Fahrkosten

Die Krankenkassen übernehmen nur Fahrkosten, wenn sie im Zusammenhang mit einer Krankenkassenleistung medizinisch erforderlich sind. Mit dem GKV-Modernisierungsgesetz von 2004 wurden die Ansprüche auf Fahrkosten reduziert. Unter Berücksichtigung der Zuzahlung des Versicherten in Höhe von zehn Prozent der Kosten (mindestens fünf, höchstens zehn Euro), werden Fahrten zur stationären Krankenhausbehandlung, Rettungsfahrten und Krankentransporte übernommen. Ebenso besteht Anspruch auf Fahrten zur ambulanten Behandlung sowie vor- und nachstationärer Krankenhausbehandlung einschließlich dem ambulanten Operieren, wenn dadurch stationäre Behandlungen vermieden bzw. verkürzt werden oder diese nicht ausführbar sind. Ansonsten können Fahrkosten zur ambulanten Behandlung nur in Ausnahmefällen (zum Beispiel Dialysebehandlungen, Chemotherapie) übernommen werden, die vom Gemeinsamen Bundesausschuss festgelegt werden.

§ 60 SGB V