Rechengrößen 2016

Das Bundeskabinett hat am 14. Oktober 2015 die Verordnung für die Sozialversicherungsrechengrößen 2016 verabschiedet-Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates steigt die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung zum 1. Januar 2016 um 1.350 Euro auf 50.850 Euro pro Jahr (4.237,50 Euro im Monat). Die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) wird von aktuell 54.900 Euro auf 56.250 Euro angehoben. Die für viele Werte in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung maßgebliche Bezugsgröße West beträgt künftig 2.905 Euro im Monat (2015: 2.835 Euro).

Die Beitragsmessungsgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung und in der Arbeitslosenversicherung sollen in den westlichen Bundesländern von jetzt 6.050 Euro monatlich/72.600 Euro pro Jahr auf 6.200 Euro monatlich/74.400 Euro pro Jahr steigen, in den östlichen Ländern von derzeit 5.200 Euro monatlich / 62.400 Euro pro Jahr auf dann 5.400 Euro monatlich / 64.800 Euro pro Jahr. 

Gesetzliche Grundlage der Anpassungen ist die Einkommensentwicklung 2014. Im Bundesschnitt sind Löhne und Gehälter um 2,66 Prozent gestiegen. In Ostdeutschland fiel das Plus mit 3,39 Prozent höher aus als in den alten Bundesländern mit 2,54 Prozent.

Von A(rzneimittel) bis Z(uzahlung): Das gilt 2016

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