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G+G-Blickpunkt – Der gesundheitspolitische Newsletter

Dezember 2017

Titel: G+G-Blickpunkt 12/17

Der Qualitätsmonitor 2018 moniert in den meisten Krankenhäusern mangelnde Routine bei Krebs-Operationen, einhergehend mit qualitativen Mängeln. Die Autoren empfehlen Zentralisierung und Spezialisierung. Der AOK-Bundesverband spricht von riskanter Gelegenheitschirurgie und fordert strengere Mindestmengenregeln. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft wiegelt ab und sagt, Mindestmengen seien nicht alles.

Der US-Pharmakonzern Gilead hält die Preise für seine HIV-Medikamente zum Teil künstlich hoch. Das zeigen Analysen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und bleibt nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen für die Patienten.

Die gute Nachricht des Jahres steht ausgerechnet im Zusammenhang mit dem Skandal um gepanschte Krebsmedikamente in einer Bottroper Apotheke. Zwei Mitarbeiter der Apotheke, die durch ihre Enthüllungen den Stein ins Rollen gebracht haben, sind für ihre Zivilcourage mit dem "Whistleblower-Preis 2017" ausgezeichnet worden.
 

G+G-Blickpunkt 12/17

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