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"ADHS-Elterntrainer": Fundierte Online-Hilfe in schwierigen Erziehungssituationen

(15.08.16) Über vier Prozent der AOK-versicherten Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren haben 2014 die Diagnose ADHS erhalten. Damit ist die "Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung" die häufigste psychische Diagnose im Kindesalter. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). "Eltern von Kindern mit ADHS sind oft erschöpft und nicht selten der Verzweiflung nah", sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Mit dem "ADHS-Elterntrainer" hat die AOK ein neues Online-Angebot gestartet.

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Familiengesundheit: Sport bei gestressten Eltern ganz oben auf Liste

(02.08.16) Mehr als 40 Prozent der Eltern in Deutschland holt sich beim Sport den notwendigen Ausgleich für die Belastung durch Beruf und Familie. Ebenso viele nennen andere Hobbys wie Freunde oder Lesen nachgehen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Müttern und Vätern im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Jeder Zehnte bevorzugt einen Kurzurlaub.

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Krankengeld-Gutachten zum Morbi-RSA zeigt: Gesamtevaluation notwendig

(29.07.16) Als "fundiert" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, das Gutachten zu den Berechnungen der Krankengeld-Zuweisungen im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA). Das vom Bundesversicherungsamt am Donnerstag (28. Juli) veröffentlichte Gutachten verdeutliche, dass die Forderungen einiger Kassen nach raschen Änderungen im Morbi-RSA "in die Irre" führten. Umso dringlicher sei eine Gesamtevaluation des Finanzausgleichs, so Litsch.

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Ständige Erreichbarkeit im Job: Auch der Partner leidet mit

(25.07.16) Die Vermischung von Arbeit und Privatleben belastet zunehmend auch die Partnerschaft. Das hat eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ergeben. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, durch die Erreichbarkeit des Lebensgefährten selbst beeinträchtigt zu sein. 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer wünschen sich gesetzliche oder betriebliche Regelungen zur Erreichbarkeit. Bei ihren Partnern liegt die Quote bei 83 Prozent.

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Arzneimittel: Reformpläne völlig unausgewogen

(13.07.16) Die Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums sind aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keine Basis für eine patientenfreundliche und für alle dauerhaft bezahlbare Arzneimittelversorgung. Die Reform drohe zum Wunschkonzert der Pharmabranche zu werden, befürchtet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch: "Bisher spiegeln die Vorschläge einseitig die Interessen der Arzneimittelhersteller wider."

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AOK-Faktenbox: Nutzloser Allergiecheck

(21.06.16) Bei etwa zwei bis drei von je 100 Erwachsenen in Deutschland sind 2015 Nahrungsmittelallergien diagnostiziert worden. Zum Nachweis bieten Ärzte und Heilpraktiker ihren Patienten den sogenannten Immunglobulin-G-Test (IgG-Test) an. Verschiedene Studien haben jedoch gezeigt, dass diese IgG-Tests keine Aussagekraft besitzen. Eine neue AOK-Faktenbox sorgt für Aufklärung.

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Neuer Pflege-TÜV muss Ergebnisqualität bewerten

(08.06.16) Der künftige Pflege-TÜV muss die tatsächliche Ergebnisqualität in Pflegeeinrichtungen bewerten, damit Pflegebedürftige und deren Angehörige aussagekräftige Informationen erhalten. Das fordert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (8. Juni) anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Qualitätsausschusses Pflege. Der soll einen Neustart des umstrittenen Pflege-TÜVs erarbeiten. Dazu liegt bereits ein Vorschlag des AOK-Bundesverbandes vor. "Der Qualitätsausschuss sollte unser Verknüpfungsmodell aufgreifen, dann können Pflegeheim-Anbieter zeigen, was Qualität in ihren Häusern heißt", so Litsch.

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Litsch: "Änderungsantrag zum Morbi-RSA ordnungspolitisch fragwürdig"

(01.06.16) Künftig sollen die Morbi-RSA-Berechnungsregeln auch noch im laufenden Jahr geändert werden können. So sieht es ein Änderungsantrag zum Transplantationsregister-Gesetz vor. "Der Bescheid über die Einnahmen ist keinen Pfifferling mehr wert, wenn man damit rechnen muss, dass er rückwirkend geändert werden kann", kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (1. Juni). Bislang müssen diese Festlegungen für ein Ausgleichsjahr bis zum 30. September des Vorjahres erfolgen. Erst danach können die Krankenkassen einen verlässlichen Haushalt aufstellen und die wettbewerblich relevanten Entscheidungen etwa zur Höhe des Zusatzbeitrags treffen.

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Neue Regeln für Medizinprodukte in der EU: Deutschland muss nachbessern

(26.05.16) Eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung gibt es für Hersteller von Medizinprodukten auch im neuen Zulassungsverfahren nicht. Das Europäische Parlament und der Rat haben sich am Mittwochabend (25. Mai) auf eine neue EU-Verordnung geeinigt. Patienten sind somit im Schadensfall weiterhin finanziell nicht abgesichert. Der AOK-Bundesverband plädiert insbesondere bei Hochrisikomedizinprodukten für schärfere Regeln. "Die Bundesregierung sollte jetzt nachjustieren, wo es geht", kommentierte dessen Vorstandschef Martin Litsch die Brüsseler Entscheidung.

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AOK erteilt Zuschläge für Tranche XVII - Versorgungssicherheit steht im Vordergrund

(20.05.16) Die AOK-Gemeinschaft hat am Freitag (20. Mai) die Zuschläge für die 17. Tranche der Arzneimittelrabattverträge erteilt. "Die Verträge mit insgesamt 30 schon seitherigen und neuen Partnerunternehmen starten erst am 1. Oktober. Damit geben wir den Unternehmen ausreichend Zeit zur Vorbereitung und hohe Planungssicherheit", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten Generikaverträge, Dr. Christopher Hermann, in Stuttgart.

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"Nationaler Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" startet

(13.05.16) Die Universität Bielefeld, die Hertie School of Governance und der AOK-Bundesverband werden gemeinsam einen "Nationalen Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" entwickeln, um das Gesundheitswissen in Deutschland zu verbessern. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die Schirmherrschaft übernommen. "Je mehr Patientinnen und Patienten über Vorsorge, Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten wissen, desto besser können sie Krankheiten vorbeugen und informierte Entscheidungen treffen", sagte Gröhe am Freitag (13. Mai) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Prof. Dr. Doris Schaeffer von der Uni Bielefeld und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch.

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AOK-Faktenboxen: Impfmüdigkeit nicht unterschätzen

(27.04.16) Bei Menschen, die nicht gegen Keuchhusten geimpft sind, ist die Gefahr zu erkranken deutlich höher als mit einer Impfung. Von 100 ungeimpften Menschen erkranken 45 bis 79, wenn sie mit dem Erreger in Kontakt kommen. Bei den geimpften sind es nur drei bis zwölf von 100. Welchen Nutzen und welche Nebenwirkungen eine Auffrisch-Impfung gegen Keuchhusten für Jugendliche und Erwachsene hat, erläutert eine neue AOK- Faktenbox. Ein neues Video beschäftigt sich mit Nutzen und Nebenwirkungen bei der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

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Prävention: AOK setzt neue Rekordmarke

(19.04.16) 2014 hat die AOK erstmals über drei Millionen Menschen mit Präventionsmaßnahmen erreicht. Das zeigen die Zahlen aus dem am Dienstag (19. April) veröffentlichten Präventionsbericht. Das sind etwa 60 Prozent aller Menschen, die das Präventionsangebot einer gesetzlichen Krankenkasse genutzt haben. Auch finanziell engagiert sich die AOK stärker als andere Krankenkassen. Mit fünf Euro pro Versicherten investierte die AOK rund 25 Prozent mehr als der Durchschnitt der Krankenkassen in die Gesundheitsförderung.

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Antikorruptionsgesetz: Kritik an Ausnahmen für Apotheker

(14.04.16) Als nicht nachvollziehbar bezeichnet der AOK-Bundesverband die im Antikorruptionsgesetz vorgesehenen Ausnahmen für Apotheker. Es gebe keinen Grund dafür, dass "die Regelungen zur Bekämpfung von Bestechlichkeit für Ärzte gelten, aber nicht für Apotheker", kritisierte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Donnerstag (14. April) anlässlich der abschließenden Beratung des Gesetzentwurfs im Bundestag. "Auch für diesen Bereich müssen wir einen wirksamen Korruptionsschutz vorsehen und nicht einfach weiterwurschteln."

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Litsch: Pharmadialog lässt Stärkung des AMNOG-Verfahrens offen

(12.04.16) Politik und Pharmaunternehmen wollen den Umsatz von neuen Arzneimitteln im ersten Jahr nach Markteintritt begrenzen. Das wertet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, positiv. Darüber hinaus ließen die am Dienstag (12. April) vorgestellten Ergebnisse der Gespräche zwischen Bundesregierung und Pharmaherstellern alles offen. Ob das AMNOG-Verfahren nun wirklich gestärkt werde, zeige erst die kommende Gesetzgebung, so Litsch.

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AOKs erzielen 2015 Rekordergebnis durch Rabattverträge

(01.04.16) Durch Arzneimittelrabattverträge hat die AOK-Gemeinschaft im vergangenen Jahr knapp 1,5 Milliarden Euro bei den Ausgaben einsparen können. Für die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt beliefen sich die Minderausgaben auf rund 3,6 Milliarden Euro. "Nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr haben wir das Ergebnis 2015 noch einmal verbessern können", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann, am Freitag (1. April) in Stuttgart zum Start von zwei neuen Vertragstranchen.

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Jens Martin Hoyer komplettiert Vorstandsteam beim AOK-Bundesverband

(17.03.16) Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes hat Jens Martin Hoyer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der 48-Jährige bildet zusammen mit dem Vorsitzenden Martin Litsch den Geschäftsführenden Vorstand. Litsch führt den Verband seit Jahresbeginn als Vorstandsvorsitzender.

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Neue Pflegeausbildung: Bessere Karrierechancen und angemessene Bezahlung

(10.03.16) Als starkes Bündnis für die generalistische Berufsausbildung präsentieren sich Deutscher Pflegerat, Bundesregierung und AOK-Bundesverband. "Endlich ist das Pflegeberufegesetz auf den Weg gebracht“, sagte Pflegerats-Präsident Andreas Westerfellhaus auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin. Zusammen mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef-Laumann, und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, eröffnete er am Donnerstag (10. März) den dreitägigen Kongress.

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Patentgeschützte Arzneimittel 15 mal teurer als der Durchschnitt

(08.03.16) Patentgeschützte Arzneimittel bleiben einer der Preistreiber im Gesundheitswesen. Die Packung patentgeschützter Neueinführungen der letzten 36 Monate ist binnen zwei Jahren um fast 50 Prozent teurer geworden. Der Preis pro Packung lag im Januar 2016 durchschnittlich bei über 4.000 Euro. Das zeigt der aktuelle Preisindex für Arzneimittel des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Der durchschnittliche Packungspreis im Gesamtmarkt lag zum gleichen Zeitpunkt bei 261,94 Euro.

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Pflege-Report 2016: Hilfsangebote bleiben meist ungenutzt

(07.03.16) Weniger als 20 Prozent der pflegenden Angehörigen nutzen mögliche Angebote, die die soziale Pflegeversicherung zur Unterstützung bereit hält. Einzige Ausnahme ist der Pflegedienst. Immerhin knapp zwei Drittel machen davon Gebrauch. Das hat eine Umfrage im Rahmen des Pflege-Reports 2016 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ergeben. Das Kuriose: Die ungenutzten Angebote sind durchaus bekannt.

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Erkältungswelle: Fast jeder Dritte lag mindestens einmal flach

(02.03.16) Atemwegserkrankungen haben 2015 im Vergleich zu 2014 um gut 20 Prozent zugenommen. Sie sind auch für eine Zunahme der Fehlzeiten verantwortlich. Das hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Mittwoch (2. März) mitgeteilt. "Die Anzahl der erkältungsbedingten Krankschreibungen war im Februar besonders hoch", so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. Der Krankenstand stieg bei den knapp 12 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern 2015 im Vorjahresvergleich leicht von 5,2 auf 5,3 Prozent.

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Krankenhaus-Report 2016: Wildwuchs bei ambulanten Leistungen in Kliniken beenden

(29.02.16) Einen neuen Ordnungsrahmen mit einheitlichen Spielregeln für ambulante Leistungen in Kliniken fordern die Herausgeber des Krankenhaus-Reports 2016. Bei den ambulanten Versorgungsformen herrsche inzwischen ein "Wildwuchs" an unterschiedlichen Rechtsformen, sagte Prof. Dr. Jürgen Wasem, Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports, bei der Präsentation der Neuauflage des Standardwerks in Berlin. Der Vorsitzende der "Gesundheits-Weisen", Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, kritisierte die strikte Trennung zwischen Klinik und Praxen. Dies sei "für Patienten gefährlich und für alle viel zu teuer". Deshalb plädiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, für eine "Neuausrichtung der fachärztlich-ambulanten Versorgung".

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WIdOmonitor: Beitragshöhe spielt beim Kassenwechsel nur untergeordnete Rolle

(25.01.16) Für weniger als vier Prozent der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist der Preis allein entscheidend für die Wahl der Krankenkasse. Die meisten GKV-Mitglieder achten vor allem auf das Leistungsangebot. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aus dem dritten Quartal 2015. Weiteres Ergebnis des aktuellen WIdOmonitors: Vier von fünf GKV-Mitgliedern wissen weder, dass der Krankenkassenbeitrag Anfang 2015 neu geregelt wurde, noch, dass sie einen individuellen Zusatzbeitrag zahlen.

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WIdO-Bericht: Knapp sechs Milliarden für die Heilmittel – Senioren profitieren besonders

(18.12.15) Ärzte haben 2014 über 37 Millionen Heilmittelrezepte geschrieben. Dabei erhalten Pflegebedürftige Menschen ab 60 Jahren etwa drei Mal so viele Heilmitteltherapien wie Nicht-Pflegebedürftige. Das zeigen die Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Heilmittelbericht 2015. Insgesamt hat jeder Dritte über 60-jährige AOK-Versicherte eine Heilmitteltherapie in Anspruch genommen. Die Kosten für die Heilmittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erreichten 2014 - auf alle Altersgruppen verteilt - einen Gesamtumsatz von 5,77 Milliarden Euro.

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Versorgungs-Report 2015: Kinder haben ein Recht auf gute Versorgung

(02.12.15) Ob und wann Kinder an den Mandeln oder am Blinddarm operiert werden, ist regional sehr unterschiedlich. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt das deutlich. Der Versorgungs-Report 2015 des WIdO hat die Chancen für Kinder und Jugendliche auf eine gute medizinische Versorgung untersucht.

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Martin Litsch wird Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes

(26.11.15) Martin Litsch übernimmt zum Jahresbeginn 2016 das Amt des Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes. Der Aufsichtsrat des Verbandes wählte den aktuellen Vorstandsvorsitzenden der AOK NORDWEST am Donnerstag (26. November) einstimmig. Bis Jahresende führt Litsch den Verband kommissarisch weiter, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Nordost, Frank Michalak.

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AOK weist TK-Kritik am Morbi-RSA zurück

(26.11.15) Der AOK-Bundesverband hält die Kritik der Techniker Krankenkasse (TK) am morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) für völlig verfehlt. Die von der TK beklagte vermeintliche Präventionsfeindlichkeit des Finanzausgleichs "zeugt von wenig Sachkenntnis", sagte der designierte Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (26. November). Gesunde Versicherte seien für die Krankenkassen finanziell noch immer "die besten Risiken".

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AOK-Rabattverträge garantieren Wettbewerb

(10.11.15) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für neue bundesweite Arzneimittelrabattverträge erteilt. Mit einem Umsatzvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro wird die nunmehr 15. Tranche zum 1. April 2016 an den Start gehen. Unter den 45 Partnerunternehmen sind auch ein Unternehmen aus Österreich und erneut einige Newcomer. "Die AOK-Rabattverträge bleiben damit Garant für einen lebendigen Wettbewerb", sagte der Verhandlungsführer für die Generika-Verträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandschef Dr. Christopher Hermann, am Dienstag (10. November) in Stuttgart.

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Prostata-Eingriffe: Deutliche Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

(29.10.15) Bei fast jeder fünften Prostata-Entfernung bei Prostatakrebs treten Komplikationen auf. Bei Operationen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung kommt es bei fast jedem sechsten Eingriff zu Problemen. Das zeigt eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Rahmen der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR). Die Qualitätsergebnisse der Krankenhäuser finden Patienten im AOK-Krankenhausnavigator.

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Skandal um Bandscheibenprothesen: AOK nimmt Brüssel in die Pflicht

(09.10.15) Der Patientenschutz bei Medizinprodukten in der Europäischen Union ist unzureichend. Das zeigt aus Sicht des AOK-Bundesverbandes der Skandal um schadhafte Bandscheibenprothesen im Klinikum Leer. Interimsvorstand Martin Litsch forderte am Freitag (9. Oktober) unter anderem hochwertige klinische Studien für Hochrisiko-Medizinprodukte und für die Hersteller solcher Produkte eine obligatorische Haftpflichtversicherung. In der kommenden Woche beginnen die Trilogverhandlungen in der EU zur geplanten europäischen Medizinprodukte-Verordnung.

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Arzneiverordnungs-Report 2015: Hochpreisige neue Arzneimittel treiben Ausgaben

(23.09.15) Hohe Preise für neue patentgeschützte Medikamente und die Absenkung des Herstellerabschlags sind die Hauptursachen für den Anstieg der Arzneimittelausgaben im Jahr 2014 auf das Rekordniveau von 35,4 Milliarden Euro. Das zeigt der Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2015, der am Mittwoch (23. September) in Berlin vorgestellt worden ist. Die neue Preispolitik der Pharmaunternehmen bei patentgeschützten Arzneimitteln wie neuartigen Hepatitis-C-Präparaten oder modernen Krebsmitteln führe die Solidargemeinschaft "langfristig an ihre finanzielle Grenzen", warnten die Herausgeber des AVR. Die "Erfolgsgeschichte des AMNOG" müsse weitergeschrieben werden, so Martin Litsch, Interimsvorstand des AOK-Bundesverbandes.

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Studie zur Patientensicherheit: Fortschritte beim Risikomanagement in Kliniken

(17.09.15) Das Thema Patientensicherheit hat in den Krankenhäusern einen erheblich höheren Stellenwert als noch 2010. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Patientensicherheit (IfPS) des Universitätsklinikums Bonn unter 572 Krankenhäusern in Deutschland zum Stand des klinischen Risikomanagements, die am Donnerstag (17. September) in Berlin zum ersten Internationalen Tag der Patientensicherheit vorgestellt wurde. So nutzen inzwischen 91 Prozent der Häuser ein systematisches MRSA-Screening von Risikopatienten. Allerdings zeigt die Studie auch, dass das klinische Risikomanagement noch systematischer und vernetzter erfolgen könnte.

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Klinikreform: Echte Chance zur Modernisierung

(07.09.15) Die Reform der Krankenhauslandschaft in Deutschland duldet aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keinen weiteren Aufschub. "Eine weitere Slow-Motion verträgt dieses Gesetz nicht, sonst bleibt die Qualitätsorientierung im stationären Bereich weiterhin Utopie", sagte der Interimsvorstand Michael Litsch am Montag in (7. September) anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin.

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AOK-Präventionsbericht: Vorreiter bei digitalen Angeboten

(04.08.15) Mittlerweile hat die AOK fast 30 verschiedene Apps in ihrem Programm, um die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen bedienen zu können. "Bei der digitalen Prävention macht uns so leicht keiner was vor, da sind wir ganz klar der Vorreiter“ kommentierte Kai Kolpatzik, Abteilungsleiter Prävention im AOK-Bundesverband, die Zahlen des aktuellen AOK-Präventionsberichts. Auch insgesamt nimmt die AOK beim Thema "Prävention" weiter den Spitzenplatz ein. 4,61 Euro je Versichertem hat die AOK 2013 für Gesundheitsvorsorge ausgegeben, fast 80 Cent mehr als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Schnitt.

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Arzneimittelrabattverträge: AOKs läuten Runde 15 ein

(29.07.15) Die AOK-Gemeinschaft setzt die erfolgreichen Arzneimittelrabattverträge fort: Am Mittwoch (29. Juli) hat die AOK Baden-Württemberg für alle AOKs die Ausschreibung der inzwischen 15. Tranche im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Sie umfasst 117 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, aufgeteilt in 119 Fachlose. Von diesen sind 28 im Drei-Partner-Modell und 91 exklusiv ausgeschrieben.

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Personelle Veränderungen im AOK-Bundesverband

(09.07.15) Die geschäftsführenden Vorstände des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann und Uwe Deh, haben ihre Tätigkeit als geschäftsführende Vorstände beendet. Das Ende der Zusammenarbeit mit dem AOK-Bundesverband wurde jeweilig im beidseitigen Einvernehmen vereinbart.

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PSG II: Endlich ein umfassendes Pflegeverständnis

(09.07.15) Vor allem an Demenz erkrankte Menschen profitieren von der zweiten Stufe der Pflegereform (PSG II). "Ungleichbehandlungen von körperlich und kognitiv beeinträchtigten Pflegebedürftigen werden aufgehoben", würdigte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, den Referentenentwurf anlässlich der Verbändeanhörung am Donnerstag (9.Juli). Kern der Reform ist ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit, eine langjährige Forderung der AOK.

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Psychiatrische Versorgungsmodelle auf dem wissenschaftlichen Prüfstand

(30.06.15) Drei Kassenverbände, unter anderem der AOK-Bundesverband, und vier Krankenkassen lassen 13 Modellvorhaben zur psychiatrischen Versorgung nach einem standardisierten Verfahren evaluieren. Ziel ist es, bei steigendem Behandlungsbedarf hochwertige Therapien weiter zu verbessern und mit der Regelversorgung zu vergleichen. In den Projekten, die jetzt wissenschaftlich bewertet werden, werden insgesamt ca. 25.000 Patienten in sieben Bundesländern betreut. Erste Ergebnisse der Evaluation sollen im Jahr 2016 vorliegen.

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Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für Prostata-Studie frei

(29.06.15) Die Deutsche Krebshilfe hat beschlossen, die Deutsche Prostatakrebsstudie PREFERE weiter zu fördern. PREFERE vergleicht in einer prospektiven randomisierten Studie über 13 Jahre alle vier aktuell gängigen Therapieoptionen bei Prostatakrebs. Die Fragen, die mit der Studie geklärt werden sollen, seien zentral für die künftige Behandlung von Prostatakrebs im frühen Stadium, sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes und federführender Vertreter der Kassenverbände. Die gesetzliche und private Krankenversicherung beteiligen sich mit 11,5 Millionen Euro an PREFERE. Die DKH hat insgesamt 13,5 Millionen Euro eingeplant.

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Medizinprodukte: Patientenschutz in Europa weiter auf niedrigem Niveau

(19.06.15) Die Regeln für die Zulassung von Medizinprodukten in der Europäischen Union (EU) bleiben lasch. So sehen die Beschlüsse des EU-Ministerrates bei der Verpflichtung auf klinischen Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit zahlreiche Ausnahmen vor. Ebenso vom Tisch ist eine verpflichtende Haftpflichtversicherung für Medizinproduktehersteller. Auch eine zentrale Zulassungsstelle ist weiter nicht vorgesehen. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, sprach am Freitag (19.Juni) von einem halbherzigen Beschluss des EU-Ministerrats.

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"Rabattverträge bleiben Garant für Ausgabenstabilität"

(29.05.15) Während die Preise für neue Medikamente teilweise durch die Decke schießen, bleiben die Rabattverträge ein Garant für Ausgabenstabilität. Die Einsparungen durch direkte Verträge der gesetzlichen Krankenkassen mit einzelnen Pharmaunternehmen haben 2014 erstmals die Grenze von jährlich drei Milliarden Euro überschritten. Am Montag (1. Juni) treten neue Rabattverträge der AOK in Kraft. Die inzwischen 14. Tranche umfasst 109 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen.

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AOK-Faktenboxen: Leicht verständliches Wissen für mehr Gesundheitskompetenz

(26.05.15) Mit sogenannten Faktenboxen will die AOK das Wissen der Versicherten um Fragen rund um die Gesundheit stärken. Zum Auftakt der gemeinsamen Informationskampagne stellten der AOK-Bundesverband und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung elf Faktenboxen vor, darunter zu Themen wie Masern-Mumps-Röteln-Impfung, Nahrungsergänzungsmitteln und Eierstock-Ultraschall zur Krebsfrüherkennung. "Die Faktenboxen können eine echte Kompassfunktion übernehmen, wenn es darum geht, sich einen sicheren Überblick über ein medizinisches Thema zu verschaffen", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, am Dienstag (26. Mai).

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WIdOmonitor: Ärzte bieten jedem dritten Versicherten IGeL an

(18.05.15) Jeder dritte gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren hat von seinem Arzt innerhalb eines Jahres eine "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) angeboten bekommen. Damit ist die IGeL-Quote innerhalb von zwei Jahren von 29,9 auf 33,3 Prozent gestiegen. Das zeigt der WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Erhebung. "Diese Expansion des IGeL-Marktes hat sich vor allem beim Angebot für Frauen vollzogen", erläutert WIdO-Geschäftsführer Jürgen Klauber am Montag (18. Mai).

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Pflege-Report des WIdO: Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

(16.05.15) Neue Wohn- und Versorgungsformen im Fall von Pflegebedürftigkeit stoßen auf wachsendes Interesse. Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet Modelle wie "Betreutes Wohnen" oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) für seinen ersten Pflege-Report. "Eine differenzierte Versorgungslandschaft, die sich an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen orientiert, ist immer mehr gefragt", so der Mitherausgeber des Pflege-Reports, WIdO-Geschäftsführer Prof. Klaus Jacobs. Mit der Publikation erweitert das WIdO seine Report-Reihe.

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Schrittmacher bei der Klinikqualität

(04.05.15) Die Behandlungsqualität in Krankenhäusern ist messbar. Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren ab Montag (4. Mai) auf dem vierten QMR-Kongress aktuelle Entwicklungen bei der Nutzung von Routinedaten im klinikinternen Qualitätsmanagement. "Mit diesen Verfahren lässt sich die Qualität der Behandlung im Krankenhaus nachweislich verbessern", sagt Francesco De Meo, Präsident der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Die AOK setzt seit Jahren auf "Qualitätssicherung mit Routinedaten", kurz QSR - ein Verfahren zur Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den Krankenhausaufenthalt hinaus. "Wir wollen auch weiter Schrittmacher beim Thema Qualität im Krankenhaus sein", so der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, anlässlich des Kongresses in Berlin.

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Graalmann: Bei Prävention alle Akteure in die Pflicht nehmen

(22.04.15) Als "viel zu kurz gesprungen" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, den Regierungsentwurf für ein Präventionsgesetz. Zwar sollen dem Entwurf zufolge die unterschiedlichsten Akteure über Präventionsvorgaben mitbestimmen, aber nur die Kranken- und Pflegekassen für die Kosten aufkommen. "Wer aber mitreden will, muss auch Finanzierungsverantwortung übernehmen", so Graalmann am Mittwoch (22. April) anlässlich der Sachverständigen-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags.

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Pflege-TÜV: Laumann bleibt unverbindlich

(01.04.15) Der AOK-Bundesverband vermisst im Konzept für einen neuen "Pflege-TÜV" klare Aussagen zur Pflegequalität. Verbindliches sei im Vorschlag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, nicht enthalten, kritisierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Gleichzeitig warnte Graalmann davor, im Zuge der Neuordnung hinter die erreichten Qualitätsstandards zurückzufallen. Die flächendeckenden Qualitätsprüfungen des MDK etwa stünden nicht zur Disposition. Laumann hatte am Mittwoch (1. April) sein Konzept zur Begutachtung von Pflegeheimen und -diensten vorgelegt.

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Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant – erhebliche Unterschiede bei den Berufen

(31.03.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen.

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Krankenhaus-Report 2015: Qualitätsorientierter Strukturwandel notwendig

(20.02.15) Am "qualitätsorientierten Umbau" der Krankenhauslandschaft führt kein Weg vorbei. Der Gesundheitsökonom und Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports 2015, Prof. Dr. Jürgen Wasem, bezeichnet ihn als das "wichtigste gesundheitspolitische Vorhaben dieser Legislaturperiode". Zusammen mit dem Geschäftsführenden Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, sowie Vertretern der Deutschen Krebsgesellschaft und des Wissenschaftlichen Instituts des AOK-Bundesverbandes (WIdO) präsentierte Wasem am Freitag (20. Februar) die wichtigsten Ergebnisse des Krankenhaus-Reports 2015. Das Fazit: Qualität in Kliniken ist messbar. Der Report dokumentiert das am Beispiel zertifizierter Krebszentren. Noch aber fehle ein schlüssiges Handlungsprogramm der Politik, bemängelte Wasem.

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AOK bietet neues Online-Portal für Zuwanderer

(11.02.15) Mit einem siebensprachigen neuen Online-Auftritt bietet die AOK Zuwanderern die Möglichkeit, sich umfassend über das deutsche Gesundheitswesen schon von ihrem Heimatland aus zu informieren. Das könne den neuen Mitbürgern "den Einstieg erleichtern und ein stückweit Sicherheit vermitteln", sagte Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, am Mittwoch (11. Februar). "Mit unserem neuen Angebot möchten wir ein klares Signal in Sachen Willkommenskultur setzen."

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Graalmann: Pflege-Agenda braucht breite gesellschaftliche Basis

(30.01.15) Um die künftigen Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, bedarf es einer breiten gesellschaftlichen Basis. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, anlässlich einer Klausurtagung zur Vorbereitung des Deutschen Pflegetags 2015 Mitte März. An dem Gedankenaustausch im Haus des AOK-Bundesverbandes unter dem Motto "Zukunft der Pflege - gemeinsam mehr erreichen" nahmen etwa 30 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen teil, unter ihnen der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann.

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