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G+G-Blickpunkt – Der gesundheitspolitische Newsletter

Oktober 2017

Titel: G+G-Blickpunkt 10/17

Auch wenn die Sondierungsgespräche gerade erst ans Laufen gekommen sind, und Koalitionsverhandlungen noch in weiter Ferne liegen, scheint eines recht sicher: In der Gesundheitspolitik ändert sich wenig. Personell zumindest setzt der deutsche Wähler bewusst oder unbewusst auf Routine.

Ändern wird sich womöglich etwas beim GKV-Finanzausgleich. Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt (BVA) hat sein lang erwartetes Sondergutachten zum morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) vorgelegt. Die Experten empfehlen unter anderem, künftig alle Krankheiten zu berücksichtigen und nicht nur eine bestimmte Auswahl von derzeit 80 Krankheitsbildern. Ansonsten bleibt der Morbi-RSA ein funktionierendes und lernendes System.

Außerdem gibt’s im kommenden Jahr mehr Geld für Arznei und Heilmittel, mit Mecklenburg-Vorpommern denkt das mittlerweile dritte Bundesland darüber nach, für gesetzlich versicherte Beamten einen Arbeitgeberanteil wie bei Angestellten zu übernehmen, und der Arzneiversorgungs-Report bringt es an den Tag: Der Umsatz bei patentgeschützten Arzneimitteln erreicht neue Rekorde.

G+G-Blickpunkt 10/17

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