(23.05.13) Auch in Deutschland kann Krankheit arm machen. Das beklagt der Politikwissenschaftler Professor Christoph Butterwegge im Interview mit dem AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G). Vor allem ältere Menschen seien durch höhere Krankheits- und Pflegekosten armutsgefährdet, so Butterwegge in der Mai-Ausgabe der G+G. Politik sei daran zu messen, "ob sie in einer Gesellschaft, die über genügend Ressourcen verfügt, dafür sorgt, dass durch eine bessere Verteilung weniger Menschen arm sind".
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Mediathek
(17.05.13) Die Beratungen zur Reform des Medizinprodukterechts gehen jetzt im Europäischen Parlament in die Endphase. Der AOK-Bundesverband sieht noch Nachholbedarf in Fragen der Patientensicherheit. "Bevor Hochrisiko-Medizinprodukte überhaupt auf den Markt kommen, müssen zudem Sicherheit, Qualität und Nutzen in belastbaren Studien getestet werden", erklärt der Vorstandsvorsitzende Jürgen Graalmann in der Mai-Ausgabe des AOK-Medienservice (ams). Die AOK setzt vor allem auf die Beratungen im EU-Parlament. Dessen Berichterstatter hätten schon wichtige Verbesserungen eingebracht und dabei auch Forderungen der gesetzlichen Krankenkassen in Europa berücksichtigt.
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Presse
(17.05.13) Den gesetzlich Krankenversicherten werden immer mehr Medikamente verordnet. Von 2004 bis 2012 ist die Zahl der sogenannten Tagesdosen um 45 Prozent auf nun 37,9 Milliarden im Jahr gestiegen. Das zeigt eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Danach wurden den 70 Millionen Versicherten im Jahr 2012 insgesamt 633 Millionen Arzneimittelpackungen von niedergelassenen Ärzten verordnet, rein rechnerisch neun Packungen pro Kopf.
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Gesundheit