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dpa-Ticker

18.08.2017, 11:57 - dpa

Mortler warnt vor Verharmlosung von Cannabis - Lobby macht Druck

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hat eindringlich vor einer Verharmlosung von Cannabis gewarnt. Zugleich wies sie am Freitag in Berlin darauf hin, dass vor allem US-Investoren schon ein gutes Geschäft mit Cannabis auf dem deutschen Markt witterten. Der Druck nehme zu, Cannabis zu legalisieren, sagte die CSU-Politikerin bei der Vorstellung des Drogen- und Suchtberichts 2017.

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17.08.2017, 17:16 - dpa

Schleswig-Holstein: Koalition denkt über Versicherungswechsel von Beamten nach

Schleswig-Holsteins Landesregierung prüft eine Wahlfreiheit für Beamte zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung. Innerhalb der Koalition und mit Interessenvertretern gelte es in den kommenden Monaten den möglichen Änderungsbedarf auszuloten, sagte Finanzministerin Monika Heinold (Grüne) und Sozialminister Heiner Garg (FDP) am Donnerstag.

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15.08.2017, 15:38 - dpa

Studie: Pflegende sind weniger berufstätig

Pflegen über 50-Jährige ihre Eltern, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass sie gleichzeitig berufstätig sind. Das haben Wissenschaftler des RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung durch Auswertung europaweiter Daten herausgefunden. Im Durchschnitt sind 69 Prozent der Menschen im Alter über 50 Jahren berufstätig. Von denen, die sich um pflegebedürftige Eltern kümmern, gehen jedoch deutlich weniger auch einem Beruf nach: bei Frauen sind es knapp 62 Prozent, bei Männer nur rund 57 Prozent.

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15.08.2017, 14:42 - dpa

Radiologen bekommen in Deutschland die höchsten Vergütungen

Radiologen haben in Deutschland die höchsten Einnahmen unter den Ärzten - mit weitem Abstand gefolgt von Augenärzten und Orthopäden. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, erzielten 2015 die Praxen der Fachgebiete Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie mit 850 000 Euro im Schnitt den höchsten Reinertrag, Praxen der Augenheilkunde kamen auf durchschnittlich 370 000 Euro und der Orthopädie auf 310 000 Euro.

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15.08.2017, 09:29 - dpa

Arztpraxen: 70 Prozent der Einnahmen kommen von Kassenpatienten

Arztpraxen in Deutschland verdienen fast drei Viertel ihrer Einnahmen mit Patienten der Gesetzlichen Krankenversicherung. Nur ein Viertel resultiert aus Privatabrechnungen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2015.

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14.08.2017, 16:59 - dpa

Bundesinstitut warnt: Gefälschtes Hepatitis-Medikament im Umlauf

In Deutschland sind Fälschungen eines Mittels zur Behandlung chronischer Hepatitis C auf den Markt gelangt. Betroffen sei das Arzneimittel "Sovaldi 400 mg Filmtabletten" der Firma Gilead, teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) am Montag in Bonn mit.

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14.08.2017, 14:44 - dpa

Zahl der stationär behandelten Patienten steigt auf fast 20 Millionen

Die seit 2016 geltende Krankenhausstrukturreform sollte eigentlich die Pflege am Krankenbett stärken. Dafür stellte der Bund eine Menge Geld zur Verfügung. Doch der Erfolg ist bisher eher mager.

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11.08.2017, 13:37 - dpa

Entschädigungen für Unrecht in Behindertenhilfe und Psychiatrie

Erwachsene, die als Kinder und Jugendliche bei der Behindertenhilfe oder in psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben, können Anträge auf Anerkennung und finanzielle Unterstützung stellen. Das Angebot gilt für Menschen, die zwischen 1949 und 1975 in der Bundesrepublik stationär in einer Einrichtung untergebracht waren. Für das Gebiet der ehemaligen DDR läuft der Zeitraum von 1949 bis 1990, wie die Berliner Senatsverwaltung für Soziales am Freitag mitteilte.

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09.08.2017, 12:39 - dpa

VdK: Neues Pflegegesetz scheitert in der Praxis an vielen Problemen

Nach der Bundestagswahl muss die erst Anfang 2017 gestartete Pflegereform aus Sicht des Sozialverbandes VdK dringend überarbeitet werden. "Denn in der Praxis stellt sich heraus, dass die Umsetzung dieser Pflegegesetze bisher schon viele Verlierer produziert", sagte VdK-Präsidentin Ulrike Mascher am Mittwoch in München.

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09.08.2017, 11:52 - dpa

Macht die Bürgerversicherung die Versorgung der Patienten gerechter?

Zwei Drittel der privat Krankenversicherten mussten zum Jahreswechsel zum Teil massive Beitragserhöhungen schlucken. Das befeuerte die Debatte über eine Bürgerversicherung und über mehr Gerechtigkeit in der medizinischen Versorgung.

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08.08.2017, 15:01 - dpa

Hamburg will Beamten gesetzliche Krankenversicherung erleichtern

Junge Beamte sollen sich in Hamburg künftig ohne finanzielle Nachteile für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden können. Wie ein Arbeitgeber in der Privatwirtschaft will die Stadt ihnen die Hälfte ihrer Beiträge erstatten, teilte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag in Hamburg mit. Ein entsprechendes Gesetz werde zum Jahresende nach Anhörung von Gewerkschaften und Verbänden in die Bürgerschaft eingebracht und soll zum 1. August des kommenden Jahres in Kraft treten.

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08.08.2017, 14:41 - dpa

System soll Klinik-Notaufnahmen im Land besser koordinieren

In den Notaufnahmen der Kliniken in Hannover kommt es immer wieder zu Engpässen - mit einem seit 2015 erprobten System werden Überlastungen inzwischen aber früher erkannt und sollen so vermieden werden. Nun können auch andere Krankenhäuser, die nicht Teil des Systems sind, über das Internet die Kapazitäten der Kliniken einsehen, damit Notfallpatienten schnell und zielgerichtet versorgt werden können.

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07.08.2017, 15:27 - dpa

Ministerium: elektronische Gesundheitskarte nicht vor dem Aus

Das Bundesgesundheitsministerium hat bestritten, dass die elektronische Gesundheitskarte (eGK) faktisch vor dem Aus steht. Eine Sprecherin sagte am Montag in Berlin, entsprechende Darstellungen "entbehren jeder Grundlage und sie sind falsch". Vielmehr sei Bewegung in die Umsetzung des elektronischen Verkehrs mit Gesundheitsdaten gekommen.

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03.08.2017, 12:03 - dpa

AOK Sachsen-Anhalt : Kuren mit dem Kind noch immer Mütter-Sache

Kuren mit dem Kind sind Zahlen der AOK zufolge noch immer meist Sache der Mütter. Nur rund sechs Prozent der Kuren mit einem Kind seien 2016 Vater-Kind-Kuren gewesen, teilte die Krankenkasse am Donnerstag in Magdeburg mit Blick auf ihre Versicherten mit.

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03.08.2017, 11:54 - dpa

Bericht: Starke regionale Unterschiede bei Pflegeheimkosten

Der seit Jahresbeginn von Pflegebedürftigen zu zahlende Eigenanteil für die Heimunterbringung unterscheidet sich nach einem Zeitungsbericht stark von Bundesland zu Bundesland. Während Heimbewohner in Thüringen im Schnitt 225 Euro Eigenanteil leisten müssten, liege der Betrag im Saarland bei 869 Euro, schreibt die „Nordwest-Zeitung“ (Donnerstag). Das gehe aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor. Im Bundesschnitt betragen die Kosten demnach 581 Euro pro Person.

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02.08.2017, 16:40 - dpa

Urteil: Krankenkassen müssen nicht für stationäre Behandlung zahlen

Krankenkassen müssen nicht für die Kosten von stationären Behandlungen aufkommen, wenn die Behandlungen ambulant erfolgen können. Das hat der 1. Senat des Sächsischen Landessozialgerichts in Chemnitz in mehreren Urteilen in zweiter Instanz entschieden. Dies gelte grundsätzlich, sagte ein Sprecher des Gerichts am Mittwoch auf Nachfrage. Die Urteile waren bereits am 30. Mai gesprochen, aber erst jetzt mit Begründung veröffentlicht worden.

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02.08.2017, 11:47 - dpa

918 Milliarden Sozialausgaben - Kabinett beschloss Sozialbericht

Die Ausgaben für Sozialleistungen sind auch im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Sie legten gegenüber 2015 um 3,7 Prozent auf 918 Milliarden Euro zu. Das geht aus dem Sozialbericht 2017 von Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) hervor, der am Mittwoch im Kabinett verabschiedet wurde.

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01.08.2017, 15:33 - dpa

Schleswig-Holstein: Rückenleiden verursachen die meisten Krankschreibungen

„Ich hab' Rücken!“ - Muskel- und Skeletterkrankungen von Arbeitnehmern verursachen unverändert die meisten Fehltage in Schleswig-Holstein. Fast ein Viertel (23,7 Prozent) aller Ausfalltage entfällt auf diese Erkrankungen, wie die AOK Nordwest am Dienstag berichtete. Allein bei den Mitgliedern dieser Krankenkasse waren es demnach 2016 fast 1,4 Millionen Ausfalltage. Es folgten psychische Erkrankungen (12,5 Prozent), Verletzungen (11,0 Prozent), und Atemwegserkrankungen (10,7 Prozent).

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25.07.2017, 11:30 - dpa

Krankenhäusern fehlen Pflegekräfte für Intensivstationen

Krankenhäuser in Deutschland suchen händeringend Pflegekräfte auf Intensivstationen. Mehr als die Hälfte der Kliniken (53 Prozent) hatte nach Angaben der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) im Herbst vergangenen Jahres Probleme, Pflegestellen auf Intensivstationen zu besetzen. Bundesweit seien aktuell 3150 Stellen nicht besetzt.

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24.07.2017, 12:43 - dpa

Neue HIV-Therapie in Sicht - Monatsspritze statt täglicher Pillen

Eine Monatsspritze kann das HI-Virus im Körper einer Studie zufolge ebenso gut kontrollieren wie die bisher übliche tägliche Einnahme von Tabletten. Das hat ein internationales Forscherteam mit deutscher Beteiligung am Montag auf der HIV-Konferenz in Paris berichtet.

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20.07.2017, 15:32 - dpa

Problem Pflege-TÜV - Bessere Pflegenoten nicht in Sicht

Auch nach langem Ringen um eine Reform des Pflege-TÜV müssen Pflegebedürftige noch weit mehr als ein Jahr auf aussagekräftige Pflegenoten für Heime warten. Vorschläge von offiziell beauftragten Wissenschaftlern zur Messung der Pflegequalität würden voraussichtlich erst im Sommer 2018 vorliegen, sagte Gernot Kiefer vom Vorstand des Spitzenverbands der gesetzlichen Pflegekassen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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18.07.2017, 13:46 - dpa

Pflege-Mindestlohn steigt auf bis zu 11,35 Euro

Der Mindestlohn für Pflegekräfte wird bis Anfang 2020 in mehreren Schritten auf 11,35 Euro pro Stunde im Westen und 10,85 Euro im Osten erhöht. Das geht aus einer Verordnung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hervor, die am Mittwoch das Bundeskabinett passieren soll und der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt.

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13.07.2017, 15:44 - dpa

Krankenkassen werfen Bundesbehörde bei Prävention Teilversagen vor

Die gesetzlichen Krankenkassen haben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Teilversagen bei der Krankheitsvorbeugung vorgeworfen. Sie müssen nach Vorgaben des 2015 verabschiedeten Präventionsgesetzes der Kölner Behörde jährlich Millionenbeträge überweisen. Die BZgA soll damit vor allem Minderjährige und Ältere zu gesundheitsbewusstem Leben anhalten. Doch von den 2017 zur Verfügung stehenden Kassen-Mitteln von 63 Millionen Euro würden voraussichtlich nur weniger als 17 Millionen ausgegeben.

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13.07.2017, 12:38 - dpa

Zuwanderer bringen Krankenkassen neuen Mitgliederrekord

Zuwanderer nach Deutschland haben den gesetzlichen Krankenkassen einen neuen Mitgliederrekord und eine Trendwende gegen das Älterwerden der Versicherten gebracht. Allein im vergangenen Jahr seien 798 000 Menschen neu bei den Krankenkassen versichert worden, teilte die Chefin des Krankenkassen-Spitzenverbands, Doris Pfeiffer, am Donnerstag vor Journalisten in Nauen bei Berlin mit. Es handele sich um Arbeitsmigranten aus der Europäischen Union, anerkannte Flüchtlinge sowie ehemalige Privatversicherte.

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12.07.2017, 14:54 - dpa

Kassen: Mauern zwischen Praxen und Kliniken gefährden Patienten

Patienten in Deutschland sollen künftig nach Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Klinik und Arztpraxis stärker aus einer Hand versorgt werden. Vielfach gebe es Mauern zwischen diesen Bereichen, die zu unnötigen Kosten und Risiken für Kranke führten, sagte der Vize-Chef des Kassen-Spitzenverbands, Johann-Magnus von Stackelberg, am Mittwoch vor Journalisten in Nauen bei Berlin.

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12.07.2017, 13:42 - dpa

Mehrheit für Bürgerversicherung - Streit über starkes Kostenplus

Die Mehrheit der Bundesbürger ist nach einer neuen Umfrage für die Einführung einer Bürgerversicherung. Zwei Monate vor der Bundestagswahl entzündete sich an der künftigen Finanzierung steigender Gesundheitskosten ein Streit zwischen CDU und SPD. Die gesetzlichen Krankenkassen mahnten die Politik, die aus ihrer Sicht teils willkürliche Finanzierung der Kassen zu stabilisieren.

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07.07.2017, 13:14 - dpa

Reform der Pflegeberufe soll Pflegenotstand abmildern

Pflegekräfte für Alte, Kranke und kranke Kinder durchlaufen künftig in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Ausbildung. Im letzten Jahr können sie dann die bisherige, allgemeine Ausbildung fortführen oder sich auf die Kinderkrankenpflege beziehungsweise die Altenpflege spezialisieren.

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05.07.2017, 10:42 - dpa

Krankenversicherte bleiben wohl von steigenden Beiträgen verschont

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen ihre Beitragssätze laut einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr stabil halten. Die Zusatzbeiträge, die allein von den Kassenmitgliedern zu zahlen sind, steigen voraussichtlich nicht, wie große Kassen und deren Verbände der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch) erklärten. Nach einem guten Jahresauftakt rechne er im laufenden Jahr mit einer weiterhin positiven Entwicklung, sagte der Finanzchef des AOK-Bundesverbands, Jens Martin Hoyer.

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04.07.2017, 14:03 - dpa

Hessen: Marburger Bund fordert 6,2 Prozent mehr Gehalt für Uniklinik-Ärzte

Der Marburger Bund fordert eine Erhöhung der Gehälter um 6,2 Prozent für Ärzte an hessischen Universitätskliniken. Auch eine „spürbare Anhebung“ der tariflichen Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit solle bei den am (morgigen) Mittwoch in Wiesbaden beginnenden Tarifverhandlungen erzielt werden. Zudem hält die Ärzteorganisation bessere Regelungen für die Übernahme ungeplanter Dienste für nötig, wie sie am Dienstag mitteilte.

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29.06.2017, 13:04 - dpa

EU fürchtet Folgen zunehmender Antibiotika-Resistenzen

Brüssel (dpa) - Immer häufiger sind Erreger gegen bestimmte Antibiotika resistent. Dem will die EU-Kommission entgegenwirken. Die Brüsseler Behörde legte am Donnerstag Empfehlungen für einen umsichtigen Einsatz der Mittel beim Menschen vor. Ein Ziel ist, die Verschreibungspraxis bei Antibiotika europaweit anzugleichen. Wie häufig solche Präparate verschrieben werden, variiert derzeit von Land zu Land teils enorm.

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28.06.2017, 15:18 - dpa

Erneuter Rückschlag für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen

Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, die über wesentliche Belange von mehr als 70 Millionen gesetzlich Krankenversicherten entscheidet, hat einen weiteren Rückschlag von der Politik einstecken müssen. Der Gesundheitsausschuss votierte am Mittwoch einstimmig gegen die Nominierung zweier Kandidaten als unabhängige Mitglieder des sogenannten Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), wie der Vorsitzendes des Bundestags-Gremiums, Edgar Franke (SPD), mitteilte. Im G-BA, dem höchsten Entscheidungsgremium der Selbstverwaltung, sind Ärzte, Zahnärzte, Krankenkassen und Krankenhäuser vertreten.

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28.06.2017, 14:35 - dpa

Niedergelassene Ärzte wollen engere Zusammenarbeit mit Krankenhäusern

Um die ärztliche Versorgung überall in Deutschland sicherzustellen, wollen die niedergelassenen Ärzte enger mit den Krankenhäusern zusammenarbeiten. Dazu solle unter anderem das sogenannte Belegarztwesen ausgebaut und die vorhandene Versorgungsstruktur in den Regionen dem künftigen Bedarf angepasst werden, erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen am Mittwoch in Berlin anlässlich der "Woche der ambulanten Versorgung".

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28.06.2017, 13:41 - dpa

Krankenhäuser rüsten sich gegen Cyber-Attacken

Große Krankenhäuser und Kliniken in Deutschland müssen sich künftig intensiver um die Sicherheit ihrer IT-Infrastruktur kümmern. Ab Ende Juni gelten nach dem IT-Sicherheitsgesetz auch Krankenhäuser als "kritische Infrastruktur". Betroffen seien allerdings "nur die großen Pötte", erklärte Matthias Fischer vom Bundesinnenministerium am Dienstag auf einem Expertenforum in Berlin.

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28.06.2017, 08:00 - dpa

Studie: Jeder zweite Baden-Württemberger will mehr Infos über Zucker

Mehr als die Hälfte der Baden-Württemberger wünscht sich mehr Informationen über den Zuckergehalt von Lebensmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der AOK Baden-Württemberg in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage, deren Ergebnisse die Krankenkasse am Mittwoch veröffentlichte. Demnach halten 56 Prozent der Befragten die Angaben auf Verpackungen für unzureichend.

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27.06.2017, 13:52 - dpa

Arzt-Sonderregelung Ruhrgebiet bedroht Versorgung auf dem Land

Der ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen von Nordrhein-Westfalen steht vor einer neuen Herausforderung. Zum Jahresende fällt nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe eine Sonderregelung für das Ruhrgebiet weg, die derzeit noch die Zahl der Ärzte im Revier stark begrenzt. Dort betreut ein Arzt jetzt noch im Durchschnitt mehr Patienten als in anderen Regionen. Läuft die Regelung aus, würden rund 800 zusätzliche Hausärzte ins Ruhrgebiet drängen, befürchtet die Kassenärztliche Vereinigung.

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23.06.2017, 15:32 - dpa

Etwas bessere Beteiligung bei Sozialwahl 2017

Die Beteiligung an der Sozialwahl 2017 hat gegen den Trend der vergangenen Jahrzehnte wieder leicht zugelegt. "30 Jahre lang sank die Wahlbeteiligung bei den Sozialwahlen von 43,85 Prozent auf 30,15 Prozent. In diesem Jahr steigt sie wieder - wenn auch nicht stark - auf 30,4 Prozent", erklärte die Bundeswahlbeauftragte für die Sozialversicherungswahlen, Rita Pawelski, am Freitag in Berlin.

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23.06.2017, 12:56 - dpa

Kinderärzte: mehr chronisch kranke Kinder in Deutschland

Kinderärzte rechnen in Zukunft mit mehr chronisch kranken Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Ursachen dafür seien unter anderem die Folgen von Übergewicht, mehr Autoimmunerkrankungen und auch mehr Verhaltensauffälligkeiten, sagte Klaus-Michael Keller vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte am Freitag vor dem Beginn des 47. Kinder- und Jugendärztetages in Berlin.

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23.06.2017, 10:31 - dpa

Statistisches Bundesamt: 2017 geborene Mädchen könnten über 90 werden

In diesem Jahr geborene Mädchen könnten im Schnitt über 90 Jahre alt werden. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Demnach könnten 2017 in Deutschland geborene Jungen bis zu 90 Jahre, Mädchen bis zu 93 Jahre alt werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Lebensverhältnisse wie bisher weiterentwickeln. Grundlage der Schätzung sind neue Modellrechnungen des Statistiker. Sie basieren auf den sogenannten Kohortensterbetafeln der Geburtsjahrgänge von 1871 bis 2017.

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22.06.2017, 15:32 - dpa

BGH weist Schmerzensgeld-Klage im Brustimplantate-Skandal ab

Vor mehr als sieben Jahren kam der Brustimplantate-Skandal beim Hersteller PIP ans Licht. Die Opfer kämpfen bis heute um finanziellen Ausgleich. In Deutschland haben sich ihre Hoffnungen aber nun weitgehend zerschlagen.

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22.06.2017, 13:36 - dpa

Länder wollen neuen Milliarden-Topf für Krankenhausinvestitionen

Die Bundesländer wollen mehr in Krankenhäuser investieren. Dazu sind sie bereit, jährlich zusätzlich 500 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Bedingung: Der Bund stockt den Topf um den gleichen Betrag auf dann mindestens eine Milliarde Euro auf. Das Geld solle aus Steuermitteln finanziert werden und die Krankenkassen nicht belasten, sagte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) zum Abschluss der Gesundheitsministerkonferenz am Donnerstag in Bremen.

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22.06.2017, 12:05 - dpa

Neue Pflegeausbildung ab 2020 - Bundestag stimmt Reform zu

Pflegekräfte für kranke Kinder, kranke Erwachsene und alte Menschen durchlaufen künftig in den ersten beiden Jahren eine gemeinsame Ausbildung. Im letzten Jahr können sie dann die bisherige, allgemeine Ausbildung fortführen oder sich auf die Kinderkrankenpflege beziehungsweise die Altenpflege spezialisieren. Auszubildende in der Pflege müssen künftig kein Schulgeld mehr bezahlen, sondern bekommen eine Ausbildungsvergütung. Nach langem Ringen beschloss der Bundestag am Donnerstag das sogenannte Pflegeberufegesetz.

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22.06.2017, 06:15 - dpa

Zahnärzte: Kaum Beschwerden über angebliche Behandlungsfehler

Rund 90 Millionen Zahnarztbehandlungen im Jahr und trotzdem wenig Beschwerden. Allerdings sind die Statistiken bundesweit sehr uneinheitlich - ein Jahre langes Ärgernis.

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21.06.2017, 16:04 - dpa

Experten: Neun Prozent der Krankenhäuser von Insolvenz bedroht

Fast jedes zehnte Krankenhaus in Deutschland war 2015 nach Angaben von Experten von Insolvenz bedroht. Weitere zwölf Prozent waren bereits im "gelben Bereich". Dies geht aus dem "Krankenhaus Rating Report" des Wirtschaftsinstituts RWI in Essen hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Auf Konzernebene schrieben demnach 21 Prozent der Krankenhäuser rote Zahlen. 79 Prozent befanden sich im «grünen Bereich». Damit hat sich deren wirtschaftliche Lage auch 2015 wieder leicht verschlechtert. Das bis dahin schlechteste Ergebnis fuhren die Krankenhäuser 2012 ein.

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21.06.2017, 13:00 - dpa

Transparenzoffensive der Pharma-Industrie schwächelt

Schon nach einem Jahr hat die Transparenzoffensive der Pharma-Industrie über umstrittene Zuwendungen an Ärzte einen herben Rückschlag erlitten. Die Zustimmungsquote der Ärztinnen und Ärzte zur namentlichen Veröffentlichung dieser Zuwendungen sei von rund einem Drittel im Vorjahr auf rund ein Viertel in diesem Jahr gesunken, erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes der Forschenden Arzneimittelhersteller (vfa), Birgit Fischer, am Mittwoch in Berlin.

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21.06.2017, 05:15 - dpa

Sorgen unzufriedener Klinikpatienten werden oft nicht gehört

Bei Problemen in Krankenhäusern finden Patienten nicht überall ein offenes Ohr für ihre Beschwerden. Zwar ermöglichen es mehr als 90 Prozent der Kliniken den Patienten, sich zu beschweren, und bearbeiten die Kritik auch systematisch. Doch mangelt es in vielen Krankenhäusern an ausreichend Personal dafür. Das ergab eine der Deutschen Presse-Agentur vorliegende Studie des AQUA-Instituts für Qualität im Gesundheitswesen im Auftrag des Bundespatientenbeauftragen Karl-Josef Laumann (CDU).

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20.06.2017, 14:41 - dpa

Wettbewerb um EU-Agenturen: Frankfurt könnte leer ausgehen

Deutschland droht ein schwieriges Rennen um die künftigen Standorte für die EU-Arzneimittelagentur EMA und die Bankenaufsicht EBA, für die auch Frankfurt im Gespräch ist. Das derzeit für die Vergabeentscheidung vorgesehene Verfahren sieht nach Angaben aus EU-Kreisen vom Dienstag einen Wettbewerb nach Art des "Eurovision Song Contest" vor. Demnach müssen die an den beiden EU-Agenturen interessierten Länder bis Ende Juli Bewerbungen erstellen, über die dann im Herbst in geheimer Wahl abgestimmt wird.

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19.06.2017, 13:43 - dpa

Krankenkassen: Finanzausgleich im Gesundheitssystem reformieren

Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen haben von der künftigen Bundesregierung eine rasche Reform des Finanzausgleichs zwischen den gesetzlichen Krankenkassen gefordert. Der Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA), der die Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds an die einzelnen Kassen an der Schwere der Erkrankungen ihrer Versicherten orientiert, "erfüllt derzeit nicht sein Ziel, gleiche Chancen im Wettbewerb um eine gute Gesundheitsversorgung sicherzustellen", kritisierte das Kassen-Bündnis am Montag. Der AOK-Bundesverband wies diese Darstellungen zurück.

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19.06.2017, 05:14 - dpa

Mehr OPs wegen Rückenschmerzen: Große Unterschiede je nach Region

Wegen Rückenschmerzen ins Krankenhaus? Das kommt tatsächlich immer häufiger vor. Die Zahl der Klinikaufenthalte wegen Kreuzschmerzen steigt - es wird auch öfter operiert. Dabei gibt es starke regionale Unterschiede, wie eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt.

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16.06.2017, 14:40 - dpa

Unionskreise: Koalition verständigt sich auf Pflegeausbildungsreform

Die Koalitionsfraktionen haben sich auf letzte Details der Reform der Pflegeausbildung verständigt. Damit kann das sogenannte Pflegeberufegesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden. Wie am Freitag aus Unionskreisen zu erfahren war, soll das Gesetz nun 2020 in Kraft treten und damit ein Jahr später als bisher geplant.

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16.06.2017, 10:30 - dpa

Minister für "Jamaika"-Regierung in Kiel vorgestellt

Nach der Paraphierung ihres Koalitionsvertrages haben CDU, Grüne und FDP ihre Minister für das "Jamaika"-Bündnis vorgestellt. Die CDU stellt mit Bildungsministerin Karin Prien, Innenminister Hans-Joachim Grote und Justizministerin Sabine Sütterlin-Waak drei Minister, wie der voraussichtlich künftige Ministerpräsident Daniel Günther am Freitag sagte. Die Grünen sind mit Finanzministerin Monika Heinold und Umweltminister Robert Habeck im Kabinett vertreten. Die FDP stellt mit Wirtschaftsminister Bernd Buchholz und Sozialminister Heiner Garg ebenfalls zwei Ressortchefs.

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15.06.2017, 14:24 - dpa

Sozialministerin: Gesundheitskarte für Geflüchtete in Brandenburg hat sich bewährt

Die in Brandenburg vor einem Jahr eingeführte elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge hat sich aus Sicht des Gesundheitsministeriums bewährt. Umständliche "Zettelwirtschaft" sei vorbei, betonte Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) am Donnerstag. 13 Landkreise und kreisfreie Städte hatten sich dafür entschieden. Ziel sei, die Karte im Land flächendeckend einzuführen. Die Versorgung der Betroffenen sei deutlich einfacher.

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15.06.2017, 06:00 - dpa

Smartphone-Apps fürs richtige Sprechen -zuviel ist schlecht

Smartphones und Tablets spielen auch in der Logopädie, der medizinischen Sprachheilkunde, eine immer wichtigere Rolle. Spezielle Apps etwa sollen Patienten beim Üben helfen. Allerdings sei die Zahl der deutschsprachigen Angebote noch sehr überschaubar, berichtete der Bundesverband für Logopädie zum Auftakt seines Jahreskongresses am Donnerstag in Mainz.

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14.06.2017, 13:01 - dpa

Experte: Gewaltprävention in der Pflege kaum beachtet bei Qualitätsbewertung

Bei der Bewertung von Pflegequalität wird Gewaltprävention nach Einschätzung des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) noch viel zu wenig beachtet. Der Vorstandsvorsitzende des Zentrums, Ralf Suhr, erklärte am Mittwoch in Berlin: „Die Politik muss sicherstellen, dass sich mit der Reform der Pflegenoten hier etwas grundlegend ändert. Gewaltprävention muss zentraler Punkt der pflegepolitischen Agenda nach der Bundestagswahl sein.“

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08.06.2017, 13:25 - dpa

Krankenkassen fahren auch im ersten Quartal hohen Überschuss ein

Die gute wirtschaftliche Lage beschert den gesetzlichen Krankenkassen auch im ersten Quartal dieses Jahres einen deutlichen Überschuss. Die Gesetzliche Krankenversicherung erzielte nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstag) in den ersten drei Monaten 2017 ein Plus von 620 Millionen Euro. Der Überschuss liege um gut 200 Millionen Euro über dem des Vorjahresquartals. Doch diese Mittel kamen nicht bei allen 113 Krankenkassen im gleichen Maße an.

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07.06.2017, 16:25 - dpa

Studie: Pflege durch osteuropäische Hilfskräfte nimmt zu

Pflegebedürftige in Deutschland werden zunehmend von Hilfskräften aus Osteuropa versorgt. In schätzungsweise 163 000 Privathaushalten lebt bereits eine osteuropäische Hilfskraft für eine "Rund-um-die-Uhr"-Betreuung eines Pflegebedürftigen, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht. Das entspreche acht Prozent aller Haushalte, in denen mindestens ein Pflegebedürftiger wohnt.

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06.06.2017, 06:00 - dpa

Umfrage: Jeder Vierte nimmt regelmäßig Schmerzmittel

Ein Viertel der Baden-Württemberger nimmt mindestens einmal im Monat rezeptfreie Schmerzmedikamente. Immerhin jeder Fünfte ist nach eigenen Angaben abstinent. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag der AOK Baden-Württemberg.

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05.06.2017, 08:35 - dpa

Studie: Ärzte verschreiben immer noch zu oft Antibiotika

Trotz erster Erfolge werden einer Studie zufolge immer noch zu viele Antibiotika unnötig verschrieben. Das gefährdet auf Dauer ihre Wirksamkeit. Für manche Erreger gibt es kein Gegenmittel mehr, weil sie Widerstände entwickelt haben. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur, Ärzten komme beim sachgerechten Einsatz von Antibiotika eine Schlüsselrolle zu.

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02.06.2017, 06:58 - dpa

Organspenden kann Leben retten - doch die Bereitschaft ist rückläufig

Seit etwa 50 Jahren können Organe transplantiert werden. Die Erfolgsraten stiegen mit Fortschritten in der Medizin immer weiter an. Doch mehrere Skandale haben das Vertrauen der Deutschen in die Transplantationsmedizin erschüttert und die Bereitschaft zur Organspende zurückgehen lassen. Der Bedarf aber ist unverändert groß.

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02.06.2017, 01:59 - dpa

Kitas sollen Impfmuffel melden

Der Bundestag macht gegen sogenannte Impfmuffel mobil: Nach der Verabschiedung eines neuen Gesetzes sollen Kitas künftig Eltern beim Gesundheitsamt melden müssen, wenn diese keine Impfberatung beim Haus- oder Kinderarzt nachweisen können. Der Nachweis einer Impfberatung ist schon seit zwei Jahren Pflicht, doch bislang ist es den Kitas freigestellt, ob sie säumige Eltern bei den Behörden melden.

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31.05.2017, 11:09 - dpa

Tod eines Kindes erschüttert Italien - Nur mit Homöopathie behandelt

Der Tod eines Siebenjährigen, dessen Eltern den Einsatz lebensrettender Antibiotika verweigert haben sollen, erschüttert Italien. Der Junge aus Cagli in den Marken war an einer beidseitigen Mittelohrentzündung erkrankt und lediglich mit homöopathischen Mitteln behandelt worden, wie italienische Medien berichteten.

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30.05.2017, 14:51 - dpa

Bundesweiter Betrugsring - 230 Pflegedienste unter Verdacht

Bundesweit stehen 230 ambulante Pflegedienste unter Verdacht, mit betrügerischen Abrechnungen den Sozialkassen gigantische Schäden verursacht zu haben. Ermittelt wird gegen fast 300 Verdächtige.

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29.05.2017, 14:17 - dpa

Fertigprodukte sollen weniger Salz, Zucker und Fett enthalten

Für eine gesündere Ernährung sollen Tiefkühlpizzen, Müslis und andere Fertigprodukte nicht mehr so viel Salz, Zucker und Fette enthalten. Mit der Lebensmittelbranche werden dafür bis Mitte 2018 freiwillige Ziele für geänderte Rezepturen angestrebt.

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24.05.2017, 14:45 - dpa

Ärzte warnen vor sorglosem Umgang mit Gesundheits-Apps

Die Bundesärztekammer ruft Verbraucher zu einem sorgsamen Umgang mit Gesundheits-Apps auf. Nur ein geringer Teil der im Handel erhältlichen digitalen Helfer könne als seriös eingestuft werden, teilte die Kammer beim 120. Deutschen Ärztetag am Mittwoch in Freiburg mit. Es gebe einen Wildwuchs von Angeboten. Verbraucher hätten kaum eine Chance, diese zu hinterfragen und zu prüfen. Blindes Vertrauen könne gefährlich werden, sagte der Präsident der Ärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Kranke sollten im Zweifel besser einen Arzt aufsuchen, als allein auf eine App zu hören.

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23.05.2017, 20:57 - dpa

Äthiopier Tedros zum neuen WHO-Generaldirektor gewählt

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekommt mit dem Äthiopier Tedros Adhanom Ghebreyesus (52) erstmals einen Generaldirektor aus Afrika. Der frühere Gesundheits- und Außenminister setzte sich am Dienstag in Genf gegen den britischen Arzt David Nabarro und die pakistanische Kardiologin Sania Nishtar durch. Fast alle 194 Mitgliedsländer beteiligten sich an der geheimen, spannenden Abstimmung. Es waren drei Wahlgänge nötig.

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23.05.2017, 13:38 - dpa

Erster Todesfall 2017: 37-Jährige Frau stirbt an Masern

Eine 37 Jahre alte Frau ist in Essen an Masern gestorben. Sie sei am Wochenende trotz intensivmedizinischer Behandlung "ziemlich schnell verstorben", sagte der Leiter des Gesundheitsamtes, Rainer Kundt, am Dienstag. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) handelt es sich bundesweit um den ersten Maserntodesfall in diesem Jahr. Zuletzt waren in Deutschland 2015 und 2011 je ein Mensch gestorben.

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23.05.2017, 05:21 - dpa

Ärzte suchen Lösung im Streit um Gebührenordnung

In dem seit Jahren dauernden Streit um eine neue Gebührenordnung für Ärzte sehen sich die Mediziner auf der Zielgeraden. Die Verhandlungen innerhalb der Ärzteschaft stehen kurz vor dem Abschluss, sagte Dirk Heinrich, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Fachärzte Deutschlands (SPIFA), in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. Es sei in den vergangenen Monaten gelungen, Lösungen zu formulieren.

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22.05.2017, 11:40 - dpa

Gröhe will Masern in Deutschland auch ohne Impfpflicht eliminieren

Gesundheitsminister Hermann Gröhe hält eine Impfpflicht wie gerade in Italien eingeführt nicht für nötig, um die Masern endgültig aus Deutschland zu verbannen. Die neuen Maßnahmen zur Erhöhung der Impfbereitschaft seien schon scharf, sagte Gröhe der Deutschen Presse-Agentur am Montag am Rande der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf auf die Frage, ob eine Impfpflicht in Frage komme. "Ich glaube, dass unsere Maßnahmen das Ziel erreichen werden."

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22.05.2017, 11:13 - dpa

Marburger Bund will niedergelassene Ärzte in Kliniken holen

Bei der Versorgung von Notfallpatienten setzt der Marburger Bund auf eine Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung seien dazu Gespräche vereinbart worden, sagte der Vorsitzende des Ärzteverbandes, Rudolf Henke, am Montag in Freiburg. Ziel seien gemeinsame Lösungen. Der Marburger Bund wolle erreichen, dass die Bereitschaftsdienste der niedergelassenen örtlichen Mediziner künftig an Kliniken angesiedelt werden. So könnten dortige Notaufnahmen entlastet und Patienten besser versorgt werden. Niedergelassene Ärzte sehen den Plan kritisch.

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20.05.2017, 05:00 - dpa

Huml warnt vor starkem Übergewicht bei Kindern

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat davor gewarnt, die Risiken durch starkes Übergewicht bei Kindern zu unterschätzen. "Babyspeck und Wonneproppen-Kilos sind nicht immer harmlos: Adipositas im Kindes- und Jugendalter kann gefährliche gesundheitliche Folgen haben", sagte die CSU-Ministerin anlässlich des Europäischen Adipositas-Tages am Samstag. Starkes Übergewicht schon im Jugendalter könne zu Bluthochdruck, Diabetes, Leberschäden, Stoffwechselstörungen oder Gelenkproblemen führen. Hinzu kämen massive seelische Probleme.

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19.05.2017, 14:45 - dpa

Deutschland wirbt für mehr Geld für Weltgesundheitsorganisation

Angesichts drohender neuer Gesundheitskrisen in der Welt hat Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) für eine bessere Finanzausstattung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geworben.

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18.05.2017, 12:11 - dpa

AOK: Viele Herzinfarkt-Patienten in Kliniken mit Ausstattungsmängeln

22 000 Patienten mit Herzinfarkt werden laut AOK jedes Jahr in mangelhaft ausgestatteten Krankenhäusern behandelt. Die Betroffenen seien zuletzt in einem Jahr in jenen 40 Prozent der Kliniken behandelt worden, die nicht über Herzkatheterlabore verfügten, sagte AOK-Chef Martin Litsch am Donnerstag in Berlin unter Berufung auf eine wissenschaftliche Erhebung.

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17.05.2017, 13:10 - dpa

Deutschland bei WHO-Alkoholstatistik in der Spitzengruppe

Deutschland liegt beim Alkoholkonsum nach dem neuen statistischen Jahrbuch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der Spitzengruppe. Unter den 194 WHO-Mitgliedern kommt die Bundesrepublik mit 11,4 Litern reinem Alkohol pro Kopf und Jahr auf Platz 23.

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15.05.2017, 11:44 - dpa

Ärzte verschreiben Kindern weniger Antibiotika

Die Ärzte im Nordosten verschreiben Kindern weniger häufig Antibiotika zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Eine aktuelle Studie der AOK Nordost ergab einen Rückgang um 31 Prozent in den letzten sechs Jahren.

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12.05.2017, 11:00 - dpa

"Kein Aids für alle" - Neue Kampagne für frühe HIV-Tests

Mit einer bundesweiten Kampagne will die Deutsche Aids-Hilfe zu möglichst frühen HIV-Tests motivieren. Das Motto "Kein Aids für alle" solle Männer und Frauen ansprechen, die ihr HIV-Risiko verdrängen oder sich aus Angst vor Ablehnung nicht zum Arzt trauen, teilte die Aids-Hilfe am Freitag in Berlin mit. Ohne HIV-Test und Diagnose bringen sich die Infizierten um wirkungsvolle Therapien, die den Ausbruch von Aids verhindern. Anders als eine behandelte HIV-Infektion kann Aids immer noch tödlich enden.

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11.05.2017, 16:31 - dpa

Umfrage: Deutsche wollen in eigenen vier Wänden gepflegt werden

Gerade einmal 15 Prozent der Deutschen wollen einer Umfrage zufolge im Pflegefall in einem Heim versorgt werden. Aber: Solange sie dafür zu Hause leben können, würde fast jeder Zweite (45 Prozent) eine externe Pflegekraft einem Angehörigen (29 Prozent) vorziehen.

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10.05.2017, 15:00 - dpa

Mehr ostdeutsche Frauen sterben durch Rauchen

Die nach der Wende gestiegene Zahl von Raucherinnen in Ostdeutschland wird nach Einschätzung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung in Rostock zu einer dramatischen Steigerung der Sterblichkeit bei Frauen im Osten führen. Momentan liege die allgemeine Sterblichkeit der 50- bis 69-Jährigen im Osten noch unter der im Westen. Doch in 20 Jahren würden die Raten in Ostdeutschland die im Westen um fast zehn Prozent übersteigen.

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09.05.2017, 14:15 - dpa

Marburger Bund für einheitliche Notfallversorgung in Deutschland

Notfallpatienten sollen nach Ansicht des Marburger Bundes künftig nach bundesweit einheitlichen Standards und somit besser versorgt werden. Zentrale Anlaufstellen und ein koordiniertes Vorgehen könnten die Notaufnahmen entlasten, teilte der größte deutsche Ärzteverband am Dienstag in Berlin mit.

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03.05.2017, 13:00 - dpa

Ärzte-Präsident Montgomery verlangt wirksamen Schutz für Ärzte

Der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), Frank Ulrich Montgomery, hat ein zunehmend aggressives Verhalten von Patienten gegen Ärzte beklagt. Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Fast neun von zehn Hausärzten sind schon Opfer von aggressivem Verhalten ihrer Patienten geworden. Das kann so nicht bleiben. Gewalt gegen Ärzte darf kein Dauerzustand werden. Wir brauchen endlich wirksamen Schutz für die Helfer." Der Ärzte-Präsident sprach von einer «fatalen Fehlentwicklung“ und fügte hinzu: „Hier brauchen wir einen gesellschaftlichen Konsens und politische Unterstützung."

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02.05.2017, 13:23 - dpa

Versicherungsamt warnt Krankenkassen vor weiteren Manipulationen

Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat die gesetzlichen Krankenkassen vor weiteren Manipulationen bei der Abrechnung gewarnt. Er werde von den neu geschaffenen Sanktionsmöglichkeiten „konsequent Gebrauch machen“, schrieb BVA-Präsident Frank Plate in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben an die betreffenden Kassen.

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02.05.2017, 12:03 - dpa

Union kritisiert Schulz-Plan für Kassenbeiträge: „Verrat an Agenda“

Der Unions-Wirtschaftsflügel hat den Vorstoß von SPD-Chef Martin Schulz zurückgewiesen, die Arbeitgeber bei den Krankenkassenbeiträgen für gesetzlich Versicherte stärker zur Kasse zu bitten. "Schulz begeht weiter Verrat an der Agenda 2010", sagte der CSU-Politiker Peter Ramsauer, Chef des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, der „Passauer Neuen Presse“ (Dienstag). Das Einfrieren des Arbeitgeberbeitrags zur Krankenversicherung bei 7,3 Prozent sei ein wesentlicher Beitrag zur Begrenzung der Lohnzusatzkosten und damit zur Verbesserung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit gewesen.

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28.04.2017, 13:49 - dpa

Gröhe will Impf-Überwachung verschärfen

Angesichts immer wieder auftretender Masern- und Mumps-Ausbrüche will Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) die Überwachung der Impfberatung verschärfen. "Im Sommer soll eine gesetzliche Regelung in Kraft treten, wonach Kitas an die Gesundheitsämter melden müssen, wenn Eltern die Impfberatung verweigern", sagte Gröhe der "Rheinischen Post" (Freitag).

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28.04.2017, 06:45 - dpa

Cannabis-Abgabe unter Studien-Deckmantel? - Forscher distanziert sich

Aus der in Berlin geplanten Studie über Cannabis-Konsum mit 25 000 Probanden wird vorerst nichts. Der Hamburger Forschungsleiter, der Professor für Klinische Psychologie Thomas Schnell, distanziert sich von dem Vorhaben und der dahinterstehenden "Forschungsinitiative Cannabiskonsum". Das erklärt der Forscher in einer der dpa vorliegenden Mitteilung seines Arbeitgebers, der Medical School Hamburg (MSH).

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27.04.2017, 15:22 - dpa

Ärztekammer Baden-Württemberg startet Modellversuch für Fernbehandlung von Patienten

Stuttgart (dpa/lsw) - Ein Modellversuch zur Therapie von zuvor nicht behandelten Patienten über Telefon oder Internet stößt in der Ärzteschaft auf große Resonanz. Mit dem in Deutschland einzigartigen Vorhaben will die Ärztekammer Baden-Württemberg die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben und den Mangel an Medizinern abfedern, wie Kammerpräsident Ulrich Clever am Donnerstag in Stuttgart erläuterte. "Es gibt bereits eine Menge Interessenten."

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26.04.2017, 13:10 - dpa

Bayern: Organspende-Offensive beim Fußball - 568 Vereine verteilen Ausweise

80 Prozent der Deutschen stehen dem Thema Organspende positiv gegenüber, doch nur 35 Prozent haben einen Organspendeausweis. Das Bayerische Gesundheitsministerium will das ändern - und hat einen sportlichen Partner gefunden. Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) und das Bayerische Gesundheitsministerium wollen beim nächsten Spieltag im Amateurfußball für Organspenden werben.

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25.04.2017, 04:30 - dpa

Sozialwahl startet - Millionen Versicherte können Stimme abgeben

Rund 52 Millionen Renten- und Krankenversicherte können ab diesem Dienstag an der Sozialwahl 2017 teilnehmen. Die dafür nötigen Wahlunterlagen sollen ab dem Morgen im Briefkasten der Wahlberechtigten landen. "Ich hoffe, dass möglichst viele Menschen bei dieser Sozialwahl ihre Stimme abgeben", sagte die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Gundula Roßbach, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Gewählt werden die Selbstverwaltungen gesetzlicher Sozialversicherungen.

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24.04.2017, 15:24 - dpa

Optiker wittern Geschäft: Die Brille auf Rezept ist zurück

Gut eine Million Kassenpatienten können jetzt wieder auf einen Zuschuss für ihre Brille hoffen. Doch während die Optiker sich schon auf gute Geschäfte freuen, bemängeln Betroffene, das neue Heil- und Hilfsmittelgesetz sehe keine ausreichenden Zuschüsse vor.

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24.04.2017, 12:54 - dpa

Warnungen vor Masern - Weniger Impfungen, mehr Fälle

Gegen Masern haben sich im vergangenen Jahr in Deutschland wieder weniger Menschen impfen lassen. Es seien 1,9 Millionen Impfdosen von Apotheken an Ärzte abgegeben worden, teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) am Montag mit. Das sei ein Minus von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, hieß es unter Berufung auf Berechnungen des Deutschen Arzneiprüfungsinstituts. 2015 war der Absatz nach einem großen Masernausbruch in Berlin laut Angaben auf 2,3 Millionen Impfdosen angewachsen - damals ein Zuwachs um 46 Prozent im Vergleich zu 2014.

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21.04.2017, 13:45 - dpa

80 000 Menschen erhalten durch Reform zusätzlich Pflegeleistungen

Durch die seit Jahresbeginn wirkende Pflegereform haben bisher rund 80 000 Menschen Pflegeleistungen bekommen, die sonst leer ausgegangen wären. Insgesamt dürften dies im Gesamtjahr 2017 rund 200 000 Menschen sein, teilte der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) am Freitag in Berlin bei einer 100-Tage-Bilanz mit.

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20.04.2017, 12:47 - dpa

Gröhe ruft zum Schutzimpfen auf - Europäische Impfwoche 2017

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat die Bundesbürger aufgerufen, ihren Impfschutz auf den aktuellen Stand zu bringen. „Impfungen gehören zu den wirksamsten Mitteln, um gefährlichen Infektionskrankheiten vorzubeugen und unsere Gesundheit und die unserer Mitmenschen zu schützen“, erklärte er am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Europäische Impfwoche 2017. „Die aktuellen Zahlen und die Masernausbrüche zeigen, dass wir immer noch zu große Impflücken haben.“

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19.04.2017, 12:12 - dpa

Sachsen-Anhalt: AOK - Darmkrebsvorsorge viel zu wenig genutzt

Die Sachsen-Anhalter lassen die Angebote der Darmkrebsvorsorge zu oft ungenutzt. Darauf hat die Krankenkasse AOK am Mittwoch in Magdeburg hingewiesen. Allein unter ihren Versicherten im Land nähmen nur fünf Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen ab 50 Jahren das Angebot auf eine Untersuchung von Blut im Stuhl wahr.

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18.04.2017, 07:31 - dpa

Niedersachsen: Nichtwissen begünstigt Ausbreitung von Aids-Virus

Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt warnt davor, mit dem HI-Virus infizierte Menschen auszugrenzen. „Neuinfektionen lassen sich nur dann verhindern, wenn es uns gelingt, die nach wie vor berechtigte Furcht vor Diskriminierung durch ein möglicherweise positives Testergebnis ad absurdum zu führen“, sagte die SPD-Politikerin. In Niedersachsen gibt es nach Angaben des Robert Koch-Instituts immer noch rund 200 Neuinfektionen mit dem HI-Virus pro Jahr.

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13.04.2017, 09:59 - dpa

270 000 Menschen in Bayern sind alkoholabhängig

Rund 270 000 Menschen in Bayern sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums alkoholabhängig. „Hinter diesen Zahlen stehen Schicksale“, betonte Ministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag in München.

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12.04.2017, 15:04 - dpa

AOK Plus: Krankenstand in Sachsen und Thüringen stabil

Erstmals seit Jahren ist der Krankenstand der Beschäftigten in Sachsen und Thüringen stabil geblieben. 2016 wurde der negative Aufwärtstrend gestoppt, hieß es im am Mittwoch veröffentlichten Gesundheitsbericht der AOK Plus.

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12.04.2017, 13:40 - dpa

Verwaltungsgericht: Apotheke darf Kunden keine Gutscheine geben

Eine Apotheke darf ihren Kunden beim Kauf verschreibungspflichtiger Medikamente keine Bonus-Bons geben. Das hat das Verwaltungsgericht Lüneburg entschieden, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte. Die Richter wiesen den Eilantrag eines Apothekers gegen ein entsprechendes Verbot der Apothekenkammer Niedersachsen zurück. (Az. 6 B 19/17, Beschluss vom 11. April)

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11.04.2017, 13:47 - dpa

Versicherer: Schadensfälle in Krankenhäusern auf niedrigem Niveau

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat Darstellungen zurückgewiesen, in Kliniken gebe es eine Flut von Behandlungsfehlern. Die Patientenzahl sei seit 1996 von 16,2 Millionen auf 19,2 Millionen gestiegen, doch die Zahl der Behandlungsfehler habe in dieser Zeit kaum zugenommen, sagte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum am Dienstag in Berlin.

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10.04.2017, 16:26 - dpa

EU kritisiert Beipackzettel für Medikamente als zu kompliziert

Beipackzettel für Arzneien sind nach Erkenntnissen der EU-Kommission für Patienten immer noch oft unverständlich. „Die verwendete Sprache ist häufig zu kompliziert und die Gestaltung und das Layout sind nicht immer benutzerfreundlich“, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Prüfbericht. Auch sei die Schrift oft zu klein für ältere Patienten. Allerdings kündigt die EU-Kommission keine konkreten Verbesserungen an, sondern will weiter prüfen.

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10.04.2017, 16:17 - dpa

Bayern: Huml mahnt zu Welt-Parkinson-Tag - auf erste Symptome achten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) rät anlässlich des Welt-Parkinson-Tages am Dienstag zum Arztbesuch schon bei ersten möglichen Symptomen. „Parkinson ist zwar nicht heilbar. Wenn diese Krankheit aber diagnostiziert und ihr Verlauf genau von Spezialisten beobachtet wird, dann lässt sie sich meist mit Hilfe von Medikamenten über viele Jahre beherrschen“, sagte Huml am Montag.

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07.04.2017, 13:59 - dpa

Niedersachsen bewirbt sich um Sitz für EU-Arzneimittelagentur

iedersachsen hat sich um den neuen Sitz der Europäischen Arzneimittel-Agentur beworben. Dies teilte die Landesregierung am Freitag mit. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, würde die European Medicines Agency (EMA) mit 900 Mitarbeitern von London nach Hannover umziehen.

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07.04.2017, 12:43 - dpa

Koalition streitet um Versandhandel von Medikamenten

Das von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Verbot des Versandhandels bei rezeptpflichtigen Medikamenten sorgt weiter für Ärger in der großen Koalition. Der Bundespatientenbeauftragte Karl-Josef Laumann (CDU) warf den Sozialdemokraten vor, die Apotheke um die Ecke in Existenznöte zu bringen. "Die SPD-Bundestagsfraktion lässt die wohnortnahe Versorgung mit Arzneimitteln sehenden Auges vor die Wand fahren", sagte Laumann der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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06.04.2017, 17:42 - dpa

Weg für Reform der Pflegeberufe ist frei

Nach langem Ringen soll die Pflege-Ausbildung reformiert werden. Der Weg für die Reform sei frei, teilten die stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Carola Reimann und Karl Lauterbach am Donnerstag in Berlin mit. Demnach soll künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnen. Nach zwei Jahren sollen die Auszubildenden die generalistische Ausbildung fortsetzen oder den bisherigen Abschluss als Altenpfleger oder Kinderkrankenpfleger wählen können. In der generalistischen Ausbildung soll es eine Vertiefung in der Alten- und Kinderkrankenpflege geben. Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege soll es künftig nicht mehr geben.

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06.04.2017, 10:04 - dpa

Bayern: Studie soll bis Anfang 2018 Zahlen zur Hebammenversorgung liefern

Eine Studie des Gesundheitsministeriums soll bis zum Frühjahr 2018 klären, wie die Versorgung mit Hebammen in Bayern ist. "Ein Mangel an Hebammen in Bayern ist durch Zahlen derzeit nicht belegbar, vielmehr nimmt die Zahl der Hebammen in Bayern seit Jahren zu", sagte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Donnerstag im bayerischen Landtag in München.

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05.04.2017, 14:02 - dpa

Viele Demenzkranke bekommen potenziell schädliche Psychopharmaka

Demenzkranke in Pflegeheimen bekommen in Deutschland häufig Psychopharmaka, die ihrer Gesundheit schaden können. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Pflege-Report 2017 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor. Fast die Hälfte der 500 000 stationär betreuten Demenzpatienten (43 Prozent) erhält demnach sogenannte Neuroleptika, also Mittel, die gegen Wahnvorstellungen eingesetzt werden. Fast alle dieser Medikamente sind eigentlich nicht für Demente zugelassen.

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05.04.2017, 13:23 - dpa

Regierung will Pflege in Kliniken mit Millionensummen stärken

Krankenhäuser müssen künftig ausreichend Pflegepersonal etwa auf Intensivstationen oder im Nachtdienst einstellen. Eine entsprechende Regelung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verabschiedete das Kabinett am Mittwoch in Berlin, wie das Ministerium mitteilte. Danach werden die Bundesverbände der Krankenhäuser und Krankenkassen verpflichtet, Pflegepersonaluntergrenzen in Krankenhausbereichen festzulegen, in denen dies für die Patientensicherheit besonders notwendig ist.

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04.04.2017, 13:45 - dpa

Marburger Bund verlangt Reform der Weiterbildung zum Facharzt

Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat bessere Rahmenbedingungen für die Weiterbildung zum Facharzt gefordert. Eine besser strukturierte Weiterbildung sei wesentliche Voraussetzung für die Qualität und Sicherheit in der Patientenversorgung, sagte Vorstandsmitglied Henrik Herrmann am Dienstag in Berlin. "Die Weiterbildung ist der Grundstein für die spätere fachärztliche Tätigkeit." Junge Ärztinnen und Ärzte dürften im Klinikalltag nicht verschlissen werden.

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03.04.2017, 14:19 - dpa

Zahl der zuzahlungsbefreiten Medikamente fast halbiert

Die Zahl der von der gesetzlichen Zuzahlung befreiten rezeptpflichtigen Medikamente hat sich in den vergangenen fünf Jahren fast halbiert. Mitte Dezember 2011 habe diese Zahl bei 7252 gelegen, Mitte Januar 2017 bei 3706, teilte der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Montag in Berlin mit. Ähnliche Zahlen hatte die "Bild"-Zeitung (Montag) unter Berufung auf den Arzneimittelherstellerverband Pro Generika und den Apothekerverband ABDA genannt. Nach dem Bericht leisteten die Patienten im vergangenen Jahr 2,143 Milliarden Euro an Zuzahlungen.

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03.04.2017, 11:57 - dpa

Baden-Württemberg: AOK-Chef fordert Aus für "Wald-und-Wiesen-Krankenhäuser"

Die Konzentration in der Krankenhauslandschaft Baden-Württembergs wird sich nach Einschätzung der AOK beschleunigen. Die Zahl von derzeit 250 Kliniken werde in den kommenden Jahren auf unter 200 sinken - und das sei gut so, sagte Landeschef Christopher Hermann der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen zehn Jahren waren zwei bis drei Häuser jährlich geschlossen worden. "Der Strukturwandel muss schneller vorangehen, denn er sichert hochwertige Leistungen im stationären Bereich", forderte der Chef der größten gesetzlichen Krankenkasse im Südwesten.

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31.03.2017, 14:45 - dpa

Reform des Medizinstudiums: Mehr Nähe zu Patienten - und raus aufs Land

Mediziner sollen schon während ihres Studiums näher an die Patienten herangeführt und über Quoten häufiger als bisher für eine Niederlassung als Landarzt gewonnen werden. Dies sieht der am Freitag von Bund und Ländern beschlossene "Masterplan Medizinstudium 2020" vor. Detailfragen und Kosten soll in nächster Zeit eine Expertenkommission unter Leitung der früheren Generalbundesanwältin Monika Harms klären. Ziel der Reform: mehr Praxisnähe des Studiums und die Stärkung der Allgemeinmedizin gegenüber Spezialistentum.

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31.03.2017, 10:55 - dpa

Bessere Versorgung psychisch Kranker - Und wieder Streit ums Geld

Psychische Störungen, eine Volkskrankheit? Etwa ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland leidet übers Jahr gesehen an mindestens einer psychischen Störung, so eine Untersuchung des Robert Koch Instituts. Die Bandbreite reicht von Angst- und Schlafstörungen über Depressionen und Demenz bis zu Alkohol- oder Magersucht. Auf der Suche nach einem Psychotherapeuten wird man allzu oft am Telefon vom Anrufbeantworter abgespeist - auch in dringenden Fällen, in denen sich der Patient mit Tötungsgedanken quält. Hat man endlich einen Therapeuten erreicht, wartet man erneut häufig monatelang auf einen Behandlungstermin. Vom 1. April an wird nun das Leistungsangebot für psychisch Kranke deutlich verbessert.

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31.03.2017, 06:05 - dpa

Die unheimliche Krankheit: Depressionen bleiben unterschätzt

Depression mag ein Modewort geworden sein. Medizinisch zählt die psychische Erkrankung zu den am meisten unterschätzten Leiden. Der Weltgesundheitstag am 7. April wirft ein Schlaglicht auf eine versteckte Volkskrankheit.

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30.03.2017, 16:37 - dpa

Kassenärzte verlangen mehr Geld für mehr Psychotherapieangebote

Die Kassenärzte haben den Krankenkassen vorgeworfen, die Ausweitung der Angebote für psychisch kranke Menschen nicht angemessen zu honorieren. Es handle sich um echte Verbesserungen für die Patienten. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hielt dem KBV-Chef entgegen, die Vergütungen der Sprechstunden und der Akutbehandlungen sowie weitere Neuregelungen führten zu zusätzlichen Einnahmen der Psychotherapeuten von etwa 100 Millionen Euro.

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29.03.2017, 15:08 - dpa

Ende der Grippewelle in Sicht - 629 registrierte Todesfälle

In Deutschland neigt sich die Grippewelle dem Ende zu. Seit Mitte März werde nur noch eine geringe Grippe-Aktivität verzeichnet, teilte die Arbeitsgemeinschaft Influenza am Mittwoch mit. Nach den jüngsten Daten sind seit dem frühen Beginn der Welle im Oktober 109 866 Menschen nachweislich an Grippe erkrankt.

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28.03.2017, 18:29 - dpa

Zank um Reform der Pflegeberufe - Kompromiss aufgeschoben

Die große Koalition hat einen bereits sicher geglaubten Kompromiss zur Reform der Pflegeberufe noch einmal aufgeschoben. Ein kurzfristig von der Union angesetzter Auftritt von Vertretern beider Koalitionsfraktionen in Berlin wurde am Dienstag überraschend wieder abgesagt. Die Unionsfraktion hatte zuvor einen Kompromiss angekündigt.

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28.03.2017, 11:36 - dpa

Darmkrebsvorsorge: Nur jeder zehnte Berechtigte geht zur Vorsorge

Mediziner haben zur Darmkrebsvorsorge aufgerufen und gleichzeitig vor der unbegründeten Angst vor einer Darmspiegelung gewarnt. Unter 40 Jahren sei das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, sehr gering, hieß es. Es nehme aber mit steigendem Alter zu. Dennoch sei die Beteiligung an den Vorsorgeuntersuchungen sehr gering. Nach Zahlen der AOK Nordost unterziehe sich nur jeder Zehnte der Anspruchsberechtigten ab 55 einer präventiven Darmspiegelung.

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27.03.2017, 14:35 - dpa

Bitkom: Bevölkerung steht "Digital Health" positiv gegenüber

Die Menschen in Deutschland stehen der Digitalisierung des Gesundheitswesens laut einer aktuellen Studie weitgehend positiv gegenüber. Demnach gibt es etwa großes Interesse an der Digitalisierung der Patientendaten. Laut Umfrage haben 32 Prozent schon einmal Befunde digital etwa auf einer CD erhalten, 43 Prozent würden die Resultate gerne in digitaler Form bekommen.

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27.03.2017, 05:01 - dpa

Widerstand gegen Gröhes Versandhandelsverbot mit Arzneien auf Rezept

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stößt mit seinem geplanten Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln weiter auf massiven Widerstand. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist strikt gegen einen solchen Schritt. Und bei Justiz-, Finanz- und Wirtschaftsministerium bestehen weiterhin europarechtliche Bedenken. Die Zeit, das Gesetz noch vor der Bundestagswahl im September zu verabschieden, wird knapp.

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24.03.2017, 12:45 - dpa

Kassenärzte in Rheinland-Pfalz wollen für Arztbesuch wieder Gebühr

Die Kassenärzte in Rheinland-Pfalz wollen für Patienten wieder eine Gebühr für Arztbesuche einführen. "Wir sollten über eine sozial abgefederte prozentuale Zuzahlung bei jedem Arztbesuch nachdenken", sagte der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung in dem Bundesland, Peter Heinz, der "Rhein-Zeitung" (Freitag). Dies sei keine neue Praxisgebühr, betonte er. Die Patienten müssten aber stärker in die Pflicht genommen werden, "weil wir die Zahl der überflüssigen Arzt-Patienten-Kontakte im Interesse der ländlichen Versorgung herunterfahren müssen".

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24.03.2017, 11:49 - dpa

BGH: Bei Patientenverfügung auch mutmaßlichen Willen berücksichtigen

Beim Umgang mit der Patientenverfügung eines schwer kranken Menschen muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) auch der mutmaßliche Wille berücksichtigt werden. Anforderungen an die Bestimmtheit einer Patientenverfügung dürften nicht überspannt werden, bestimmte der für Betreuungssachen zuständige Zivilsenat in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss vom 8. Februar.

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23.03.2017, 14:39 - dpa

Ärztekammer: 2245 Behandlungsfehler im vergangenen Jahr nachgewiesen

Die Zahl der ärztlichen Behandlungsfehler in Deutschland hat sich nach Angaben der Bundesärztekammer (BÄK) in den vergangenen Jahren kaum verändert. 2016 trafen die Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen der Ärzteschaft bundesweit 7639 Entscheidungen zu Beschwerden von Patienten über Behandlungsfehler, gut 400 mehr als im Vorjahr. In 2245 Fällen (2015: 2132; 2014: 2252) habe tatsächlich ein Behandlungsfehler oder eine mangelnde Risikoaufklärung vorgelegen. Dies geht aus der jährlichen statistischen Erhebung der BÄK hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

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23.03.2017, 08:25 - dpa

Gröhe rechnet mit Pflege-Ausbildungsreform noch vor der Wahl

Die Reform der Pflegeausbildung wird nach Einschätzung von Gesundheitsminister Hermann Gröhe noch in dieser Wahlperiode kommen. "Da bin ich sehr zuversichtlich", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin". "Einen Kompromiss schließt keiner mit sich selbst, da müssen mehr an einen Tisch, aber ich bin überzeugt, wir schaffen das."

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23.03.2017, 04:37 - dpa

Gröhe bringt Personaluntergrenze in Krankenhaus-Pflege auf den Weg

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will Krankenhäuser und Krankenkassen verpflichten, personelle Untergrenzen für Pflegekräfte in Kliniken zu vereinbaren. Ein entsprechendes Gesetz will er im April durch das Bundeskabinett bringen, wie die "Passauer Neue Presse" (Donnerstag) berichtet.

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22.03.2017, 10:13 - dpa

Wasserwirtschaft in Hessen warnt vor Medikamentenresten

Mainz (dpa) - Die Wasserwirtschaft in Hessen ist besorgt, dass Reste von Arzneimitteln zu einer wachsenden chemischen Belastung für die Trinkwasserversorgung werden. Unkenntnis und Gedankenlosigkeit führten dazu, dass in Privathaushalten die Reste von Arzneimitteln in den Ausguss oder die Toilette gekippt würden, erklärte der Landesverband der Energie- und Wasserwirtschaft Hessen/Rheinland-Pfalz (LDEW) zum Weltwassertag am Mittwoch.

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21.03.2017, 05:00 - dpa

In der ambulanten Pflege sind 87 Prozent Frauen beschäftigt

Pflege ist ein Teilzeit- und Frauenjob. Die Linken-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann beklagte denn auch einen überproportional starken Zuwachs an Teilzeitstellen in der ambulanten Pflege. Dieser Pflegebereich sei eine der großen Wachstumsbranchen. "Aber von den über 170 000 Stellen, die in den letzten Jahren geschaffen wurden, waren fast 130 000 Teilzeitjobs", sagte Zimmermann der Deutschen Presse-Agentur.

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20.03.2017, 14:29 - dpa

Migranten gehen seltener in Reha als Deutsche

Reha-Leistungen der Rentenversicherung werden von Ausländern seltener in Anspruch genommen als von Deutschen. Rund 1,5 Prozent der Versicherten mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit hätten 2015 medizinische Rehabilitationsleistungen genutzt, bei Deutschen waren es rund drei Prozent, wie die Deutsche Rentenversicherung Bund am Montag in Berlin mitteilte.

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20.03.2017, 05:07 - dpa

Chirurgen warnen vor Gefahr für OP-Erfolge durch Pflegemangel

Chirurgen warnen davor, dass ein Mangel an Pflegekräften Behandlungserfolge gefährden könnte. "Trotz der enormen Fortschritte in der Chirurgie gibt es in Deutschland erhebliche Defizite in der Patientenversorgung", sagte Tim Pohlemann, Präsident des 134. Chirurgenkongresses (21. März bis 24. März) in München. Auf dem Kongress wollen rund 6000 Teilnehmer unter anderem über neue OP-Techniken und die Weiterentwicklung ihres Faches diskutieren.

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20.03.2017, 04:12 - dpa

Pflegerat: In der Pflege wird immer noch zu wenig bezahlt

Die Löhne in der Pflege hinken nach Angaben des Deutschen Pflegerates immer noch weit hinter anderen Branchen her. "Damit nicht genug haben wir in Deutschland ein deutliches Lohngefälle in der Pflege selbst", sagte der Präsident der Pflegerates, Andreas Westerfellhaus der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe Lohnunterschiede zwischen der Kranken- und Altenpflege "von 30 Prozent in ostdeutschen und rund 18 Prozent in westdeutschen Bundesländern. Vom Ziel eines gleichen Lohns für die gleiche Arbeit sind wir daher weit entfernt."

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17.03.2017, 16:34 - dpa

Reform des Medizinstudiums stockt - Neue Länder-Gespräche am Dienstag

Berlin (dpa) - Die von Bund und Ländern geplante Reform des Medizinstudiums zur Stärkung des Hausarztes im Gesundheitswesen stockt. Die Kultusministerkonferenz (KMK) lehnte bei ihrer Frühjahrstagung am Donnerstag und Freitag in Berlin eine Zustimmung zum "Masterplan Medizinstudium 2020" ab, weil die Finanzierung nicht gesichert sei. Die Gespräche zwischen Wissenschafts- und Gesundheitsministerien der Länder würden nun am Dienstag (21.3.) auf Staatssekretärsebene fortgesetzt, hieß es am Freitag von der KMK.

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17.03.2017, 04:00 - dpa

Bericht: Pflegereform führt zu Antragsflut bei Krankenkassen

Die Anfang des Jahres gestartete Pflegereform hat einem Bericht zufolge zu einer massiven Zunahme der Anträge auf Leistungen der Pflegeversicherung geführt. "Wir hatten im Januar 2017 einen Anstieg der Anträge um ein Drittel im Vorjahresvergleich", sagte der Bundesgeschäftsführer des Medizinischen Dienstes der gesetzlichen Krankenkassen (MDK), Peter Pick, der "Augsburger Allgemeinen" (Freitagsausgabe). Bislang waren den Angaben zufolge Steigerungsraten um fünf Prozent üblich.

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16.03.2017, 09:19 - dpa

Studie: Bestimmte Schmerzmittel erhöhen Risiko für Herzstillstand

Die Einnahme bestimmter Schmerzmittel erhöht das Risiko für einen Herzstillstand, warnen dänische Forscher. Sie zeigten in einer Studie, dass häufig verwendete schmerzlindernde Arzneistoffe wie Ibuprofen und Diclofenac in Einzelfällen schwere Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben können.

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15.03.2017, 16:39 - dpa

Krankenkassen wehren sich gegen Kosten von Cannabis auf Rezept

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) ist noch nicht restlos von der Wirksamkeit von Cannabis-Therapien überzeugt. Die Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten mit dem neuen Cannabis-Gesetz könne zwar für viele Kranke ein echter Fortschritt sein, sagte ein Sprecher des GKV-Spitzenverbands der Deutschen Presse-Agentur. "Allerdings fehlt für den dauer- und regelhaften Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenversicherung der Nachweis der Wirksamkeit".

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15.03.2017, 14:23 - dpa

Behandlungsfehler in 52 Fällen in Sachsen festgestellt

Gutachter haben 2016 in 52 Fällen ärztliche Behandlungsfehler festgestellt. Das waren 3 mehr als im Jahr zuvor, wie laut Mitteilung vom Mittwoch aus dem Jahresbericht der Gutachterstelle für Arzthaftungsfragen der Landesärztekammer hervorgeht.

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15.03.2017, 12:31 - dpa

Ersatztherapie von Drogenabhängigen wird verbessert

Die Bundesregierung will die Ersatztherapie von Drogenabhängigen in einigen Punkten verbessern. Unter anderem soll der Katalog an Einrichtungen, die Substitutionsmittel an Betroffene ausgeben dürfen, ausgeweitet werden, um eine wohnortnahe Versorgung der Betroffenen zu ermöglichen.

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15.03.2017, 10:45 - dpa

Expertin: Schilddrüsen-Kontrolle von Schwangeren muss in Mutterpass

Fast die Hälfte der Schwangeren und stillenden Mütter in Europa leidet Experten zufolge unter einer mangelhaften Jodversorgung. Das kann fatale Auswirkungen auf die Schwangerschaft und das ungeborene Kind haben.

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14.03.2017, 14:34 - dpa

Baden-Württemberg: Flüchtlinge sollen Personalengpässe in der Pflege verringern

Flüchtlinge, die eine Ausbildung in einem Pflegehelferberuf machen, sollen einen sicheren Aufenthaltsstatus erhalten. Mit diesem Vorstoß will Baden-Württemberg dem Fachkräftemangel in der Alten- und Krankenpflege begegnen.

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14.03.2017, 13:59 - dpa

Ab Mitte 2018 kein Zahn-Amalgam mehr für Kinder und Schwangere

Wegen des giftigen Quecksilbers im Amalgam sollen Zahnärzte den Füllstoff bei Kindern und schwangeren Frauen ab 1. Juli 2018 möglichst nicht mehr verwenden. Dies beschloss das Europaparlament am Dienstag.

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14.03.2017, 13:01 - dpa

AOK PLUS: Zahl der Patienten mit Rückenbeschwerden steigt

Immer mehr Sachsen leiden an Rückenschmerzen. Allein bei Menschen, die bei der AOK PLUS versichert sind, stieg die Zahl von 500 000 im Jahre 2009 auf knapp 635 000 im Jahre 2015 an, wie die Krankenkasse am Dienstag in Dresden mitteilte.

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13.03.2017, 14:42 - dpa

Hessen: Kassenärzte fordern Gespräche im Streit um die Notfallversorgung

Im Streit um die Notfallversorgung von Patienten in Hessen hat die Kassenärztliche Vereinigung die Rhetorik der Kliniken kritisiert und einen Dialog gefordert. "Wir sollten miteinander reden und nicht übereinander", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Eckhard Starke, am Montag in Frankfurt.

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09.03.2017, 14:02 - dpa

RKI: Zahl der Masern-Infektionen steigt - mehr Fälle als 2016

Das Berliner Robert Koch-Institut (RKI) rechnet in Deutschland in diesem Jahr mit mehr Masern-Erkrankungen als 2016. Bis zum ersten März wurden beim RKI bundesweit bereits 203 bestätigte Masern-Infektionen registriert. 2016 waren es insgesamt 326.

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09.03.2017, 13:55 - dpa

Mehr Durchfall-Erkrankungen durch falschen Umgang mit Lebensmitteln

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat vor einer starken Zunahme von Campylobacter-Bakterien gewarnt. Die Erreger können ansteckende Durchfall-Erkrankungen auslösen, häufig erfolgt die Übertragung über Geflügelfleisch

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08.03.2017, 15:34 - dpa

Krankenkassen fordern Meldepflicht bei Arzneimittel-Engpässen

Zur Vermeidung von Lieferengpässen bei wichtigen Medikamenten haben Krankenkassen, Ärzte und Apotheker gesetzlich festgelegte Meldepflichten der Hersteller gefordert.

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07.03.2017, 14:13 - dpa

Regierungsberater für mehr Wettbewerb für Krankenversicherte

Hochrangige Berater der Bundesregierung fordern weit mehr Wahl- und Wechselmöglichkeiten für Krankenversicherte in Deutschland. "Wir plädieren dafür, dass es ein anderes System wird", sagte der Vorsitzende der Monopolkommission, Achim Wambach, bei der Vorstellung eines neuen Gutachtens des Gremiums am Dienstag in Berlin. Das Beratungsgremium zur Wettbewerbspolitik hatte das Krankenversicherungssystem untersucht.

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06.03.2017, 14:53 - dpa

Gröhe: Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen weiter verbessert

Die gesetzlichen Krankenkassen sind mit einem sehr guten Finanzpolster ins Wahljahr 2017 gegangen. Im Vorjahr erzielten sie einen Überschuss von rund 1,38 Milliarden Euro. Damit stiegen ihre Finanzreserven nach vorläufigen Zahlen auf mehr als 15,9 Milliarden Euro. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Montag in Berlin offiziell mit. Ende 2016 betrug demnach die Gesamtreserve von Krankenkassen und Gesundheitsfonds zusammen 25 Milliarden Euro.

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06.03.2017, 14:13 - dpa

Experten fordern umfassenderen Ansatz bei der Krebstherapie

Parlamentarier und Experten haben eine umfassendere Versorgung krebskranker Patienten verlangt. Dazu sei unter anderem eine engere Zusammenarbeit zwischen Forschung und Behandlung nötig, aber auch ein Sektoren übergreifendes Zusammenspiel zwischen niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern. Dies machte ein Expertenkreis um die Bundestagsabgeordneten Karin Maag (CDU) und Sabine Dittmar (SPD) am Montag in Berlin deutlich.

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06.03.2017, 13:56 - dpa

11 000 Leute untersucht: Große Gesundheitsstudie mit Halbzeitbilanz

Die bundesweite Gesundheitsstudie "Nationale Kohorte" (NaKo) hat in Mecklenburg-Vorpommern die Hälfte der Patienten geschafft. An der Studie nehmen bundesweit 200 000 Leute im Alter von 20 bis 69 Jahren teil. Man erhofft sich neue Erkenntnisse darüber, was Menschen krank macht und wie sie sich vor Krankheiten schützen können.

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06.03.2017, 06:30 - dpa

AOK-Chef sieht kein Apothekensterben voraus - "Kniefall vor Lobby"

Der baden-württembergische AOK-Chef Christopher Hermann tritt Befürchtungen entgegen, Apotheken in Deutschland seien durch den Online-Handel in ihrer Existenz gefährdet. Das von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) geplante Gesetz zum generellen Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Mitteln hält Hermann für nicht sinnvoll. "Das ist nichts anderes als ein Kniefall vor der Apothekerlobby vor der Bundestagswahl und hat mit Versorgungssicherheit nichts zu tun."

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03.03.2017, 15:04 - dpa

Ärzte: 70 Prozent der kleinen Kinder daddeln am Handy

Sieben von zehn Kindern im Krippen- und Kita-Alter nutzen Ärzten zufolge das Handy ihrer Eltern mehr als eine halbe Stunde am Tag. Dies habe eine seit dem vergangenen Jahr laufende Studie in Kinderarztpraxen zum Medienkonsum bei Ein- bis Sechsjährigen ergeben, teilte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) am Freitag zum Auftakt eines Kongresses in Weimar mit.

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03.03.2017, 14:20 - dpa

WHO: Vernachlässigung von Hörschäden kostet weltweit Milliarden

Jeder neunte Mensch mit Gehörschädigung ist ein Kind. Weltweit sind 360 Millionen Menschen betroffen, 32 Millionen Kinder, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Freitag in Genf zum Welttag des Hörens (3. März).

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02.03.2017, 13:40 - dpa

Armut auf Höchststand: Rund 13 Millionen Menschen gefährdet

Immer mehr Menschen in Deutschland drohen in Armut abzustürzen. "Deutschland hat mit 15,7 Prozent Armutsquote leider einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung erreicht", sagte der Geschäftsführer des Paritätische Wohlfahrtsverbands, Ulrich Schneider, bei der Vorstellung des neuen Armutsberichts am Donnerstag in Berlin. Somit lagen 2015 in Deutschland 12,9 Millionen Menschen unter der Grenze für Armutsgefährdung.

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01.03.2017, 15:10 - dpa

Mütter in Hessen zufrieden mit Entbindungskliniken

Die meisten frisch entbundenen Mütter in Hessen sind mit ihrer Geburtsklinik zufrieden. 82 Prozent von ihnen würden die Klinik weiterempfehlen, berichteten die Krankenkassen Barmer und AOK in Bad Homburg am Mittwoch von dem Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage.

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01.03.2017, 05:30 - dpa

Cannabis auf Rezept: Bayerns Gesundheitsministerin für Kontrolle

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat angesichts einer Gesetzesreform, die schwer kranken Patienten Cannabis-Arzneimittel auf Rezept ermöglicht, vor möglichen Folgen gewarnt. "Insbesondere bei jungen Menschen darf nicht der Eindruck entstehen, dass Cannabis ein ungefährliches Spaß-Produkt ist", sagte die CSU-Politikerin in München. "Denn das Gegenteil ist der Fall." Möglich seien sowohl psychische als auch körperliche Erkrankungen.

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28.02.2017, 15:23 - dpa

NRW pocht auf neue Regeln gegen psychische Überlastung im Job

Nordrhein-Westfalen macht sich stark für neue bundesweite Regeln zur Verminderung von psychischem Stress am Arbeitsplatz. Dabei gehe es um Vorgaben gegen zuviel Lärm, gegen belastende Taktzeiten für Fließbandarbeiter, aber auch gegen belastende Folgen der Digitalisierung, sagte NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer (SPD) am Dienstag in Berlin. Nach einer entsprechenden Initiative im Bundesrat vor drei Jahren sei es nun an der Zeit, das Thema voranzutreiben.

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28.02.2017, 13:36 - dpa

AOK: Mehr Erfahrung der Ärzte - Weniger Risiken für Patienten

Viele Krankenhäuser in Deutschland verfügen nach Darstellung der AOK-Krankenkassen bei bestimmten Eingriffen über zu wenig Erfahrung - zum Nachteil von Patienten. Je häufiger Eingriffe vorgenommen würden, desto besser seien die Behandlungsergebnisse und desto geringer das Risiko für Patienten, sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des aktuellen Krankenhaus-Reports 2017.

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28.02.2017, 12:45 - dpa

Millionen Bürger erhalten Post zur Sozialwahl

Millionen Menschen in Deutschland bekommen in den kommenden zwei Wochen Informationen zur Sozialwahl 2017 zugeschickt. Bei der Sozialwahl bestimmen über 30 Millionen Beitragszahler und Rentenempfänger die Zusammensetzung der Vertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund mit.

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28.02.2017, 11:11 - dpa

Rückgang bei Hausärzten in Mecklenburg-Vorpommern gestoppt

Der Rückgang bei Hausärzten in Mecklenburg-Vorpommern ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung gestoppt. Ihre Zahl nehme seit 2010 sogar leicht zu, sagte der Vorstandsvorsitzende der Vereinigung, Axel Rambow, am Dienstag in Schwerin. Im Jahr 2010 praktizierten nach seinen Angaben landesweit rund 1060 Hausärzte, im Januar 2017 waren es knapp 1170. Zuvor seien etwa zehn Praxen pro Jahr ohne Nachfolger geblieben.

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27.02.2017, 17:28 - dpa

WHO drängt zum Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen

Wenn Antibiotika nicht mehr anschlagen sind Ärzte machtlos und Patienten ihrem Schicksal ausgeliefert. Schuld sind Bakterien, die gegen alle verfügbaren Medikamente resistent geworden sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist alarmiert. Jetzt hat sie erstmals eine Liste mit den zwölf für die Menschheit gefährlichsten Bakterienfamilien veröffentlicht. Sie rief Regierungen am Montag in Genf auf, Anreize für Forscher in Universitäten und Pharmafirmen zu schaffen, um neue Antibiotika zu entwickeln.

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24.02.2017, 05:26 - dpa

Kassenärzte fordern mehr Kooperation mit Krankenhäusern

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat mehr Engagement der Politik zur Umsetzung der Krankenhausstrukturreform gefordert. Für eine bessere sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen niedergelassenen Ärzten und Kliniken müsse zunächst "der Wildwuchs in der Kliniklandschaft deutlich bereinigt" werden, sagte der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur. Bisher sei das Gesetz "eher ein Reanimationsgesetz für kranke Krankenhäuser".

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23.02.2017, 13:39 - dpa

Mehr Zuckerkranke als vermutet - deutliches Ost-West-Gefälle

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte Bundesbürger mit einer gesetzlichen Krankenversicherung an der chronischen Stoffwechselerkrankung, heißt es in einer neuen Analyse für den Versorgungsatlas, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Danach ist der Anteil der Diabetiker zwischen 2009 und 2015 von 8,9 auf 9,8 Prozent gestiegen.

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23.02.2017, 13:10 - dpa

Entwarnung für Versicherte: Krankenkassen fahren Milliardenplus ein

Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr ein Finanzplus von rund 1,4 Milliarden Euro eingefahren. Das Geldpolster der Kassen ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur auf 15,9 Milliarden Euro gestiegen. Zum Jahresende 2015 hatte die Finanzreserve der Krankenversicherungen noch rund 14,5 Milliarden Euro betragen. Damit stehen die Kassen besser da, als deren Spitzenvertreter im vergangenen Jahr vorhergesagt hatten.

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23.02.2017, 13:10 - dpa

WHO: Millionen leiden an Depressionen - Junge und Alte gefährdet

Die Zahl der Menschen mit Depressionen steigt weltweit rasant. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 rund 322 Millionen Menschen betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren gut 18 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

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22.02.2017, 16:52 - dpa

Merkel für Gespräche mit Arbeitgebern über Depressionen

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht großen Handlungsbedarf für die Aufklärung über Depressionen - und für Gespräche mit Arbeitgebern darüber. Viele Menschen trauten sich nicht, über Depressionen zu sprechen und kehrten eine Erkrankung unter den Teppich, sagte Merkel am Mittwoch bei einer mit internationalen Experten besetzten Konferenz im Kanzleramt unter dem Titel "Was Menschen wichtig ist - Globale Gesundheit und Innovation".

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22.02.2017, 12:50 - dpa

Gröhe: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen frühzeitig stärken

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat eine gemeinsame Kraftanstrengung von Eltern, Kitas, Schulen, Ärzten sowie Verbänden gefordert, um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. "Die Grundlagen für ein gesundes Leben werden in der Kindheit und Jugend gelegt", erklärte Gröhe am Mittwoch in Berlin anlässlich eines Forums "Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen". Das vor kurzem in Kraft getretene Präventionsgesetz müsse jetzt mit Leben gefüllt werden.

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22.02.2017, 10:51 - dpa

Hamburg will Europäische Arzneimittel-Agentur an die Elbe holen

Hamburg will die in London ansässige Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU an die Elbe holen. Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) und Wirtschaftssenator Frank Horch (parteilos) hätten deshalb bereits bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) vorgesprochen, teilte die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mit.

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22.02.2017, 10:28 - dpa

Niedersachsen: Schon mehr als 3000 Grippefälle in dieser Saison

Die Grippewelle in Niedersachsen hält an: In der vergangenen Woche wurden dem Landesgesundheitsamt sieben Influenza-Todesfälle übermittelt, damit stieg die Zahl der Grippe-Toten auf 13. Gefährlich ist die Infektion vor allem für Senioren mit Vorerkrankungen.

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21.02.2017, 11:09 - dpa

Verdi-Aktionstag gegen Überlastung in Pflege - Grüne fordern Sofortprogramm

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Maria Klein-Schmeink, hat ein Sofortprogramm für neue Pflegestellen in Krankenhäusern gefordert. Anlässlich eines Verdi-Aktionstages zur Pflege im Krankenhaus am Dienstag sagte sie: "Damit Pflegekräfte entlastet werden können, ist mehr Personal nötig. Wir fordern deswegen die Bundesregierung auf, als Sofortmaßnahme ein neues Pflegestellenprogramm aufzulegen."

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21.02.2017, 09:51 - dpa

Ausgaben für Gesundheit wachsen um 4,5 Prozent

Die Ausgaben für Gesundheit steigen in Deutschland immer stärker. 2015 flossen insgesamt 344,2 Milliarden Euro in den Sektor. Das waren 4,5 Prozent (15 Milliarden Euro) mehr als im Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

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20.02.2017, 15:50 - dpa

Tausende Fälle von Norovirus wegen neuer Virenvariante

Die starke Ausbreitung der Noroviren in diesem Winter hängt Untersuchungen zufolge mit einer neuen Virusvariante zusammen. Diese sei bei sporadischen Infektionen ebenso nachgewiesen worden wie bei Ausbrüchen in neun Bundesländern, berichten Experten des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) im jüngsten epidemiologischen Bulletin. Sie hatten von September bis Dezember vergangenen Jahres 240 Proben aus 13 Bundesländern genauer untersucht.

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20.02.2017, 05:00 - dpa

Kassenärzte fordern klare Regelung bei medizinischen Notfällen

Der Bereitschaftsdienst von niedergelassenen Ärzten und die Notfallambulanz von Krankenhäusern müssen nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) besser aufeinander abgestimmt werden. "Ein Notdienst, der abgestimmt zwischen Krankenhäusern und Niedergelassenen besteht, ist wichtig und richtig und anders wird es auch nicht gehen", sagte der Vorstandsvorsitzende der KBV, Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur.

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16.02.2017, 15:24 - dpa

Medizinischer Dienst: Viele Zusatz-Gesundheitsleistungen eher schädlich

Der Nutzen von privat zu bezahlenden sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) ist weiter hoch umstritten. Die Schaden-Nutzen-Bilanz dieser Leistungen, die jeder zweite Patient in der Arztpraxis angeboten bekommt, fällt oft eher negativ aus, wie der Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (MDS) in Berlin mitteilte.

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16.02.2017, 14:20 - dpa

Bessere Inkontinenzhilfen und Rollstühle für Patienten

Patienten haben künftig ein Recht auf bessere Qualität bei Hilfsmitteln wie Inkontinenzhilfen, Kompressionsstrümpfen, Schuheinlagen, Prothesen, Hörgeräten oder Rollstühlen. Zudem soll Therapeuten bei medizinischen Behandlungen wie Krankengymnastik oder Massagen sowie bei der Behandlung von Sprech- und Sprachstörungen mehr Verantwortung übertragen werden. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstag ein entsprechendes Gesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung.

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16.02.2017, 12:40 - dpa

EuGH-Urteil zu Implantat-Skandal: TÜV und Frauenanwälte zufrieden

Im Skandal um reißanfällige Brustimplantate sinken die Chancen der Frauen, Schmerzensgeld vom TÜV Rheinland zu bekommen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) urteilte am Donnerstag, dass Stellen wie der TÜV nicht grundsätzlich verpflichtet sind, Medizinprodukte wie Implantate selbst zu prüfen oder unangekündigte Inspektionen bei den Herstellern durchzuführen.

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15.02.2017, 17:02 - dpa

MV: Mehrere hundert Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler

Bei den Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr mehrere hundert Verdachtsfälle von Behandlungsfehlern gemeldet worden. Allein die AOK Nordost als größte Einzelkasse verzeichnete 277 und damit etwa so viele wie im Jahr davor, wie eine Sprecherin am Mittwoch sagte.

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14.02.2017, 05:00 - dpa

Bayern: Huml wirbt zu Kinderkrebstag für Stammzellspende

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) wirbt zum Internationalen Kinderkrebstag für die Stammzell- und Knochenmarkspende. "Wenn der Krebs früh genug erkannt und behandelt wird, können mittlerweile 81 Prozent der betroffenen Kinder überleben. Vor 15 Jahren waren es nur 68 Prozent", sagte Huml anlässlich des Kinderkrebstages am 15. Februar.

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14.02.2017, 04:55 - dpa

Drogenbeauftragte Mortler will Tabakaußenwerbung endlich verbieten

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), dringt weiter auf ein Außenwerbeverbot für Tabakwaren. "Es kann doch nicht sein, dass wir mit einigen Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt Tabakprävention in Schulen machen, es aber gleichzeitig zulassen, dass die Unternehmen mit einem Vielfachen unseres Budgets auf dem Schulweg unserer Kinder Tabakwerbung aufstellen", sagte Mortler der Deutschen Presse-Agentur.

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10.02.2017, 13:43 - dpa

Rheinland-Pfalz: CDU rückt Betreuung alter und kranker Menschen in den Fokus

Die CDU will die Situation der Pflege in Rheinland-Pfalz zu einem Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit machen. „Wir haben immer mehr Pflegebedürftige und wir haben immer weniger Pflegekräfte“, sagte die Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner am Freitag in Mainz. Dies sei „alarmierend, denn es geht um eine Grenzsituation im Leben der Menschen“. Die bestehenden Maßnahmen der Landesregierung seien nicht ausreichend, sagte Klöckner und regte einen regelmäßigen Landespflegebericht an.

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10.02.2017, 11:33 - dpa

Cannabis wird auf Rezept freigegeben

Cannabis auf Rezept wird für Schwerkranke in Deutschland freigegeben. Der Bundesrat gab am Freitag grünes Licht für einen entsprechenden Gesetzentwurf. Die Krankenkassen müssen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten dann bezahlen.

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10.02.2017, 11:26 - dpa

Bundesrat billigt schärfere Regeln für Gesundheits-Selbstverwaltung

Für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen gelten künftig strengere Regeln. Der Bundesrat ließ am Freitag das umstrittene Selbstverwaltungsstärkungsgesetz von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) passieren.

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10.02.2017, 08:54 - dpa

US-Senat bestätigt Price als Gesundheitsminister der Regierung Trump

Der US-Senat hat den Republikaner Tom Price als neuen Gesundheitsminister bestätigt. 52 Senatoren stimmten für den Wunschkandidaten von US-Präsident Donald Trump, 47 votierten gegen ihn.

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08.02.2017, 16:03 - dpa

Ärzteversorgung in Bayern - Über vielen Regionen schwebt „Damoklesschwert“

Nürnberg (dpa/lby) - Im Kampf gegen den Ärztemangel auf dem Land muss nach Ansicht der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) mehr getan werden. „In einigen Regionen haben wir bereits eine Unterversorgung“, sagte eine KVB-Sprecherin am Mittwoch. Das betreffe Hausärzte und auch Fachärzte. „Langfristig werden viele Ärzte in Ruhestand gehen, weil der Altersschnitt sehr hoch ist.“

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08.02.2017, 13:05 - dpa

Armut oder Ausgrenzung droht 5,7 Millionen Älteren in Deutschland

Immer mehr älteren Menschen in Deutschland drohen Armut oder soziale Ausgrenzung. Waren 2010 noch 4,9 Millionen Menschen im Alter von 55 und älter betroffen, stieg deren Zahl seither kontinuierlich auf zuletzt 5,7 Millionen. Dies geht aus aktuellen Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervor, auf die die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann (Linke) aufmerksam machte.

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08.02.2017, 12:36 - dpa

Gröhe: Illegale Tabakwaren bergen besondere Gesundheitsgefahren

Die Bundesregierung will den weltweiten illegalen Handel mit Tabakwaren weiter eindämmen. Das Kabinett beschloss am Mittwoch, ein entsprechendes Protokoll der Weltgesundheitsorganisation zu unterzeichnen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) erklärte dazu: „Wir setzen ein klares Zeichen gegen Tabakschmuggel und Produktfälschungen. Denn illegale Tabakprodukte bergen besondere Gesundheitsgefahren.“

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03.02.2017, 15:13 - dpa

Neue WHO-Richtlinien für Millionen Krebskranke

Jedes Jahr sterben weltweit 8,8 Millionen Menschen an Krebs. Um die Überlebenschancen zu verbessern, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Weltkrebstag am 4. Februar neue Richtlinien herausgegeben.

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03.02.2017, 13:45 - dpa

Deutsche so dick wie nie - trotz mehr Gemüse und Wasser

In Deutschland leben immer mehr dicke Menschen. 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen im Alter von 18 bis 65 Jahren sind übergewichtig, heißt es im neuen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) in Bonn. Besonders ältere Männer sind beleibt: Am Ende ihres Berufslebens bringen 74,2 Prozent von ihnen zu viele Kilos auf die Waage - bei den Frauen sind es 56,3 Prozent.

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03.02.2017, 06:25 - dpa

Sachsen-Anhalt: Beamte häufig krank - Gewerkschaft fordert bessere Vorsorge

Angesichts hoher Krankenstände im öffentlichen Dienst hat der dbb beamtenbund und tarifunion Sachsen-Anhalt eine bessere Gesundheitsvorsorge für Beamte gefordert. "In diesem Bereich wird viel zu wenig getan", sagte dbb-Vize Ulrich Stock der Deutschen Presse-Agentur. Vielen Behörden fehlten die Mittel, um ihre Mitarbeiter mit Gesundheitsprogrammen zu unterstützen.

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03.02.2017, 04:30 - dpa

Kassenärzte: Schwächung der Selbstverwaltung schadet Patienten

Die Kassenärzte haben die Politik vor einer weiteren Schwächung der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen gewarnt. Man sei sich mit anderen Betroffenen einig, "dass es derzeit eine Stimmung gegen die Selbstverwaltung gibt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der Deutschen Presse-Agentur.

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01.02.2017, 14:37 - dpa

Studie: Controlling von Krankenhäusern weiter ausbaufähig

Die Datenerhebungen an Krankenhäusern zur besseren Steuerung von Abläufen und Qualität ist zwar in den vergangenen Jahren besser geworden - das sogenannte Controlling könnte aber noch weiter ausgebaut werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Mittwoch in Berlin vorgestellte Studie. Nach Darstellung der Studienautoren müssten die in den einzelnen Bereichen erhobenen Daten - etwa im kaufmännischen oder medizinischen Controlling - besser verzahnt und die Ergebnisse auf die Fachabteilungen heruntergebrochen werden.

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31.01.2017, 15:13 - dpa

Berliner Senat will günstigere Krankenversicherung für Selbstständige

Berlin will sich auf Bundesebene dafür einsetzen, dass sich Selbstständige ohne eigene Angestellte besser krankenversichern können. Dafür schließe sich der rot-rot-grüne Senat einer Bundesratsinitiative aus Thüringen an, sagte Gesundheits-Staatssekretärin Barbara König am Dienstag. Die Länder fordern die Bundesregierung auf, die Bemessungsgrenze für sogenannte Solo-Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung zu senken.

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31.01.2017, 11:56 - dpa

Mehr Einnahmen für Schleswig-Holsteins Krankenhäuser

Schleswig-Holsteins Krankenhäuser bekommen dieses Jahr mehr Geld für die Behandlung von Patienten. Der sogenannte Basisfallwert steigt gegenüber dem Vorjahr um 2,08 Prozent auf 3346,50 Euro, wie die Krankenhausgesellschaft (KGSH) und die Krankenkassen am Dienstag mitteilte. Darauf haben sich KGSH und die Verbände der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung verständigt.

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30.01.2017, 15:18 - dpa

Geheilt, aber nicht gesund: Krebs-Nachsorge soll intensiver werden

Etwa 500 000 Krebsfälle werden jedes Jahr in Deutschland neu registriert. Wer die heimtückische Krankheit überlebt, braucht Nachsorge. Hier soll künftig vieles besser laufen.

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30.01.2017, 09:00 - dpa

Niedersachsen fördert Medizinstudenten mit Traumjob Landarzt

Das neue niedersächsische Stipendien-Programm zur Gewinnung von Landärzten läuft gut an. In diesem Monat hätten die ersten vier Medizinstudenten eine Zusage erhalten, sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Detlef Haffke, der dpa. Weitere Anträge seien in Bearbeitung.

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28.01.2017, 13:04 - dpa

AOK fordert mehr Präventionsangebote für Pflegekräfte

Die Krankenkasse AOK Sachsen-Anhalt hat sich für mehr Präventionsangebote für Pflegekräfte ausgesprochen. Der Gesetzgeber müsse stärker an diejenigen denken, ohne die die gesamte Pflegeversicherung nicht funktioniere, erklärte die Vorsitzende des Verwaltungsrats, Traudel Gemmer, beim Neujahrsempfang der AOK Sachsen-Anhalt am Samstag in Halle.

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26.01.2017, 20:38 - dpa

Mehr Kontrolle für Gesundheits-Funktionäre

Nach einer Reihe von Unregelmäßigkeiten bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung gelten künftig strengere Regeln für die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen. Der Bundestag verabschiedete am Donnerstagabend ein Gesetz, das dem Gesundheitsministerium zusätzliche Durchgriffsrechte gegenüber Ärzten, Kliniken, Apotheken und Krankenkassen einräumt.

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25.01.2017, 13:55 - dpa

Frauen erhalten weniger Herzuntersuchungen als Männer

Frauen werden in Deutschland seltener auf bestimmte Herzleiden untersucht als Männer. Das geht aus dem jüngsten Herzbericht hervor, den die Deutsche Herzstiftung und drei Fachgesellschaften am Mittwoch in Berlin vorstellten.

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24.01.2017, 16:04 - dpa

MV: Neues Modell der Patientenversorgung

Wie die medizinische Versorgung in dünn besiedelten ländlichen Räumen besser gelingen kann, soll ein neues Modell der Patientenversorgung in Vorpommern zeigen. Dabei geht es vor allem um die Kooperation von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag in Schwerin sagte.

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20.01.2017, 15:00 - dpa

Gericht verurteilt TÜV im Brustimplantate-Skandal zu Schadenersatz

Der TÜV Rheinland ist im Skandals um fehlerhafte Brustimplantate in Frankreich zur Zahlung von Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt worden. Das Handelsgericht von Toulon sprach 20 000 Klägerinnen am Freitag jeweils 3000 Euro zu, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete.

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20.01.2017, 14:28 - dpa

Koalition plant Gesetz gegen Manipulationen bei Arzt-Diagnosen

Die Koalition will Manipulationen von Arzt-Diagnosen, die für Krankenkassen lukrativ sind, einen gesetzlichen Riegel vorschieben. Union und SPD reagieren damit auf Berichte, wonach Ärzte Patienten auf dem Papier systematisch kränker machen, so dass deren Krankenkassen mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds bekommen. Das geht aus dem Entwurf für eine Gesetzesformulierung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Freitag in Berlin vorlag und über die die „Rheinische Post“ (Freitag) zuerst berichtet hatte.

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19.01.2017, 13:45 - dpa

Bundestag beschließt einstimmig Freigabe von Cannabis auf Rezept

Schwerkranke können in Deutschland künftig Cannabis auf Rezept verschrieben bekommen. Der Bundestag beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf am Donnerstag einstimmig - nach jahrelangen Debatten über das Thema. Die Krankenkassen müssen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten dann bezahlen.

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19.01.2017, 06:29 - dpa

Bericht: Negativzinsen machen Sozialkassen schwer zu schaffen

Das extrem niedrige Zinsniveau wird für die deutschen Sozialkassen zu einem immer größeren Problem. Der Gesundheitsfonds, der die Krankenversicherungsbeiträge an die Krankenkassen verteilt, musste nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag) im vergangenen Jahr 5,1 Millionen Euro Negativzinsen an Banken zahlen - 3,3 Millionen mehr als 2015. Bei der Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit wurde 2016 jeweils gerade noch eine positive Verzinsungsbilanz erreicht, wie eine Umfrage der Zeitung ergab.

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17.01.2017, 07:19 - dpa

Terminservicestellen: nur wenige Vermittlungen im ersten Jahr

Die Servicestellen für einen schnellen Termin beim Facharzt haben sich nach Ansicht der Kassenärzte nicht bewährt und gehören wieder abgeschafft. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) sowie die Krankenkassen hingegen halten die vor einem Jahr eingeführte Facharztvermittlung weiterhin für notwendig.

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16.01.2017, 09:45 - dpa

2015 mehr Pflegebedürftige - zwei Millionen werden zu Hause gepflegt

Wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete, waren Ende 2015 in Deutschland 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes. Das waren 8,9 Prozent beziehungsweise 234 000 Menschen mehr als im Dezember 2013.

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12.01.2017, 14:23 - dpa

Zahl der Organspender in Deutschland verharrt auf Tiefstand

Die Bereitschaft zur Organspende in Deutschland ist weiter sehr gering. 857 Menschen haben 2016 nach ihrem Tod Organe für schwer kranke Patienten gespendet, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Donnerstag in Frankfurt am Main berichtete. Das ist der tiefste Wert seit der Jahrtausendwende.

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11.01.2017, 16:40 - dpa

Rechercheteam: 2014 schlampte gut jede vierte Klinik bei der Hygiene

Mehr als jedes vierte Krankenhaus in Deutschland hat 2014 einer Studie zufolge die Hygienevorschriften nicht erfüllt. Nach einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht von "Correctiv" und dem ARD-Magazin "Plusminus" verfügten damals gut 25 Prozent der rund 2000 Kliniken in Deutschland nicht über die vorgeschriebene Zahl an Hygienepersonal.

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11.01.2017, 13:00 - dpa

Arbeitgeber-Info über Sozialversicherungspflicht der Beschäftigten

Arbeitgeber sollen sich künftig schneller und einfacher über die notwendigen Sozialabgaben für ihre Beschäftigten informieren können. Dazu schaltete der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) am Mittwoch in Berlin das "Arbeitgeberportal Sozialversicherung" frei. Es soll insbesondere neue Arbeitgeber sowie kleine und mittlere Unternehmen bei komplexen Fragen rund um das Melde- und Beitragsrecht in der Sozialversicherung unterstützen.

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10.01.2017, 10:15 - dpa

Rauchen kostet Weltwirtschaft fast eine Billion Euro im Jahr

Raucher und Tabakkauer kosten die Weltwirtschaft laut Weltgesundheitsorganisation WHO eine Billion US-Dollar im Jahr. Das entspricht etwa 950 Milliarden Euro.

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10.01.2017, 06:00 - dpa

Studie: Bertelsmann-Stiftung fordert Aus der Beamten-Beihilfe

Laut Bertelsmann-Stiftung werden sich die jährlichen Ausgaben für die Krankenversorgung von Beamten und Pensionären bis 2030 auf geschätzte 20,2 Milliarden Euro fast verdoppeln. 2014 gaben Bund und Länder knapp 12 Milliarden Euro dafür aus. Die Stiftung fordert daher eine Abschaffung der Beihilfe. Unterlägen Beamte genau wie Arbeitnehmer der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht, addiere sich das Einsparpotenzial bis 2030 auf 60 Milliarden Euro.

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09.01.2017, 03:25 - dpa

Immer höhere Zusatzzahlungen der Bürger für Zahnersatz

Bürger müssen für Zahnersatz immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Bundesgesundheitsministerium auf Anfrage der Linken-Abgeordneten Sabine Zimmermann mitteilte, gaben private Haushalte 2005 für Zahnersatz (Material- und Laborkosten) rund 2,62 Milliarden Euro zusätzlich aus.

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08.01.2017, 18:27 - dpa

Grüne: Kommunen sollten Sexdienste für Pflegebedürftige bezahlen

Pflegebedürftige und Behinderte sollen nach den Vorstellungen einer Grünen-Abgeordneten in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. "Eine Finanzierung für Sexualassistenz ist für mich vorstellbar", sagte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, der "Welt am Sonntag". Die Kommunen könnten "über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren".

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08.01.2017, 11:00 - dpa

Krankenkassen: Neue Regierung muss Strukturreformen angehen

Die Krankenkassen müssen bezahlen, dürfen aber bei der Krankenhausplanung nicht mitreden. Der AOK-Bundesverband verlangt künftig mehr Mitsprache der Kassen bei der Versorgung in Krankenhäusern. "Ich möchte nicht mehr Rechnungen bezahlen müssen für Eingriffe in Einrichtungen, die keine Qualität liefern", sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands, Martin Litsch, der dpa.

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06.01.2017, 16:59 - dpa

Schwesig wirft Union Blockade bei Pflege-Ausbildung vor

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) wirft Teilen der Union eine Blockade bei der Reform der Pflegeberufe vor. „Seit März letzten Jahres ist der Gesetzentwurf im parlamentarischen Verfahren. Die Reform muss jetzt kommen“, betonte Schwesig am Freitag. Ein Beruf, in dem zu 80 Prozent Frauen arbeiteten, müsse die Wertschätzung erhalten, die er verdiene. Die Reform sei auch ein Beitrag zu mehr Lohngerechtigkeit für Frauen und Männer.

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04.01.2017, 14:16 - dpa

Krankenkassen: Ein Drittel der neuen Arzneien ohne Zusatznutzen

Jedes dritte neue Medikament bringt nach Einschätzung der gesetzlichen Krankenkassen keinen zusätzlichen Nutzen für Patienten. Krankenkassen und Pharmahersteller haben laut Funke Mediengruppe (Mittwoch) seit 2012 für 129 Medikamente Preisverhandlungen geführt, wobei nur 44 dieser Präparate einen klar nachweisbaren zusätzlichen Nutzen hatten. Ein weiteres Drittel oder 41 Präparate hatte überhaupt keinen Vorteil im Vergleich zu bekannten Therapien, das restliche Drittel nur für einen Teil der Patienten. Zugleich klagen die Krankenkassen weiter über zu hohe Arzneimittelausgaben.

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04.01.2017, 03:01 - dpa

AOK-Verband: Finanzverteilung zwischen Kassen funktioniert

Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, hat Vorhaltungen zurückgewiesen, die AOKen würden durch den derzeitigen Finanzausgleich gegenüber anderen Krankenkassenarten bevorzugt. Der sogenannte morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) verteile die Einnahmen nach Durchschnittskosten bezogen auf die Krankheit der Versicherten, sagte Litsch der Deutschen Presse-Agentur und fügte hinzu: „Wenn die AOKen heute einen größeren Überschuss erwirtschaften als andere Kassenarten, hängt das auch mit der Geschäftspolitik zusammen.“

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03.01.2017, 03:10 - dpa

GKV: Kassen-Ärzte und Krankenhäuser müssen enger zusammenarbeiten

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser aufgefordert, enger und effizienter zusammenzuarbeiten. „Es kann nicht sein, dass die Menschen deswegen nicht optimal versorgt werden, weil es Sektorengrenzen gibt“, sagte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, der Deutschen Presse-Agentur. Hier sei auch eine künftige Regierungskoalition im Bund gefragt. Sie fügte hinzu: „Ich glaube, dass es die Versicherten oder Patienten nicht interessieren muss, ob sie jetzt in diesem oder in jenem Sektor behandelt werden.“

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02.01.2017, 02:22 - dpa

Gröhe: Beiträge zur Pflegeversicherung bleiben bis 2022 stabil

Nach der soeben erfolgten Anhebung der Beiträge zur Pflegeversicherung sollen diese laut Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe vorerst nicht weiter steigen. Er gehe „auf heutiger Basis davon aus, dass die Beiträge bis zum Jahr 2022 stabil bleiben“, sagte der CDU-Politiker der „Süddeutschen Zeitung“ (Montag).

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30.12.2016, 12:06 - dpa

Bericht: Vier Prozent haben Pflegezusatzversicherung

Die Zahl der Menschen, die eine Pflegezusatzversicherung abschließen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Doch sie liegt nach einem Zeitungsbericht immer noch bei vier Prozent der Gesamtbevölkerung.

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30.12.2016, 06:00 - dpa

Forscherin: Persönliches Glück kann man lernen

Zum Jahresabschluss mal eine nicht ganz politische Meldung auf der Homepage des AOK-BV. Es geht um das Thema Glück: Das kann man lernen - davon ist die Glücksforscherin Michaela Brohm-Badry (54) überzeugt. Man müsse sich immer wieder aktiv Situationen schaffen, die man erfolgreich zum Abschluss bringe, sagte die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Positiv-Psychologische Forschung in Trier der Deutschen Presse-Agentur.

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29.12.2016, 10:43 - dpa

Öffentliche Kassen mit leichtem Finanzierungsdefizit

Nach einem Überschuss im vergangenen Jahr haben die öffentlichen Haushalte in den ersten drei Quartalen 2016 wieder ein leichtes Finanzierungsdefizit ausgewiesen. Die Ausgaben überstiegen die Einnahmen minimal um 100 Millionen Euro, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

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28.12.2016, 11:12 - dpa

Thüringen führt Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein

Thüringen führt zu Beginn des neuen Jahres eine elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Damit können Asylbewerber zum Arzt gehen, ohne die Behandlung vorher bei der Sozialbehörde beantragen zu müssen, wie Migrationsminister Dieter Lauinger (Grüne) am Mittwoch in Arnstadt bei der Vorstellung sagte.

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28.12.2016, 08:23 - dpa

Senatorin Kolat will Qualität der Pflege in Berlin verbessern

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kolat (SPD) will die Qualität der Pflege in der Hauptstadt verbessern. „Dazu gehören verschiedene Maßnahmen, auch die Bezahlung“, sagte Kolat am Mittwoch im Inforadio des RBB.

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27.12.2016, 07:00 - dpa

Verdi: Pflegenotstand nicht länger hinnehmbar

Der Pflegenotstand in den Kliniken und Heimen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist nach Auffassung der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi nicht länger hinnehmbar. „Die Gesellschaft tut viel für die Pflege von Kranken und Bedürftigen, nun gilt es auch, die Situation des Pflegepersonals zu verbessern“, sagte der Verdi-Landesbezirksleiter für die drei Länder, Oliver Greie, in Leipzig. Die Personalausstattung in den Einrichtungen sei in den letzten Jahren drastisch heruntergefahren, Fachkräfte seien durch Hilfskräfte ersetzt worden. „Die Kollegen gehen oft an die Grenze ihrer körperlichen und psychischen Grenzen.“

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27.12.2016, 00:02 - dpa

Gröhe will Pflegeberufe für Flüchtlinge öffnen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe will den massiven Mangel an Pflegekräften in Deutschland mit dem Einsatz von Flüchtlingen bekämpfen. «Hier ergeben sich Chancen für anerkannte Flüchtlinge. Wichtig ist, dass sie die Sprache ausreichend beherrschen und keine Abstriche bei der Qualifikation gemacht werden», sagte der CDU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstag). Schon jetzt betrage der Anteil von Migranten in den Pflegeberufen rund 20 Prozent.

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23.12.2016, 12:54 - dpa

Brandenburg: Sechs Landkreise verweigern Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Sechs Brandenburger Landkreise und die Stadt Frankfurt (Oder) verweigern bislang die Ausgabe der Gesundheitskarte für Flüchtlinge. Mit der Karte sollen die Menschen zum Arzt gehen können, ohne die Behandlung vorher bei der Sozialbehörde beantragen zu müssen.

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23.12.2016, 05:05 - dpa

Ein Handy-Spiel liefert Millionen von Daten für Demenz-Forschung

Es klingt ganz einfach: Seekarte einprägen und aus dem Kopf mit einem Boot den Weg abfahren. Nach einer guten Reise gibt es beim Spiel Sea Hero Quest drei Sterne als Belohnung. Was für 2,5 Millionen Menschen weltweit ein amüsantes Navigations-Spiel auf dem Handy ist, hat der Demenzforschung im Eiltempo große Datenberge verschafft. Für sie scheint nun ein großes Problem gelöst

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22.12.2016, 14:49 - dpa

Studie: Übergewicht schlägt sich im Erbgut nieder

Zu viele Kalorien, zu viele Pfunde - das lagert sich auf Dauer nicht nur auf den Hüften ab, sondern schlägt sich auch im Erbgut nieder. Ein erhöhter Body-Mass-Index und damit Übergewicht führe zu sogenannten epigenetischen Veränderungen an fast 200 Stellen des Erbguts, ergab eine in dem Fachmagazin "Nature" veröffentlichte internationale Studie unter maßgeblicher Beteiligung des Helmholtz Zentrums München.

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22.12.2016, 05:00 - dpa

Rostocker Demografie-Studie: Alleinerziehende häufiger krank

Alleinerziehende sind einer Studie des Rostocker Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zufolge häufiger krank als Eltern in Partnerschaft. Auch beim persönlichen Wohlbefinden hängen sie den Einschätzungen derer hinterher, die sich die Erziehung mit einem Partner teilen.

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21.12.2016, 16:35 - dpa

Gröhe will Krankenkassen-Finanzausgleich auf Manipulationen prüfen

Nach Manipulationsvorwürfen will Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Finanzausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen überprüfen. Gröhe gab dazu beim Wissenschaftlichen Beirat beim Bundesversicherungsamt ein Sondergutachten zum sogenannten an den Krankheiten der einzelnen Krankenversicherten orientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) in Auftrag.

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21.12.2016, 14:07 - dpa

Nordrhein-Westfalen: Weitere Städte führen Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein

Zum Jahresanfang 2017 führen vier weitere Kommunen in Nordrhein-Westfalen die elektronische Gesundheitskarte für Flüchtlinge ein. Die Städte Bornheim, Hennef und Troisdorf im Rheinland sowie Gladbeck im nördlichen Ruhrgebiet starten zum 1. Januar, teilte das NRW-Gesundheitsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

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20.12.2016, 10:37 - dpa

Krankenhaus-Kosten deutlich gestiegen

Ein im Krankenhaus stationär behandelter Patient hat 2015 im Schnitt 4378 Euro gekostet. Das waren 3,3 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte.

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19.12.2016, 16:42 - dpa

Register: Altersbedingte Zunahme von Krebserkrankungen in MV

Die Zahl der Krebsneuerkrankungen in Mecklenburg-Vorpommern ist zwischen den Jahren 2002/03 und 2012/13 stark gestiegen. Wie das Schweriner Gesundheitsministerium am Montag berichtete, wurde in diesem Zeitraum bei Männern eine Zunahme von 19 Prozent und bei Frauen von 17 Prozent registriert.

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16.12.2016, 12:20 - dpa

Bundesrat stimmt weiterem Pflegereformschritt zu

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen künftig besser über die Möglichkeiten bei der Pflege beraten werden. Dabei sollen Kommunen Beratung verstärkt vermitteln und mit der Altenhilfe und anderen Trägern abstimmen. Nach dem Bundestag stimmt am Freitag auch der Bundesrat dem Pflegestärkungsgesetz III von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) zu.

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16.12.2016, 11:23 - dpa

Umfassendes neues Behindertenrecht beschlossen

Auf Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland kommt ein umfassendes neues Rechtspaket zu. Zwei Wochen nach dem Bundestag beschloss am Freitag auch der Bundesrat das Bundesteilhabegesetz.

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15.12.2016, 14:08 - dpa

2017 bekommen zusätzlich 200 000 Menschen Pflegeleistungen

Bundesregierung und Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) rechnen im ersten Jahr der Umstellung auf die neue Pflegebegutachtung mit 200 000 Pflegebedürftigen mehr.

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15.12.2016, 13:04 - dpa

Krankenkassen beobachten mehr Sprachdefizite bei Kindern

In den vergangenen zehn Jahren hat nach einer Analyse der Kasse AOK die Verordnung von Sprachtherapien für Kinder um ein Viertel zugenommen. So erhalte zum Beispiel inzwischen jeder vierte sechsjährige Junge diese Hilfe rund um den Schulbeginn, teilte das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) am Donnerstag im Heilmittelbericht für 2016 mit.

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14.12.2016, 11:41 - dpa

Pflegebericht: Zahl der Pflegebedürftigen steigt weiter

In Deutschland gibt es immer mehr Pflegebedürftige. Zwischen 2011 und 2015 stieg die Zahl der Menschen, die Leistungen aus der sozialen Pflegeversicherung bekommen, um rund 17 Prozent auf etwa 2,7 Millionen Menschen. Das geht aus dem sechsten Pflegebericht des Gesundheitsministeriums hervor, den das Kabinett am Mittwoch in Berlin billigte. Die soziale Pflegeversicherung zahlte im vergangenen Jahr rund 26,6 Milliarden Euro aus - über ein Viertel mehr als noch 2011 (20,9 Milliarden Euro).

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13.12.2016, 13:52 - dpa

Brustkrebs-Screening: Ärzte entdecken mehr Tumore im frühen Stadium

Durch die Früherkennungsuntersuchung Mammographie-Screening haben Ärzte bei Frauen erneut mehr Brustkrebs-Tumore im Frühstadium entdeckt. Das geht aus der jüngsten Datenauswertung für das Jahr 2014 hervor, teilte die Kooperationsgemeinschaft Mammographie am Dienstag mit. Experten schauen jedes Jahr gespannt auf die Ergebnisse der seit 2009 laufenden Reihenuntersuchung. Denn es ist das einzige so aufwendig organisierte Krebsfrüherkennungsprogramm in Deutschland. Eine gesicherte Beurteilung der Langzeit-Effekte wird aber frühestens zehn Jahre nach dem Start erwartet.

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12.12.2016, 11:57 - dpa

Mecklenburg-Vorpommern: Gesundheitsminister legt Teillösung für Ärzte im Rettungsdienst vor

Für Ärzte im Rettungsdienst, deren Honorar-Beschäftigung seit einem Gerichtsurteil nicht mehr möglich ist, gibt es eine Teillösung. Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) veröffentlichte am Montag einen Erlass zur Ausnahme von Ruhezeitvorschriften, wie ein Sprecher sagte. Die Genehmigungen müssten von den Trägern der Rettungsdienste beim Landesamt für Gesundheit und Soziales beantragt werden. Vor allem auf dem Land war bisher die Honorar-Beschäftigung von Ärzten im Rettungsdienst neben ihrem eigentlichen Job üblich.

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12.12.2016, 10:12 - dpa

Schleswig-Holstein: Kassen gegen Krankenhausplan der Regierung

Mit ihrem Entwurf für den neuen Krankenhausplan stößt die Landesregierung in Kiel auf massive Kritik bei den Krankenkassenverbänden. In der sogenannten Beteiligtenrunde hätten die Vertreter der Kassen grundlegende Kritik geäußert und den Entwurf abgelehnt, teilten die Verbände VDEK und BKK am Montag mit. Dies habe es in Schleswig-Holstein noch nie gegeben.

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09.12.2016, 15:46 - dpa

Bayern: Prüfer weisen nach Todesfällen in Seniorenheim Kritik zurück

Nach den ungeklärten Todesfällen in einem Altenheim in Unterfranken haben die Krankenversicherungs-Prüfer Kritik an ihrer Arbeit zurückgewiesen. Die "Seniorenresidenz Schloss Gleusdorf" in Untermerzbach sei in den vergangenen drei Jahren fünfmal geprüft worden. "Die veröffentlichten Prüfberichte wiesen jedes Mal auf manifeste pflegerische Defizite hin", erklärte die oberste Ärztin des Bereichs Pflege beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Bayern, Ottilie Randzio, am Freitag in Würzburg. Vom gesetzlichen Prüfauftrag her sei es nicht möglich, strafrechtliche Verfehlungen zu erkennen.

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09.12.2016, 14:12 - dpa

Sachsen-Anhalt: Noch keine Finanzierung für Herzinfarktregister im kommenden Jahr

Dem regionalen Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt fehlt für das kommende Jahr eine sichere Finanzierung. Die Medizinische Fakultät der Uni Halle und die Ärztekammer Sachsen-Anhalt befürchten das Aus für Datenerhebung und Forschung, wie sie am Freitag mitteilten. Das Sozialministerium hingegen teilte mit, die Finanzierung solle über Umschichtungen im Landeshaushalt abgesichert werden. Derzeit liefen dazu Gespräche. Das Herzinfarktregister wurde vor etwas mehr als drei Jahren ins Leben gerufen. Es soll ergründen, warum hierzulande mehr Menschen am Herzinfarkt sterben als in anderen Bundesländern.

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09.12.2016, 05:05 - dpa

Apotheker machen gegen internationale Versandhändler mobil

Mit einer massiven Unterschriften-Kampagne will der Apothekerverband ABDA gegen angebliche Vergünstigungen für internationale Versandhändler mobilmachen. "Aktuelle Entscheidungen der EU machen es ausländischen Konzernen noch einfacher, sich an unserem Gesundheitssystem zu bereichern", heißt es in einem Aufruf, der in den kommenden Tagen an die mehr als 20 000 Apotheken mit Unterschriftenblöcken verschickt werden soll.

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08.12.2016, 13:00 - dpa

Gesundheitsministerium: Krankenkassen mit 16 Milliarden im Plus

ie gesetzlichen Krankenkassen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres einen Überschuss von 1,55 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen die Finanzreserven der Krankenkassen auf mehr als 16 Milliarden Euro, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres gab es dagegen noch ein Defizit von 359 Millionen Euro.

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08.12.2016, 12:09 - dpa

Ehec, Zika, Ebola: EU-Rechnungshof mahnt besseren Schutz an

Die EU schützt ihre Bürger aus Sicht des europäischen Rechnungshofs nicht optimal vor globalen Gesundheitsgefahren wie Vogelgrippe, Ebola oder Zika. Die Vorbereitung darauf sei zwar besser geworden, habe aber immer noch erhebliche Schwachstellen, schreibt der Rechnungshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht.

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07.12.2016, 15:47 - dpa

Thüringen: Gesundheitsministerin verteidigt Krankenhausplan und Facharztquote

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke) hat die Pläne des Landes zur zukünftigen Struktur der Krankenhäuser im Freistaat gegen Kritik aus der CDU verteidigt. "Diese Landesregierung bringt gerade das in Ordnung, was unter ihrer Führung nicht angegangen worden ist", entgegnete Werner am Mittwoch in Erfurt während einer Plenardebatte auf Vorwürfe aus den Reihen der CDU-Fraktion.

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07.12.2016, 11:03 - dpa

Verfassungsklage gegen Vorgaben für Frühchen-Stationen gescheitert

Mehrere Krankenhaus-Betreiber sind mit einer Verfassungsklage gegen Vorgaben für Früh- und Neugeborenen-Stationen gescheitert. Das Bundesverfassungsgericht nahm ihre Beschwerde nicht zur Entscheidung an, wie am Mittwoch in Karlsruhe mitgeteilt wurde.

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06.12.2016, 15:37 - dpa

Manipulationen bei Organtransplantation in Jena, Hamburg und Leipzig

Kontrolleure haben an drei Universitätskliniken Manipulationen bei der Transplantation begehrter Spenderorgane festgestellt. Systematische Richtlinienverstöße und Manipulationen seien bei Lungentransplantationen an der Universitätsklinik Jena aufgefallen, teilten die Prüfungs- und Überwachungskommissionen von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Dienstag in Berlin mit. Geprüft worden seien die Jahre 2013 bis 2015.

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05.12.2016, 12:52 - dpa

IQWiG: Nutzen spezieller Gen-Tests bei Brustkrebs nicht genug belegt

Bei bestimmten Brustkrebs-Patientinnen eingesetzte Gen-Tests bringen nach derzeitigem Stand keinen klaren Erkenntnisgewinn bei der Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie. "Der tatsächliche "Mehrwert" der Biomarker-Tests für die Betroffenen kann erst beurteilt werden, wenn weitere Ergebnisse der laufenden Studien vorliegen", teilte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in Köln am Montag mit. Die Experten hatten vorläufige Ergebnisse der sogenannten MINDACT-Studie ausgewertet.

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05.11.2016, 12:08 - dpa

Baden-Württemberg: Deutlich mehr Grippe-Tote als in den Vorjahren

Die Zahl der Grippe-Toten in Baden-Württemberg ist im vergangenen Jahr rasant gestiegen. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg am Montag mitteilte, starben 2015 durch die Grippe 208 Menschen. Im Vorjahr waren es lediglich 18 Tote.

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02.12.2016, 05:00 - dpa

Rheinland-Pfalz: Kommunen richten neuen Blick auf Gesundheitskarte für Flüchtlinge

Trier und Mainz haben einen Anfang gemacht - jetzt kommt nach monatelangem Zögern Bewegung in das Projekt der Gesundheitskarte für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. „Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass die Einführung durch eine kreisfreie Stadt oder einen Landkreis deutliche Vorteile bietet“, sagte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Und zwar sowohl für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge als auch für die Kommune selbst.

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01.12.2016, 15:52 - dpa

BGH erlaubt Erlass der Zuzahlung bei medizinischen Hilfsmitteln

Der Bundesgerichtshof (BGH) macht den Weg frei für mehr Preiskampf bei medizinischen Hilfsmitteln wie Bandagen, Hörgeräten oder Rollstühlen. Die Händler dürfen nach einem Grundsatz-Urteil darauf verzichten, ihren Kunden die Zuzahlung an die gesetzliche Krankenkasse zu berechnen.

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01.12.2016, 13:46 - dpa

Pflegeberatung soll besser werden

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen sollen künftig besser über die Möglichkeiten bei der Pflege beraten werden. Kommunen sollen Beratung verstärkt vermitteln und mit der Altenhilfe und anderen Trägern abstimmen. Das sieht das dritte Pflegestärkungsgesetz vor, das die Koalition am Donnerstag im Bundestag beschloss. Betrügern in der ambulanten Pflege soll es schwerer gemacht werden: Gegen Abrechnungsbetrug soll die gesetzliche Krankenversicherung ein systematisches Prüfrecht erhalten.

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30.11.2016, 16:11 - dpa

Urteil: Kassenärzte dürfen nicht streiken

Niedergelassene Ärzte dürfen nicht streiken. Das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel hat das Streikverbot am Mittwoch bekräftigt. Ein Streikrecht stehe sogenannten Vertragsärzten nach wie vor nicht zu, urteilte der 6. Senat am Mittwoch (Az: B 6 KA 38/15 R). Es sei „mit der gesetzlichen Konzeption des Vertragsarztrechts“ nicht vereinbar. Kassenärzte sind demnach nicht berechtigt, ihre Praxis während der Sprechstundenzeiten für einen Warnstreik zu schließen. Die vertragsarztrechtlichen Bestimmungen dazu seien verfassungsgemäß, hieß es in der Entscheidung.

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30.11.2016, 15:18 - dpa

Norovirus in einigen Bundesländern verstärkt aktiv

In einigen Bundesländern gibt es derzeit mehr Norovirus-Erkrankungen als in Vorjahren. Das Robert Koch-Institut (RKI) habe entsprechende Meldungen bekommen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei es nicht ungewöhnlich, dass bestimmte Erreger in manchen Jahren früher und häufiger auftreten als in anderen Jahren.

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29.11.2016, 12:36 - dpa

Krebsbericht: Rückgang des Rauchens bei Männern wirkt sich aus

Präventionsprogramme gegen das Rauchen tragen aus Sicht von Gesundheitsexperten erste Früchte. „Die gute Nachricht ist, dass seit Jahren der Raucheranteil unter Männern sinkt. Seit 1970 hat die Neuerkrankungsrate bei Lungenkrebs bei Männern um ein Viertel abgenommen“, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des ersten „Berichts zum Krebsgeschehen in Deutschland“.

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29.11.2016, 12:29 - dpa

HIV nach wie vor ernstes Problem in Europa

Die Zahl der neu diagnostizierten HIV-Infektionen in Europa ist stabil - doch viele wissen nichts von ihrer Erkrankung. Das geht aus einem Bericht hervor, den das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm und das Kopenhagener Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag veröffentlichten. Demzufolge ahnt einer von sieben Betroffenen nicht, dass er HIV-positiv ist.

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29.11.2016, 06:51 - dpa

Medien: „Obamacare“-Kritiker soll US-Gesundheitsminister werden

Der designierte US-Präsident Donald Trump will nach Medienberichten einen scharfen Gegner der Gesundheitsreform des scheidenden Präsidenten Barack Obama zum Gesundheitsminister machen. Für den Posten sei der republikanische Abgeordnete Tom Price vorgesehen, schrieben die „New York Times“ und andere Medien am Montagabend (Ortszeit) unter Berufung auf Trumps Übergangsteam. Der 62-jährige Arzt aus Atlanta (Bundesstaat Georgia) mache sich bereits seit Jahren für eine Abschaffung der als „Obamacare“ bekannten Reform stark.

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28.11.2016, 16:04 - dpa

Koalition zieht umstrittene Regelung in neuem Behindertenrecht zurück

Nach einer Welle von Kritik bessert die Koalition ihre geplante Großreform des Behindertenrechts in letzter Minute nach. Union und SPD wollen den geänderten Entwurf des Bundesteilhabegesetzes an diesem Donnerstag im Bundestag beschließen. Korrekturen am ursprünglichen Regierungsentwurf habe es etwa beim Zugang zur Eingliederungshilfe gegeben, teilten die Sozialpolitiker Karl Schiewerling (CDU), Katja Mast (SPD) und Stephan Stracke (CSU) am Montag in Berlin mit.

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28.11.2016, 14:10 - dpa

Mecklenburg-Vorpommern: Neuer Lösungsvorschlag für Notärzte - Minister macht Druck

In die Diskussion um eine rechtssichere Beschäftigung von Notärzten kommt nach Worten von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) Bewegung. Der Bund prüfe einen neuen Lösungsvorschlag, sagte Glawe am Montag in Schwerin. Danach soll die Notarzt-Tätigkeit im Rettungsdienst sozialversicherungsfrei sein, wenn der Betreffende mindestens 15 Stunden pro Woche einer anderen Beschäftigung nachgeht.

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28.11.2016, 13:59 - dpa

NRW: Ministerin Steffens fordert offenen Umgang mit Demenz

Die Ministerin mit Stempel auf der Stirn - damit Demenz-Patienten nicht abgestempelt werden: Zum Start der Kampagne „Mensch. Auch mit Demenz“ hat sich NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) den Kampagnentitel auf die Stirn stempeln lassen. „Wir dürfen Menschen mit Demenz nicht abstempeln“, sagte sie am Montag. Mit der Kampagne wollen das Land, die Pflegekassen und das Kuratorium Deutsche Altershilfe für eine offenere Haltung gegenüber Demenzpatienten werben. Ziel sei es, die Erkrankten in die Gesellschaft zu integrieren.

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24.11.2016, 14:51 - dpa

GKV: Flächendeckende Versorgung mit Krankenhäusern sichergestellt

Patienten im ländlichen Raum können darauf hoffen, dass ihr Krankenhaus auch bei finanziellen Schwierigkeiten weiter existieren kann. Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen beschloss am Donnerstag bundeseinheitliche Regelungen für sogenannte Sicherstellungszuschläge für Krankenhäuser, wie der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Berlin mitteilte.

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24.11.2016, 06:50 - dpa

„FAZ“: Überschuss der Krankenkassen bei 1,5 Milliarden Euro

Die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich im Sommer nochmals verbessert. Ende September wiesen die 117 gesetzlichen Kassen einen Überschuss von knapp 1,5 Milliarden Euro aus, wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (Donnerstag) unter Berufung auf Daten der Krankenkassen berichtet.

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23.11.2016, 15:40 - dpa

Was macht die Europäer krank - und was hilft dagegen?

Die Europäer werden im Durchschnitt immer älter und können nun fast überall in der EU darauf hoffen, zumindest noch ihren 80. Geburtstag zu feiern. Allein seit 1990 ist die Lebenserwartung um gut sechs Jahre gestiegen. So steht es in der Studie "Health at a Glance: Europe 2016", die die EU-Kommission und die OECD am Mittwoch vorlegten. Aber das bedeutet nicht, dass alle gesund alt werden, im Gegenteil. Rund 50 Millionen Menschen sind chronisch krank - rund jeder zehnte in der EU.

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22.11.2016, 06:30 - dpa

Studie: Ärzte röntgen bei Rückenbeschwerden vorschnell und zu oft

Rückenschmerz ist weit verbreitet. Oft schicken Ärzte Patienten damit zum Röntgen - einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge generell öfter als nötig. Trotz regionaler Unterschiede halten die Experten viele Bildaufnahmen für überflüssig und vermeidbar. Sie fordern, durch eine bessere Vergütung des Arzt-Patienten-Gesprächs Fehlanreizen zum vorschnellen Röntgen entgegenzuwirken.

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21.11.2016, 13:15 - dpa

UN sieht beim Anti-Aids-Kampf Erfolge und neue Herausforderungen

Im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids melden die Vereinten Nationen erhebliche Fortschritte. Und verweisen gleichzeitig auf neue Herausforderungen. Inzwischen hätten 18,2 Millionen Menschen mit HIV Zugang zu antiretroviralen Therapien, die den Erreger eindämmen, wie das Anti-Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) mitteilte.

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21.11.2016, 12:45 - dpa

Masern in Deutschland noch lange nicht ausgerottet

Deutschland kommt beim Kampf gegen Masern nach einem Expertenbericht nicht voran. Das Land sei im vergangenen Jahr so weit von der Ausrottung der Krankheit entfernt gewesen wie lange nicht, schreibt die Nationale Verifizierungskommission Masern/Röteln am Robert Koch-Institut (RKI) in dem am Montag veröffentlichten Report. Dieser ist an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gerichtet. 2015 war demnach von großen Masernausbrüchen geprägt, den größten gab es in Berlin. Gemeldet wurden insgesamt 2464 Masern-Fälle, im Jahr zuvor waren es 442.

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18.11.2016, 13:24 - dpa

Resistente Keime: Tausenden Patienten hilft kein Medikament

Immer häufiger gibt es gegen resistente Bakterien kein einziges wirksames Medikament mehr. Der Anteil von Patienten mit dem Atemwegs-Keim Klebsiella pneumoniae, denen auch Reserve-Antibiotika wie die Carbapeneme nicht halfen, sei in Europa binnen vier Jahren von 6,2 auf 8,1 Prozent gewachsen, berichtete das Europäische Präventionszentrum ECDC am Freitag.

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18.11.2016, 13:03 - dpa

Kieler Landtag will wieder Parität in der Krankenversicherung

Die Arbeitgeber sollen nach dem Willen des Kieler Landtags wieder einen ebenso hohen Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten wie die Arbeitnehmer. Mit den Stimmen von SPD, Grünen, SSW und Piraten forderte das Parlament am Freitag, wieder vollständige Parität herzustellen. Die Landesregierung soll darauf auf Bundesebene hinwirken.

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17.11.2016, 17:33 - dpa

Studie: Neues Konzept hilft Demenz-Kranken zu Hause

Ein neues häusliches Versorgungskonzept kann einer Studie zufolge das Leben für Demenz-Kranke und ihre Angehörigen erleichtern. Kern des Konzeptes seien speziell geschulte Pflegekräfte, die Betroffene und Angehörige zu Hause besuchen und beraten, berichtete das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Greifswald. Sie erstellen zudem zusammen mit dem Hausarzt einen Behandlungsplan.

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17.11.2016, 09:53 - dpa

Studie: Bürgerversicherung würde Zehntausende Arbeitsplätze kosten

Die Einführung einer gesetzlichen Bürgerversicherung könnte zu einem massiven Jobverlust bei der Privaten Krankenversicherung (PKV) führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt veröffentlichte neue Studie im Auftrag der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Eine solche von SPD, Grünen und Linken favorisierte gesetzliche Krankenversicherung für alle würde je nach Ausstiegsszenario dazu führen, dass in der PKV zwischen 22 700 und 51 000 Stellen abgebaut werden müssten.

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16.11.2016, 14:09 - dpa

Bundesregierung will Ärzte-Funktionäre strenger kontrollieren

Nach etlichen Skandalen bei Funktionären der Kassenärzte nimmt die Bundesregierung die gesamte Selbstverwaltung im Gesundheitswesen an die Kandare. Das Kabinett beschloss am Mittwoch den Entwurf eines Selbstverwaltungs-Stärkungsgesetzes von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), mit dem dieser vor allem auf Unregelmäßigkeiten bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) reagiert.

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16.11.2016, 12:59 - dpa

Staatsanwaltschaft verlangt weitere Unterlagen zu Transplantationen

Nach Unregelmäßigkeiten in den Behandlungsunterlagen von Transplantationspatienten hat die Hamburger Staatsanwaltschaft weitere Papiere bei der Bundesärztekammer angefordert. "Wir konnten den Sachverhalt noch nicht umfassend prüfen, da noch Unterlagen fehlen", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. "Diese Unterlagen haben wir nun angefordert."

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15.11.2016, 16:39 - dpa

Transplantationen: UKE im Fokus von Staatsanwaltschaft und Behörden

Die Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE), weil Unterlagen zu Lungentransplantationen teilweise verschwunden sein sollen. Bei den Ermittlungen gehe es darum, ob strafrechtlich gegen involvierte Klinik-Mitarbeiter vorgegangen werden müsse, berichtete eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Wegen möglicher Unterdrückung von Urkunden oder technischen Aufzeichnungen habe die Behörde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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14.11.2016, 10:55 - dpa

Robert Koch-Institut: Weiter kein Rückgang bei HIV-Neuinfektionen

Etwa 3200 Menschen haben sich nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) im vergangenen Jahr neu mit HIV angesteckt. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zu den Vorjahren konstant, wie das RKI am Montag in Berlin mitteilte.

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11.11.2016, 12:49 - dpa

Bundestag verabschiedet umstrittene Neuregelung zur Demenzforschung

Forschung an Demenzkranken wird künftig unter bestimmten Voraussetzungen erleichtert. Der Bundestag verabschiedete am Freitag eine Neuregelung des Arzneimittelrechts, die auch umstrittene Medikamententests an Demenzkranken enthält.

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10.11.2016, 15:01 - dpa

Niedersachsen: Betrugsprozess - Pflegekassen um über 800 000 Euro betrogen

Im Prozess um tausendfachen Abrechnungsbetrug von Pflegeleistungen hat die angeklagte Chefin mehrerer Pflegediensteinrichtungen die Vorwürfe eingeräumt. „Es werden mir in drei Anklagen über 1000 Fälle vorgeworfen, das trifft überwiegend zu“, sagte die frühere Geschäftsführerin von Bremerhavener und Cuxhavener Pflegediensteinrichtungen am Donnerstag vor dem Bremer Landgericht. Verschiedenen Krankenkassen wie der AOK Bremen/Bremerhaven und Niedersachsen, Pflegekassen und Sozialhilfeträgern soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft in 1146 Fällen ein Gesamtschaden von mehr als 800 000 Euro entstanden sein.

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09.11.2016, 12:08 - dpa

Experten warnen vor hoher Gefahr von Internetabhängigkeit

Von Smartphones, Tablets oder Computern geht nach Sicht von Experten eine hohe Suchtgefahr aus. „Den digitalen Reizen zu widerstehen, fällt vielen Menschen in unserem Land, ja weltweit, schwer“, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler (CSU) bei einer Konferenz zu Internet- und Computerspielabhängigkeit in Berlin. Auf der Tagung bringen sich Wissenschaftler und Vertretern von Beratungsangeboten am Mittwoch auf den neuesten Stand zu Suchtgefahren im Netz.

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08.11.2016, 12:34 - dpa

Bundestag soll über Neuregelung für Demenzforschung entscheiden

Der Bundestag soll nach langen Diskussionen über eine umstrittene Neuregelung für die Demenzforschung entscheiden. Bei der zweiten und dritten Lesung an diesem Mittwoch und Freitag soll für die Abgeordneten in der ethisch schwierigen Frage keine Fraktionsdisziplin gelten, wie der Parlamentarische Geschäftsführer der Union, Michael Grosse-Brömer (CDU), am Dienstag in Berlin sagte. Zur Abstimmung stehen sollen drei fraktionsübergreifende Änderungsanträge zu einem Entwurf der Bundesregierung.

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07.11.2016, 10:41 - dpa

Bundesagentur setzt wieder stärker auf Pfleger von den Philippinen

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) setzt angesichts des wachsenden Personalbedarfs in Kliniken und Pflegeheimen wieder stärker auf Pflegekräfte von den Philippinen. Die Nürnberger Bundesbehörde habe gute Erfahrungen mit den Kräften aus der Region gemacht und wolle daher die Zusammenarbeit weiter ausbauen, kündigte Bundesagentur-Vorstandsmitglied Raimund Becker in einem Gespräch mit der Deutschen Presseagentur an.

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04.11.2016, 15:17 - dpa

Verbot des Arznei-Versandhandels am Mittwoch im Bundesrat

Bayern hat seine Initiative zum Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneien dem Bundesrat zugeleitet. Der Antrag werde am Mittwoch im Gesundheitsausschuss der Länderkammer behandelt, teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Freitag in München mit. „Mein Ziel ist der Erhalt der flächendeckenden Arzneimittelversorgung in Bayern“, sagte Huml. Deshalb sei ein Verbot des Versandhandels unumgänglich.

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04.11.2016, 13:53 - dpa

Ärztekammer fordert sogenannte Portalpraxen in Notaufnahmen

Die Bundesärztekammer (BÄK) hat eine engere Zusammenarbeit zwischen Kassen- und Klinikärzten gefordert, um Übergriffe in überlasteten Notaufnahmen einzudämmen. BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur, um Notfallambulanzen zu entlasten, sollten an den Krankenhäusern sogenannte Portalpraxen als erste Anlaufstelle eingerichtet werden. Dort könne schnell entschieden werden, ob der Patient ambulant von einem niedergelassenen Arzt behandelt werden könne oder wegen einer schwierigeren Diagnose und Therapie stationär aufgenommen werde.

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03.11.2016, 14:12 - dpa

Krankenkassen: Transplantationsmedizin hat keine Finanzierungskrise

Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben Vorhaltungen der Bundesärztekammer (BÄK) zurückgewiesen, zu wenig Geld für die Transplantationsmedizin zur Verfügung zu stellen. „Die Transplantationsmedizin befindet sich in einer Vertrauens-, und nicht etwa in einer Finanzierungskrise“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Johann-Magnus von Stackelberg der Deutschen Presse-Agentur. „Die Krankenkassen geben allein für die Transplantationsbeauftragten in den Kliniken pro Jahr 18 Millionen Euro aus. Für eine Herztransplantation mit der anschließenden Beatmung erhält eine Klinik über 130 000 Euro.“

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03.11.2016, 05:30 - dpa

Gröhe und Montgomery: Besser über Organspenden aufklären

10 000 Menschen warten auf ein Spenderorgan. Aber im vergangenen Jahr wurden gerade mal 877 Organe gespendet. Grund genug für Ärzte und Politiker, sich um mehr Spender zu bemühen.

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02.11.2016, 16:14 - dpa

Krankenhausgesellschaft: Planung muss Ländersache bleiben

Die Krankenhäuser in MV befürchten zu viel Einfluss des Bundes auf ihre Planung. Dies müsse Ländersache bleiben. So lehnen sie es ab, dass eine Mindestzahl an Operationen als Kriterium für die Qualität gilt.

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02.11.2016, 13:30 - dpa

Gröhe: Deutschland hat eine niedrige HIV-Neuinfektionsrate

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) hat davor gewarnt, im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids nachzulassen. Das gelte auch angesichts der Erfolge bei Prävention und Behandlung, durch die Deutschland heute „zu den Ländern mit den niedrigsten HIV-Neuinfektionsraten in Europa gehört“, erklärte Gröhe am Mittwoch in Berlin zum Auftakt der diesjährigen Welt-Aids-Tag-Kampagne.

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31.10.2016, 15:14 - dpa

1. November: Transplantationsregister wird aufgebaut

Organspenden sollen transparenter werden. Dazu soll erstmals ein zentrales Transplantationsregister eingerichtet werden, das alle Daten zur Organspende bündelt und miteinander verknüpft. Das entsprechende Gesetz tritt an diesem Dienstag (1. November) in Kraft. Bundesärztekammer, GKV-Spitzenverband und Deutsche Krankenhausgesellschaft werden beauftragt, das Register aufzubauen. Derzeit werden die Daten noch dezentral erhoben.

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31.10.2016, 12:35 - dpa

Versorgung über feste Hausärzte soll weiter ausgebaut werden

Das Programm zur Bindung von Patienten an einen festen Hausarzt soll in Rheinland-Pfalz weiter ausgebaut werden. Solche Verträge für eine hausarztzentrierte Versorgung seien ein gutes Instrument, um die medizinische Versorgung besonders auf dem Land zu sichern, erklärte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) am Montag bei einem Besuch in der Praxis eines Hausarztes in Koblenz, der als 1000. an dem 2015 gestarteten Programm teilnimmt.

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28.10.2016, 14:24 - dpa

SPD will Versandhandel mit Arzneimitteln nicht verbieten

Die Pläne von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), den Versandhandel mit verschreibungspflichtigen Medikamenten zu verbieten, stoßen beim Koalitionspartner SPD auf Ablehnung. "Gerade für chronisch kranke Menschen in strukturschwachen Gebieten mit wenigen Apotheken wäre es unzumutbar, ihnen diesen einfachen Weg der Arzneimittelversorgung abzuschneiden", erklärte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach am Freitag in Berlin.

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28.10.2016, 09:37 - dpa

38 Prozent aller Krankenhauspatienten kamen unters Messer

38 Prozent aller Patienten, die im vergangenen Jahr stationär in einem Krankenhaus behandelt wurden, sind dort auch operiert worden. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, handelte es sich dabei um sieben Millionen Menschen. Im Vergleich zum Vorjahr habe sich der Anteil nicht geändert.

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28.10.2016, 06:00 - dpa

Pflegebedürftige kommen 2017 automatisch in neues Bewertungssystem

Pflegebedürftige werden zum 1. Januar automatisch in das neue Bewertungssystem nach Pflegegraden übernommen. Man müsse nicht selbst aktiv werden und etwa einen Neuantrag stellen, erläuterte der Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS), Peter Pick, der Deutschen Presse-Agentur.

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27.10.2016, 15:45 - dpa

Private Krankenkassen wegen Niedrigzinsen unter Druck

Die niedrigen Zinsen setzen die privaten Krankenversicherung (PKV) stärker unter Druck als bisher bekannt. Erstmals kann keiner der 37 Krankenversicherer mehr die einst gemachten Zusagen für die Verzinsung der Altersreserven am Kapitalmarkt erwirtschaften, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Berlin vorlag.

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27.10.2016, 14:09 - dpa

Statistiker: Deutsche werden gesundheitsbewusster

Die Deutschen leben gesundheitsbewusster als häufig angenommen. Entsprechend fühlen sich fast zwei Drittel (65 Prozent) gesundheitlich fit. Rund 8 Prozent geht es nach eigenen Angaben schlecht oder sehr schlecht. Bei beiden Gruppen ist eine Verbesserung feststellbar, wie aus dem diesjährigen Statistischen Jahrbuch hervorgeht, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.

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- dpa

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