vorlesen

Operationstechnische Assistenten

Der Bundesrat hat erneut einen Gesetzentwurf beschlossen, um die Ausbildung von Operationstechnischen Assistenten (OTA) zu regeln (Bundesrats-Drucksache 126/14). So soll die Ausbildung drei Jahre dauern und von den Krankenkassen finanziert werden. Bisher werden Operationstechnische Assistenten ohne staatliche Anerkennung der Berufsbezeichnung nur auf Grundlage von Empfehlungen der Deutschen Krankenhausgesellschaft ausgebildet. Die Finanzierung der Ausbildung durch die Krankenhausträger sei angesichts ihrer schwierigen Finanzlage nicht mehr gesichert, so die Länder. Wegen der Zunahme der apparativen Versorgung und der Komplexität der Versorgung sei die Ausbildung von Spezialisten für die Operationstechnische Assistenz aber notwendig. Der Bundestag hat den Entwurf des Bundesrates aufgenommen (Bundestags-Drucksache 18/1581), ihn aber noch nicht beraten.

Der Entwurf ist wortgleich mit einem Gesetzentwurf der Länder aus der vorherigen Legislaturperiode (Bundestags-Drucksache 17/1223). Dieser war vom Parlament vor der Bundestagswahl 2013 nicht mehr beraten worden und musste deshalb wegen des Grundsatzes der Diskontinuität erneut eingebracht werden. Grundlage des Länder-Antrags ist ein Beschluss der Gesundheitsminister-Konferenz vom Juni 2006.

Zur Übersicht der laufenden Gesetzgebung