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ams-Politik 11/15

Grafik: Komplikationsrate radikale Prostatektomie

Nach Berechnungen des Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsinstituts (RWI) kosten die anstehenden Gesundheitsreformen bis 2020 insgesamt 40 Milliarden Euro. Bis 2020 fließen allein im Zuge des gerade verabschiedeten Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) über zehn Milliarden Euro extra in die Klinikkassen. "Bis zur Bundestagswahl muss Bundesgesundheitsminister Gröhe zeigen, ob er echte Strukturreformen angestoßen hat", sagt Martin Litsch, Interims-Vorstand des AOK-Bundesverbandes. "Die Zigmilliarden mehr sind jedenfalls nur gerechtfertigt, wenn am Ende die Patienten dafür auch bessere Qualität bekommen."  Wie das funktioniert, zeigt das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO). Es veröffentlichte jetzt neue Qualitätsdaten zu Eingriffen an der Prostata. Weitere Themen in der Novemberausgabe des ams-Politik: die erneute Diskussion um den Morbi-RSA, das Freihandelsabkommen TTIP und die Frage: Was und warum sind eigentlich die Rechengrößen in der Sozialversicherung.