartan geht die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) von einem geringen Krebsrisiko für Patienten aus. Wer ein betroffenes Präparat in der höchsten Dosierung von 320 Milligramm täglich von Juli 2012 bis Juli 2018 genommen habe, habe dadurch ein Lebenszeit-Krebsrisiko von etwa 1 zu 5000, teilte die Londoner Behörde am Donnerstag auf ihrer Internetseite mit. Bei geringerer Dosierung oder kürzerer Einnahme sei die Gefährdung noch kleiner.

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13.09.2018, 14:19 - dpa

Brandenburg: Susanna Karawanskij soll Gesundheitsministerin werden

Die Linken-Politikerin Susanna Karawanskij soll neue Gesundheitsministerin in Brandenburg werden. Entsprechende Informationen der "Märkischen Allgemeinen" wurden der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag bestätigt. Die 38 Jahre alte Karawanskij wurde in Leipzig geboren und hat Politik- und Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig studiert. 2013 wurde sie über die Landesliste Sachsen in den Bundestag gewählt. 2017 verpasste sie den Wiedereinzug.

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13.09.2018, 04:00 - dpa

Streit um Dokumentarfilm "Eingeimpft" - Mythen statt Evidenz?

Der Dokumentarfilm "Eingeimpft" des Berliner Regisseurs David Sieveking ist autobiografisch angelegt: Er zeigt, wie der Filmemacher bei der Geburt seiner ersten Tochter vor der Frage steht, wie sie geimpft werden soll. Doch der - vom Regisseur auch als Beziehungskomödie beschriebene Film - ruft viele Kritiker auf den Plan: Sieveking habe nicht ausreichend recherchiert und fragwürdigen Experten ein Podium geboten, so die Vorwürfe.

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12.09.2018, 11:40 - dpa

RKI-Bilanz: Stärkste Grippewelle seit 2001 - zu wenig Impfschutz

Die vergangene Grippewelle war nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) die stärkste seit 2001. "Geschätzte neun Millionen Menschen sind wegen einer Influenza-Erkrankung zum Arzt gegangen", sagte Forscherin Silke Buda am Mittwoch. "Das waren noch einmal zwei Millionen Menschen mehr als während der starken Grippewellen 2012/13 und 2014/15." Auf Intensivstationen habe die Zahl der Patienten mit Grippesymptomen die Zahlen der vergangenen drei Jahre deutlich übertroffen.

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12.09.2018, 02:00 - dpa

WHO: Europäer leben gesünder - Deutsche trinken zu viel Alkohol

Die Europäer leben länger und gesünder, aber viele können nicht von ihren Lastern lassen. Rauchen, Alkohol und Übergewicht seien in vielen Staaten ein Problem, geht aus dem neuesten Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Europäische Region hervor. Dazu zählen 53 Länder, vor allem in Europa, aber auch einige im Kaukasus und Zentralasien. "In Deutschland liegt der Alkoholkonsum sehr hoch", sagte die WHO-Expertin Claudia Stein der Deutschen Presse-Agentur.

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11.09.2018, 15:00 - dpa

"Ärzte ohne Grenzen" kämpfen gegen Patent auf Hepatitis-Medikament

Die Organisationen "Ärzte ohne Grenzen" und "Ärzte der Welt" kämpfen gegen ein Patent auf ein wirksames und teures Medikament gegen Hepatitis C. Vor dem Europäischen Patentamt in München haben sie Einspruch eingelegt gegen ein Patent auf den Wirkstoff Sofosbuvir des US-amerikanischen Pharma-Unternehmens Gilead. An diesem Donnerstag und Freitag soll in München verhandelt werden, für Donnerstag sind außerdem Proteste mit weiteren Organisationen vor dem Patentamt geplant.

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10.09.2018, 11:57 - dpa

Studie: Vier Millionen Pflegebedürftige bis 2035

Bis zum Jahr 2035 sind nach einer Studie voraussichtlich vier Millionen alte Menschen in Deutschland auf Pflege angewiesen. Ausgangspunkt der Berechnung sei die Versorgung der Bevölkerung der kommenden Jahrzehnte zu heutigen Bedingungen, teilte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag in Berlin mit. Die Zahl der Pflegefachkräfte müsse angesichts der steigenden Zahlen deutschlandweit bis 2035 um 44 Prozent auf rund eine halbe Million steigen.

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06.09.2018, 12:05 - dpa

Merkel für Neuregelung bei Organspenden

Kanzlerin Angela Merkel befürwortet neue Regeln für eine automatische Einwilligung in Organspenden außer bei erklärtem Widerspruch. „Ich persönlich habe große Sympathie für die doppelte Widerspruchslösung, weil ich dann doch aktiv einmal im Leben darüber nachdenken muss, ob ich das möchte oder nicht“, sagte die CDU-Chefin am Donnerstag im RTL-Sommerinterview. „Das beraubt mich keiner Freiheit, aber ich muss mich mit dieser Frage auseinandersetzen und tue damit, glaube ich, für andere Menschen etwas sehr Wichtiges.“ Es sei richtig, dass es dazu eine Debatte im Bundestag geben solle, bei der jeder Abgeordnete ohne Fraktionszwang für sich entscheide.

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05.09.2018, 06:42 - dpa

WHO warnt vor zu wenig Bewegung - Deutsche werden immer inaktiver

Immer mehr Menschen aus reicheren Ländern bewegen sich nicht genug. Unter anderem in Deutschland ist die Zahl der Menschen, die zu wenig Sport treiben oder im Alltag nicht ausreichend körperlich aktiv sind, zuletzt um mehr als 15 Prozent gestiegen, wie Forscher der Weltgesundheitsorganisation WHO in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie zeigen. 2016 bewegten sich demnach 42,2 Prozent der Deutschen nicht genug.

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04.09.2018, 16:13 - dpa

Ärzte-Vorschlag für neue Arbeitsminderungs-Bescheinigung

Um Beschäftigten lange komplette Krankschreibungen zu ersparen, schlägt der Ärzteverband Marburger Bund eine neue Form von Arbeitsminderungs-Bescheinigungen vor. Der Vorsitzende Rudolf Henke sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Viele erkrankte Arbeitnehmer könnten wahrscheinlich schneller genesen und würden weniger lange dem Arbeitsprozess fernbleiben, wenn es nicht nur die Wahl zwischen Arbeitsfähigkeit und Arbeitsunfähigkeit gäbe.“ Bei Gewerkschaften und in der Politik stieß die Idee auf ein unterschiedliches Echo.

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04.09.2018, 10:47 - dpa

Karlsruhe stärkt Rechte von Pensionskassen-Rentnern

Wer eine Rente von einer Pensionskasse bezieht, muss nicht in jedem Fall Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Dies ergibt sich aus einem am Dienstag veröffentlichten Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 27. Juni. Pensionskassen garantieren als rechtlich selbstständige Einrichtungen eine betriebliche Altersvorsorge, Träger können ein oder mehrere Unternehmen sein.

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31.08.2018, 10:20 - dpa

Spahn will bessere Voraussetzungen für Organspenden in Kliniken

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die Voraussetzungen in den Kliniken verbessern, um zu mehr Organspenden in Deutschland zu kommen. Dazu sollen Transplantationsbeauftragte in Krankenhäusern mehr Zeit für diese Aufgabe bekommen und die Vergütung der Einrichtungen für den ganzen Prozess einer Organspende verbessert werden. Dies und weitere Maßnahmen sieht ein nun vorgelegter Entwurf vor.

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29.08.2018, 10:25 - dpa

Abschied vom Zucker: Ein schwieriger Balanceakt

Zu viel Zucker ist ungesund - das weiß jeder. Immer mehr Lebensmittelproduzenten versuchen deshalb, den Zuckergehalt in ihren Produkten zu reduzieren. Das ist nicht ohne Risiko. Denn die meisten Verbraucher sind beim Geschmack nicht zu Zugeständnissen bereit.

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28.08.2018, 10:12 - dpa

Prüfinstitut IQWiG kritisiert Intransparenz bei Wundtherapie-Methode

Chronische Wunden sind eine besondere Herausforderung für Ärzte und Pfleger. Eine Behandlungsmöglichkeit ist die Vakuum-Wundtherapie. Experten sehen beim Nutzen aber viele offene Fragen.

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24.08.2018, 13:49 - dpa

Bots und Trolle agitieren bei Twitter gegen Impfungen

Software-Rotober und russische Trolle haben laut einer Studie Falschinformationen zum Thema Impfen verbreitet. Die Trolle haben unter anderem die Impf-Debatte mit kontroversen Themen wie wirtschaftliche Ungleichheit und Rassismus in Verbindung gebracht, wie die George Washington Universität am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte.

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24.08.2018, 05:30 - dpa

Verdi will Tarifstandards in der Altenpflege durchsetzen

Die Gewerkschaft Verdi will für die Beschäftigten in der Altenpflege bundesweite tarifliche Mindeststandards durchsetzen. "Wir werden mit den weltlichen Wohlfahrtsverbänden Tarifverhandlungen führen", sagte Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf einen Teil der Heimträger. Auch mit der Caritas und der Diakonie solle "ein gangbarer Weg" gesucht werden, damit diese trotz des eigenen kirchlichen Arbeitsrechts beteiligt werden könnten. Forderungen soll eine bei Verdi gebildete Bundestarifkommission beschließen, die am 28. September tagt.

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23.08.2018, 16:36 - dpa

Spahn legte Pflege-Untergrenzen per Verordnung fest

Nach gescheiterten Verhandlungen zwischen Krankenhäusern und Krankenkassen legt jetzt die Bundesregierung Untergrenzen für das Pflegepersonal in Kliniken fest. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) leitete am Donnerstag ein entsprechendes Verordnungsverfahren ein. "Die Unterbesetzung von intensivmedizinischen Abteilungen im Krankenhaus kann fatale Folgen für Patienten haben", erklärte Spahn. Die Personaluntergrenzen sollen ab dem 1. Januar 2019 für vier besonders pflegeintensive Krankenhausbereiche gelten: auf Intensivstationen sowie in den Abteilungen Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie.

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22.08.2018, 14:49 - dpa

Aids-Hilfe: Menschen mit HIV werden noch immer diskriminiert

Auch Jahrzehnte nach Einführung einer effektiven Therapie werden Menschen mit HIV in Deutschland noch immer ausgegrenzt. "Das größte Problem bleibt die Diskriminierung", sagte Ulf Hentschke-Kristal vom Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe am Mittwoch in Stuttgart. Dort beginnt am Donnerstag Europas größte Konferenz zum Leben mit HIV unter dem Titel "Positive Begegnungen".

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21.08.2018, 16:57 - dpa

Kreise: Kassenärzte sollen 2019 mehr Geld bekommen

Die Kassenärzte sollen mehr Geld für die Versorgung der gesetzlich Versicherten bekommen. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) einigten sich auf einen Anstieg der Honorare für 2019, wie es am Dienstag aus Verhandlungskreisen hieß.

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21.08.2018, 10:09 - dpa

Trendumkehr: Zahl der Herzkrankheiten nimmt wieder zu

Kardiologen sorgen sich um eine Zunahme der Herz-Kreislauferkrankungen. Nach einem starken Rückgang von Todesfällen um fast die Hälfte seit 1990 steige die Zahl seit 2015 wieder leicht an, sagte die Chefärztin der Kardiologie am Klinikum München-Bogenhausen, Ellen Hoffmann, im Vorfeld des Münchner Kardiologen-Kongresses.

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20.08.2018, 13:56 - dpa

Zehntausende Europäer an Masern erkrankt - «Dramatischer Anstieg»

Die Zahl der Masernerkrankungen ist in der europäischen Region immens gestiegen. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag in Kopenhagen mitteilte, haben sich im ersten Halbjahr 2018 mehr als 41 000 Kinder und Erwachsene mit Masern infiziert. Mindestens 37 Todesfälle seien erfasst worden. Im gesamten Jahr 2017 waren in der WHO-Region Europa 23 927 Menschen erkrankt, 2016 waren es 5273.

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17.08.2018, 14:47 - dpa

Bund sieht bei Pharmaskandal vorerst Landesbehörden am Zug

Im Skandal um den Handel mit gestohlenen Krebsmedikamenten sieht der Bund vorerst die für die Aufsicht zuständigen Länder am Zug. Das bundeseigene Paul-Ehrlich-Institut unterstütze die Landesbehörden, teilte das Bundesgesundheitsministerium in Berlin am Freitag auf Anfrage mit. Man beobachte die Aufklärung sehr genau. Vor möglichen weiteren Schritten sei aber die Aufklärung vor Ort abzuwarten.

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17.08.2018, 12:11 - dpa

Masern-Häufigkeit: Große Unterschiede zwischen Bundesländern

Bei der Häufigkeit von Masern bestehen Experten zufolge große regionale Unterschiede. "In einigen Bundesländern treten die Masern nur noch selten in Erscheinung, wie in Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland oder Sachsen-Anhalt", heißt es in einem aktuellen Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Häufiger träten Masern hingegen etwa in Berlin und Nordrhein-Westfalen auf. Unter den fast jedes Jahr betroffenen Bundesländern seien insbesondere solche mit hoher Bevölkerungsdichte oder großen Ballungszentren, hieß es.

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16.08.2018, 15:29 - dpa

Spahn: Pflege ist kein Markt wie jeder andere

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich gegen überbordende Gewinnziele in der Pflege auf Kosten von Personal und Pflegebedürftigen gewandt. "Pflege ist kein Markt wie jeder andere", schrieb der CDU-Politiker in einem Beitrag für das "Handelsblatt" (Donnerstag). Private Anbieter seien für einen funktionierenden Wettbewerb unabdingbar und leisteten einen entscheidenden Beitrag, um Milliardeninvestitionen in Heime und Angebote stemmen zu können.

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16.08.2018, 13:06 - dpa

Experten und Ersatzkassen dringen auf mehr Patientensicherheit

Um Patienten vor Mängeln und Fehlern zu bewahren, gibt es aus Expertensicht weiter erheblichen Verbesserungsbedarf in allen Bereichen des Gesundheitswesens. Isolierte Maßnahmen allein reichten dafür nicht aus, erklärten das "Aktionsbündnis Patientensicherheit" und der Verband der Ersatzkassen am Donnerstag in Berlin. Trotz Fortschritten mit Checklisten für Operationen und Hygiene-Aktionen werde Patientensicherheit oft immer noch als Kostenfaktor gesehen - dabei sei sie tatsächlich ein "Erfolgsfaktor". Wichtig sei auch mehr Transparenz, um Patienten stärker direkt einbeziehen zu können.

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14.08.2018, 05:30 - dpa

Patientenschützer fordern klarere Regeln für Pflegedienst-Verträge

Patientenschützer fordern angesichts eines zunehmend angespannten Marktes klarere Regeln für Pflegedienst-Verträge. "Für pflegebedürftige Menschen wird es immer schwieriger, einen ambulanten Pflegedienst zu finden", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur.

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13.08.2017, 14:40 - dpa

Spahn pocht auf Aufklärung im Fall Valsartan

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) pocht auf Aufklärung im Fall von Blutdrucksenkern mit dem Wirkstoff Valsartan, die mit einem potenziell krebserregenden Stoff verunreinigt sind. "Patienten müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Medikamente ordentlich und ohne Verunreinigung hergestellt werden", sagte Spahn der "Süddeutschen Zeitung" (Montag).

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10.08.2018, 14:29 - dpa

Grippe-Risiko im Krankenhaus: Personal viel zu selten geimpft

In deutschen Kliniken schützen Mitarbeiter sich und Patienten zu wenig gegen das Grippe-Risiko: Nach einer Umfrage des Robert Koch-Instituts lassen sich nur rund 40 Prozent aller Mitarbeiter gegen Influenza immunisieren. Insgesamt werde die Impfung bei Krankenhauspersonal damit nicht ausreichend angenommen, heißt es im jüngsten "Epidemiologischen Bulletin" des Instituts. Besonders große Defizite zeigten sich beim Pflegepersonal und in therapeutischen Berufen.

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09.08.2018, 11:27 - dpa

Studie: Komplizierte Bauch-OPs in Kliniken unterschiedlich gut

Bei planbaren komplizierten Operationen sind die Erfolgsaussichten für die Patienten einer Analyse der Barmer Krankenkasse zufolge in deutschen Kliniken nicht überall gleich gut. Die Höhe des Sterberisikos bei Eingriffen an einer erweiterten Bauchschlagader hänge davon ab, wie und wo operiert werde, teilte die Kasse am Donnerstag nach Ergebnissen ihres «Krankenhausreports» mit. Künftig sollten die Eingriffe nur noch in zertifizierten Gefäßzentren oder Kliniken mit vielen Fällen erfolgen, forderte Barmer-Chef Christoph Straub. Eine flächendeckende Versorgung bliebe trotzdem gesichert.

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08.08.2018, 16:29 - dpa

Frankfurter Forscher: Deutschland bei Suchtprävention hintendran

Bei Drogenpolitik und Suchtprävention hinkt Deutschland nach Ansicht der Frankfurt University of Applied Sciences im europäischen Vergleich weit hinterher. Das geht aus dem am Mittwoch vorgestellten 5. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2018 der Fachhochschule hervor. Bei legalen wie illegalen Drogen gebe es großen Handlungsbedarf der Bundesregierung, sagte Heino Stöver, Leiter des Instituts für Suchtforschung.

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08.08.2018, 09:57 - dpa

Minimal mehr Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern

Die Zahl der Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern wächst nur langsam. 2017 versorgten 328 500 Vollkräfte die knapp 19,5 Millionen stationär in Kliniken behandelte Fälle. Das waren ein Prozent beziehungsweise 3400 Pflegevollkräfte mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte.

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07.08.2018, 13:10 - dpa

Migranten als Pflegekräfte: Mehr Überstunden, weniger Wertschätzung

Pflegekräfte mit ausländischen Wurzeln leisten im Vergleich zu ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen nach einer Studie mehr unbezahlte Überstunden. Der Studie der Sozialwissenschaftlerin Hildegard Theobald von der Universität Vechta zufolge haben im stationären Bereich 14 Prozent der Pflegekräfte einen Migrationshintergrund, im ambulanten Sektor sind es elf Prozent.

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02.08.2018, 08:32 - dpa

Deutsche sehen Personalmangel als größtes Problem im Gesundheitssystem

Globale Umfrage zur Gesundheitsversorgung: Deutsche sehen Personalmangel als größtes Problem im Gesundheitssystem, Russen sorgen sich um Qualität, US-Bürger um Kosten der Gesundheitsversorgung Weltweit positive Patientenerfahrungen - Behandlung mit Würde und Respekt Drei von zehn Deutschen rechnen mit negativer Entwicklung der Gesundheitsversorgung in den nächsten zehn Jahren.

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31.07.2018, 14:10 - dpa

Hamburger Beamte bekommen Zuschuss zu gesetzlicher Versicherung

Erstmals in Deutschland erhalten in Hamburg freiwillig gesetzlich krankenversicherte Beamte einen Zuschuss. Die an diesem Mittwoch in Kraft tretende Regelung sieht vor, dass die Stadt wie bei Angestellten auch bei ihren Beamten den hälftigen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernimmt. Bislang konnten sich Beamte nur privat in Kombination mit der sogenannten Beihilfe versichern. GKV-Beiträge mussten komplett allein finanziert werden. Während Rot-Grün in der Neuregelung ein „Stück Sozialgeschichte“ sieht, kritisierte die FDP-Opposition sie am Mittwoch als ideologisch motivierte „Bürgerversicherung light“.

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26.07.2018, 09:36 - dpa

Kliniken verzichten auf Millionen für bessere Pflege

Trotz Pflegemangels an Krankenhäusern nehmen die Kliniken eine millionenschwere Förderung für neue Schwestern und Pfleger nur etwa zur Hälfte in Anspruch. 2016 und 2017 wurden bislang 157 Millionen Euro in Anspruch genommen. Das zeigt ein Bericht des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung zum sogenannten Pflegestellen-Förderprogramm. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor. Zur Verfügung stellen die Kassen rund 300 Millionen Euro.

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24.07.2018, 13:50 - dpa

Verhandlungen über mehr Pflege im Krankenhaus vorerst gescheitert

Geplante Verbesserungen für die Patienten bei der Pflege im Krankenhaus sind vorerst gescheitert. Verhandlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung über neue Untergrenzen für das Pflegepersonal blieben zunächst ohne Einigung, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten. Noch die ehemalige Bundesregierung hatte vor der Bundestagswahl 2017 DKG und Kassenverband beauftragt, so eine Mindestausstattung an Pflegepersonal zu vereinbaren. Gelten sollen die Untergrenzen für Bereiche, in denen Patienten besonders viel Pflege brauchen - etwa Intensivstationen, Geriatrie, Neurologie oder Unfallchirurgie.

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23.07.2018, 14:16 - dpa

Spahn will schnellere und bessere Versorgung für Patienten

Die ärztliche Versorgung von Kassenpatienten soll nach dem Willen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schneller und besser werden. Dazu sollten niedergelassene Ärzte verpflichtet werden, mehr Sprechstunden anzubieten, erläuterte Spahn am Montag in Berlin seinen entsprechenden Gesetzesentwurf. Das Mindestangebot solle auf 25 Stunden pro Woche festgelegt werden. Um Anreize für eine bessere Versorgung der Patienten zu bieten, soll es für bestimmte Leistungen Extravergütungen geben.

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21.07.2018, 13:28 - dpa

Spahn schließt höhere Beiträge zur Pflegeversicherung nicht aus

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schließt nicht aus, den Pflegeversicherungsbeitrag stärker anzuheben als bisher geplant. Die Pflegekassen hielten eine Erhöhung um 0,5 Beitragssatzpunkte zum 1. Januar 2019 für notwendig, sagte der CDU-Politiker den „Westfälischen Nachrichten“ (Samstag). „Ich denke, diese Größenordnung ist realistisch.“ Spahn hatte erst Mitte Juni angekündigt, dass der Satz zum 1. Januar um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden soll. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens, bei Kinderlosen bei 2,8 Prozent.

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20.07.2018, 08:52 - dpa

Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stellt Ärzten, die zusätzliche Sprechstunden ohne Terminvergabe anbieten, mehr Geld in Aussicht. „Ärzte, die uns dabei helfen, die Versorgung zu verbessern, sollen höher und außerhalb des Budgets vergütet werden“, kündigte Spahn in einem Interview des „Deutschen Ärzteblatts“ (Freitag) an. Die zusätzliche Vergütung solle gezahlt werden, wenn bestimmte Arztgruppen wie Hausärzte, Kinderärzte oder Gynäkologen pro Woche fünf offene Sprechstunden für Patienten anbieten, die vorher keinen Termin vereinbart haben.

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13.07.2018, 10:26 - dpa

Zahl der Organspenden in Hamburg mehr als verdoppelt

Die Zahl der Organspenden in Hamburg hat sich in der ersten Jahreshälfte mehr als verdoppelt. Das geht aus einer Statistik hervor, die die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag veröffentlichte. Danach stellten in Hamburg 30 Menschen ihre Organe für eine Transplantation zur Verfügung (2017: 13). Auch die Zahl der gespendeten Organe ist in Hamburg deutlich von 43 (2017) auf 103 (2018) angewachsen.

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10.07.2018, 14:29 - dpa

Psychische Erkrankungen sollen in Baden-Württemberg zunehmend am Wohnort behandelt werden

Stuttgart (dpa/lsw) - Menschen mit seelischen Erkrankungen sollen in Baden-Württemberg möglichst am Wohnort behandelt werden können. „Die psychiatrische Versorgung verlagert sich immer mehr in die Gemeinde“, sagte Sozialminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag bei der Vorstellung eines Rahmenplanes für die Versorgung psychisch kranker Menschen. Die grün-schwarze Landesregierung unterstütze diesen Trend, nach dem sich die psychiatrischen Kliniken in Versorgungszentren mit ambulanten und tagesklinischen Angeboten verwandelten.

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27.06.2018, 12:40 - dpa

Pflegebevollmächtigter sieht Kliniken für mehr Personal am Zug

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, sieht für den stärkeren Kampf gegen die Personalnot die Kliniken am Zug. Künftig würden wirklich jede zusätzliche Stelle und jede Aufstockung von Teilzeit finanziert, sagte Westerfellhaus am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Mit den nun als Gesetzentwurf auf den Weg gebrachten Plänen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekämen Krankenhausbetreiber „jede Ausrede genommen“, dass man sich mehr Pflegekräfte nicht leisten könne. „Die Zeit des Lamentierens der Krankenhäuser ist vorbei.“

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22.06.2018, 04:12 - dpa

Was hilft dem Zappelphilipp?

Ist ein Kind nur etwas hibbelig und unkonzentriert - oder leidet es an ADHS - dem Zappelphilipp-Syndrom? Diese Frage zu entscheiden, ist selbst für Experten nicht einfach. Eine neue Leitlinie soll helfen. Medikamente spielen darin eine prominente Rolle.

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20.06.2018, 05:55 - dpa

Laumann: Patienten müssen leichter Schmerzensgeld erstreiten können

Bei Behandlungsfehlern sollten Patienten mehr Rechte bei Schadenersatz- und Schmerzensgeldansprüchen bekommen. Das forderte der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) vor der am Mittwoch beginnenden Gesundheitsministerkonferenz in Düsseldorf.

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19.06.2018, 13:36 - dpa

Krankenkassen für ausgedehntere Praxis-Öffnungszeiten

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) werben für ausgedehntere Praxis-Öffnungszeiten abends und am Wochenende, damit Kassenpatienten leichter an Termine kommen. Ärzte könnten mehr Sprechstunden zu Zeiten anbieten, in denen sie es bisher nicht tun, sagte Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandschef des GKV-Spitzenverbands, am Dienstag im brandenburgischen Kremmen. So könnte Ärzten zum Beispiel ermöglicht werden, samstags von 7.00 bis 19.00 Uhr Sprechstunden anzubieten statt wie bisher bis 14.00 Uhr. Dafür seien dann auch Verbesserungen bei der Vergütung vorstellbar.

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19.06.2018, 09:34 - dpa

Studie: Mehr künstliche Kniegelenke für Jüngere - vorschnelle OPs?

In Deutschland werden einer Studie zufolge immer mehr künstliche Kniegelenke eingesetzt - auch bei vergleichsweise jungen Patienten unter 60 Jahren. Zwischen 2013 und 2016 nahm die Zahl solcher Operationen um gut 18 Prozent auf rund 169 000 Fälle zu, wie die Bertelsmann-Stiftung am Dienstag in Gütersloh mitteilte. „Erklärbar ist dieser Trend weder durch medizinische noch durch demografische oder geografische Einflussfaktoren“, hieß es. Unter den Patienten, denen eine Kniegelenk-Prothese eingesetzt wurde, waren 2016 rund 33 000 Menschen jünger als 60 Jahre. Ein Zuwachs von 23 Prozent im Vergleich zu 2013 - und um 31 Prozent gemessen an 2009.

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18.06.2018, 16:49 - dpa

Positive Zwischenbilanz für Modellprojekt zu Medikamentenmanagement

Die Arzneimittelinitiative Sachsen-Thüringen (ARMIN) hat nach gut vier Jahren eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die bisherigen Erfahrungen ließen sich als "innovativ, sektorenübergreifend und wirkungsstark" zusammenfassen, teilten die AOK Plus Sachsen und Thüringen, die Kassenärztlichen Vereinigungen sowie die Apothekerverbände der Länder am Montag in Leipzig mit. Sie sehen aber Politik, Selbstverwaltung und Industrie noch vor einigen Herausforderungen, um das Medikationsmanagement als Herzstück von ARMIN in die Regelversorgung überführen zu können.

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18.06.2018, 16:35 - dpa

Gesetzliche Krankenkassen rechnen weiter mit stabilen Finanzen

Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) rechnen angesichts der guten Konjunktur vorerst weiter mit stabilen Finanzen und Beiträgen für ihre 56 Millionen Mitglieder. Die Situation sei auch in diesem Jahr nach wie vor positiv, sagte die Chefin des GKV-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Montag im brandenburgischen Kremmen. Sie gehe nicht davon aus, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag zum Jahreswechsel steige. Ungewiss seien aber etwa noch Mehrkosten für politisch geplante Verbesserungen bei der Versorgung.

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18.06.2018, 11:19 - dpa

Schleswig-Holstein will Ärzte-Budgets abschaffen

Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) will die Budgets für die vertragsärztliche Versorgung in Deutschland abschaffen. Um den Beruf attraktiver zu machen, sollten die Honorare für Ärzte künftig nicht mehr gedeckelt werden, sagte Garg den "Kieler Nachrichten" (Montag). Über einen entsprechenden Antrag wolle er bei der Gesundheitsministerkonferenz am 20. und 21. Juni in Düsseldorf abstimmen lassen.

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15.06.2018, 13:06 - dpa

Bundesländer wollen Kinder besser vor Dickmacher-Werbung schützen

Die Bundesländer wollen Kinder und Jugendliche besser vor gezielter Werbung für Dickmacher schützen. Das haben die Verbraucherschutzminister der Länder am Freitag in Saarbrücken beschlossen. Die Bundesregierung solle prüfen, welche ”rechtlichen Maßnahmen” ergriffen werden könnten - zum Beispiel ein Verbot von Lockwerbung für ungesunde Lebensmittel.

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14.06.2018, 13:23 - dpa

Auch Edeka verringert Zucker und Salz in Eigenmarken

Die Lebensmittelhändler in Deutschland verzichten zunehmend auf Zucker und Salz in den von ihnen vertriebenen Eigenmarken. So hat Edeka nach eigenen Angaben den Zucker- und Salzgehalt in mehr als 150 Produkten seiner Eigenmarken verringert. Bei Waren aus den Sortimenten Getränke, Grundnahrung, Konserven, Molkerei- sowie Tiefkühlprodukten sei der Zuckergehalt in den vergangenen drei, vier Jahren durchschnittlich um rund zehn Prozent reduziert worden, teilte der Genossenschaftsverbund am Donnerstag in Hamburg mit.

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13.06.2018, 17:23 - dpa

Zahl der Hausbesuche von Ärzten geht deutlich zurück

Ärzte in Deutschland haben in den vergangenen Jahren deutlich weniger Hausbesuche gemacht. Gab es 2009 noch 30,3 Millionen Hausarzt-Visiten bei Patienten und 2010 rund 27 Millionen, waren es 2016 nur 25,2 Millionen. Im vergangenen Jahr dürfte es laut einer Hochrechnung ein weiteres Minus auf 24,6 Millionen Besuche gegeben haben. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Linke-Anfrage hervor, über die zuerst das ARD-Hauptstadtstudio berichtete. Die Zahl der Hausbesuche pro Arzt sank laut den Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von 2009 bis 2017 von 592 auf 484.

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13.06.2018, 14:59 - dpa

Die Pflegeversicherung soll zum Jahreswechsel teurer werden

Auf die Bundesbürger kommen angesichts deutlich steigender Kosten für die Pflege bald höhere Versicherungsbeiträge zu. Zum 1. Januar 2019 soll der Satz um 0,3 Prozentpunkte angehoben werden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin sagte. Derzeit liegt er bei 2,55 Prozent des Bruttoeinkommens, bei Kinderlosen bei 2,8 Prozent. Bei Arbeitnehmern zahlt die Hälfte des Beitrags der Arbeitgeber, aber ohne den Kinderlosenzuschlag. Die Anhebung soll die Finanzen der Pflegekassen stabilisieren, denen nach einem aktuellen Kassensturz ein wachsendes Milliardendefizit droht.

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08.06.2018, 12:39 - dpa

Union und SPD einig über Umsetzung der Pflegeausbildungs-Reform

Union und SPD haben sich über die Umsetzung der noch in der vergangenen Wahlperiode beschlossenen Reform der Ausbildung für Pflegeberufe verständigt. Die entsprechende Verordnung soll nach dpa-Informationen voraussichtlich in der kommenden Woche vom Kabinett beschlossen werden. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach von einem guten Kompromiss.

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08.06.2018, 01:00 - dpa

Ministerium will HIV-Selbsttests frei zugänglich machen

Das Bundesgesundheitsministerium will gesetzlich regeln, dass ab Herbst HIV-Selbsttests frei verkäuflich für jedermann zugänglich sind. Dies berichtet die Funke-Mediengruppe (Freitag) unter Berufung auf das Ministerium. "Der HIV-Selbsttest ist ein Meilenstein beim Kampf gegen Aids. Er kann auch jene erreichen, die sich sonst nicht testen lassen würden", sagte Minister Jens Spahn (CDU).

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07.06.2018, 16:46 - dpa

Pflegebevollmächtigter will konkrete Anreize für mehr Fachkräfte

Der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, setzt auf Prämien von bis zu 5000 Euro und andere konkrete Anreize, um dringend gesuchte Fachkräfte zu gewinnen. Das solle dazu beitragen, die vorgesehenen zusätzlichen 13 000 Stellen in der Altenpflege tatsächlich auch besetzen zu können, heißt es in einem am Donnerstag vorgelegten Papier mit Vorschlägen. Denn ein Sofortprogramm könne nur nachhaltig sein, „wenn Pflegefachkräfte ihren erlernten Beruf zufrieden ausüben und gerne in der Pflege bleiben“, betont Westerfellhaus. In der Alten- und Krankenpflege sind bundesweit rund 35 000 Stellen für Fachkräfte und Helfer offen.

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06.06.2018, 10:27 - dpa

Kabinett beschließt Milliarden-Entlastung für Kassenmitglieder

Die mehr als 56 Millionen Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen sollen im kommenden Jahr von Beitragsentlastungen in Milliardenhöhe profitieren. Das sieht ein Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschlossen hat. Ab 1. Januar 2019 sollen auch die derzeit allein von den Mitgliedern zu zahlenden Zusatzbeiträge zur Hälfte von den Arbeitgebern getragen werden. Arbeitnehmer und Rentner werden dadurch um 6,9 Milliarden Euro jährlich entlastet - im Gegenzug müssen Arbeitgeber und Rentenversicherung entsprechend mehr zahlen.

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05.06.2018, 12:29 - dpa

Krankenkassen stellen etwas weniger Behandlungsfehler fest

Berlin (dpa) - Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr etwas weniger Behandlungsfehler in Kliniken und Arztpraxen festgestellt. Nach Patienten-Beschwerden wurden 13 519 Gutachten geschrieben und 3337 Fehler und Schäden bestätigt - also fast in jedem vierten Fall, wie der Medizinische Dienst der Kassen (MDK) am Dienstag mitteilte. Im Jahr 2016 hatte es 3564 solcher Fälle gegeben. Tatsächlich auch Ursache für Gesundheitsschäden waren Fehler nun in 2690 (Vorjahr: 2948) Fällen. Von Kassen, Patientenschützern und aus der Politik kommen Rufe nach einer umfassenden Fehler-Statistik.

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04.06.2018, 12:37 - dpa

SPD-Gesundheitspolitikerin will Altersbeschränkung für Energy Drinks

Die SPD-Gesundheitspolitikerin Ursula Schulte will Kinder und Jugendliche mit einem Verkaufsverbot stärker vor den Gefahren von Energy Drinks schützen. "Eine Altersbeschränkung muss es auch in Deutschland geben", sagte die Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag für den gesundheitlichen Verbraucherschutz der "Saarbrücker Zeitung".

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03.06.2018, 13:06 - dpa

AOK-Studie: Große Qualitätsunterschiede zwischen Pflegeheimen

Bei der Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen gibt es laut einer Studie erhebliche Qualitätsunterschiede. Problematisch sind teils zu viele wund gelegene Patienten, längere Verordnungen kritischer Medikamente und häufige Krankenhaus-Einweisungen. Das ergab eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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01.06.2018, 17:45 - dpa

Spahn schwächt Pläne für Abbau von Kassen-Rücklagen ab

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schwächt seine umstrittenen Pläne für einen Zwangsabbau hoher Finanzreserven bei gesetzlichen Krankenkassen ab. Nach einem geänderten Entwurf soll eine solche Verpflichtung erst ab dem 1. Januar 2020 angewendet werden. Zudem wird sie an die Bedingung geknüpft, dass bis dahin eine Reform des Finanzausgleichs unter den Kassen erfolgt ist.

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01.06.2018, 13:49 - dpa

Spahn kündigt Gesetzesvorlage zur Organspende-Thematik an

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will den Trend rückläufiger Organspenderzahlen in Deutschland brechen. Jeder sollte sich einmal im Leben dem Thema stellen und sich entscheiden, sagte Spahn bei einem Besuch des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein am Freitag in Kiel. Er kündigte für nach der Sommerpause im September einen Gesetzesentwurf an, um eine bessere finanzielle Ausstattung der Kliniken zu erreichen und die Situation der Transplantationsbeauftragten zu verbessern

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31.05.2018, 12:39 - dpa

Niedersachsens Kliniken fühlen sich im Regen stehen gelassen

Mit einer Regenmaschine haben die niedersächsischen Kliniken am Donnerstag auf den Investitionsstau in vielen Häusern des Landes aufmerksam gemacht. Sie würden trotz Wahlversprechen und strudelnder Steuereinnahmen im Regen stehen gelassen, teilte die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) mit. Zwar sei 2017 einmalig ein Sondervermögen bereitgestellt worden, doch dieses habe den Investitionsstau nicht vollständig auflösen können und sei noch nicht einmal ganz ausbezahlt worden.

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28.05.2018, 15:03 - dpa

Spahn: Jeder sollte Entscheidung zu Organspende treffen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat dazu aufgerufen, dass sich mehr Menschen in Deutschland über eine mögliche Organspende klar werden. Eine Auseinandersetzung mit dieser Frage müsse „für uns alle zur Selbstverständlichkeit werden“, sagte der CDU-Politiker am Montag. „Das sind wir den mehr als 10 000 Menschen schuldig, die voller Hoffnung auf ein Organ warten.“ Jeder sollte daher für sich eine Entscheidung treffen. Nach einem Negativ-Rekord bei Organspenden im vergangenen Jahr mehren sich Stimmen, die eine Neuregelung nach dem Vorbild europäischer Nachbarstaaten fordern.

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28.05.2018, 12:18 - dpa

Seniorentag: Bundespräsident fordert höchste Priorität für Pflege

Die Politik muss der Alten- und Krankenpflege nach Ansicht von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erste Priorität einräumen. „Pflege kann nicht immer nur billig sein - und sie darf nicht auf Kosten der Pflegekräfte billig gemacht werden“, forderte Steinmeier am Montag bei der Eröffnung des 12. Deutschen Seniorentages in Dortmund. Es sei allerhöchste Zeit, dass die pflegenden Berufe endlich die Wertschätzung bekämen, die sie verdienten.

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24.05.2018, 15:30 - dpa

Konferenz: Spahn soll Machtwort bei Gesundheitskarte sprechen

Mecklenburg-Vorpommern Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) appelliert, bei Entwicklung und Einführung der elektronischen Gesundheitskarte schnell Klarheit zu schaffen. Gerade wenn es um die eigenen Daten gehe, sei die Sensibilität der Menschen besonders groß. "Da darf es keine Unsicherheiten geben", sagte Schwesig am Donnerstag bei der Nationalen Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft in Rostock.

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24.05.2018, 11:07 - dpa

Bilanz: Ungewöhnlich starke Grippewelle - mehr als 1600 Tote

Die Grippewelle im vergangenen Winter ist nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts ungewöhnlich stark verlaufen. Zwischen Ende Dezember und Anfang April erkrankten nachweislich 333 567 Menschen an einer Grippe, heißt es im aktuellen Bericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI). Die Zahl der tatsächlich Erkrankten dürfte weit darüber liegen. Denn nicht jeder Grippekranke geht zum Arzt und nur ausgewählte Praxen schicken Erregerproben ins Labor.

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24.05.2018, 06:00 - dpa

AOK: Zusätzliches Geld muss bei Pflegekräften ankommen

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) pochen auf einen wirksamen Einsatz zusätzlicher Mittel gegen die Personalnot in der Pflege. "Wenn mehr Geld fließt, muss sichergestellt werden, dass es auch bei den Pflegekräften ankommt", sagte der Vorstandschef des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, der Deutschen Presse-Agentur.

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23.05.2018, 15:18 - dpa

Koalition schnürt Milliardenpaket gegen Personalnot in der Pflege

Ein Milliardenpaket für mehr neue Stellen und bessere Arbeitsbedingungen soll den Personalnotstand in der Pflege lindern. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, es gehe um erste wichtige Maßnahmen, um die "Vertrauenskrise" wegen fehlender Fachkräfte und hoher Belastungen zu überwinden. Die große Koalition einigte sich auf Eckpunkte für ein "Sofortprogramm", das zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll.

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22.05.2018, 16:34 - dpa

Zu viele Hebammen schwanger - Klinik muss Kreißsaal schließen

Ein Babyboom unter Hebammen hat einen Kreißsaal in Baden-Württemberg lahmgelegt. Er bleibt für mehrere Wochen geschlossen, weil drei der acht Hebammen Kinder erwarten. Sobald die Schwangerschaft bekanntwerde, gelte für Hebammen ein Beschäftigungsverbot, teilte die Sprecherin der Helios-Klinik in Überlingen am Dienstag mit. Auch eine vierte Hebamme sei ausgefallen.

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22.05.2018, 15:25 - dpa

Hamburg: Aufsicht über Pflegeeinrichtungen soll gestärkt werden

Mit mehr Personal und einer neuen Struktur soll die staatliche Aufsicht über die mehr als 1000 Pflegeeinrichtungen und -dienste in Hamburg gestärkt werden. Das sieht eine Novelle des Hamburgischen Wohn- und Betreuungsqualitätsgesetzes vor, die Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag vorgestellt hat. Elf neue Stellen bei der Wohn-Pflege-Aufsicht (WPA) sollen intensivere Kontrollen gewährleisten. Außerdem sollen Prüfergebnisse und Angehörigenbefragungen öffentlich gemacht werden, um Betroffenen die Auswahl der Einrichtung zu erleichtern.

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16.05.2018, 15:46 - dpa

Merkel für Anbindung von Gesundheitsdaten an „Bürgerportal“

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) unterstützt eine Anbindung von Gesundheitsdaten an das geplante zentrale Bürgerportal im Internet. „Wir brauchen die konsequente Digitalisierung von Verwaltung - und im übrigen kompatibel mit der Gesundheitskarte“, sagte Merkel am Mittwoch im Bundestag. Sie griff damit einen Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf. „Wir brauchen einen Zugang der Bürger für alle Verwaltungsleistungen“, betonte die Kanzlerin. Dies sei natürlich „eine große Kraftanstrengung“.

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16.05.2018, 14:00 - dpa

Berlin will bester Gesundheitsstandort Europas werden

Pflegekräfte sind schon heute rar, und die Bevölkerung altert: Für Ideen zur Zukunft der Patientenversorgung in Krankenhäusern setzt Berlin eine Expertenkommission ein. Das Gremium soll ein Konzept erstellen, um die Hauptstadt bis zum Jahr 2030 zur „europäischen Top-Adresse in der medizinischen Forschung und Versorgung“ zu entwickeln, erklärte Berlins Regierungschef und Wissenschaftssenator Michael Müller (SPD) am Mittwoch. Er berief die Kommission mit Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) ein. Anspruch ist es laut Konzept, dass für jedermann unabhängig etwa von Herkunft und Einkommen die „beste und effektivste Therapie“ verfügbar ist.

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15.05.2018, 11:29 - dpa

Spahn schreibt elektronische Gesundheitskarte nicht ab

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn schreibt die elektronische Gesundheitskarte trotz aller Schwierigkeiten nicht ab. „Die Milliarde ist nicht umsonst investiert“, sagte der CDU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag) mit Blick auf den jahrelangen Vorlauf für das Vorhaben. Am Aufbau der Datenautobahn für das Gesundheitswesen, bei der die Karte als ein Zugangsschlüssel dienen soll, werde festgehalten, machte das Ministerium deutlich. Für Patienten solle der Zugriff auf ihre Daten zugleich leichter werden.

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14.05.2018, 11:13 - dpa

Internetseite gegen Diskriminierung HIV-Positiver

Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) hat eine Internetseite für diskriminierte HIV-Positive gestartet. Auf www.hiv-diskriminierung.de können sich Betroffene darüber informieren, wie sie sich wehren können und sich Unterstützung holen, wie die DAH am Montag mitteilte. Laut Aids-Hilfe erleben Menschen mit HIV immer wieder Diskriminierung, etwa im Beruf oder im Gesundheitswesen.

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14.05.2018, 01:01 - dpa

Minister Spahn macht Druck bei Darmkrebsvorsorge

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will erreichen, dass durch Masseneinladungen möglichst schnell mehr Männer und Frauen zur Darmkrebsvorsorge bewegt werden. Zu dem geplanten Verfahren sagte der CDU-Politiker am Sonntagabend in Berlin: „Im Laufe des Jahres müssen die entsprechenden Entscheidungen auf den Weg gebracht werden.“ Spahn war einer der Redner bei der Verleihung der Felix Burda Awards zur Darmkrebsprävention.

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11.05.2018, 14:17 - dpa

Ärztetag für strengere Prüfungen bei Nicht-EU-Ärzten

Ärzte aus Nicht-EU-Ländern, die in Deutschland arbeiten wollen, sollen nach dem Willen des Deutschen Ärztetages das deutsche Medizin-Staatsexamen absolvieren. Der Gesetzgeber müsse regeln, dass diese Mediziner über dieselben Kenntnisse wie in Deutschland ausgebildete Ärzte verfügen, forderten die Delegierten am Donnerstag in Erfurt in einem Beschluss. Ziel sei ein sicherer Patientenschutz.

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11.05.2018, 13:42 - dpa

Tag der Pflege - Verbände und Linke fordern deutlich mehr Stellen

Angesichts des Pflegenotstands in Deutschland müssen aus Sicht von Parteien und Verbänden deutlich mehr neue Stellen geschaffen werden als bislang in Aussicht gestellt. Der Sozialverband VdK Deutschland sprach zum Tag der Pflege an diesem Samstag von mindestens 60 000 zusätzlichen Pflegern, die notwendig seien. Die Linken nannten die Zahl von 100 000 Pflegekräften in Krankenhäusern und 40 000 in stationären Pflegeeinrichtungen, "um annähernd im europäischen Mittelfeld anzukommen und eine bedarfsgerechte Pflege zu ermöglichen", wie die Partei am Freitag in Berlin mitteilte.

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10.05.2018, 15:42 - dpa

Per Mausklick zum Arzt - Der Doktor wird digitaler

Mit seiner Entscheidung zur Liberalisierung der Fernbehandlung hat es sich der Deutsche Ärztetag nicht leicht gemacht. Auch danach sind noch nicht alle Zweifel ausgeräumt.

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09.05.2018, 15:17 - dpa

Ärztetag: Bei Depressionen lieber Teilzeit als lange Krankschreibung

Mediziner plädieren für eine vorübergehende Teilzeitarbeit bei Berufstätigen mit psychischen Erkrankungen als Alternative zu langen Krankschreibungen. Speziell bei Depressionen sei eine lange Arbeitsunfähigkeit eher kontraproduktiv für die Heilung, weil sie die Symptome der Erkrankung verschärfe, heißt es in einem am Mittwoch vom Deutschen Ärztetag in Erfurt gefassten Beschluss.

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08.05.2018, 15:21 - dpa

Ärzte sträuben sich gegen Verpflichtung zu mehr Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekommt Gegenwind der Ärzte für seinen Plan, ihnen mehr Praxis-Sprechstunden für Kassenpatienten vorzuschreiben. Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery sagte am Dienstag beim Ärztetag in Erfurt, dies erscheine ihm angesichts der hohen Arbeitslast der meisten Mediziner nur "stimmungsverändernd". Spahn verteidigte die Pläne, mit denen die große Koalition Wartezeiten auf Termine verkürzen will. Er ermunterte die Ärzte, sich auch für mehr reine Oline-Sprechstunden zu öffnen.

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08.05.2018, 15:00 - dpa

Ärzte schlagen neutrales Info-Portal zu Abtreibungen vor

Im Streit über das Werbeverbot für Abtreibungen schlägt die Bundesärztekammer eine unabhängige Informationsplattform im Internet vor. "Hilfe für Menschen in Not: Das muss unser Ziel sein", sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery am Dienstag beim Ärztetag in Erfurt. Ein leicht zugängliches Portal könne Angaben zum Eingriff, zu gesetzlichen Bedingungen, Beratungsstellen und durchführenden Ärzten liefern. "Neutral, von einer unabhängigen Institution eingerichtet, mit einem gesetzlichen Auftrag abgesichert, könnte dies Rechtssicherheit für Ärzte und Frauen herstellen."

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08.05.2018, 05:30 - dpa

Ärztetag: Debatte über mehr Online-Behandlungen und Sprechzeiten

Sprechstunden per Video, zusätzliche Anforderungen der Politik, Rufe nach mehr Geld: Beim Dienstag beginnenden 121. Deutschen Ärztetag stehen umstrittene Themen für Mediziner und Patienten auf dem Programm. Ärzte beklagen zudem zunehmende Aggressionen in Praxen und fordern härtere Strafen. Zur Eröffnung des Ärztetags (10.00) wird in Erfurt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwartet. Das Ärzteparlament aus 250 Abgeordneten tagt dann noch bis diesen Freitag in Thüringens Hauptstadt.

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07.05.2018, 17:01 - dpa

Spahn stimmt auf Mehrkosten für Pflege-Verbesserungen ein

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat weitreichende Verbesserungen gegen den Pflegemangel angekündigt und auf höhere Kosten eingestimmt. Verbände und Parteien pochen in dieser Woche mit bundesweiten Aktionen auf Abhilfe gegen den Pflegenotstand. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) versprach Hilfe für hunderttausende minderjährige pflegende Angehörige.

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07.05.2018, 14:24 - dpa

Umfrage: Mehr Menschen in Deutschland haben einen Organspendeausweis

Der Anteil der Menschen in Deutschland mit einem Organspendeausweis ist auf mehr als ein Drittel angestiegen. Mittlerweile besitzen 36 Prozent der Bevölkerung das Dokument, wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) am Montag in Köln unter Berufung auf eine neue Umfrage mitteilte. Bei einer vergleichbaren Befragung im Jahr 2016 hatte der Anteil noch 32 Prozent betragen.

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07.05.2018, 07:00 - dpa

Studie: Patienten wollen mehr Infos zur Wahl des Arztes

Gut die Hälfte der Bürger wünscht sich einer Umfrage zufolge mehr offen zugängliche Infos für die Suche eines Hausarztes oder Fachmediziners. "Aktuell fürchtet mehr als jeder Vierte (27 Prozent), sich aus Mangel an Informationen für einen falschen Arzt zu entscheiden." Dieses Fazit zieht die Bertelsmann-Stiftung aus einer bei Kantar Emnid beauftragten repräsentativen Befragung, die sie am Montag veröffentlichte.

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04.05.2018, 13:14 - dpa

Ärzte vor Öffnung für mehr Fernbehandlungen - aber nicht generell

Ärzte in Deutschland sollen künftig wohl mehr Patienten über digitale Technik aus der Ferne behandeln können - generell zur Regel werden sollen Online-Sprechstunden aber nicht. „Neue Methoden mit Kamera und Videoübertragung können vieles deutlich erleichtern - ohne Anreise und Wartezeiten“, sagte Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery der Deutschen Presse-Agentur. Daher sollten jetzt Möglichkeiten für eine schnelle Kommunikation auf Grundlage einer individuellen Beziehung von Arzt und Patient eröffnet werden. Der persönliche Kontakt bleibe aber der „Goldstandard“ ärztlichen Handelns. „Daran wollen wir nichts ändern“, betonte Montgomery.

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03.05.2018, 12:11 - dpa

Krankenkassen-Experten: Selbstzahler-Leistungen oft nutzlos

Beim Arzt häufig angebotene Selbstzahler-Leistungen sind aus Sicht von Medizinexperten der Krankenkassen oft nutzlos oder können Patienten sogar schaden. Früherkennungen per Ultraschall, Messungen des Augeninnendrucks und andere individuelle Gesundheitsleistungen (Igel) widersprächen teils den Empfehlungen von Fachverbänden. Die von Ärzten am häufigsten verkauften Angebote waren laut einer Umfrage für den Medizinischen Dienst Messungen des Augeninnendrucks zur Früherkennung des Grünen Stars.

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02.05.2018, 14:33 - dpa

Ist Zucker der neue Tabak? Ärzte wollen Vorgaben für gesundes Essen

Die Limo hätte weniger Zucker. In Schulen gäbe es keine Cola-Automaten und auch keinen Hausmeister mit Schokoriegel-Angebot. Im Supermarkt wären Quengelkassen ebenso abgeschafft wie die Werbespots für überzuckerte Kinderprodukte im TV. Und Zutatenlisten von Lebensmitteln könnten Verbraucher ohne Fremdwörterbuch verstehen. So oder so ähnlich sähe die Zukunft aus, wenn ein Bündnis aus mehr als 2000 Ärzten - darunter Eckart von Hirschhausen -, Fachorganisationen und Krankenkassen mit seinen Forderungen Gehör fände.

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02.05.2018, 10:30 - dpa

Ärzte fordern von Bundesregierung Maßnahmen gegen ungesunde Ernährung

Ein Bündnis aus Ärzten, Krankenkassen und Fachorganisationen fordert einen besseren Schutz der Menschen in Deutschland vor ungesunden Lebensmitteln. „Bitte machen Sie ernst mit der Prävention von Adipositas, Typ-2-Diabetes und anderen chronischen Krankheiten“ heißt es in einem offenen Brief an die Bundesregierung, den Initiatoren und Unterstützer am Mittwoch in Berlin vorstellten.

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27.04.2018, 12:29 - dpa

Auch Unions-Widerstand gegen Spahns Pläne zu Kassen-Rücklagen

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stößt mit seinen Plänen für einen Abbau von Milliarden-Rücklagen in der gesetzlichen Krankenversicherung auch in der Union auf Widerstand. Die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion, Karin Maag (CDU), sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitag), sie könne den Ärger der SPD hierüber nachvollziehen. "So wünschenswert eine Absenkung der Zusatzbeiträge für einzelne Kassen und deren Versicherte wäre, so darf das nicht zu Lasten der übrigen Versichertengemeinschaft und Krankenkassen gehen." Sie habe daher noch "großen Gesprächsbedarf" zu diesem Teil der Gesetzespläne.

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26.04.2018, 15:44 - dpa

SPD gegen Spahn: Kein Abbau der Krankenkassen-Rücklagen

Die SPD bleibt bei ihrem Nein zum Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für einen Abbau von Milliarden-Rücklagen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Beitragssenkungen seien wegen vorgesehener Mehrausgaben etwa für Verbesserungen der Pflege in Krankenhäusern nicht möglich, sagte SPD-Fraktionsvize Karl Lauterbach am Donnerstag in Berlin. „Der Spielraum ist nicht da.“ Es ginge ohnehin nur um wenige Versicherte in einer Handvoll Versicherungen, also „mehr Nachricht als Wirkung“.

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25.04.2018, 16:04 - dpa

Patient Pflegebranche - Zehntausende Fachkräfte fehlen

Dramatischer Pflegemangel: Immer stärker zeigt sich, dass frühere Warnungen vor wachsenden Lücken keineswegs übertrieben waren. Neue Zahlen zeigen das ganze Ausmaß.

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25.04.2018, 11:45 - dpa

Klöckner will "Innovationsstrategie" für gesündere Ernährung

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) setzt für eine gesündere Ernährung nicht nur auf eine Verringerung von Salz, Fett und Zucker in Fertigprodukten. Ihr Vorschlag sei, "dass wir über eine Reduktions- und Innovationsstrategie sprechen, die auch den Unternehmen den Blick nach vorne öffnet", sagte sie am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

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24.04.2018, 15:14 - dpa

CSU reagiert zurückhaltend auf Abbau von Kassenreserven

Die CSU hat zurückhaltend auf den Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) reagiert, per Gesetz Beitragssenkungen bei Krankenkassen mit hohen Finanzreserven zu erwirken. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt sagte am Dienstag in Berlin zwar: "Eine Krankenkasse ist keine Sparkasse." Aber sie brauche auch einen Risikopuffer. Die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen stelle sich sehr unterschiedlich dar.

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24.04.2018, 14:51 - dpa

Geldverschwendung bei Zahnspangen? Rechnungshof zweifelt an Nutzen

Hunderttausende Kinder und Jugendliche tragen eine Zahnspange - damit schiefe Zähne wieder gerade gerückt werden. Für kieferorthopädische Behandlungen wenden die Krankenkassen pro Jahr mehr als eine Milliarde Euro auf - doch der medizinische Nutzen sei nur unzureichend erforscht, kritisiert nun der Bundesrechnungshof.

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23.04.2018. 16:00 - dpa

Spahn wirbt für Erleichterung von Online-Behandlungen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, Ärzten auch Fernbehandlungen von Patienten mit Hilfe digitaler Technik zu ermöglichen. "Ich bin dafür, Onlinebehandlungen zu erleichtern, auch bei der Erstbehandlung", sagte der CDU-Politiker der "Thüringer Allgemeinen" (Montag). Telemedizin könne persönlichen Kontakt nicht ersetzen, daher werde es keinen Zwang dazu geben. "Wir würden lediglich den Alltag vieler Menschen leichter machen."

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23.04.2018, 14:06 - dpa

Linke warnt vor Abbau von Krankenkassen-Rücklagen

Die Linke im Bundestag hat vor einem Abbau von Milliarden-Rücklagen der gesetzlichen Krankenversicherung gewarnt. Mit einem entsprechenden Vorstoß wolle Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vorhandenes Geld lieber auszahlen, statt es für bessere Kassenleistungen einzusetzen, kritisierte der Linke-Fachpolitiker Achim Kessler am Montag.

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23.04.2018, 01:04 - dpa

Arbeitgeber warnen: Neue Pflegeausbildung überfordert Berufsanfänger

Arbeitgeber-Präsident Ingo Kramer hat vor einer Verschärfung des Pflegenotstandes durch überzogene Ausbildungsanforderungen für Pflegekräfte gewarnt. "Wir brauchen junge Menschen mit normalen Schulnoten aber viel Herzenswärme und Geduld gerade in der Altenpflege", sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) der "Bild"-Zeitung (Montag).

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20.04.2018, 18:41 - dpa

Spahn verspricht Beitragsentlastung in Milliardenhöhe

Der erste große Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Spahn hat es in sich: Die Beitragszahler sollen spürbar weniger zahlen müssen. Doch bei den Krankenkassen herrscht Alarmstimmung.

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19.04.2018, 16:26 - dpa

Künftig weniger Notfallkrankenhäuser - aber mit garantierter Qualität

Im Notfall soll das Krankenhaus nah sein, aber etwa bei einem Herzinfarkt auch genau wissen, was es tut. Und das auch können. Jetzt wird die Notfallversorgung neu geregelt.

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19.04.2018, 14:19 - dpa

Spahn fordert bessere Zusammenarbeit bei Masernimpfung

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine bessere Kooperation bei der Masernimpfung gefordert. "Ärzteschaft, Schulen, Kitas, Betriebe, Behörden und natürlich die Eltern müssen noch besser zusammenarbeiten", sagte Spahn am Donnerstag laut Mitteilung anlässlich der Europäischen Impfwoche, die am Montag beginnt. "Es ist verantwortungslos, Kinder nicht gegen Masern impfen zu lassen oder eigene Impflücken hinzunehmen." Auch für die zweite Impfung müsse eine Impfquote von 95 Prozent das Ziel sein.

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18.04.2018, 16:52 - dpa

Mecklenburg-Vorpommern: Gesundheitspreis für vier Projekte für chronisch kranke Kinder

Der Gesundheitspreis Mecklenburg-Vorpommerns ist an vier Projekte vergeben worden, die chronisch kranken Kindern und deren Familien das Leben erleichtern. Preisträger sind die Kinderfördertagesstätte „Gänseblümchen“ in Rostock, der Elternkreis drogenabhängiger und drogengefährdeter Jugendlicher in Rostock, die Pro-Fil Kindernachsorge gGmbH in Schwerin sowie das Sozialpädiatrische Zentrum Vorpommern in Greifswald. Die mit zusammen 30 000 Euro dotierten Auszeichnungen wurden am Mittwoch in Schwerin überreicht. Der Preis wurde zum dritten Mal von der AOK Nordost und der Ärztekammer ausgeschrieben. Der Wettbewerb stand unter dem Motto: „Damit können wir leben! Unser Beitrag für chronisch kranke Kinder und deren Eltern.“

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16.04.2018, 07:12 - dpa

Baden-Württemberg: Gewalt an Krankenhäusern - Kliniken setzen auf Sicherheitsdienste

Aggressive Patienten machen nach Angaben der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) den Kliniken im Südwesten verstärkt zu schaffen. Die Gewalt gegen Mitarbeiter habe nach Berichten der Mitgliedskrankenhäuser in den vergangenen Jahren zugenommen, sagte eine BWKG-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem bei Patienten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sei die Gewaltbereitschaft erhöht, ebenso wie bei psychisch kranken und dementen Personen.

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12.04.2018, 11:10 - dpa

Verbraucherschützer stellen Standards für Fitnessarmbänder auf

Fitnessarmbänder, Schrittzähler und andere digitale Geräte zur Erfassung von körperlichen Aktivitäten dürfen nicht zur Überwachung und Kontrolle der Nutzer missbraucht werden - diese Forderung steht im Zentrum von 14 Handlungsempfehlungen für die Gestaltung solcher "Wearables", die das rheinland-pfälzische Verbraucherschutzministerium am Donnerstag in Mainz vorstellte. Wearables müssten von Anfang an verbraucher- und datenschutzfreundlich ausgelegt sein, sagte Staatssekretärin Christiane Rohleder (Grüne).

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11.04.2018, 16:04 - dpa

Weniger Organspender im Nordosten - MV bleibt aber bundesweit Spitze

Die Zahl der Organspender ist im Nordosten Deutschlands nach einem Plus im Vorjahr 2017 wieder gesunken. Ihre Zahl ging von 108 auf 80 zurück, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht der Deutschen Stiftung Organspende (DSO) hervorgeht. Auch bundesweit gab es erneut einen Rückgang von 857 auf 797 Spender.

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10.04.2018, 12:51 - dpa

Rheinland-Pfalz will für mehr Organspenden sorgen

Die rheinland-pfälzische Ampel-Regierung will dafür sorgen, dass mehr Menschen Organe spenden. Das Kabinett verabschiedete am Dienstag in Mainz eine Gesetzesnovelle, mit der die Transplantationsbeauftragten in den Krankenhäusern gestärkt werden sollen.

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10.04.2018, 10:10 - dpa

Krebs durch Pommes und Chips? Neue EU-Regeln gegen Acrylamid starten

Knusprig und gerne etwas dunkler: So lieben viele Deutsche Pommes, Brot und Chips. Von diesem Mittwoch gelten für Produzenten allerdings neue Regeln für die Herstellung. Grund ist das als krebserregend eingestufte Acrylamid.

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05.04.2018, 11:37 - dpa

Kassen zahlen künftig neuen Vierfach-Impfstoff gegen Grippe

Gesetzlich versicherte Patienten in Deutschland bekommen künftig bessere Grippe-Impfungen von der Kasse bezahlt. Der Gemeinsame Bundesausschuss aus Spitzenvertretern von Ärzten, Kassen und Kliniken beschloss am Donnerstag in Berlin, dass in der kommenden Grippesaison 2018/19 ein neuer Vierfach-Impfstoff zu verwenden ist.

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05.04.2018, 04:00 - dpa

Steuern auf Softdrinks, Alkohol und Tabak sollen Krankheiten mindern

Zusätzliche Steuern auf Softdrinks, Alkohol und Tabak könnten ein wirksames Mittel gegen die Zunahme chronischer und nichtübertragbarer Krankheiten sein. Zu diesem Ergebnis kommen fünf internationale Studien, die am Mittwoch in der britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlicht wurden. So seien Schlaganfälle, Herzerkrankungen, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen und Krebs häufig auf ungesunde Ernährung und Suchtmittel zurückzuführen.

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04.04.2018, 14:36 - dpa

Foodwatch greift Coca-Cola an - Kritik an Zuckermenge in Limonaden

Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat Coca-Cola für die Vermarktung zuckerhaltiger Getränke heftig kritisiert. Der Weltmarktführer bei Limonaden trage auch in Deutschland eine "entscheidende Mitverantwortung" für die Zunahme von Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes, teilte Foodwatch am Mittwoch mit. Der Verein forderte die Bundesregierung auf, eine Herstellerabgabe für überzuckerte Getränke einzuführen. Eine solche Abgabe gilt von diesem Freitag an in Großbritannien. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) warnte vor einfach klingenden Lösungen und will eine "Gesamtstrategie" zum Reduzieren von Fett, Zucker und Salz angehen.

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04.04.2018, 14:19 - dpa

Ärztekammer: Leichter Rückgang bei Behandlungsfehlern

Die Zahl der festgestellten Behandlungsfehler in Krankenhäusern und Praxen in Deutschland ist im vergangenen Jahr nach Daten der Ärzte leicht gesunken. Bestätigt wurden 2213 Fälle - nach 2245 Fällen im Jahr 2016, wie die Bundesärztekammer am Dienstag in Berlin mitteilte. Zum Tod von Patienten führten Behandlungsfehler demnach in 62 der nun festgestellten Fälle (2016: 96 Fälle). Die meisten Beschwerden bei den Gutachtern und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft betrafen weiterhin Operationen an Knien und Hüftgelenken sowie Eingriffen wegen Brüchen von Unterschenkel und Sprunggelenk.

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29.03.2017, 15:40 - dpa

Höhere Löhne - Giffey will sich für Altenpflege einsetzen

Die neue Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will sich dafür einsetzen, soziale Berufe attraktiver zu gestalten. Bei ihrem Besuch eines Seniorenzentrums in Velten (Oberhavel) mit Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sprach sie am Donnerstag mit Bewohnern, Auszubildenden und Pflegekräften über die Situation in der Altenpflege. "Es kann nicht sein, dass Menschen, die in die Pflege wollen, sich fragen müssen: 'kann ich mir das überhaupt leisten?'", sagte sie.

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29.03.2018, 13:42 - dpa

Zahl der Ärzte in Deutschland nimmt weiter zu

In Deutschland gibt es immer mehr Ärzte. Insgesamt stieg die Zahl im vergangenen Jahr um 6500 auf rund 385 000, wie die Bundesärztekammer am Donnerstag in Berlin mitteilte. Dabei gab es bei Krankenhausärzten ein Plus von 2,1 Prozent auf 198 500. Die Zahl der niedergelassenen Ärzten sank dagegen um 1,1 Prozent auf 118 400.

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28.03.2018, 15:23 - dpa

Ärzte: Mehr Zeit für digitale Vernetzung aller Praxen nötig

Die Anbindung aller Praxen an ein neues bundesweites Gesundheitsdatennetz erfordert aus Sicht der Ärzte wegen fehlender technischer Geräte mehr Zeit. Es sei unrealistisch, dass bis Ende des Jahres alle 100 000 Praxen damit ausgestattet werden können, erklärte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Berlin.

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28.03.2018, 10:04 - dpa

Jahrbuch Sucht: zu viel Tabak, Alkohol und illegale Drogen

Der Konsum von Tabak, Alkohol und illegalen Drogen ist in Deutschland nach wie vor zu groß. Das geht aus der neuen Ausgabe des Jahrbuchs Sucht hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Der Verbrauch von Rauchwaren ist demnach 2017 leicht um rund ein Prozent gestiegen. Die Zunahme ging vor allem auf das Konto von Pfeifentabak. Der Konsum stieg hier um mehr als ein Viertel auf 3245 Tonnen an (28,7 Prozent), während der Verbrauch von Zigaretten und Zigarillos um rund sieben Prozent zurückging.

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28.03.2018, 05:00 - dpa

Hackbar? Digitale Medizin hat ihre Schwachstellen

Mehr Digitalisierung bedeutet auch mehr Angriffsmöglichkeiten für Hacker: Was bedeutet das für Medizintechnik und Gesundheitsdaten?

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27.03.2018, 16:37 - dpa

Bayern: Polizei-Profis gegen Pflegebetrug - Verdacht bei zwei Todesfällen

Im Kampf gegen Milliardenbetrug im Gesundheitswesen soll sich auch die Polizei in Bayern stärker spezialisieren. In jedem der zehn Polizeipräsidien solle es dafür Spezialermittler in einem Wirtschaftskommissariat geben, kündigten Innenminister Joachim Herrmann und Justizminister Winfried Bausback (beide CSU) am Dienstag in Nürnberg an. Hier seien "Profis" nötig, denn die Methoden der Betrüger seien meist nur für Fachleute durchschaubar, sagte Herrmann. Derweil wurden zwei neue Fälle bekannt, in denen Pflegebedürftige ums Leben gekommen sind.

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23.03.2018, 14:34 - dpa

Spahn bringt Verordnung zur Pflegeausbildung auf den Weg

Eine Woche nach seinem Amtsantritt hat Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Verordnung gegen den Pflegenotstand auf den Weg gebracht. Sie regelt die praktische Umsetzung der in der vorigen Wahlperiode beschlossenen einheitlichen Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern.

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20.03.2018, 15:57 - dpa

Baden-Württemberg: Land will leistungsfähige Kliniken besonders fördern

Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) will vor allem größere und leistungsfähige Klinken bei Bauprojekten unterstützen. „Wir wollen heute Kliniken und Standorte fördern, die auch in 20 Jahren noch am Markt sein können“, sagte er am Dienstag in Stuttgart. Krankenhäuser mit kleinteiligem Angebot kämen oft nie aus den roten Zahlen heraus. Wenn es Schließungen gebe, werde aber im Schulterschluss von Krankenkassen, Kassenärztlicher Vereinigung, Trägern und Land für eine weitere medizinische Versorgung - auch in Notfällen - in ambulanter Form gesorgt.

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16.03.2018, 05:15 - dpa

Künftiger Bundesbeauftragter will Pflegern Stimme in Politik geben

Der designierte Pflegebevollmächtigte des Bundes, Andreas Westerfellhaus, will Pflegerinnen und Pflegern eine stärkere Stimme in der Politik geben. "Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, dass die Sicht der Profession der Pflegenden sehr viel direkter einfließt", sagte Westerfellhaus der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Im Bundestagswahlkampf und in den vergangenen Monaten hatten sich Pflegende gegenüber der Politik immer wieder empört gezeigt, zu welchen unwürdigen Arbeitsbedingungen der Personalmangel in der Pflege führe.

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15.03.2018, 15:00 - dpa

Spahn will bei Pflege-Problemen anpacken

Der neue Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat umfangreiche Verbesserungen in der Altenpflege angekündigt. Konkret wolle er bei der Zahl der Auszubildenden, der Bezahlung der Pflegekräfte und der Personalbemessung ansetzen, sagte Spahn am Donnerstag beim Deutschen Pflegetag in Berlin.

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15.03.2018, 13:16 - dpa

Kinder-Studie: Keine Entwarnung beim Übergewicht

Manchmal zu moppelig und bewegungsfaul, aber sonst wenig Drama: Fast 96 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erfreuen sich nach der jüngsten Analyse der Langzeitstudie KiGGS sehr guter oder guter Gesundheit. Erste Erkenntnisse daraus haben Experten des Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag in Berlin vorgestellt. Ein positives Ergebnis ist, dass sich die Lage mit Blick auf Gewicht, Allergien und Lebensstil nicht verschlechtert hat - durchschlagende Verbesserungen gab es aber noch nicht.

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15.03.2018, 11:26 - dpa

Studie: 17 000 Stellen in stationärer Pflege sind sofort zu besetzen

In den deutschen Pflegeheimen sind laut einer neuen Studie rund 17 000 Stellen offen. Grund für die Pflegelücke sei nicht fehlendes Geld, sondern hauptsächlich der bundesweite Fachkräftemangel sowie die abnehmende Qualität der Bewerber für diesen Beruf, wie die am Donnerstag in Berlin präsentierte Studie zeigt.

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13.03.2018, 15:19 - dpa

Modellprojekt «digitale Patientenakte» auf dem Land läuft

Ein bundesweites Modellprojekt zur besseren medizinischen Versorgung von Patienten in ländlichen Regionen hat in Vorpommern den Betrieb aufgenommen. Damit sollen etwa 40 Haus- und Fachärzte und zwei Ameos-Kliniken in Ueckermünde und Anklam künftig medizinische Patientendaten schnell und unbürokratisch austauschen können. Mit der "digitalen Patientenakte" ließen sich medizinische Daten und Dokumente jederzeit bereitstellen und abrufen.

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13.03.2018, 12:28 - dpa

Mehr Menschen wegen Depression in Kliniken behandelt

Die Zahl der Menschen in Deutschland, die wegen einer Depression in Krankenhäusern behandelt wurden, ist innerhalb von fünf Jahren um sieben Prozent gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete, waren im Jahr 2016 mehr als 263 000 Menschen vollstationär in Behandlung. Im Jahr 2011 waren es noch knapp 246 000 Patienten.

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12.03.2018, 10:50 - dpa

Wer eine überflüssige Klinik dicht macht, wird dafür belohnt

Das Krankenhaus um die Ecke macht zu? Furchtbar, finden Kommunen und Patienten vor Ort. Gut so, sagen Fachleute aus der Vogelperspektive.

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09.03.2018, 08:46 - dpa

Homöopathie-Kritiker wollen ärztliche Zusatzbezeichnung kippen

Kritiker der Homöopathie verlangen, die ärztliche Zusatzbezeichnung "Homöopathie" zu streichen. Mit einer solchen Zusatzbezeichnung für Ärzte werde das Patientenvertrauen untergraben. Denn der Titel gebe der homöopathischen Lehre den Anstrich wissenschaftlicher Seriosität. Tatsächlich handele es sich aber um eine "esoterische Heilslehre", erklärten die Kritiker rund um die Münsteraner Medizinethikerin Bettina Schöne-Seifert am Freitag in Münster.

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09.03.2018, 08:30 - dpa

Auswege aus der Not gesucht - Die neue Regierung und die Altenpflege

Die Kanzlerin bekam einen drastischen Einblick. "Es gibt Menschen, die liegen stundenlang in ihren Ausscheidungen", hielt der Pflege-Azubi Alexander Jorde vor der Bundestagswahl in der ARD-Wahlarena Angela Merkel entgegen. "Das sind Menschen, die haben dieses Land aufgebaut nach dem Weltkrieg. Die Pflege ist so überlastet." Merkel versprach daraufhin vage: "Es wird mehr Standard da reinkommen." In wenigen Tagen nun wird die neue Regierung vereidigt - und in der Altenpflege hoffen viele auf die Linderung ihrer Not. Was sind die Probleme? Welche Perspektiven bietet die Koalition?

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07.03.2018, 13:12 - dpa

Hamburger „Gesundheitskiosk“ zieht positive Zwischenbilanz

Die Initiatoren des des Hamburger "Gesundheitskiosks" haben eine positive Zwischenbilanz ihres Projekts gezogen. Demnach seien seit der Eröffnung vor knapp einem halben Jahr rund 1000 Beratungsgespräche in acht Sprachen geführt worden, teilte der Verband niedergelassener Ärzte am Mittwoch mit. Der Kiosk habe die Gesundheitsversorgung „revolutioniert“.

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06.03.2018, 15:58 - dpa

Zeitung: Pflegeversicherung schrumpft erstmals seit 2007 wieder

Die Rücklage der gesetzlichen Pflegeversicherung schrumpft erstmals seit 2007 wieder. Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann hervor, die den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND/Mittwoch) vorliegt. Demnach sank die Finanzreserve im vergangenen Jahr auf 6,92 Milliarden Euro. Das entspricht 2,2 Monatsausgaben der Versicherungen für alle ihre Pflegeversicherten. 2016 hatte die Pflegeversicherung demnach noch über ein Polster von 9,36 Milliarden Euro - 3,8 Monatsausgaben - verfügt.

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06.03.2018, 13:40 - dpa

Zahl der Schwangerschaftsabbrüche 2017 auf über 100 000 gestiegen

Nach jahrelangem Rückgang ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland im vorigen Jahr wieder gestiegen - um 2,5 Prozent auf rund 101 200. Das Statistische Bundesamt berichtete am Dienstag, die meisten der Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen ließen, seien zwischen 18 und 34 Jahre alt. Mit insgesamt 72 Prozent stellten sie die größte Gruppe. Der Anteil der unter 18-Jährigen lag bei 3 Prozent, rund 8 Prozent waren 40 Jahre und älter. Im Jahr 2016 hatte es gut 98 700 Schwangerschaftsabbrüche gegeben.

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06.03.2018, 09:10 - dpa

Streit in Bayern um Qualifikation ausländischer Ärzte

Die Ärztekammern und die AfD streiten über die Qualifikation ausländischer Mediziner. Der bayerische Landesverband der Partei hatte in einer Presseerklärung geschrieben, es bestehe "Lebensgefahr durch falsche Ärzte". Außerdem genüge es in Bayern, "wenn sich Mediziner auf dem allgemeinsprachlichen B2-Level verständigen können". Die bayerische Landesärztekammer weist diese Aussagen zurück. Denn seit April 2017 müssten Ärzte, die im Ausland studiert haben, Sprachkenntnisse auf dem höheren Niveau C1 nachweisen, erklärt die Kammer. Die Erklärungen der AfD seien "unwahr".

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02.03.2018, 14:11 - dpa

Krankenkassen mit Beitragsentlastung zögernd - trotz Rekordreserve

Trotz einer Rekordreserve von 19,2 Milliarden Euro im vergangenen Jahr sind die gesetzlichen Krankenkassen teils zögerlich mit Entlastungen der Beitragszahler. Das Potenzial für Beitragssatzsenkungen sei bislang nicht ausgeschöpft worden, merkte das Bundesgesundheitsministerium am Freitag in Berlin an.

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02.03.2018, 09:51 - dpa

Volle Wartezimmer wegen Grippe

Fieber, Husten, Schüttelfrost - die Symptome lassen nichts Gutes erahnen. Seit Wochen haben Grippe und Erkältung Deutschland nahezu flächendeckend im Griff - und die Wartezimmer landauf, landab. Viele Hausarztpraxen und Notaufnahmen arbeiten am Limit.

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02.03.2018, 05:45 - dpa

Baden-Württemberg: AOK mahnt Änderungen beim Rettungsdienst im Südwesten an

Die AOK Baden-Württemberg verlangt eine Reform des Rettungsdiensts im Land. "Die Bearbeitung eines Notrufs sowie die Disposition der Rettungsfahrzeuge müssen in einer Minute ablaufen können", sagte ein Krankenkassensprecher in Stuttgart. Auch die Ausrückzeit der Fahrzeuge sei auf maximal zwei Minuten reduzierbar. Nach der Anmeldung eines Notfalltransports in der Klinik müsse dort das Aufnahmeteam bereitstehen und die Übergabe und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft müsse innerhalb 15 Minuten erfolgen.

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28.02.2018, 05:01 - dpa

Stiftung Patientenschutz will bessere Grippe-Impfung per Eilverfahren

Zum Höhepunkt der Grippewelle in Deutschland fordert die Deutsche Stiftung Patientenschutz einen besseren Impfschutz der Bevölkerung per Eilverfahren. "Bis heute übernehmen nicht alle Krankenkassen die wichtige Vierfach-Impfung", sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Gezahlt wird häufig nur der halb so teure Dreifach-Wirkstoff."

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27.02.2018, 14:24 - dpa

Branche fordert mehr Personal und bessere Bezahlung in Altenpflege

Angesichts der Lücken in der Altenpflege wird der Ruf nach mehr Fachkräften für die Pflegebranche lauter. "Wir brauchen mehr Personal", sagte der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), Bernd Meurer, am Dienstag in Berlin. Die Personalschlüssel müssten verbessert werden

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27.02.2018, 05:00 - dpa

Spahn: Alle Patienten müssen gleich schnell Arzttermine bekommen

Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn will die Kluft bei der Behandlung von privat und gesetzlich Versicherten verkleinern. Beim Arzt hätten die Menschen das Gefühl, es gebe zwei Klassen bei der Terminvergabe, sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Dienstag). Das solle sich ändern. "Privat und gesetzlich Versicherte müssen in Zukunft gleich schnell einen Arzttermin bekommen können", gab er als Ziel aus.

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22.02.2018, 15:12 - dpa

Krankenversicherung sammelt Geldpolster von 28 Milliarden an

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr nach einem Zeitungsbericht einen Überschuss von 3,1 Milliarden Euro erzielt. Damit stiegen die Rücklagen und Reserven der noch 110 Kassen auf 19 Milliarden Euro, schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". "Der Gesetzlichen Krankenversicherung geht es so gut wie lange nicht mehr", sagte der AOK-Bundesvorsitzende Martin Litsch der Zeitung.

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20.02.2018, 14:50 - dpa

Bundesratsinitiative: Berlin will mehr Personal für bessere Pflege

Das Land Berlin startet eine Bundesratsinitiative für bessere Pflege. Ziel ist ein bundesweit verbindlicher Personalschlüssel für Pflegekräfte an Krankenhäusern, wie Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) am Dienstag erläuterte. Bisher gebe es gesetzliche Vorgaben über personelle Mindeststandards nur für sogenannte pflegeintensive Bereiche der Kliniken. Das reiche aber nicht aus, weil zum Beispiel auch auf Intensivstationen ausreichend Pflegepersonal benötigt werde. Daher müsse der Personalschlüssel umfassend in allen Krankenhausbereichen gelten.

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16.02.2018, 15:58 - dpa

Gibt es Zusammenhang von Krebsrisiko und verarbeiteten Lebensmitteln?

Menschen mit hohem Konsum an stark verarbeiteten Lebensmitteln wie Fischstäbchen, abgepackten Snacks und Limo haben ein höheres Krebsrisiko. Das schreiben zumindest französische Forscher um Thibault Fiolet von der Universität Paris 13 im Fachjournal "British Medical Journal" ("BMJ"). Demnach sei das allgemeine Krebsrisiko um 12 Prozent höher, wenn der Anteil verarbeiteter Lebensmittel an der Ernährung um 10 Prozentpunkte erhöht ist. Unabhängige Experten sind bei der Interpretation der Ergebnisse aber vorsichtiger.

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15.02.2018, 14:27 - dpa

DGB-Umfrage: Zwei von drei Arbeitnehmern gehen krank zur Arbeit

Zwei Drittel der Arbeitnehmer in Deutschland gehen nach neuen Umfrage-Ergebnissen des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) krank zur Arbeit. Demnach gaben im vergangenen Jahr 67 Prozent der Arbeitnehmer an, dass sie in den zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt mindestens an einem Tag zur Arbeit gegangen sind, obwohl sie sich richtig krank gefühlt haben, wie der DGB am Donnerstag in Berlin mitteilte.

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15.02.2018, 12:18 - dpa

Erstmals mehr als eine Milliarde Gesundheitsausgaben pro Tag

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland haben im vergangenen Jahr erstmals die Marke von einer Milliarde Euro pro Tag überschritten. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, werden für 2017 Ausgaben in Höhe von 374,2 Milliarden Euro prognostiziert. Das sei ein Anstieg um 4,9 Prozent im Vergleich zu 2016.

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13.02.2018, 13:57 - dpa

Allein im Abwärtssog - Immer mehr Einsame von Armut bedroht

Immer mehr Menschen in Deutschland leben allein - und deutlich mehr Alleinstehende als früher sind von Armut bedroht. Alleinstehende und -erziehende sind auch besonders häufig überschuldet. Zugleich rückt Einsamkeit als gesellschaftliches Problem zunehmend in den Fokus: Denn einsame Menschen haben laut Studien ein höheres Risiko, krank zu werden und früher zu sterben.

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07.02.2018, 14:50 - dpa

GroKo will Job-Befristungen eindämmen - Keine Bürgerversicherung

Union und SPD haben sich auf Kompromisse zu den Forderungen der Sozialdemokraten nach einer Eindämmung befristeter Arbeitsverhältnisse und der „Zwei-Klassen-Medizin“ verständigt. „Wir wollen den Missbrauch bei den Befristungen abschaffen“, heißt es in dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Entwurf für den Koalitionsvertrag. Arbeitgeber mit mehr als 75 Beschäftigten sollen nur noch höchstens 2,5 Prozent der Belegschaft sachgrundlos befristen dürfen. Derzeit sieht das Teilzeit- und Befristungsgesetz keine Abhängigkeit sachgrundloser Befristungen von der Betriebsgröße vor.

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05.02.2018, 15:22 - dpa

Pflegekräfte im OP unzufrieden – „Gefahr für Patienten zugenommen“

Personalknappheit, schlechte Organisation und Defizite in der Unternehmenskultur belasten die Pflege-Teams in den Operationssälen deutscher Krankenhäuser. Das ist das Ergebnis des „OP-Barometers 2017“, das die Frankfurt University of Applied Sciences alle zwei Jahre durchführt. Befragt wurden rund 1950 Pflegekräfte in Operationssälen und Anästhesie. Nur 61 Prozent der Befragten sind mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden; 2011 waren es noch 71 Prozent. Besonders unzufrieden sind die OP- und Anästhesie-Pflegekräfte in großen Kliniken. „Der OP-Saal ist der Motor eines Krankenhauses. Wenn dieser stottert, dann bedeutet es eine Gefährdung für die gesamte Einrichtung“, sagte Prof. Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht, der die Studie zum sechsten Mal durchführte.

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02.02.2018, 13:53 - dpa

Paritätische Finanzierung der Krankenkassen ab 2019

Mehr Geld für Kliniken, mehr Landärzte und eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Krankenkassen bereits ab 2019 - darauf haben sich SPD und Union bei Gesundheit und Pflege geeinigt. Das geht aus dem achtseitigen Papier der entsprechenden Koalitionsarbeitsgruppe hervor, das der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin vorlag und über das mehrere Medien zuvor berichtet hatten. Außerdem soll Außenwerbung für Zigaretten verboten werden.

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02.02.2018, 13:44 - dpa

Berlin: Engpässe wegen Babybooms - mehr Hebammen und Kreißsäle geplant

Kein Stress mehr bei der Suche nach einer Hebamme, kein hektisches Fahnden nach einem freien Kreißsaal für die Entbindung: Werdende Mütter in Berlin sollen bei der Geburtshilfe in Zukunft besser betreut werden. Zahlreiche Beteiligte beschlossen dazu an einem Runden Tisch ein Aktionsprogramm, das zehn Punkte umfasst. Vorgesehen ist unter anderem, mehr Hebammen auszubilden und ihre Arbeitsbedingungen an den 19 Geburtskliniken zu verbessern.

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01.02.2018, 13:22 - dpa

Zehntausende Pflegebedürftige leiden unter Mängeln in Heimen

Schlecht versorgte Wunden, zu wenig Hilfe beim Essen, unzureichende Beatmung: Zehntausende Pflegebedürftige werden in Deutschlands Heimen Opfer mangelhafter Betreuung. In einigen zentralen Bereichen hat sich die Qualität der Pflege binnen weniger Jahre sogar verschlechtert, wie ein am Donnerstag in Berlin präsentierter Qualitätsbericht der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) zeigt.

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31.01.2018, 15:02 - dpa

Union und SPD einigen sich bei Rente und Pflege

Union und SPD haben bei ihren Koalitionsverhandlungen mit Rente und Pflege zwei wichtige, aber wenig umstrittene Themen weitgehend abgeräumt. In der Flüchtlingspolitik streiten sie dagegen trotz eines mühsamen ersten Kompromisses weiter. Auch bei der Gesundheitspolitik, wo die SPD eine Bürgerversicherung und eine Angleichung der Arzthonorare für privat und gesetzlich Versicherte fordert, war zunächst keine Einigung in Sicht. Ebenso sind Union und SPD bei ihrem dritten Hauptstreitpunkt, der SPD-Forderung nach einem Ende grundloser Befristungen von Jobs, noch weit auseinander.

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30.01.2018. 05:30 - dpa

Gesetzliche Krankenkassen gegen Honorarangleichung zu ihren Lasten

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat Union und SPD vor einer Angleichung der Arzthonorare zu Lasten ihrer Beitragszahler gewarnt. "Die Einführung einer einheitlichen Honorarordnung würde 90 Prozent der Menschen in diesem Land derzeit keinerlei Vorteile bringen, aber die Privatversicherten entlasten", sagte der Vize-Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Johann-Magnus von Stackelberg, der Deutschen Presse-Agentur.

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29.01.2018, 05:31 - dpa

Gesundheit und Migration im Fokus der GroKo-Verhandlungen

CDU, CSU und SPD setzen am Montag ihre Koalitionsverhandlungen in den Arbeitsgruppen fort. Erstmals kommt auch die wichtige Arbeitsgruppe Gesundheit zusammen. Die SPD erhofft sich Nachbesserungen des Sondierungsergebnisses.

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26.01.2018, 14:14 - dpa

500 Arztpraxen sind in Baden-Württemberg unbesetzt

Baden-Baden (dpa/lsw) - Der Hausärztemangel im Südwesten bereitet der Kassenärztlichen Vereinigung zunehmend Sorgen. „Im Land haben wir im Moment 500 Praxen, die besetzt werden könnten, wenn wir denn Ärzte hätten. Und wir haben 1260 Ärzte, die älter als 65 sind und verzweifelt Nachfolger suchen“, sagte Vizechef Johannes Fechner am Freitag dem SWR in Baden-Baden.

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24.01.2018, 05:45 - dpa

Sachsen-Anhalt: Zunehmend unbesetzte Stellen in der Pflegebranche

Die Suche nach Pflegefachkräften wird in Sachsen-Anhalt immer schwieriger. Wie die Jahresdurchschnittswerte der Bundesagentur für Arbeit zeigen, hat sich die Zahl der gemeldeten freien Stellen in der Altenpflege seit 2013 fast verdoppelt. Für das Jahr 2017 lag sie im Durchschnitt bei 705. Gleichzeitig sei die Zahl der Arbeitslosen in dem Bereich deutlich zurückgegangen, auf zuletzt 1274, teilte die Regionaldirektion in Halle mit. In der Gesundheits- und Krankenpflege habe es im Dezember 2017 sogar mehr unbesetzte Stellen als Arbeitslose gegeben.

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18.01.2018, 12:28 - dpa

Landtagsabgeordnete werben für Organspenden: "fünf vor zwölf"

Die sinkende Zahl der Organspender alarmiert auch die Politik. In Nordrhein-Westfalen ist ein Tiefpunkt bei den Organspenden erreicht. Der Landtag wirbt für mehr Spenden. Die SPD möchte - wie in Österreich - die Organspende zum Normalfall machen.

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16.01.2018, 14:12 - dpa

Forscher sehen großen Nachholbedarf bei Bezahlung von Altenpflegern

Arbeitsmarktforscher sehen bei der Bezahlung von Altenpflegekräften trotz Lohnsteigerungen in den vergangenen Jahren noch erheblichen Nachholbedarf. Mit monatlich 2621 Euro brutto verdiene eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft in der Altenpflege im Durchschnitt 16 Prozent weniger als im Schnitt alle anderen Beschäftigten, berichtete das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Dienstag in einer Studie. Noch schlechter schnitten Altenpflege-Helfer ab, die wegen fehlender dreijähriger Ausbildung nur wenige komplexe Routinearbeiten erledigten.

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16.01.2018, 13:20 - dpa

GKV-Chefin Pfeiffer: Flüchtlinge entlasten Krankenversicherung

Die Zuwanderung von EU-Bürgern und Flüchtlingen wirkt sich nach Angaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) positiv auf ihre finanzielle Stabilität aus. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, sagte der Deutschen Presse-Agentur. Dieser Effekt dürfte nur wenige Jahre anhalten. "Wer auch immer die nächste Regierung stellen wird, muss die gute finanzielle Situation nutzen, um die Weichen für die Zukunft zu stellen", mahnte die Chefin des GKV-Spitzenverbandes.

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15.01.2018, 13:31 - dpa

Schulessen wird gesünder - Kosten bremsen weitere Verbesserung

Magdeburg (dpa/sa) - Das warme Mittagessen in Schulen und Kitas in Sachsen-Anhalt ist laut einer Erhebung gesünder und ausgewogener geworden. Für noch größere Qualitätssprünge wären aber höhere Preise nötig, sagte die Projektleiterin der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung, Melanie Kahl, am Montag in Magdeburg. Nach Angaben von 351 Schulen kostet das Mittagessen durchschnittlich 2,52 Euro. 3,14 bis 4,24 Euro seien je nach Anbieter und Verpflegungsform nötig, damit alle Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erfüllt werden könnten.

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12.01.2018, 09:24 - dpa

Krankenversicherung soll wieder paritätisch finanziert werden

Die Spitzen von Union und SPD haben sich bei ihren Sondierungen auf eine Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung geeinigt. Demnach sollen die Beiträge wieder zu gleichen Teilen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bezahlt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus Verhandlungskreisen erfuhr. Die Gremien von Union und SPD müssen den Sondierungsergebnissen noch zustimmen. Bei der SPD kommt es auf einen Parteitag an, der grünes Licht für mögliche Koalitionsverhandlungen geben soll. Für die SPD-Spitze kam es bei den Sondierungen deshalb darauf an, ausreichend Erfolge vorzuweisen, um die Basis zu überzeugen.

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09.01.2018, 13:44 - dpa

Ärzte, Kassen und Regierung setzen auf elektronische Patientenakte

Die für nächstes Jahr geplante elektronische Patientenakte birgt nach Ansicht von Ärzten, Kassen und der Landesregierung in Rheinland-Pfalz viele Chancen. „Daten, die bisher an unterschiedlichen Stellen vorlagen, können zusammengeführt werden und sind künftig am Ort und zur Zeit der Behandlung der Patientinnen und Patienten verfügbar“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Die Akte werde eine stärkere Einbindung der Patienten in die medizinische Versorgung bringen. Sie betonte, dass aber für den Datenschutz verpflichtende Standards nötig seien. Inhaber der elektronischen Akte müsse immer derjenige sein, dessen Daten darin gespeichert sind.

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09.01.2018, 13:24 - dpa

Berliner Pflegekräfte erhalten rund sechs Prozent mehr Lohn

Die Pflegekräfte der ambulanten Berliner Pflegedienste erhalten von März an mehr Lohn. Für das Jahr 2018 betrage die Erhöhung 5,78 Prozent, teilte die AOK Nordost am Dienstag mit. „Pflegekräfte sind gefragter denn je. Umso wichtiger ist es, dass ihre engagierte Arbeit angemessen bezahlt wird“, sagte Vorstand Frank Michalak.

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03.01.2018, 05:30 - dpa

Kassen: Keine Bürgerversicherung zu Lasten gesetzlich Versicherter

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wehrt sich gegen eine Einführung einer von der SPD favorisierten Bürgerversicherung zu Lasten ihrer Beitragszahler. Die offensichtlichen Probleme der privaten Krankenversicherung (PKV) dürften nicht auf dem Rücken der Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung gelöst werden.

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02.01.2018, 06:15 - dpa

Patientenschützer fordern Mindestpersonalschlüssel für Pflegeheime

Viele Pflegebedürfte - wenig Pflegepersonal. Allerdings mangelt es an Fachpersonal. Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung warnt vor der Annahme, allein eine bessere Bezahlung könnte den Mangel beheben. "Man muss auch über die Vergütung reden, aber es ist nicht damit getan, zusätzliche Milliardenbeträge ins System zu schütten", sagte der für die Pflegeversicherung zuständige Vorstand des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag).

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29.12.2017, 12:03 - dpa

GKV-Chefin: Mehr Geld für Hartz-IV-Versorgung - Reformen angehen

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat wesentlich mehr Geld vom Staat für die medizinische Versorgung von Hartz-IV-Empfängern gefordert. Die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Arbeitslosengeld II (ALG II) ist eine staatliche Sozialleistung.“ Deshalb müsse der Staat ausreichend Geld dafür zur Verfügung stellen. Die Monatspauschale belaufe sich aber nur auf 97 Euro pro Person, während die Versorgungskosten deutlich höher lägen. Nach Expertenmeinung wäre eigentlich etwa das Dreifache nötig.

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27.12.2017, 13:44 - dpa

GKV-Spitzenverband: Krankenkassenbeiträge bleiben vorerst stabil

Brummende Konjunktur, hohe Lohnsteigerungen und Rekordbeschäftigung halten die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorerst stabil. Allerdings falle der Ausblick über 2018 hinaus wegen politischer Unwägbarkeiten schwer, sagte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, der Deutschen Presse-Agentur.

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21.12.2017, 14:07 - dpa

Gericht: Apothekenautomat verstößt gegen Arzneimittelgesetz

Der Versandhändler DocMorris darf nach einer Entscheidung des Landgerichts Mosbach einen Apothekenautomat in Hüffenhardt (Neckar-Odenwald-Kreis) nicht mehr betreiben. Die Richter bestätigten am Donnerstag eine einstweilige Verfügung zur Schließung des Automaten. Zur Begründung hieß es, die in Hüffenhardt praktizierte Abgabe von Arzneimitteln verstoße gegen das Arzneimittelgesetz und sei wettbewerbswidrig. Die Abgabe von Arzneimitteln sei nur in einer Apotheke oder durch den Versandhandel durch eine Apotheke zulässig.

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19.12.2017, 10:35 - dpa

Karlsruhe: Studienplatzvergabe in Medizin zum Teil verfassungswidrig

Auch künftig wird nur ein Teil der Bewerber um einen Studienplatz in Humanmedizin zum Zuge kommen können. Der Staat muss nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts die Vergabe aber gerechter regeln.

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18.12.2017, 05:30 - dpa

Kostenschub bei Krebsmedikamenten - Schärfere Kontrollen gefordert

Angesichts explodierender Kosten sollen neue Krebsmedikamente nach dem Willen des führenden Gremiums im Gesundheitswesen künftig schärfer überprüft werden. Die Mittel brächten den Patienten oft nur einige Monate mehr Lebenszeit, hätten aber oft starke Nebenwirkungen und seien extrem teuer, sagte der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses, Josef Hecken, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen forderte die Politik auf, Lücken bei der Bewertung des Mehrwerts der Mittel für die Patienten zu schließen.

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14.12.2017, 14:43 - dpa

Marburger Bund: Zehn Milliarden für Digitalisierung der Kliniken

Die Krankenhäuser in Deutschland sind nach Ansicht des Marburger Bunds schlecht auf die digitale Zukunft vorbereitet. „Es mangelt an aktueller, vor allem benutzerfreundlicher Hard- und Software, an digitaler Dokumentation und an regelmäßigen Schulungen für IT-gestützte Abläufe“, erklärte die Ärztegewerkschaft am Donnerstag in Berlin anlässlich ihrer aktuellen Umfrage unter rund 1800 angestellten Ärztinnen und Ärzten. Für die digitale Aufrüstung der Krankenhäuser seien daher in den nächsten sechs Jahren Mittel in Höhe von zehn Milliarden Euro nötig.

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12.12.2017, 16:29 - dpa

SPD: Wollen keine Einheitskrankenkasse

Die SPD sieht ihr Konzept einer Bürgerversicherung in der Öffentlichkeit falsch dargestellt. „Es geht dabei nicht um eine Einheitskasse, wie immer wieder falsch gesagt wird“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion und Gesundheitsexperte der Partei Karl Lauterbach am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Auch die privaten Krankenkassen wolle die SPD nicht abschaffen.

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12.12.2017, 14:36 - dpa

Petition an den Bundestag fordert Änderungen im Abtreibungsrecht

Die Diskussion um Änderungen im Abtreibungsrecht beschäftigt Bundestag und Bundesrat. Der rot-rot-grüne Berliner Senat kündigte am Dienstag eine Bundesratsinitiative an, um den umstrittenen Strafrechtsparagrafen 219a, der Werbung für Abtreibungen verbietet, zu streichen. SPD, FDP, Grüne und Linke im Bundestag wollen ebenfalls das derzeit geltende Recht ändern. Die vor kurzem auf dieser Grundlage verurteilte Ärztin Kristina Hänel überreichte in Berlin eine Petition an den Bundestag, die von mehr als 150 000 Menschen unterstützt wird. Darin fordert sie ein stärkeres Informationsrecht für Frauen beim Thema Abtreibung und die Streichung des Paragrafen 219a. Nun sei die Politik gefordert, sagte Hänel.

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07.12.2017, 13:52 - dpa

WHO: Zahl der Demenzkranken verdreifacht sich bis 2050

Die Zahl der Demenzkranken weltweit wird sich nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zum Jahr 2050 auf 152 Millionen Menschen verdreifachen. Grund sei eine alternde Bevölkerung, teilte die UN-Behörde am Donnerstag in Genf mit. "Dies ist ein Hilferuf, wir müssen dieser wachsenden Gefahr mehr Aufmerksamkeit widmen", sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Die WHO richtete zugleich eine Internet-Plattform ein, um globale Informationen über Maßnahmen, Einrichtungen für Betroffene und andere Daten zu Demenz zu sammeln.

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06.12.2017, 13:19 - dpa

Immer mehr Krebserkrankungen in Deutschland

Angesichts der alternden Bevölkerung häufen sich die Krebsfälle in Deutschland. Zwischen 2004 und 2014 habe die Zahl der Neuerkrankungen bei Männern um sechs Prozent, bei Frauen um neun Prozent zugenommen, teilte das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch mit und verwies auf die wachsende Zahl älterer Menschen in Deutschland. Die Zahlen kommen aus dem Bericht "Krebs in Deutschland", der alle zwei Jahre erscheint.

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06.12.2017, 12:19 - dpa

Finanzreserve der Krankenversicherung steigt auf 24 Milliarden

Das Geldpolster der gesetzlichen Krankenversicherung ist in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres auf 24 Milliarden Euro gestiegen. Das sind knapp 2 Milliarden mehr als nach den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Die einzelnen Kassen verzeichneten rund 2,52 Milliarden Euro Überschüsse, wie das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Damit stiegen die Reserven der Kassen bis Ende September auf 18,6 Milliarden Euro.

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06.12.2017, 04:59 - dpa

Zu wenige Ärzte arbeiten im Gefängnis - vor allem Psychiater fehlen

Die Arbeit als Anstaltsarzt ist bei Medizinern nicht beliebt. "Das will keiner machen", sagt einer, der auf 25 Jahre in diesem Job zurück blickt. Die Gefangenen werden älter - und sind immer öfter psychisch krank.

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05.12.2017, 12:22 - dpa

Geburt nach Gebärmutter-Transplantation - Pläne auch in Tübingen

Nach der ersten Geburt in den USA nach einer Gebärmutter-Transplantation geht es Mutter und Sohn nach Angaben des Krankenhauses gut. Die frisch gebackene Mama habe die Klinik bereits verlassen können, teilten Ärzte der Baylor Universität in Dallas im US-Bundesstaat Texas am Montag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz mit.

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04.12.2017, 16:28 - dpa

Krankenkassen unter Betrugsverdacht - Ermittlungen auch gegen TK

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt schon seit Monaten gegen zwei Krankenkassen wegen des Verdachts des Betrugs. Neben dem seit November bekannten Verfahren gegen die AOK Rheinland/Hamburg liefen auch Ermittlungen gegen den Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, und andere Verantwortliche der Ersatzkasse, sagte Oberstaatsanwältin Nana Frombach am Montag.

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04.12.2017, 11:47 - dpa

Besserer Grippeschutz? Impfkommission ändert Empfehlung

Zum Schutz vor der Grippe könnten Kassenpatienten in Zukunft einen anderen Impfstoff bekommen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI) präzisiert ihre bisherige Empfehlung und spricht sich nun für einen Impfstoff aus, der vor vier Virusvarianten schützen soll. Bislang erhalten gesetzlich Versicherte in der Regel einen günstigeren Dreifachimpfstoff. Die Änderung hat das Expertengremium Mitte November beschlossen, was erst jetzt bekannt wurde.

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30.11.2017, 12:57 - dpa

Teuer und nutzlos? Mehr Forschung zu Krebsmedikamenten gefordert

Berlin (dpa) - Nach der Zulassung von Krebsmedikamenten ist aus Sicht eines Arzneimittelexperten mehr Forschung zum Nutzen erforderlich. Das entscheidende Manko sei, dass man die dringend innerhalb der ersten zwei, drei Jahre nach der Zulassung nötigen Studien nicht bekomme, sagte der Onkologe Wolf-Dieter Ludwig am Donnerstag im ARD-Morgenmagazin. Für den Abend war zu dem Thema ein Bericht des Magazins "Monitor" angekündigt. Es brauche wieder mehr unabhängige klinische Forschung, vor allem müssten sich die jeweiligen Pharma-Hersteller beteiligen, so Ludwig weiter. Er ist Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.

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29.11.2017, 17:02 - dpa

Schmerzensgeld-Klage wegen Pfusch-Implantaten scheitert vor Gericht

Die Chancen auf Schmerzensgeld sind für deutsche Opfer des Skandals um minderwertige Brustimplantate aus Industriesilikon weiter gesunken. Das Oberlandesgericht Hamm entschied in einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss, dass der Haftpflichtversicherer des inzwischen pleitegegangenen französischen Herstellers nicht für Schäden durch die Pfusch-Implantate haften muss, wenn die Operation in Deutschland stattfand. Der Schutz der vom Unternehmen Poly Implant Prothèse (PIP) abgeschlossenen Haftpflichtversicherung sei auf das französische Staatsgebiet beschränkt.

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29.11.2017, 15:24 - dpa

Mehr Kinder und Jugendliche mit Vollrausch im Krankenhaus

Erstmals seit Jahren sind wieder mehr Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus gelandet. Im vergangenen Jahr wurden bundesweit 22 309 junge Patienten im Alter von 10 bis 20 Jahren völlig betrunken in eine Klinik gebracht. Das geht aus einer Statistik des Statistischen Bundesamtes hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch in Berlin vorlag.

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29.11.2017, 12:30 - dpa

Kassenärzte-Studie: Viele Klinik-Notaufnahmen nicht ausgelastet

Die meisten Notaufnahmen an deutschen Krankenhäusern sind nach einer neuen Studie der Kassenärzte kaum ausgelastet. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sieht erheblichen Reformbedarf, insbesondere bei Häusern mit kleineren Notaufnahmen. Denn geringere Erfahrung des Personals sowie schlechtere Technikausstattung führten hier zu höheren Risiken für Patienten. Nach der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) werden im Durchschnitt rund 1,7 Patienten pro Stunde in der Notaufnahme eines Krankenhauses behandelt.

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28.11.2017, 13:28 - dpa

"Iss doch Schokolade" - Umfrage zeigt Unwissen über Depressionen

In Deutschland gibt es mit Blick auf die Krankheit Depression große Wissenslücken. So findet nach einer repräsentativen Umfrage fast jeder Fünfte, dass sich Betroffene zusammenreißen sollten, heißt es im "Deutschland-Barometer Depression", das die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Stiftung Deutsche Bahn am Dienstag in Berlin vorstellten. Ein weiteres knappes Fünftel hält Schokolade für ein geeignetes Hilfsmittel gegen Depressionen. Mehr als 90 Prozent der Befragten glaubten, dass Depressionen durch Schicksalsschläge und Stress verursacht werden. Dabei habe die Krankheit immer auch biologische Ursachen, betonte Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

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24.11.2017, 14:34 - dpa

Ärzte: Demenzrisiko in Europa sinkt - Lebensstil wichtiger Faktor

Trotz der höheren Lebenserwartung in der westlichen Welt verzeichnen Ärzte keine Zunahme von Demenzerkrankungen. Es gebe weniger neue Fälle als erwartet, sagte Robert Perneczky, Leiter der Abteilung für Gerontopsychiatrie an der Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München. "Das Demenzrisiko geht in unseren europäischen Ländern zurück." Das hätten übereinstimmend Studien in Schweden, England sowie in den USA gezeigt.

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23.11.2017, 11:19 - dpa

AOK: Risiko für Krebspatienten durch Kliniken mit wenig Erfahrung

Viele Krebspatienten sind in Deutschland laut AOK unnötigen Risiken ausgesetzt, weil sie sich in Krankenhäusern mit wenig Erfahrung operieren lassen. Die Zahl der Todesfälle könnte deutlich sinken, wenn hier strengere Vorgaben gälten, wie der am Donnerstag in Berlin vorgestellte AOK-Qualitätsmonitor 2018 zeigt.

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20.11.2017, 15:18 - dpa

Bayern: Gesundheitsministerium eröffnet neuen Dienstsitz in Nürnberg

Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Montag seinen neuen Dienstsitz in Nürnberg offiziell in Betrieb genommen. Bis zum Jahresende sollen dort - im spätbarocken Bau des früheren Gewerbemuseums - zunächst 30 Mitarbeiter ihren Aufgaben nachgehen. Für den Umzug der meisten Abteilungen des Ministeriums mit seinen heute 279 Arbeitsplätzen sind rund zehn Jahre veranschlagt.

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15.11.2017, 15:48 - dpa

Krankenkassen: Jamaika-Überlegungen belasten Versicherte zusätzlich

Die gesetzlichen Krankenkassen haben die künftige Bundesregierung aufgefordert, eine nachhaltige Finanzierung des Gesundheitswesens sicherzustellen. Der Verwaltungsrat des Spitzenverbands der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) appellierte am Mittwoch in Berlin „an die politisch Verantwortlichen, die notwendigen Reformen an gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungszielen auszurichten“.

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13.11.2017, 11:07 - dpa

Studie: Lebensmittel-Steuern könnten starkes Übergewicht stoppen

Eine unterschiedlich hohe Besteuerung von gesunden und ungesunden Lebensmitteln könnte die Zunahme von starkem Übergewicht in Deutschland stoppen helfen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Ökonomen Tobias Effertz, die unter anderem von der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG) und der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Auftrag gegeben wurde.

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10.11.2017, 14:41 - dpa

OECD: Deutschland hat mit die höchsten Gesundheitsausgaben weltweit

Deutschland hat weltweit mit die höchsten Gesundheitsausgaben. Mehr als Deutschland mit 11,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) geben etwa die Schweiz (12,4 Prozent) und die USA (17,2 Prozent) aus, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Freitag in Berlin zu ihrem Ländervergleich 2017 mitteilte. Der OECD-Durchschnitt liegt bei 9,0 Prozent vom BIP. Die Ausgaben allein der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland belaufen sich derzeit auf fast 230 Milliarden Euro. Die Türkei liegt bei den Gesundheitsausgaben im OECD-Vergleich mit 4,3 Prozent vom BIP am unteren Ende der Skala.

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10.11.2017, 12:50 - dpa

Zustand der Zähne von Flüchtlingen wie in Deutschland vor 30 Jahren

Flüchtlingskinder haben häufiger Karies als deutsche Altersgenossen, Erwachsene leiden oft an Parodontose - wenn Zahnärzte Geflohenen in den Mund blicken, sehen sie große Defizite. Auf dem Deutschen Zahnärztetag in Frankfurt wurde am Freitag eine Studie vorgestellt, die erstmals umfassend untersucht hat, wie es um die Mundgesundheit dieser Bevölkerungsgruppe bestellt ist. Das Ergebnis: "Die Situation entspricht der in Deutschland vor 30 Jahren."

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10.11.2017, 09:59 - dpa

Ein Patient im Krankenhaus kostet im Schnitt 4500 Euro

Die Kosten für die stationäre Krankenhausversorgung steigen weiter. 2016 waren es mit 87,8 Milliarden Euro erneut 4,3 Prozent mehr als 2015, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden berichtete. Umgerechnet auf die rund 19,5 Millionen Patienten, die 2016 vollstationär in Kliniken behandelt wurden, lagen die Ausgaben je Fall bei durchschnittlich 4497 Euro - und damit 2,7 Prozent höher als im Jahr zuvor.

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09.11.2017, 16:04 - dpa

Organspenden auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

Die Organspenden in Deutschland sind auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken. Im laufenden Jahr 2017 erwartet die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) rund 1500 Organe weniger als 2010, wie auf der Jahrestagung der bundesweiten Koordinierungsstelle bekannt wurde.

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09.11.2017, 13:28 - dpa

Krankenhäuser fordern Digitalisierungsprogramm - Medica startet

Eine Digitalisierungsoffensive für Krankenhäuser hat der Deutsche Krankenhaustag gefordert. Damit die Kliniken digital aufrüsten könnten, sei ein Investitionsprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro notwendig. Das sagte der Geschäftsführer der Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), Georg Baum, am Donnerstag vor Beginn der weltgrößten Medizinmesse Medica in Düsseldorf.

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08.11.2017, 06:00 - dpa

Unerkannt oder unterschätzt: Die neuen Tücken von Diabetes

Diabetes ist eine Volkskrankheit geworden. Dass sie schmerzhafte Einschnitte in die Lebensqualität bedeuten kann, wissen aber längst nicht alle. Und so manchem Klischee erliegen sogar Ärzte.

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07.11.2017, 15:39 - dpa

Urteil: Krankenkasse muss bei versäumter Frist Leistung genehmigen

Entscheidet eine Krankenkasse nicht innerhalb der gesetzlichen Frist über den Antrag eines Versicherten, gilt die geforderte Leistung als genehmigt. Das hat das Bundessozialgericht am Dienstag in Kassel klargestellt (Aktenzeichen B 1 KR 15/17 R und B 1 KR 24/17 R). Konkret ging es in zwei Fällen um Anträge auf Operationen zur Hautstraffung.

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06.11.2017, 16:00 - dpa

Studie: Kostendruck beeinflusst Krankenhausärzte bei Behandlung

Das Wohl der Patienten steht in deutschen Krankenhäusern nach einer neuen Studie nicht immer an erster Stelle. Bundesweit komme es aus Kostengründen vor, dass Patienten ohne medizinischen Grund im Krankenhaus behandelt würden, sagte Professor Karl-Heinz Wehkamp vom Socium Forschungszentrum der Universität Bremen. "Das System geht auf Lasten der Patienten und zu Lasten der Medizin", sagte der Mediziner am Montag. Auch das Krankenhauspersonal stehe unter enormem Druck.

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06.11.2017, 08:22 - dpa

Gesundheitsministerin Huml warnt vor Cannabis-Freigabe

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hat mit Blick auf die Jamaika-Sondierungen eindringlich davor gewarnt, den Konsum von Cannabis zu verharmlosen. Huml sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Wer eine Legalisierung von Cannabis zu Genusszwecken fordert, ignoriert das Gesundheitsrisiko bei einem Konsum dieser Droge. Das ist verantwortungslos. Insbesondere bei jungen Menschen darf nicht der Eindruck entstehen, dass der Konsum von Cannabis völlig harmlos ist." Das Gegenteil sei nämlich der Fall.

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03.11.2017, 05:00 - dpa

Der gläserne Vorpommer - SHIP-Gesundheitsstudie wird 20

Vor 20 Jahren - Ende 1997 - starteten Mediziner der Universität Greifswald die erste bevölkerungsbezogene Gesundheitsstudie, um den Risikofaktoren für Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz- und Kreislauferkrankungen auf die Spur zu kommen. Der Vorpommer wurde - zumindest in Bezug auf seine Gesundheit - gläsern für die Medizin.

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26.10.2017, 11:19 - dpa

Gröhe senkt Zusatzbeitrag für Krankenversicherung auf 1,0 Prozent

Gesetzlich Krankenversicherte können im kommenden Jahr auf eine leichte Absenkung der Beiträge hoffen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) legte den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für 2018 auf 1,0 Prozent fest, wie sein Ministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Zur Zeit liegt er noch bei 1,1 Prozent. Damit reduziert sich auch der Gesamtbeitrag für die 54 Millionen Kassenmitglieder im Schnitt von 15,7 Prozent auf 15,6 Prozent vom Bruttolohn. Einzelne Kassen können darunter oder darüber liegen.

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23.10.2017, 10:24 - dpa

Pflege-Zahlen schnellen in die Höhe - Herausforderung für Jamaika

Es war die größte Reform seit dem Start der Pflegeversicherung 1995. Nach jahrelangen Vorbereitungen kam die Umstellung des Pflegesystems Anfang des Jahres. Wurden die Pflegebedürftigen zuvor in drei Pflegestufen eingruppiert, gelten seither fünf Pflegegrade: Vor allem Demenzkranke sollten leichter an Leistungen aus der Pflegeversicherung kommen. Wie hat die Reform gewirkt? Was steht jetzt für die Jamaika-Partner bei der Pflege an?

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20.10.2017, 12:22 - dpa

Mehr Geld für Pflege im Krankenhaus

Für die Behandlung schwerer Pflegefälle bekommen die Krankenhäuser mehr Geld. Das geht aus dem Fallpauschalenkatalog für das kommende Jahr hervor, auf den sich die Krankenversicherungen und die Deutsche Krankenhaus-Gesellschaft (DKG) verständigt haben.

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17.10.2017, 13:17 - dpa

Bayerns Ärztekammer warnt vor neuen Gesundheitsberufen

Die bayerische Landesärztekammer sieht Gefahren für die Patienten durch neue Gesundheitsberufe. Die Einführung beispielsweise eines Universitätsstudiengangs im Fach Osteopathie könnte dazu führen, dass Kranke nicht die Behandlung bekommen, die sie eigentlich brauchen, warnte Bayerns Ärztepräsident Max Kaplan am Dienstag im Vorfeld des Bayerischen Ärztetages, der am Freitag in Rosenheim beginnt.

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12.10.2017, 15:17 - dpa

Krankenkassenbeiträge sollen 2018 gesenkt werden

Rekordbeschäftigung und gute Konjunktur bescheren den Beitragszahlern im kommenden Jahr voraussichtlich eine Entlastung bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Bundesgesundheitsministerium und Bundesversicherungsamt gehen davon aus, dass der Zusatzbeitrages von derzeit 1,1 Prozent auf 1,0 Prozent reduziert werden kann. Die Krankenkassen erwarten zwar höhere Ausgaben und sind deswegen gegen eine Reduzierung. Damit wurde in dem zuständigen Schätzerkreis, dem alle drei Seiten angehören, am Donnerstag kein Einvernehmen erzielt. Doch letztlich legt das Ministerium bis Anfang November den Zusatzbeitrag fest.

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12.10.2017, 13:19 - dpa

Verbraucherzentrale fordert paritätische Krankenversicherung

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich für eine Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung je zur Hälfte durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausgesprochen. Seit 2015 zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte einen festen Beitragssatz von 14,6 Prozent, den Zusatzbeitrag von derzeit 1,1 Prozent zahlen die Arbeitnehmer aber alleine.

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12.10.2017, 12:01 - dpa

Unternehmertag Pflege 2017: "Die Altenpflege muss cool werden"

Die Altenpflege braucht nach Ansicht des Bundesverbands Ambulanter Dienste dringend ein besseres Image. "Die Altenpflege muss cool werden", sagte Verbandssprecher Hubert Röser am Rande des "Unternehmertags Pflege 2017" am Donnerstag in Rostock.

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11.10.2017, 11:57 - dpa

Kassen-Ärzte wollen ihre Bereitschaftsnummer 116117 bekannter machen

Die Kassen-Ärzte wollen ihren Bereitschaftsdienst ausbauen und die Bereitschaftsnummer 116117 bei Patienten bekannter machen. Dazu riefen sie die bundesweiten Tage des Bereitschaftsdienstes mit vielen Aktionen aus. Mit einem Info-Paket soll den Patienten in den Wartezimmern von Arztpraxen vermittelt werden, zu welchem Anlass sie die 116117 und wann sie den Notruf 112 wählen sollten.

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11.10.2017, 07:00 - dpa

Forscher: Grippeimpfung auch für Kinder sinnvoll

Traditionell greifen Grippeviren im Winter um sich. Bei der Übertragung der Krankheit spielen Kinder eine Schlüsselrolle. Deshalb sollten sie nach Ansicht eines Grippeforschers geimpft werden.

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10.10.2017, 15:33 - dpa

Mecklenburg-Vorpommern: AOK startet Gesundheitsnetzwerk mit digitaler Akte

Die AOK Nordost startet Anfang November in Mecklenburg-Vorpommern ein Pilotprojekt zur Vorbereitung eines Gesundheitsnetzwerks mit digitalen Patientenakten. Beteiligt seien zwei Kliniken und das Ärztenetz "HaffNet", teilte die für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zuständige AOK Nordost am Dienstag mit.

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10.10.2017, 12:20 - dpa

AOK will digitales Netz für Versicherte ausbauen

Nachdem die Digitalisierung im Gesundheitswesen insgesamt nicht richtig vorankommt, wollen die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOKen) ihr eigenes Netzwerk ausbauen. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, stellte am Dienstag in Berlin ein entsprechenden Pilotprojekt vor. „Das AOK-Gesundheitsnetzwerk besteht im Kern aus einer digitalen Akte. Diese solle die verschiedenen Leistungserbringer über die ambulanten und stationären Sektorengrenzen hinweg miteinander vernetzen“, erläuterte Litsch.

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09.10.2017, 06:00 - dpa

Zwischen Euphorie und Vorsicht: Medizin-Cannabis auf dem Vormarsch

Im Frühjahr wurde die Nutzung von Cannabis für medizinische Zwecke liberalisiert, die Zahl der Therapien steigt rasant. Dabei ist der Wirkstoff nicht völlig erforscht. Während Anbieter große Chancen wittern, hakt es noch gehörig im System mit Krankenkassen und Ärzten.

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04.10.2017, 14:45 - dpa

Ausgabenschub bei Arzneien - Kassen rügen zu schnelle Zulassungen

Die Beitragszahler müssen trotz immer neuer Spargesetze für Arzneimittel tiefer in die Tasche greifen. Schuld sind laut AOK Gesetzeslücken. Patienten könnten zudem gefährdet sein, denn immer mehr Mittel kämen per Schnellzulassung auf den Markt und würden nicht ausreichend getestet. Wegen der Verordnung von immer mehr und immer teureren Medikamenten stiegen die Kosten der gesetzlichen Krankenkassen im Arzneibereich 2016 um 3,9 Prozent auf 38,5 Milliarden Euro, wie aus dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten AOK-Arzneiverordnungsreport hervorgeht.

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04.10.2017, 13:31 - dpa

Umfrage: Häufiger Durchfallerreger Campylobacter kaum bekannt

Salmonellen kennt fast jeder, aber Campylobacter? Der inzwischen häufigste bakterielle Erreger von Darminfektionen ist laut einer Umfrage nur einer Minderheit in Deutschland ein Begriff. Der Keim Campylobacter sei 22 Prozent von rund 1000 Befragten bekannt, teilte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) am Mittwoch in Berlin mit. Wesentlich bekannter sind Salmonellen mit 95 Prozent.

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29.09.2017, 09:41 - dpa

Statistiker: Krankheiten verursachen Kosten von 4000 Euro pro Kopf

Psychische Krankheiten kosten die Volkswirtschaft fast ebenso viel wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das geht aus der neuen Krankheitskostenrechnung hervor, die das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden veröffentlichte. Insgesamt verursachten Krankheiten in Deutschland im Jahr 2015 Kosten in Höhe von 338,2 Milliarden Euro. Pro Kopf waren das durchschnittlich 4140 Euro.

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28.09.2017, 11:18 - dpa

Grippewelle 2016/2017 traf vor allem Senioren stark

Die Grippewelle des vergangenen Winters ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) verhältnismäßig stark ausgefallen. Vor allem ältere Menschen seien von dem Virus betroffen gewesen, teilte das Institut am Donnerstag mit und berief sich auf den neuen Influenza-Saisonbericht. Insgesamt wurden in der Saison demnach gut 114 000 Grippe-Fälle gemeldet, mehr seien es nur bei der Pandemie 2009 gewesen.

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27.09.2017, 10:00 - dpa

Patienten werden künftig nach Klinikaufenthalt besser versorgt

Patienten sollen künftig besser versorgt werden, wenn sie nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause entlassen werden. Dazu sollen die Krankenhausärzte den Patienten klare Instruktionen mit auf den Weg geben, welche Medikamente und welche Nachbehandlungen nötig sind. Vom 1. Oktober an gelten neue, verbindliche Regelungen für ein «strukturiertes Entlassmanagement» nach einem Krankenhausaufenthalt, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mitteilte.

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26.09.2017, 14:36 - dpa

Vor Start der Grippesaison: "Wir sind gut vorbereitet"

Für die kommende Grippe-Saison ist bundesweit schon mehr Impfstoff hergestellt und freigegeben worden als in der Vorsaison. "Wir sind gut vorbereitet", sagte eine Sprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts in Langen am Dienstag. Für ganz Deutschland seien bisher über 16,7 Millionen Dosen zugelassen.

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20.09.2017, 16:56 - dpa

Charité und Verdi einigen sich über Notdienste - Streik geht weiter

Am dritten Tag des Pfleger-Streiks haben sich die Gewerkschaft Verdi und die Berliner Charité auf eine Notdienstvereinbarung geeinigt. Damit sei „die unhaltbare Situation“ beendet, dass Streikwillige an der Ausübung ihres Streikrechtes gehindert würden, erklärte Verdi am Mittwoch. In solchen Vereinbarungen wird letztlich geklärt, wer die Patienten während des Streiks versorgt. Am Donnerstag und wahrscheinlich auch am Freitag werde der Streik weitergehen, kündigte Verdi-Sprecher Andreas Splanemann an.

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18.09.2017, 08:00 - dpa

Krankenkassen: Pflegeangebote für den Alltag immer mehr nachgefragt

Die Angebote der Pflegeversicherung für die Betreuung im Alltag sind Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen noch viel zu wenig bekannt. Der Vorstand des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Gernot Kiefer, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Die Pflegeversicherung bietet viel - leider sind Leistungen wie die Unterstützung im Alltag noch zu wenig bekannt. Das muss sich ändern: Versicherte und Pflegebedürftige sollten sich gezielt und direkt an ihre Pflegekassen wenden.“

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15.09.2017, 13:58 - dpa

Lebenserwartung in Deutschland steigt

Im Jahr 2016 geborene Mädchen werden in Deutschland im Schnitt 83,3 Jahre alt, Jungen 78,5 Jahre. Das geht aus einer im Fachjournal "Lancet" veröffentlichten globalen Gesundheitsstudie hervor. Damit hat sich die Lebenserwartung im letzten Jahrzehnt für Frauen um 1,2 Jahre, für Männer um 1,8 Jahre erhöht.

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15.09.2017, 12:04 - dpa

Studie: Immer weniger Jugendliche rauchen konventionelle Zigaretten

Bei jungen Menschen geht der Trend geht weg von der "klassischen" Zigarette. Dagegen sind E-Zigaretten bei Jugendlichen auf dem Vormarsch, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), am Freitag anlässlich des Deutschen Suchtkongresses erklärte.

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14.09.2017, 14:08 - dpa

Schleswig-Holstein: Zehn Jahre Brustkrebs-Screening - knapp jede zweite Frau macht mit

Zehn Jahre nach Einführung des landesweiten Screening-Pogramms zur Früherkennung von Brustkrebs haben Vertreter des Netzwerkes «Betrifft Brust» eine gemischte Bilanz gezogen. In dieser Zeit wurden rund 1,7 Millionen Einladungen verschickt und mehr als 850 000 Röntgenuntersuchungen vorgenommen, wie die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, Monika Schliffke, am Donnerstag sagte. Damit habe knapp jede zweite berechtigte Frau das Angebot angenommen.

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14.09.2017, 14:03 - dpa

AOK: Psychische Erkrankungen nehmen zu - Herausforderung für Unternehmen

Die Zahl der Arbeitsausfälle wegen psychischer Probleme ist in den vergangenen zehn Jahren überproportional stark gestiegen. Unternehmen sollten daher ihr Gesundheitsmanagement für Mitarbeiter in Lebenskrisen weiter verbessern, rät der AOK-Bundesverband. Denn "aufgrund des demografischen Wandels werden sie künftig verstärkt mit älter werdenden Belegschaften und den damit verbundenen häufigeren Krisen der Mitarbeiter konfrontiert werden". Das erklärte der stellvertretende Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), Helmut Schröder, am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung des Fehlzeiten-Reports 2017.

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13.09.2017, 13:38 - dpa

Immer noch kritische Keime in Hähnchen- und Putenfleisch

In Hähnchen- und Putenfleisch aus Supermärkten finden sich amtlichen Untersuchungen zufolge vielfach immer noch antibiotika-resistente Keime. Wie das Bundesagrarministerium auf eine Frage der Grünen antwortete, wurden im vergangenen Jahr bei 208 von 418 Hähnchen-Proben sogenannte ESBL-Keime nachgewiesen - also bei fast der Hälfte.

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12.09.2017, 21:07 - dpa

Schulz will Pflege alter Menschen zum zentralen Thema machen

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will eine bessere Pflege alter Menschen in Deutschland zum zentralen Thema der nächsten Wahlperiode machen. "Ich will, dass wir die Würde von alten Menschen an die Spitze der Prioritätenliste in der Politik in diesem Lande setzen", sagte Schulz am Dienstagabend in der ZDF-Sendung "Klartext".

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12.09.2017, 16:33 - dpa

Verdi: Personalnot in Krankenhäusern gefährdet Menschenleben

Die Gewerkschaft Verdi hat Personalnot und massive Arbeitsverdichtung der Beschäftigten in deutschen Krankenhäusern angeprangert. Bundesweit fehlten in den Krankenhäusern 162 000 Stellen, davon allein 70 000 in der Pflege, erklärte die Gewerkschaft am Dienstag in Berlin. Nachts sei eine Pflegekraft durchschnittlich allein für 26 Patienten verantwortlich.

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12.09.2017, 12:13 - dpa

Höhere Ausgaben für Arzneimittel in Deutschland

Die Ausgaben für Arzneimittel in Deutschland sind zuletzt gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, belief sich die für Medikamente und Verbandsmittel im Jahr 2015 ausgegebene Summe auf 53,2 Milliarden Euro. Pro Einwohner waren das im Schnitt 652 Euro.

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12.09.2017, 06:30 - dpa

Zur Apotheke ins Internet? Der umstrittene Versand von Medikamenten

Arzneimittel kaufen die Bundesbürger am liebsten in der Apotheke. Doch ausländische Versandhändler versuchen, den Markt mit Rabatten im Netz aufzurollen. Wollen die Deutschen das überhaupt?

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12.09.2017, 05:30 - dpa

Endstation Hoffnung - Methadon-Streit entzweit Krebskranke und Ärzte

Eine Forscherin, die eine Entdeckung macht, trifft auf Schwerkranke, die nichts unversucht lassen wollen: Wie der Hype um ein angebliches Mittel gegen Krebs das Vertrauen in die Schulmedizin untergräbt.

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07.09.2017, 17:03 - dpa

Sachverständige und Kassen fordern Reform der Notfallversorgung

Die Notaufnahmen sind überlastet, das medizinische Personal ist frustriert: Aus Sicht eines Expertengremiums herrscht bei der Notfallversorgung in Deutschland großer Reformbedarf - auch Kassen und Kassenärzte wollen Änderungen. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) hat Vorschläge gesammelt und am Donnerstag vorgestellt.

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07.09.2017, 11:27 - dpa

Bafin macht Reichsbürger-Krankenkasse dicht

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat die Abwicklung einer ominösen, offensichtlich zur Reichsbürgerbewegung gehörenden Krankenkasse angeordnet. Die Deutsche Gesundheitskasse DeGeKa VVaG mit Hauptsitz in Dresden habe keine Erlaubnis für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts, teilte die Bafin am Donnerstag in Frankfurt mit. Deshalb sei sie bereits am 30. August zur Einstellung des Betriebs und zur Kündigung aller Mitgliedsverträge aufgefordert worden.

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06.09.2017, 13:16 - dpa

Millionenschwerer Pflegebetrug: „Kronzeugin“ gesteht

Im Prozess um den systematischen millionenschweren Betrug in der ambulanten Pflege hat eine «Kronzeugin» vor Gericht ein Geständnis abgelegt. Zuvor hatte die 41-jährige Angeklagte einen sogenannten Deal mit dem Gericht vereinbart.

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06.09.2017, 11:39 - dpa

17 Prozent mehr Honorar für Hebammen

Freiberufliche Hebammen bekommen mehr Geld. Die Honorare für ihre Leistungen werden rückwirkend zum 15. Juli um rund 17 Prozent angehoben. Das hat die zuständige Schiedsstelle entschieden, nachdem Krankenkassen und Hebammenverbände zuvor zu keiner gemeinsamen Lösung gekommen waren.

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06.09.2017, 08:30 - dpa

Stiftung: Mehr Aufmerksamkeit gegenüber Gewalt in der Pflege nötig

Gewalt in der Pflege muss nach Darstellung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) bei der Überprüfung von Einrichtungen viel mehr berücksichtigt werden. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Ralf Suhr, sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollten ganz klar nachvollziehen können, was genau zur Sicherheit beziehungsweise zum Schutz Pflegebedürftiger vor körperlichen oder seelischen Verletzungen durch den Dienst oder die Einrichtung getan wird.“ Pflegeanbieter sollten darlegen, was sie aktiv zur Gewaltprävention unternehmen und wie sie mit problematischen Vorfällen umgehen.

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05.09.2017, 06:00 - dpa

Masern-Virus greift in diesem Jahr wieder verstärkt um sich

In Deutschland sind in diesem Jahr schon mehr als zweieinhalb mal so viele Masern-Fälle gemeldet worden wie im gesamten Vorjahr. 860 Menschen erkrankten nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) nachweislich an dem hochansteckenden Virus. Im gesamten Vorjahr gab es demnach 325 Masern-Infektionen.

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01.09.2017, 13:00 - dpa

Höchster Anstieg der Masern-Fälle in NRW seit zehn Jahren

Nordrhein-Westfalen hat im laufenden Jahr von allen Bundesländern die bisher höchste Zahl an Masern-Infektionen zu verzeichnen. Von Januar bis Mitte August zählte das Robert Koch-Institut (RKI) insgesamt 511 Masernfälle im bevölkerungsreichsten Bundesland.

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31.08.2017, 15:07 - dpa

Masern und Röteln: Frankreich will Impf-Pflicht für Kinder ausweiten

Frankreich will die Impf-Pflicht für Kinder ausweiten. Sie gelte vom kommenden Jahreswechsel für Impfungen gegen elf Krankheiten, darunter Keuchhusten, Masern, Röteln und Hepatitis B.

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29.08.2017, 05:17 - dpa

Experte: Alkoholsucht immer häufiger bei Frauen

Alkoholsucht trifft nach Darstellung von Experten immer häufiger auch Frauen. Ihr Alkoholkonsum nähert sich zusehends dem von Männern an. Insbesondere junge Menschen trinken heute annähernd gleich viel.

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24.08.2017, 11:36 - dpa

Sozialhilfeausgaben steigen - Anstieg bei Pflege besonders hoch

Die Sozialhilfeausgaben in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 4,5 Prozent auf 29 Milliarden Euro gestiegen. Besonders hoch war der Anstieg bei Hilfen für die Pflege, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag berichtete. Hier stiegen die Ausgaben um 6,4 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro.

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22.08.2017, 16:38 - dpa

Krankenkassen-Reserven steigen auf 17,5 Milliarden

Rekordbeschäftigung und gute Konjunktur füllen die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung und dürften die Mitglieder vorerst vor Beitragserhöhungen verschonen. Die Kassen erwirtschafteten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der ersten Hälfte 2017 einen Überschuss von 1,4 Milliarden Euro. Das ergibt sich aus den Vorabmeldungen der Kassen. Damit wurde der Überschuss von 612 Millionen Euro aus dem ersten Quartal nochmals mehr als verdoppelt.

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21.08.2017, 10:50 - dpa

Urteil: Kassen können Verträge für Impfstoffe nicht einfach kündigen

Trotz einer Gesetzesänderung können Krankenkassen bestehende Exklusivverträge mit der Pharmaindustrie über die Lieferung von Grippe-Impfstoffen nicht einfach kündigen. Neues Recht greife nicht in alte Verträge ein, begründete das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen seinen am Montag veröffentlichten Eilentscheid.

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18.08.2017, 11:57 - dpa

Mortler warnt vor Verharmlosung von Cannabis - Lobby macht Druck

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hat eindringlich vor einer Verharmlosung von Cannabis gewarnt. Zugleich wies sie am Freitag in Berlin darauf hin, dass vor allem US-Investoren schon ein gutes Geschäft mit Cannabis auf dem deutschen Markt witterten. Der Druck nehme zu, Cannabis zu legalisieren, sagte die CSU-Politikerin bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2017.

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17.08.2017, 17:16 - dpa

Schleswig-Holstein: Koalition denkt über Versicherungswechsel von Beamten nach

Schleswig-Holsteins Landesregierung prüft eine Wahlfreiheit für Beamte zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Innerhalb der Koalition und mit Interessenvertretern gelte es in den kommenden Monaten den möglichen Änderungsbedarf auszuloten, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) und Sozialminister Heiner Garg (FDP) am Donnerstag.

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15.08.2017, 15:38 - dpa

Studie: Pflegende sind weniger berufstätig

Pflegen über 50-Jährige ihre Eltern, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gleichzeitig berufstätig sind. Das haben Wissenschaftler des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung durch Auswertung europaweiter Daten herausgefunden. Im Durchschnitt sind 69 Prozent der Menschen im Alter über 50 Jahren berufstätig. Von denen, die sich um pflegebedürftige Eltern kümmern, gehen jedoch deutlich weniger auch einem Beruf nach: bei Frauen sind es knapp 62 Prozent, bei Männer nur rund 57 Prozent.

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15.08.2017, 14:42 - dpa

Radiologen bekommen in Deutschland die höchsten Vergütungen

Radiologen haben in Deutschland die höchsten Einnahmen unter den Ärzten - mit weitem Abstand gefolgt von Augenärzten und Orthopäden. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, erzielten 2015 die Praxen der Fachgebiete Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie mit 850 000 Euro im Schnitt den höchsten Reinertrag, Praxen der Augenheilkunde kamen auf durchschnittlich 370 000 Euro und der Orthopädie auf 310 000 Euro.

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15.08.2017, 09:29 - dpa

Arztpraxen: 70 Prozent der Einnahmen kommen von Kassenpatienten

Arztpraxen in Deutschland verdienen fast drei Viertel ihrer Einnahmen mit Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung. Nur ein Viertel resultiert aus Privatabrechnungen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2015.

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14.08.2017, 16:59 - dpa

Bundesinstitut warnt: Gefälschtes Hepatitis-Medikament im Umlauf

In Deutschland sind Fälschungen eines Mittels zur Behandlung chronischer Hepatitis C auf den Markt gelangt. Betroffen sei das Arzneimittel "Sovaldi 400 mg Filmtabletten" der Firma Gilead, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Montag in Bonn mit.

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14.08.2017, 14:44 - dpa

Zahl der stationär behandelten Patienten steigt auf fast 20 Millionen

Die seit 2016 geltende Krankenhausstrukturreform sollte eigentlich die Pflege am Krankenbett stärken. Dafür stellte der Bund eine Menge Geld zur Verfügung. Doch der Erfolg ist bisher eher mager.

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11.08.2017, 13:37 - dpa

Entschädigungen für Unrecht in Behindertenhilfe und Psychiatrie

Erwachsene, die als Kinder und Jugendliche bei der Behindertenhilfe oder in psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben, können Anträge auf Anerkennung und finanzielle Unterstützung stellen. Das Angebot gilt für Menschen, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik stationär in einer Einrichtung untergebracht waren. Für das Gebiet der ehemaligen DDR läuft der Zeitraum von 1949 bis 1990, wie die Berliner Senatsverwaltung für Soziales am Freitag mitteilte.

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09.08.2017, 12:39 - dpa

VdK: Neues Pflegegesetz scheitert in der Praxis an vielen Problemen

Nach der Bundestagswahl muss die erst Anfang 2017 gestartete Pflegereform aus Sicht des Sozialverbandes VdK dringend überarbeitet werden. "Denn in der Praxis stellt sich heraus, dass die Umsetzung dieser Pflegegesetze bisher schon viele Verlierer produziert", sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Mittwoch in München.

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09.08.2017, 11:52 - dpa

Macht die Bürgerversicherung die Versorgung der Patienten gerechter?

Zwei Drittel der privat Krankenversicherten mussten zum Jahreswechsel zum Teil massive Beitragserhöhungen schlucken. Das befeuerte die Debatte über eine Bürgerversicherung und über mehr Gerechtigkeit in der medizinischen Versorgung.

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08.08.2017, 15:01 - dpa

Hamburg will Beamten gesetzliche Krankenversicherung erleichtern

Junge Beamte sollen sich in Hamburg künftig ohne finanzielle Nachteile für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden können. Wie ein Arbeitgeber in der Privatwirtschaft will die Stadt ihnen die Hälfte ihrer Beiträge erstatten, teilte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag in Hamburg mit. Ein entsprechendes Gesetz werde zum Jahresende nach Anhörung von Gewerkschaften und Verbänden in die Bürgerschaft eingebracht und soll zum 1. August des kommenden Jahres in Kraft treten.

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08.08.2017, 14:41 - dpa

System soll Klinik-Notaufnahmen im Land besser koordinieren

In den Notaufnahmen der Kliniken in Hannover kommt es immer wieder zu Engpässen - mit einem seit 2015 erprobten System werden Überlastungen inzwischen aber früher erkannt und sollen so vermieden werden. Nun können auch andere Krankenhäuser, die nicht Teil des Systems sind, über das Internet die Kapazitäten der Kliniken einsehen, damit Notfallpatienten schnell und zielgerichtet versorgt werden können.

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07.08.2017, 15:27 - dpa

Ministerium: elektronische Gesundheitskarte nicht vor dem Aus

Das Bundesgesundheitsministerium hat bestritten, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) faktisch vor dem Aus steht. Eine Sprecherin sagte am Montag in Berlin, entsprechende Darstellungen "entbehren jeder Grundlage und sie sind falsch". Vielmehr sei Bewegung in die Umsetzung des elektronischen Verkehrs mit Gesundheitsdaten gekommen.

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03.08.2017, 12:03 - dpa

AOK Sachsen-Anhalt : Kuren mit dem Kind noch immer Mütter-Sache

Kuren mit dem Kind sind Zahlen der AOK zufolge noch immer meist Sache der Mütter. Nur rund sechs Prozent der Kuren mit einem Kind seien 2016 Vater-Kind-Kuren gewesen, teilte die Krankenkasse am Donnerstag in Magdeburg mit Blick auf ihre Versicherten mit.

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03.08.2017, 11:54 - dpa

Bericht: Starke regionale Unterschiede bei Pflegeheimkosten

Der seit Jahresbeginn von Pflegebedürftigen zu zahlende Eigenanteil für die Heimunterbringung unterscheidet sich nach einem Zeitungsbericht stark von Bundesland zu Bundesland. Während Heimbewohner in Thüringen im Schnitt 225 Euro Eigenanteil leisten müssten, liege der Betrag im Saarland bei 869 Euro, schreibt die „Nordwest-Zeitung“ (Donnerstag). Das gehe aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Im Bundesschnitt betragen die Kosten demnach 581 Euro pro Person.

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02.08.2017, 16:40 - dpa

Urteil: Krankenkassen müssen nicht für stationäre Behandlung zahlen

Krankenkassen müssen nicht für die Kosten von stationären Behandlungen aufkommen, wenn die Behandlungen ambulant erfolgen können. Das hat der 1. Senat des Sächsischen Landessozialgerichts in Chemnitz in mehreren Urteilen in zweiter Instanz entschieden. Dies gelte grundsätzlich, sagte ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch auf Nachfrage. Die Urteile waren bereits am 30. Mai gesprochen, aber erst jetzt mit Begründung veröffentlicht worden.

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02.08.2017, 11:47 - dpa

918 Milliarden Sozialausgaben - Kabinett beschloss Sozialbericht

Die Ausgaben für Sozialleistungen sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Sie legten gegenüber 2015 um 3,7 Prozent auf 918 Milliarden Euro zu. Das geht aus dem Sozialbericht 2017 von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) hervor, der am Mittwoch im Kabinett verabschiedet wurde.

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01.08.2017, 15:33 - dpa

Schleswig-Holstein: Rückenleiden verursachen die meisten Krankschreibungen

„Ich hab' Rücken!“ - Muskel- und Skeletterkrankungen von Arbeitnehmern verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Fast ein Viertel (23,7 Prozent) aller Ausfalltage entfällt auf diese Erkrankungen, wie die AOK Nordwest am Dienstag berichtete. Allein bei den Mitgliedern dieser Krankenkasse waren es demnach 2016 fast 1,4 Millionen Ausfalltage. Es folgten psychische Erkrankungen (12,5 Prozent), Verletzungen (11,0 Prozent), und Atemwegserkrankungen (10,7 Prozent).

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25.07.2017, 11:30 - dpa

Krankenhäusern fehlen Pflegekräfte für Intensivstationen

Krankenhäuser in Deutschland suchen händeringend Pflegekräfte auf Intensivstationen. Mehr als die Hälfte der Kliniken (53 Prozent) hatte nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) im Herbst vergangenen Jahres Probleme, Pflegestellen auf Intensivstationen zu besetzen. Bundesweit seien aktuell 3150 Stellen nicht besetzt.

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24.07.2017, 12:43 - dpa

Neue HIV-Therapie in Sicht - Monatsspritze statt täglicher Pillen

Eine Monatsspritze kann das HI-Virus im Körper einer Studie zufolge ebenso gut kontrollieren wie die bisher übliche tägliche Einnahme von Tabletten. Das hat ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung am Montag auf der HIV-Konferenz in Paris berichtet.

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20.07.2017, 15:32 - dpa

Problem Pflege-TÜV - Bessere Pflegenoten nicht in Sicht

Auch nach langem Ringen um eine Reform des Pflege-TÜV müssen Pflegebedürftige noch weit mehr als ein Jahr auf aussagekräftige Pflegenoten für Heime warten. Vorschläge von offiziell beauftragten Wissenschaftlern zur Messung der Pflegequalität würden voraussichtlich erst im Sommer 2018 vorliegen, sagte Gernot Kiefer vom Vorstand des Spitzenverbands der gesetzlichen Pflegekassen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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18.07.2017, 13:46 - dpa

Pflege-Mindestlohn steigt auf bis zu 11,35 Euro

Der Mindestlohn für Pflegekräfte wird bis Anfang 2020 in mehreren Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten erhöht. Das geht aus einer Verordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hervor, die am Mittwoch das Bundeskabinett passieren soll und der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

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13.07.2017, 15:44 - dpa

Krankenkassen werfen Bundesbehörde bei Prävention Teilversagen vor

Die gesetzlichen Krankenkassen haben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Teilversagen bei der Krankheitsvorbeugung vorgeworfen. Sie müssen nach Vorgaben des 2015 verabschiedeten Präventionsgesetzes der Kölner Behörde jährlich Millionenbeträge überweisen. Die BZgA soll damit vor allem Minderjährige und Ältere zu gesundheitsbewusstem Leben anhalten. Doch von den 2017 zur Verfügung stehenden Kassen-Mitteln von 63 Millionen Euro würden voraussichtlich nur weniger als 17 Millionen ausgegeben.

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13.07.2017, 12:38 - dpa

Zuwanderer bringen Krankenkassen neuen Mitgliederrekord

Zuwanderer nach Deutschland haben den gesetzlichen Krankenkassen einen neuen Mitgliederrekord und eine Trendwende gegen das Älterwerden der Versicherten gebracht. Allein im vergangenen Jahr seien 798 000 Menschen neu bei den Krankenkassen versichert worden, teilte die Chefin des Krankenkassen-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Donnerstag vor Journalisten in Nauen bei Berlin mit. Es handele sich um Arbeitsmigranten aus der Europäischen Union, anerkannte Flüchtlinge sowie ehemalige Privatversicherte.

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12.07.2017, 14:54 - dpa

Kassen: Mauern zwischen Praxen und Kliniken gefährden Patienten

Patienten in Deutschland sollen künftig nach Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Klinik und Arztpraxis stärker aus einer Hand versorgt werden. Vielfach gebe es Mauern zwischen diesen Bereichen, die zu unnötigen Kosten und Risiken für Kranke führten, sagte der Vize-Chef des Kassen-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, am Mittwoch vor Journalisten in Nauen bei Berlin.

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12.07.2017, 13:42 - dpa

Mehrheit für Bürgerversicherung - Streit über starkes Kostenplus

Die Mehrheit der Bundesbürger ist nach einer neuen Umfrage für die Einführung einer Bürgerversicherung. Zwei Monate vor der Bundestagswahl entzündete sich an der künftigen Finanzierung steigender Gesundheitskosten ein Streit zwischen CDU und SPD. Die gesetzlichen Krankenkassen mahnten die Politik, die aus ihrer Sicht teils willkürliche Finanzierung der Kassen zu stabilisieren.

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07.07.2017, 13:14 - dpa

Reform der Pflegeberufe soll Pflegenotstand abmildern

Pflegekräfte für Alte, Kranke und kranke Kinder durchlaufen künftig in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Ausbildung. Im letzten Jahr können sie dann die bisherige, allgemeine Ausbildung fortführen oder sich auf die Kinderkrankenpflege beziehungsweise die Altenpflege spezialisieren.

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05.07.2017, 10:42 - dpa

Krankenversicherte bleiben wohl von steigenden Beiträgen verschont

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen ihre Beitragssätze laut einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr stabil halten. Die Zusatzbeiträge, die allein von den Kassenmitgliedern zu zahlen sind, steigen voraussichtlich nicht, wie große Kassen und deren Verbände der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch) erklärten. Nach einem guten Jahresauftakt rechne er im laufenden Jahr mit einer weiterhin positiven Entwicklung, sagte der Finanzchef des AOK-Bundesverbands, Jens Martin Hoyer.

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04.07.2017, 14:03 - dpa

Hessen: Marburger Bund fordert 6,2 Prozent mehr Gehalt für Uniklinik-Ärzte

Der Marburger Bund fordert eine Erhöhung der Gehälter um 6,2 Prozent für Ärzte an hessischen Universitätskliniken. Auch eine „spürbare Anhebung“ der tariflichen Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit solle bei den am (morgigen) Mittwoch in Wiesbaden beginnenden Tarifverhandlungen erzielt werden. Zudem hält die Ärzteorganisation bessere Regelungen für die Übernahme ungeplanter Dienste für nötig, wie sie am Dienstag mitteilte.

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29.06.2017, 13:04 - dpa

EU fürchtet Folgen zunehmender Antibiotika-Resistenzen

Brüssel (dpa) - Immer häufiger sind Erreger gegen bestimmte Antibiotika resistent. Dem will die EU-Kommission entgegenwirken. Die Brüsseler Behörde legte am Donnerstag Empfehlungen für einen umsichtigen Einsatz der Mittel beim Menschen vor. Ein Ziel ist, die Verschreibungspraxis bei Antibiotika europaweit anzugleichen. Wie häufig solche Präparate verschrieben werden, variiert derzeit von Land zu Land teils enorm.

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28.06.2017, 15:18 - dpa

Erneuter Rückschlag für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen

Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, die über wesentliche Belange von mehr als 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten entscheidet, hat einen weiteren Rückschlag von der Politik einstecken müssen. Der Gesundheitsausschuss votierte am Mittwoch einstimmig gegen die Nominierung zweier Kandidaten als unabhängige Mitglieder des sogenannten Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wie der Vorsitzendes des Bundestags-Gremiums, Edgar Franke (SPD), mitteilte. Im G-BA, dem höchsten Entscheidungsgremium der Selbstverwaltung, sind Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser vertreten.

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28.06.2017, 14:35 - dpa

Niedergelassene Ärzte wollen engere Zusammenarbeit mit Krankenhäusern

Um die ärztliche Versorgung überall in Deutschland sicherzustellen, wollen die niedergelassenen Ärzte enger mit den Krankenhäusern zusammenarbeiten. Dazu solle unter anderem das sogenannte Belegarztwesen ausgebaut und die vorhandene Versorgungsstruktur in den Regionen dem künftigen Bedarf angepasst werden, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen am Mittwoch in Berlin anlässlich der "Woche der ambulanten Versorgung".

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28.06.2017, 13:41 - dpa

Krankenhäuser rüsten sich gegen Cyber-Attacken

Große Krankenhäuser und Kliniken in Deutschland müssen sich künftig intensiver um die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur kümmern. Ab Ende Juni gelten nach dem IT-Sicherheitsgesetz auch Krankenhäuser als "kritische Infrastruktur". Betroffen seien allerdings "nur die großen Pötte", erklärte Matthias Fischer vom Bundesinnenministerium am Dienstag auf einem Expertenforum in Berlin.

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28.06.2017, 08:00 - dpa

Studie: Jeder zweite Baden-Württemberger will mehr Infos über Zucker

Mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger wünscht sich mehr Informationen über den Zuckergehalt von Lebensmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage, deren Ergebnisse die Krankenkasse am Mittwoch veröffentlichte. Demnach halten 56 Prozent der Befragten die Angaben auf Verpackungen für unzureichend.

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27.06.2017, 13:52 - dpa

Arzt-Sonderregelung Ruhrgebiet bedroht Versorgung auf dem Land

Der ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen von Nordrhein-Westfalen steht vor einer neuen Herausforderung. Zum Jahresende fällt nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe eine Sonderregelung für das Ruhrgebiet weg, die derzeit noch die Zahl der Ärzte im Revier stark begrenzt. Dort betreut ein Arzt jetzt noch im Durchschnitt mehr Patienten als in anderen Regionen. Läuft die Regelung aus, würden rund 800 zusätzliche Hausärzte ins Ruhrgebiet drängen, befürchtet die Kassenärztliche Vereinigung.

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23.06.2017, 15:32 - dpa

Etwas bessere Beteiligung bei Sozialwahl 2017

Die Beteiligung an der Sozialwahl 2017 hat gegen den Trend der vergangenen Jahrzehnte wieder leicht zugelegt. "30 Jahre lang sank die Wahlbeteiligung bei den Sozialwahlen von 43,85 Prozent auf 30,15 Prozent. In diesem Jahr steigt sie wieder - wenn auch nicht stark - auf 30,4 Prozent", erklärte die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen, Rita Pawelski, am Freitag in Berlin.

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23.06.2017, 12:56 - dpa

Kinderärzte: mehr chronisch kranke Kinder in Deutschland

Kinderärzte rechnen in Zukunft mit mehr chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ursachen dafür seien unter anderem die Folgen von Übergewicht, mehr Autoimmunerkrankungen und auch mehr Verhaltensauffälligkeiten, sagte Klaus-Michael Keller vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Freitag vor dem Beginn des 47. Kinder- und Jugendärztetages in Berlin.

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23.06.2017, 10:31 - dpa

Statistisches Bundesamt: 2017 geborene Mädchen könnten über 90 werden

In diesem Jahr geborene Mädchen könnten im Schnitt über 90 Jahre alt werden. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Demnach könnten 2017 in Deutschland geborene Jungen bis zu 90 Jahre, Mädchen bis zu 93 Jahre alt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Lebensverhältnisse wie bisher weiterentwickeln. Grundlage der Schätzung sind neue Modellrechnungen des Statistiker. Sie basieren auf den sogenannten Kohortensterbetafeln der Geburtsjahrgänge von 1871 bis 2017.

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22.06.2017, 15:32 - dpa

BGH weist Schmerzensgeld-Klage im Brustimplantate-Skandal ab

Vor mehr als sieben Jahren kam der Brustimplantate-Skandal beim Hersteller PIP ans Licht. Die Opfer kämpfen bis heute um finanziellen Ausgleich. In Deutschland haben sich ihre Hoffnungen aber nun weitgehend zerschlagen.

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22.06.2017, 13:36 - dpa

Länder wollen neuen Milliarden-Topf für Krankenhausinvestitionen

Die Bundesländer wollen mehr in Krankenhäuser investieren. Dazu sind sie bereit, jährlich zusätzlich 500 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Bedingung: Der Bund stockt den Topf um den gleichen Betrag auf dann mindestens eine Milliarde Euro auf. Das Geld solle aus Steuermitteln finanziert werden und die Krankenkassen nicht belasten, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) zum Abschluss der Gesundheitsministerkonferenz am Donnerstag in Bremen.

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22.06.2017, 12:05 - dpa

Neue Pflegeausbildung ab 2020 - Bundestag stimmt Reform zu

Pflegekräfte für kranke Kinder, kranke Erwachsene und alte Menschen durchlaufen künftig in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Ausbildung. Im letzten Jahr können sie dann die bisherige, allgemeine Ausbildung fortführen oder sich auf die Kinderkrankenpflege beziehungsweise die Altenpflege spezialisieren. Auszubildende in der Pflege müssen künftig kein Schulgeld mehr bezahlen, sondern bekommen eine Ausbildungsvergütung. Nach langem Ringen beschloss der Bundestag am Donnerstag das sogenannte Pflegeberufegesetz.

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22.06.2017, 06:15 - dpa

Zahnärzte: Kaum Beschwerden über angebliche Behandlungsfehler

Rund 90 Millionen Zahnarztbehandlungen im Jahr und trotzdem wenig Beschwerden. Allerdings sind die Statistiken bundesweit sehr uneinheitlich - ein Jahre langes Ärgernis.

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21.06.2017, 16:04 - dpa

Experten: Neun Prozent der Krankenhäuser von Insolvenz bedroht

Fast jedes zehnte Krankenhaus in Deutschland war 2015 nach Angaben von Experten von Insolvenz bedroht. Weitere zwölf Prozent waren bereits im "gelben Bereich". Dies geht aus dem "Krankenhaus Rating Report" des Wirtschaftsinstituts RWI in Essen hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Auf Konzernebene schrieben demnach 21 Prozent der Krankenhäuser rote Zahlen. 79 Prozent befanden sich im «grünen Bereich». Damit hat sich deren wirtschaftliche Lage auch 2015 wieder leicht verschlechtert. Das bis dahin schlechteste Ergebnis fuhren die Krankenhäuser 2012 ein.

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21.06.2017, 13:00 - dpa

Transparenzoffensive der Pharma-Industrie schwächelt

Schon nach einem Jahr hat die Transparenzoffensive der Pharma-Industrie über umstrittene Zuwendungen an Ärzte einen herben Rückschlag erlitten. Die Zustimmungsquote der Ärztinnen und Ärzte zur namentlichen Veröffentlichung dieser Zuwendungen sei von rund einem Drittel im Vorjahr auf rund ein Viertel in diesem Jahr gesunken, erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Forschenden Arzneimittelhersteller (vfa), Birgit Fischer, am Mittwoch in Berlin.

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21.06.2017, 05:15 - dpa

Sorgen unzufriedener Klinikpatienten werden oft nicht gehört

Bei Problemen in Krankenhäusern finden Patienten nicht überall ein offenes Ohr für ihre Beschwerden. Zwar ermöglichen es mehr als 90 Prozent der Kliniken den Patienten, sich zu beschweren, und bearbeiten die Kritik auch systematisch. Doch mangelt es in vielen Krankenhäusern an ausreichend Personal dafür. Das ergab eine der Deutschen Presse-Agentur vorliegende Studie des AQUA-Instituts für Qualität im Gesundheitswesen im Auftrag des Bundespatientenbeauftragen Karl-Josef Laumann (CDU).

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20.06.2017, 14:41 - dpa

Wettbewerb um EU-Agenturen: Frankfurt könnte leer ausgehen

Deutschland droht ein schwieriges Rennen um die künftigen Standorte für die EU-Arzneimittelagentur EMA und die Bankenaufsicht EBA, für die auch Frankfurt im Gespräch ist. Das derzeit für die Vergabeentscheidung vorgesehene Verfahren sieht nach Angaben aus EU-Kreisen vom Dienstag einen Wettbewerb nach Art des "Eurovision Song Contest" vor. Demnach müssen die an den beiden EU-Agenturen interessierten Länder bis Ende Juli Bewerbungen erstellen, über die dann im Herbst in geheimer Wahl abgestimmt wird.

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19.06.2017, 13:43 - dpa

Krankenkassen: Finanzausgleich im Gesundheitssystem reformieren

Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen haben von der künftigen Bundesregierung eine rasche Reform des Finanzausgleichs zwischen den gesetzlichen Krankenkassen gefordert. Der Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), der die Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds an die einzelnen Kassen an der Schwere der Erkrankungen ihrer Versicherten orientiert, "erfüllt derzeit nicht sein Ziel, gleiche Chancen im Wettbewerb um eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen", kritisierte das Kassen-Bündnis am Montag. Der AOK-Bundesverband wies diese Darstellungen zurück.

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19.06.2017, 05:14 - dpa

Mehr OPs wegen Rückenschmerzen: Große Unterschiede je nach Region

Wegen Rückenschmerzen ins Krankenhaus? Das kommt tatsächlich immer häufiger vor. Die Zahl der Klinikaufenthalte wegen Kreuzschmerzen steigt - es wird auch öfter operiert. Dabei gibt es starke regionale Unterschiede, wie eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt.

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16.06.2017, 14:40 - dpa

Unionskreise: Koalition verständigt sich auf Pflegeausbildungsreform

Die Koalitionsfraktionen haben sich auf letzte Details der Reform der Pflegeausbildung verständigt. Damit kann das sogenannte Pflegeberufegesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. Wie am Freitag aus Unionskreisen zu erfahren war, soll das Gesetz nun 2020 in Kraft treten und damit ein Jahr später als bisher geplant.

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16.06.2017, 10:30 - dpa

Minister für "Jamaika"-Regierung in Kiel vorgestellt

Nach der Paraphierung ihres Koalitionsvertrages haben CDU, Grüne und FDP ihre Minister für das "Jamaika"-Bündnis vorgestellt. Die CDU stellt mit Bildungsministerin Karin Prien, Innenminister Hans-Joachim Grote und Justizministerin Sabine Sütterlin-Waak drei Minister, wie der voraussichtlich künftige Ministerpräsident Daniel Günther am Freitag sagte. Die Grünen sind mit Finanzministerin Monika Heinold und Umweltminister Robert Habeck im Kabinett vertreten. Die FDP stellt mit Wirtschaftsminister Bernd Buchholz und Sozialminister Heiner Garg ebenfalls zwei Ressortchefs.

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15.06.2017, 14:24 - dpa

Sozialministerin: Gesundheitskarte für Geflüchtete in Brandenburg hat sich bewährt

Die in Brandenburg vor einem Jahr eingeführte elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge hat sich aus Sicht des Gesundheitsministeriums bewährt. Umständliche "Zettelwirtschaft" sei vorbei, betonte Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) am Donnerstag. 13 Landkreise und kreisfreie Städte hatten sich dafür entschieden. Ziel sei, die Karte im Land flächendeckend einzuführen. Die Versorgung der Betroffenen sei deutlich einfacher.

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15.06.2017, 06:00 - dpa

Smartphone-Apps fürs richtige Sprechen -zuviel ist schlecht

Smartphones und Tablets spielen auch in der Logopädie, der medizinischen Sprachheilkunde, eine immer wichtigere Rolle. Spezielle Apps etwa sollen Patienten beim Üben helfen. Allerdings sei die Zahl der deutschsprachigen Angebote noch sehr überschaubar, berichtete der Bundesverband für Logopädie zum Auftakt seines Jahreskongresses am Donnerstag in Mainz.

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14.06.2017, 13:01 - dpa

Experte: Gewaltprävention in der Pflege kaum beachtet bei Qualitätsbewertung

Bei der Bewertung von Pflegequalität wird Gewaltprävention nach Einschätzung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) noch viel zu wenig beachtet. Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, erklärte am Mittwoch in Berlin: „Die Politik muss sicherstellen, dass sich mit der Reform der Pflegenoten hier etwas grundlegend ändert. Gewaltprävention muss zentraler Punkt der pflegepolitischen Agenda nach der Bundestagswahl sein.“

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08.06.2017, 13:25 - dpa

Krankenkassen fahren auch im ersten Quartal hohen Überschuss ein

Die gute wirtschaftliche Lage beschert den gesetzlichen Krankenkassen auch im ersten Quartal dieses Jahres einen deutlichen Überschuss. Die Gesetzliche Krankenversicherung erzielte nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag) in den ersten drei Monaten 2017 ein Plus von 620 Millionen Euro. Der Überschuss liege um gut 200 Millionen Euro über dem des Vorjahresquartals. Doch diese Mittel kamen nicht bei allen 113 Krankenkassen im gleichen Maße an.

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07.06.2017, 16:25 - dpa

Studie: Pflege durch osteuropäische Hilfskräfte nimmt zu

Pflegebedürftige in Deutschland werden zunehmend von Hilfskräften aus Osteuropa versorgt. In schätzungsweise 163 000 Privathaushalten lebt bereits eine osteuropäische Hilfskraft für eine "Rund-um-die-Uhr"-Betreuung eines Pflegebedürftigen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. Das entspreche acht Prozent aller Haushalte, in denen mindestens ein Pflegebedürftiger wohnt.

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06.06.2017, 06:00 - dpa

Umfrage: Jeder Vierte nimmt regelmäßig Schmerzmittel

Ein Viertel der Baden-Württemberger nimmt mindestens einmal im Monat rezeptfreie Schmerzmedikamente. Immerhin jeder Fünfte ist nach eigenen Angaben abstinent. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg.

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05.06.2017, 08:35 - dpa

Studie: Ärzte verschreiben immer noch zu oft Antibiotika

Trotz erster Erfolge werden einer Studie zufolge immer noch zu viele Antibiotika unnötig verschrieben. Das gefährdet auf Dauer ihre Wirksamkeit. Für manche Erreger gibt es kein Gegenmittel mehr, weil sie Widerstände entwickelt haben. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur, Ärzten komme beim sachgerechten Einsatz von Antibiotika eine Schlüsselrolle zu.

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02.06.2017, 06:58 - dpa

Organspenden kann Leben retten - doch die Bereitschaft ist rückläufig

Seit etwa 50 Jahren können Organe transplantiert werden. Die Erfolgsraten stiegen mit Fortschritten in der Medizin immer weiter an. Doch mehrere Skandale haben das Vertrauen der Deutschen in die Transplantationsmedizin erschüttert und die Bereitschaft zur Organspende zurückgehen lassen. Der Bedarf aber ist unverändert groß.

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02.06.2017, 01:59 - dpa

Kitas sollen Impfmuffel melden

Der Bundestag macht gegen sogenannte Impfmuffel mobil: Nach der Verabschiedung eines neuen Gesetzes sollen Kitas künftig Eltern beim Gesundheitsamt melden müssen, wenn diese keine Impfberatung beim Haus- oder Kinderarzt nachweisen können. Der Nachweis einer Impfberatung ist schon seit zwei Jahren Pflicht, doch bislang ist es den Kitas freigestellt, ob sie säumige Eltern bei den Behörden melden.

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31.05.2017, 11:09 - dpa

Tod eines Kindes erschüttert Italien - Nur mit Homöopathie behandelt

Der Tod eines Siebenjährigen, dessen Eltern den Einsatz lebensrettender Antibiotika verweigert haben sollen, erschüttert Italien. Der Junge aus Cagli in den Marken war an einer beidseitigen Mittelohrentzündung erkrankt und lediglich mit homöopathischen Mitteln behandelt worden, wie italienische Medien berichteten.

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30.05.2017, 14:51 - dpa

Bundesweiter Betrugsring - 230 Pflegedienste unter Verdacht

Bundesweit stehen 230 ambulante Pflegedienste unter Verdacht, mit betrügerischen Abrechnungen den Sozialkassen gigantische Schäden verursacht zu haben. Ermittelt wird gegen fast 300 Verdächtige.

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29.05.2017, 14:17 - dpa

Fertigprodukte sollen weniger Salz, Zucker und Fett enthalten

Für eine gesündere Ernährung sollen Tiefkühlpizzen, Müslis und andere Fertigprodukte nicht mehr so viel Salz, Zucker und Fette enthalten. Mit der Lebensmittelbranche werden dafür bis Mitte 2018 freiwillige Ziele für geänderte Rezepturen angestrebt.

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24.05.2017, 14:45 - dpa

Ärzte warnen vor sorglosem Umgang mit Gesundheits-Apps

Die Bundesärztekammer ruft Verbraucher zu einem sorgsamen Umgang mit Gesundheits-Apps auf. Nur ein geringer Teil der im Handel erhältlichen digitalen Helfer könne als seriös eingestuft werden, teilte die Kammer beim 120. Deutschen Ärztetag am Mittwoch in Freiburg mit. Es gebe einen Wildwuchs von Angeboten. Verbraucher hätten kaum eine Chance, diese zu hinterfragen und zu prüfen. Blindes Vertrauen könne gefährlich werden, sagte der Präsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Kranke sollten im Zweifel besser einen Arzt aufsuchen, als allein auf eine App zu hören.

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23.05.2017, 20:57 - dpa

Äthiopier Tedros zum neuen WHO-Generaldirektor gewählt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekommt mit dem Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus (52) erstmals einen Generaldirektor aus Afrika. Der frühere Gesundheits- und Außenminister setzte sich am Dienstag in Genf gegen den britischen Arzt David Nabarro und die pakistanische Kardiologin Sania Nishtar durch. Fast alle 194 Mitgliedsländer beteiligten sich an der geheimen, spannenden Abstimmung. Es waren drei Wahlgänge nötig.

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23.05.2017, 13:38 - dpa

Erster Todesfall 2017: 37-Jährige Frau stirbt an Masern

Eine 37 Jahre alte Frau ist in Essen an Masern gestorben. Sie sei am Wochenende trotz intensivmedizinischer Behandlung "ziemlich schnell verstorben", sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Rainer Kundt, am Dienstag. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) handelt es sich bundesweit um den ersten Maserntodesfall in diesem Jahr. Zuletzt waren in Deutschland 2015 und 2011 je ein Mensch gestorben.

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23.05.2017, 05:21 - dpa

Ärzte suchen Lösung im Streit um Gebührenordnung

In dem seit Jahren dauernden Streit um eine neue Gebührenordnung für Ärzte sehen sich die Mediziner auf der Zielgeraden. Die Verhandlungen innerhalb der Ärzteschaft stehen kurz vor dem Abschluss, sagte Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Fachärzte Deutschlands (SPIFA), in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. Es sei in den vergangenen Monaten gelungen, Lösungen zu formulieren.

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22.05.2017, 11:40 - dpa

Gröhe will Masern in Deutschland auch ohne Impfpflicht eliminieren

Gesundheitsminister Hermann Gröhe hält eine Impfpflicht wie gerade in Italien eingeführt nicht für nötig, um die Masern endgültig aus Deutschland zu verbannen. Die neuen Maßnahmen zur Erhöhung der Impfbereitschaft seien schon scharf, sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur am Montag am Rande der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf auf die Frage, ob eine Impfpflicht in Frage komme. "Ich glaube, dass unsere Maßnahmen das Ziel erreichen werden."

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22.05.2017, 11:13 - dpa

Marburger Bund will niedergelassene Ärzte in Kliniken holen

Bei der Versorgung von Notfallpatienten setzt der Marburger Bund auf eine Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seien dazu Gespräche vereinbart worden, sagte der Vorsitzende des Ärzteverbandes, Rudolf Henke, am Montag in Freiburg. Ziel seien gemeinsame Lösungen. Der Marburger Bund wolle erreichen, dass die Bereitschaftsdienste der niedergelassenen örtlichen Mediziner künftig an Kliniken angesiedelt werden. So könnten dortige Notaufnahmen entlastet und Patienten besser versorgt werden. Niedergelassene Ärzte sehen den Plan kritisch.

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20.05.2017, 05:00 - dpa

Huml warnt vor starkem Übergewicht bei Kindern

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat davor gewarnt, die Risiken durch starkes Übergewicht bei Kindern zu unterschätzen. "Babyspeck und Wonneproppen-Kilos sind nicht immer harmlos: Adipositas im Kindes- und Jugendalter kann gefährliche gesundheitliche Folgen haben", sagte die CSU-Ministerin anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages am Samstag. Starkes Übergewicht schon im Jugendalter könne zu Bluthochdruck, Diabetes, Leberschäden, Stoffwechselstörungen oder Gelenkproblemen führen. Hinzu kämen massive seelische Probleme.

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19.05.2017, 14:45 - dpa

Deutschland wirbt für mehr Geld für Weltgesundheitsorganisation

Angesichts drohender neuer Gesundheitskrisen in der Welt hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für eine bessere Finanzausstattung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geworben.

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18.05.2017, 12:11 - dpa

AOK: Viele Herzinfarkt-Patienten in Kliniken mit Ausstattungsmängeln

22 000 Patienten mit Herzinfarkt werden laut AOK jedes Jahr in mangelhaft ausgestatteten Krankenhäusern behandelt. Die Betroffenen seien zuletzt in einem Jahr in jenen 40 Prozent der Kliniken behandelt worden, die nicht über Herzkatheterlabore verfügten, sagte AOK-Chef Martin Litsch am Donnerstag in Berlin unter Berufung auf eine wissenschaftliche Erhebung.

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17.05.2017, 13:10 - dpa

Deutschland bei WHO-Alkoholstatistik in der Spitzengruppe

Deutschland liegt beim Alkoholkonsum nach dem neuen statistischen Jahrbuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Spitzengruppe. Unter den 194 WHO-Mitgliedern kommt die Bundesrepublik mit 11,4 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr auf Platz 23.

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15.05.2017, 11:44 - dpa

Ärzte verschreiben Kindern weniger Antibiotika

Die Ärzte im Nordosten verschreiben Kindern weniger häufig Antibiotika zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Eine aktuelle Studie der AOK Nordost ergab einen Rückgang um 31 Prozent in den letzten sechs Jahren.

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12.05.2017, 11:00 - dpa

"Kein Aids für alle" - Neue Kampagne für frühe HIV-Tests

Mit einer bundesweiten Kampagne will die Deutsche Aids-Hilfe zu möglichst frühen HIV-Tests motivieren. Das Motto "Kein Aids für alle" solle Männer und Frauen ansprechen, die ihr HIV-Risiko verdrängen oder sich aus Angst vor Ablehnung nicht zum Arzt trauen, teilte die Aids-Hilfe am Freitag in Berlin mit. Ohne HIV-Test und Diagnose bringen sich die Infizierten um wirkungsvolle Therapien, die den Ausbruch von Aids verhindern. Anders als eine behandelte HIV-Infektion kann Aids immer noch tödlich enden.

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11.05.2017, 16:31 - dpa

Umfrage: Deutsche wollen in eigenen vier Wänden gepflegt werden

Gerade einmal 15 Prozent der Deutschen wollen einer Umfrage zufolge im Pflegefall in einem Heim versorgt werden. Aber: Solange sie dafür zu Hause leben können, würde fast jeder Zweite (45 Prozent) eine externe Pflegekraft einem Angehörigen (29 Prozent) vorziehen.

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10.05.2017, 15:00 - dpa

Mehr ostdeutsche Frauen sterben durch Rauchen

Die nach der Wende gestiegene Zahl von Raucherinnen in Ostdeutschland wird nach Einschätzung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock zu einer dramatischen Steigerung der Sterblichkeit bei Frauen im Osten führen. Momentan liege die allgemeine Sterblichkeit der 50- bis 69-Jährigen im Osten noch unter der im Westen. Doch in 20 Jahren würden die Raten in Ostdeutschland die im Westen um fast zehn Prozent übersteigen.

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09.05.2017, 14:15 - dpa

Marburger Bund für einheitliche Notfallversorgung in Deutschland

Notfallpatienten sollen nach Ansicht des Marburger Bundes künftig nach bundesweit einheitlichen Standards und somit besser versorgt werden. Zentrale Anlaufstellen und ein koordiniertes Vorgehen könnten die Notaufnahmen entlasten, teilte der größte deutsche Ärzteverband am Dienstag in Berlin mit.

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03.05.2017, 13:00 - dpa

Ärzte-Präsident Montgomery verlangt wirksamen Schutz für Ärzte

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, hat ein zunehmend aggressives Verhalten von Patienten gegen Ärzte beklagt. Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Fast neun von zehn Hausärzten sind schon Opfer von aggressivem Verhalten ihrer Patienten geworden. Das kann so nicht bleiben. Gewalt gegen Ärzte darf kein Dauerzustand werden. Wir brauchen endlich wirksamen Schutz für die Helfer." Der Ärzte-Präsident sprach von einer «fatalen Fehlentwicklung“ und fügte hinzu: „Hier brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens und politische Unterstützung."

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02.05.2017, 13:23 - dpa

Versicherungsamt warnt Krankenkassen vor weiteren Manipulationen

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat die gesetzlichen Krankenkassen vor weiteren Manipulationen bei der Abrechnung gewarnt. Er werde von den neu geschaffenen Sanktionsmöglichkeiten „konsequent Gebrauch machen“, schrieb BVA-Präsident Frank Plate in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben an die betreffenden Kassen.

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02.05.2017, 12:03 - dpa

Union kritisiert Schulz-Plan für Kassenbeiträge: „Verrat an Agenda“

Der Unions-Wirtschaftsflügel hat den Vorstoß von SPD-Chef Martin Schulz zurückgewiesen, die Arbeitgeber bei den Krankenkassenbeiträgen für gesetzlich Versicherte stärker zur Kasse zu bitten. "Schulz begeht weiter Verrat an der Agenda 2010", sagte der CSU-Politiker Peter Ramsauer, Chef des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). Das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags zur Krankenversicherung bei 7,3 Prozent sei ein wesentlicher Beitrag zur Begrenzung der Lohnzusatzkosten und damit zur Verbesserung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit gewesen.

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28.04.2017, 13:49 - dpa

Gröhe will Impf-Überwachung verschärfen

Angesichts immer wieder auftretender Masern- und Mumps-Ausbrüche will Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Überwachung der Impfberatung verschärfen. "Im Sommer soll eine gesetzliche Regelung in Kraft treten, wonach Kitas an die Gesundheitsämter melden müssen, wenn Eltern die Impfberatung verweigern", sagte Gröhe der "Rheinischen Post" (Freitag).

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28.04.2017, 06:45 - dpa

Cannabis-Abgabe unter Studien-Deckmantel? - Forscher distanziert sich

Aus der in Berlin geplanten Studie über Cannabis-Konsum mit 25 000 Probanden wird vorerst nichts. Der Hamburger Forschungsleiter, der Professor für Klinische Psychologie Thomas Schnell, distanziert sich von dem Vorhaben und der dahinterstehenden "Forschungsinitiative Cannabiskonsum". Das erklärt der Forscher in einer der dpa vorliegenden Mitteilung seines Arbeitgebers, der Medical School Hamburg (MSH).

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27.04.2017, 15:22 - dpa

Ärztekammer Baden-Württemberg startet Modellversuch für Fernbehandlung von Patienten

Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Modellversuch zur Therapie von zuvor nicht behandelten Patienten über Telefon oder Internet stößt in der Ärzteschaft auf große Resonanz. Mit dem in Deutschland einzigartigen Vorhaben will die Ärztekammer Baden-Württemberg die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben und den Mangel an Medizinern abfedern, wie Kammerpräsident Ulrich Clever am Donnerstag in Stuttgart erläuterte. "Es gibt bereits eine Menge Interessenten."

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26.04.2017, 13:10 - dpa

Bayern: Organspende-Offensive beim Fußball - 568 Vereine verteilen Ausweise

80 Prozent der Deutschen stehen dem Thema Organspende positiv gegenüber, doch nur 35 Prozent haben einen Organspendeausweis. Das Bayerische Gesundheitsministerium will das ändern - und hat einen sportlichen Partner gefunden. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und das Bayerische Gesundheitsministerium wollen beim nächsten Spieltag im Amateurfußball für Organspenden werben.

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25.04.2017, 04:30 - dpa

Sozialwahl startet - Millionen Versicherte können Stimme abgeben

Rund 52 Millionen Renten- und Krankenversicherte können ab diesem Dienstag an der Sozialwahl 2017 teilnehmen. Die dafür nötigen Wahlunterlagen sollen ab dem Morgen im Briefkasten der Wahlberechtigten landen. "Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen bei dieser Sozialwahl ihre Stimme abgeben", sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Gewählt werden die Selbstverwaltungen gesetzlicher Sozialversicherungen.

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24.04.2017, 15:24 - dpa

Optiker wittern Geschäft: Die Brille auf Rezept ist zurück

Gut eine Million Kassenpatienten können jetzt wieder auf einen Zuschuss für ihre Brille hoffen. Doch während die Optiker sich schon auf gute Geschäfte freuen, bemängeln Betroffene, das neue Heil- und Hilfsmittelgesetz sehe keine ausreichenden Zuschüsse vor.

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24.04.2017, 12:54 - dpa

Warnungen vor Masern - Weniger Impfungen, mehr Fälle

Gegen Masern haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland wieder weniger Menschen impfen lassen. Es seien 1,9 Millionen Impfdosen von Apotheken an Ärzte abgegeben worden, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Montag mit. Das sei ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, hieß es unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts. 2015 war der Absatz nach einem großen Masernausbruch in Berlin laut Angaben auf 2,3 Millionen Impfdosen angewachsen - damals ein Zuwachs um 46 Prozent im Vergleich zu 2014.

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21.04.2017, 13:45 - dpa

80 000 Menschen erhalten durch Reform zusätzlich Pflegeleistungen

Durch die seit Jahresbeginn wirkende Pflegereform haben bisher rund 80 000 Menschen Pflegeleistungen bekommen, die sonst leer ausgegangen wären. Insgesamt dürften dies im Gesamtjahr 2017 rund 200 000 Menschen sein, teilte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) am Freitag in Berlin bei einer 100-Tage-Bilanz mit.

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20.04.2017, 12:47 - dpa

Gröhe ruft zum Schutzimpfen auf - Europäische Impfwoche 2017

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat die Bundesbürger aufgerufen, ihren Impfschutz auf den aktuellen Stand zu bringen. „Impfungen gehören zu den wirksamsten Mitteln, um gefährlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen und unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen zu schützen“, erklärte er am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Europäische Impfwoche 2017. „Die aktuellen Zahlen und die Masernausbrüche zeigen, dass wir immer noch zu große Impflücken haben.“

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19.04.2017, 12:12 - dpa

Sachsen-Anhalt: AOK - Darmkrebsvorsorge viel zu wenig genutzt

Die Sachsen-Anhalter lassen die Angebote der Darmkrebsvorsorge zu oft ungenutzt. Darauf hat die Krankenkasse AOK am Mittwoch in Magdeburg hingewiesen. Allein unter ihren Versicherten im Land nähmen nur fünf Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen ab 50 Jahren das Angebot auf eine Untersuchung von Blut im Stuhl wahr.

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18.04.2017, 07:31 - dpa

Niedersachsen: Nichtwissen begünstigt Ausbreitung von Aids-Virus

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt warnt davor, mit dem HI-Virus infizierte Menschen auszugrenzen. „Neuinfektionen lassen sich nur dann verhindern, wenn es uns gelingt, die nach wie vor berechtigte Furcht vor Diskriminierung durch ein möglicherweise positives Testergebnis ad absurdum zu führen“, sagte die SPD-Politikerin. In Niedersachsen gibt es nach Angaben des Robert Koch-Instituts immer noch rund 200 Neuinfektionen mit dem HI-Virus pro Jahr.

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13.04.2017, 09:59 - dpa

270 000 Menschen in Bayern sind alkoholabhängig

Rund 270 000 Menschen in Bayern sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums alkoholabhängig. „Hinter diesen Zahlen stehen Schicksale“, betonte Ministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag in München.

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12.04.2017, 15:04 - dpa

AOK Plus: Krankenstand in Sachsen und Thüringen stabil

Erstmals seit Jahren ist der Krankenstand der Beschäftigten in Sachsen und Thüringen stabil geblieben. 2016 wurde der negative Aufwärtstrend gestoppt, hieß es im am Mittwoch veröffentlichten Gesundheitsbericht der AOK Plus.

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12.04.2017, 13:40 - dpa

Verwaltungsgericht: Apotheke darf Kunden keine Gutscheine geben

Eine Apotheke darf ihren Kunden beim Kauf verschreibungspflichtiger Medikamente keine Bonus-Bons geben. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Die Richter wiesen den Eilantrag eines Apothekers gegen ein entsprechendes Verbot der Apothekenkammer Niedersachsen zurück. (Az. 6 B 19/17, Beschluss vom 11. April)

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11.04.2017, 13:47 - dpa

Versicherer: Schadensfälle in Krankenhäusern auf niedrigem Niveau

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat Darstellungen zurückgewiesen, in Kliniken gebe es eine Flut von Behandlungsfehlern. Die Patientenzahl sei seit 1996 von 16,2 Millionen auf 19,2 Millionen gestiegen, doch die Zahl der Behandlungsfehler habe in dieser Zeit kaum zugenommen, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum am Dienstag in Berlin.

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10.04.2017, 16:26 - dpa

EU kritisiert Beipackzettel für Medikamente als zu kompliziert

Beipackzettel für Arzneien sind nach Erkenntnissen der EU-Kommission für Patienten immer noch oft unverständlich. „Die verwendete Sprache ist häufig zu kompliziert und die Gestaltung und das Layout sind nicht immer benutzerfreundlich“, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Prüfbericht. Auch sei die Schrift oft zu klein für ältere Patienten. Allerdings kündigt die EU-Kommission keine konkreten Verbesserungen an, sondern will weiter prüfen.

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10.04.2017, 16:17 - dpa

Bayern: Huml mahnt zu Welt-Parkinson-Tag - auf erste Symptome achten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) rät anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am Dienstag zum Arztbesuch schon bei ersten möglichen Symptomen. „Parkinson ist zwar nicht heilbar. Wenn diese Krankheit aber diagnostiziert und ihr Verlauf genau von Spezialisten beobachtet wird, dann lässt sie sich meist mit Hilfe von Medikamenten über viele Jahre beherrschen“, sagte Huml am Montag.

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07.04.2017, 13:59 - dpa

Niedersachsen bewirbt sich um Sitz für EU-Arzneimittelagentur

iedersachsen hat sich um den neuen Sitz der Europäischen Arzneimittel-Agentur beworben. Dies teilte die Landesregierung am Freitag mit. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, würde die European Medicines Agency (EMA) mit 900 Mitarbeitern von London nach Hannover umziehen.

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07.04.2017, 12:43 - dpa

Koalition streitet um Versandhandel von Medikamenten

Das von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Verbot des Versandhandels bei rezeptpflichtigen Medikamenten sorgt weiter für Ärger in der großen Koalition. Der Bundespatientenbeauftragte Karl-Josef Laumann (CDU) warf den Sozialdemokraten vor, die Apotheke um die Ecke in Existenznöte zu bringen. "Die SPD-Bundestagsfraktion lässt die wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln sehenden Auges vor die Wand fahren", sagte Laumann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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06.04.2017, 17:42 - dpa

Weg für Reform der Pflegeberufe ist frei

Nach langem Ringen soll die Pflege-Ausbildung reformiert werden. Der Weg für die Reform sei frei, teilten die stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Carola Reimann und Karl Lauterbach am Donnerstag in Berlin mit. Demnach soll künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen. Nach zwei Jahren sollen die Auszubildenden die generalistische Ausbildung fortsetzen oder den bisherigen Abschluss als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wählen können. In der generalistischen Ausbildung soll es eine Vertiefung in der Alten- und Kinderkrankenpflege geben. Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege soll es künftig nicht mehr geben.

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06.04.2017, 10:04 - dpa

Bayern: Studie soll bis Anfang 2018 Zahlen zur Hebammenversorgung liefern

Eine Studie des Gesundheitsministeriums soll bis zum Frühjahr 2018 klären, wie die Versorgung mit Hebammen in Bayern ist. "Ein Mangel an Hebammen in Bayern ist durch Zahlen derzeit nicht belegbar, vielmehr nimmt die Zahl der Hebammen in Bayern seit Jahren zu", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag im bayerischen Landtag in München.

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05.04.2017, 14:02 - dpa

Viele Demenzkranke bekommen potenziell schädliche Psychopharmaka

Demenzkranke in Pflegeheimen bekommen in Deutschland häufig Psychopharmaka, die ihrer Gesundheit schaden können. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Pflege-Report 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor. Fast die Hälfte der 500 000 stationär betreuten Demenzpatienten (43 Prozent) erhält demnach sogenannte Neuroleptika, also Mittel, die gegen Wahnvorstellungen eingesetzt werden. Fast alle dieser Medikamente sind eigentlich nicht für Demente zugelassen.

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05.04.2017, 13:23 - dpa

Regierung will Pflege in Kliniken mit Millionensummen stärken

Krankenhäuser müssen künftig ausreichend Pflegepersonal etwa auf Intensivstationen oder im Nachtdienst einstellen. Eine entsprechende Regelung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verabschiedete das Kabinett am Mittwoch in Berlin, wie das Ministerium mitteilte. Danach werden die Bundesverbände der Krankenhäuser und Krankenkassen verpflichtet, Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen festzulegen, in denen dies für die Patientensicherheit besonders notwendig ist.

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04.04.2017, 13:45 - dpa

Marburger Bund verlangt Reform der Weiterbildung zum Facharzt

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat bessere Rahmenbedingungen für die Weiterbildung zum Facharzt gefordert. Eine besser strukturierte Weiterbildung sei wesentliche Voraussetzung für die Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung, sagte Vorstandsmitglied Henrik Herrmann am Dienstag in Berlin. "Die Weiterbildung ist der Grundstein für die spätere fachärztliche Tätigkeit." Junge Ärztinnen und Ärzte dürften im Klinikalltag nicht verschlissen werden.

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03.04.2017, 14:19 - dpa

Zahl der zuzahlungsbefreiten Medikamente fast halbiert

Die Zahl der von der gesetzlichen Zuzahlung befreiten rezeptpflichtigen Medikamente hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert. Mitte Dezember 2011 habe diese Zahl bei 7252 gelegen, Mitte Januar 2017 bei 3706, teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Montag in Berlin mit. Ähnliche Zahlen hatte die "Bild"-Zeitung (Montag) unter Berufung auf den Arzneimittelherstellerverband Pro Generika und den Apothekerverband ABDA genannt. Nach dem Bericht leisteten die Patienten im vergangenen Jahr 2,143 Milliarden Euro an Zuzahlungen.

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03.04.2017, 11:57 - dpa

Baden-Württemberg: AOK-Chef fordert Aus für "Wald-und-Wiesen-Krankenhäuser"

Die Konzentration in der Krankenhauslandschaft Baden-Württembergs wird sich nach Einschätzung der AOK beschleunigen. Die Zahl von derzeit 250 Kliniken werde in den kommenden Jahren auf unter 200 sinken - und das sei gut so, sagte Landeschef Christopher Hermann der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen zehn Jahren waren zwei bis drei Häuser jährlich geschlossen worden. "Der Strukturwandel muss schneller vorangehen, denn er sichert hochwertige Leistungen im stationären Bereich", forderte der Chef der größten gesetzlichen Krankenkasse im Südwesten.

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31.03.2017, 14:45 - dpa

Reform des Medizinstudiums: Mehr Nähe zu Patienten - und raus aufs Land

Mediziner sollen schon während ihres Studiums näher an die Patienten herangeführt und über Quoten häufiger als bisher für eine Niederlassung als Landarzt gewonnen werden. Dies sieht der am Freitag von Bund und Ländern beschlossene "Masterplan Medizinstudium 2020" vor. Detailfragen und Kosten soll in nächster Zeit eine Expertenkommission unter Leitung der früheren Generalbundesanwältin Monika Harms klären. Ziel der Reform: mehr Praxisnähe des Studiums und die Stärkung der Allgemeinmedizin gegenüber Spezialistentum.

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31.03.2017, 10:55 - dpa

Bessere Versorgung psychisch Kranker - Und wieder Streit ums Geld

Psychische Störungen, eine Volkskrankheit? Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland leidet übers Jahr gesehen an mindestens einer psychischen Störung, so eine Untersuchung des Robert Koch Instituts. Die Bandbreite reicht von Angst- und Schlafstörungen über Depressionen und Demenz bis zu Alkohol- oder Magersucht. Auf der Suche nach einem Psychotherapeuten wird man allzu oft am Telefon vom Anrufbeantworter abgespeist - auch in dringenden Fällen, in denen sich der Patient mit Tötungsgedanken quält. Hat man endlich einen Therapeuten erreicht, wartet man erneut häufig monatelang auf einen Behandlungstermin. Vom 1. April an wird nun das Leistungsangebot für psychisch Kranke deutlich verbessert.

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31.03.2017, 06:05 - dpa

Die unheimliche Krankheit: Depressionen bleiben unterschätzt

Depression mag ein Modewort geworden sein. Medizinisch zählt die psychische Erkrankung zu den am meisten unterschätzten Leiden. Der Weltgesundheitstag am 7. April wirft ein Schlaglicht auf eine versteckte Volkskrankheit.

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30.03.2017, 16:37 - dpa

Kassenärzte verlangen mehr Geld für mehr Psychotherapieangebote

Die Kassenärzte haben den Krankenkassen vorgeworfen, die Ausweitung der Angebote für psychisch kranke Menschen nicht angemessen zu honorieren. Es handle sich um echte Verbesserungen für die Patienten. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hielt dem KBV-Chef entgegen, die Vergütungen der Sprechstunden und der Akutbehandlungen sowie weitere Neuregelungen führten zu zusätzlichen Einnahmen der Psychotherapeuten von etwa 100 Millionen Euro.

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29.03.2017, 15:08 - dpa

Ende der Grippewelle in Sicht - 629 registrierte Todesfälle

In Deutschland neigt sich die Grippewelle dem Ende zu. Seit Mitte März werde nur noch eine geringe Grippe-Aktivität verzeichnet, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Mittwoch mit. Nach den jüngsten Daten sind seit dem frühen Beginn der Welle im Oktober 109 866 Menschen nachweislich an Grippe erkrankt.

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28.03.2017, 18:29 - dpa

Zank um Reform der Pflegeberufe - Kompromiss aufgeschoben

Die große Koalition hat einen bereits sicher geglaubten Kompromiss zur Reform der Pflegeberufe noch einmal aufgeschoben. Ein kurzfristig von der Union angesetzter Auftritt von Vertretern beider Koalitionsfraktionen in Berlin wurde am Dienstag überraschend wieder abgesagt. Die Unionsfraktion hatte zuvor einen Kompromiss angekündigt.

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28.03.2017, 11:36 - dpa

Darmkrebsvorsorge: Nur jeder zehnte Berechtigte geht zur Vorsorge

Mediziner haben zur Darmkrebsvorsorge aufgerufen und gleichzeitig vor der unbegründeten Angst vor einer Darmspiegelung gewarnt. Unter 40 Jahren sei das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, sehr gering, hieß es. Es nehme aber mit steigendem Alter zu. Dennoch sei die Beteiligung an den Vorsorgeuntersuchungen sehr gering. Nach Zahlen der AOK Nordost unterziehe sich nur jeder Zehnte der Anspruchsberechtigten ab 55 einer präventiven Darmspiegelung.

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27.03.2017, 14:35 - dpa

Bitkom: Bevölkerung steht "Digital Health" positiv gegenüber

Die Menschen in Deutschland stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens laut einer aktuellen Studie weitgehend positiv gegenüber. Demnach gibt es etwa großes Interesse an der Digitalisierung der Patientendaten. Laut Umfrage haben 32 Prozent schon einmal Befunde digital etwa auf einer CD erhalten, 43 Prozent würden die Resultate gerne in digitaler Form bekommen.

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27.03.2017, 05:01 - dpa

Widerstand gegen Gröhes Versandhandelsverbot mit Arzneien auf Rezept

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stößt mit seinem geplanten Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln weiter auf massiven Widerstand. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist strikt gegen einen solchen Schritt. Und bei Justiz-, Finanz- und Wirtschaftsministerium bestehen weiterhin europarechtliche Bedenken. Die Zeit, das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September zu verabschieden, wird knapp.

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24.03.2017, 12:45 - dpa

Kassenärzte in Rheinland-Pfalz wollen für Arztbesuch wieder Gebühr

Die Kassenärzte in Rheinland-Pfalz wollen für Patienten wieder eine Gebühr für Arztbesuche einführen. "Wir sollten über eine sozial abgefederte prozentuale Zuzahlung bei jedem Arztbesuch nachdenken", sagte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in dem Bundesland, Peter Heinz, der "Rhein-Zeitung" (Freitag). Dies sei keine neue Praxisgebühr, betonte er. Die Patienten müssten aber stärker in die Pflicht genommen werden, "weil wir die Zahl der überflüssigen Arzt-Patienten-Kontakte im Interesse der ländlichen Versorgung herunterfahren müssen".

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24.03.2017, 11:49 - dpa

BGH: Bei Patientenverfügung auch mutmaßlichen Willen berücksichtigen

Beim Umgang mit der Patientenverfügung eines schwer kranken Menschen muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) auch der mutmaßliche Wille berücksichtigt werden. Anforderungen an die Bestimmtheit einer Patientenverfügung dürften nicht überspannt werden, bestimmte der für Betreuungssachen zuständige Zivilsenat in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss vom 8. Februar.

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23.03.2017, 14:39 - dpa

Ärztekammer: 2245 Behandlungsfehler im vergangenen Jahr nachgewiesen

Die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler in Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) in den vergangenen Jahren kaum verändert. 2016 trafen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft bundesweit 7639 Entscheidungen zu Beschwerden von Patienten über Behandlungsfehler, gut 400 mehr als im Vorjahr. In 2245 Fällen (2015: 2132; 2014: 2252) habe tatsächlich ein Behandlungsfehler oder eine mangelnde Risikoaufklärung vorgelegen. Dies geht aus der jährlichen statistischen Erhebung der BÄK hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

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23.03.2017, 08:25 - dpa

Gröhe rechnet mit Pflege-Ausbildungsreform noch vor der Wahl

Die Reform der Pflegeausbildung wird nach Einschätzung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe noch in dieser Wahlperiode kommen. "Da bin ich sehr zuversichtlich", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". "Einen Kompromiss schließt keiner mit sich selbst, da müssen mehr an einen Tisch, aber ich bin überzeugt, wir schaffen das."

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23.03.2017, 04:37 - dpa

Gröhe bringt Personaluntergrenze in Krankenhaus-Pflege auf den Weg

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will Krankenhäuser und Krankenkassen verpflichten, personelle Untergrenzen für Pflegekräfte in Kliniken zu vereinbaren. Ein entsprechendes Gesetz will er im April durch das Bundeskabinett bringen, wie die "Passauer Neue Presse" (Donnerstag) berichtet.

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22.03.2017, 10:13 - dpa

Wasserwirtschaft in Hessen warnt vor Medikamentenresten

Mainz (dpa) - Die Wasserwirtschaft in Hessen ist besorgt, dass Reste von Arzneimitteln zu einer wachsenden chemischen Belastung für die Trinkwasserversorgung werden. Unkenntnis und Gedankenlosigkeit führten dazu, dass in Privathaushalten die Reste von Arzneimitteln in den Ausguss oder die Toilette gekippt würden, erklärte der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) zum Weltwassertag am Mittwoch.

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21.03.2017, 05:00 - dpa

In der ambulanten Pflege sind 87 Prozent Frauen beschäftigt

Pflege ist ein Teilzeit- und Frauenjob. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann beklagte denn auch einen überproportional starken Zuwachs an Teilzeitstellen in der ambulanten Pflege. Dieser Pflegebereich sei eine der großen Wachstumsbranchen. "Aber von den über 170 000 Stellen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden, waren fast 130 000 Teilzeitjobs", sagte Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur.

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20.03.2017, 14:29 - dpa

Migranten gehen seltener in Reha als Deutsche

Reha-Leistungen der Rentenversicherung werden von Ausländern seltener in Anspruch genommen als von Deutschen. Rund 1,5 Prozent der Versicherten mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit hätten 2015 medizinische Rehabilitationsleistungen genutzt, bei Deutschen waren es rund drei Prozent, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Montag in Berlin mitteilte.

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20.03.2017, 05:07 - dpa

Chirurgen warnen vor Gefahr für OP-Erfolge durch Pflegemangel

Chirurgen warnen davor, dass ein Mangel an Pflegekräften Behandlungserfolge gefährden könnte. "Trotz der enormen Fortschritte in der Chirurgie gibt es in Deutschland erhebliche Defizite in der Patientenversorgung", sagte Tim Pohlemann, Präsident des 134. Chirurgenkongresses (21. März bis 24. März) in München. Auf dem Kongress wollen rund 6000 Teilnehmer unter anderem über neue OP-Techniken und die Weiterentwicklung ihres Faches diskutieren.

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20.03.2017, 04:12 - dpa

Pflegerat: In der Pflege wird immer noch zu wenig bezahlt

Die Löhne in der Pflege hinken nach Angaben des Deutschen Pflegerates immer noch weit hinter anderen Branchen her. "Damit nicht genug haben wir in Deutschland ein deutliches Lohngefälle in der Pflege selbst", sagte der Präsident der Pflegerates, Andreas Westerfellhaus der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe Lohnunterschiede zwischen der Kranken- und Altenpflege "von 30 Prozent in ostdeutschen und rund 18 Prozent in westdeutschen Bundesländern. Vom Ziel eines gleichen Lohns für die gleiche Arbeit sind wir daher weit entfernt."

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17.03.2017, 16:34 - dpa

Reform des Medizinstudiums stockt - Neue Länder-Gespräche am Dienstag

Berlin (dpa) - Die von Bund und Ländern geplante Reform des Medizinstudiums zur Stärkung des Hausarztes im Gesundheitswesen stockt. Die Kultusministerkonferenz (KMK) lehnte bei ihrer Frühjahrstagung am Donnerstag und Freitag in Berlin eine Zustimmung zum "Masterplan Medizinstudium 2020" ab, weil die Finanzierung nicht gesichert sei. Die Gespräche zwischen Wissenschafts- und Gesundheitsministerien der Länder würden nun am Dienstag (21.3.) auf Staatssekretärsebene fortgesetzt, hieß es am Freitag von der KMK.

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17.03.2017, 04:00 - dpa

Bericht: Pflegereform führt zu Antragsflut bei Krankenkassen

Die Anfang des Jahres gestartete Pflegereform hat einem Bericht zufolge zu einer massiven Zunahme der Anträge auf Leistungen der Pflegeversicherung geführt. "Wir hatten im Januar 2017 einen Anstieg der Anträge um ein Drittel im Vorjahresvergleich", sagte der Bundesgeschäftsführer des Medizinischen Dienstes der gesetzlichen Krankenkassen (MDK), Peter Pick, der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe). Bislang waren den Angaben zufolge Steigerungsraten um fünf Prozent üblich.

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16.03.2017, 09:19 - dpa

Studie: Bestimmte Schmerzmittel erhöhen Risiko für Herzstillstand

Die Einnahme bestimmter Schmerzmittel erhöht das Risiko für einen Herzstillstand, warnen dänische Forscher. Sie zeigten in einer Studie, dass häufig verwendete schmerzlindernde Arzneistoffe wie Ibuprofen und Diclofenac in Einzelfällen schwere Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben können.

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15.03.2017, 16:39 - dpa

Krankenkassen wehren sich gegen Kosten von Cannabis auf Rezept

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist noch nicht restlos von der Wirksamkeit von Cannabis-Therapien überzeugt. Die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten mit dem neuen Cannabis-Gesetz könne zwar für viele Kranke ein echter Fortschritt sein, sagte ein Sprecher des GKV-Spitzenverbands der Deutschen Presse-Agentur. "Allerdings fehlt für den dauer- und regelhaften Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenversicherung der Nachweis der Wirksamkeit".

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15.03.2017, 14:23 - dpa

Behandlungsfehler in 52 Fällen in Sachsen festgestellt

Gutachter haben 2016 in 52 Fällen ärztliche Behandlungsfehler festgestellt. Das waren 3 mehr als im Jahr zuvor, wie laut Mitteilung vom Mittwoch aus dem Jahresbericht der Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen der Landesärztekammer hervorgeht.

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15.03.2017, 12:31 - dpa

Ersatztherapie von Drogenabhängigen wird verbessert

Die Bundesregierung will die Ersatztherapie von Drogenabhängigen in einigen Punkten verbessern. Unter anderem soll der Katalog an Einrichtungen, die Substitutionsmittel an Betroffene ausgeben dürfen, ausgeweitet werden, um eine wohnortnahe Versorgung der Betroffenen zu ermöglichen.

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15.03.2017, 10:45 - dpa

Expertin: Schilddrüsen-Kontrolle von Schwangeren muss in Mutterpass

Fast die Hälfte der Schwangeren und stillenden Mütter in Europa leidet Experten zufolge unter einer mangelhaften Jodversorgung. Das kann fatale Auswirkungen auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind haben.

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14.03.2017, 14:34 - dpa

Baden-Württemberg: Flüchtlinge sollen Personalengpässe in der Pflege verringern

Flüchtlinge, die eine Ausbildung in einem Pflegehelferberuf machen, sollen einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten. Mit diesem Vorstoß will Baden-Württemberg dem Fachkräftemangel in der Alten- und Krankenpflege begegnen.

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14.03.2017, 13:59 - dpa

Ab Mitte 2018 kein Zahn-Amalgam mehr für Kinder und Schwangere

Wegen des giftigen Quecksilbers im Amalgam sollen Zahnärzte den Füllstoff bei Kindern und schwangeren Frauen ab 1. Juli 2018 möglichst nicht mehr verwenden. Dies beschloss das Europaparlament am Dienstag.

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14.03.2017, 13:01 - dpa

AOK PLUS: Zahl der Patienten mit Rückenbeschwerden steigt

Immer mehr Sachsen leiden an Rückenschmerzen. Allein bei Menschen, die bei der AOK PLUS versichert sind, stieg die Zahl von 500 000 im Jahre 2009 auf knapp 635 000 im Jahre 2015 an, wie die Krankenkasse am Dienstag in Dresden mitteilte.

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13.03.2017, 14:42 - dpa

Hessen: Kassenärzte fordern Gespräche im Streit um die Notfallversorgung

Im Streit um die Notfallversorgung von Patienten in Hessen hat die Kassenärztliche Vereinigung die Rhetorik der Kliniken kritisiert und einen Dialog gefordert. "Wir sollten miteinander reden und nicht übereinander", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Eckhard Starke, am Montag in Frankfurt.

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09.03.2017, 14:02 - dpa

RKI: Zahl der Masern-Infektionen steigt - mehr Fälle als 2016

Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) rechnet in Deutschland in diesem Jahr mit mehr Masern-Erkrankungen als 2016. Bis zum ersten März wurden beim RKI bundesweit bereits 203 bestätigte Masern-Infektionen registriert. 2016 waren es insgesamt 326.

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09.03.2017, 13:55 - dpa

Mehr Durchfall-Erkrankungen durch falschen Umgang mit Lebensmitteln

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor einer starken Zunahme von Campylobacter-Bakterien gewarnt. Die Erreger können ansteckende Durchfall-Erkrankungen auslösen, häufig erfolgt die Übertragung über Geflügelfleisch

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08.03.2017, 15:34 - dpa

Krankenkassen fordern Meldepflicht bei Arzneimittel-Engpässen

Zur Vermeidung von Lieferengpässen bei wichtigen Medikamenten haben Krankenkassen, Ärzte und Apotheker gesetzlich festgelegte Meldepflichten der Hersteller gefordert.

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07.03.2017, 14:13 - dpa

Regierungsberater für mehr Wettbewerb für Krankenversicherte

Hochrangige Berater der Bundesregierung fordern weit mehr Wahl- und Wechselmöglichkeiten für Krankenversicherte in Deutschland. "Wir plädieren dafür, dass es ein anderes System wird", sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, Achim Wambach, bei der Vorstellung eines neuen Gutachtens des Gremiums am Dienstag in Berlin. Das Beratungsgremium zur Wettbewerbspolitik hatte das Krankenversicherungssystem untersucht.

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06.03.2017, 14:53 - dpa

Gröhe: Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen weiter verbessert

Die gesetzlichen Krankenkassen sind mit einem sehr guten Finanzpolster ins Wahljahr 2017 gegangen. Im Vorjahr erzielten sie einen Überschuss von rund 1,38 Milliarden Euro. Damit stiegen ihre Finanzreserven nach vorläufigen Zahlen auf mehr als 15,9 Milliarden Euro. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Berlin offiziell mit. Ende 2016 betrug demnach die Gesamtreserve von Krankenkassen und Gesundheitsfonds zusammen 25 Milliarden Euro.

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06.03.2017, 14:13 - dpa

Experten fordern umfassenderen Ansatz bei der Krebstherapie

Parlamentarier und Experten haben eine umfassendere Versorgung krebskranker Patienten verlangt. Dazu sei unter anderem eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Behandlung nötig, aber auch ein Sektoren übergreifendes Zusammenspiel zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern. Dies machte ein Expertenkreis um die Bundestagsabgeordneten Karin Maag (CDU) und Sabine Dittmar (SPD) am Montag in Berlin deutlich.

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06.03.2017, 13:56 - dpa

11 000 Leute untersucht: Große Gesundheitsstudie mit Halbzeitbilanz

Die bundesweite Gesundheitsstudie "Nationale Kohorte" (NaKo) hat in Mecklenburg-Vorpommern die Hälfte der Patienten geschafft. An der Studie nehmen bundesweit 200 000 Leute im Alter von 20 bis 69 Jahren teil. Man erhofft sich neue Erkenntnisse darüber, was Menschen krank macht und wie sie sich vor Krankheiten schützen können.

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06.03.2017, 06:30 - dpa

AOK-Chef sieht kein Apothekensterben voraus - "Kniefall vor Lobby"

Der baden-württembergische AOK-Chef Christopher Hermann tritt Befürchtungen entgegen, Apotheken in Deutschland seien durch den Online-Handel in ihrer Existenz gefährdet. Das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Gesetz zum generellen Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Mitteln hält Hermann für nicht sinnvoll. "Das ist nichts anderes als ein Kniefall vor der Apothekerlobby vor der Bundestagswahl und hat mit Versorgungssicherheit nichts zu tun."

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03.03.2017, 15:04 - dpa

Ärzte: 70 Prozent der kleinen Kinder daddeln am Handy

Sieben von zehn Kindern im Krippen- und Kita-Alter nutzen Ärzten zufolge das Handy ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde am Tag. Dies habe eine seit dem vergangenen Jahr laufende Studie in Kinderarztpraxen zum Medienkonsum bei Ein- bis Sechsjährigen ergeben, teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Freitag zum Auftakt eines Kongresses in Weimar mit.

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03.03.2017, 14:20 - dpa

WHO: Vernachlässigung von Hörschäden kostet weltweit Milliarden

Jeder neunte Mensch mit Gehörschädigung ist ein Kind. Weltweit sind 360 Millionen Menschen betroffen, 32 Millionen Kinder, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Genf zum Welttag des Hörens (3. März).

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02.03.2017, 13:40 - dpa

Armut auf Höchststand: Rund 13 Millionen Menschen gefährdet

Immer mehr Menschen in Deutschland drohen in Armut abzustürzen. "Deutschland hat mit 15,7 Prozent Armutsquote leider einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht", sagte der Geschäftsführer des Paritätische Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, bei der Vorstellung des neuen Armutsberichts am Donnerstag in Berlin. Somit lagen 2015 in Deutschland 12,9 Millionen Menschen unter der Grenze für Armutsgefährdung.

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01.03.2017, 15:10 - dpa

Mütter in Hessen zufrieden mit Entbindungskliniken

Die meisten frisch entbundenen Mütter in Hessen sind mit ihrer Geburtsklinik zufrieden. 82 Prozent von ihnen würden die Klinik weiterempfehlen, berichteten die Krankenkassen Barmer und AOK in Bad Homburg am Mittwoch von dem Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage.

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01.03.2017, 05:30 - dpa

Cannabis auf Rezept: Bayerns Gesundheitsministerin für Kontrolle

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat angesichts einer Gesetzesreform, die schwer kranken Patienten Cannabis-Arzneimittel auf Rezept ermöglicht, vor möglichen Folgen gewarnt. "Insbesondere bei jungen Menschen darf nicht der Eindruck entstehen, dass Cannabis ein ungefährliches Spaß-Produkt ist", sagte die CSU-Politikerin in München. "Denn das Gegenteil ist der Fall." Möglich seien sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen.

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28.02.2017, 15:23 - dpa

NRW pocht auf neue Regeln gegen psychische Überlastung im Job

Nordrhein-Westfalen macht sich stark für neue bundesweite Regeln zur Verminderung von psychischem Stress am Arbeitsplatz. Dabei gehe es um Vorgaben gegen zuviel Lärm, gegen belastende Taktzeiten für Fließbandarbeiter, aber auch gegen belastende Folgen der Digitalisierung, sagte NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer (SPD) am Dienstag in Berlin. Nach einer entsprechenden Initiative im Bundesrat vor drei Jahren sei es nun an der Zeit, das Thema voranzutreiben.

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28.02.2017, 13:36 - dpa

AOK: Mehr Erfahrung der Ärzte - Weniger Risiken für Patienten

Viele Krankenhäuser in Deutschland verfügen nach Darstellung der AOK-Krankenkassen bei bestimmten Eingriffen über zu wenig Erfahrung - zum Nachteil von Patienten. Je häufiger Eingriffe vorgenommen würden, desto besser seien die Behandlungsergebnisse und desto geringer das Risiko für Patienten, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des aktuellen Krankenhaus-Reports 2017.

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28.02.2017, 12:45 - dpa

Millionen Bürger erhalten Post zur Sozialwahl

Millionen Menschen in Deutschland bekommen in den kommenden zwei Wochen Informationen zur Sozialwahl 2017 zugeschickt. Bei der Sozialwahl bestimmen über 30 Millionen Beitragszahler und Rentenempfänger die Zusammensetzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund mit.

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28.02.2017, 11:11 - dpa

Rückgang bei Hausärzten in Mecklenburg-Vorpommern gestoppt

Der Rückgang bei Hausärzten in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung gestoppt. Ihre Zahl nehme seit 2010 sogar leicht zu, sagte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigung, Axel Rambow, am Dienstag in Schwerin. Im Jahr 2010 praktizierten nach seinen Angaben landesweit rund 1060 Hausärzte, im Januar 2017 waren es knapp 1170. Zuvor seien etwa zehn Praxen pro Jahr ohne Nachfolger geblieben.

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27.02.2017, 17:28 - dpa

WHO drängt zum Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen

Wenn Antibiotika nicht mehr anschlagen sind Ärzte machtlos und Patienten ihrem Schicksal ausgeliefert. Schuld sind Bakterien, die gegen alle verfügbaren Medikamente resistent geworden sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert. Jetzt hat sie erstmals eine Liste mit den zwölf für die Menschheit gefährlichsten Bakterienfamilien veröffentlicht. Sie rief Regierungen am Montag in Genf auf, Anreize für Forscher in Universitäten und Pharmafirmen zu schaffen, um neue Antibiotika zu entwickeln.

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24.02.2017, 05:26 - dpa

Kassenärzte fordern mehr Kooperation mit Krankenhäusern

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat mehr Engagement der Politik zur Umsetzung der Krankenhausstrukturreform gefordert. Für eine bessere sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken müsse zunächst "der Wildwuchs in der Kliniklandschaft deutlich bereinigt" werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur. Bisher sei das Gesetz "eher ein Reanimationsgesetz für kranke Krankenhäuser".

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23.02.2017, 13:39 - dpa

Mehr Zuckerkranke als vermutet - deutliches Ost-West-Gefälle

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte Bundesbürger mit einer gesetzlichen Krankenversicherung an der chronischen Stoffwechselerkrankung, heißt es in einer neuen Analyse für den Versorgungsatlas, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Danach ist der Anteil der Diabetiker zwischen 2009 und 2015 von 8,9 auf 9,8 Prozent gestiegen.

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23.02.2017, 13:10 - dpa

Entwarnung für Versicherte: Krankenkassen fahren Milliardenplus ein

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr ein Finanzplus von rund 1,4 Milliarden Euro eingefahren. Das Geldpolster der Kassen ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf 15,9 Milliarden Euro gestiegen. Zum Jahresende 2015 hatte die Finanzreserve der Krankenversicherungen noch rund 14,5 Milliarden Euro betragen. Damit stehen die Kassen besser da, als deren Spitzenvertreter im vergangenen Jahr vorhergesagt hatten.

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23.02.2017, 13:10 - dpa

WHO: Millionen leiden an Depressionen - Junge und Alte gefährdet

Die Zahl der Menschen mit Depressionen steigt weltweit rasant. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 rund 322 Millionen Menschen betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren gut 18 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

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22.02.2017, 16:52 - dpa

Merkel für Gespräche mit Arbeitgebern über Depressionen

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht großen Handlungsbedarf für die Aufklärung über Depressionen - und für Gespräche mit Arbeitgebern darüber. Viele Menschen trauten sich nicht, über Depressionen zu sprechen und kehrten eine Erkrankung unter den Teppich, sagte Merkel am Mittwoch bei einer mit internationalen Experten besetzten Konferenz im Kanzleramt unter dem Titel "Was Menschen wichtig ist - Globale Gesundheit und Innovation".

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22.02.2017, 12:50 - dpa

Gröhe: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen frühzeitig stärken

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat eine gemeinsame Kraftanstrengung von Eltern, Kitas, Schulen, Ärzten sowie Verbänden gefordert, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. "Die Grundlagen für ein gesundes Leben werden in der Kindheit und Jugend gelegt", erklärte Gröhe am Mittwoch in Berlin anlässlich eines Forums "Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen". Das vor kurzem in Kraft getretene Präventionsgesetz müsse jetzt mit Leben gefüllt werden.

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22.02.2017, 10:51 - dpa

Hamburg will Europäische Arzneimittel-Agentur an die Elbe holen

Hamburg will die in London ansässige Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU an die Elbe holen. Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) und Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) hätten deshalb bereits bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgesprochen, teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit.

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22.02.2017, 10:28 - dpa

Niedersachsen: Schon mehr als 3000 Grippefälle in dieser Saison

Die Grippewelle in Niedersachsen hält an: In der vergangenen Woche wurden dem Landesgesundheitsamt sieben Influenza-Todesfälle übermittelt, damit stieg die Zahl der Grippe-Toten auf 13. Gefährlich ist die Infektion vor allem für Senioren mit Vorerkrankungen.

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21.02.2017, 11:09 - dpa

Verdi-Aktionstag gegen Überlastung in Pflege - Grüne fordern Sofortprogramm

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink, hat ein Sofortprogramm für neue Pflegestellen in Krankenhäusern gefordert. Anlässlich eines Verdi-Aktionstages zur Pflege im Krankenhaus am Dienstag sagte sie: "Damit Pflegekräfte entlastet werden können, ist mehr Personal nötig. Wir fordern deswegen die Bundesregierung auf, als Sofortmaßnahme ein neues Pflegestellenprogramm aufzulegen."

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21.02.2017, 09:51 - dpa

Ausgaben für Gesundheit wachsen um 4,5 Prozent

Die Ausgaben für Gesundheit steigen in Deutschland immer stärker. 2015 flossen insgesamt 344,2 Milliarden Euro in den Sektor. Das waren 4,5 Prozent (15 Milliarden Euro) mehr als im Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

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20.02.2017, 15:50 - dpa

Tausende Fälle von Norovirus wegen neuer Virenvariante

Die starke Ausbreitung der Noroviren in diesem Winter hängt Untersuchungen zufolge mit einer neuen Virusvariante zusammen. Diese sei bei sporadischen Infektionen ebenso nachgewiesen worden wie bei Ausbrüchen in neun Bundesländern, berichten Experten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) im jüngsten epidemiologischen Bulletin. Sie hatten von September bis Dezember vergangenen Jahres 240 Proben aus 13 Bundesländern genauer untersucht.

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20.02.2017, 05:00 - dpa

Kassenärzte fordern klare Regelung bei medizinischen Notfällen

Der Bereitschaftsdienst von niedergelassenen Ärzten und die Notfallambulanz von Krankenhäusern müssen nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) besser aufeinander abgestimmt werden. "Ein Notdienst, der abgestimmt zwischen Krankenhäusern und Niedergelassenen besteht, ist wichtig und richtig und anders wird es auch nicht gehen", sagte der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur.

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16.02.2017, 15:24 - dpa

Medizinischer Dienst: Viele Zusatz-Gesundheitsleistungen eher schädlich

Der Nutzen von privat zu bezahlenden sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) ist weiter hoch umstritten. Die Schaden-Nutzen-Bilanz dieser Leistungen, die jeder zweite Patient in der Arztpraxis angeboten bekommt, fällt oft eher negativ aus, wie der Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (MDS) in Berlin mitteilte.

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16.02.2017, 14:20 - dpa

Bessere Inkontinenzhilfen und Rollstühle für Patienten

Patienten haben künftig ein Recht auf bessere Qualität bei Hilfsmitteln wie Inkontinenzhilfen, Kompressionsstrümpfen, Schuheinlagen, Prothesen, Hörgeräten oder Rollstühlen. Zudem soll Therapeuten bei medizinischen Behandlungen wie Krankengymnastik oder Massagen sowie bei der Behandlung von Sprech- und Sprachstörungen mehr Verantwortung übertragen werden. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung.

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16.02.2017, 12:40 - dpa

EuGH-Urteil zu Implantat-Skandal: TÜV und Frauenanwälte zufrieden

Im Skandal um reißanfällige Brustimplantate sinken die Chancen der Frauen, Schmerzensgeld vom TÜV Rheinland zu bekommen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilte am Donnerstag, dass Stellen wie der TÜV nicht grundsätzlich verpflichtet sind, Medizinprodukte wie Implantate selbst zu prüfen oder unangekündigte Inspektionen bei den Herstellern durchzuführen.

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15.02.2017, 17:02 - dpa

MV: Mehrere hundert Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler

Bei den Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr mehrere hundert Verdachtsfälle von Behandlungsfehlern gemeldet worden. Allein die AOK Nordost als größte Einzelkasse verzeichnete 277 und damit etwa so viele wie im Jahr davor, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte.

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14.02.2017, 05:00 - dpa

Bayern: Huml wirbt zu Kinderkrebstag für Stammzellspende

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) wirbt zum Internationalen Kinderkrebstag für die Stammzell- und Knochenmarkspende. "Wenn der Krebs früh genug erkannt und behandelt wird, können mittlerweile 81 Prozent der betroffenen Kinder überleben. Vor 15 Jahren waren es nur 68 Prozent", sagte Huml anlässlich des Kinderkrebstages am 15. Februar.

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14.02.2017, 04:55 - dpa

Drogenbeauftragte Mortler will Tabakaußenwerbung endlich verbieten

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), dringt weiter auf ein Außenwerbeverbot für Tabakwaren. "Es kann doch nicht sein, dass wir mit einigen Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt Tabakprävention in Schulen machen, es aber gleichzeitig zulassen, dass die Unternehmen mit einem Vielfachen unseres Budgets auf dem Schulweg unserer Kinder Tabakwerbung aufstellen", sagte Mortler der Deutschen Presse-Agentur.

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10.02.2017, 13:43 - dpa

Rheinland-Pfalz: CDU rückt Betreuung alter und kranker Menschen in den Fokus

Die CDU will die Situation der Pflege in Rheinland-Pfalz zu einem Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit machen. „Wir haben immer mehr Pflegebedürftige und wir haben immer weniger Pflegekräfte“, sagte die Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner am Freitag in Mainz. Dies sei „alarmierend, denn es geht um eine Grenzsituation im Leben der Menschen“. Die bestehenden Maßnahmen der Landesregierung seien nicht ausreichend, sagte Klöckner und regte einen regelmäßigen Landespflegebericht an.

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10.02.2017, 11:33 - dpa

Cannabis wird auf Rezept freigegeben

Cannabis auf Rezept wird für Schwerkranke in Deutschland freigegeben. Der Bundesrat gab am Freitag grünes Licht für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Die Krankenkassen müssen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten dann bezahlen.

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10.02.2017, 11:26 - dpa

Bundesrat billigt schärfere Regeln für Gesundheits-Selbstverwaltung

Für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen gelten künftig strengere Regeln. Der Bundesrat ließ am Freitag das umstrittene Selbstverwaltungsstärkungsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) passieren.

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10.02.2017, 08:54 - dpa

US-Senat bestätigt Price als Gesundheitsminister der Regierung Trump

Der US-Senat hat den Republikaner Tom Price als neuen Gesundheitsminister bestätigt. 52 Senatoren stimmten für den Wunschkandidaten von US-Präsident Donald Trump, 47 votierten gegen ihn.

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08.02.2017, 16:03 - dpa

Ärzteversorgung in Bayern - Über vielen Regionen schwebt „Damoklesschwert“

Nürnberg (dpa/lby) - Im Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land muss nach Ansicht der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) mehr getan werden. „In einigen Regionen haben wir bereits eine Unterversorgung“, sagte eine KVB-Sprecherin am Mittwoch. Das betreffe Hausärzte und auch Fachärzte. „Langfristig werden viele Ärzte in Ruhestand gehen, weil der Altersschnitt sehr hoch ist.“

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08.02.2017, 13:05 - dpa

Armut oder Ausgrenzung droht 5,7 Millionen Älteren in Deutschland

Immer mehr älteren Menschen in Deutschland drohen Armut oder soziale Ausgrenzung. Waren 2010 noch 4,9 Millionen Menschen im Alter von 55 und älter betroffen, stieg deren Zahl seither kontinuierlich auf zuletzt 5,7 Millionen. Dies geht aus aktuellen Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor, auf die die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Linke) aufmerksam machte.

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08.02.2017, 12:36 - dpa

Gröhe: Illegale Tabakwaren bergen besondere Gesundheitsgefahren

Die Bundesregierung will den weltweiten illegalen Handel mit Tabakwaren weiter eindämmen. Das Kabinett beschloss am Mittwoch, ein entsprechendes Protokoll der Weltgesundheitsorganisation zu unterzeichnen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte dazu: „Wir setzen ein klares Zeichen gegen Tabakschmuggel und Produktfälschungen. Denn illegale Tabakprodukte bergen besondere Gesundheitsgefahren.“

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03.02.2017, 15:13 - dpa

Neue WHO-Richtlinien für Millionen Krebskranke

Jedes Jahr sterben weltweit 8,8 Millionen Menschen an Krebs. Um die Überlebenschancen zu verbessern, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Weltkrebstag am 4. Februar neue Richtlinien herausgegeben.

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03.02.2017, 13:45 - dpa

Deutsche so dick wie nie - trotz mehr Gemüse und Wasser

In Deutschland leben immer mehr dicke Menschen. 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren sind übergewichtig, heißt es im neuen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Besonders ältere Männer sind beleibt: Am Ende ihres Berufslebens bringen 74,2 Prozent von ihnen zu viele Kilos auf die Waage - bei den Frauen sind es 56,3 Prozent.

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03.02.2017, 06:25 - dpa

Sachsen-Anhalt: Beamte häufig krank - Gewerkschaft fordert bessere Vorsorge

Angesichts hoher Krankenstände im öffentlichen Dienst hat der dbb beamtenbund und tarifunion Sachsen-Anhalt eine bessere Gesundheitsvorsorge für Beamte gefordert. "In diesem Bereich wird viel zu wenig getan", sagte dbb-Vize Ulrich Stock der Deutschen Presse-Agentur. Vielen Behörden fehlten die Mittel, um ihre Mitarbeiter mit Gesundheitsprogrammen zu unterstützen.

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03.02.2017, 04:30 - dpa

Kassenärzte: Schwächung der Selbstverwaltung schadet Patienten

Die Kassenärzte haben die Politik vor einer weiteren Schwächung der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen gewarnt. Man sei sich mit anderen Betroffenen einig, "dass es derzeit eine Stimmung gegen die Selbstverwaltung gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur.

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01.02.2017, 14:37 - dpa

Studie: Controlling von Krankenhäusern weiter ausbaufähig

Die Datenerhebungen an Krankenhäusern zur besseren Steuerung von Abläufen und Qualität ist zwar in den vergangenen Jahren besser geworden - das sogenannte Controlling könnte aber noch weiter ausgebaut werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Studie. Nach Darstellung der Studienautoren müssten die in den einzelnen Bereichen erhobenen Daten - etwa im kaufmännischen oder medizinischen Controlling - besser verzahnt und die Ergebnisse auf die Fachabteilungen heruntergebrochen werden.

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31.01.2017, 15:13 - dpa

Berliner Senat will günstigere Krankenversicherung für Selbstständige

Berlin will sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass sich Selbstständige ohne eigene Angestellte besser krankenversichern können. Dafür schließe sich der rot-rot-grüne Senat einer Bundesratsinitiative aus Thüringen an, sagte Gesundheits-Staatssekretärin Barbara König am Dienstag. Die Länder fordern die Bundesregierung auf, die Bemessungsgrenze für sogenannte Solo-Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung zu senken.

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31.01.2017, 11:56 - dpa

Mehr Einnahmen für Schleswig-Holsteins Krankenhäuser

Schleswig-Holsteins Krankenhäuser bekommen dieses Jahr mehr Geld für die Behandlung von Patienten. Der sogenannte Basisfallwert steigt gegenüber dem Vorjahr um 2,08 Prozent auf 3346,50 Euro, wie die Krankenhausgesellschaft (KGSH) und die Krankenkassen am Dienstag mitteilte. Darauf haben sich KGSH und die Verbände der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung verständigt.

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30.01.2017, 15:18 - dpa

Geheilt, aber nicht gesund: Krebs-Nachsorge soll intensiver werden

Etwa 500 000 Krebsfälle werden jedes Jahr in Deutschland neu registriert. Wer die heimtückische Krankheit überlebt, braucht Nachsorge. Hier soll künftig vieles besser laufen.

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30.01.2017, 09:00 - dpa

Niedersachsen fördert Medizinstudenten mit Traumjob Landarzt

Das neue niedersächsische Stipendien-Programm zur Gewinnung von Landärzten läuft gut an. In diesem Monat hätten die ersten vier Medizinstudenten eine Zusage erhalten, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Detlef Haffke, der dpa. Weitere Anträge seien in Bearbeitung.

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28.01.2017, 13:04 - dpa

AOK fordert mehr Präventionsangebote für Pflegekräfte

Die Krankenkasse AOK Sachsen-Anhalt hat sich für mehr Präventionsangebote für Pflegekräfte ausgesprochen. Der Gesetzgeber müsse stärker an diejenigen denken, ohne die die gesamte Pflegeversicherung nicht funktioniere, erklärte die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Traudel Gemmer, beim Neujahrsempfang der AOK Sachsen-Anhalt am Samstag in Halle.

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26.01.2017, 20:38 - dpa

Mehr Kontrolle für Gesundheits-Funktionäre

Nach einer Reihe von Unregelmäßigkeiten bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gelten künftig strengere Regeln für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstagabend ein Gesetz, das dem Gesundheitsministerium zusätzliche Durchgriffsrechte gegenüber Ärzten, Kliniken, Apotheken und Krankenkassen einräumt.

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25.01.2017, 13:55 - dpa

Frauen erhalten weniger Herzuntersuchungen als Männer

Frauen werden in Deutschland seltener auf bestimmte Herzleiden untersucht als Männer. Das geht aus dem jüngsten Herzbericht hervor, den die Deutsche Herzstiftung und drei Fachgesellschaften am Mittwoch in Berlin vorstellten.

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24.01.2017, 16:04 - dpa

MV: Neues Modell der Patientenversorgung

Wie die medizinische Versorgung in dünn besiedelten ländlichen Räumen besser gelingen kann, soll ein neues Modell der Patientenversorgung in Vorpommern zeigen. Dabei geht es vor allem um die Kooperation von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag in Schwerin sagte.

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20.01.2017, 15:00 - dpa

Gericht verurteilt TÜV im Brustimplantate-Skandal zu Schadenersatz

Der TÜV Rheinland ist im Skandals um fehlerhafte Brustimplantate in Frankreich zur Zahlung von Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden. Das Handelsgericht von Toulon sprach 20 000 Klägerinnen am Freitag jeweils 3000 Euro zu, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

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20.01.2017, 14:28 - dpa

Koalition plant Gesetz gegen Manipulationen bei Arzt-Diagnosen

Die Koalition will Manipulationen von Arzt-Diagnosen, die für Krankenkassen lukrativ sind, einen gesetzlichen Riegel vorschieben. Union und SPD reagieren damit auf Berichte, wonach Ärzte Patienten auf dem Papier systematisch kränker machen, so dass deren Krankenkassen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen. Das geht aus dem Entwurf für eine Gesetzesformulierung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin vorlag und über die die „Rheinische Post“ (Freitag) zuerst berichtet hatte.

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19.01.2017, 13:45 - dpa

Bundestag beschließt einstimmig Freigabe von Cannabis auf Rezept

Schwerkranke können in Deutschland künftig Cannabis auf Rezept verschrieben bekommen. Der Bundestag beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf am Donnerstag einstimmig - nach jahrelangen Debatten über das Thema. Die Krankenkassen müssen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten dann bezahlen.

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19.01.2017, 06:29 - dpa

Bericht: Negativzinsen machen Sozialkassen schwer zu schaffen

Das extrem niedrige Zinsniveau wird für die deutschen Sozialkassen zu einem immer größeren Problem. Der Gesundheitsfonds, der die Krankenversicherungsbeiträge an die Krankenkassen verteilt, musste nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag) im vergangenen Jahr 5,1 Millionen Euro Negativzinsen an Banken zahlen - 3,3 Millionen mehr als 2015. Bei der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit wurde 2016 jeweils gerade noch eine positive Verzinsungsbilanz erreicht, wie eine Umfrage der Zeitung ergab.

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17.01.2017, 07:19 - dpa

Terminservicestellen: nur wenige Vermittlungen im ersten Jahr

Die Servicestellen für einen schnellen Termin beim Facharzt haben sich nach Ansicht der Kassenärzte nicht bewährt und gehören wieder abgeschafft. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sowie die Krankenkassen hingegen halten die vor einem Jahr eingeführte Facharztvermittlung weiterhin für notwendig.

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16.01.2017, 09:45 - dpa

2015 mehr Pflegebedürftige - zwei Millionen werden zu Hause gepflegt

Wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete, waren Ende 2015 in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Das waren 8,9 Prozent beziehungsweise 234 000 Menschen mehr als im Dezember 2013.

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12.01.2017, 14:23 - dpa

Zahl der Organspender in Deutschland verharrt auf Tiefstand

Die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland ist weiter sehr gering. 857 Menschen haben 2016 nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten gespendet, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Frankfurt am Main berichtete. Das ist der tiefste Wert seit der Jahrtausendwende.

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11.01.2017, 16:40 - dpa

Rechercheteam: 2014 schlampte gut jede vierte Klinik bei der Hygiene

Mehr als jedes vierte Krankenhaus in Deutschland hat 2014 einer Studie zufolge die Hygienevorschriften nicht erfüllt. Nach einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von "Correctiv" und dem ARD-Magazin "Plusminus" verfügten damals gut 25 Prozent der rund 2000 Kliniken in Deutschland nicht über die vorgeschriebene Zahl an Hygienepersonal.

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11.01.2017, 13:00 - dpa

Arbeitgeber-Info über Sozialversicherungspflicht der Beschäftigten

Arbeitgeber sollen sich künftig schneller und einfacher über die notwendigen Sozialabgaben für ihre Beschäftigten informieren können. Dazu schaltete der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Mittwoch in Berlin das "Arbeitgeberportal Sozialversicherung" frei. Es soll insbesondere neue Arbeitgeber sowie kleine und mittlere Unternehmen bei komplexen Fragen rund um das Melde- und Beitragsrecht in der Sozialversicherung unterstützen.

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10.01.2017, 10:15 - dpa

Rauchen kostet Weltwirtschaft fast eine Billion Euro im Jahr

Raucher und Tabakkauer kosten die Weltwirtschaft laut Weltgesundheitsorganisation WHO eine Billion US-Dollar im Jahr. Das entspricht etwa 950 Milliarden Euro.

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10.01.2017, 06:00 - dpa

Studie: Bertelsmann-Stiftung fordert Aus der Beamten-Beihilfe

Laut Bertelsmann-Stiftung werden sich die jährlichen Ausgaben für die Krankenversorgung von Beamten und Pensionären bis 2030 auf geschätzte 20,2 Milliarden Euro fast verdoppeln. 2014 gaben Bund und Länder knapp 12 Milliarden Euro dafür aus. Die Stiftung fordert daher eine Abschaffung der Beihilfe. Unterlägen Beamte genau wie Arbeitnehmer der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht, addiere sich das Einsparpotenzial bis 2030 auf 60 Milliarden Euro.

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09.01.2017, 03:25 - dpa

Immer höhere Zusatzzahlungen der Bürger für Zahnersatz

Bürger müssen für Zahnersatz immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann mitteilte, gaben private Haushalte 2005 für Zahnersatz (Material- und Laborkosten) rund 2,62 Milliarden Euro zusätzlich aus.

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08.01.2017, 18:27 - dpa

Grüne: Kommunen sollten Sexdienste für Pflegebedürftige bezahlen

Pflegebedürftige und Behinderte sollen nach den Vorstellungen einer Grünen-Abgeordneten in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. "Eine Finanzierung für Sexualassistenz ist für mich vorstellbar", sagte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, der "Welt am Sonntag". Die Kommunen könnten "über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren".

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08.01.2017, 11:00 - dpa

Krankenkassen: Neue Regierung muss Strukturreformen angehen

Die Krankenkassen müssen bezahlen, dürfen aber bei der Krankenhausplanung nicht mitreden. Der AOK-Bundesverband verlangt künftig mehr Mitsprache der Kassen bei der Versorgung in Krankenhäusern. "Ich möchte nicht mehr Rechnungen bezahlen müssen für Eingriffe in Einrichtungen, die keine Qualität liefern", sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands, Martin Litsch, der dpa.

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06.01.2017, 16:59 - dpa

Schwesig wirft Union Blockade bei Pflege-Ausbildung vor

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) wirft Teilen der Union eine Blockade bei der Reform der Pflegeberufe vor. „Seit März letzten Jahres ist der Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren. Die Reform muss jetzt kommen“, betonte Schwesig am Freitag. Ein Beruf, in dem zu 80 Prozent Frauen arbeiteten, müsse die Wertschätzung erhalten, die er verdiene. Die Reform sei auch ein Beitrag zu mehr Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer.

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04.01.2017, 14:16 - dpa

Krankenkassen: Ein Drittel der neuen Arzneien ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament bringt nach Einschätzung der gesetzlichen Krankenkassen keinen zusätzlichen Nutzen für Patienten. Krankenkassen und Pharmahersteller haben laut Funke Mediengruppe (Mittwoch) seit 2012 für 129 Medikamente Preisverhandlungen geführt, wobei nur 44 dieser Präparate einen klar nachweisbaren zusätzlichen Nutzen hatten. Ein weiteres Drittel oder 41 Präparate hatte überhaupt keinen Vorteil im Vergleich zu bekannten Therapien, das restliche Drittel nur für einen Teil der Patienten. Zugleich klagen die Krankenkassen weiter über zu hohe Arzneimittelausgaben.

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04.01.2017, 03:01 - dpa

AOK-Verband: Finanzverteilung zwischen Kassen funktioniert

Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, hat Vorhaltungen zurückgewiesen, die AOKen würden durch den derzeitigen Finanzausgleich gegenüber anderen Krankenkassenarten bevorzugt. Der sogenannte morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) verteile die Einnahmen nach Durchschnittskosten bezogen auf die Krankheit der Versicherten, sagte Litsch der Deutschen Presse-Agentur und fügte hinzu: „Wenn die AOKen heute einen größeren Überschuss erwirtschaften als andere Kassenarten, hängt das auch mit der Geschäftspolitik zusammen.“

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03.01.2017, 03:10 - dpa

GKV: Kassen-Ärzte und Krankenhäuser müssen enger zusammenarbeiten

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser aufgefordert, enger und effizienter zusammenzuarbeiten. „Es kann nicht sein, dass die Menschen deswegen nicht optimal versorgt werden, weil es Sektorengrenzen gibt“, sagte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, der Deutschen Presse-Agentur. Hier sei auch eine künftige Regierungskoalition im Bund gefragt. Sie fügte hinzu: „Ich glaube, dass es die Versicherten oder Patienten nicht interessieren muss, ob sie jetzt in diesem oder in jenem Sektor behandelt werden.“

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02.01.2017, 02:22 - dpa

Gröhe: Beiträge zur Pflegeversicherung bleiben bis 2022 stabil

Nach der soeben erfolgten Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung sollen diese laut Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vorerst nicht weiter steigen. Er gehe „auf heutiger Basis davon aus, dass die Beiträge bis zum Jahr 2022 stabil bleiben“, sagte der CDU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag).

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30.12.2016, 12:06 - dpa

Bericht: Vier Prozent haben Pflegezusatzversicherung

Die Zahl der Menschen, die eine Pflegezusatzversicherung abschließen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Doch sie liegt nach einem Zeitungsbericht immer noch bei vier Prozent der Gesamtbevölkerung.

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30.12.2016, 06:00 - dpa

Forscherin: Persönliches Glück kann man lernen

Zum Jahresabschluss mal eine nicht ganz politische Meldung auf der Homepage des AOK-BV. Es geht um das Thema Glück: Das kann man lernen - davon ist die Glücksforscherin Michaela Brohm-Badry (54) überzeugt. Man müsse sich immer wieder aktiv Situationen schaffen, die man erfolgreich zum Abschluss bringe, sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung in Trier der Deutschen Presse-Agentur.

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29.12.2016, 10:43 - dpa

Öffentliche Kassen mit leichtem Finanzierungsdefizit

Nach einem Überschuss im vergangenen Jahr haben die öffentlichen Haushalte in den ersten drei Quartalen 2016 wieder ein leichtes Finanzierungsdefizit ausgewiesen. Die Ausgaben überstiegen die Einnahmen minimal um 100 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

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28.12.2016, 11:12 - dpa

Thüringen führt Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein

Thüringen führt zu Beginn des neuen Jahres eine elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Damit können Asylbewerber zum Arzt gehen, ohne die Behandlung vorher bei der Sozialbehörde beantragen zu müssen, wie Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) am Mittwoch in Arnstadt bei der Vorstellung sagte.

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28.12.2016, 08:23 - dpa

Senatorin Kolat will Qualität der Pflege in Berlin verbessern

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die Qualität der Pflege in der Hauptstadt verbessern. „Dazu gehören verschiedene Maßnahmen, auch die Bezahlung“, sagte Kolat am Mittwoch im Inforadio des RBB.

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27.12.2016, 07:00 - dpa

Verdi: Pflegenotstand nicht länger hinnehmbar

Der Pflegenotstand in den Kliniken und Heimen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist nach Auffassung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nicht länger hinnehmbar. „Die Gesellschaft tut viel für die Pflege von Kranken und Bedürftigen, nun gilt es auch, die Situation des Pflegepersonals zu verbessern“, sagte der Verdi-Landesbezirksleiter für die drei Länder, Oliver Greie, in Leipzig. Die Personalausstattung in den Einrichtungen sei in den letzten Jahren drastisch heruntergefahren, Fachkräfte seien durch Hilfskräfte ersetzt worden. „Die Kollegen gehen oft an die Grenze ihrer körperlichen und psychischen Grenzen.“

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27.12.2016, 00:02 - dpa

Gröhe will Pflegeberufe für Flüchtlinge öffnen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will den massiven Mangel an Pflegekräften in Deutschland mit dem Einsatz von Flüchtlingen bekämpfen. «Hier ergeben sich Chancen für anerkannte Flüchtlinge. Wichtig ist, dass sie die Sprache ausreichend beherrschen und keine Abstriche bei der Qualifikation gemacht werden», sagte der CDU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstag). Schon jetzt betrage der Anteil von Migranten in den Pflegeberufen rund 20 Prozent.

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23.12.2016, 12:54 - dpa

Brandenburg: Sechs Landkreise verweigern Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Sechs Brandenburger Landkreise und die Stadt Frankfurt (Oder) verweigern bislang die Ausgabe der Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Mit der Karte sollen die Menschen zum Arzt gehen können, ohne die Behandlung vorher bei der Sozialbehörde beantragen zu müssen.

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23.12.2016, 05:05 - dpa

Ein Handy-Spiel liefert Millionen von Daten für Demenz-Forschung

Es klingt ganz einfach: Seekarte einprägen und aus dem Kopf mit einem Boot den Weg abfahren. Nach einer guten Reise gibt es beim Spiel Sea Hero Quest drei Sterne als Belohnung. Was für 2,5 Millionen Menschen weltweit ein amüsantes Navigations-Spiel auf dem Handy ist, hat der Demenzforschung im Eiltempo große Datenberge verschafft. Für sie scheint nun ein großes Problem gelöst

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22.12.2016, 14:49 - dpa

Studie: Übergewicht schlägt sich im Erbgut nieder

Zu viele Kalorien, zu viele Pfunde - das lagert sich auf Dauer nicht nur auf den Hüften ab, sondern schlägt sich auch im Erbgut nieder. Ein erhöhter Body-Mass-Index und damit Übergewicht führe zu sogenannten epigenetischen Veränderungen an fast 200 Stellen des Erbguts, ergab eine in dem Fachmagazin "Nature" veröffentlichte internationale Studie unter maßgeblicher Beteiligung des Helmholtz Zentrums München.

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22.12.2016, 05:00 - dpa

Rostocker Demografie-Studie: Alleinerziehende häufiger krank

Alleinerziehende sind einer Studie des Rostocker Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zufolge häufiger krank als Eltern in Partnerschaft. Auch beim persönlichen Wohlbefinden hängen sie den Einschätzungen derer hinterher, die sich die Erziehung mit einem Partner teilen.

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21.12.2016, 16:35 - dpa

Gröhe will Krankenkassen-Finanzausgleich auf Manipulationen prüfen

Nach Manipulationsvorwürfen will Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen überprüfen. Gröhe gab dazu beim Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesversicherungsamt ein Sondergutachten zum sogenannten an den Krankheiten der einzelnen Krankenversicherten orientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) in Auftrag.

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21.12.2016, 14:07 - dpa

Nordrhein-Westfalen: Weitere Städte führen Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein

Zum Jahresanfang 2017 führen vier weitere Kommunen in Nordrhein-Westfalen die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Die Städte Bornheim, Hennef und Troisdorf im Rheinland sowie Gladbeck im nördlichen Ruhrgebiet starten zum 1. Januar, teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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20.12.2016, 10:37 - dpa

Krankenhaus-Kosten deutlich gestiegen

Ein im Krankenhaus stationär behandelter Patient hat 2015 im Schnitt 4378 Euro gekostet. Das waren 3,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

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19.12.2016, 16:42 - dpa

Register: Altersbedingte Zunahme von Krebserkrankungen in MV

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ist zwischen den Jahren 2002/03 und 2012/13 stark gestiegen. Wie das Schweriner Gesundheitsministerium am Montag berichtete, wurde in diesem Zeitraum bei Männern eine Zunahme von 19 Prozent und bei Frauen von 17 Prozent registriert.

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16.12.2016, 12:20 - dpa

Bundesrat stimmt weiterem Pflegereformschritt zu

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen künftig besser über die Möglichkeiten bei der Pflege beraten werden. Dabei sollen Kommunen Beratung verstärkt vermitteln und mit der Altenhilfe und anderen Trägern abstimmen. Nach dem Bundestag stimmt am Freitag auch der Bundesrat dem Pflegestärkungsgesetz III von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu.

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16.12.2016, 11:23 - dpa

Umfassendes neues Behindertenrecht beschlossen

Auf Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland kommt ein umfassendes neues Rechtspaket zu. Zwei Wochen nach dem Bundestag beschloss am Freitag auch der Bundesrat das Bundesteilhabegesetz.

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15.12.2016, 14:08 - dpa

2017 bekommen zusätzlich 200 000 Menschen Pflegeleistungen

Bundesregierung und Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) rechnen im ersten Jahr der Umstellung auf die neue Pflegebegutachtung mit 200 000 Pflegebedürftigen mehr.

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15.12.2016, 13:04 - dpa

Krankenkassen beobachten mehr Sprachdefizite bei Kindern

In den vergangenen zehn Jahren hat nach einer Analyse der Kasse AOK die Verordnung von Sprachtherapien für Kinder um ein Viertel zugenommen. So erhalte zum Beispiel inzwischen jeder vierte sechsjährige Junge diese Hilfe rund um den Schulbeginn, teilte das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Donnerstag im Heilmittelbericht für 2016 mit.

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14.12.2016, 11:41 - dpa

Pflegebericht: Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter

In Deutschland gibt es immer mehr Pflegebedürftige. Zwischen 2011 und 2015 stieg die Zahl der Menschen, die Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung bekommen, um rund 17 Prozent auf etwa 2,7 Millionen Menschen. Das geht aus dem sechsten Pflegebericht des Gesundheitsministeriums hervor, den das Kabinett am Mittwoch in Berlin billigte. Die soziale Pflegeversicherung zahlte im vergangenen Jahr rund 26,6 Milliarden Euro aus - über ein Viertel mehr als noch 2011 (20,9 Milliarden Euro).

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13.12.2016, 13:52 - dpa

Brustkrebs-Screening: Ärzte entdecken mehr Tumore im frühen Stadium

Durch die Früherkennungsuntersuchung Mammographie-Screening haben Ärzte bei Frauen erneut mehr Brustkrebs-Tumore im Frühstadium entdeckt. Das geht aus der jüngsten Datenauswertung für das Jahr 2014 hervor, teilte die Kooperationsgemeinschaft Mammographie am Dienstag mit. Experten schauen jedes Jahr gespannt auf die Ergebnisse der seit 2009 laufenden Reihenuntersuchung. Denn es ist das einzige so aufwendig organisierte Krebsfrüherkennungsprogramm in Deutschland. Eine gesicherte Beurteilung der Langzeit-Effekte wird aber frühestens zehn Jahre nach dem Start erwartet.

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12.12.2016, 11:57 - dpa

Mecklenburg-Vorpommern: Gesundheitsminister legt Teillösung für Ärzte im Rettungsdienst vor

Für Ärzte im Rettungsdienst, deren Honorar-Beschäftigung seit einem Gerichtsurteil nicht mehr möglich ist, gibt es eine Teillösung. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) veröffentlichte am Montag einen Erlass zur Ausnahme von Ruhezeitvorschriften, wie ein Sprecher sagte. Die Genehmigungen müssten von den Trägern der Rettungsdienste beim Landesamt für Gesundheit und Soziales beantragt werden. Vor allem auf dem Land war bisher die Honorar-Beschäftigung von Ärzten im Rettungsdienst neben ihrem eigentlichen Job üblich.

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12.12.2016, 10:12 - dpa

Schleswig-Holstein: Kassen gegen Krankenhausplan der Regierung

Mit ihrem Entwurf für den neuen Krankenhausplan stößt die Landesregierung in Kiel auf massive Kritik bei den Krankenkassenverbänden. In der sogenannten Beteiligtenrunde hätten die Vertreter der Kassen grundlegende Kritik geäußert und den Entwurf abgelehnt, teilten die Verbände VDEK und BKK am Montag mit. Dies habe es in Schleswig-Holstein noch nie gegeben.

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09.12.2016, 15:46 - dpa

Bayern: Prüfer weisen nach Todesfällen in Seniorenheim Kritik zurück

Nach den ungeklärten Todesfällen in einem Altenheim in Unterfranken haben die Krankenversicherungs-Prüfer Kritik an ihrer Arbeit zurückgewiesen. Die "Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf" in Untermerzbach sei in den vergangenen drei Jahren fünfmal geprüft worden. "Die veröffentlichten Prüfberichte wiesen jedes Mal auf manifeste pflegerische Defizite hin", erklärte die oberste Ärztin des Bereichs Pflege beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Bayern, Ottilie Randzio, am Freitag in Würzburg. Vom gesetzlichen Prüfauftrag her sei es nicht möglich, strafrechtliche Verfehlungen zu erkennen.

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09.12.2016, 14:12 - dpa

Sachsen-Anhalt: Noch keine Finanzierung für Herzinfarktregister im kommenden Jahr

Dem regionalen Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt fehlt für das kommende Jahr eine sichere Finanzierung. Die Medizinische Fakultät der Uni Halle und die Ärztekammer Sachsen-Anhalt befürchten das Aus für Datenerhebung und Forschung, wie sie am Freitag mitteilten. Das Sozialministerium hingegen teilte mit, die Finanzierung solle über Umschichtungen im Landeshaushalt abgesichert werden. Derzeit liefen dazu Gespräche. Das Herzinfarktregister wurde vor etwas mehr als drei Jahren ins Leben gerufen. Es soll ergründen, warum hierzulande mehr Menschen am Herzinfarkt sterben als in anderen Bundesländern.

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09.12.2016, 05:05 - dpa

Apotheker machen gegen internationale Versandhändler mobil

Mit einer massiven Unterschriften-Kampagne will der Apothekerverband ABDA gegen angebliche Vergünstigungen für internationale Versandhändler mobilmachen. "Aktuelle Entscheidungen der EU machen es ausländischen Konzernen noch einfacher, sich an unserem Gesundheitssystem zu bereichern", heißt es in einem Aufruf, der in den kommenden Tagen an die mehr als 20 000 Apotheken mit Unterschriftenblöcken verschickt werden soll.

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08.12.2016, 13:00 - dpa

Gesundheitsministerium: Krankenkassen mit 16 Milliarden im Plus

ie gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Überschuss von 1,55 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen die Finanzreserven der Krankenkassen auf mehr als 16 Milliarden Euro, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es dagegen noch ein Defizit von 359 Millionen Euro.

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08.12.2016, 12:09 - dpa

Ehec, Zika, Ebola: EU-Rechnungshof mahnt besseren Schutz an

Die EU schützt ihre Bürger aus Sicht des europäischen Rechnungshofs nicht optimal vor globalen Gesundheitsgefahren wie Vogelgrippe, Ebola oder Zika. Die Vorbereitung darauf sei zwar besser geworden, habe aber immer noch erhebliche Schwachstellen, schreibt der Rechnungshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

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07.12.2016, 15:47 - dpa

Thüringen: Gesundheitsministerin verteidigt Krankenhausplan und Facharztquote

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hat die Pläne des Landes zur zukünftigen Struktur der Krankenhäuser im Freistaat gegen Kritik aus der CDU verteidigt. "Diese Landesregierung bringt gerade das in Ordnung, was unter ihrer Führung nicht angegangen worden ist", entgegnete Werner am Mittwoch in Erfurt während einer Plenardebatte auf Vorwürfe aus den Reihen der CDU-Fraktion.

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07.12.2016, 11:03 - dpa

Verfassungsklage gegen Vorgaben für Frühchen-Stationen gescheitert

Mehrere Krankenhaus-Betreiber sind mit einer Verfassungsklage gegen Vorgaben für Früh- und Neugeborenen-Stationen gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm ihre Beschwerde nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde.

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06.12.2016, 15:37 - dpa

Manipulationen bei Organtransplantation in Jena, Hamburg und Leipzig

Kontrolleure haben an drei Universitätskliniken Manipulationen bei der Transplantation begehrter Spenderorgane festgestellt. Systematische Richtlinienverstöße und Manipulationen seien bei Lungentransplantationen an der Universitätsklinik Jena aufgefallen, teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Dienstag in Berlin mit. Geprüft worden seien die Jahre 2013 bis 2015.

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05.12.2016, 12:52 - dpa

IQWiG: Nutzen spezieller Gen-Tests bei Brustkrebs nicht genug belegt

Bei bestimmten Brustkrebs-Patientinnen eingesetzte Gen-Tests bringen nach derzeitigem Stand keinen klaren Erkenntnisgewinn bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie. "Der tatsächliche "Mehrwert" der Biomarker-Tests für die Betroffenen kann erst beurteilt werden, wenn weitere Ergebnisse der laufenden Studien vorliegen", teilte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln am Montag mit. Die Experten hatten vorläufige Ergebnisse der sogenannten MINDACT-Studie ausgewertet.

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05.11.2016, 12:08 - dpa

Baden-Württemberg: Deutlich mehr Grippe-Tote als in den Vorjahren

Die Zahl der Grippe-Toten in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr rasant gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am Montag mitteilte, starben 2015 durch die Grippe 208 Menschen. Im Vorjahr waren es lediglich 18 Tote.

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02.12.2016, 05:00 - dpa

Rheinland-Pfalz: Kommunen richten neuen Blick auf Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Trier und Mainz haben einen Anfang gemacht - jetzt kommt nach monatelangem Zögern Bewegung in das Projekt der Gesundheitskarte für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. „Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Einführung durch eine kreisfreie Stadt oder einen Landkreis deutliche Vorteile bietet“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Und zwar sowohl für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge als auch für die Kommune selbst.

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01.12.2016, 15:52 - dpa

BGH erlaubt Erlass der Zuzahlung bei medizinischen Hilfsmitteln

Der Bundesgerichtshof (BGH) macht den Weg frei für mehr Preiskampf bei medizinischen Hilfsmitteln wie Bandagen, Hörgeräten oder Rollstühlen. Die Händler dürfen nach einem Grundsatz-Urteil darauf verzichten, ihren Kunden die Zuzahlung an die gesetzliche Krankenkasse zu berechnen.

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01.12.2016, 13:46 - dpa

Pflegeberatung soll besser werden

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen künftig besser über die Möglichkeiten bei der Pflege beraten werden. Kommunen sollen Beratung verstärkt vermitteln und mit der Altenhilfe und anderen Trägern abstimmen. Das sieht das dritte Pflegestärkungsgesetz vor, das die Koalition am Donnerstag im Bundestag beschloss. Betrügern in der ambulanten Pflege soll es schwerer gemacht werden: Gegen Abrechnungsbetrug soll die gesetzliche Krankenversicherung ein systematisches Prüfrecht erhalten.

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30.11.2016, 16:11 - dpa

Urteil: Kassenärzte dürfen nicht streiken

Niedergelassene Ärzte dürfen nicht streiken. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat das Streikverbot am Mittwoch bekräftigt. Ein Streikrecht stehe sogenannten Vertragsärzten nach wie vor nicht zu, urteilte der 6. Senat am Mittwoch (Az: B 6 KA 38/15 R). Es sei „mit der gesetzlichen Konzeption des Vertragsarztrechts“ nicht vereinbar. Kassenärzte sind demnach nicht berechtigt, ihre Praxis während der Sprechstundenzeiten für einen Warnstreik zu schließen. Die vertragsarztrechtlichen Bestimmungen dazu seien verfassungsgemäß, hieß es in der Entscheidung.

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30.11.2016, 15:18 - dpa

Norovirus in einigen Bundesländern verstärkt aktiv

In einigen Bundesländern gibt es derzeit mehr Norovirus-Erkrankungen als in Vorjahren. Das Robert Koch-Institut (RKI) habe entsprechende Meldungen bekommen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei es nicht ungewöhnlich, dass bestimmte Erreger in manchen Jahren früher und häufiger auftreten als in anderen Jahren.

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29.11.2016, 12:36 - dpa

Krebsbericht: Rückgang des Rauchens bei Männern wirkt sich aus

Präventionsprogramme gegen das Rauchen tragen aus Sicht von Gesundheitsexperten erste Früchte. „Die gute Nachricht ist, dass seit Jahren der Raucheranteil unter Männern sinkt. Seit 1970 hat die Neuerkrankungsrate bei Lungenkrebs bei Männern um ein Viertel abgenommen“, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des ersten „Berichts zum Krebsgeschehen in Deutschland“.

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29.11.2016, 12:29 - dpa

HIV nach wie vor ernstes Problem in Europa

Die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen in Europa ist stabil - doch viele wissen nichts von ihrer Erkrankung. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm und das Kopenhagener Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag veröffentlichten. Demzufolge ahnt einer von sieben Betroffenen nicht, dass er HIV-positiv ist.

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29.11.2016, 06:51 - dpa

Medien: „Obamacare“-Kritiker soll US-Gesundheitsminister werden

Der designierte US-Präsident Donald Trump will nach Medienberichten einen scharfen Gegner der Gesundheitsreform des scheidenden Präsidenten Barack Obama zum Gesundheitsminister machen. Für den Posten sei der republikanische Abgeordnete Tom Price vorgesehen, schrieben die „New York Times“ und andere Medien am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Trumps Übergangsteam. Der 62-jährige Arzt aus Atlanta (Bundesstaat Georgia) mache sich bereits seit Jahren für eine Abschaffung der als „Obamacare“ bekannten Reform stark.

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28.11.2016, 16:04 - dpa

Koalition zieht umstrittene Regelung in neuem Behindertenrecht zurück

Nach einer Welle von Kritik bessert die Koalition ihre geplante Großreform des Behindertenrechts in letzter Minute nach. Union und SPD wollen den geänderten Entwurf des Bundesteilhabegesetzes an diesem Donnerstag im Bundestag beschließen. Korrekturen am ursprünglichen Regierungsentwurf habe es etwa beim Zugang zur Eingliederungshilfe gegeben, teilten die Sozialpolitiker Karl Schiewerling (CDU), Katja Mast (SPD) und Stephan Stracke (CSU) am Montag in Berlin mit.

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28.11.2016, 14:10 - dpa

Mecklenburg-Vorpommern: Neuer Lösungsvorschlag für Notärzte - Minister macht Druck

In die Diskussion um eine rechtssichere Beschäftigung von Notärzten kommt nach Worten von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) Bewegung. Der Bund prüfe einen neuen Lösungsvorschlag, sagte Glawe am Montag in Schwerin. Danach soll die Notarzt-Tätigkeit im Rettungsdienst sozialversicherungsfrei sein, wenn der Betreffende mindestens 15 Stunden pro Woche einer anderen Beschäftigung nachgeht.

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28.11.2016, 13:59 - dpa

NRW: Ministerin Steffens fordert offenen Umgang mit Demenz

Die Ministerin mit Stempel auf der Stirn - damit Demenz-Patienten nicht abgestempelt werden: Zum Start der Kampagne „Mensch. Auch mit Demenz“ hat sich NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) den Kampagnentitel auf die Stirn stempeln lassen. „Wir dürfen Menschen mit Demenz nicht abstempeln“, sagte sie am Montag. Mit der Kampagne wollen das Land, die Pflegekassen und das Kuratorium Deutsche Altershilfe für eine offenere Haltung gegenüber Demenzpatienten werben. Ziel sei es, die Erkrankten in die Gesellschaft zu integrieren.

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24.11.2016, 14:51 - dpa

GKV: Flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern sichergestellt

Patienten im ländlichen Raum können darauf hoffen, dass ihr Krankenhaus auch bei finanziellen Schwierigkeiten weiter existieren kann. Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen beschloss am Donnerstag bundeseinheitliche Regelungen für sogenannte Sicherstellungszuschläge für Krankenhäuser, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Berlin mitteilte.

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24.11.2016, 06:50 - dpa

„FAZ“: Überschuss der Krankenkassen bei 1,5 Milliarden Euro

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich im Sommer nochmals verbessert. Ende September wiesen die 117 gesetzlichen Kassen einen Überschuss von knapp 1,5 Milliarden Euro aus, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag) unter Berufung auf Daten der Krankenkassen berichtet.

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23.11.2016, 15:40 - dpa

Was macht die Europäer krank - und was hilft dagegen?

Die Europäer werden im Durchschnitt immer älter und können nun fast überall in der EU darauf hoffen, zumindest noch ihren 80. Geburtstag zu feiern. Allein seit 1990 ist die Lebenserwartung um gut sechs Jahre gestiegen. So steht es in der Studie "Health at a Glance: Europe 2016", die die EU-Kommission und die OECD am Mittwoch vorlegten. Aber das bedeutet nicht, dass alle gesund alt werden, im Gegenteil. Rund 50 Millionen Menschen sind chronisch krank - rund jeder zehnte in der EU.

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22.11.2016, 06:30 - dpa

Studie: Ärzte röntgen bei Rückenbeschwerden vorschnell und zu oft

Rückenschmerz ist weit verbreitet. Oft schicken Ärzte Patienten damit zum Röntgen - einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge generell öfter als nötig. Trotz regionaler Unterschiede halten die Experten viele Bildaufnahmen für überflüssig und vermeidbar. Sie fordern, durch eine bessere Vergütung des Arzt-Patienten-Gesprächs Fehlanreizen zum vorschnellen Röntgen entgegenzuwirken.

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21.11.2016, 13:15 - dpa

UN sieht beim Anti-Aids-Kampf Erfolge und neue Herausforderungen

Im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids melden die Vereinten Nationen erhebliche Fortschritte. Und verweisen gleichzeitig auf neue Herausforderungen. Inzwischen hätten 18,2 Millionen Menschen mit HIV Zugang zu antiretroviralen Therapien, die den Erreger eindämmen, wie das Anti-Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) mitteilte.

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21.11.2016, 12:45 - dpa

Masern in Deutschland noch lange nicht ausgerottet

Deutschland kommt beim Kampf gegen Masern nach einem Expertenbericht nicht voran. Das Land sei im vergangenen Jahr so weit von der Ausrottung der Krankheit entfernt gewesen wie lange nicht, schreibt die Nationale Verifizierungskommission Masern/Röteln am Robert Koch-Institut (RKI) in dem am Montag veröffentlichten Report. Dieser ist an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gerichtet. 2015 war demnach von großen Masernausbrüchen geprägt, den größten gab es in Berlin. Gemeldet wurden insgesamt 2464 Masern-Fälle, im Jahr zuvor waren es 442.

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18.11.2016, 13:24 - dpa

Resistente Keime: Tausenden Patienten hilft kein Medikament

Immer häufiger gibt es gegen resistente Bakterien kein einziges wirksames Medikament mehr. Der Anteil von Patienten mit dem Atemwegs-Keim Klebsiella pneumoniae, denen auch Reserve-Antibiotika wie die Carbapeneme nicht halfen, sei in Europa binnen vier Jahren von 6,2 auf 8,1 Prozent gewachsen, berichtete das Europäische Präventionszentrum ECDC am Freitag.

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18.11.2016, 13:03 - dpa

Kieler Landtag will wieder Parität in der Krankenversicherung

Die Arbeitgeber sollen nach dem Willen des Kieler Landtags wieder einen ebenso hohen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten wie die Arbeitnehmer. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, SSW und Piraten forderte das Parlament am Freitag, wieder vollständige Parität herzustellen. Die Landesregierung soll darauf auf Bundesebene hinwirken.

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17.11.2016, 17:33 - dpa

Studie: Neues Konzept hilft Demenz-Kranken zu Hause

Ein neues häusliches Versorgungskonzept kann einer Studie zufolge das Leben für Demenz-Kranke und ihre Angehörigen erleichtern. Kern des Konzeptes seien speziell geschulte Pflegekräfte, die Betroffene und Angehörige zu Hause besuchen und beraten, berichtete das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Greifswald. Sie erstellen zudem zusammen mit dem Hausarzt einen Behandlungsplan.

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17.11.2016, 09:53 - dpa

Studie: Bürgerversicherung würde Zehntausende Arbeitsplätze kosten

Die Einführung einer gesetzlichen Bürgerversicherung könnte zu einem massiven Jobverlust bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte neue Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Eine solche von SPD, Grünen und Linken favorisierte gesetzliche Krankenversicherung für alle würde je nach Ausstiegsszenario dazu führen, dass in der PKV zwischen 22 700 und 51 000 Stellen abgebaut werden müssten.

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16.11.2016, 14:09 - dpa

Bundesregierung will Ärzte-Funktionäre strenger kontrollieren

Nach etlichen Skandalen bei Funktionären der Kassenärzte nimmt die Bundesregierung die gesamte Selbstverwaltung im Gesundheitswesen an die Kandare. Das Kabinett beschloss am Mittwoch den Entwurf eines Selbstverwaltungs-Stärkungsgesetzes von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), mit dem dieser vor allem auf Unregelmäßigkeiten bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) reagiert.

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16.11.2016, 12:59 - dpa

Staatsanwaltschaft verlangt weitere Unterlagen zu Transplantationen

Nach Unregelmäßigkeiten in den Behandlungsunterlagen von Transplantationspatienten hat die Hamburger Staatsanwaltschaft weitere Papiere bei der Bundesärztekammer angefordert. "Wir konnten den Sachverhalt noch nicht umfassend prüfen, da noch Unterlagen fehlen", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. "Diese Unterlagen haben wir nun angefordert."

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15.11.2016, 16:39 - dpa

Transplantationen: UKE im Fokus von Staatsanwaltschaft und Behörden

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), weil Unterlagen zu Lungentransplantationen teilweise verschwunden sein sollen. Bei den Ermittlungen gehe es darum, ob strafrechtlich gegen involvierte Klinik-Mitarbeiter vorgegangen werden müsse, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Wegen möglicher Unterdrückung von Urkunden oder technischen Aufzeichnungen habe die Behörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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14.11.2016, 10:55 - dpa

Robert Koch-Institut: Weiter kein Rückgang bei HIV-Neuinfektionen

Etwa 3200 Menschen haben sich nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr neu mit HIV angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zu den Vorjahren konstant, wie das RKI am Montag in Berlin mitteilte.

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11.11.2016, 12:49 - dpa

Bundestag verabschiedet umstrittene Neuregelung zur Demenzforschung

Forschung an Demenzkranken wird künftig unter bestimmten Voraussetzungen erleichtert. Der Bundestag verabschiedete am Freitag eine Neuregelung des Arzneimittelrechts, die auch umstrittene Medikamententests an Demenzkranken enthält.

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10.11.2016, 15:01 - dpa

Niedersachsen: Betrugsprozess - Pflegekassen um über 800 000 Euro betrogen

Im Prozess um tausendfachen Abrechnungsbetrug von Pflegeleistungen hat die angeklagte Chefin mehrerer Pflegediensteinrichtungen die Vorwürfe eingeräumt. „Es werden mir in drei Anklagen über 1000 Fälle vorgeworfen, das trifft überwiegend zu“, sagte die frühere Geschäftsführerin von Bremerhavener und Cuxhavener Pflegediensteinrichtungen am Donnerstag vor dem Bremer Landgericht. Verschiedenen Krankenkassen wie der AOK Bremen/Bremerhaven und Niedersachsen, Pflegekassen und Sozialhilfeträgern soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft in 1146 Fällen ein Gesamtschaden von mehr als 800 000 Euro entstanden sein.

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09.11.2016, 12:08 - dpa

Experten warnen vor hoher Gefahr von Internetabhängigkeit

Von Smartphones, Tablets oder Computern geht nach Sicht von Experten eine hohe Suchtgefahr aus. „Den digitalen Reizen zu widerstehen, fällt vielen Menschen in unserem Land, ja weltweit, schwer“, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU) bei einer Konferenz zu Internet- und Computerspielabhängigkeit in Berlin. Auf der Tagung bringen sich Wissenschaftler und Vertretern von Beratungsangeboten am Mittwoch auf den neuesten Stand zu Suchtgefahren im Netz.

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08.11.2016, 12:34 - dpa

Bundestag soll über Neuregelung für Demenzforschung entscheiden

Der Bundestag soll nach langen Diskussionen über eine umstrittene Neuregelung für die Demenzforschung entscheiden. Bei der zweiten und dritten Lesung an diesem Mittwoch und Freitag soll für die Abgeordneten in der ethisch schwierigen Frage keine Fraktionsdisziplin gelten, wie der Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Michael Grosse-Brömer (CDU), am Dienstag in Berlin sagte. Zur Abstimmung stehen sollen drei fraktionsübergreifende Änderungsanträge zu einem Entwurf der Bundesregierung.

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07.11.2016, 10:41 - dpa

Bundesagentur setzt wieder stärker auf Pfleger von den Philippinen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt angesichts des wachsenden Personalbedarfs in Kliniken und Pflegeheimen wieder stärker auf Pflegekräfte von den Philippinen. Die Nürnberger Bundesbehörde habe gute Erfahrungen mit den Kräften aus der Region gemacht und wolle daher die Zusammenarbeit weiter ausbauen, kündigte Bundesagentur-Vorstandsmitglied Raimund Becker in einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur an.

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04.11.2016, 15:17 - dpa

Verbot des Arznei-Versandhandels am Mittwoch im Bundesrat

Bayern hat seine Initiative zum Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneien dem Bundesrat zugeleitet. Der Antrag werde am Mittwoch im Gesundheitsausschuss der Länderkammer behandelt, teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München mit. „Mein Ziel ist der Erhalt der flächendeckenden Arzneimittelversorgung in Bayern“, sagte Huml. Deshalb sei ein Verbot des Versandhandels unumgänglich.

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04.11.2016, 13:53 - dpa

Ärztekammer fordert sogenannte Portalpraxen in Notaufnahmen

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat eine engere Zusammenarbeit zwischen Kassen- und Klinikärzten gefordert, um Übergriffe in überlasteten Notaufnahmen einzudämmen. BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur, um Notfallambulanzen zu entlasten, sollten an den Krankenhäusern sogenannte Portalpraxen als erste Anlaufstelle eingerichtet werden. Dort könne schnell entschieden werden, ob der Patient ambulant von einem niedergelassenen Arzt behandelt werden könne oder wegen einer schwierigeren Diagnose und Therapie stationär aufgenommen werde.

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03.11.2016, 14:12 - dpa

Krankenkassen: Transplantationsmedizin hat keine Finanzierungskrise

Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben Vorhaltungen der Bundesärztekammer (BÄK) zurückgewiesen, zu wenig Geld für die Transplantationsmedizin zur Verfügung zu stellen. „Die Transplantationsmedizin befindet sich in einer Vertrauens-, und nicht etwa in einer Finanzierungskrise“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Johann-Magnus von Stackelberg der Deutschen Presse-Agentur. „Die Krankenkassen geben allein für die Transplantationsbeauftragten in den Kliniken pro Jahr 18 Millionen Euro aus. Für eine Herztransplantation mit der anschließenden Beatmung erhält eine Klinik über 130 000 Euro.“

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03.11.2016, 05:30 - dpa

Gröhe und Montgomery: Besser über Organspenden aufklären

10 000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. Aber im vergangenen Jahr wurden gerade mal 877 Organe gespendet. Grund genug für Ärzte und Politiker, sich um mehr Spender zu bemühen.

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02.11.2016, 16:14 - dpa

Krankenhausgesellschaft: Planung muss Ländersache bleiben

Die Krankenhäuser in MV befürchten zu viel Einfluss des Bundes auf ihre Planung. Dies müsse Ländersache bleiben. So lehnen sie es ab, dass eine Mindestzahl an Operationen als Kriterium für die Qualität gilt.

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02.11.2016, 13:30 - dpa

Gröhe: Deutschland hat eine niedrige HIV-Neuinfektionsrate

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat davor gewarnt, im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids nachzulassen. Das gelte auch angesichts der Erfolge bei Prävention und Behandlung, durch die Deutschland heute „zu den Ländern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten in Europa gehört“, erklärte Gröhe am Mittwoch in Berlin zum Auftakt der diesjährigen Welt-Aids-Tag-Kampagne.

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31.10.2016, 15:14 - dpa

1. November: Transplantationsregister wird aufgebaut

Organspenden sollen transparenter werden. Dazu soll erstmals ein zentrales Transplantationsregister eingerichtet werden, das alle Daten zur Organspende bündelt und miteinander verknüpft. Das entsprechende Gesetz tritt an diesem Dienstag (1. November) in Kraft. Bundesärztekammer, GKV-Spitzenverband und Deutsche Krankenhausgesellschaft werden beauftragt, das Register aufzubauen. Derzeit werden die Daten noch dezentral erhoben.

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31.10.2016, 12:35 - dpa

Versorgung über feste Hausärzte soll weiter ausgebaut werden

Das Programm zur Bindung von Patienten an einen festen Hausarzt soll in Rheinland-Pfalz weiter ausgebaut werden. Solche Verträge für eine hausarztzentrierte Versorgung seien ein gutes Instrument, um die medizinische Versorgung besonders auf dem Land zu sichern, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Montag bei einem Besuch in der Praxis eines Hausarztes in Koblenz, der als 1000. an dem 2015 gestarteten Programm teilnimmt.

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28.10.2016, 14:24 - dpa

SPD will Versandhandel mit Arzneimitteln nicht verbieten

Die Pläne von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu verbieten, stoßen beim Koalitionspartner SPD auf Ablehnung. "Gerade für chronisch kranke Menschen in strukturschwachen Gebieten mit wenigen Apotheken wäre es unzumutbar, ihnen diesen einfachen Weg der Arzneimittelversorgung abzuschneiden", erklärte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach am Freitag in Berlin.

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28.10.2016, 09:37 - dpa

38 Prozent aller Krankenhauspatienten kamen unters Messer

38 Prozent aller Patienten, die im vergangenen Jahr stationär in einem Krankenhaus behandelt wurden, sind dort auch operiert worden. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, handelte es sich dabei um sieben Millionen Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Anteil nicht geändert.

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28.10.2016, 06:00 - dpa

Pflegebedürftige kommen 2017 automatisch in neues Bewertungssystem

Pflegebedürftige werden zum 1. Januar automatisch in das neue Bewertungssystem nach Pflegegraden übernommen. Man müsse nicht selbst aktiv werden und etwa einen Neuantrag stellen, erläuterte der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), Peter Pick, der Deutschen Presse-Agentur.

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27.10.2016, 15:45 - dpa

Private Krankenkassen wegen Niedrigzinsen unter Druck

Die niedrigen Zinsen setzen die privaten Krankenversicherung (PKV) stärker unter Druck als bisher bekannt. Erstmals kann keiner der 37 Krankenversicherer mehr die einst gemachten Zusagen für die Verzinsung der Altersreserven am Kapitalmarkt erwirtschaften, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Berlin vorlag.

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27.10.2016, 14:09 - dpa

Statistiker: Deutsche werden gesundheitsbewusster

Die Deutschen leben gesundheitsbewusster als häufig angenommen. Entsprechend fühlen sich fast zwei Drittel (65 Prozent) gesundheitlich fit. Rund 8 Prozent geht es nach eigenen Angaben schlecht oder sehr schlecht. Bei beiden Gruppen ist eine Verbesserung feststellbar, wie aus dem diesjährigen Statistischen Jahrbuch hervorgeht, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

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- dpa

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