vorlesen

Statements des AOK-Bundesverbandes

SIQ! Kongress 2017: Verstärkter Einsatz für bessere Behandlungsqualität in Kliniken

(18.05.17) Für einen verstärkten Einsatz hin zu einem qualitätsorientierten Umbau der Krankenhauslandschaft plädiert der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch. Dem Krankenhausstrukturgesetz fehle die notwendige Verbindlichkeit, um die neuen Qualitätsvorgaben auch umzusetzen, kritisierte Litsch zur Eröffnung des SIQ!-Kongresses am Donnerstag (18. Mai) in Berlin. Umso wichtiger sei es, dass sich Kliniken und Krankenkassen gemeinsam für eine bessere und transparentere Versorgungsqualität engagierten.

mehr ...

Mehr Engagement für die Attraktivität der Pflegeberufe nötig

(23.03.17) Zwischen 2012 und 2016 ist der Krankenstand bei Pflegekräften überdurchschnittlich um zehn Prozent angewachsen, von 6,1 auf 6,7 Prozent. Im Bundesdurchschnitt betrug der Anstieg lediglich etwas mehr als acht Prozent, von 4,9 auf 5,3 Prozent. "Damit ist er in den Pflegeberufen nicht nur höher als im Durchschnitt, er wächst auch schneller", mahnte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, bei der Eröffnung des Deutschen Pflegetages 2017 am Donnerstag (23. März) in Berlin. "Wir Pflegekassen zahlen zwar eine leistungsgerechte Vergütung, aber das zusätzliche Geld kommt nicht immer bei den Pflegekräften an", kritisierte Litsch. Der Verbandschef lobte zugleich die jüngste Pflegereform: "Es ist gut, dass das Sozialversicherungsgesetz für alle Pflegeanbieter jetzt Transparenz über deren Kalkulationsgrundlagen einfordert."

mehr ...

 

Nach dem Brexit: Krankenversicherungsschutz bleibt gesichert

(24.06.16) Die  Entscheidung der britischen Bevölkerung, aus der EU auszutreten, hat keine direkten Folgen für die Gesundheitsversorgung oder den Versicherungsschutz von Urlaubern oder Arbeitnehmern mit einer deutschen Krankenversicherung. "Für alle GKV-Versicherten, die sich vorübergehend in England aufhalten, ändert sich nichts von heute auf morgen. Sie werden weiterhin mit ihrer europäischen Versicherungskarte vom Arzt behandelt", erklärte der AOK-Vertreter bei der Europäischen Union in Brüssel, Evert Jan van Lente. Die derzeit geltenden EU-Verordnungen oder Richtlinien, beispielsweise zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung oder bei Arzneimitteln, finden weiter im vollen Umfang Anwendung, bis das Austrittsabkommen abgeschlossen ist und in Kraft tritt.

mehr...

 

Litsch: "Kassentektonik hat sich verschoben"

(20.06.16) Der AOK-Bundesverband wirbt für eine Gesamtevaluation des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) durch das Bundesversicherungsamt (BVA). "Dann erst können wir auch sinnvoll über einzelne Vorschläge diskutieren",  sagte Verbandschef Martin Litsch im Interview mit der Ärzte Zeitung vom Montag (20. Juni). Die in den vergangenen Wochen vorgelegten Auftragsgutachten seien nicht repräsentativ. "Dass einzelne Krankenkassen im Markt unterschiedlich dastehen, ist normal. Und sicherlich ist es für einzelne Kassenvertreter gewöhnungsbedürftig, dass sich die Kassentektonik verschoben hat", so Litsch weiter.

mehr...

 

Pharma-Dialog: Litsch warnt vor teuren Geschenken auf Kosten der Beitragszahler

(11.04.16) Die Stärkung des Pharma-Standorts Deutschland hat die Bundesregierung als Ziel des sogenannten Pharma-Dialogs ausgegeben. Am Dienstag (12. April) will Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Ergebnisse der Gespräche zwischen Bundesregierung Arzneimittelindustrie präsentieren. Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes äußerte sich im Vorfeld skeptisch: "Mir hat sich der Sinn des Pharma-Dialogs sowieso nie richtig erschlossen", sagte Litsch im Interview mit "Frankfurter Rundschau“. "Es wäre absurd, hier noch mehr Geld an Pharmaunternehmen zu verteilen.“

mehr...

 

Litsch: Ausgabenanstieg muss dauerhaft begrenzt werden

(26.03.16) Angesichts zusätzlicher Ausgaben für die Krankenkassen von 40 Milliarden Euro bis zum Ende der Legislaturperiode warnt der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, vor den finanziellen Auswirkungen. In den Samstagsausgaben (26. März) der "Bild"-Zeitung und der "Rheinischen Post" plädiert er deshalb für nachhaltige Strukturreformen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Denn: "Die Kassen rutschen absehbar wieder ins Minus, obwohl die Wirtschaft brummt, der Arbeitsmarkt sehr robust ist und die Löhne steigen."

mehr...

 

AOK-Info zur medizinischen Betreuung von Asylsuchenden

(17.11.15) Die AOK-Gemeinschaft hat sich bereits im September dafür ausgesprochen, die medizinische Betreuung von Asylbewerbern über die elektronische Gesundheitskarte (eGK) abzuwickeln. In einem neuen Flyer stellt der AOK-Bundesverband jetzt dar, warum die Gesundheitskarte die beste Lösung ist. "Vom Einsatz der Gesundheitskarte profitieren alle Beteiligten: Kommunen, Flüchtlinge, Ärzte und Krankenhäuser", machen die Interimsvorstände des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch und Frank Michalak, deutlich.

mehr...

 

Pflegestärkungsgesetz II: AOK warnt vor Schlupfloch bei ambulanten Wohnformen

(29.09.15) Die AOK unterstützt das Gesetzesvorhaben der Bundesregierung zur Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes, zur Weiterentwicklung der Pflegequalität und für eine bessere Pflegeberatung. "Mit dem Pflegestärkungsgesetz II werden langjährige Forderungen des AOK-Bundesverbandes zur Neuausrichtung der sozialen Pflegeversicherung umgesetzt", heißt es in der Stellungnahme zur PSG-II-Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestages. Schärfere Regeln fordert der Verband gegen den Trend, ambulante Wohngruppen als Kleinstheime zu führen. Die Pfegebedürftigen haben davon nichts, für die Solidargemeinschaft entstehen dagegen hohe Kosten.

mehr...

 

Litsch: Krankenhausreform darf nicht verwässert werden

(06.09.15) Die geplante Krankenhausreform und die darin vorgesehene Stärkung des Qualitätsaspekts dürfen nicht verwässert werden. Das sagte der kommissarische Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Sonntag (6. September) mit Blick auf die am Montag anstehende Sachverständigenanhörung zur Reform im Gesundheitsausschuss des Bundestags. Die Reform sei für die Kliniklandschaft die Chance zu mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit, so Litsch gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa).

mehr...

 

Mit Mythen und Legenden gegen Klinik-Qualität

(31.08.15) Die Debatte um eine Reform der deutschen Krankenhaus-Landschaft erreicht ihren vorläufigen Höhepunkt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) sieht die Kliniken über Gebühr belastet und reagiert mit einer umfangreichen Kampagne gegen das schwarz-rote Gesetzeswerk. Von Desinformation und Legendenbildung spricht der Krankenhaus-Experte des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Malzahn. "Die DKG zündet Nebelkerzen", so Malzahn.

mehr...

 

Hauptstadtkongress 2015: Qualität ist der Schlüssel zu Finanzierung

(11.06.15) Qualität ist aus Sicht der AOK der Schlüssel zu einer nachhaltigen Finanzierung des Gesundheitswesens. Nur durch einen qualitätsorientierten Strukturwandel lasse sich drohende Rationierung verhindern. Nötig seien dazu eine stärkere Zentralisierung und Spezialisierung von Leistungen, sektorenübergreifende Bedarfsplanung und eine bessere Nutzen-Orientierung. Der Kassenverband, forderte anlässlich des Hauptstadtkongresses eine Weiterentwicklung des Gesetzes zur frühen Nutzenbewertung von neuen Medikamenten. Die Nutzenbewertung dürfe nicht mit der Zulassung eines Mittels enden.

mehr...

 

Skandal um undichte Brustimplantate: Bedauerliche BGH-Entscheidung

(09.04.15) Im Prozess um die Schmerzensgeldklage einer Frau aus der Vorderpfalz wegen minderwertiger Brustimplantate gibt es vorerst keine endgültige Entscheidung. Der Bundesgerichtshof (BGH) legte stattdessen zunächst einmal dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg mehrere Anfragen zur Auslegung von europäischem Recht vor. Die Fragen betreffen die Pflichten des TÜV bei der Überwachung. "Für die Patientinnen bedeutet die Überweisung des Verfahrens an den EuGH, dass sie weiter auf eine Entschädigung warten müssen. Das ist sehr bedauerlich", kommentierte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, die BGH-Entscheidung. "Wir hoffen, dass durch den EuGH dann Klarheit geschaffen wird."

mehr...

 

Pflege genauso wichtig wie Mindestlohn und Energiewende

(12.03.15) Die Pflege kämpft weiter um den notwendigen Stellenwert. Aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden des AOK-Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, wird die gesellschaftliche Tragweite des Themas immer noch unterschätzt: "Mögen heute noch Mindestlohn oder Energiewende mehr Aufmerksamkeit erzeugen, langfristig wird das Pflege-Thema nach vorne drängen", sagte Graalmann anlässlich der Eröffnung des Deutschen Pflegetages 2015 am Donnerstag (12. März) in Berlin. Pflege sei ein Großprojekt, das wie Bildungsoffensive und Energiewende gesamtgesellschaftlich angepackt werden müsse. Nächste Bewährungsprobe sei das Zweite Pflegestärkgungsgesetz (PSG II).

mehr...

 

"Erste Hilfe für die Notfallversorgung"

(25.02.15) Die Notfallversorgung in Deutschland ist immer wieder Streitthema zwischen den Beteiligten - von der Politik über die Kliniken und die Vertragsärzte bis hin zu den Krankenkassen. Daher hat sich die Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Reform der Krankenhauslandschaft zum Ziel gesetzt, die Notfallversorgung zu verbessern. Doch kann dies mit den vereinbarten Eckpunkten gelingen?

mehr...