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AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft"

"Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ist das AOK-Forum für Politik, Praxis und Wissenschaft. G+G erscheint seit Juli 1998 mit Reportagen, Kommentaren, Nachrichten, Fachbeiträgen, Terminen und Interviews - immer aktuell, informativ und engagiert. Elf Mal im Jahr.

Zusätzlich zur Printausgabe gibt es G+G seit Juni 2018 auch als nun auch als digitales Magazin - kostenfrei und mit zusätzlichen Inhalten.

 

G+G 11/18 Was steckt in den Reformen?

Die schwarz-roten Gesundheitsgesetze im Check

Titel: G+G 11/18

(27.11.18) Rückblicke genauso wie Ausblicke prägen die Novemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Passend zum Wirbel um Jens Spahns Kandidatur für den CDU-Parteivorsitz ziehen Kai Senf und Michael Neumann eine Zwischenbilanz der bisherigen Arbeit des Bundesgesundheitsministers. Ob Beitragssätze, Pflege oder Arzttermine: Das Gesundheitsressort lässt nichts anbrennen.

Der US-Wissenschaftler Robert Lustig und der Präventionsexperte Kai Kolpatzik schauen nach vorn und gehen der Frage nach, wie sich der Zuckerkonsum von Jung und Alt verringern lässt. Zucker im Übermaß mache nicht nur krank, sondern auch unglücklich, sagt Lustig. Der Bestsellerautor beobachtet mit Sorge die dramatische Zunahme von Fettleibigkeit und Diabetes, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen.

Bundesjustizministerin Katharina Barley plädiert im G+G-Einwurf für faire Pflegeverträge. Viele Verträge benachteiligten Pflegebedürftige unangemessen. Barley will für mehr Transparenz und Verständlichkeit sorgen. Außerdem: Ein Reizwort geht im Gesundheitswesen um - die Ökonomisierung. Warum auch im Medizinbetrieb wirtschaftliches Denken und Handeln gefragt ist, erklärt der Gesundheitsökonom und Publizist Hartmut Reiners.

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G+G 10/18: Kurs halten beim Kassenausgleich

Morbi-RSA

(31.10.18) Kaum ein gesundheitspolitisches Thema wird derzeit so kontrovers diskutiert wie die Zukunft des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA). Rund 230 Milliarden Euro jährlich erhalten die Krankenkassen aktuell  aus dem Gesundheitsfonds. Autoren aus Politik, Wissenschaft und Krankenkassen beziehen in der Oktoberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) Stellung und  ordnen die Ergebnisse der beiden Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesversicherungsamt ein.  

Feste Ansprechpartnerin und Lotsin durch den Medizinbetrieb: Tag für Tag koordiniert die Hausärztin Susanne Bublitz die Behandlung ihrer Patienten. Seit inzwischen einem Jahrzehnt spielt die Hausarztzentrierte Versorgung spielt im Südwesten eine zentrale Rolle bei der Betreuung von Patienten. Die AOK-Baden-Württemberg hat wertvolle Pionierarbeit geleistet. G+G-Chefreporter Thomas Hommel hat vor Ort hinter die Kulissen geschaut und zieht Bilanz.

Und schließlich: Sportliche Menschen haben ein deutlich niedrigeres Risiko, an Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes zu erkranken - eigentlich eine Binsenweise.  Das gesundheitliche Fundament wird dabei schon früh gelegt. "Die Wahrscheinlichkeit, dass aus einem übergewichtigen Kind ein übergewichtiger Erwachsener wird, liegt bei 70 bis 80 Prozent", sagt der Sportwissenschaftler Alexander Woll im G+G-Interview und erklärt, wie er für mehr Bewegung sorgen will.

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G+G 09/18: Schubkraft für die Pflege

G+G-Studienreise: Was Deutschland von Skandinavien lernen kann

(25.09.18) Dem Pflegeberuf fehlt es in Deutschland an gesellschaftlicher Anerkennung und politischem Einfluss, meint Professor Andreas Büscher. Der Pflegewissenschaftler zog daraus seine eigenen Konsequenzen. Er ging nach Finnland, promovierte dort und macht sich in einem Essay Gedanken darüber, wie die Pflege hierzulande künftig mehr Einfluss und Ansehen gewinnen kann.

Apropos Skandinavien: Eigenständig, selbstbewusst und verdammt gut organisiert - Pflegeprofis in Dänemark, Schweden und Norwegen haben ihren Kollegen in Deutschland einiges voraus. Doch Nachwuchssorgen und der Ruf nach schneller und billiger Pflege machen den Berufsfunktionären im Norden Europas zunehmend zu schaffen. Mit welchen Erkenntnissen die Teilnehmer der G+G-Studienreise aus Skandinavien zurückgekommen sind, weiß Chefreporter Thomas Hommel.

Der Verlust eines Auges ist für Betroffene ein schwerer Schlag. Ruth Müller-Welt ist in der Lage, das Schicksal dieser Menschen ein wenig zu mildern. Als Ocularistin fertigt sie kleine Meisterstücke, die nicht nur kosmetisch helfen. Die G+G-Reporter Oliver Häußler und Christoph Jäckle haben Ruth Müller-Welt dabei über die Schulter geschaut.

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G+G 07-08/18: Wie geht’s der Familie?

Studie: So steht es um die Gesundheit von Eltern und Kindern

(25.07.18) Rausgehen, rennen und klettern – das kommt bei einem Großteil der Mädchen und Jungen zu kurz. Neun von zehn Kindern in Deutschland erreichen laut AOK-Familienstudie 2018 das Bewegungsziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht. Eine Stunde pro Tag sollte lautet die Empfehlung WHO. Die Studie widmet sich insbesondere dem Thema "Bewegung in der Familie". Die AOK-Präventionsexperten Anke Tempelmann und Kai Kolpatzik fassen die Ergebnisse für AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) zusammen.

Als zwölffache Paralympicssiegerin im Biathlon und Skilanglauf machte Verena Bentele den Behindertensport in Deutschland populär. Seit Mai 2018 leitet sie als neue Präsidentin den Sozialverband VdK Deutschland. "Wir sind Kämpfer und Kümmerer", sagt die 36-Jährige im G+G-Interview und erklärt, warum eine Bürgerversicherung für sie alles andere als ein alter Hut ist.

Zu langsam und zu wenig – wenn es um Konsequenzen aus der Qualitätsmessung in der stationären Versorgung geht, hinkt Deutschland der Entwicklung in den USA hinterher, sagt Thomas Mansky, Leiter des Fachgebiets Strukturentwicklung und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen an der TU Berlin. Was die Amerikaner anders und besser machen beschreibt Prof. Dr. Nikolas Matthes, Assistant Professor an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Baltimore.

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G+G 06/18: Klüger arbeiten

Wie Gesundheit in der digitalen Gesellschaft gelingt

(29.06.18) Zum 20. Geburtstag feiert G+G den Start seiner digitalen Ausgabe: Aber natürlich bleibt sich das Magazin im Wandel treu. Vor 20 Jahren markierte der Start von G+G ein neues Kapitel in der Informationspolitik der AOK. Damals löste G+G die altehrwürdige „DOK“ ab, das 1914 gegründete Organ der Ortskrankenkassen. Jetzt ist der Wandel. Ab sofort gibt es G+G auch für Smartphone, Tablet oder PC Kostenfrei, ganz ohne Zugangsschranke. G+G ist aber auch weiter im Print-Abo erhältlich.

Passend zum eigenen digitalen Wandel stellt die erste „neue“ G+G die Digitalisierung im Gesundheitswesen und der Arbeitswelt in den thematischen Mittelpunkt. Im G+G-Gespräch treffen eine Agenturchefin, ein Krankenkassenvorstand, ein Sozialwissenschaftler und ein Personalleiter aufeinander und diskutieren über neue Arbeitswelten und -kulturen.

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G+G 05/18: Mehr gesunde Jahre

Studie: Die Krankheitslast im Alter sinkt - aber nicht bei allen

(22.05.18) Auch wenn Faktoren wie Einkommen und Bildung eine wichtige Rolle spielen, legen die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der Medizinischen Hochschule Hannover und der AOK Niedersachsen einmal mehr nahe, dass die Medizin nur zum Teil für unser Wohlbefinden verantwortlich ist. Lebensstil und Lebensumstände haben ebenfalls einen großen Einfluss darauf, wie viele gesunde Jahre vor uns liegen.

Raus aus dem Schatten und hinein ins Licht - Ralf Suhr vom Zentrum für Qualität in der Pflege plädiert im G+G-Interview dafür, Gewalt in der Pflege nicht auszuklammern und mehr in Prävention und Fehlerkultur zu investieren.

Die G+G-Reporter Martina Merten und Benjamin Füglister haben für die Maiausgabe "Indiens vergessene Alte" besucht. Sie kauern an dunklen Straßenecken, liegen auf Bordsteinen, warten auf Bahnhöfen. Wer weder einen der raren Plätze in einem Altersheim erhält noch irgendeine familiäre Unterstützung im Alltag hat, zählt auf dem Subkontinent schnell zu den Vergessenen.

In Deutschland hat die Robert Bosch-Stiftung Leitbilder für den Pflegeberuf vorgelegt. "Kluge Köpfe für Spitzenpflege" heißt das Motto, und der Weg dorthin führt über die Akademisierung der Ausbildung.

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G+G 04/18: Die Vermessung der Nacht

Wie Schlaflabore Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern

(12.04.18) Millionen Menschen wissen oft gar nicht, was erholsamer Schlaf tatsächlich bedeutet.  Im Schlaflabor der Uni Marburg analysieren Ärzte, wie ein ein Mensch schläft und was seine Nachtruhe beeinträchtigt. Die Reporter Christoph Fuhr und Rolf K. Wegst sind den Dingen auf den Grund gegangen und haben für die Aprilausgabe des AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) den Selbstversuch im Schlaflabor gewagt.

Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. Was Goethe in seinem Osterspaziergang auf den Punkt bringt, belegen wissenschaftliche Studien: Der Aufenthalt in der Natur baut Stress ab, wirkt heilsam und beugt Krankheiten vor. Präventionsexperte Wolfgang Schlicht erklärt, warum eine grüne Umgebung gut für die Gesundheit ist.

Hamburg will Beamten die Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung erleichtern. Mit dem Grundgesetz ist das vereinbar, bestätigten Juristen auf einer Tagung.

Außerdem: Wie sich die psychosoziale Gesundheit von Heimbewohnern verbessern lässt.

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G+G 03/18: Wie Schwarz-Rot punkten will

Gesundheit und Pflege im Koalitionsvertrag – eine kritische Analyse

(28.03.18) E-Health, Notfallversorgung, Pflegestellen - der schwarz-rote Koalitionsvertrag enthält manch gute Reformansätze - nicht aber beim Wettbewerb und dem Thema "Bessere Klinikstrukturen". Die Märzausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) beinhaltet einen kritischen Blick von Kai Senf, Politikchef des AOK-Bundesverbandes, ins achtseitige Gesundheitskapitel und eine Leserumfrage zum Koalitionsvertrag.

Apropos Klinikstrukturen: Manches Krankenhaus überlebt nur, weil die Bürgerinnen und Bürger in der Region für den Fortbestand stimmen. Nicht immer ist das versorgungspolitisch und betriebswirtschaftlich sinnvoll. Müssten sie für den Erhalt zahlen, könnte ihr Votum anders ausfallen, schreiben der Volkswirt Prof. Dr. Andreas Beivers und die Betriebswirtin Prof. Dr. Lilia Waehlert. Beide sind Studiendekane der Hochschule Fresenius.

Und: In einer Kieler Demenz-WG sorgt Roboter Emma für Schwung. Mit ihren Kulleraugen wirkt sie sympathisch, aber sie braucht etwas zum Anziehen, finden die Bewohner. Der Hightech-Helfer unterstützt die Betreuer, ist aber kein Ersatz für menschliche Zuwendung.

Zur G+G 03/18


G+G 02/18: Kompetenz für den Körper

Nationaler Aktionsplan: Wie Menschen Wissen über Gesundheit gewinnen

(27.02.18) Informationen zu Gesundheit und Krankheit finden, verstehen und anwenden- jeder zweite in Deutschland hat damit Probleme. Der Nationale Aktionsplan Gesundheitskompetenz, den der scheidende Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe jüngst entgegen genommen hat, will Wissenslücken schließen.

Der neue Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, bricht im Interview mit dem AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) eine Lanze für die unternehmerische Freiheit der Krankenhäuser. "Wir reden die Kliniken oft zu schlecht," kritisiert Gaß und fordert weniger Vorgaben und mehr Spielraum.

Kai Senf gibt eine Einschätzung zum schwarz-roten Koalitionsvertrag aus Sicht des AOK-Bundesverbandes. "Die Agenda stimmt in weiten Teilen", lautet die erste Analyse des Politikchefs.

Außerdem: Auch 2018 geht G+G mit seinen Lesern wieder auf Studienreise - zunächst nach Schweden und Dänemark, dann nach Estland.

Zur G+G 02/18


G+G 01/18: Ein Auge auf die Schwachen

Wie eine Kultur des Hinschauens Pflegebedürftige vor Gewalt schützt

(24.01.18) Zynismus, Vernachlässigung oder gar körperliche Gewalt gegenüber hilflosen, pflegebedürftigen Menschen ist keine Seltenheit, wie eine aktuelle Umfrage unter Pflegekräften zeigt. Das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) hat für die Januarausgabe Beispiele gesammelt, geht den Ursachen nach und plädiert für eine neue Kultur des Hinschauens.

Mehr Markt, mehr Staat, mehr Selbstverwaltung? Ein Vierteljahrhundert nach dem Gesundheitsstrukturgesetz hat sich das Zusammenspiel von Politik, Kassen und Leistungserbringern erheblich verändert. Die Rollenverteilung scheint unklar. Höchste Zeit also, das Drehbuch mithilfe kluger Köpfe neu zu schreiben.

Außerdem sprechen die beiden Aufsichtsratsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Dr. Volker Hansen und Knut Lambertin über die Vorreiterrolle der AOK, gute Versorgungsverträge und schleppende Digitalisierungsprozesse in der gesetzlichen Krankenversicherung.

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Jahrgang 2017

G+G 12/17: Hilft Hanf heilen

Cannabis: Warum sein Einsatz in der Medizin gut durchdacht sein sollte

(19.12.17) Seit März 2017 Ärzte können Schmerzpatienten Cannabis als Medizin verordnen. Doch es gibt keine Nachweise für die Wirksamkeit und Sicherheit des Hanfprodukts. Die Pharmazeutin Bettina Dubbick, Arzneimittelreferentin im AOK-Bundesverbandes, zieht in der Dezemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) eine erste, durchaus kritische Bilanz.

Immer mehr Menschen haben starkes Übergewicht. Einige von ihnen hoffen auf Hilfe durch die Adipositas-Chirurgie. Eva aus Hannover hat Teile ihres Magens und Dünndarms ausschalten lassen, um abzunehmen. Was das bedeutet, hat sie G+G-Redakteurin Änne Töpfer erzählt.

In der G+G_Reportage geht’s um das schwierige Thema "Sterbebegleitung". Die meisten Menschen wollen am liebsten zu Hause sterben. Doch viele Angehörige trauen sich nicht zu, ihre Lieben bis zum Lebensende zu begleiten. In "Letzte-Hilfe-Kursen" können Laien jetzt lernen, wie sie sterbende Menschen gut umsorgen. Silke Heller-Jung  und der Olaf Hermann haben eine Schulung für angehende Kursleiter besucht.

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G+G 11/17: Im Namen des Patienten

Warum der Gesetzgeber für mehr Fairness in medizinischen Streitfällen sorgen muss

(24.11.17) Seit fünf Jahren ist das Patientenrechtegesetz in Kraft. Es soll Patienten schützen und ihnen gegenüber Behandlern rechtlich den Rücken stärken. Doch es weist einige Lücken auf. Um die Position der Patienten zu verbessern, müsse die Politik nachlegen, fordert Nora Junghans in der Novemberausgabe des AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Sie ist Rechtsanwältin und Referentin für Behandlungsfehlermanagement beim AOK-Bundesverband. So habe es der Gesetzgeber versäumt, rechtliche Konsequenzen für die Behandler in das Gesetz aufzunehmen, falls sie den Patienten selbst auf Nachfrage nicht über einen Behandlungsfehler informieren.

Die G+G-Reportage blickt auf den hierzulande noch kaum bekannten Beruf des Physician Assistants, was so viel wie Arzt-Assistent heißt. Sie unterstützen Chirurgen im Operationssaal. Grundlage ist ein Studium für Menschen mit medizinischer Vorbildung und Berufserfahrung.

Außerdem erinnert sich Hausärztin Gabriele Müller de Cornejo an den Start der Chroniker-Programme vor 15 Jahren. Ein Schock sei das für Teile der Ärzteschaft gewesen. Müller de Cornejo hat die Programme seinerzeit mit entwickelt.

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G+G 10/17: Erste Hilfe für den Notdienst

Welche Reform die Versorgung im medizinischen Ernstfall verbessert

(24.10.17) Wer krank wird, wenn der Arzt keine Sprechstunde hat, ruft den ärztlichen Notdienst. Eigentlich! Oft aber gehen viele Patienten – auch mit Bagatellerkrankungen – direkt ins Krankenhaus. Die Folge: Überfüllte Notaufnahmen stoßen mittlerweile an ihre Grenzen. Wo die Gründe liegen und was anders werden muss, darüber diskutieren im G+G-Gespräch der Gesundheitsweise Professor Ferdinand Gerlach, der Patientenvertreter Wolf-Dietrich Trenner, der Ärztliche Leiter des Berliner Rettungsdienstes, Dr. Stefan Poloczek, und Martin Litsch, der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes.

Die Krankenhausplanung an der Qualität ausrichten, Praxen und Kliniken stärker verzahnen – das hat sich Heiner Garg vorgenommen. Seine Pläne für eine bessere Versorgung erläutert Schleswig-Holsteins neuer Gesundheitsminister im G+G-Interview.

Außerdem geht es in der Oktoberausgabe um Onlinetraining bei Elternstress und die Patientenakte im doppelten Pilotbetrieb.

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G+G 09/17: Mythos Lahnstein

Kassen-Wettbewerb: Wie ein politischer Kompromiss seit 25 Jahren Kreise zieht

(21.09.17) Ein historischer Meilenstein, um den sich Legenden ranken: Vor 25 Jahren einigten sich Union und SPD in dem kleinen pfälzischen Ort Lahnstein, die freie Kassenwahl einzuführen. Bis zur endgültigen Umsetzung hat es noch ein wenig gedauert. Aber seit 1996 dürfen gesetzlich Versicherte selbst entscheiden, in welche Krankenkasse sie gehen. Eine historische Tat, so etwas wie die Mutter aller Gesundheitsreformen. Die Septemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) schaut zurück und auch ein Stück voraus.

Die G+G-Reportage blickt hinter die Kulissen eines Medizinischen Zentrums speziell für erwachsene Menschen mit Behinderung. Zum Ultraschall in Zimmer 1, zur Blutentnahme ins Labor und zur Beratung ins Sprechzimmer – ein solches Hin und Her würde Patienten wie Karl-Christopher Regensburger verunsichern. In Hamburg-Alsterdorf kümmert sich ein ganzes Team um Menschen Karl Christopher.

Weitere Themen: Wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert. Ein Projekt in Niedersachsen unterstützt Beschäftigte und ihre Unternehmen, den gesund

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G+G 07-08/17: Das volle Programm

Parteien, Positionen, Perspektiven: Das G+G-Paket zur Bundestagswahl

(31.07.17) Trotz aktueller Überschüsse ist die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung auf Dauer nicht so rosig, wie sie derzeit scheint. Während in den vergangenen 20 Jahren die Ausgaben um etwa 65 Prozent gestiegen sind, hinkt die Beitragsentwicklung mit nur 35 Prozent hinterher. Was die Parteien gegen die sich abzeichnende Finanzierungslücke tun wollen, steht nicht immer in ihren Wahlprogrammen. Professor Klaus Jacobs und Dieter Haun vom Wissenschaftlichen Institut der AOK) WidO haben die Programme für das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) analysiert.

Wie die G+G-Leser die gesundheitspolitischen Akteure der vergangenen vier Jahre bewerten, und was sie für die nächste Wahlperiode erwarten, hat die G+G-Umfrage zur Bundestagswahl zu Tage gefördert.

Die G+G-Reportage beschreibt wie die Berliner Beratungsstelle "Lost in Space" Jugendlichen beim Ausstieg aus der Internetsucht hilft. "Echtes Leben ist toller als jedes Spiel", sagt einer der Betroffenen heute - nach dem "Entzug".

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G+G 06/17: Frischer Wind fürs Stadtquartier

Prävention: Wie urbanes Leben gesünder wird

(27.06.17) Mehr Raum für Großstadtpflanzen fordert Prof. Dr. Wolfgang Schlicht. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Stuttgart. In der Juniausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) erklärt der studierte Psychologe sowie Politik- und Sportwissenschaftler, wie krank das Stadtleben machen kann und warum Gesundheitswissenschaftler stärker in Planungen eingebunden werden müssen, damit die Lebensqualität der Städter steigt.

Behäbig, intransparent, undemokratisch - Kritiker gehen mit dem Gemeinsamen Bundesausschuss nicht zimperlich um. Sein Unparteiischer Vorsitzender, Prof. Josef Hecken, gibt im G+G-Interview Kontra.

"Das Land muss die Planungshoheit behalten", mahnt die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Sie plädiert für eine einheitliche Pflegeausbildung, Tempo bei der Digitalisierung und föderales Selbstbewusstsein bei der Klinikplanung.

Und schließlich gibt Prof. Dr.  Nadine Pieck Einblicke in ihre Studien an der Hochschule Magdeburg-Stendal. "Betriebliche Gesundheitsmanagement ist mehr als Rückenschule oder Raucherentwöhnung", sagt die Stiftungsprofessorin und erläutert gleich, was alles dazu gehört.

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G+G 05/17: Mehr Routine, weniger Schnitzer

Warum Mindestmengen die Qualität von Operationen erhöhen

(30.05.17) Übung macht den Meister. Diese Binsenweisheit gilt auch für die Medizin. Doch noch immer tun sich Kliniken, Ärzte und Bundesländer schwer, Mindestmengen für bestimmte Operationen konsequent umzusetzen. In Europa sind andere hier längst weiter. AOK-Klinik-Experte Jürgen Malzahn erklärt in der Maiausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G), was Holländer und Portugiesen besser machen als die Deutschen und wo es bei uns schon ganz gut läuft.

Aus Sicht der Selbstverwaltung war die Amtszeit der Großen Koalition eher durchwachsen. Wenig erfreut zeigen sich die Aufsichtsratsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Dr. Volker Hansen und Fritz Schösser, im G+G-Interview über den Versuch des Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe, die Selbstverwaltung enger an die Kandare zu nehmen.

Außerdem geht’s um die Restrisiken der neuen EU-Verordnung für Medizinprodukt und um Thomas Schnalke. Der Arzt und Historiker hat die Macher der ARD-Fernseh-Serie "Charité" beim Dreh beraten und gewährt einen Blick hinter die Kulissen. "Das hatte was von einem Krimi", gesteht Schnalke.

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G+G 04/17: Datenschatz für die Tumortherapie

Klinische Krebsregister

(25.04.17) Klinische Krebsregister sind ein Herzstück im Kampf gegen bösartige Tumore und ein Instrument zur Qualitätssicherung in der Onkologie. Sie enthalten alle dokumentierten Daten eines Krebsfalls: von der Diagnose über die einzelnen Behandlungsschritte, die Nachsorge bis hin zu Rückfällen, Überleben und Tod. Ihr Aufbau kommt bundesweit voran. Aber mancherorts klemmt es noch. Wo und warum hat Eva Richter für die Aprilausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) recherchiert. Im G+G-Interview spricht Prof. Dr. Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), über die europäischen Pläne für eine zügigere Zulassung von Arzneimitteln und erklärt, warum er sich davon weniger verspricht als die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA).

Auch Bremens Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) hat sich den Fragen von G+G gestellt. Sie fordert ein besseres Entlassmanagement im Krankenhaus und plädiert für eine generalistische Pflegeausbildung.

G+G-Reporterin Silke Heller-Jung macht den Praxistest und berichtet zusammen mit dem Fotgrafen Jürgen Schulzki darüber, was die Umstellung auf den neuen Pflegebegriff für den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) bedeutet.

Außerdem in dieser Ausgabe: ein Zusatztermin für die G+G-Studienreise nach Dänemark und die die G+G-Leserumfrage zur Bundestagswahl 2017.

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G+G 03/17: Kurzer Draht zur Psychotherapie

Neue Richtlinie

(27.03.17) Am 1. April 2017 tritt die neue Psychotherapie-Richtlinie in Kraft. Lange Wartezeiten auf einen Termin beim Psychiater oder Psychotherapeuten sollen so künftig vermieden werden. Anlass genug für das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) in der Märzausgabe einen genaueren Blick zu werfen auf die Versorgung psychisch kranker Menschen in Deutschland.

Im G+G-Interview spricht Manfred Lütz über Rezepte für das Lebensglück und wird dabei wie gewohnt sehr deutlich. "Der Tod ist der Todfeind der Gesundheitsreligion", sagt Lütz. Der Psychiater hält nicht viel von – wie er es nennt – "therapeutischen Gurus und Gesundheit als Religionsersatz".

Außerdem geht’s um kommunikative Störungen im Sendebetrieb zwischen Arzt und Patient, einheitliche Regeln für Pflegebedürftige in Europa, ein Therapie-Projekt der Berliner Charité, das Kindesmissbrauch vorbeugen soll und wie die Finnen ohne viel Tamtam die Kliniklandschaft stutzen und die Akutversorgung zentralisieren.

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G+G 02/17: Womit punktet Schwarz-Rot

Reformbilanz: Soll und Haben in der Gesundheitspolitik

(21.02.17) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat das gesundheitspolitische Feld fleißig bestellt. An manchen Stellen ist die Saat aufgegangen, andere Bereiche liegen aber noch brach. Kai Senf, Politikchef des AOK-Bundesverbandes, zieht in der Februarausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) einen Strich unter die Reformpolitik der Großen Koalition, ein halbes Jahr vor Ende der 18. Legislaturperiode und gerade rechtzeitig zum Start der anstehende Wahlkämpfe in Bund und verschiedenen Ländern.

Florian Staeck wirft einen Blick auf den Masterplan zur Reform der Ärzteausbildung. Mehr Praxisnähe und mehr Allgemeinmedizin hat sich die Politik auf die Fahne geschrieben. Eine verbindliche Landarztquote soll es aber nicht geben.

Außerdem: Auch Pflegebedürftige sehnen sich nach Nähe und Zärtlichkeit. Wie Heime mit der Sexualität ihrer Bewohner umgehen, beschreibt Daniela Noack.

Und schließlich: G+G geht auf große Fahrt nach Dänemark. Es gehört zu den guten Traditionen von G+G, regelmäßig über gesundheitspolitische Entwicklungen in anderen Staaten zu berichten. Nun folgen den Worten Taten: Vom 12. bis 14. Juni 2017 organisiert G+G die erste Studienreise für seine Leser. Experten aus dem Gesundheitsministerium unseres Nachbarlandes stehen Ihnen dabei ebenso Rede und Antwort wie Krankenhausmanager, Mediziner und E-Health-Profis.

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G+G 01/17: Griechische Tragödie

Wie die Gesundheit der Hellenen unter der Wirtschaftskrise leidet

(12.01.17) Patienten, die ihre Krankenversicherung nicht mehr zahlen können; Kliniken, die Spenden brauchen - die Finanzkrise beutelt das griechische Gesundheitswesen. Die Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) widmet sich einem Aspekt der "Griechischen Tragödie" abseits von Rettungsprogrammen, Schuldenschnitten und Haushaltsdefiziten.

Außerdem geht es um die Pflegeausbildung. Deren Vereinheitlichung ist politisch weiter umstritten. Die Berliner Wannsee-Schule hingegen bildet schon seit Längerem generalistisch aus. Warum die Politik der Realität hinterher hinkt, erläutert Diplom-Pflegepädagogin Christine Vogler.

Die G+G-Reportage "Gemeinschaft im Vergessen" berichtet darüber, wie demenzkranke Menschen in einer Bremer Wohngemeinschaft den Alltag meistern. Und ein Blick nach Pakistan zeigt, wie ein neues Impfkonzept der Kinderlähmung dort ein Ende bereiten soll.

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Jahrgang 2016

G+G 12/16: Ab 40 geht's bergauf

Warum die zweite Lebenshälfte heute mehr Gesundheit bringt - aber nicht alle an diesem Trend teilhaben

(22.12.16) In den vergangenen 20 Jahren hat sich in der zweiten Lebenshälfte vieles zum Besseren entwickelt. Aber nicht alle Bevölkerungsgruppen haben teil am positiven Wandel der zweiten Lebenshälfte. Und die nachfolgenden Generationen bringen zwar neue Stärken mit, werden im Alter aber auch vor ganz neuen Herausforderungen stehen. Das sind drei Folgerungen aus dem Deutschen Alterssurveys (DEAS). Die Dezemberausgabe des AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) nimmt die Untersuchung genauer unter die Lupe.

Im G+G-Interview beantwortet die Altersforscherin Johanna Pohl, warum es Menschen mit Demenz hilft, Mütter zu beobachten, die sich um ihr Kind kümmern. Die Gerontologin nennt das "Babywatching".

Außerdem Talk und Torte: Zum 40. Geburtstag des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) gab sich die gesundheitspolitische Prominenz ein Stelldichein.

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G+G 11/16: Mehr Schutz für Solisten

Warum es bei der Krankenversicherung für kleine Selbstständige Reformbedarf gibt

(16.11.16) Wenn Fitnesstrainer, Kosmetikerinnen oder Sprachlehrer als Selbstständige arbeiten, gleicht das häufig einem finanziellen Drahtseilakt. Bei manchem Kleinunternehmer reicht das Einkommen kaum, um für den Krankheitsfall vorzusorgen. Dietmar Haun und Professor Klaus Jacobs vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) beleuchten in der Novemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ein wachsendes Problem. So schluckt die Krankenversicherung bei selbstständigen Geringverdienern nicht selten das halbe Einkommen.

Änne Töpfer und Werner Krüper werfen in ihrer Reportage einen Blick hinter die Kulissen der Hightech-Hausapotheke der Medizinischen Hochschule Hannover. Mit ihrer Arbeit und ihrem Wissen helfen die Pharmazeuten dort Krebspatienten mit individuellen Infusionen, verdünnen Herzmedikamente für Kinder und beraten ihre ärztlichen Kollegen in Arzneimittelfragen.

Und schließlich wagt G+G einen Blick voraus auf den Jahreskongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) mit über 500 Besuchern und internationalen Gästen aus Dänemark, der Schweiz und den USA. Und auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird dabei sein.

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G+G 10/16: Hand(y) aufs Herz - Was Apps den Patienten bringen?

Was Apps den Patienten bringen - und was nicht

(25.10.16) Ob Kommunikation mit Freunden, Fahrplanauskunft, Monsterjagd oder Blutdruckkontrolle - ein Leben ohne Smartphone scheint vielen Menschen heute undenkbar. Das haben auch die Anbieter von Gesundheits-Apps entdeckt. Die Zahl dieser Anwendungen steigt enorm. Dr. Kai Kolpatzik, Leiter der Abteilung Prävention im AOK-Bundesverband, gibt in der Oktoberausgabe der G+G einen Überblick, wie sich der Markt für Gesundheits-Apps entwickelt und was passieren muss, damit sie Verbrauchern Nutzen bringen. Und im G+G-Gespräch diskutieren der Staatssekretär im Bundesverbraucherministerium, Gerd Billen, die Schweizer Kommunikationswissenschaftlerin Prof. Dr. Andrea Belliger, der Medizin-Informatiker Dr. Urs-Vito Albrecht aus Hannover und der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, über Nutzen und Qualität mobiler Anwendungen im Gesundheitsbereich. Weitere Themen in der aktuellen G+G: Was internationale Experten zum Risikostrukturausgleich sagen und wie der Nationale Aktionsplatz Gesundheitskompetenz Gestalt annimmt.

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G+G 09/16: Etikettenschwindel

Warum die Arzneireform nicht hält, was sie verspricht

(26.09.16) Die Pharmaindustrie möchte ihre Preise für Arzneimittel am liebsten verschleiern. Damit stößt sie bei der Politik auf offene Ohren. Und das, obwohl geheime Preise dem Wettbewerb zwischen den Herstellern schaden und die Beitragszahler belasten. Angesichts dessen kommt der Titel des "Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung" (AM-VSG) doch sehr weichgespült daher. Die Septemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) analysiert eines der letzten großen Reformvorhaben der Großen Koalition.

Zu diesen Projekten zählt auch eine Reform der Hilfs- und Heilmittelversorgung, ebenfalls eins dieser "Stärkungsgesetze". Auch das ist Thema, genauso wie die Krankenhausstrukturreform, die zwar schon vor Jahresfrist beschlossen wurde, aber deren Umsetzung nicht so recht vorankommt.

Im Interview mit G+G erklärt Sigrid Müller-Zenner, wie sehr ein Krankenhausaufenthalt Menschen mit Demenz durcheinanderbringt und vor welchen Herausforderungen Kliniken stehen. Müller-Zenner ist Demenzbeauftragte am Vinzenzkrankenhaus in Hannover. Das Krankenhaus erhielt im Juni 2016 für sein Engagement einen Preis der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen.

Außerdem: Wie PAULI, das Reha-Konzept von AOK und Deutscher Rentenversicherung, psychisch belastete Arbeitnehmer frühzeitig auffängt.

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G+G 07-08/16: Fischen mit feinem Netz

Warum Krebs-Screenings zu Überdiagnostik führen können

(21.07.16) Lange Zeit galten Früherkennungsuntersuchungen als Königsweg im Kampf gegen bösartige Tumoren. Doch die begründeten Zweifel wachsen. Prof. Dr. Norbert Schmacke vom Institut für Public Health und Pflegeforschung der Universität Bremen zieht im AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) eine kritische Zwischenbilanz. "Screenings bringen nicht nur Segen. Unnötige Therapien sind die Kehrseite der Medaille", schreibt der Internist. Die Zahlen jedenfalls bestätigten nicht zwingend einen positiven Zusammenhang zwischen Screening und Sterberate. "So sinkt die Brustkrebssterblichkeit in allen Ländern mit guten Gesundheitssystemen unabhängig von der Existenz von Screening-Programmen", begründet Schmacke seine Zweifel.

Beim PSA-Test zur Früherkennung von Prostatakrebs bestehe eine ähnliche Problematik. Jener Test werde in den USA vermutlich am intensivsten beworben. Die Häufigkeit der Todesfälle durch Prostatakrebs habe sich aber praktisch nicht verändert. Schmacke mahnt deshalb zur Besonnenheit, zumal wegen des Risikos schwerer Nebenwirkungen bei der Behandlung von Prostatakrebs wie Inkontinenz und Impotenz.

Außerdem geht es in der G+G-Sommerausgabe um "Krankenpflege auf Rädern" und wie die häusliche Krankenpflege Klinikaufenthalte verkürzen kann. Die sächsische Sozialministerin Barbara Klepsch spricht über mehr Geld für Pflegekräfte, bessere Arbeitsteilung zwischen Kliniken und unkonventionelle Projekte für eine gute Medizin auf dem Land. Und: Wie der Verein Kinderlotse Eltern von schwer kranken Kinder hilft, den Alltag zu bewältigen.

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G+G 06/16: Leichtes Gepäck für Klinikpatienten

Wie das Entlassmanagement den Weg nach Hause ebnet

(22.06.16) Die sektorenübergreifende Versorgung gehört zu den thematischen Dauerbrennern der Debatte in Deutschland, respektive die Verbesserung der Versorgung. Und theoretisch funktioniert das Alles schon ganz prima. In der Praxis jedoch hakt es häufiger, als es manchem gesundheitspolitischen Tischredner behagt. Von "Management" im eigentlichen Sinne kann da oft nicht die Rede sein, wenn der Patient nach Fuß-OP und der Entlassung aus der Klinik zu Hause auf den Rollstuhl noch warten muss oder nach überstandenem Schlaganfall der Platz in der Rehaklinik fehlt.

Was falsch läuft und vor allem wie es besser funktionieren kann mit dem Entlass-Management, diesem Schwerpunkt widmet sich die Juniausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Unter anderem hat Reporterin Silke Heller-Jung das Marienhospital in Bottrop besucht.

Außerdem geht G+G der Frage nach, warum ausgerechnet im dritten Teil des Vorzeigeprojekts "Pflegereform" Sand ins Getriebe kommt. Und schließlich: Warum die Ausgaben fürs Krankengeld seit Jahren steigen und welche Schlüsse die Gesundheitsweisen daraus gezogen haben.

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G+G 05/16: Vom Bauchgefühl zum Besserwissen

Warum die Deutschen mehr Gesundheitskompetenz brauchen

(27.05.16) Gesundheitsinfos zu finden, zu beurteilen und zu nutzen, fällt vielen Bürgern schwer. Insbesondere Deutschland erweist sich im europäischen Vergleich als unterdurchschnittlich. Das zeigen neueste Zahlen der Universität Bielefeld. Über die Hälfte der Bevölkerung ist überfordert, vor allem die sozial Benachteiligten. Jeder fünfte bildungsferne Jugendliche mit Migrationshintergrund findet es etwa schwierig herauszufinden, wo er im Krankheitsfall professionelle Hilfe bekommt. Bei älteren Menschen ist es gar mehr als ein Viertel. Die Folge: Schon bei leichter Erkrankung geht’s – oft unnötigerweise – in die Klinik. Und wenn der Weg dann doch in die klassische Praxis führt, haben Viele große Probleme, ihrem Arztes oder Apotheker zu folgen.

Die ehemalige Gesundheitsweise Prof. Dr. Doris Schaeffer und ihre wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Gudrun Quenzel erläutern die wichtigsten Ergebnisse ihrer Untersuchung. Eine Konsequenz haben die Universität Bielefeld, die Hertie School of Governance und der AOK-Bundesverband daraus bereits gezogen. Sie werden gemeinsam einen "Nationalen Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" entwickeln. Schirmherr ist kein geringerer als Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe selbst.

Weitere Themen der Maiausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G): Warum späte Mütter kluge Kinder haben und sich Ex-Gesundheitsminister Horst Seehofer geirrt hat.

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G+G 04/16: Wissen mit weißer Weste

Wie die ärztliche Fortbildung frei von Interessenkonflikten bleibt

(20.04.16) Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie zitiert Schätzungen, wonach 60 bis 70 Prozent aller Fortbildungen für Ärzte in Deutschland  von der Industrie zumindest mitfinanziert sind. Ärztinnen und Ärzte müssen sich aber selbstverständlich fortbilden, damit der medizinische Fortschritt in der Praxis ankommt und die Behandlungsqualität stimmt. Wie sie auf dem Laufenden bleiben, ohne den Interessen Dritter auf den Leim zu gehen, beschreibt Florian Staeck in der Aprilausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G-).

Außerdem: der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR): Seit 30 Jahren gibt es jetzt das Gremium der "Gesundheitsweisen". 23 Jahre davon ist Prof. Dr. Eberhard Wille mit dabei, derzeit als stellvertretender Vorsitzender. Der mittlerweile 74-Jährige zieht in der G+G Bilanz anlässlich des runden Jubiläums. Bilanz zieht auch Maria Klein-Schmeink. Für die gesundheitspolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, hat die Große Koalition die Weichen falschgestellt.

Und schließlich: "Ich kann mit  Mitleid gar nicht“, sagt Nicole Staudinger. Die junge Mutter und  Unternehmerin hat den Brustkrebs  besiegt und über die Krankheit geschrieben.

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G+G 03/16: Ein Hauch Leben

Neue Studie: Wie Patienten mit künstlicher Beatmung den Alltag zu Hause bewältigen

(22.03.16) In Deutschland wächst die Zahl der Menschen, die zu Hause beatmet werden. In der Regel sind dies Menschen mit schweren neurologischen Erkrankungen wie der muskelschwächenden Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), mit chronischen Atemwegserkrankungen wie der obstruktivne Lungenerkrankung COPD oder Wachkoma-Patienten. Bisher ist wenig darüber bekannt, wie der Alltag in der häuslichen Beatmung aussieht und vor welchen Herausforderungen die Beteiligten stehen. Michael Ewers, Christiane Schaepe und Jennifer Hartl schildern in der Märzausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft", wie Familie Hoffmann diesen Herausforderungen im Alltag begegnet. Neue Regeln im Pillen-Poker fordert Dr. Sabine Richard. Damit neue Präparate bezahlbar bleiben, müssten die Vorgaben für die Preisfindung korrigiert werden, schreibt die Geschäftsführerin Versorgung im AOK-Bundesverband. Außerdem: Damit sich Patienten im Internet-Wust zwischen Gesundheitstipps, Ärzteverzeichnissen und Klinikportalen nicht verirren, sind verlässliche Infos nötig, sagt ein neues Gutachten.

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G+G 02/16: Reformer in Spendierhosen

Was die Gesundheitspolitik der Koalition kostet - und was sie den Bürgern bringt

(18.02.16) Die laufende Legislaturperiode könnte gesundheitspolitisch zur bislang teuersten Regierungszeit  der vergangenen Jahrzehnte werden. Nach einigen richtigen und wichtigen Reformschritten drohe die Bilanz der Großen Koalition zu kippen, sagt Kai Senf. Der Politikchef des AOK-Bundesverbandes hat das Reformpaket von Union und SPD nach gut der Hälfte der Wahlperiode unter die Lupe genommen. Außerdem geht es in der Februarausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" um finanzielle Hilfen für demenziell erkrankte oder gebrechliche Menschen zur Betreuung und Entlastung. Wie Senioren länger zu Hause leben können, wenn Hauswirtschaft und Pflege ihre Kompetenzen bündeln, zeigt ein Beispiel aus Bremen. Und Thüringens Sozialministerin Heike Werner spricht im G+G-Interview über mehr Geld für die Pflegekräfte, mehr Zeit für den Klinikumbau und, wie sie Schwachstellen der Versorgung anpacken will. Schließlich geht’s um die Frage, warum Landärzte stärker belastet sind als Mediziner in der Stadt.

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G+G 01/16: Wünsche für den Wettbewerb

20 Jahre freie Kassenwahl - eine kritische Bilanz

(27.01.16) Vier von fünf Krankenkassen sind in den vergangenen 20 Jahren verschwunden. Von ehemals 642 Kassen 1996 gibt es aktuell, zu Beginn des Jahres 2016, noch 118. Genauso lange, seit 1996, dürfen alle gesetzlich Versicherten ihre Krankenkasse frei wählen. Professor Klaus Jacobs, Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), blickt in der Titelgeschichte des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ein wenig ernüchternd zurück auf die vergangenen zwei Jahrzehnte:  "Die ausgelöste Wettbewerbsorientierung ist bis heute unvollkommen geblieben", schreibt er. Zu oft sei es fast nur um die Beitragshöhe, also den Preis gegangen. Jacobs wünscht sich einen konsequenten Wettbewerb um gute Versorgung und bleibt dabei optimistisch: "In der 130-jährigen Geschichte der GKV kommt es wohl auf zehn Jahre mehr oder weniger auch nicht an." Weitere Themen in der Januarausgabe sind 30 Jahre Sachverständigenrat für das Gesundheitswesen, der Deutsche Pflegetag 2016 und eine Reportage über den Kampf gegen Kinderlähmung in Indien.

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Jahrgang 2015

G+G 12/15: Wie geht's euch, Kinder?

Report: So ist es um die Gesundheit der Jüngsten bestellt

(10.12.15) Wie Ärzte Kinder und Jugendliche medizinisch versorgen, hängt vom Wohnort ab. Das legen die Analysen des Versorgungs-Reports 2015 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) nahe. Ein Grund für die regionalen Unterschiede: Es fehlen einheitliche Standards für Diagnosen und Indikationen. Der Versorgungs-Report nennt insbesondere Mandel- und Blinddarmoperationen als Beispiele. Außerdem gibt der designierte Vorstandsvorsitzende das erste große Interview nach seiner Wahl. Ab Januar übernimmt Martin Litsch den Chefsessel im AOK-Bundesverband. Weitere Themen der Dezemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G): Eine Zwischenbilanz nach einem Jahr der NAKO-Gesundheitsstudie und warum beruflicher Erfolg nicht unbedingt zufriedener macht.

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G+G 11/15: Gute Arbeit, Herr Doktor

Feedback oder Bonus: Was die ärztliche Leistung beflügelt

(19.11.15) Geld allein sorgt nicht immer dafür, dass der Arzt das Richtige tut, und finanzielle Anreize führen nicht unbedingt zu einer besseren Versorgung. Ärzte seien umstellt von finanziellen Anreizen, schreibt Stephan Feldmann, Experte für Vergütung in der Abteilung Ambulante Versorgung des AOK-Bundesverbandes, in der aktuellen Ausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Und nicht immer behalte das Berufsethos die Oberhand. Die Titelgeschichte beleuchtet Ansätze, das zu ändern.

Außerdem berichtet G+G-Reporterin Änne Töpfer aus einem niedersächsischen Demenzdorf. Im G+G-Interview erzählt Heiko Michael Wahl, wie Pflegeheimbewohner mit Flüchtlingen Deutsch üben. Wahl ist Abteilungsleiter an der Valckenburgschule Ulm, die sich als eine von acht Pilotschulen für Altenpflegehelfer auf Flüchtlinge und Migranten konzentriert.

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G+G 10/15: Rettung für den Notfall

Wie sich die Hilfe im medizinischen Ernstfall verbessern lässt

(22.10.15) Überfüllte Klinikambulanzen, hohe Vorhaltekosten, fehlende Behandlungsstandards - die Notfallversorgung in Deutschland bedarf einer Reform. Ein Vorbild könnte  Dänemark sein, finden Dr. Boris Augurzky vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen und Prof. Dr. Andreas Beivers von der Fresenius-Hochschule in München.

Die Sterblichkeit bei Herzinfarkt und Schlaganfall ging in Dänemark zurück, seitdem Zentren die entsprechenden Kompetenzen und Ressourcen bündeln. Außerdem geht es in der Oktoberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) um die Zukunft der Pflegeausbildung, die erste Migrantengeneration im Rentenalter, um Patientensicherheit und die Frage, warum Märchen Demenzkranke helfen.

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G+G 09/15: Kanadisch, praktisch, gut

So kommt Gesundheit aufs Land - Ideen aus der Nation mit dem Ahornblatt

(16.09.15) Wie lässt sich die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen? Was in Deutschland zu einem stetig größeren Problem wird, ist im zweitgrößten Land der Erde schon immer eine Herausforderung gewesen. Lokale Gesundheitszentren, multiprofessionelle Teams, vernetzte Kliniken - so lauten einiges Stichworte aus dem nordamerikanischen Staat mit seinen gut 35 Millionen Einwohnern. Was davon Vorbild für das deutsche Gesundheitswesen sein könnte, beschreibt die Titelgeschichte in der Septemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaf" (G+G), die in der zweiten Septemberhälfte erscheinen wird.

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G+G 07-08/15: Pflege ohne Gewalt

Wie Angehörige und Profis besser mit Aggressionen umgehen

(28.07.15). Schreien, schlagen oder fixieren - in der Pflege oft ein Tabu. Aufklärung und Information helfen, Gewalt vorzubeugen. Wie das funktionieren kann beschreibt der Vorstandschef des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP), Ralf Suhr, im AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Oft ist es die Überlastung, die Gewalt in der Pflege begünstigt. Das betrifft nicht nur Profis. Denn: "Angehörige zu Hause zu pflegen, ist oft eine Geduldsprobe", sagt Sozialpädagogin Gabriele Tammen-Parr. Mit dem von der AOK Nordost geförderten Beratungsangebot "Pflege in Not" trägt sie dazu bei, dass Konflikte nicht eskalieren. Weiteres Thema der Sommerausgabe ist die geplante Klinikreform. Außerdem: Warum sexuell übertragbare Krankheiten in Deutschland wieder auf dem Vormarsch sind. Und: Wie Ärzte und Forscher der Uniklinik Tübingen multiresistenten Keimen den Garaus machen wollen.

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G+G 06/15: Update für den Körper

Self-Tracking: Chancen und Risiken der digitalen Selbstkontrolle

(22.06.15) Bald kommt sie in die Läden, die Uhr eines nicht ganz unbekannten amerikanischen Computer-Herstellers. Vorbei die Zeiten, in denen man ein solches Gerät zur Messung der Zeit nutzte. Heute misst man damit gleichzeitig auch noch Blutdruck, Puls und Schrittfrequenz. AOK-Präventionsexperte Kai Kolpatzik beschreibt neueste Trends der digitalen Selbstvermessung und was die für die gesundheitliche Prävention bedeutet. Passend dazu hat sich G+G-Reporterin Ines Körver auf einer Tagung des Deutschen Ethikrats zum Thema "Big Data" umgehört. G+G-Chefreporter Thomas Hommel skizziert die Bewährungsprobe der Kommunen in der Pflege. Und: Brandenburgs neue Gesundheits- und Sozialministerin Diana Golze spricht im Interview über Akzente, die sie setzen möchte: etwa keine Klinikschließungen in Brandenburg im Zuge der Klinikreform.

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G+G 05/15: Pharmamarkt - Teure Patente

Was sind neue Pillen wirklich wert?

(27.05.15) Jährlich steigen die Arzneiausgaben um viele Milliarden Euro. Legt die Politik die Wirtschaftlichkeitsprüfung ad acta, ist der Kostenschub nur schwer zu bremsen. Dr. Sabine Richard, Geschäftsführerin Versorgung im AOK-Bundesverband, skizziert im AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G), wie der Gesetzgeber den Pharmamarkt steuern muss, damit der medizinische Fortschritt bezahlbar bleibt. Dazu äußert sich auch der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Prof. Dr. Wolf-Dieter Ludwig, im Interview. Weitere Themen der aktuellen Ausgabe: Unikliniken klagen über zu wenig Geld für ihre hochspezialisierten Aufgaben; der neue Extremkostenbericht belegt etwas anderes. Außerdem: Lücken bei der Krebsvorsorge und warum ein Museumsbesuch Menschen mit Demenz gut.

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G+G 04/15: Wegbegleiter am Lebensende

Schmerzen lindern, Trost spenden: Was die Palliativmedizin leistet

(21.04.15) Die Diskussion über die Sterbehilfe hat der Palliativmedizin besondere Aufmerksamkeit verschafft. Die meisten Politiker, Wissenschaftler und Verbandsvertreter fordern ihren Ausbau als Alternative zur assistierte Selbsttötung. Das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) nimmt die Debatte auf. Heiner Melching, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, beschreibt das Angebot und fordert klare gesetzliche Regelungen für eine flächendeckende Versorgung. Die G+G-Reportage schildert außerdem die Arbeit des Palliativteams Frankfurt mit im wahrsten Sinne des Wortes sterbenskranken Menschen. Weitere Themen in der Aprilausgabe: Die geplante Reform der ambulanten Versorgung, wie Thüringen Ärzte mit Finanzspritzen aufs Land locken will und wie man psychisch kranke Menschen mit Migrationshintergrund angemessen behandelt.

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G+G 03/15: Modelle fürs Medizinstudium

Wie Ärztinnen und Ärzte ihr Handwerk noch besser lernen

(18.03.15) Mehr Theorie oder mehr Praxis? Politik und Verbände streiten über den besten Weg zur Approbation. Modellstudiengänge bringen beides unter einen Hut. Angehende Ärztinnen und Ärzte sollen so früher die Praxis kennenlernen und gleichzeitig wissenschaftliches Denken üben. Florian Staeck beschreibt in der Titelgeschichte für das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" Lehrpläne und skizziert Reformdebatten. Außerdem: die ganz persönlichen Erfahrungen des Dr. Andreas Köhler, ehemaliger Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) , als Patient. Wie Kassen und Ärzte sich vor Datenklau schützen können. Wie das Bundesgesundheitsministerium die Pflege entbürokratisieren will. Und: eine neue Strahlen-Therapie gegen Beinamputationen.

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G+G 02/15: Pflege sucht Nachwuchs

Wie eine Zukunftsbranche Fachkräfte gewinnt

(24.02.15) Bessere Bezahlung, mehr Vollzeit-Stellen und eine Ausbildungsreform? Das AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) beleuchtet Lösungsansätze für die anstehenden Herausforderungen in der Pflege. 950.000 Menschen sind in Deutschland bei ambulanten Pflegediensten und in Heimen beschäftigt. 85 Prozent davon sind Frauen. Nur etwa 50 Prozent der Beschäftigten arbeiten Vollzeit. Gleichzeitig fehlt der Nachwuchs, und die Zahl der Pflegebedürftigen steigt bis 2030 von derzeit 2,6 Millionen auf rund 3,5 Millionen. Das sagt eine Untersuchung des Forschungsunternehmens Prognos. Außerdem erzählt G+G-Autorin Magaret Heckel, wie es dazu kam, dass eine 88-Jährige ihr Pflegeheim trotz Bandscheibenvorfall, Schulter- und Armbruch wieder verlassen konnte. Ferner in der Februarausgabe: Wie ein Medizinstudent Schüler vom Nichtrauchen überzeugen will und vier Antworten auf die Frage, ob Sanktionen die Telematik-Infrastruktur voranbringen.

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G+G 01/15: Zucker in der Zange

Warum Gesundheitsexperten Süßem den Kampf ansagen

(14.01.15) Diabetes, Karies, Übergewicht: Dem Krankmacher Zucker hat in Großbritannien eine große Koalition den Kampf angesagt. In der Titelgeschichte geht Kai Kolpatzik, Leiter der Präventionsabteilung im AOK-Bundesverband, der Frage nach, ob diese Aktion ein Vorbild für Deutschland sein kann. Weitere Themen in der Januarausgabe: die Ergebnisse der G+G-Leserumfrage zu einem Jahr Schwarz-Rot sowie ein aktueller Blick auf das Gesundheitswesen in den USA.

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