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G+G 04/18: Die Vermessung der Nacht

Wie Schlaflabore Lebensqualität und Leistungsfähigkeit verbessern

Titel: G+G 04/18

Millionen Menschen wissen oft gar nicht, was erholsamer Schlaf tatsächlich bedeutet.  Im Schlaflabor der Uni Marburg analysieren Ärzte, wie ein ein Mensch schläft und was seine Nachtruhe beeinträchtigt. Die Reporter Christoph Fuhr und Rolf K. Wegst sind den Dingen auf den Grund gegangen und haben für die Aprilausgabe des AOK-Forum "Gesundheit und Gesellschaft" (G+G) den Selbstversuch im Schlaflabor gewagt.

Zufrieden jauchzet groß und klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. Was Goethe in seinem Osterspaziergang auf den Punkt bringt, belegen wissenschaftliche Studien: Der Aufenthalt in der Natur baut Stress ab, wirkt heilsam und beugt Krankheiten vor. Präventionsexperte Wolfgang Schlicht erklärt, warum eine grüne Umgebung gut für die Gesundheit ist.

Hamburg will Beamten die Wahl zwischen privater und gesetzlicher Krankenversicherung erleichtern. Mit dem Grundgesetz ist das vereinbar, bestätigten Juristen auf einer Tagung.

Außerdem: Wie sich die psychosoziale Gesundheit von Heimbewohnern verbessern lässt.

"Manchmal werde ich Rammbock sein müssen"

Foto: Andreas Westerfellhaus

Andreas Westerfellhaus

Bei Andreas Westerfellhaus wird die Politik schnell merken, woran sie ist. Gefragt nach seiner Rolle, sagt der neue Pflegebevollmächtigte im G+G-Interview: "Ich bin Sprachrohr, Zuhörer, Anwalt – und ich werde manchmal Rammbock sein." Das sei nötig, um "Politik und Gesellschaft die große Bedeutung des Themas Pflege vor Augen zu führen".

Mit Westerfellhaus hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einen anerkannten Experten berufen. Von 2001 bis 2017 leitete Andreas Westerfellhaus die Geschicke des Deutschen Pflegerates – zunächst als Vizepräsident, die letzten acht Jahre als Präsident. Er hat den Deutschen Pflegetag 2013 zusammen mit dem AOK-Bundesverband aus der Taufe gehoben. Seit 2000 war der gelernte Krankenpfleger zudem Geschäftsführer eines Aus- und Weiterbildungsunternehmens für Berufe im Gesundheitswesen.

An Motivation mangelt es ihm offensichtlich auch nach 40 Jahren in der Pflege nicht. "Ich habe schon kurz vor dem Ende meiner Amtszeit als Pflegerats-Präsident gesagt, dass ich weiterhin großes Interesse habe, mich in der Gesundheits- und Sozialpolitik zu engagieren", bekennt Westerfellhaus. "Zu Hause bleiben und Rasenmähen ist nichts für mich. Dafür sind in der Pflege noch zu viele dicke Bretter zu bohren."

"Manchmal werde ich Rammbock sein müssen"

"Manchmal werde ich Rammbock sein müssen"
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Schräge Vögel in Arztkitteln

Foto: Rebecca Somoneit-Barum

Rebecca Somoneit-Barum

Die meisten kennen ihr Gesicht sehr wahrscheinlich aus der ARD-Serie "Lindenstraße". Dort spielt Rebecca Siemoneit-Barum von Kindesbeinen an die Rolle der Iffi Zenker. Was vielleicht weniger Menschen wissen: Die mittlerweile 40-Jährige engagiert sich für "Clowns in der Medizin und Pflege". Sie ist  Schirmherrin des gleichnamigen Dachverbands. "Als Humor-Spezialisten schenken sie Menschen bunte Momente weit außerhalb der Manege, und das auf eine ganz besondere Art", schreibt sie im G+G-Einwurf.

Das gilt nicht nur für Kinder. Auch Erwachsenen bringen Clowns zum Lachen.. "Es ist der Clown, der im Alter die Erinnerungen an die Kindheit und glückliche Tage wachruft. Er gibt Verhalten und Lebenssituationen in einer anderen Sichtweise wieder und regt zum Lachen und Nachdenken an - auch bei Angehörigen und medizinischem Personal", erzählt der Spross einer Zirkusdynastie.

An der Stelle wird die Phrase zum Motto: Lachen ist gesund! "Auch wenn dies die aktuelle Situation nicht ändert, gibt uns Humor mehr als nur das sprichwörtliche 'Trotzdem'. Schmerzen werden positiv beeinflusst, denn der Körper schüttet Endorphine aus, reduziert Stresshormone und steigert die Durchblutung.“

Schräge Vögel in Arztkitteln

Schräge Vögel in Arztkitteln
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