Approbation

Die Approbation bezeichnet die staatliche Zulassung zur Berufsausübung für die Heilberufe des Arztes, Zahnarztes, des Apothekers, Psychotherapeuten und Tierarztes. Die Zulassungsbedingungen (Dauer und Inhalte der Ausbildung, Prüfungen und Erteilung der Approbation) sind in den Approbationsordnungen der einzelnen Heilberufe bundeseinheitlich geregelt. Die Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) wird vom Bundesministerium für Gesundheit auf der Grundlage der Bundesärzteordnung erlassen.

Die seit dem 1. Oktober 2003 geltende aktuelle Approbationsordnung für Mediziner soll eine stärker praxisorientierte Ausbildung mit sozialer Kompetenz gewährleisten. Allgemeinmedizinische Ausbildungsinhalte, Fragen der Arzneimitteltherapie und Gesundheitsökonomie erhielten bei der Neufassung stärkeres Gewicht. Durch die Verbesserung der universitären Ausbildung konnte mit Wirkung vom 1. Oktober 2004 auch auf die nachgelagerte Praxisphase „Arzt im Praktikum“ verzichtet werden. Seitdem wird die Approbation unmittelbar nach Bestehen der letzten Staatsprüfung erteilt. 2010 wurde die Palliativmedizin als Pflichtlehr- und Prüfungsfach des Medizinstudiums in die Approbationsordnung für Ärzte aufgenommen.