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AOK-Kindertheater: Tournee 2017 vor der Premiere

Foto: AOK-Kindertheater 2017- Henrietta  mit Herrn Quassel

(02.05.17) In insgesamt 64 Städten in ganz Deutschland macht das AOK-Kindertheater auf seiner Tournee 2017 Station. Die mittlerweile elfte Gastspielreise startet am 3. Mai in Berlin und endet am 30. November in Bald Tölz. Erstmals stehen in diesem Jahr alle drei  bisher entwickelten Stücke auf dem Programm: "Henrietta in Fructonia", "Henrietta und die Schatzinsel" und "Henriettas Reise ins Weltall". Das AOK-Kindertheater und seine lebenslustige Hauptdarstellerin zeigen auf unterhaltsame Weise, wie viel Spaß Gesundheit macht. Für Schulklassen ist der Besuch kostenlos.

Das Kindertheater ist seit 2017 eingebettet in das neue Präventionsprogramm für Grundschulen: "Henrietta & Co. – Gesundheit spielend lernen". Das multithematische und multisensorische Lernprogramm ist die Weiterentwicklung aus zehn Jahren AOK-Kindertheater. Es bildet damit eine weitere Komponente in der Gesundheitsförderung von Kindern – neben anderen Angeboten der Initiative "Gesunde Kinder – gesunde Zukunft", etwa dem erfolgreichen Kita-Programm "JolinchenKids".

Das Programm definiert kindliche Resilienz als Ausgangspunkt von Kindergesundheit und spricht insbesondere die Themen Ernährung, Bewegung und psychische Gesundheit an. "Kindergesundheit ist nicht nur ein körperliches Thema", erklärt Dr. Kai Kolpatzik, Leiter der Abteilung Prävention im AOK-Bundesverband. "Sie hat auch soziale und psychische Aspekte." Studien zeigen: Selbstbewusste Kinder, die ein gutes Körpergefühl haben und wissen, was ihnen guttut und wie sie sich abgrenzen, werden seltener krank. "Deshalb", sagt Kolpatzik, "haben wir ein ganzheitliches Konzept entwickelt, um all diese Aspekte von Prävention zu verknüpfen - und zwar so, dass sie nachhaltig wirken."

Der AOK-Bundesverband hat "Henrietta & Co." gemeinsam mit einem Team von Pädagogen, Psychologen, Ernährungs- und Sportwissenschaftlern entwickelt. Als Basis dienen die impulsgebenden Kindertheaterstücke rund um das Grundschulkind Henrietta und ihren Freunden, mit denen die AOK in den vergangenen zehn Jahren bereits sehr erfolgreich bundesweit auf Tour gegangen ist: "Henrietta in Fructonia" zum Thema gesunde Ernährung und Bewegung, "Henrietta und die Schatzinsel" zum Thema Freundschaft und soziale Beziehungen, "Henriettas Reise ins Weltall" zum Thema Familie, Regeln und Rituale.

Die Theaterstücke sind der erste Anstoß: Sie zeigen auf kindgerechte und unterhaltsame Weise, um was es geht, und ermuntern die Zuschauer, über Themen wie Ernährung, Bewegung, Freunde und Familie nachzudenken. Im Anschluss an den Theaterbesuch erhalten die Lehrer umfassendes Unterrichtsmaterial sowie den umfangreichen Unterrichtsleitfaden zur Wissensvermittlung und Vertiefung der Gesundheitsthemen im Unterricht.

Um den Lehrern die praxisnahe und flexible Umsetzung der Detailthemen im Rahmen ihrer pädagogischen Arbeit zu erleichtern, enthält der Leitfaden neben themenrelevanten Basisinformationen strukturierte Unterrichtseinheiten mit didaktisch aufbereiteten Arbeitsblättern, die auch in digitaler Form zur Verfügung stehen. Die einzelnen Materialien sind erlebnisorientiert gestaltet und folgen dabei konsequent dem Grundsatz: "spielend lernen". So enthält das Programm zum Beispiel Anleitungen für Theaterreisen, bei denen Lehrer und Schüler selbst zu Schauspielern und Regisseuren werden.

"Gesundheit im Theater erleben und anschließend mit allen Sinnen im Unterricht vertiefen - das ist unsere Idee von 'Henrietta & Co.'", so der Präventionsexperte. Nicht zuletzt sei Gesundheitsförderung ein kontinuierlicher Prozess, der den Austausch mit Lehrern und Eltern braucht, um die Qualität, aber auch die Aktualität zu sichern. Aus diesem Grund führt die AOK auch Teilnehmerbefragungen zu Bedarf und Zufriedenheit durch.

"Wir wollen immer besser werden. Auch 'Henrietta & Co.' basiert letztlich auf den zahlreichen Rückmeldungen von Lehrern und Eltern, die wir in den vergangenen Jahren erhalten haben", sagt Kolpatzik. "Die Zielgruppe dieser Art von Prävention sind Familien mit Kindern. Also haben wir ihre Wünsche ernst genommen und ein integriertes Präventionsprogramm für sie zusammengestellt, das seine Wirkung über die Grundschulen entfaltet. So wollen wir Kindergesundheit nachhaltig stärken."