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Innovationsfonds nicht vorschnell verlängern

(14.11.17) Der AOK-Bundesverband sieht Überlegungen des Bundesgesundheitsministeriums skeptisch, den Fonds zur Förderung innovativer Versorgungsprojekte vorzeitig zu einer Dauereinrichtung zu machen. So gäbe es etwa noch keinerlei Erkenntnisse darüber, wie effektiv der Fonds echte Innovationen im Gesundheitswesen fördere. Der Innovationsfonds ist zunächst bis Ende 2019 befristet. Im Frühjahr 2019 soll ein erster Zwischenbericht vorliegen.

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Morbi-RSA: BVA-Expertise steht außer Frage

(27.10.17) Der AOK-Bundesverband hat die künftige Regierungskoalition aufgefordert, die wissenschaftliche Expertise des Bundesversicherungsamtes (BVA) zu stützen und so dem von Einzelinteressen getriebenen Dauerstreit in der GKV nachhaltig die Grundlage zu entziehen. Hintergrund: Drei Kassenverbände hatten das Sondergutachten des BVA zum GKV-Finanzausgleich scharf kritisiert. AOK-Verbandschef Martin Litsch stellt sich der Kritik entgegen. Der Wissenschaftliche Beirat des BVA sei das zentrale Expertengremium in Deutschland für die Weiterentwicklung des Morbi-RSA, so Litsch. Den Kritikern des Gutachtens warf er vor, das BVA und seinen Beirat diskreditieren zu wollen.

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BVA-Sondergutachten: GKV-Finanzausgleich funktioniert

(19.10.17) Der Wissenschaftliche Beirat des Bundesversicherungsamtes (BVA) sieht hinsichtlich des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) keinen akuten Handlungsbedarf. Gleichzeitig zeigen die BVA-Experten in ihrem Sondergutachten Möglichkeiten auf, den Finanzausgleich in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zielgenauer zu gestalten. Die AOK sprach von einer guten Basis zur Weiterentwicklung des Morbi-RSA und einem Beitrag zur Versachlichung der Debatte.

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AOK startet Gesundheitsnetzwerk

(10.10.17) In zwei Pilotregionen startet die AOK-Gemeinschaft ihr Gesundheitsnetzwerk zum Datenaustausch zwischen Patienten, niedergelassenen Ärzten und Kliniken. Kern ist eine digitale Akte, mit der sich medizinische Informationen und Dokumente jederzeit bereitstellen und abrufen lassen. "Unser Ziel ist ein bundesweites Angebot für die AOK-Versicherten, das regional verschieden ausgestaltet wird", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag (10. Oktober) bei der Präsentation des Gesundheitsnetzwerks. Den Auftakt macht Mecklenburg-Vorpommern.

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Litsch: Pharmafonds für späte Nutzenbewertung von Arzneimitteln

(04.10.17) Angesichts der steigenden Zahl von verkürzten Zulassungsverfahren für neue Arzneimittel drängt der AOK-Bundesverband auf höhere Qualitätsanforderungen. Zum einen sollten diese Medikamente nur in qualifizierten Zentren angewendet werden dürfen, zum anderen müsse eine unabhängige späte Nutzenbewertung verkürzt zugelassener Arzneimittel sichergestellt werden, etwa durch einen Pharmafonds, forderte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch anlässlich der Vorstellung des Arzneiverordnungs-Reports 2017 in Berlin. Demnach werden neue patentgeschützte Medikamente immer teurer.

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Behandlungsfehler: Bescheid wissen, wenn‘s ernst wird

(15.09.17) 60 Prozent der gesetzlich Versicherten wissen, dass die gesetzlichen Krankenkassen verpflichtet sind, sie bei der Verfolgung von Schadenersatzansprüchen aufgrund eines vermuteten ärztlichen Behandlungsfehlers zu unterstützen. Zwei Drittel der Befragten wissen außerdem, dass diese Unterstützung kostenfrei ist. Das zeigt eine repräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbandes zum Tag der Patientensicherheit am 17. September. Vorstandsvorsitzender Martin Litsch fordert eine Stärkung der Patientenrechte: "Die Regelungen für den Patienten zum Nachweis eines Fehlers müssen erleichtert werden."

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Fehlzeiten-Report 2017: Gesundheit, Krisen und der Job

(14.09.17) Über die Hälfte der Arbeitnehmer, die von kritischen Lebensereignissen in Beruf oder Familie berichten, ist nach eigenen Angaben in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt gewesen. Das hat eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) unter insgesamt 2.000 Beschäftigten für den Fehlzeiten-Report 2017 ergeben. Fast genauso viele sind trotz Krankheit zur Arbeit gegangen. Mehr als jeder Dritte hat sich jedoch häufiger krank gemeldet. Der Report trägt den Titel "Krise und Gesundheit".

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Notfallversorgung: Gesundheitsweisen legen Empfehlungen vor

(07.09.17) Als "wichtige Signale" bezeichnet der AOK-Bundesverband die Vorschläge des Sachverständigenrates zur Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) zur Reform der Notfallversorgung in Deutschland. Verbandschef Martin Litsch sprach von konstruktiven Vorschlägen, "mit denen wir zu klaren Strukturen, einfachen Prozessen und klar definierten Zuständigkeiten kommen können".

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Solide Finanzlage auch im zweiten Quartal 2017

(24.08.17) Die AOK hat die positive Finanzentwicklung des ersten Quartals 2017 verstetigt. Der Überschuss ist innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres auf rund 650 Millionen Euro gewachsen. "Die konsequente Ausrichtung unseres Geschäftsmodells auf die Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung zahlt sich jetzt aus", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch.

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Umfrage: Gute Zeugnisse für Geburtskliniken

(10.08.17) 83 Prozent der Mütter empfehlen die Geburtsklinik weiter, in der sie selbst entbunden haben. Das zeigt die Auswertung einer Umfrage von AOK, BARMER und der "Weissen Liste". Fast 90 Prozent lobten den Umgang mit den Neugeborenen. Nicht minder zufrieden sind die Mütter mit der Arbeit der Hebammen. Allerdings zeigt die Umfrage auch große Unterschiede zwischen einzelnen Kliniken.

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Einsparpotenzial bei gentechnischen Arzneimitteln besser nutzen

(27.07.17) Bei konsequenter Umsteuerung auf sogenannte Biosimilars hätten die gesetzlichen Krankenkassen 2016 rund 292 Millionen Euro ohne Qualitätsverlust in der Versorgung sparen können. Bei den Verordnungszahlen gebe es noch viel Luft nach oben, so die Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Neue Lösungsansätze für Wettbewerb seien zwingend notwendig. 2016 haben die Kassen lediglich 78 Millionen Euro gespart. Als Biosimilars bezeichnet man Pharmazeutika, die bereits existierenden gentechnologisch hergestellten Arzneimitteln, sogenannten Biologika, ähneln.

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Arzneimittel: Bewerbungsfrist für die neue Vertragsrunde läuft

(25.07.17) Zehn Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen schreibt die AOK in der 19. Tranche ihrer Arzneimittelrabattverträge erstmals aus. Dazu zählen insbesondere Präparate zur Behandlung von HIV, Hepatitis B und C. Insgesamt umfasst "AOK XIX" 119 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen. Die Angebotsfrist für die Arzneimittelhersteller endete am 30. August 2017.

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AOK zur Bundestagswahl: Mehr Spielraum für die Krankenkassen

(04.07.17) Die AOK-Gemeinschaft erwartet von der Politik nach der Bundestagswahl im September 2017 ein deutliches Bekenntnis zum Wettbewerb um die beste Versorgung. Dazu haben die elf AOKs und der AOK-Bundesverband am Dienstag (4. Juli) ein gemeinsames Positionspapier mit konkreten Anforderungen an die nächste Wahlperiode präsentiert. "Den Wettbewerb um die beste Versorgung gewinnt man nicht mit Trippelschritten, sondern mit umfassenden und tiefgreifenden Reformen", sagte dazu der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch.

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Urteil zu Arzneimittelpreisen: Kein Freibrief für Pharmafirmen

(29.06.17) Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat klargestellt, dass die sogenannte Mischpreisbildung über alle Anwendungsgebiete eines Arzneimittels rechtswidrig ist, wenn nur in einigen Teilanwendungsgebieten ein Zusatznutzen vorliegt. Der Vorstandvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, spricht von einem klaren Signal an Hersteller und Ärzte. Das Gericht bestätigte mit diesem Urteil seine Entscheidung vom März 2017.

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AOK schmiedet Allianz für weniger Zucker

(28.06.17) Der Zuckerverbrauch in Deutschland liegt derzeit bei 90 Gramm pro Person und Tag. Höchstens 50 Gramm für Erwachsene und nur 25 Gramm für Kinder empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Das größte Problem ist dabei künstlich zugesetzter Zucker in Lebensmitteln. Folge ist die Zunahme von Volkskrankheiten wie Übergewicht und Diabetes, verbunden mit hohen gesundheitsökonomischen Kosten. Unter dem Motto "süß war gestern" hat die AOK am Mittwoch (28.Juni) eine nationale Kampagne zur Zuckerreduktion gestartet.

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AOK entwickelt digitales Gesundheitsnetzwerk

(20.06.17) Als ersten Schritt hin zu einem digitalen Gesundheitsnetzwerk entwickelt die AOK für ihre 25 Millionen Versicherten eine digitale Patientenakte. Sie wird den Informationsaustausch mit Ärzten und Krankenhäusern vereinfachen. Darüber informiert die AOK Nordost auf dem Hauptstadtkongress in Berlin. In dem Netzwerk werden Gesundheitsdaten nicht zentral gespeichert. "Damit bleibt jeder Patient zu jeder Zeit Herr über seine Daten", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag (20. Juni).

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Litsch: Finanzielle Stabilität durch moderate Ausgabenentwicklung

(19.06.17) Die finanziellen Unterschiede zwischen den Krankenkassen sind über die Ausgabenstruktur zu erklären und nicht über die Einnahmeseite. Das stellte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Montag (19. Juni) klar. Damit wies er die Darstellung der Ersatz-, Betriebs- und Innungskrankenkassen zurück, dass die Unterschiede bei den Zusatzbeiträgen auf den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen zurückzuführen seien. Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich habe nicht das Ziel, "die Geschäftsergebnisse der Krankenkassen auszugleichen", so Litsch.

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Berliner Gesundheitspreis: Fünf Preisträger zum Thema "Migration und Gesundheit"

(19.06.17) Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Aydan Özoğuz, haben am Montag (19. Juni) den Berliner Gesundheitspreis 2017 verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf Projekte, die sich für die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen oder ihnen berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen aufzeigen. Insgesamt gab es 80 Bewerbungen für den Wettbewerb mit dem Thema "Migration und Gesundheit - Integration gestalten". Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird vom AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost vergeben.

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Prävention in der Pflege: AOK startet Pilotprojekt

(07.06.17) Der AOK-Bundesverband will die Gesundheitskompetenz in Pflege- und Behinderteneinrichtungen erhöhen. Im Fokus stehen Bewohner und Beschäftigte gleichermaßen. Das Bundesgesundheitsministerium unterstützt das Vorhaben. „Rund 800.000 Pflegebedürftige werden heute von mehr als 730.000 Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen versorgt. Damit sie möglichst lange selbstbestimmt leben können, müssen wir sie bestmöglich unterstützen. Und wir müssen dafür sorgen, dass die Pflegekräfte, die tagtäglich ihr Bestes für andere geben, selbst gesund bleiben“, so Minister Hermann Gröhe.

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Arzneimittelrabattverträge: Tranche XVIII der AOK gestartet

(02.06.17) Rabattverträge sind für den Vorstandsvorsitzenden der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, ein Maßstab für die gesetzliche Krankenversicherung . "Als wir vor zehn Jahren die ersten Arzneimittelrabattverträge ausgeschrieben haben, versuchten die großen Pharmahersteller, das neue Verfahren auszubremsen. Das ist ihnen nicht gelungen“, erklärte Hermann. Seit Donnerstag ( 1. Juni) sind neue bundesweite AOK-Arzneimittelrabattverträge in Kraft.

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Mehr Einsatz für bessere Behandlungsqualität in Kliniken

(18.05.17) Für einen verstärkten Einsatz hin zu einem qualitätsorientierten Umbau der Krankenhauslandschaft plädiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch. Dem Krankenhausstrukturgesetz fehle die notwendige Verbindlichkeit, um die neuen Qualitätsvorgaben auch umzusetzen, kritisierte Litsch zur Eröffnung des SIQ!-Kongresses am Donnerstag (18. Mai) in Berlin. Umso wichtiger sei es, dass sich Kliniken und Krankenkassen gemeinsam für eine bessere und transparentere Versorgungsqualität engagierten. Zur Kongresseröffnung wird auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erwartet.

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Vier Milliarden Euro Umsatz mit nur zehn Arzneimitteln

(12.05.17). Insgesamt haben Ärzte 2016 über 10.500 verschiedene Arzneimittel verordnet. Die zehn umsatzstärksten davon verzeichneten einen Umsatz von 4,1 Milliarden Euro netto. Das sind rund zwölf Prozent des gesamten Nettoumsatzes für Fertigarzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Marktanteil dieser Arzneimittel lag gemessen an den verordneten Tagesdosen laut GKV-Arzneimittelindex des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) bei lediglich etwas mehr als einem Prozent.

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Behandlungsfehler: Entlastung der Patienten dringend geboten

(09.05.17) Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung Karl-Josef Laumann erwägt eine Erleichterung für Patienten bei Behandlungsfehlern. Bisher müssen die Patienten nachweisen, dass der Behandlungsfehler zweifelsfrei Ursache für einen erlittenen Schaden war."Ein solcher Nachweis ist in der Medizin kaum zu führen – insbesondere wenn Patienten mehrere Arzneimittel einnehmen oder Vorerkrankungen haben", erklärte Laumann am Dienstag (09. Mai) in Berlin. "Deshalb muss es künftig ausreichen, wenn der Zusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Schaden überwiegend wahrscheinlich ist." Der AOK-Bundesverband begrüßte die Forderung Laumanns.

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Zweite Runde beim Innovationsfonds: AOK mit zehn Projekten dabei

(04.05.17) Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) hat weitere Mittel für den Förderbereich "Neue Versorgungsformen" vergeben. "Gute Versorgung findet vor Ort statt. Deshalb wundert es nicht, dass die AOK erneut stark vertreten ist", kommentierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, die Entscheidung. Die geförderten Projekte decken ein Spektrum von der Versorgung besonders alter oder behinderter Menschen, bis zur Behandlung von Krebs- oder Schlaganfall-Patienten ab.

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Gefährliche Kinderwerbung für Lebensmittel im Netz

(03.05.17) Zwischen acht und 22 Mal täglich kommen Kinder laut einer aktuellen Hochrechnung der Universität Hamburg mit Online-Werbeaktivitäten von Lebensmittelherstellern in Kontakt. Die Universität hat im Auftrag des AOK-Bundesverbandes 301 Webseiten für Lebensmittel untersucht. Mehr als drei von fünf dieser Internetauftritte beinhalten spezielle Elemente, mit denen Minderjährige gezielt zum Konsum animiert werden sollen. Meist handelt es sich um Produkte mit zu hohem Zucker-, Salz- oder Fettgehalt. "Damit wir dieses Problem in den Griff bekommen, brauchen wir vor allem im Onlinebereich und TV ein Kindermarketingverbot für Lebensmittel", fordert AOK-Präventionsexperte Dr. Kai Kolpatzik.

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WIdO warnt vor unangemessenem Antibiotika-Einsatz

(02.05.17) Hochwirksame Antibiotika kommen nicht selten auch schon bei Bagatellerkrankungen zum Einsatz. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterzieht insbesondere die Gruppe der Fluorchinolone seit 2017 einer neuen Risikobewertung. "Angesichts der möglichen schwerwiegenden und langandauernden Nebenwirkungen sollten diese Reserveantibiotika nur nach gründlicher Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden", rät Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Die Daten des WIdO zeigen, dass Fluorchinolone 2015 von allen Antibiotika am vierthäufigsten verordnet wurden.

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Arzneimittelpreise: Nicht jedes Verhandlungsergebnis ist gleich wirtschaftlich

(26.04.17) Eine Panikreaktion der Pharmabranche nennt der AOK-Bundesverband Forderungen, die ausgehandelten Erstattungsbeträge für neue Arzneimittel pauschal für wirtschaftlich zu erklären. Wenn Ärzte die Wahl zwischen mehreren Arzneimitteln mit gleichem Nutzen hätten, dann sollten sie auch weiterhin das wirtschaftlichste darunter aussuchen, erklärte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch. Es gebe keinen Grund, vom Wirtschaftlichkeitsgebot des Sozialgesetzbuchs abzurücken.

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Sechs Milliarden Euro Beitragsrückstände bei den Krankenkassen im Jahr 2016

(25.04.17) Seit 2014 haben sich die Beitragsschulden in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mehr als verdoppelt. Hauptursache sind die Regelungen zur Versicherungspflicht. Der AOK-Bundesverband drängt auf eine umfassende Neuregelung der sogenannten obligatorischen Anschlussversicherung. Die aktuell geplanten gesetzlichen Änderungen begrüßt der AOK-Bundesverband. Sie betreffen bisher jedoch nur Saisonarbeitskräfte.

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Medizinprodukte: Nachbesserung auf nationale Ebene notwendig

(05.04.17) Der AOK-Bundesverband appelliert an die Bundesregierung, die Handlungsspielräume der neuen EU-Medizinprodukteverordnung für Nachbesserungen auf nationaler Ebene zu nutzen. Gerade bei den Hochrisiko-Medizinprodukten gebe es weiterhin Defizite im Patientenschutz, kritisierte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Mittwoch (5. April) anlässlich der Verabschiedung der neuen EU-Verordnung durch das Europäische Parlament. Das betreffe vor allem die Absicherung von Schadenersatzansprüchen. "In der nächsten Legislaturperiode muss dieses Thema unbedingt auf die politische Agenda", so Litsch.

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Pflege-Report 2017: Zu viele Psychopharmaka in Pflegeheimen

(05.04.17) Durchschnittlich bei mehr als der Hälfte der Bewohner eines Pflegeheims werden Psychopharmaka eingesetzt. Insbesondere demenziell erkrankte Menschen sind davon betroffen. Die Ergebnisse einer entsprechenden Befragung der Klinischen Pharmakologin Professor Petra Thürmann sind im Pflege-Report 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dokumentiert. "Ärzte stehen in der Pflicht, diese Medikamente nur dann einzusetzen, wenn es nicht anders geht", forderte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Martin Litsch, bei der Präsentation des Reports am Mittwoch (5. April) in Berlin. Pflegeheimbetreiber müssten ergänzend den Einsatz nicht-medikamentöser Versorgungsansätze fördern.

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Vor allem im Osten nutzen Eltern das Kinderkrankengeld

(28.03.17) Jedes zehnte AOK-Mitglied in Dresden hat 2016 Kinderkrankengeld in Anspruch genommen. Die sächsische Hauptstadt führt damit die Liste der 50 größten Städte in Deutschland an. An zweiter und dritter Stelle folgen Chemnitz beziehungsweise Leipzig. Insgesamt liegen acht der ersten zehn Städte in den jungen Bundesländern. Schlusslichter des Rankings sind Hagen, Duisburg und Gelsenkirchen. Der Anteil der AOK-Mitglieder mit Kinderpflegekrankengeld ist in den vergangenen fünf Jahren um 47 Prozent gestiegen.

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AOK-Pflegeberatung kommt an

(24.03.17) Neun von zehn AOK-Versicherten schätzen das Pflegeberatungsangebot der AOK. Das zeigt eine repräsentative Befragung des Zentrums für Sozialforschung Halle. Bei durchweg allen wichtigen Beratungsaspekten wie Kompetenz, Verständlichkeit, Einfühlungsvermögen, Freundlichkeit oder Objektivität erreicht die AOK-Pflegeberatung höchste Zufriedenheitswerte.

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Englische Fachliteratur bei Ärzten wenig gefragt

(21.03.17) Knapp Zweidrittel der Hausärzte in Deutschland bevorzugen deutsche Fachliteratur. Dreiviertel vertrauen auf ärztliche Fortbildungen, und knapp die Hälfte sucht den Austausch mit Kollegen in Qualitätszirkeln. Das sind die Ergebnisse einer Umfrage unter 1.000 Hausärzten für den aktuellen "WIdOmonitor". Nur jeder siebte Befragte gab an, auch englischsprachige Publikationen zu lesen.

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Neuer Pflegebegriff: Problemlose Umstellung

(16.03.17) Die Einführung des neuen Pflegebegriffs hat reibungslos geklappt. "Endlich wurde ein Pflegebegriff in die Tat umgesetzt, der die Fähigkeiten und Ressourcen der pflegebedürftigen Menschen in den Mittelpunkt stellt", bilanzierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (16. März) eine Woche vor Eröffnung des vierten Deutschen Pflegetags. Litsch sprach von einer geräuschlosen Umstellung zum Jahresbeginn 2017.

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Arzneimittelgesetz: Es hakt weiterhin beim Preis

(07.03.17) Das Problem hoher Preise bei neuen Arzneimitteln bleibt auch mit den jetzt vorgelegten Änderungsanträgen zum Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz (GKV-AMVSG) ungelöst. "Die Umsatzschwelle hätte ein erster Schritt hin zu rückwirkenden Preisvereinbarungen sein können, auch wenn sie eher Placebo-Wirkungen entfaltet hätte", kommentierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, den Kompromiss der Großen Koalition. "Sinnvoll und notwendig für das deutsche Gesundheitswesen" nannte Litsch hingegen die Entscheidung von Union und SPD für Transparenz bei den Arzneimittelpreisen.

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AOK weist Schummelvorwürfe zurück

(03.03.17) Als "absurd" bezeichnet Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, Vorwürfe der Ersatzkassen, die AOKs erschlichen sich Vorteile im Risikostrukturausgleich, indem sie Leistungsausgaben nicht meldeten. "Keine Kasse hat Vorteile davon, Leistungen nicht zu melden", so Litsch. Im Streit um den versicherungstechnischen Umgang mit Saisonarbeitskräften und Erntehelfern, plädiert der Litsch für einfachere Verfahren.

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Krankenhaus-Report: Mindestmengen mindern OP-Risiken signifikant

(28.02.17) Aktuelle Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) untermauern die Forderung nach Mindestvorgaben bei bestimmten Operationen. "Die Mindestmengenregelungen müssen zum Schutz der Patienten dringend auf weitere stationäre Leistungen ausgeweitet werden", konstatierte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch anlässlich der Präsentation des Krankenhaus-Reports 2017 am Dienstag (28. Februar) in Berlin.

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Versorgungsmanagement verbessert - Wettbewerbsposition gestärkt

(24.02.17) Die elf AOKs haben 2016 ein Plus von insgesamt 935 Millionen Euro erwirtschaftet. "Die AOK ist vor allem für jüngere Altersgruppen sehr attraktiv", bilanzierte der Stellvertretende Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jens Martin Hoyer. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 hat das AOK-System noch einmal um 377 Millionen Euro zugelegt.

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Urteil zu Medizinprodukten: Gute Ansätze für mehr Patientenschutz

(22.02.17) Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu den Prüfpflichten Benannter Stellen bei Medizinprodukten setzt aus Sicht des AOK-Bundesverbandes ein wichtiges Signal: "Die Richter haben klargestellt, dass die Prüfstellen grundsätzlich bei schuldhaften Pflichtverletzungen für Schäden nach nationalem Recht haften können", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch die Luxemburger Entscheidung. Die geplante EU-Medizinprodukteverordnung müsse alsbald verabschiedet werden. Hintergrund ist der Skandal um verpfuschte französische Brustimplantate vor gut fünf Jahren.

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Spielerisch gegen das Vergessen

(21.02.17) Die AOK unterstützt eine Initiative der Deutschen Telekom in der Demenzforschung. Mithilfe des mobilen Spiels Sea Hero Quest erhoffen sich Ärzte neue Erkenntnisse über die Gedächtniserkrankung. Das kostenlose Abenteuerspiel für Tablet und Smartphone hat weltweit bereits 2,7 Millionen Nutzer und liefert wichtige Daten zum Orientierungsverhalten. Die AOK möchte mit ihrem Engagement deutschlandweit Menschen zur Teilnahme bewegen.

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Neues Risikomanagement im AOK-System

(20.02.17) Mit einem Stresstest im Haftungsverbund wollen die AOKs finanzielle Notlagen einzelner Kassen künftig frühzeitig verhindern und Einschränkungen der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit vorbeugen. Damit schaffe man nicht nur mehr Sicherheit im AOK-System, sondern in der gesamten gesetzlichen Krankenversicherung, begründete der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, die Maßnahme.

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Morbi-RSA: Litsch warnt vor Legendenbildung

(14.02.17) Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) ist nicht die Ursache für die unterschiedliche wirtschaftliche Lage der Krankenkassen. Wer das behaupte, betreibe Legendenbildung, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, vor dem Hintergrund der Änderungsanträge zum "Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung" (HHVG). Die Große Koalition will damit die Beeinflussung ärztlicher Diagnosen verhindern und die zusätzliche Diagnosevergütung für Ärzte verbieten. Die Beitragssatzspanne von derzeit 1,5 Prozentpunkten sei Ausdruck unterschiedlicher Geschäftsmodelle und Unternehmensstrategien, so Litsch.

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Selbstverwaltungsstärkungsgesetz: "Paradebeispiel für Überregulierung"

(20.01.17) Vorgänge in der Kassenärztlichen Bundesvereinigung allein dürfen aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keine Rechtfertigung dafür sein, die Eingriffsrechte der Regierung auf alle fünf Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens auszuweiten. Das Selbstverwaltungsstärkungsgesetz schwäche in der derzeitigen Ausgestaltung deren Rechte massiv.

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iga-Umfrage: Beschäftigte wünschen sich flexiblere Arbeitspausen

(20.01.17) Vier von fünf Beschäftigten sind zwar mit ihren Arbeitspausen grundsätzlich zufrieden, doch jeder zweite erholt sich dabei nie, selten oder nur manchmal. Das hat eine Online-Umfrage der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) für den iga-Report "Regeneration, Erholung, Pausengestaltung - alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?" ergeben. Danach wünschen sich die Befragten vor allem flexiblere Pausenregelungen und wären sogar mit etwas kürzeren Arbeitspausen zufrieden.

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AOK ist Vorreiter bei Prävention in Grundschulen

(20.12.16) Die AOK hat 2015 pro Versicherten vier Mal so viel in Präventionsangebote vor Ort investiert wie die anderen Krankenkassen. Das zeigt der Präventionsbericht der Gesundheitskassen, den der AOK-Bundesverband am Dienstag (20. Dezember) veröffentlicht hat. Besonders stark ist die AOK in den Grundschulen engagiert: Hier erreichte die Gesundheitskasse 94 Prozent aller Kinder, die an einem Präventionsangebot der Krankenkassen teilgenommen haben. Dabei gelinge es, "Kinder möglichst auf spielerische Weise für Gesundheit zu begeistern", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch.

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AOK-Rabattverträge: Zuschläge für Tranche XVIII erteilt

(13.12.16) Die AOK-Gemeinschaft hat am Dienstag (13. Dezember) die Zuschläge für die 18. Tranche der Arzneimittelrabattverträge erteilt. Die Verträge starten am 1. Juni 2017. "Durch die großzügige Vorlaufzeit geben wir den beteiligten Unternehmen noch mehr Planungssicherheit", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die AOK-weit ausgeschriebenen Rabattverträge, Dr. Christopher Hermann, in Stuttgart. "Unter Berücksichtigung unserer Vorabinformation Anfang Dezember haben die Unternehmen jetzt ein halbes Jahr zur Vorbereitung auf eine sichere Versorgung unserer Versicherten."

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Innovationsfonds: AOK in fast allen Förderbereichen dabei

(30.11.16) 133 Millionen Euro aus dem Innovationsfonds für neue Versorgungsformen fließen an 18 Projekte unter AOK-Beteiligung. Die gesamte Fördersumme beträgt 225 Millionen Euro. Die Mittel im Innovationsfonds werden zu 100 Prozent aus Beitragsgeldern der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gespeist. "Wir wollen, dass aus diesen innovativen Projekten neue Versorgungsansätze mit Dauerstatus werden können", sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz sieht eine unabhängige wissenschaftliche Begleitung der Projekte vor.

Zur PM

Qualitätsmonitor 2017: Defizite bei der Herzinfarkt-Versorgung

(29.11.16) Vier von zehn Krankenhäusern, die im Jahr 2014 Patienten mit Herzinfarkt behandelt haben, haben kein Herzkatheterlabor. Das ist das Ergebnis einer Befragung im Zuge des ersten Qualitätsmonitors des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und des Vereins Gesundheitsstadt Berlin. Der Qualitätsmonitor 2017 liefert Daten zur Krankenhaus-Qualität für sechs Indikationen und 1.645 Kliniken. WIdO und Gesundheitsstadt Berlin präsentierten die Zahlen und Analysen am Dienstag (29. November) in Berlin. Der AOK-Bundesverband erhofft sich wichtige Impulse fgür die Krankenhausplanung der Bundesländer. "Außerdem brauchen wir eine besser gesteuerte Einweisung der Patienten in die richtigen Kliniken", betonte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch.

Mehr dazu

40 Jahre WIdO: Impulsgeber für das Gesundheitswesen

(22.11.16) "Lasst die Zahlen sprechen" - unter dieses Motto stellt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) sein Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen. Seit vier Jahrzehnten analysiert das WIdO statistische Daten und bündelt das Knowhow aus allen Bereichen des Gesundheitswesens. Anlässlich der Festveranstaltung am Dienstag (22. November) in Berlin gratulierte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe. Das WIdO "sorgt mit seiner Arbeit seit 40 Jahren für interessante Diskussionsgrundlagen und Transparenz im Gesundheitswesen". Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, bezeichnete das Institut als einen Impulsgeber "für die Entwicklung und Verbesserung der Gesundheitsversorgung".

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Krankenhauspläne der Koalition gefährden Reformziele

(03.11.16) Das Vorhaben der Großen Koalition, die mit der jüngsten Krankenhausreform festgelegte Mengensteuerung für Klinikleistungen zu ändern, darf nicht zu erneuten Anreizen für unnötige Operationen und in der Folge zu steigenden Kosten führen. "Diese Ausgabenneutralität ist Wille des Gesetzgebers und im Krankenhausstrukturgesetz so festgeschrieben worden. Darauf müssen wir uns verlassen können", erklärte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (3. November). Die Regierung plant, dass die vorgeschriebenen Abschläge für Mehrleistungen nicht mehr auf Landesebene vereinbart, sondern bundeseinheitlich festgelegt werden. Dies sei "schon wieder ein Einknicken vor der Krankenhauslobby, um im Wahljahr Ruhe an dieser Front zu haben", so Litsch.

Zur PM

AOK fordert Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

(21.10.16) In der Debatte um den Risikostrukturausgleich (RSA) macht die AOK-Gemeinschaft konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Ausgleichssystems. Jede Änderung müsse die Zielgenauigkeit des RSA erhöhen, Risikoselektion verringern und Wirtschaftlichkeitsanreize stärken, erklären die elf AOKs und der AOK-Bundesverband in einem Positionspapier, das am Freitag (21. Oktober) in Berlin vorgestellt wurde. Als Sofortmaßnahme fordern sie die Einführung von "verbindlichen, bundeseinheitlichen Kodierrichtlinien für die ambulante Versorgung".

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Zytostatika-Versorgung: Kartell statt Wettbewerb

(19.10.16) Die Neuregelungen zur Versorgung mit Krebsmedikamenten sind aus Sicht des AOK-Bundesverbandes ein nicht akzeptabler Eingriff in bestehende Verträge. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sei vor Apothekern und Onkologen eingeknickt. "Mit Streichung der Direktverträge schützt der Bundesgesundheitsminister jetzt ein Versorgungskartell vor ein bisschen Wettbewerb", kritisierte der Verbandsvorsitzende Martin Litsch anlässlich eines Expertengesprächs am Mittwoch (19. Oktober) im Gesundheitsausschuss.

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AOK startet Online-Wegweiser für Palliativversorgung

(13.10.16) Mit dem AOK-Palliativwegweiser informiert seit Donnerstag (13. Oktober) die Gesundheitskasse als erste Krankenkasse auch online über Beratungs- und Hilfsangebote der Hospiz- und Palliativversorgung. Das Internet-Angebot umfasst mehr als 8.000 Einträge, darunter stationäre Hospize und Hospizdienste sowie Palliativstationen und auch Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). "Damit ergänzen wir unser flächendeckendes Beratungsangebot", sagte Nadine-Michèle Szepan, Leiterin der Abteilung Pflege im AOK-Bundesverband.

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Arzneimittelreform sichert Pharma- und Apothekeninteressen

(12.10.16) Als einen Rückschritt in der Versorgung der Patienten bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, den am Mittwoch (12. Oktober) vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf eines Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetzes. Der Entwurf biete keine Antwort auf die Frage, wie die Arzneimittelversorgung trotz immer schneller steigender Preise für Medikamente gewährleistet werden könne. Stattdessen sichere das geplante Gesetz vor allem die Interessen der Pharmabranche und der Apotheken. Als Beispiele nannte Litsch die vorgesehene Vertraulichkeit der ausgehandelten Erstattungspreise für Medikamente und die Streichung der Zytostatika-Ausschreibungen.

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AOK-Studie: Studierende stehen unter Stress

(11.10.16) Deutschlands Studierende fühlen sich vor allem durch Zeit- und Leistungsdruck gestresst. Das hat eine repräsentative Online-Befragung unter mehr als 18.000 Studierenden im Auftrag des AOK-Bundesverbandes ergeben. Demnach geben 53 Prozent ein hohes Stresslevel an, mehr als bei Beschäftigten in der Arbeitswelt. Mehr als die Hälfte der Befragten wünscht sich mehr Beratungsangebote zur Stressbewältigung. Die AOK verstehe dies "als Auftrag, unser spezielles Know-how im Umgang mit Stress auch für diese jungen Menschen künftig noch stärker zu platzieren", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag (11. Oktober) bei der Präsentation der Studie in Berlin. Diese ist von den Universitäten Potsdam und Hohenheim erstellt worden.

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Litsch: Warum schummelt der TK-Chef?

(10.10.16) Als den Versuch der "Diskreditierung des Risikostrukturausgleichs (RSA)" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, die Manipulationsvorwürfe des Chefs der Techniker-Krankenkasse. Dieser versuche mit seinem "Rundumschlag gegen Ärzte, Aufsichten und Krankenkassen", den RSA zugunsten seiner Kasse zu verändern. Litsch fordert die TK auf, gemeinsam für einheitliche Kodierrichtlinien einzutreten statt "Ärzte und Aufsichten in Verruf zu bringen".

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Arzneimittel-Tranche XVII gestartet / Tranche XVIII ausgeschrieben

(04.10.16) Zum 1. Oktober sind neue AOK-Arzneimittelrabattverträge in Kraft getreten. Die Verträge der Tranche XVII ersetzen die Kontrakte der Ende September ausgelaufenen Tranche XIII. Die Versorgungsverträge für 54 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen laufen bis zum 30. September 2018. "Den Zuschlag erhielten 34 Pharmaunternehmen und Bietergemeinschaften", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann. Das AOK-Umsatzvolumen für die betreffenden Arzneimittel liegt bei 1,1 Milliarden Euro pro Jahr (Apothekenverkaufspreis).

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AOK distanziert sich von Petry-Äußerung

(27.09.16) Als ein "durchsichtiges Instrumentalisierungsmanöver" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, einen Facebook-Post der AfD-Vorsitzenden Dr. Frauke Petry. Frau Petry missbrauche einen Hinweis der AOK "auf die seit langen Jahren bestehende Problematik einer Unterfinanzierung von ALG-II-Pauschalen, um gegen Flüchtlinge Front zu machen". Dabei gebe es "keinerlei Anzeichen dafür, dass Geflüchtete höhere Kosten verursachen als GKV-Versicherte", stellte Litsch am Dienstag (27. September) klar.

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Arzneiverordnungs-Report 2016: Hochpreisland Deutschland

(26.09.16) Als unzureichend bezeichnet der AOK-Bundesverband das geplante Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AM-VSG). Dieses weiche wesentliche Prinzipien des Arzneimittelmarkt-Neuordnungsgesetzes (AMNOG) zu Qualität und Finanzierbarkeit auf, kritisierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, bei der Präsentation des Arzneiverordnungs-Reports 2016 (AVR) am Montag (26. September). "Angetreten als 'AMNOG 2.0' ist es jetzt nicht viel mehr als ein 'AMNOG 0.5'", so Litsch. In Deutschland sind insbesondere patentgeschützte Medikamente die Preistreiber, wie die Autoren des AVR darlegen.

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AOK-Faktenbox: Richtig und gesund verhüten

(23.09.16) Wie sicher ist die Pille als Verhütungsmittel? Welche gesundheitlichen Risiken bestehen gerade für junge Frauen bei der Einnahmen von kombinierten hormonalen Verhütungsmitteln? Auf diese und weitere Fragen gibt die neue AOK-Faktenbox Antworten.

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Patientensicherheit: Ärzte verschreiben seltener riskante Medizin

(15.09.16) Der Anteil der AOK-versicherten Patienten ab 65 Jahren, die mindestens ein für sie potenziell riskantes Medikament erhalten haben, ist um ein gutes Drittel gesunken. Das zeigen aktuelle Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Gleichzeitig stieg der Anteil der AOK-versicherten Patienten ab 65, die fünf oder mehr Wirkstoffe im Quartal verschrieben bekamen, im gleichen Zeitraum um gut zehn Prozent.

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Fehlzeiten-Report 2016: Je schlechter die Unternehmenskultur, desto höher das gesundheitliche Risiko

(12.09.16) Beschäftigte, die die Unternehmenskultur in ihrem Betrieb als schlecht empfinden, sind deutlich unzufriedener mit der eigenen Gesundheit und berichten häufiger über körperliche und psychische Beschwerden im Zusammenhang mit ihrer Arbeit. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) für den Fehlzeiten-Report 2016. So geht eine schlecht bewertete Unternehmenskultur bei 27,5 Prozent der Befragten mit gesundheitlicher Unzufriedenheit einher. Das ist dreimal mehr als bei jenen, die die Unternehmenskultur positiv wahrnehmen. Die Herausgeber des Fehlzeiten-Reports und der AOK-Bundesverband präsentierten die Ergebnisse am Montag (12.September) in Berlin.

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AOK: Zytostatika-Ausschreibungen erhalten

(07.09.16) Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schießen gegen die Zytostatika-Ausschreibungen der AOKs. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, spricht von einer gezielten Kampagne zur Desinformation.

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Ausschreibung für Berliner Gesundheitspreis 2017 startet

(01.09.16) "Migration und Gesundheit - Integration gestalten" heißt das Thema des Berliner Gesundheitspreises 2017. Die Initiatoren - die Ärztekammer Berlin, die AOK Nordost und der AOK-Bundesverband - suchen in der elften Auflage des renommierten Wettbewerbs bundesweit Projekte, die eine gute Gesundheitsversorgung für Menschen mit Migrationshintergrund ermöglichen und die Vorbild für die Integration von Fachkräften mit Migrationshintergrund in das deutsche Gesundheitssystem sind. Bewerbungsschluss für den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Berliner Gesundheitspreis ist der 30. November 2016. Die Preisverleihung ist im Juni 2017 vorgesehen.

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AOK erzielt solides Halbjahresergebnis

(26.08.16) In den ersten beiden Quartalen 2016 verzeichnet das AOK-System bei den Versicherten ein Plus von 2,2 Prozent. Erstmals durchbrach die AOK die Marke von 25 Millionen Versicherten bundesweit. Diese positive Entwicklung geht einher mit einem soliden Finanzergebnis. Die AOK erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Überschuss von 125 Millionen Euro. Angesichts der zu erwartenden Kosten für die jüngsten Gesundheitsreformen spricht der AOK-Bundesverband von einer Verschnaufpause.

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"ADHS-Elterntrainer": Fundierte Online-Hilfe in schwierigen Erziehungssituationen

(15.08.16) Über vier Prozent der AOK-versicherten Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren haben 2014 die Diagnose ADHS erhalten. Damit ist die "Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung" die häufigste psychische Diagnose im Kindesalter. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). "Eltern von Kindern mit ADHS sind oft erschöpft und nicht selten der Verzweiflung nah", sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes. Mit dem "ADHS-Elterntrainer" hat die AOK ein neues Online-Angebot gestartet.

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Familiengesundheit: Sport bei gestressten Eltern ganz oben auf Liste

(02.08.16) Mehr als 40 Prozent der Eltern in Deutschland holt sich beim Sport den notwendigen Ausgleich für die Belastung durch Beruf und Familie. Ebenso viele nennen andere Hobbys wie Freunde oder Lesen nachgehen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage unter 1.000 Müttern und Vätern im Auftrag des AOK-Bundesverbandes. Jeder Zehnte bevorzugt einen Kurzurlaub.

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Krankengeld-Gutachten zum Morbi-RSA zeigt: Gesamtevaluation notwendig

(29.07.16) Als "fundiert" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, das Gutachten zu den Berechnungen der Krankengeld-Zuweisungen im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA). Das vom Bundesversicherungsamt am Donnerstag (28. Juli) veröffentlichte Gutachten verdeutliche, dass die Forderungen einiger Kassen nach raschen Änderungen im Morbi-RSA "in die Irre" führten. Umso dringlicher sei eine Gesamtevaluation des Finanzausgleichs, so Litsch.

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Ständige Erreichbarkeit im Job: Auch der Partner leidet mit

(25.07.16) Die Vermischung von Arbeit und Privatleben belastet zunehmend auch die Partnerschaft. Das hat eine wissenschaftliche Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) ergeben. Mehr als zwei Drittel der Befragten gaben an, durch die Erreichbarkeit des Lebensgefährten selbst beeinträchtigt zu sein. 60 Prozent der befragten Arbeitnehmer wünschen sich gesetzliche oder betriebliche Regelungen zur Erreichbarkeit. Bei ihren Partnern liegt die Quote bei 83 Prozent.

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Arzneimittel: Reformpläne völlig unausgewogen

(13.07.16) Die Eckpunkte des Bundesgesundheitsministeriums sind aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keine Basis für eine patientenfreundliche und für alle dauerhaft bezahlbare Arzneimittelversorgung. Die Reform drohe zum Wunschkonzert der Pharmabranche zu werden, befürchtet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch: "Bisher spiegeln die Vorschläge einseitig die Interessen der Arzneimittelhersteller wider."

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Versorgung mit Zytostatika europaweit ausgeschrieben

(04.07.16) Drei AOKs haben die Versorgung mit onkologischen Arzneimitteln, die in Apotheken zubereitet werden, erstmals europaweit ausgeschrieben. Ab 1. August 2016 werden die Vertragspartner in den jeweiligen Gebietslosen die Versorgung mt Zytostatika-Rezepturen exklusiv sicherstellen. Das umfasst auch die Ad-hoc-Belieferung. Die Verträge haben eine Laufzeit von einem Jahr.

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AOK-Faktenbox: Nutzloser Allergiecheck

(21.06.16) Bei etwa zwei bis drei von je 100 Erwachsenen in Deutschland sind 2015 Nahrungsmittelallergien diagnostiziert worden. Zum Nachweis bieten Ärzte und Heilpraktiker ihren Patienten den sogenannten Immunglobulin-G-Test (IgG-Test) an. Verschiedene Studien haben jedoch gezeigt, dass diese IgG-Tests keine Aussagekraft besitzen. Eine neue AOK-Faktenbox sorgt für Aufklärung.

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Neuer Pflege-TÜV muss Ergebnisqualität bewerten

(08.06.16) Der künftige Pflege-TÜV muss die tatsächliche Ergebnisqualität in Pflegeeinrichtungen bewerten, damit Pflegebedürftige und deren Angehörige aussagekräftige Informationen erhalten. Das fordert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (8. Juni) anlässlich der konstituierenden Sitzung des neuen Qualitätsausschusses Pflege. Der soll einen Neustart des umstrittenen Pflege-TÜVs erarbeiten. Dazu liegt bereits ein Vorschlag des AOK-Bundesverbandes vor. "Der Qualitätsausschuss sollte unser Verknüpfungsmodell aufgreifen, dann können Pflegeheim-Anbieter zeigen, was Qualität in ihren Häusern heißt", so Litsch.

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Litsch: "Änderungsantrag zum Morbi-RSA ordnungspolitisch fragwürdig"

(01.06.16) Künftig sollen die Morbi-RSA-Berechnungsregeln auch noch im laufenden Jahr geändert werden können. So sieht es ein Änderungsantrag zum Transplantationsregister-Gesetz vor. "Der Bescheid über die Einnahmen ist keinen Pfifferling mehr wert, wenn man damit rechnen muss, dass er rückwirkend geändert werden kann", kritisiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Mittwoch (1. Juni). Bislang müssen diese Festlegungen für ein Ausgleichsjahr bis zum 30. September des Vorjahres erfolgen. Erst danach können die Krankenkassen einen verlässlichen Haushalt aufstellen und die wettbewerblich relevanten Entscheidungen etwa zur Höhe des Zusatzbeitrags treffen.

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Neue Regeln für Medizinprodukte in der EU: Deutschland muss nachbessern

(26.05.16) Eine Pflicht zur Haftpflichtversicherung gibt es für Hersteller von Medizinprodukten auch im neuen Zulassungsverfahren nicht. Das Europäische Parlament und der Rat haben sich am Mittwochabend (25. Mai) auf eine neue EU-Verordnung geeinigt. Patienten sind somit im Schadensfall weiterhin finanziell nicht abgesichert. Der AOK-Bundesverband plädiert insbesondere bei Hochrisikomedizinprodukten für schärfere Regeln. "Die Bundesregierung sollte jetzt nachjustieren, wo es geht", kommentierte dessen Vorstandschef Martin Litsch die Brüsseler Entscheidung.

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AOK erteilt Zuschläge für Tranche XVII - Versorgungssicherheit steht im Vordergrund

(20.05.16) Die AOK-Gemeinschaft hat am Freitag (20. Mai) die Zuschläge für die 17. Tranche der Arzneimittelrabattverträge erteilt. "Die Verträge mit insgesamt 30 schon seitherigen und neuen Partnerunternehmen starten erst am 1. Oktober. Damit geben wir den Unternehmen ausreichend Zeit zur Vorbereitung und hohe Planungssicherheit", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten Generikaverträge, Dr. Christopher Hermann, in Stuttgart.

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"Nationaler Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" startet

(13.05.16) Die Universität Bielefeld, die Hertie School of Governance und der AOK-Bundesverband werden gemeinsam einen "Nationalen Aktionsplan für Gesundheitskompetenz" entwickeln, um das Gesundheitswissen in Deutschland zu verbessern. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die Schirmherrschaft übernommen. "Je mehr Patientinnen und Patienten über Vorsorge, Krankheitsbilder und Behandlungsmöglichkeiten wissen, desto besser können sie Krankheiten vorbeugen und informierte Entscheidungen treffen", sagte Gröhe am Freitag (13. Mai) auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Prof. Dr. Doris Schaeffer von der Uni Bielefeld und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch.

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AOK-Faktenboxen: Impfmüdigkeit nicht unterschätzen

(27.04.16) Bei Menschen, die nicht gegen Keuchhusten geimpft sind, ist die Gefahr zu erkranken deutlich höher als mit einer Impfung. Von 100 ungeimpften Menschen erkranken 45 bis 79, wenn sie mit dem Erreger in Kontakt kommen. Bei den geimpften sind es nur drei bis zwölf von 100. Welchen Nutzen und welche Nebenwirkungen eine Auffrisch-Impfung gegen Keuchhusten für Jugendliche und Erwachsene hat, erläutert eine neue AOK- Faktenbox. Ein neues Video beschäftigt sich mit Nutzen und Nebenwirkungen bei der Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln.

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Prävention: AOK setzt neue Rekordmarke

(19.04.16) 2014 hat die AOK erstmals über drei Millionen Menschen mit Präventionsmaßnahmen erreicht. Das zeigen die Zahlen aus dem am Dienstag (19. April) veröffentlichten Präventionsbericht. Das sind etwa 60 Prozent aller Menschen, die das Präventionsangebot einer gesetzlichen Krankenkasse genutzt haben. Auch finanziell engagiert sich die AOK stärker als andere Krankenkassen. Mit fünf Euro pro Versicherten investierte die AOK rund 25 Prozent mehr als der Durchschnitt der Krankenkassen in die Gesundheitsförderung.

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Antikorruptionsgesetz: Kritik an Ausnahmen für Apotheker

(14.04.16) Als nicht nachvollziehbar bezeichnet der AOK-Bundesverband die im Antikorruptionsgesetz vorgesehenen Ausnahmen für Apotheker. Es gebe keinen Grund dafür, dass "die Regelungen zur Bekämpfung von Bestechlichkeit für Ärzte gelten, aber nicht für Apotheker", kritisierte der Vorstandsvorsitzende Martin Litsch am Donnerstag (14. April) anlässlich der abschließenden Beratung des Gesetzentwurfs im Bundestag. "Auch für diesen Bereich müssen wir einen wirksamen Korruptionsschutz vorsehen und nicht einfach weiterwurschteln."

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Litsch: Pharmadialog lässt Stärkung des AMNOG-Verfahrens offen

(12.04.16) Politik und Pharmaunternehmen wollen den Umsatz von neuen Arzneimitteln im ersten Jahr nach Markteintritt begrenzen. Das wertet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, positiv. Darüber hinaus ließen die am Dienstag (12. April) vorgestellten Ergebnisse der Gespräche zwischen Bundesregierung und Pharmaherstellern alles offen. Ob das AMNOG-Verfahren nun wirklich gestärkt werde, zeige erst die kommende Gesetzgebung, so Litsch.

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AOKs erzielen 2015 Rekordergebnis durch Rabattverträge

(01.04.16) Durch Arzneimittelrabattverträge hat die AOK-Gemeinschaft im vergangenen Jahr knapp 1,5 Milliarden Euro bei den Ausgaben einsparen können. Für die gesetzlichen Krankenkassen insgesamt beliefen sich die Minderausgaben auf rund 3,6 Milliarden Euro. "Nach 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr haben wir das Ergebnis 2015 noch einmal verbessern können", sagte der Vorstandschef der AOK Baden-Württemberg und Verhandlungsführer für die bundesweiten AOK-Arzneimittelrabattverträge, Dr. Christopher Hermann, am Freitag (1. April) in Stuttgart zum Start von zwei neuen Vertragstranchen.

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Jens Martin Hoyer komplettiert Vorstandsteam beim AOK-Bundesverband

(17.03.16) Der Aufsichtsrat des AOK-Bundesverbandes hat Jens Martin Hoyer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden gewählt. Der 48-Jährige bildet zusammen mit dem Vorsitzenden Martin Litsch den Geschäftsführenden Vorstand. Litsch führt den Verband seit Jahresbeginn als Vorstandsvorsitzender.

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Neue Pflegeausbildung: Bessere Karrierechancen und angemessene Bezahlung

(10.03.16) Als starkes Bündnis für die generalistische Berufsausbildung präsentieren sich Deutscher Pflegerat, Bundesregierung und AOK-Bundesverband. "Endlich ist das Pflegeberufegesetz auf den Weg gebracht“, sagte Pflegerats-Präsident Andreas Westerfellhaus auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin. Zusammen mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef-Laumann, und dem Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, eröffnete er am Donnerstag (10. März) den dreitägigen Kongress.

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Patentgeschützte Arzneimittel 15 mal teurer als der Durchschnitt

(08.03.16) Patentgeschützte Arzneimittel bleiben einer der Preistreiber im Gesundheitswesen. Die Packung patentgeschützter Neueinführungen der letzten 36 Monate ist binnen zwei Jahren um fast 50 Prozent teurer geworden. Der Preis pro Packung lag im Januar 2016 durchschnittlich bei über 4.000 Euro. Das zeigt der aktuelle Preisindex für Arzneimittel des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Der durchschnittliche Packungspreis im Gesamtmarkt lag zum gleichen Zeitpunkt bei 261,94 Euro.

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Pflege-Report 2016: Hilfsangebote bleiben meist ungenutzt

(07.03.16) Weniger als 20 Prozent der pflegenden Angehörigen nutzen mögliche Angebote, die die soziale Pflegeversicherung zur Unterstützung bereit hält. Einzige Ausnahme ist der Pflegedienst. Immerhin knapp zwei Drittel machen davon Gebrauch. Das hat eine Umfrage im Rahmen des Pflege-Reports 2016 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) ergeben. Das Kuriose: Die ungenutzten Angebote sind durchaus bekannt.

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Erkältungswelle: Fast jeder Dritte lag mindestens einmal flach

(02.03.16) Atemwegserkrankungen haben 2015 im Vergleich zu 2014 um gut 20 Prozent zugenommen. Sie sind auch für eine Zunahme der Fehlzeiten verantwortlich. Das hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Mittwoch (2. März) mitgeteilt. "Die Anzahl der erkältungsbedingten Krankschreibungen war im Februar besonders hoch", so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. Der Krankenstand stieg bei den knapp 12 Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern 2015 im Vorjahresvergleich leicht von 5,2 auf 5,3 Prozent.

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Krankenhaus-Report 2016: Wildwuchs bei ambulanten Leistungen in Kliniken beenden

(29.02.16) Einen neuen Ordnungsrahmen mit einheitlichen Spielregeln für ambulante Leistungen in Kliniken fordern die Herausgeber des Krankenhaus-Reports 2016. Bei den ambulanten Versorgungsformen herrsche inzwischen ein "Wildwuchs" an unterschiedlichen Rechtsformen, sagte Prof. Dr. Jürgen Wasem, Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports, bei der Präsentation der Neuauflage des Standardwerks in Berlin. Der Vorsitzende der "Gesundheits-Weisen", Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, kritisierte die strikte Trennung zwischen Klinik und Praxen. Dies sei "für Patienten gefährlich und für alle viel zu teuer". Deshalb plädiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, für eine "Neuausrichtung der fachärztlich-ambulanten Versorgung".

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WIdOmonitor: Beitragshöhe spielt beim Kassenwechsel nur untergeordnete Rolle

(25.01.16) Für weniger als vier Prozent der Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist der Preis allein entscheidend für die Wahl der Krankenkasse. Die meisten GKV-Mitglieder achten vor allem auf das Leistungsangebot. Das zeigt eine Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) aus dem dritten Quartal 2015. Weiteres Ergebnis des aktuellen WIdOmonitors: Vier von fünf GKV-Mitgliedern wissen weder, dass der Krankenkassenbeitrag Anfang 2015 neu geregelt wurde, noch, dass sie einen individuellen Zusatzbeitrag zahlen.

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WIdO-Bericht: Knapp sechs Milliarden für die Heilmittel – Senioren profitieren besonders

(18.12.15) Ärzte haben 2014 über 37 Millionen Heilmittelrezepte geschrieben. Dabei erhalten Pflegebedürftige Menschen ab 60 Jahren etwa drei Mal so viele Heilmitteltherapien wie Nicht-Pflegebedürftige. Das zeigen die Auswertungen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Heilmittelbericht 2015. Insgesamt hat jeder Dritte über 60-jährige AOK-Versicherte eine Heilmitteltherapie in Anspruch genommen. Die Kosten für die Heilmittelversorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erreichten 2014 - auf alle Altersgruppen verteilt - einen Gesamtumsatz von 5,77 Milliarden Euro.

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Versorgungs-Report 2015: Kinder haben ein Recht auf gute Versorgung

(02.12.15) Ob und wann Kinder an den Mandeln oder am Blinddarm operiert werden, ist regional sehr unterschiedlich. Eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zeigt das deutlich. Der Versorgungs-Report 2015 des WIdO hat die Chancen für Kinder und Jugendliche auf eine gute medizinische Versorgung untersucht.

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Martin Litsch wird Vorstandschef des AOK-Bundesverbandes

(26.11.15) Martin Litsch übernimmt zum Jahresbeginn 2016 das Amt des Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes. Der Aufsichtsrat des Verbandes wählte den aktuellen Vorstandsvorsitzenden der AOK NORDWEST am Donnerstag (26. November) einstimmig. Bis Jahresende führt Litsch den Verband kommissarisch weiter, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Nordost, Frank Michalak.

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AOK weist TK-Kritik am Morbi-RSA zurück

(26.11.15) Der AOK-Bundesverband hält die Kritik der Techniker Krankenkasse (TK) am morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) für völlig verfehlt. Die von der TK beklagte vermeintliche Präventionsfeindlichkeit des Finanzausgleichs "zeugt von wenig Sachkenntnis", sagte der designierte Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (26. November). Gesunde Versicherte seien für die Krankenkassen finanziell noch immer "die besten Risiken".

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AOK-Rabattverträge garantieren Wettbewerb

(10.11.15) Die AOK-Gemeinschaft hat die Zuschläge für neue bundesweite Arzneimittelrabattverträge erteilt. Mit einem Umsatzvolumen von rund 1,7 Milliarden Euro wird die nunmehr 15. Tranche zum 1. April 2016 an den Start gehen. Unter den 45 Partnerunternehmen sind auch ein Unternehmen aus Österreich und erneut einige Newcomer. "Die AOK-Rabattverträge bleiben damit Garant für einen lebendigen Wettbewerb", sagte der Verhandlungsführer für die Generika-Verträge, Baden-Württembergs AOK-Vorstandschef Dr. Christopher Hermann, am Dienstag (10. November) in Stuttgart.

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Prostata-Eingriffe: Deutliche Qualitätsunterschiede zwischen Kliniken

(29.10.15) Bei fast jeder fünften Prostata-Entfernung bei Prostatakrebs treten Komplikationen auf. Bei Operationen bei einer gutartigen Prostatavergrößerung kommt es bei fast jedem sechsten Eingriff zu Problemen. Das zeigt eine Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Rahmen der Qualitätssicherung mit Routinedaten (QSR). Die Qualitätsergebnisse der Krankenhäuser finden Patienten im AOK-Krankenhausnavigator.

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Skandal um Bandscheibenprothesen: AOK nimmt Brüssel in die Pflicht

(09.10.15) Der Patientenschutz bei Medizinprodukten in der Europäischen Union ist unzureichend. Das zeigt aus Sicht des AOK-Bundesverbandes der Skandal um schadhafte Bandscheibenprothesen im Klinikum Leer. Interimsvorstand Martin Litsch forderte am Freitag (9. Oktober) unter anderem hochwertige klinische Studien für Hochrisiko-Medizinprodukte und für die Hersteller solcher Produkte eine obligatorische Haftpflichtversicherung. In der kommenden Woche beginnen die Trilogverhandlungen in der EU zur geplanten europäischen Medizinprodukte-Verordnung.

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Arzneiverordnungs-Report 2015: Hochpreisige neue Arzneimittel treiben Ausgaben

(23.09.15) Hohe Preise für neue patentgeschützte Medikamente und die Absenkung des Herstellerabschlags sind die Hauptursachen für den Anstieg der Arzneimittelausgaben im Jahr 2014 auf das Rekordniveau von 35,4 Milliarden Euro. Das zeigt der Arzneiverordnungs-Report (AVR) 2015, der am Mittwoch (23. September) in Berlin vorgestellt worden ist. Die neue Preispolitik der Pharmaunternehmen bei patentgeschützten Arzneimitteln wie neuartigen Hepatitis-C-Präparaten oder modernen Krebsmitteln führe die Solidargemeinschaft "langfristig an ihre finanzielle Grenzen", warnten die Herausgeber des AVR. Die "Erfolgsgeschichte des AMNOG" müsse weitergeschrieben werden, so Martin Litsch, Interimsvorstand des AOK-Bundesverbandes.

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Studie zur Patientensicherheit: Fortschritte beim Risikomanagement in Kliniken

(17.09.15) Das Thema Patientensicherheit hat in den Krankenhäusern einen erheblich höheren Stellenwert als noch 2010. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Instituts für Patientensicherheit (IfPS) des Universitätsklinikums Bonn unter 572 Krankenhäusern in Deutschland zum Stand des klinischen Risikomanagements, die am Donnerstag (17. September) in Berlin zum ersten Internationalen Tag der Patientensicherheit vorgestellt wurde. So nutzen inzwischen 91 Prozent der Häuser ein systematisches MRSA-Screening von Risikopatienten. Allerdings zeigt die Studie auch, dass das klinische Risikomanagement noch systematischer und vernetzter erfolgen könnte.

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Klinikreform: Echte Chance zur Modernisierung

(07.09.15) Die Reform der Krankenhauslandschaft in Deutschland duldet aus Sicht des AOK-Bundesverbandes keinen weiteren Aufschub. "Eine weitere Slow-Motion verträgt dieses Gesetz nicht, sonst bleibt die Qualitätsorientierung im stationären Bereich weiterhin Utopie", sagte der Interimsvorstand Michael Litsch am Montag in (7. September) anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages in Berlin.

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AOK-Präventionsbericht: Vorreiter bei digitalen Angeboten

(04.08.15) Mittlerweile hat die AOK fast 30 verschiedene Apps in ihrem Programm, um die Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen bedienen zu können. "Bei der digitalen Prävention macht uns so leicht keiner was vor, da sind wir ganz klar der Vorreiter“ kommentierte Kai Kolpatzik, Abteilungsleiter Prävention im AOK-Bundesverband, die Zahlen des aktuellen AOK-Präventionsberichts. Auch insgesamt nimmt die AOK beim Thema "Prävention" weiter den Spitzenplatz ein. 4,61 Euro je Versichertem hat die AOK 2013 für Gesundheitsvorsorge ausgegeben, fast 80 Cent mehr als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) im Schnitt.

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Arzneimittelrabattverträge: AOKs läuten Runde 15 ein

(29.07.15) Die AOK-Gemeinschaft setzt die erfolgreichen Arzneimittelrabattverträge fort: Am Mittwoch (29. Juli) hat die AOK Baden-Württemberg für alle AOKs die Ausschreibung der inzwischen 15. Tranche im Europäischen Amtsblatt veröffentlicht. Sie umfasst 117 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, aufgeteilt in 119 Fachlose. Von diesen sind 28 im Drei-Partner-Modell und 91 exklusiv ausgeschrieben.

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Personelle Veränderungen im AOK-Bundesverband

(09.07.15) Die geschäftsführenden Vorstände des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann und Uwe Deh, haben ihre Tätigkeit als geschäftsführende Vorstände beendet. Das Ende der Zusammenarbeit mit dem AOK-Bundesverband wurde jeweilig im beidseitigen Einvernehmen vereinbart.

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PSG II: Endlich ein umfassendes Pflegeverständnis

(09.07.15) Vor allem an Demenz erkrankte Menschen profitieren von der zweiten Stufe der Pflegereform (PSG II). "Ungleichbehandlungen von körperlich und kognitiv beeinträchtigten Pflegebedürftigen werden aufgehoben", würdigte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Jürgen Graalmann, den Referentenentwurf anlässlich der Verbändeanhörung am Donnerstag (9.Juli). Kern der Reform ist ein neuer Begriff von Pflegebedürftigkeit, eine langjährige Forderung der AOK.

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Psychiatrische Versorgungsmodelle auf dem wissenschaftlichen Prüfstand

(30.06.15) Drei Kassenverbände, unter anderem der AOK-Bundesverband, und vier Krankenkassen lassen 13 Modellvorhaben zur psychiatrischen Versorgung nach einem standardisierten Verfahren evaluieren. Ziel ist es, bei steigendem Behandlungsbedarf hochwertige Therapien weiter zu verbessern und mit der Regelversorgung zu vergleichen. In den Projekten, die jetzt wissenschaftlich bewertet werden, werden insgesamt ca. 25.000 Patienten in sieben Bundesländern betreut. Erste Ergebnisse der Evaluation sollen im Jahr 2016 vorliegen.

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Deutsche Krebshilfe gibt weitere Mittel für Prostata-Studie frei

(29.06.15) Die Deutsche Krebshilfe hat beschlossen, die Deutsche Prostatakrebsstudie PREFERE weiter zu fördern. PREFERE vergleicht in einer prospektiven randomisierten Studie über 13 Jahre alle vier aktuell gängigen Therapieoptionen bei Prostatakrebs. Die Fragen, die mit der Studie geklärt werden sollen, seien zentral für die künftige Behandlung von Prostatakrebs im frühen Stadium, sagt Uwe Deh, Geschäftsführender Vorstand des AOK-Bundesverbandes und federführender Vertreter der Kassenverbände. Die gesetzliche und private Krankenversicherung beteiligen sich mit 11,5 Millionen Euro an PREFERE. Die DKH hat insgesamt 13,5 Millionen Euro eingeplant.

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Medizinprodukte: Patientenschutz in Europa weiter auf niedrigem Niveau

(19.06.15) Die Regeln für die Zulassung von Medizinprodukten in der Europäischen Union (EU) bleiben lasch. So sehen die Beschlüsse des EU-Ministerrates bei der Verpflichtung auf klinischen Studien zu Sicherheit und Wirksamkeit zahlreiche Ausnahmen vor. Ebenso vom Tisch ist eine verpflichtende Haftpflichtversicherung für Medizinproduktehersteller. Auch eine zentrale Zulassungsstelle ist weiter nicht vorgesehen. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, sprach am Freitag (19.Juni) von einem halbherzigen Beschluss des EU-Ministerrats.

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"Rabattverträge bleiben Garant für Ausgabenstabilität"

(29.05.15) Während die Preise für neue Medikamente teilweise durch die Decke schießen, bleiben die Rabattverträge ein Garant für Ausgabenstabilität. Die Einsparungen durch direkte Verträge der gesetzlichen Krankenkassen mit einzelnen Pharmaunternehmen haben 2014 erstmals die Grenze von jährlich drei Milliarden Euro überschritten. Am Montag (1. Juni) treten neue Rabattverträge der AOK in Kraft. Die inzwischen 14. Tranche umfasst 109 Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen.

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AOK-Faktenboxen: Leicht verständliches Wissen für mehr Gesundheitskompetenz

(26.05.15) Mit sogenannten Faktenboxen will die AOK das Wissen der Versicherten um Fragen rund um die Gesundheit stärken. Zum Auftakt der gemeinsamen Informationskampagne stellten der AOK-Bundesverband und das Max-Planck-Institut für Bildungsforschung elf Faktenboxen vor, darunter zu Themen wie Masern-Mumps-Röteln-Impfung, Nahrungsergänzungsmitteln und Eierstock-Ultraschall zur Krebsfrüherkennung. "Die Faktenboxen können eine echte Kompassfunktion übernehmen, wenn es darum geht, sich einen sicheren Überblick über ein medizinisches Thema zu verschaffen", so der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, am Dienstag (26. Mai).

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WIdOmonitor: Ärzte bieten jedem dritten Versicherten IGeL an

(18.05.15) Jeder dritte gesetzlich Versicherte ab 18 Jahren hat von seinem Arzt innerhalb eines Jahres eine "Individuelle Gesundheitsleistung" (IGeL) angeboten bekommen. Damit ist die IGeL-Quote innerhalb von zwei Jahren von 29,9 auf 33,3 Prozent gestiegen. Das zeigt der WIdOmonitor des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Erhebung. "Diese Expansion des IGeL-Marktes hat sich vor allem beim Angebot für Frauen vollzogen", erläutert WIdO-Geschäftsführer Jürgen Klauber am Montag (18. Mai).

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Pflege-Report des WIdO: Wachsendes Interesse an neuen Versorgungsformen

(16.05.15) Neue Wohn- und Versorgungsformen im Fall von Pflegebedürftigkeit stoßen auf wachsendes Interesse. Jeder zweite 50- bis 80-Jährige findet Modelle wie "Betreutes Wohnen" oder das Leben in einem Mehrgenerationenhaus ansprechend. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) für seinen ersten Pflege-Report. "Eine differenzierte Versorgungslandschaft, die sich an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen orientiert, ist immer mehr gefragt", so der Mitherausgeber des Pflege-Reports, WIdO-Geschäftsführer Prof. Klaus Jacobs. Mit der Publikation erweitert das WIdO seine Report-Reihe.

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Schrittmacher bei der Klinikqualität

(04.05.15) Die Behandlungsqualität in Krankenhäusern ist messbar. Wissenschaftler und Praktiker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentieren ab Montag (4. Mai) auf dem vierten QMR-Kongress aktuelle Entwicklungen bei der Nutzung von Routinedaten im klinikinternen Qualitätsmanagement. "Mit diesen Verfahren lässt sich die Qualität der Behandlung im Krankenhaus nachweislich verbessern", sagt Francesco De Meo, Präsident der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). Die AOK setzt seit Jahren auf "Qualitätssicherung mit Routinedaten", kurz QSR - ein Verfahren zur Betrachtung von Behandlungsergebnissen über den Krankenhausaufenthalt hinaus. "Wir wollen auch weiter Schrittmacher beim Thema Qualität im Krankenhaus sein", so der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, anlässlich des Kongresses in Berlin.

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Graalmann: Bei Prävention alle Akteure in die Pflicht nehmen

(22.04.15) Als "viel zu kurz gesprungen" bezeichnet der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, den Regierungsentwurf für ein Präventionsgesetz. Zwar sollen dem Entwurf zufolge die unterschiedlichsten Akteure über Präventionsvorgaben mitbestimmen, aber nur die Kranken- und Pflegekassen für die Kosten aufkommen. "Wer aber mitreden will, muss auch Finanzierungsverantwortung übernehmen", so Graalmann am Mittwoch (22. April) anlässlich der Sachverständigen-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags.

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Pflege-TÜV: Laumann bleibt unverbindlich

(01.04.15) Der AOK-Bundesverband vermisst im Konzept für einen neuen "Pflege-TÜV" klare Aussagen zur Pflegequalität. Verbindliches sei im Vorschlag des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann, nicht enthalten, kritisierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann. Gleichzeitig warnte Graalmann davor, im Zuge der Neuordnung hinter die erreichten Qualitätsstandards zurückzufallen. Die flächendeckenden Qualitätsprüfungen des MDK etwa stünden nicht zur Disposition. Laumann hatte am Mittwoch (1. April) sein Konzept zur Begutachtung von Pflegeheimen und -diensten vorgelegt.

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Fehlzeiten 2014: Krankenstand konstant – erhebliche Unterschiede bei den Berufen

(31.03.15) Insgesamt ist der Krankenstand bei den elf Millionen AOK-versicherten Arbeitnehmern im Jahr 2014 nahezu unverändert geblieben. Er stieg im Vergleich zu 2013 lediglich um 0,1 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Dies zeigt die aktuelle Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Jeder Beschäftigte war demnach im Schnitt 18,9 Tage aufgrund einer ärztlichen Bescheinigung arbeitsunfähig. Die Ursachen allerdings unterscheiden sich erheblich nach den Berufszweigen.

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Krankenhaus-Report 2015: Qualitätsorientierter Strukturwandel notwendig

(20.02.15) Am "qualitätsorientierten Umbau" der Krankenhauslandschaft führt kein Weg vorbei. Der Gesundheitsökonom und Mitherausgeber des Krankenhaus-Reports 2015, Prof. Dr. Jürgen Wasem, bezeichnet ihn als das "wichtigste gesundheitspolitische Vorhaben dieser Legislaturperiode". Zusammen mit dem Geschäftsführenden Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, sowie Vertretern der Deutschen Krebsgesellschaft und des Wissenschaftlichen Instituts des AOK-Bundesverbandes (WIdO) präsentierte Wasem am Freitag (20. Februar) die wichtigsten Ergebnisse des Krankenhaus-Reports 2015. Das Fazit: Qualität in Kliniken ist messbar. Der Report dokumentiert das am Beispiel zertifizierter Krebszentren. Noch aber fehle ein schlüssiges Handlungsprogramm der Politik, bemängelte Wasem.

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AOK bietet neues Online-Portal für Zuwanderer

(11.02.15) Mit einem siebensprachigen neuen Online-Auftritt bietet die AOK Zuwanderern die Möglichkeit, sich umfassend über das deutsche Gesundheitswesen schon von ihrem Heimatland aus zu informieren. Das könne den neuen Mitbürgern "den Einstieg erleichtern und ein stückweit Sicherheit vermitteln", sagte Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, am Mittwoch (11. Februar). "Mit unserem neuen Angebot möchten wir ein klares Signal in Sachen Willkommenskultur setzen."

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Graalmann: Pflege-Agenda braucht breite gesellschaftliche Basis

(30.01.15) Um die künftigen Herausforderungen der Pflege zu bewältigen, bedarf es einer breiten gesellschaftlichen Basis. Das sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, anlässlich einer Klausurtagung zur Vorbereitung des Deutschen Pflegetags 2015 Mitte März. An dem Gedankenaustausch im Haus des AOK-Bundesverbandes unter dem Motto "Zukunft der Pflege - gemeinsam mehr erreichen" nahmen etwa 30 Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen teil, unter ihnen der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann.

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