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Die AOK in Zahlen

Jedes dritte Kind in Deutschland ist AOK-versichert.

26,8 Millionen Menschen betreute die AOK-Gemeinschaft im Jahresschnitt 2019 - fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. So ist jedes dritte Kind in Deutschland bei der AOK versichert. Der Marktanteil der Gesundheitskasse nach Versicherten beträgt 36,7 Prozent. Um deren Belange kümmern sich in den bundesweit 1.218 Geschäftsstellen rund 61.500 Beschäftigte.

In einer jährlich aktualisierten Fassung gibt der AOK-Bundesverband eine Übersicht über die Basisdaten und Finanzentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und in der AOK-Gemeinschaft. Die Angaben sind nach den wichtigsten Ausgabenbereichen aufgeschlüsselt. Ergänzt werden sie durch internationale Vergleichsdaten.

 

 

Ausgewählte Grafiken interaktiv

Die Ausgaben für Gesundheitsleistungen sind zwischen 2013 und 2019 um ein Drittel gestiegen

Leistungsausgaben AOK und GKV: Werte ein-/ausblenden

2019 hat die AOK-Gemeinschaft insgesamt 90,2 Milliarden Euro für die Gesundheitsversorgung ihrer Versicherten ausgegeben - ein Drittel mehr als 2013. Die GKV-weiten Leistungsausgaben stiegen ebenfalls stark. Zwischen 2013 und 2019 nahmen sie um 31 Prozent zu und lagen zuletzt bei 239,5 Milliarden Euro. 

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Die Kosten für ambulante ärztliche Behandlungen inklusive verordneter Arzneimittel wachsen am schnellsten

Leistungsausgaben der AOK in ausgewählten Bereichen: Werte ein-/ausblenden

Die Ausgaben der AOK für die Krankenhausbehandlung ihrer Versicherten sind zwischen 2013 und 2019 um mehr als ein Fünftel von 25,7 auf 31,0 Milliarden Euro gestiegen. Die Kosten für ambulante ärztliche Leistungen nahmen im selben Zeitraum um fast ein Drittel zu und lagen zuletzt bei 15,2 Milliarden Euro. Für verordnete Medikamente von niedergelassenen Ärzten gab die AOK 2019 mit 15,1 Milliarden 30 Prozent mehr aus als 2013.

Insgesamt machen die Kosten für stationäre und für ambulante ärztliche Behandlungen inklusive verordneter Arzneimittel jeweils über ein Drittel der gesamten Leistungsausgaben der Gesundheitskasse aus.

Für Zahnarztbehandlungen einschließlich Zahnersatz wendet die AOK rund sechs Prozent der Gesamtausgaben auf. Die Kosten stiegen in diesem Bereich zwischen 2013 und 2019 um 1,1 Milliarden Euro oder 26,2 Prozent von 4,2 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro.

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Krankenhauskapazitäten bleiben ungenutzt

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498.192 Betten standen 2018 in deutschen Krankenhäusern, 2.479 weniger als im Jahr 2013. Zwar behandeln die Krankenhäuser immer mehr Patienten. Zwischen 2013 und 2018 stieg die Fallzahl um drei Prozent auf 19,4 Millionen. Trotzdem bleibt die bundesweite Bettenauslastung mit zuletzt 77,1 Prozent deutlich unter der Sollmarke von 85 Prozent. Außerdem behandeln Krankenhäuser ihre Patienten in immer kürzerer Zeit. So blieben die Patienten 2018 im Durchschnitt gut eine Woche (7,2 Tage) in der Klinik. 2013 waren es noch 7,5 Tage.

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