Agenturmeldung vom 24.01.2017, 16:04

MV: Neues Modell der Patientenversorgung

Schwerin (dpa/mv) - Wie die medizinische Versorgung in dünn besiedelten ländlichen Räumen besser gelingen kann, soll ein neues Modell der Patientenversorgung in Vorpommern zeigen. Dabei geht es vor allem um die Kooperation von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag in Schwerin sagte. Es sei nicht selbstverständlich, dass Hausärzte und Krankenhausärzte in enger Verbindung stünden, erläuterte Stefanie Stoff-Ahnis von der Geschäftsführung der AOK Nordost. Probleme bereite regelmäßig die Medikation. So könnten Krankenhäuser andere Mittel verschreiben als Hausärzte, sagte Glawe. Zudem würden durch das Netzwerk Hausärzte und Pflegedienste informiert, wenn ein Patient aus dem Krankenhaus entlassen werde. Modellregion ist die Uecker-Randow-Region und Anklam.