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Dossiers

Wie die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) funktioniert

Wer plant die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten vor Ort? Wie werden die Vertragsärzte vergütet, wie erhalten sie ihr Honorar? Wer entscheidet, wo welches Krankenhaus steht und wie umfangreich dessen Versorgungsspektrum ist? Und wie kommen überhaupt die Beitragsgelder von Arbeitgebern und Versicherten zu den Ärzten, Kliniken, Hilfsmittelanbietern, Physiotherapeuten und Apothekern? Die Dossiers erklären, wie einzelne wichtige Bereiche der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgebaut sind und wie sie grundsätzlich funktionieren - mit aktuellen Daten und Fakten.

Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich

Seit 2009 orientiert sich der Risikostrukturausgleich zwischen den gesetzlichen Krankenkassen auch am Krankheitszustand, der Morbidität, der Versicherten. Ziel dieses sogenannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs (Morbi-RSA) ist, dass die Beitragsgelder dorthin fließen, wo sie zur Versorgung Kranker benötigt werden. Das war mit dem vorherigen RSA nur ungenügend erreicht worden. Der Morbi-RSA ist eine unverzichtbare Bedingung für den Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern um Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung von Kranken.

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