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Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats

Prof. Dr. Beate Blättner

Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege und Gesundheit

Foto: Prof. Dr. Beate Blättner

Prof. Dr. Beate Blättner

Nach 12 Jahren Berufserfahrung in der Praxis der Gesundheitsförderung und Gesundheitsbildung zunächst eine Professur an der Fachhochschule Neubrandenburg, seit 2003 Professur für Gesundheitsförderung an der Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege und Gesundheit. Sieben Jahre Vorsitzende der Landesvereinigung für Gesundheit Niedersachsen, später im wissenschaftlichen Beirat der Landesvereinigung für Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, dann vier Jahre im Vorstand der Hessischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung, zwei Jahre Beisitzerin im Vorstand der Bundesvereinigung für Gesundheit und acht Jahre stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Public Health. Autorin der Expertise, die dem Leitfaden Prävention in der stationären Pflege zugrunde liegt.

Dr. Annett Horn

Institut für Pflegewissenschaft (IPW) an der Universität Bielefeld

Foto: Dr. Annett Horn

Dr. Annett Horn

Annett Horn hat nach ihrer Pflegeausbildung (1990-1993) Pflegewissenschaft an der FH Osnabrück studiert (1995-1999). Danach war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke tätig. Ende 2000 wechselte sie als pflegewissenschaftliche Beraterin in eine Facheinrichtung für schwerst-mehrfach beeinträchtigte Menschen, bevor sie an das Institut für Gesundheitsberufe an die FH Osnabrück zurückkehrte. Im April 2007 promovierte sie zum Thema "Pflegende Angehörige wachkomatöser Menschen". Sie wechselte 2008 an die AG 6 an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld und war als Senior Researcher in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut Health Promotion Research (LBIHPR) in Wien zum Thema "Gesundheitsförderung in der Langzeitversorgung" tätig. Ziel des Projektes war der Aufbau einer neuen Forschungslinie. Im Oktober 2014 begann sie ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am IPW und baut seitdem den Forschungsschwerpunkt "Prävention und Gesundheitsförderung in der pflegerischen Langzeitversorgung" kontinuierlich weiter aus.

Dr. Kai Kolpatzik, MPH, EMPH

AOK-Bundesverband

Foto: Dr. Kai Kolpatzik

Dr. Kai Kolpatzik

Dr. med. Kai Kolpatzik, MPH, EMPH, ist Arzt und Gesundheitswissenschaftler und arbeitete als Assistenzarzt in der Chirurgie in Krankenhäusern in Freiburg und am Bodensee. Stationen in der Gesundheitswissenschaft waren die Universität Bielefeld - mit Abschluss Master of Public Health und European Master of Public Health - und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf, bevor er 2004 seine Tätigkeit im AOK-Bundesverband aufnahm. Seit 2009 leitet er die Abteilung Prävention im AOK-Bundesverband. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Prävention und Gesundheitsförderung, Gesundheitskompetenz und Gesundheitskommunikation.

Dr. Monika Kücking

GKV-Spitzenverband

Foto: Dr. Monika Kücking

Dr. Monika Kücking

Frau Dr. Monika Kücking studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Wuppertal und promovierte später im Fach Sozialpolitik an der Universität zu Köln. Frau Dr. Kücking war beim Sachverständigenrat für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen und beim Verband der Ersatzkassen tätig. Seit Februar 2008 ist Frau Dr. Kücking Leiterin der Abteilung Gesundheit beim GKV-Spitzenverband.

Olaf Liebig

Bundesministeriums für Gesundheit

Foto: Olaf Liebig

Olaf Liebig

Olaf Liebig hat von 1989 bis1994 an der Universität Köln Rechtswissenschaften, politische Wissenschaften und Romanistik studiert . 1997 legte er sein zweites Juristisches Staatsexamen ab. Danach arbeitete Liebig als juristischer Referent im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung sowie im Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung für Fragen der Prävention, Rehabilitation und der Teilhabe behinderter Menschen. 2006 wurde er Referatsleiter in der Zentralabteilung des Bundesministeriums für Gesundheit. Seit 2011 leitet der Volljurist dort das Referat "Rechtsfragen der primären Prävention und Gesundheitsförderung,  Betriebliche Gesundheitsförderung sowie Präventionsforschung“.

Prof. Dr. Gudrun Wansing

Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin

Foto: Prof. Dr. Gudrun Wansing

Prof. Dr. Gudrun Wansing

Prof. Dr. Gudrun Wansing studierte Erziehungswissenschaften, Psychologie und Soziologie in Münster und Köln und ist seit 2017 Professorin für Rehabilitationssoziologie am Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor war sie Professorin für das Fachgebiet Behinderung und Inklusion an der Universität Kassel. Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind u.a. sozialwissenschaftliche Theorien und Konzepte von Inklusion und Teilhabe, Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen (Teilhabeforschung), Behinderung und Migration, Unabhängige Teilhabeberatung sowie die Implementation des Rehabilitations- und Teilhaberechts. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Eingliederungshilfe, deren Ausgestaltung, Inanspruchnahme und Wirkungen seitens der Menschen mit Behinderungen. Als Mitglied im wissenschaftlichen Beirat zum Bericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Behinderung wirkte sie an der Erstellung der Teilhabeberichte 2013 und 2017 mit, aktuell ist sie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat zur Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (Teilhabesurvey der Bundesregierung). 

Prof. Dr. Hajo Zeeb

Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS)

Foto: Prof. Dr. Hajo Zeeb

Prof. Dr. Hajo Zeeb

Prof. Dr. Hajo Zeeb leitet seit Januar 2010 die Abteilung Prävention und Evaluation. Hajo Zeeb promovierte an der RWTH Aachen zum Dr. med. und arbeitete einige Jahre als Arzt in deutschen und englischen Kliniken, bevor er für drei Jahre als Medical Officer nach Namibia ging. Nach einem Masterstudium in Public Health an der Universität Heidelberg arbeitete er dann am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und später an der Universität Bielefeld. Dort war er an zahlreichen epidemiologischen Studien beteiligt sowie in der Lehre aktiv, insbesondere im Master of Science in Epidemiology. Bei der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf arbeitete Dr. Hajo Zeeb in der Abteilung Public Health and Environment, bevor er 2006 ans Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) des Universitätsklinikums Mainz wechselte. Prof. Zeeb ist Mitglied verschiedener Fachorganisationen (u.a. International Epidemiological Association, Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie), zudem ist er seit vielen Jahren in Arbeitsgruppen und Ausschüssen der Strahlenschutzkommission des Bundes aktiv. Er ist Mitglied der deutschen Delegation bei UNSCEAR. Ein besonderes Interesse von Prof. Zeeb gilt der Evidenzbasierung in Public Health. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die evidenzbasierte Prävention und Evaluation chronischer Erkrankungen sowie die epidemiologische Forschung zur Gesundheit von Migranten. Forschungsarbeiten zur Strahlenepidemiologie werden u.a. mit Partnern der Universität Nagasaki in Japan durchgeführt.