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Der Gesundheitscoach als Personal-Trainer

Körperliche Aktivitäten stärken

Joggen, radeln oder ein strammer Spaziergang - ausreichende Bewegung soll zur täglichen Routine werden wie etwa das Zähneputzen. Das ist das Ziel des Aktivitätscoachs. Zweieinhalb Stunden körperlicher Aktivität pro Woche sind laut WHO bereits optimal. Im Zuge dessen sollen körperliche Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit sowie die Koordination umfassend gefördert werden. Dafür gibt der digitale Assistent individuelle Bewegungsempfehlungen.

Der Aktivitätscoach greift dabei auf moderne, technische Hilfsmittel zurück. So soll beispielsweise das "Smart Bike" des DAI-Labors der Technischen Universität Berlin weiterentwickelt werden. Mit diesem ist es beispielsweise möglich, im heimischen Wohnzimmer eine Radtour durch den Berliner Tiergarten zu machen. Neben der Geschwindigkeit und Vitaldaten wie dem Puls wird dabei die Route über Google Earth in 3D auf dem Fernseher gezeigt.

Damit man während der virtuellen Tour auch das Gehirn trainieren kann, können sich die User zudem über Wikipedia über die Sehenswürdigkeiten oder die Geschichte Berlins informieren.

Auch soll beim Bewegungsassistenten die sogenannte Kinecttechnik, die bisher schon von digitalen Bewegungsspielen genutzt wird, eingesetzt werden. Diese Technik erfasst per Kamera und Infrarot die Position des Spielers sowie seine Bewegungen und übermittelt diese an den Computer. Dort werden sie auf die Spielfigur übertragen.

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