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G+G 01/15: Zucker in der Zange

Warum Gesundheitsexperten Süßem den Kampf ansagen

Titel: G+G 01/2015

Diabetes, Karies, Übergewicht: Dem Krankmacher Zucker hat in Großbritannien eine große Koalition den Kampf angesagt. In der Titelgeschichte geht Kai Kolpatzik, Leiter der Präventionsabteilung im AOK-Bundesverband, der Frage nach, ob diese Aktion ein Vorbild für Deutschland sein kann. Weitere Themen in der Januarausgabe: die Ergebnisse der G+G-Leserumfrage zu einem Jahr Schwarz-Rot sowie ein aktueller Blick auf das Gesundheitswesen in den USA.

"Rote Karte nur für Qualitätsmuffel"

Foto: Dr. Christof Veith

Dr. Christof Veith

Etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einen jährlichen Etat von zehn bis 14 Millionen Euro wird das neue Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG) haben. Dessen Leiter Dr. Christof Veit beschreibt im G+G-Interview die Hauptaufgaben des Instituts. Er will "den Qualitätsbegriff aus der Vitrine herausholen, um ihn alltagstauglicher zu machen". Rote Karten solle es nur für "Qualitätsmuffel" geben.

Telemedizin sucht Trainer

Foto: Dr. Markus Müschenich

Dr. Markus Müschenich

Mehr Mut und Innovationsbereitschaft in der Telemedizin - das erwartet Dr. Markus Müschenich von der Politik. Der Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin kritisiert in seinem G+G-Einwurf, dass Deutschland in der Nutzung der Internetmedizin nur "im hinteren Mittelfeld spielt". Werde dieses Instrument richtig eingesetzt, "verlieren die Probleme unserer Zeit - von der Unterversorgung in ländlichen Gebieten über mangelnde Qualität und Patientensicherheit bis hin zum Versagen traditioneller Präventionskonzepte - ihren Schrecken".