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Bei 3.516.605 der operierten Fälle ...

Zahl des Monats

Foto: Operateur

17.11.17 (ams) ... im Krankenhaus waren die Patienten 60 Jahre und älter. Das sind 49,4 Prozent aller 7.120.918 vollstationären OP-Fälle des Jahres 2016. Das zeigen die aktuellen Zahlen aus dem Statistischen Bundesamt (Destatis).

Insgesamt wurden also 38 Prozent der knapp 19 Millionen stationären Behandlungsfälle in allgemeinen Krankenhäusern operiert. Der Anteil hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nicht verändert.

Zu den häufigsten Operationen in der Altersgruppe 60-Plus zählten sogenannte "andere Operationen am Darm", zum Beispiel das Lösen von Verwachsungen oder die Aufdehnung von Darmabschnitten. Danach folgten endoskopische Operationen an den Gallengängen und vor allem bei Frauen die Implantation einer Endoprothese am Hüftgelenk.

Bei den 45- bis 59-Jährigen spielten arthroskopische Operationen am Gelenkknorpel und an den Menisken eine große Rolle. Bei den Frauen in diesem Alter lagen die Operationen an Mittelfußknochen oder den Zehengliedern des Fußes an erster Stelle. Bei den Männern folgte nach den arthroskopischen Gelenkoperationen der Zugang zur Lendenwirbelsäule, zum Kreuzbein und zum Steißbein.

Bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren waren Operationen im Zusammenhang mit Entbindungen am häufigsten. Bei Männern dieser Altersgruppe wurden in erster Linie operative Eingriffe an der unteren Nasenmuschel vorgenommen.

Bei Kindern bis 14 Jahre gehörten das Einschneiden des Trommelfells zur Eröffnung der Paukenhöhle sowie die Entfernung der Rachenmandeln zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen.


Zum ams-Politik 11/17