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Die AOK in Zahlen

Zahlen und Fakten 2016 - Grafik Kinder

26,29 Millionen Menschen betreute die AOK-Gemeinschaft im Dezember 2017 - fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland. So ist jedes dritte Kind in Deutschland bei der AOK versichert. Der Marktanteil der Gesundheitskasse nach Versicherten beträgt 36,2 Prozent. Um deren Belange kümmern sich in den bundesweit 1.245 Geschäftsstellen mehr als 61.500 Beschäftigte.

In einer jährlich aktualisierten Fassung gibt der AOK-Bundesverband eine Übersicht über die Basisdaten und Finanzentwicklung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und in der AOK-Gemeinschaft. Die Angaben sind nach den wichtigsten Ausgabenbereichen aufgeschlüsselt. Ergänzt werden sie durch internationale Vergleichsdaten.

Geschäftsmodell wirkt sich auf die Ausgaben aus

Leistungsausgaben AOK und GKV: Werte ein-/ausblenden

Das Geschäftsmodell der AOK-Gemeinschaft, das sich auf Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung ausrichtet, zahlt sich aus. So verzeichnen die AOKs seit Jahren einen unterdurchschnittlichen Anstieg der Leistungsausgaben. 2016 gab die Gesundheitskasse insgesamt 78,6 Milliarden Euro für die Versorgung ihrer Versicherten aus. Das war ein Viertel mehr als 2010. Die GKV-weiten Leistungsausgaben stiegen dagegen schneller. Zwischen 2010 und 2016 nahmen sie um 27,5 Prozent zu und lagen zuletzt bei 210,4 Milliarden Euro. Zur Verdeutlichung: Allein 2016 haben die AOKs 1,1 Milliarden Euro weniger ausgegeben, als es bei einer GKV-durchschnittlichen Ausgabenentwicklung der Fall gewesen wäre.

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Jeweils ein Drittel der Ausgaben für Krankenhaus und ambulante Versorgung

Leistungsausgaben der AOK in ausgewählten Bereichen: Werte ein-/ausblenden

Die Ausgaben der AOK für die Krankenhausbehandlung ihrer Versicherten sind zwischen 2010 und 2016 um ein Fünftel von 23,3 auf 28,3 Milliarden Euro gestiegen. Die Kosten für ambulante ärztliche Leistungen nahmen im selben Zeitraum um rund 27 Prozent zu und lagen zuletzt bei 13,6 Milliarden Euro. Genauso viel gab die AOK 2016 auch für die von niedergelassenen Ärzten verordneten Medikamente aus. Das waren 14 Prozent mehr als 2010.

Insgesamt machen die Kosten für Krankenhaus und ambulante ärztliche Behandlung inklusive verordneter Arzneimittel jeweils etwa ein Drittel der gesamten Leistungsausgaben der Gesundheitskasse aus.

Für Zahnarztbehandlungen einschließlich Zahnersatz wendet die AOK rund sechs Prozent der Gesamtausgaben auf. Die Kosten in diesem Bereich stiegen zwischen 2010 und 2016 um 27 Prozent von 3,7 auf 4,7 Milliarden Euro.

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Krankenhaus und Arzneimittel - weitere Grafiken

Krankenhauskapazitäten bleiben ungenutzt

Die Kliniken in Deutschland behandeln immer mehr Fälle. Von 2010 bis 2016 ist ihre Zahl auf 19,5 Millionen gestiegen. Trotzdem bleibt die bundesweite Bettenauslastung unter der angestrebten Marke von 85 Prozent.

Mehr als jeder dritte Wirkstoff ohne Zusatznutzen

Bei knapp 40 Prozent neuer Wirkstoffe ist der Zusatznutzen nur gering oder gar nicht quantifizierbar. Mehr als 170 Wirkstoffe hat der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) seit 2011 unter die Lupe genommen.