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Innovationsfonds: AOK in fast allen Förderbereichen dabei

(30.11.16) 133 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds für neue Versorgungsformen fließen an 18 Projekte unter AOK-Beteiligung. Die gesamte Fördersumme beträgt 225 Millionen Euro. Die Mittel im Innovationsfonds werden zu 100 Prozent aus Beitragsgeldern der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gespeist. "Wir wollen, dass aus diesen innovativen Projekten neue Versorgungsansätze mit Dauerstatus werden können", sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz sieht eine unabhängige wissenschaftliche Begleitung der Projekte vor.

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Qualitätsmonitor 2017: Defizite bei der Herzinfarkt-Versorgung

(29.11.16) Vier von zehn Krankenhäusern, die im Jahr 2014 Patienten mit Herzinfarkt behandelt haben, haben kein Herzkatheterlabor. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Zuge des ersten Qualitätsmonitors des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und des Vereins Gesundheitsstadt Berlin. Der Qualitätsmonitor 2017 liefert Daten zur Krankenhaus-Qualität für sechs Indikationen und 1.645 Kliniken. WIdO und Gesundheitsstadt Berlin präsentierten die Zahlen und Analysen am Dienstag (29. November) in Berlin. Der AOK-Bundesverband erhofft sich wichtige Impulse fgür die Krankenhausplanung der Bundesländer. "Außerdem brauchen wir eine besser gesteuerte Einweisung der Patienten in die richtigen Kliniken", betonte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch.

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40 Jahre WIdO: Impulsgeber für das Gesundheitswesen

(22.11.16) "Lasst die Zahlen sprechen" - unter dieses Motto stellt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) sein Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen. Seit vier Jahrzehnten analysiert das WIdO statistische Daten und bündelt das Knowhow aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. Anlässlich der Festveranstaltung am Dienstag (22. November) in Berlin gratulierte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Das WIdO "sorgt mit seiner Arbeit seit 40 Jahren für interessante Diskussionsgrundlagen und Transparenz im Gesundheitswesen". Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, bezeichnete das Institut als einen Impulsgeber "für die Entwicklung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung".

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Krankenhauspläne der Koalition gefährden Reformziele

(03.11.16) Das Vorhaben der Großen Koalition, die mit der jüngsten Krankenhausreform festgelegte Mengensteuerung für Klinikleistungen zu ändern, darf nicht zu erneuten Anreizen für unnötige Operationen und in der Folge zu steigenden Kosten führen. "Diese Ausgabenneutralität ist Wille des Gesetzgebers und im Krankenhausstrukturgesetz so festgeschrieben worden. Darauf müssen wir uns verlassen können", erklärte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (3. November). Die Regierung plant, dass die vorgeschriebenen Abschläge für Mehrleistungen nicht mehr auf Landesebene vereinbart, sondern bundeseinheitlich festgelegt werden. Dies sei "schon wieder ein Einknicken vor der Krankenhauslobby, um im Wahljahr Ruhe an dieser Front zu haben", so Litsch.

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AOK fordert Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

(21.10.16) In der Debatte um den Risikostrukturausgleich (RSA) macht die AOK-Gemeinschaft konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Ausgleichssystems. Jede Änderung müsse die Zielgenauigkeit des RSA erhöhen, Risikoselektion verringern und Wirtschaftlichkeitsanreize stärken, erklären die elf AOKs und der AOK-Bundesverband in einem Positionspapier, das am Freitag (21. Oktober) in Berlin vorgestellt wurde. Als Sofortmaßnahme fordern sie die Einführung von "verbindlichen, bundeseinheitlichen Kodierrichtlinien für die ambulante Versorgung".

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Zytostatika-Versorgung: Kartell statt Wettbewerb

(19.10.16) Die Neuregelungen zur Versorgung mit Krebsmedikamenten sind aus Sicht des AOK-Bundesverbandes ein nicht akzeptabler Eingriff in bestehende Verträge. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sei vor Apothekern und Onkologen eingeknickt. "Mit Streichung der Direktverträge schützt der Bundesgesundheitsminister jetzt ein Versorgungskartell vor ein bisschen Wettbewerb", kritisierte der Verbandsvorsitzende Martin Litsch anlässlich eines Expertengesprächs am Mittwoch (19. Oktober) im Gesundheitsausschuss.

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AOK startet Online-Wegweiser für Palliativversorgung

(13.10.16) Mit dem AOK-Palliativwegweiser informiert seit Donnerstag (13. Oktober) die Gesundheitskasse als erste Krankenkasse auch online über Beratungs- und Hilfsangebote der Hospiz- und Palliativversorgung. Das Internet-Angebot umfasst mehr als 8.000 Einträge, darunter stationäre Hospize und Hospizdienste sowie Palliativstationen und auch Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). "Damit ergänzen wir unser flächendeckendes Beratungsangebot", sagte Nadine-Michèle Szepan, Leiterin der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband.

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Arzneimittelreform sichert Pharma- und Apothekeninteressen

(12.10.16) Als einen Rückschritt in der Versorgung der Patienten bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, den am Mittwoch (12. Oktober) vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf eines Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetzes. Der Entwurf biete keine Antwort auf die Frage, wie die Arzneimittelversorgung trotz immer schneller steigender Preise für Medikamente gewährleistet werden könne. Stattdessen sichere das geplante Gesetz vor allem die Interessen der Pharmabranche und der Apotheken. Als Beispiele nannte Litsch die vorgesehene Vertraulichkeit der ausgehandelten Erstattungspreise für Medikamente und die Streichung der Zytostatika-Ausschreibungen.

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AOK-Studie: Studierende stehen unter Stress

(11.10.16) Deutschlands Studierende fühlen sich vor allem durch Zeit- und Leistungsdruck gestresst. Das hat eine repräsentative Online-Befragung unter mehr als 18.000 Studierenden im Auftrag des AOK-Bundesverbandes ergeben. Demnach geben 53 Prozent ein hohes Stresslevel an, mehr als bei Beschäftigten in der Arbeitswelt. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Beratungsangebote zur Stressbewältigung. Die AOK verstehe dies "als Auftrag, unser spezielles Know-how im Umgang mit Stress auch für diese jungen Menschen künftig noch stärker zu platzieren", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag (11. Oktober) bei der Präsentation der Studie in Berlin. Diese ist von den Universitäten Potsdam und Hohenheim erstellt worden.

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Litsch: Warum schummelt der TK-Chef?

(10.10.16) Als den Versuch der "Diskreditierung des Risikostrukturausgleichs (RSA)" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, die Manipulationsvorwürfe des Chefs der Techniker-Krankenkasse. Dieser versuche mit seinem "Rundumschlag gegen Ärzte, Aufsichten und Krankenkassen", den RSA zugunsten seiner Kasse zu verändern. Litsch fordert die TK auf, gemeinsam für einheitliche Kodierrichtlinien einzutreten statt "Ärzte und Aufsichten in Verruf zu bringen".

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Arzneimittel-Tranche XVII gestartet / Tranche XVIII ausgeschrieben

(04.10.16) Zum 1. Oktober sind neue AOK-Arzneimittelrabattverträge in Kraft getreten. Die Verträge der Tranche XVII ersetzen die Kontrakte der Ende September ausgelaufenen Tranche XIII. Die Versorgungsverträge für 54 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen laufen bis zum 30. September 2018. "Den Zuschlag erhielten 34 Pharmaunternehmen und Bietergemeinschaften", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann. Das AOK-Umsatzvolumen für die betreffenden Arzneimittel liegt bei 1,1 Milliarden Euro pro Jahr (Apothekenverkaufspreis).

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AOK distanziert sich von Petry-Äußerung

(27.09.16) Als ein "durchsichtiges Instrumentalisierungsmanöver" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, einen Facebook-Post der AfD-Vorsitzenden Dr. Frauke Petry. Frau Petry missbrauche einen Hinweis der AOK "auf die seit langen Jahren bestehende Problematik einer Unterfinanzierung von ALG-II-Pauschalen, um gegen Flüchtlinge Front zu machen". Dabei gebe es "keinerlei Anzeichen dafür, dass Geflüchtete höhere Kosten verursachen als GKV-Versicherte", stellte Litsch am Dienstag (27. September) klar.

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Arzneiverordnungs-Report 2016: Hochpreisland Deutschland

(26.09.16) Als unzureichend bezeichnet der AOK-Bundesverband das geplante Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AM-VSG). Dieses weiche wesentliche Prinzipien des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) zu Qualität und Finanzierbarkeit auf, kritisierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, bei der Präsentation des Arzneiverordnungs-Reports 2016 (AVR) am Montag (26. September). "Angetreten als 'AMNOG 2.0' ist es jetzt nicht viel mehr als ein 'AMNOG 0.5'", so Litsch. In Deutschland sind insbesondere patentgeschützte Medikamente die Preistreiber, wie die Autoren des AVR darlegen.

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AOK-Faktenbox: Richtig und gesund verhüten

(23.09.16) Wie sicher ist die Pille als Verhütungsmittel? Welche gesundheitlichen Risiken bestehen gerade für junge Frauen bei der Einnahmen von kombinierten hormonalen Verhütungsmitteln? Auf diese und weitere Fragen gibt die neue AOK-Faktenbox Antworten.

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Patientensicherheit: Ärzte verschreiben seltener riskante Medizin

(15.09.16) Der Anteil der AOK-versicherten Patienten ab 65 Jahren, die mindestens ein für sie potenziell riskantes Medikament erhalten haben, ist um ein gutes Drittel gesunken. Das zeigen aktuelle Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Gleichzeitig stieg der Anteil der AOK-versicherten Patienten ab 65, die fünf oder mehr Wirkstoffe im Quartal verschrieben bekamen, im gleichen Zeitraum um gut zehn Prozent.

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Fehlzeiten-Report 2016: Je schlechter die Unternehmenskultur, desto höher das gesundheitliche Risiko

(12.09.16) Beschäftigte, die die Unternehmenskultur in ihrem Betrieb als schlecht empfinden, sind deutlich unzufriedener mit der eigenen Gesundheit und berichten häufiger über körperliche und psychische Beschwerden im Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den Fehlzeiten-Report 2016. So geht eine schlecht bewertete Unternehmenskultur bei 27,5 Prozent der Befragten mit gesundheitlicher Unzufriedenheit einher. Das ist dreimal mehr als bei jenen, die die Unternehmenskultur positiv wahrnehmen. Die Herausgeber des Fehlzeiten-Reports und der AOK-Bundesverband präsentierten die Ergebnisse am Montag (12.September) in Berlin.

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AOK: Zytostatika-Ausschreibungen erhalten

(07.09.16) Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schießen gegen die Zytostatika-Ausschreibungen der AOKs. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, spricht von einer gezielten Kampagne zur Desinformation.

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Ausschreibung für Berliner Gesundheitspreis 2017 startet

(01.09.16) "Migration und Gesundheit - Integration gestalten" heißt das Thema des Berliner Gesundheitspreises 2017. Die Initiatoren - die Ärztekammer Berlin, die AOK Nordost und der AOK-Bundesverband - suchen in der elften Auflage des renommierten Wettbewerbs bundesweit Projekte, die eine gute Gesundheitsversorgung für Menschen mit Migrationshintergrund ermöglichen und die Vorbild für die Integration von Fachkräften mit Migrationshintergrund in das deutsche Gesundheitssystem sind. Bewerbungsschluss für den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Berliner Gesundheitspreis ist der 30. November 2016. Die Preisverleihung ist im Juni 2017 vorgesehen.

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AOK erzielt solides Halbjahresergebnis

(26.08.16) In den ersten beiden Quartalen 2016 verzeichnet das AOK-System bei den Versicherten ein Plus von 2,2 Prozent. Erstmals durchbrach die AOK die Marke von 25 Millionen Versicherten bundesweit. Diese positive Entwicklung geht einher mit einem soliden Finanzergebnis. Die AOK erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Überschuss von 125 Millionen Euro. Angesichts der zu erwartenden Kosten für die jüngsten Gesundheitsreformen spricht der AOK-Bundesverband von einer Verschnaufpause.

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"ADHS-Elterntrainer": Fundierte Online-Hilfe in schwierigen Erziehungssituationen

(15.08.16) Über vier Prozent der AOK-versicherten Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren haben 2014 die Diagnose ADHS erhalten. Damit ist die "Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung" die häufigste psychische Diagnose im Kindesalter. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). "Eltern von Kindern mit ADHS sind oft erschöpft und nicht selten der Verzweiflung nah", sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Mit dem "ADHS-Elterntrainer" hat die AOK ein neues Online-Angebot gestartet.

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Familiengesundheit: Sport bei gestressten Eltern ganz oben auf Liste

(02.08.16) Mehr als 40 Prozent der Eltern in Deutschland holt sich beim Sport den notwendigen Ausgleich für die Belastung durch Beruf und Familie. Ebenso viele nennen andere Hobbys wie Freunde oder Lesen nachgehen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Müttern und Vätern im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Jeder Zehnte bevorzugt einen Kurzurlaub.

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Krankengeld-Gutachten zum Morbi-RSA zeigt: Gesamtevaluation notwendig

(29.07.16) Als "fundiert" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, das Gutachten zu den Berechnungen der Krankengeld-Zuweisungen im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA). Das vom Bundesversicherungsamt am Donnerstag (28. Juli) veröffentlichte Gutachten verdeutliche, dass die Forderungen einiger Kassen nach raschen Änderungen im Morbi-RSA "in die Irre" führten. Umso dringlicher sei eine Gesamtevaluation des Finanzausgleichs, so Litsch.

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Ständige Erreichbarkeit im Job: Auch der Partner leidet mit

(25.07.16) Die Vermischung von Arbeit und Privatleben belastet zunehmend auch die Partnerschaft. Das hat eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ergeben. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, durch die Erreichbarkeit des Lebensgefährten selbst beeinträchtigt zu sein. 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer wünschen sich gesetzliche oder betriebliche Regelungen zur Erreichbarkeit. Bei ihren Partnern liegt die Quote bei 83 Prozent.

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Arzneimittel: Reformpläne völlig unausgewogen

(13.07.16) Die Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums sind aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keine Basis für eine patientenfreundliche und für alle dauerhaft bezahlbare Arzneimittelversorgung. Die Reform drohe zum Wunschkonzert der Pharmabranche zu werden, befürchtet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch: "Bisher spiegeln die Vorschläge einseitig die Interessen der Arzneimittelhersteller wider."

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Versorgung mit Zytostatika europaweit ausgeschrieben

(04.07.16) Drei AOKs haben die Versorgung mit onkologischen Arzneimitteln, die in Apotheken zubereitet werden, erstmals europaweit ausgeschrieben. Ab 1. August 2016 werden die Vertragspartner in den jeweiligen Gebietslosen die Versorgung mt Zytostatika-Rezepturen exklusiv sicherstellen. Das umfasst auch die Ad-hoc-Belieferung. Die Verträge haben eine Laufzeit von einem Jahr.

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AOK-Faktenbox: Nutzloser Allergiecheck

(21.06.16) Bei etwa zwei bis drei von je 100 Erwachsenen in Deutschland sind 2015 Nahrungsmittelallergien diagnostiziert worden. Zum Nachweis bieten Ärzte und Heilpraktiker ihren Patienten den sogenannten Immunglobulin-G-Test (IgG-Test) an. Verschiedene Studien haben jedoch gezeigt, dass diese IgG-Tests keine Aussagekraft besitzen. Eine neue AOK-Faktenbox sorgt für Aufklärung.

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Neuer Pflege-TÜV muss Ergebnisqualität bewerten

(08.06.16) Der künftige Pflege-TÜV muss die tatsächliche Ergebnisqualität in Pflegeeinrichtungen bewerten, damit Pflegebedürftige und deren Angehörige aussagekräftige Informationen erhalten. Das fordert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (8. Juni) anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Qualitätsausschusses Pflege. Der soll einen Neustart des umstrittenen Pflege-TÜVs erarbeiten. Dazu liegt bereits ein Vorschlag des AOK-Bundesverbandes vor. "Der Qualitätsausschuss sollte unser Verknüpfungsmodell aufgreifen, dann können Pflegeheim-Anbieter zeigen, was Qualität in ihren Häusern heißt", so Litsch.

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Litsch: "Änderungsantrag zum Morbi-RSA ordnungspolitisch fragwürdig"

(01.06.16) Künftig sollen die Morbi-RSA-Berechnungsregeln auch noch im laufenden Jahr geändert werden können. So sieht es ein Änderungsantrag zum Transplantationsregister-Gesetz vor. "Der Bescheid über die Einnahmen ist keinen Pfifferling mehr wert, wenn man damit rechnen muss, dass er rückwirkend geändert werden kann", kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (1. Juni). Bislang müssen diese Festlegungen für ein Ausgleichsjahr bis zum 30. September des Vorjahres erfolgen. Erst danach können die Krankenkassen einen verlässlichen Haushalt aufstellen und die wettbewerblich relevanten Entscheidungen etwa zur Höhe des Zusatzbeitrags treffen.

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Neue Regeln für Medizinprodukte in der EU: Deutschland muss nachbessern

(26.05.16) Eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung gibt es für Hersteller von Medizinprodukten auch im neuen Zulassungsverfahren nicht. Das Europäische Parlament und der Rat haben sich am Mittwochabend (25. Mai) auf eine neue EU-Verordnung geeinigt. Patienten sind somit im Schadensfall weiterhin finanziell nicht abgesichert. Der AOK-Bundesverband plädiert insbesondere bei Hochrisikomedizinprodukten für schärfere Regeln. "Die Bundesregierung sollte jetzt nachjustieren, wo es geht", kommentierte dessen Vorstandschef Martin Litsch die Brüsseler Entscheidung.

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AOK erteilt Zuschläge für Tranche XVII - Versorgungssicherheit steht im Vordergrund

(20.05.16) Die AOK-Gemeinschaft hat am Freitag (20. Mai) die Zuschläge für die 17. Tranche der Arzneimittelrabattverträge erteilt. "Die Verträge mit insgesamt 30 schon seitherigen und neuen Partnerunternehmen starten erst am 1. Oktober. Damit geben wir den Unternehmen ausreichend Zeit zur Vorbereitung und hohe Planungssicherheit", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten Generikaverträge, Dr. Christopher Hermann, in Stuttgart.

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"Nationaler Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" startet

(13.05.16) Die Universität Bielefeld, die Hertie School of Governance und der AOK-Bundesverband werden gemeinsam einen "Nationalen Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" entwickeln, um das Gesundheitswissen in Deutschland zu verbessern. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die Schirmherrschaft übernommen. "Je mehr Patientinnen und Patienten über Vorsorge, Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten wissen, desto besser können sie Krankheiten vorbeugen und informierte Entscheidungen treffen", sagte Gröhe am Freitag (13. Mai) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Prof. Dr. Doris Schaeffer von der Uni Bielefeld und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch.

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AOK-Faktenboxen: Impfmüdigkeit nicht unterschätzen

(27.04.16) Bei Menschen, die nicht gegen Keuchhusten geimpft sind, ist die Gefahr zu erkranken deutlich höher als mit einer Impfung. Von 100 ungeimpften Menschen erkranken 45 bis 79, wenn sie mit dem Erreger in Kontakt kommen. Bei den geimpften sind es nur drei bis zwölf von 100. Welchen Nutzen und welche Nebenwirkungen eine Auffrisch-Impfung gegen Keuchhusten für Jugendliche und Erwachsene hat, erläutert eine neue AOK- Faktenbox. Ein neues Video beschäftigt sich mit Nutzen und Nebenwirkungen bei der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

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Prävention: AOK setzt neue Rekordmarke

(19.04.16) 2014 hat die AOK erstmals über drei Millionen Menschen mit Präventionsmaßnahmen erreicht. Das zeigen die Zahlen aus dem am Dienstag (19. April) veröffentlichten Präventionsbericht. Das sind etwa 60 Prozent aller Menschen, die das Präventionsangebot einer gesetzlichen Krankenkasse genutzt haben. Auch finanziell engagiert sich die AOK stärker als andere Krankenkassen. Mit fünf Euro pro Versicherten investierte die AOK rund 25 Prozent mehr als der Durchschnitt der Krankenkassen in die Gesundheitsförderung.

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Antikorruptionsgesetz: Kritik an Ausnahmen für Apotheker

(14.04.16) Als nicht nachvollziehbar bezeichnet der AOK-Bundesverband die im Antikorruptionsgesetz vorgesehenen Ausnahmen für Apotheker. Es gebe keinen Grund dafür, dass "die Regelungen zur Bekämpfung von Bestechlichkeit für Ärzte gelten, aber nicht für Apotheker", kritisierte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Donnerstag (14. April) anlässlich der abschließenden Beratung des Gesetzentwurfs im Bundestag. "Auch für diesen Bereich müssen wir einen wirksamen Korruptionsschutz vorsehen und nicht einfach weiterwurschteln."

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Litsch: Pharmadialog lässt Stärkung des AMNOG-Verfahrens offen

(12.04.16) Politik und Pharmaunternehmen wollen den Umsatz von neuen Arzneimitteln im ersten Jahr nach Markteintritt begrenzen. Das wertet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, positiv. Darüber hinaus ließen die am Dienstag (12. April) vorgestellten Ergebnisse der Gespräche zwischen Bundesregierung und Pharmaherstellern alles offen. Ob das AMNOG-Verfahren nun wirklich gestärkt werde, zeige erst die kommende Gesetzgebung, so Litsch.

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AOKs erzielen 2015 Rekordergebnis durch Rabattverträge

(01.04.16) Durch Arzneimittelrabattverträge hat die AOK-Gemeinschaft im vergangenen Jahr knapp 1,5 Milliarden Euro bei den Ausgaben einsparen können. Für die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt beliefen sich die Minderausgaben auf rund 3,6 Milliarden Euro. "Nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr haben wir das Ergebnis 2015 noch einmal verbessern können", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann, am Freitag (1. April) in Stuttgart zum Start von zwei neuen Vertragstranchen.

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Jens Martin Hoyer komplettiert Vorstandsteam beim AOK-Bundesverband

(17.03.16) Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes hat Jens Martin Hoyer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der 48-Jährige bildet zusammen mit dem Vorsitzenden Martin Litsch den Geschäftsführenden Vorstand. Litsch führt den Verband seit Jahresbeginn als Vorstandsvorsitzender.

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Neue Pflegeausbildung: Bessere Karrierechancen und angemessene Bezahlung

(10.03.16) Als starkes Bündnis für die generalistische Berufsausbildung präsentieren sich Deutscher Pflegerat, Bundesregierung und AOK-Bundesverband. "Endlich ist das Pflegeberufegesetz auf den Weg gebracht“, sagte Pflegerats-Präsident Andreas Westerfellhaus auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin. Zusammen mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef-Laumann, und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, eröffnete er am Donnerstag (10. März) den dreitägigen Kongress.

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Patentgeschützte Arzneimittel 15 mal teurer als der Durchschnitt

(08.03.16) Patentgeschützte Arzneimittel bleiben einer der Preistreiber im Gesundheitswesen. Die Packung patentgeschützter Neueinführungen der letzten 36 Monate ist binnen zwei Jahren um fast 50 Prozent teurer geworden. Der Preis pro Packung lag im Januar 2016 durchschnittlich bei über 4.000 Euro. Das zeigt der aktuelle Preisindex für Arzneimittel des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Der durchschnittliche Packungspreis im Gesamtmarkt lag zum gleichen Zeitpunkt bei 261,94 Euro.

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Pflege-Report 2016: Hilfsangebote bleiben meist ungenutzt

(07.03.16) Weniger als 20 Prozent der pflegenden Angehörigen nutzen mögliche Angebote, die die soziale Pflegeversicherung zur Unterstützung bereit hält. Einzige Ausnahme ist der Pflegedienst. Immerhin knapp zwei Drittel machen davon Gebrauch. Das hat eine Umfrage im Rahmen des Pflege-Reports 2016 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ergeben. Das Kuriose: Die ungenutzten Angebote sind durchaus bekannt.

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Erkältungswelle: Fast jeder Dritte lag mindestens einmal flach

(02.03.16) Atemwegserkrankungen haben 2015 im Vergleich zu 2014 um gut 20 Prozent zugenommen. Sie sind auch für eine Zunahme der Fehlzeiten verantwortlich. Das hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Mittwoch (2. März) mitgeteilt. "Die Anzahl der erkältungsbedingten Krankschreibungen war im Februar besonders hoch", so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. Der Krankenstand stieg bei den knapp 12 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern 2015 im Vorjahresvergleich leicht von 5,2 auf 5,3 Prozent.

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Krankenhaus-Report 2016: Wildwuchs bei ambulanten Leistungen in Kliniken beenden

(29.02.16) Einen neuen Ordnungsrahmen mit einheitlichen Spielregeln für ambulante Leistungen in Kliniken fordern die Herausgeber des Krankenhaus-Reports 2016. Bei den ambulanten Versorgungsformen herrsche inzwischen ein "Wildwuchs" an unterschiedlichen Rechtsformen, sagte Prof. Dr. Jürgen Wasem, Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports, bei der Präsentation der Neuauflage des Standardwerks in Berlin. Der Vorsitzende der "Gesundheits-Weisen", Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, kritisierte die strikte Trennung zwischen Klinik und Praxen. Dies sei "für Patienten gefährlich und für alle viel zu teuer". Deshalb plädiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, für eine "Neuausrichtung der fachärztlich-ambulanten Versorgung".

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WIdOmonitor: Beitragshöhe spielt beim Kassenwechsel nur untergeordnete Rolle

(25.01.16) Für weniger als vier Prozent der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist der Preis allein entscheidend für die Wahl der Krankenkasse. Die meisten GKV-Mitglieder achten vor allem auf das Leistungsangebot. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aus dem dritten Quartal 2015. Weiteres Ergebnis des aktuellen WIdOmonitors: Vier von fünf GKV-Mitgliedern wissen weder, dass der Krankenkassenbeitrag Anfang 2015 neu geregelt wurde, noch, dass sie einen individuellen Zusatzbeitrag zahlen.

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WIdO-Bericht: Knapp sechs Milliarden für die Heilmittel – Senioren profitieren besonders

(18.12.15) Ärzte haben 2014 über 37 Millionen Heilmittelrezepte geschrieben. Dabei erhalten Pflegebedürftige Menschen ab 60 Jahren etwa drei Mal so viele Heilmitteltherapien wie Nicht-Pflegebedürftige. Das zeigen die Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Heilmittelbericht 2015. Insgesamt hat jeder Dritte über 60-jährige AOK-Versicherte eine Heilmitteltherapie in Anspruch genommen. Die Kosten für die Heilmittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erreichten 2014 - auf alle Altersgruppen verteilt - einen Gesamtumsatz von 5,77 Milliarden Euro.

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Versorgungs-Report 2015: Kinder haben ein Recht auf gute Versorgung

(02.12.15) Ob und wann Kinder an den Mandeln oder am Blinddarm operiert werden, ist regional sehr unterschiedlich. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt das deutlich. Der Versorgungs-Report 2015 des WIdO hat die Chancen für Kinder und Jugendliche auf eine gute medizinische Versorgung untersucht.

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Martin Litsch wird Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes

(26.11.15) Martin Litsch übernimmt zum Jahresbeginn 2016 das Amt des Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes. Der Aufsichtsrat des Verbandes wählte den aktuellen Vorstandsvorsitzenden der AOK NORDWEST am Donnerstag (26. November) einstimmig. Bis Jahresende führt Litsch den Verband kommissarisch weiter, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Nordost, Frank Michalak.

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AOK weist TK-Kritik am Morbi-RSA zurück

(26.11.15) Der AOK-Bundesverband hält die Kritik der Techniker Krankenkasse (TK) am morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) für völlig verfehlt. Die von der TK beklagte vermeintliche Präventionsfeindlichkeit des Finanzausgleichs "zeugt von wenig Sachkenntnis", sagte der designierte Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (26. November). Gesunde Versicherte seien für die Krankenkassen finanziell noch immer "die besten Risiken".

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AOK-Rabattverträge garantieren Wettbewerb

(10.11.15) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für neue bundesweite Arzneimittelrabattverträge erteilt. Mit einem Umsatzvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro wird die nunmehr 15. Tranche zum 1. April 2016 an den Start gehen. Unter den 45 Partnerunternehmen sind auch ein Unternehmen aus Österreich und erneut einige Newcomer. "Die AOK-Rabattverträge bleiben damit Garant für einen lebendigen Wettbewerb", sagte der Verhandlungsführer für die Generika-Verträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandschef Dr. Christopher Hermann, am Dienstag (10. November) in Stuttgart.

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Prostata-Eingriffe: Deutliche Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

(29.10.15) Bei fast jeder fünften Prostata-Entfernung bei Prostatakrebs treten Komplikationen auf. Bei Operationen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung kommt es bei fast jedem sechsten Eingriff zu Problemen. Das zeigt eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Rahmen der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR). Die Qualitätsergebnisse der Krankenhäuser finden Patienten im AOK-Krankenhausnavigator.

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Skandal um Bandscheibenprothesen: AOK nimmt Brüssel in die Pflicht

(09.10.15) Der Patientenschutz bei Medizinprodukten in der Europäischen Union ist unzureichend. Das zeigt aus Sicht des AOK-Bundesverbandes der Skandal um schadhafte Bandscheibenprothesen im Klinikum Leer. Interimsvorstand Martin Litsch forderte am Freitag (9. Oktober) unter anderem hochwertige klinische Studien für Hochrisiko-Medizinprodukte und für die Hersteller solcher Produkte eine obligatorische Haftpflichtversicherung. In der kommenden Woche beginnen die Trilogverhandlungen in der EU zur geplanten europäischen Medizinprodukte-Verordnung.

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Arzneiverordnungs-Report 2015: Hochpreisige neue Arzneimittel treiben Ausgaben

(23.09.15) Hohe Preise für neue patentgeschützte Medikamente und die Absenkung des Herstellerabschlags sind die Hauptursachen für den Anstieg der Arzneimittelausgaben im Jahr 2014 auf das Rekordniveau von 35,4 Milliarden Euro. Das zeigt der Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2015, der am Mittwoch (23. September) in Berlin vorgestellt worden ist. Die neue Preispolitik der Pharmaunternehmen bei patentgeschützten Arzneimitteln wie neuartigen Hepatitis-C-Präparaten oder modernen Krebsmitteln führe die Solidargemeinschaft "langfristig an ihre finanzielle Grenzen", warnten die Herausgeber des AVR. Die "Erfolgsgeschichte des AMNOG" müsse weitergeschrieben werden, so Martin Litsch, Interimsvorstand des AOK-Bundesverbandes.

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Studie zur Patientensicherheit: Fortschritte beim Risikomanagement in Kliniken

(17.09.15) Das Thema Patientensicherheit hat in den Krankenhäusern einen erheblich höheren Stellenwert als noch 2010. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Patientensicherheit (IfPS) des Universitätsklinikums Bonn unter 572 Krankenhäusern in Deutschland zum Stand des klinischen Risikomanagements, die am Donnerstag (17. September) in Berlin zum ersten Internationalen Tag der Patientensicherheit vorgestellt wurde. So nutzen inzwischen 91 Prozent der Häuser ein systematisches MRSA-Screening von Risikopatienten. Allerdings zeigt die Studie auch, dass das klinische Risikomanagement noch systematischer und vernetzter erfolgen könnte.

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Klinikreform: Echte Chance zur Modernisierung

(07.09.15) Die Reform der Krankenhauslandschaft in Deutschland duldet aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keinen weiteren Aufschub. "Eine weitere Slow-Motion verträgt dieses Gesetz nicht, sonst bleibt die Qualitätsorientierung im stationären Bereich weiterhin Utopie", sagte der Interimsvorstand Michael Litsch am Montag in (7. September) anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin.

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AOK-Präventionsbericht: Vorreiter bei digitalen Angeboten

(04.08.15) Mittlerweile hat die AOK fast 30 verschiedene Apps in ihrem Programm, um die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen bedienen zu können. "Bei der digitalen Prävention macht uns so leicht keiner was vor, da sind wir ganz klar der Vorreiter“ kommentierte Kai Kolpatzik, Abteilungsleiter Prävention im AOK-Bundesverband, die Zahlen des aktuellen AOK-Präventionsberichts. Auch insgesamt nimmt die AOK beim Thema "Prävention" weiter den Spitzenplatz ein. 4,61 Euro je Versichertem hat die AOK 2013 für Gesundheitsvorsorge ausgegeben, fast 80 Cent mehr als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Schnitt.

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Arzneimittelrabattverträge: AOKs läuten Runde 15 ein

(29.07.15) Die AOK-Gemeinschaft setzt die erfolgreichen Arzneimittelrabattverträge fort: Am Mittwoch (29. Juli) hat die AOK Baden-Württemberg für alle AOKs die Ausschreibung der inzwischen 15. Tranche im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Sie umfasst 117 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, aufgeteilt in 119 Fachlose. Von diesen sind 28 im Drei-Partner-Modell und 91 exklusiv ausgeschrieben.

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Personelle Veränderungen im AOK-Bundesverband

(09.07.15) Die geschäftsführenden Vorstände des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann und Uwe Deh, haben ihre Tätigkeit als geschäftsführende Vorstände beendet. Das Ende der Zusammenarbeit mit dem AOK-Bundesverband wurde jeweilig im beidseitigen Einvernehmen vereinbart.

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PSG II: Endlich ein umfassendes Pflegeverständnis

(09.07.15) Vor allem an Demenz erkrankte Menschen profitieren von der zweiten Stufe der Pflegereform (PSG II). "Ungleichbehandlungen von körperlich und kognitiv beeinträchtigten Pflegebedürftigen werden aufgehoben", würdigte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, den Referentenentwurf anlässlich der Verbändeanhörung am Donnerstag (9.Juli). Kern der Reform ist ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit, eine langjährige Forderung der AOK.

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Psychiatrische Versorgungsmodelle auf dem wissenschaftlichen Prüfstand

(30.06.15) Drei Kassenverbände, unter anderem der AOK-Bundesverband, und vier Krankenkassen lassen 13 Modellvorhaben zur psychiatrischen Versorgung nach einem standardisierten Verfahren evaluieren. Ziel ist es, bei steigendem Behandlungsbedarf hochwertige Therapien weiter zu verbessern und mit der Regelversorgung zu vergleichen. In den Projekten, die jetzt wissenschaftlich bewertet werden, werden insgesamt ca. 25.000 Patienten in sieben Bundesländern betreut. Erste Ergebnisse der Evaluation sollen im Jahr 2016 vorliegen.

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Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für Prostata-Studie frei

(29.06.15) Die Deutsche Krebshilfe hat beschlossen, die Deutsche Prostatakrebsstudie PREFERE weiter zu fördern. PREFERE vergleicht in einer prospektiven randomisierten Studie über 13 Jahre alle vier aktuell gängigen Therapieoptionen bei Prostatakrebs. Die Fragen, die mit der Studie geklärt werden sollen, seien zentral für die künftige Behandlung von Prostatakrebs im frühen Stadium, sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes und federführender Vertreter der Kassenverbände. Die gesetzliche und private Krankenversicherung beteiligen sich mit 11,5 Millionen Euro an PREFERE. Die DKH hat insgesamt 13,5 Millionen Euro eingeplant.

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Medizinprodukte: Patientenschutz in Europa weiter auf niedrigem Niveau

(19.06.15) Die Regeln für die Zulassung von Medizinprodukten in der Europäischen Union (EU) bleiben lasch. So sehen die Beschlüsse des EU-Ministerrates bei der Verpflichtung auf klinischen Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit zahlreiche Ausnahmen vor. Ebenso vom Tisch ist eine verpflichtende Haftpflichtversicherung für Medizinproduktehersteller. Auch eine zentrale Zulassungsstelle ist weiter nicht vorgesehen. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, sprach am Freitag (19.Juni) von einem halbherzigen Beschluss des EU-Ministerrats.

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"Rabattverträge bleiben Garant für Ausgabenstabilität"

(29.05.15) Während die Preise für neue Medikamente teilweise durch die Decke schießen, bleiben die Rabattverträge ein Garant für Ausgabenstabilität. Die Einsparungen durch direkte Verträge der gesetzlichen Krankenkassen mit einzelnen Pharmaunternehmen haben 2014 erstmals die Grenze von jährlich drei Milliarden Euro überschritten. Am Montag (1. Juni) treten neue Rabattverträge der AOK in Kraft. Die inzwischen 14. Tranche umfasst 109 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen.

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AOK-Faktenboxen: Leicht verständliches Wissen für mehr Gesundheitskompetenz

(26.05.15) Mit sogenannten Faktenboxen will die AOK das Wissen der Versicherten um Fragen rund um die Gesundheit stärken. Zum Auftakt der gemeinsamen Informationskampagne stellten der AOK-Bundesverband und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung elf Faktenboxen vor, darunter zu Themen wie Masern-Mumps-Röteln-Impfung, Nahrungsergänzungsmitteln und Eierstock-Ultraschall zur Krebsfrüherkennung. "Die Faktenboxen können eine echte Kompassfunktion übernehmen, wenn es darum geht, sich einen sicheren Überblick über ein medizinisches Thema zu verschaffen", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, am Dienstag (26. Mai).

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WIdOmonitor: Ärzte bieten jedem dritten Versicherten IGeL an

(18.05.15) Jeder dritte gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren hat von seinem Arzt innerhalb eines Jahres eine "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) angeboten bekommen. Damit ist die IGeL-Quote innerhalb von zwei Jahren von 29,9 auf 33,3 Prozent gestiegen. Das zeigt der WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Erhebung. "Diese Expansion des IGeL-Marktes hat sich vor allem beim Angebot für Frauen vollzogen", erläutert WIdO-Geschäftsführer Jürgen Klauber am Montag (18. Mai).

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Pflege-Report des WIdO: Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

(16.05.15) Neue Wohn- und Versorgungsformen im Fall von Pflegebedürftigkeit stoßen auf wachsendes Interesse. Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet Modelle wie "Betreutes Wohnen" oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) für seinen ersten Pflege-Report. "Eine differenzierte Versorgungslandschaft, die sich an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen orientiert, ist immer mehr gefragt", so der Mitherausgeber des Pflege-Reports, WIdO-Geschäftsführer Prof. Klaus Jacobs. Mit der Publikation erweitert das WIdO seine Report-Reihe.

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Schrittmacher bei der Klinikqualität

(04.05.15) Die Behandlungsqualität in Krankenhäusern ist messbar. Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren ab Montag (4. Mai) auf dem vierten QMR-Kongress aktuelle Entwicklungen bei der Nutzung von Routinedaten im klinikinternen Qualitätsmanagement. "Mit diesen Verfahren lässt sich die Qualität der Behandlung im Krankenhaus nachweislich verbessern", sagt Francesco De Meo, Präsident der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Die AOK setzt seit Jahren auf "Qualitätssicherung mit Routinedaten", kurz QSR - ein Verfahren zur Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den Krankenhausaufenthalt hinaus. "Wir wollen auch weiter Schrittmacher beim Thema Qualität im Krankenhaus sein", so der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, anlässlich des Kongresses in Berlin.

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Graalmann: Bei Prävention alle Akteure in die Pflicht nehmen

(22.04.15) Als "viel zu kurz gesprungen" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, den Regierungsentwurf für ein Präventionsgesetz. Zwar sollen dem Entwurf zufolge die unterschiedlichsten Akteure über Präventionsvorgaben mitbestimmen, aber nur die Kranken- und Pflegekassen für die Kosten aufkommen. "Wer aber mitreden will, muss auch Finanzierungsverantwortung übernehmen", so Graalmann am Mittwoch (22. April) anlässlich der Sachverständigen-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags.

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Pflege-TÜV: Laumann bleibt unverbindlich

(01.04.15) Der AOK-Bundesverband vermisst im Konzept für einen neuen "Pflege-TÜV" klare Aussagen zur Pflegequalität. Verbindliches sei im Vorschlag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, nicht enthalten, kritisierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Gleichzeitig warnte Graalmann davor, im Zuge der Neuordnung hinter die erreichten Qualitätsstandards zurückzufallen. Die flächendeckenden Qualitätsprüfungen des MDK etwa stünden nicht zur Disposition. Laumann hatte am Mittwoch (1. April) sein Konzept zur Begutachtung von Pflegeheimen und -diensten vorgelegt.

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Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant – erhebliche Unterschiede bei den Berufen

(31.03.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen.

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Krankenhaus-Report 2015: Qualitätsorientierter Strukturwandel notwendig

(20.02.15) Am "qualitätsorientierten Umbau" der Krankenhauslandschaft führt kein Weg vorbei. Der Gesundheitsökonom und Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports 2015, Prof. Dr. Jürgen Wasem, bezeichnet ihn als das "wichtigste gesundheitspolitische Vorhaben dieser Legislaturperiode". Zusammen mit dem Geschäftsführenden Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, sowie Vertretern der Deutschen Krebsgesellschaft und des Wissenschaftlichen Instituts des AOK-Bundesverbandes (WIdO) präsentierte Wasem am Freitag (20. Februar) die wichtigsten Ergebnisse des Krankenhaus-Reports 2015. Das Fazit: Qualität in Kliniken ist messbar. Der Report dokumentiert das am Beispiel zertifizierter Krebszentren. Noch aber fehle ein schlüssiges Handlungsprogramm der Politik, bemängelte Wasem.

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AOK bietet neues Online-Portal für Zuwanderer

(11.02.15) Mit einem siebensprachigen neuen Online-Auftritt bietet die AOK Zuwanderern die Möglichkeit, sich umfassend über das deutsche Gesundheitswesen schon von ihrem Heimatland aus zu informieren. Das könne den neuen Mitbürgern "den Einstieg erleichtern und ein stückweit Sicherheit vermitteln", sagte Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, am Mittwoch (11. Februar). "Mit unserem neuen Angebot möchten wir ein klares Signal in Sachen Willkommenskultur setzen."

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Graalmann: Pflege-Agenda braucht breite gesellschaftliche Basis

(30.01.15) Um die künftigen Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, bedarf es einer breiten gesellschaftlichen Basis. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, anlässlich einer Klausurtagung zur Vorbereitung des Deutschen Pflegetags 2015 Mitte März. An dem Gedankenaustausch im Haus des AOK-Bundesverbandes unter dem Motto "Zukunft der Pflege - gemeinsam mehr erreichen" nahmen etwa 30 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen teil, unter ihnen der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann.

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