Die AOK in Zahlen

Zahlen und Fakten 2016 - Grafik Kinder

26,29 Millionen Menschen betreute die AOK-Gemeinschaft im Dezember 2017 - fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. So ist jedes dritte Kind in Deutschland bei der AOK versichert. Der Marktanteil der Gesundheitskasse nach Versicherten beträgt 36,2 Prozent. Um deren Belange kümmern sich in den bundesweit 1.245 Geschäftsstellen mehr als 61.500 Beschäftigte.

In einer jährlich aktualisierten Fassung gibt der AOK-Bundesverband eine Übersicht über die Basisdaten und Finanzentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und in der AOK-Gemeinschaft. Die Angaben sind nach den wichtigsten Ausgabenbereichen aufgeschlüsselt. Ergänzt werden sie durch internationale Vergleichsdaten.

Gute Qualität zahlt sich aus

Leistungsausgaben AOK und GKV: Werte ein-/ausblenden

Die Konzentration der AOK-Gemeinschaft auf gute Qualität und hohe Wirtschaftlichkeit in der Versorgung zahlt sich aus. So verzeichnen die AOKs seit Jahren einen unterdurchschnittlichen Anstieg der Leistungsausgaben. 2017 investierte die Gesundheitskasse insgesamt 82,2 Milliarden Euro in die Versorgung ihrer Versicherten. Das waren knapp 28 Prozent mehr als 2011. Die GKV-weiten Leistungsausgaben stiegen dagegen stärker. Zwischen 2011 und 2017 nahmen sie um mehr als 29 Prozent zu und lagen zuletzt bei 217,8 Milliarden Euro. Zur Verdeutlichung: Allein 2017 haben die AOKs etwa 1,2 Milliarden Euro weniger ausgegeben, als es bei einer GKV-durchschnittlichen Ausgabenentwicklung der Fall gewesen wäre.

Grafik zum Download (PDF, JPG)




Jeweils ein Drittel der Ausgaben für stationäre und ambulante Versorgung

Leistungsausgaben der AOK in ausgewählten Bereichen: Werte ein-/ausblenden

Die Ausgaben der AOK für die Krankenhausbehandlung ihrer Versicherten sind zwischen 2011 und 2017 um fast ein Fünftel von 24,0 auf 29,1 Milliarden Euro gestiegen. Die Kosten für ambulante ärztliche Leistungen nahmen im selben Zeitraum um fast ein Drittel zu und lagen zuletzt bei 14,3 Milliarden Euro. Lediglich 0,4 Milliarden Euro weniger gab die AOK 2017 für die von niedergelassenen Ärzten verordneten Medikamente aus. Das sind 22 Prozent mehr als 2011.

Insgesamt machen die Kosten für stationäre und ambulante ärztliche Behandlungen inklusive verordneter Arzneimittel jeweils etwa ein Drittel der gesamten Leistungsausgaben der Gesundheitskasse aus.

Für Zahnarztbehandlungen einschließlich Zahnersatz wendet die AOK sechs Prozent der Gesamtausgaben auf. Die Kosten in diesem Bereich sanken zwischen 2011 und 2017 sogar ganz leicht um 0,1 Milliarden Euro oder 2,6 Prozent von 3,8 auf 3,7 Milliarden Euro.

Grafik zum Download (PDF, JPG)




Krankenhaus und Arzneimittel - weitere Grafiken

Krankenhauskapazitäten bleiben ungenutzt

Die Kliniken in Deutschland behandeln immer mehr Patienten. Von 2011 bis 2017 ist die Fallzahl von 18,3 Millionen auf 19,4 Millionen gestiegen. Trotzdem bleibt die bundesweite Bettenauslastung unter der angestrebten Marke von 85 Prozent.

Sieben von zehn Teilindikationen ohne Zusatznutzen

Bei über 70 Prozent der Teilindikationen, die eine Nutzenbewertung durchlaufen haben,  wurde kein  Zusatznutzen festgestellt. Mehr als 430 Teilindikationen hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) unter die Lupe genommen.