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Qualität schützt vor Komplikationen

ams-Grafik: Knieprothesen-Wechsel

20.11.20 (ams). Eine aktuelle Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt große Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken bei Knieprothesenwechseln. Das WIdO hat dafür mehr als 16.000 Knieprothesenwechsel bei AOK-Versicherten von 2014 bis 2018 ausgewertet. Im Median haben Kliniken mit überdurchschnittlicher Qualität 56 Prozent weniger Komplikationen als erwartet, Kliniken mit unterdurchschnittlicher Qualität hingegen 82 Prozent mehr Komplikationen als erwartet. Mögliche Komplikationen sind  etwa die falsche Lage des Implantats oder Wundinfektionen. Der Wechsel eines künstlichen Knies ist damit komplikationsträchtiger ist als die Erstimplantation. Im Mittel  müssen 7,6 Prozent der Patienten innerhalb eines Jahres erneut operiert werden.


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