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G+G 09/15: Kanadisch, praktisch gut

So kommt Gesundheit aufs Land - Ideen aus der Nation mit dem Ahornblatt

G+G 09/2015 Titelbild

Wie lässt sich die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen? Was in Deutschland zu einem stetig größeren Problem wird, ist im zweitgrößten Land der Erde schon immer eine Herausforderung gewesen. Lokale Gesundheitszentren, multiprofessionelle Teams, vernetzte Kliniken - so lauten einiges Stichworte aus dem nordamerikanischen Staat mit seinen gut 35 Millionen Einwohnern. Was davon Vorbild für das deutsche Gesundheitswesen sein könnte, beschreibt die Titelgeschichte in der Septemberausgabe des AOK-Forums "Gesundheit und Gesellschaf" (G+G), die in der zweiten Septemberhälfte erscheinen wird. 

"Bei der Patientensicherheit sind wir keinesfalls Spitze"

Foto: Prof. Dr. Tanja Manser, Uni Bonn

Prof. Dr. Tanja Manser

Mehr Teamarbeit, eine bessere und stärker interprofessionell ausgerichtete Ausbildung und praxisnahe Forschung - im G+G-Interview erklärt Prof. Dr. Tanja Manser, was auf dem Weg zu einer neuen Fehlerkultur im deutschen Gesundheitswesen noch fehlt. Wichtig sei, "dass Patientensicherheit kein separates Thema der klinischen Versorgung wird". Manser ist Direktorin des 2009 gegründeten Instituts für Patientensicherheit des Universitätsklinikums Bonn. Sie wird am Internationalen Tag der Patientensicherheit am 17. September auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Techniker Krankenkasse und dem AOK-Bundesverband über den aktuellen Stand zum klinischen Risikomanagement informieren.

Gesund beginnt im Mund

Foto: Prof. Dr. Dietmar Österreich, BZÄK

Prof. Dr. Dietmar Österreich

Seit 25 Jahren wirbt der "Tag der Zahngesundheit" für Prävention. Mit Erfolg, so konstatiert der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Österreich, im G+G-Einwurf. Als Beleg führt er die sinkende Zahl an Karieserkrankungen an. Doch die ist zugleich die häufigste chronische Erkrankung von kleinen Kindern.