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25,5 Prozent der Krebspatienten ...

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17.12.21 (ams) ..., die derzeit in einer Behandlung sind, haben seit Pandemiebeginn Terminabsagen beziehungsweise Verschiebungen erlebt. Das geht aus dem aktuellen WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. Darin wurden im Juli und August 2021 repräsentativ 5.000 Männer und Frauen ab 18 Jahren zu ihrem Gesundheitsverhalten und ihren Erfahrungen mit der ambulanten Versorgung seit Pandemiebeginn im März 2020 befragt.

Bei 16,1 Prozent der Patienten erfolgte eine Terminabsage oder Verschiebung durch Arztpraxen. Bei 9,3 Prozent haben Krankenhäuser Termine abgesagt oder verschoben. Aus Angst vor einer Infektion taten dies 16,1 Prozent der Patienten bei Arztterminen und 5,6 Prozent bei Krankenhausterminen. Jedoch verneinten 89,4 Prozent der befragten Krebspatienten, dass sich die Pandemie negativ auf ihre Behandlung ausgewirkt habe.

Weiterhin zeigt der WIdOmonitor, dass bei den Krebs-Früherkennungsleistungen 11,8 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen eine Terminabsage beziehungsweise Verschiebung erlebten.  Entsprechende Erfahrungen machten bei der Früherkennung von Krebs der Prostata 10,2 Prozent, des Gebärmutterhalses 9,3 Prozent, der Haut 7,8 Prozent und des Darmes 4,6 Prozent der jeweils anspruchsberechtigten Zielgruppe.


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