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AOK-Faktenboxen: Verständliche Informationen steigern Gesundheitskompetenz

Wenn Patienten gut informiert sind, können sie bessere Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen. Erst kürzlich zeigte eine große repräsentative Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) jedoch: Die Gesundheitskompetenz bei sechs von zehn Deutschen ist problematisch bis unzureichend. Mit den neu entwickelten Faktenboxen setzt der AOK-Bundesverband hier an. Komplexe Wissenschaft ist so aufbereitet, dass auch Nicht-Fachleute die Informationen gut verstehen. Grafiken und verständliche Texte stellen Nutzen, Risiken, Schaden und Nebenwirkungen übersichtlich gegenüber. Impfungen, Nahrungsergänzungsmittel und IGe-Leistungen sind ebenso Thema wie Untersuchungen und Arzneimittel. Als zusätzlicher Service werden AOK-Leistungen erklärt. Neu sind die Faktenboxen zur zusätzlichen Einnahme von Vitamin C und von Vitamin E.

AOK-Faktenbox zur Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln

Wenn Patienten gut informiert sind, können sie bessere Entscheidungen für ihre Gesundheit treffen. Hier setzen die AOK-Faktenboxen an. Gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin hat der AOK-Bundesverband komplexe Wissenschaft so aufbereitet, dass auch Nicht-Fachleute die Informationen gut verstehen. Damit Versicherte ihre Entscheidung für oder gegen das Impfen auf Grundlage von gesicherten Fakten treffen.

Der AOK-Bundesverband entwickelt die Faktenboxen gemeinsam mit Prof. Dr. Gerd Gigerenzer. Als Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin ist er Experte dafür, evidenzbasiertes Wissen verständlich zu vermitteln. Die wissenschaftliche Erarbeitung der Themen verantwortet Prof. Dr. Attila Altiner, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Rostock.

Bereits vor der Veröffentlichung evaluierte das Harding-Zentrum das neue Informationsangebot. Das Ergebnis: Faktenboxen liefern messbaren Wissenszuwachs - und zwar mehr als eine herkömmliche Informationsbroschüre.

So informiert, kann der Patient für sich selbst besser Entscheidungen treffen oder gut informiert in das Gespräch mit dem Arzt gehen - der wiederum die Boxen für sich selbst oder als Gesprächsgrundlage nutzen kann. Nach der Veröffentlichung der ersten zwölf Boxen erweitert der AOK-Bundesverband das Angebot fortlaufend.

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