AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft"

"Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) ist das AOK-Forum für Politik, Praxis und Wissenschaft. G+G erscheint seit Juli 1998 mit Reportagen, Kommentaren, Nachrichten, Fachbeiträgen, Terminen und Interviews - immer aktuell, informativ und engagiert. Elf Mal im Jahr.

Zusätzlich zur Printausgabe gibt es G+G seit Juni 2018 auch als nun auch als digitales Magazin - kostenfrei und mit zusätzlichen Inhalten.

 

G+G 11/21: Alter, was geht?

Wie die Pflege zukunftsfest wird

Titel: G+G 11/21 - kh

Mehr Pflegebedürftige, weniger Pflegefachkräfte und eine schwindende Finanzbasis – das sind nur einige Probleme, denen sich die Politik bei der Reform der Pflegeversicherung momentan gegenübersieht. Nadine-Michèle Szepan, Leiterin der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband, skizziert, wo die nächste Bundesregierung den Reformhebel ansetzen sollte.

Fast eine halbe Million Kinder und Jugendliche hilft in Deutschland bei der Pflege ihrer kranken Familienangehörigen. Das kann schnell zur Überforderung werden. G+G-Redakteur Thorsten Severin verdeutlicht anhand mehrerer Initiativen, wo pflegende Kinder und Jugendliche Unterstützung erhalten können.

Rund fünf Millionen Menschen sind bisher allein in Deutschland an Covid-19 erkrankt gewesen. Ein beträchtlicher Teil von ihnen leidet noch Monate nach der Infektion unter starken Symptomen. G+G-Autor Christoph Fuhr macht deutlich, inwiefern Long Covid das Gesundheitssystem in Deutschland vor eine Herausforderung stellt.

Aggressionen in der Partnerschaft richten sich in den meisten Fällen gegen Frauen. Doch auch Männer sind mitunter Opfer von häuslicher Gewalt. Welche Arten von niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten es für sie gibt, erläutert G+G-Autor Ralf Ruhl.

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G+G 10/21: Lotsen lichten das Leistungsdickicht

Mehr Orientierung für Patienten

Mehr Durchblick im Versorgungsdschungel: In vielen Modellprojekten beweisen Patientenlotsen derzeit ihre Wirksamkeit. Sozialwissenschaftler Peter Löcherbach macht deutlich, inwiefern solche Lotsen der Schlüssel zum Care- und Case-Management sein können.

Die Corona-Pandemie verlieh dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) mehr Bedeutung. ECDC-Direktorin Andrea Ammon zieht eine gemischte Bilanz der Krisenreaktion in Europa. Sie sieht durch die Pandemie den Kampf gegen Krankheiten wie Aids oder Tuberkulose beeinträchtigt.

Die moderne Medizin rettet Leben und verbannt den Tod in die Tabuzone. Wie haben sich Todesdarstellungen in der europäischen Kunst verändert? Die Wissenschaftler Jörg Vögele und Luisa Rittershaus zeigen anhand ausgewählter Werke einer Grafiksammlung die Entwicklungen und Veränderungen im kulturhistorischen Verhältnis von Arzt, Patient und Tod vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart auf.

Gesundheit, Digitalisierung und Klimaschutz gehören zu den zehn Schwerpunktthemen der "Konferenz zur Zukunft Europas". Wie EU-Bürgerinnen und -Bürger hier bis zum Frühjahr 2022 ihre Ideen einbringen und diskutieren können, skizziert G+G-Autor Thomas Rottschäfer.

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G+G 09/21: Wachstumsbranche im Wetterwechsel

Gesundheitswirtschaft: Entwicklung in der Pandemie

Arbeitsplätze, Ausfuhren, Wertschöpfung – die Corona-Krise hat der Gesundheitswirtschaft einen Dämpfer beschert. Dennoch ist sie weiterhin ein Treiber für das Wachstum der Gesamtwirtschaft. Sandra Hofmann, Rüdiger Leidner und Hanna Hryhorova vom Wirtschaftsforschungsinstitut WifOR analysieren, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf die Branche hat.

Die 19-jährige Bilen Aweke schließt in Kürze ihre Ausbildung zur Pflegehelferin ab. Danach will sie weiter lernen und Pflegefachfrau werden – trotz Corona und nicht immer einfachen Rahmenbedingungen. Christoph Fuhr (Text) und Rolf K. Wegst (Fotos) haben die junge Frau an ihrem Ausbildungsplatz bei einem ambulanten Dienst besucht.

Ärzteschaft, Kliniken, Kassen, Patienten – im Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) sitzen diese Player an einem Tisch, um Gesundheitsversorgung auszugestalten. Trotz unterschiedlicher Interessen und Perspektiven steht am Ende der Kompromiss. G+G-Autor Thomas Rottschäfer hat einen Blick hinter die Kulissen des obersten Gremiums der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen geworfen.

Die Beschäftigten in den Gesundheitsberufen sind von der Corona-Pandemie körperlich wie seelisch stark betroffen. Viele dieser Helfer brauchen Unterstützung, um das Erlebte zu verarbeiten und nicht selbst zum Opfer zu werden. G+G-Autorin Silke Heller-Jung ordnet ein, wie sich eine zu starke Belastung für Beschäftigte in der Alten-, Gesundheits- und Krankenpflege verhindern lässt.

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G+G 07-08/21: Harte Nüsse für die Gesundheitspolitik

Finanzierung, Strukturumbau, Pflegereform - Aufgaben der nächsten Legislatur

Am Ende dieser Legislaturperiode hat die Große Koalition Baustellen hinterlassen. Wer auch immer die künftige Regierung stellt, die Zeit ist reif für grundlegende Reformen, findet Kai Senf, Geschäftsführer Politik und Unternehmensentwicklung im AOK-Bundesverband.

Kinder einer niedersächsischen Grundschule lockern Erde, graben Löcher, pflanzen Gurken und verbessern so ihre Ernährungskompetenz. Dahinter steht ein Bildungsprogramm des Vereins Ackerdemia. G+G-Redakteurin Änne Töpfer hat sich vor Ort umgeschaut.

Um allen Bürgern unabhängig von ihrem Wohnort Teilhabe zu ermöglichen, erproben Kommunen Konzepte zur Digitalisierung, etwa im Gesundheitsbereich. Wie eine solche „smarte“ Umgebung aussehen kann, beschreibt Petra Klug von der Bertelsmann Stiftung.

Neue Frühwarn- und Krisenreaktionssysteme, Bevorratung mit wichtigen Gütern und Produktionskapazitäten für Impfstoffe: Europa will sich besser gegen künftige Gesundheitskrisen wappnen. G+G-Autor Thomas Rottschäfer skizziert, wie die EU-Kommission dies umsetzen möchte.

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G+G 06/21: Globus im Fokus

Corona-Pandemie: Weltweite Solidarität hilft aus der Krise

Globaler Kampf gegen Covid-19: Um die Pandemie weltweit in den Griff zu bekommen, ist nicht zuletzt eine gerechte Verteilung der Impfstoffe notwendig. Dem stehen jedoch häufig nationale und wirtschaftliche Interessen entgegen, befindet Gesundheitswissenschaftler Jens Holst.

Der Trend zu immer teureren Arzneimitteln verstärkt sich seit Jahren. Begünstigt wird die Entwicklung dadurch, dass die Pharmahersteller nach Markteintritt den Preis frei festlegen können und der mit dem GKV-Spitzenverband ausgehandelte Erstattungspreis erst nach einem Jahr greift. Die Arzneimittelexpertinnen Sabine Jablonka, Jana Bogum und Gina Opitz vom AOK-Bundesverband zeigen neue Wege für angemessene Medikamentenpreise auf.

Lange daheim leben: Vor allem Frauen aus osteuropäischen Ländern unterstützen hierzulande Pflegebedürftige zu Hause und wohnen bei ihnen. Doch der Markt ist komplett unreguliert, die meisten der Frauen und Männer arbeiten illegal in den Familien. G+G-Redakteur Thorsten Severin verdeutlicht, wie ein neuer DIN-Standard die Qualität der Versorgung sichern soll.

Zur G+G-Digital 06/21

G+G 05/21: Kassendaten bringen Klarheit

Zahlenbasis zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Infektionszahlen, Impfgeschehen, Kassen-Abrechnungen: Zur Corona-Pandemie gibt es zahlreiche Daten, die sich jedoch in getrennten Pools befinden. Die Wissenschaftler Helmut Schröder, Uwe Repschläger und Jochen Walker zeigen auf, warum eine Verknüpfung der Datentöpfe für mehr Transparenz und Vertrauen in der Bevölkerung sorgen kann.

Kliniken übernehmen mit ambulanten Operationen oder spezialfachärztlichen Leistungen zunehmend Aufgaben der niedergelassenen Ärzte. Birgit Schliemann vom AOK-Bundesverband empfiehlt daher einen neuen Ordnungsrahmen für die Versorgungssektoren. Das Ziel: Doppelstrukturen vermeiden, Transparenz für die Patienten erhöhen und die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen verbessern.

Bei der Nutzenbewertung von neuen Arzneien und Gesundheitstechnologien wollen Europas Staaten enger zusammenarbeiten. G+G-Autor Thomas Rottschäfer ordnet ein, wie zusätzliche nationale Analysen möglich bleiben können.

Zur G+G-Digital 05/21

G+G 04/21: Expertenrat ist stark gefragt

Corona-Politik: Neue Rolle für die Wissenschaft

Die aktuelle Pandemie hat das Verhältnis zwischen Wissenschaft, Politik und medialer Öffentlichkeit grundlegend verändert. Politiker und Wissenschaftler treten nun gemeinsam öffentlich auf, was zu Missverständnissen führen kann. Wie sich die alte und neue Rolle von Wissen­schaft im politischen Prozess aus sozialwissenschaftlicher Pers­pektive darstellt, ordnen die Wissenschaftler Nils C. Bandelow, Johanna Hornung und Lina Y. Iskandar in ihrem Beitrag ein.

Claus-Dieter Heidecke leitet seit Jahresbeginn das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG). Der frühere Klinikchef und Hochschullehrer hat sich viel vorgenommen. Im Interview mit G+G berichtet er, was neben den großen Themen Qualitätssicherung mit Routinedaten, Transparenz und Mindestmengen noch auf seiner Agenda steht.

Alkohol, Nikotin, Opiate – nicht nur junge Menschen haben Suchterkrankungen. Obwohl ältere Abhängige ein erhöhtes Krankheits- und Unfallrisiko haben, fallen sie durch das Raster der Versorgungsangebote. G+G-Autorin Silke Heller-Jung zeigt auf, warum gerade ältere Menschen anfällig für Suchterkrankungen sind und wie eine lebensweltnahe Aufklärung im Umfeld der Betroffenen erfolgen kann.

Zur G+G-Digital 04/21

G+G 03/21: Heilkraft der Hoffnung

Dem Placebo-Effekt auf der Spur

Studien belegen, dass Placebos wirken. Die Wissenschaftler Manfred Schedlowski, Winfried Rief, Gaby Miketta und Ulrike Bingel erklären, warum nicht das Placebo selbst hilft, sondern vielmehr Erwartungen der Patienten und ärztliche Kommunikation eine große Rolle spielen.

Als neuer Gesundheitsminister in Bayern kämpft Klaus Holetschek zurzeit vor allem gegen die Coronakrise, doch hat er auch andere Vorhaben wie Pflegereform und Digitalisierung im Blick. Im Interview mit G+G erläutert er die Stärken und Schwächen des deutschen Gesundheitswesens.

Corona hält die Welt in Atem. Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Schlicht zeigt zukunftsgerichtete Konzepte auf, die den klassischen Seuchenschutz erweitern und unsere Gesellschaft für zukünftige Krisen wappnen können.

Für eine gute Pflege brauchen Heime mehr Mitarbeiter. Gesundheitsökonom Heinz Rothgang stellt ein Verfahren zur Personalbemessung in Pflegeheimen vor, das Wissenschaftler der Universität Bremen im gesetzlichen Auftrag entwickelt haben.

Vor rund sechs Jahren haben Ärzte eine eigene Praxisbörse im Internet ins Leben gerufen. Initiator Christian Ottomann berichtet über die Entwicklung des Portals und schildert, warum es Ärzten gerade in ländlichen Regionen schwer fällt, einen Praxisnachfolger zu finden.

Zur G+G-Digital 03/21

G+G 02/21: Harte Kerle - Zarte Gesundheit

Warum Männer zu früh sterben und was sich dagegen tun lässt

Hart im Nehmen, Warnsignale des Körpers oder der Seele ignorieren: Männer treiben mehr Schindluder mit ihrer Gesundheit als Frauen – und sterben früher. G+G-Autor Ralf Ruhl skizziert die Gründe für den Unterschied und zeigt Möglichkeiten auf, wie sich der Gender-Gap in der Gesundheit überwinden lässt.

Erfolgreiche Wiederbelebung nach Herzstillstand mit 94 Jahren und danach 42 Tage lang ein Hin und Her zwischen Klinik und Pflegeheim bis zum Tod der Patientin. Gesundheitswissenschaftlerin Mechtild Schmedders zeigt an einem Einzelschicksal die Lücken in der medizinischen und pflegerischen Versorgung von Menschen in der Sterbephase auf.

Angehörige, Freunde und Nachbarn sind der größte Pflegedienst der Republik. Ulrike Ehrlich und Nadiya Kelle vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) liefern mit ihrer Studie Antworten darauf, wer in welchem Alter wen und wo genau pflegt.

Unterstützung bei der Terminvergabe, eine Telefon-Hotline und Taxi-Gutscheine für die Fahrt zum Impfzentrum: Jörn Hons von der AOK Bremen/Bremerhaven erklärt, wie die AOK der Hansestadt ihr Potenzial einbringt, um die Impfstrategie der Landesregierung umzusetzen.

Zur G+G-Digital 02/21

G+G 01/21: Auf dem Weg zur Gesundheitsunion?

Wie Covid-19 die deutsche EU-Ratspräsidentschaft geprägt hat

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft 2020 stand im Zeichen der Corona-Pandemie. G+G-Autor Thomas Rottschäfer bilanziert, wie Rat, Parlament und EU-Kommission mit den Herausforderungen der Covid-19-Krise umgegangen sind und welche Konsequenzen sie gezogen haben.

Beschimpft und bedroht – Gewalt gegen Ärzte nimmt zu. Wie sich Mediziner und andere Gesundheitsberufe unter anderem durch Schulungen und die Gestaltung ihrer Praxis wappnen können, beschreibt Thorsten Severin in seiner G+G-Reportage.

Die Digitalisierung der Arbeit schreitet voran. Anouschka Gronau zeigt anhand eines Projekts in Niedersachsen die Auswirkungen auf Beschäftigte und die Möglichkeiten im Betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Viele Fragen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind noch nicht ausreichend untersucht. Im Interview mit G+G erklärt Jürgen Windeler, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), warum sein Institut eine Bewertung der Corona-Maßnahmen leisten könnte.

Zur G+G-Digital 01/21


Jahrgang 2020

G+G 12/20: Strategien gegen die Pandemie

G+G-Gespräch: Was das Gesundheitssystem krisenfest macht

Pflege stärken, Strukturen verbessern und Kosten gerecht verteilen – wie das Gesundheitswesen die Corona-Pandemie bewältigen kann, diskutierten Pflegeexpertin Doreen Fuhr, AOK-Bayern-Chefin Irmgard Stippler, Ethikratsmitglied Andreas Lob-Hüdepohl und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann beim digitalen G+G-Gespräch.

Aus- und Weiterbildung, Selbstorganisation und Übernahme von Verantwortung – das sind Schlüsselfaktoren für gute pflegerische Versorgung. Wie andere Länder dabei vorgehen und was sich Deutschland abschauen kann, skizzieren Michael Ewers und Yvonne Lehman.

Viele Flüchtlinge sind Frauen im gebärfähigen Alter. Vor welchen besonderen Herausforderungen die geburtshilfliche Versorgung der Aufnahmeländer steht, beschreibt Anne Kasper.

Je erfahrener Kliniken bei komplexen Eingriffen sind, desto höher ist die Qualität. Wie der Gesetzgeber die Regelungen zu Mindestmengen weiter schärfen will, zeigen Peter Willenborg und Stefan Maeß auf.

Zur G+G-Digital 12/20