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Engagement

Berliner Gesundheitspreis 2017: Migration und Gesundheit - Integration gestalten

Plakat Berliner Gesundheitspreis 2017

Jeder fünfte der rund 81 Millionen Einwohner in Deutschland ist zugewandert oder Kind beziehungsweise Enkel von Zuwanderern. Sprachprobleme und kulturelle Unterschiede sind die Ursachen dafür, dass Menschen mit Migrationshintergrund oft nicht in gleichem Maße von der Gesundheitsversorgung profitieren wie die übrige Bevölkerung. Der Berliner Gesundheitspreis 2017 will dazu beitragen, Initiativen und Projekte zum Thema "Migration und Gesundheit" bekannt zu machen und schnell in die Praxis zu bringen. Die Ausschreibung des mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Preises startete am 1. September, Bewerbungsschluss ist der 30. November 2016. Die Preisverleihung ist für Juni 2017 vorgesehen.

Zur Ausschreibung des Berliner Gesundheitspreises 2017

 

Jetzt auf DVD: der Dokumentarfilm„Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“

Standbild Film

Der Dokumentarfilm "Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag" ist ab sofort auf der DVD erhältlich. Im Mittelpunkt des Films stehen zwei an Depression erkrankte Frauen und eine betroffene Familie. Damit wollen die Filmemacher und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe über Depression aufklären. Der Film leiste "einen wichtigen Beitrag für mehr Akzeptanz und Verständnis im Hinblick auf diese Erkrankung", sagte der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, am Donnerstag (1. Dezember).

Weitere Infos

 

Fachtagung E-Mental-Health am 18. Oktober 2016

Titel Einladung MoodGYM-Fachtagung

E-Health-Angebote zur Prävention und zur Unterstützung der Behandlung psychischer Erkrankungen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Deshalb lädt der AOK-Bundesverband zu einer Fachtagung am 18. Oktober 2016 ein, die sich mit den Chancen und Grenzen von E-Health-Angeboten bei psychischen Erkrankungen auseinandersetzt. Nach einem Überblick über die Wirksamkeit und Akzeptanz entsprechender Programme soll MoodGYM vorgestellt werden. MoodGYM wurde zur Prävention und Linderung depressiver Symptome von Wissenschaftlern der Australian National University entwickelt. Seit Anfang 2016 ist MoodGYM in einer deutschsprachigen Version kostenlos und frei im Internet verfügbar. Wissenschaftler der Universität Leipzig haben MoodGYM in einer clusterrandomisierten Studie im hausärztlichen Setting evaluiert. Zudem wurde MoodGYM in einer Anwendungsstudie im stationär-psychiatrischen Bereich untersucht.

Weitere Infos und Anmeldemöglichkeiten

 

Deutscher Pflegetag 2016: Was ändert sich für pflegende Angehörige?

Logo Deutscher Pflegetag 2016

"Mehr Zeit, mehr Beratung, mehr Entlastung?! Was ändern die Pflegereformen für pflegende Angehörige?" - unter dieses Motto stand die Veranstalung des AOK-Bundesverbandes auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin. Pflegende Angehörige konnten sich über die Neuerungen durch die Pflegereformen informieren sowie mit den pflegepolitischen Sprechern der Koalitionsfraktionen und Praktikern vor Ort diskutieren.

Deutscher Pflegetag 2016

 

Der Berliner Gesundheitspreis

Seit mehr als 20 Jahren steht der Berliner Gesundheitspreis für Innovation in der Versorgung. Gemeinsam suchen die Initiatoren - der AOK-Bundesverband, die Ärztekammer Berlin und die AOK Nordost - alle zwei Jahre Projekte und Ideen, mit denen die Gesundheitsversorgung in Deutschland weiterentwickelt wird. Dabei ist es immer wieder gelungen, wegweisende Impulse für das Gesundheitswesen zu setzen - von Fehlervermeidung und Patientensicherheit über neue Modelle der Hausarztversorgung und Teamarbeit im Krankenhaus bis zur Hilfe für pflegende Angehörige. Die Entscheidung über die Preisträger trifft eine unabhängige Jury. Es werden jeweils Preise im Gesamtvolumen von 50.000 Euro vergeben.

Der Berliner Gesundheitspreis

 

Auf dem Weg zum mündigen Patienten

Ob Leistungsanbieter, Kostenträger oder Politik - den informierten und mündigen Patienten wünschen sich alle. Doch viele Bürger haben nicht die Kompetenzen, um Experten in eigener Sache zu sein. Dieses Manko zu beheben, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Im Bemühen um mehr Gesundheitskompetenz hat die AOK eine Vorreiterrolle übernommen. Sie setzt dabei auf Entscheidungshilfen und Navigatoren, die den Versicherten fundiertes Wissen zu unterschiedlichen Fragestellungen vermitteln. Und sie hat gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und der Universitätsmedizin Rostock die AOK-Faktenboxen entwickelt: leicht verständliche, wissenschaftlich abgesicherte Informationen zu wichtigen medizinischen Entscheidungen.

Die Gesundheitskompetenz

 

Der Gesundheitscoach - zukünftiger Begleiter im Alltag

Eine Mischung aus Personal-Trainer und Gesundheitsberater - das ist der Gesundheitscoach. Er gibt Tipps zur Ernährung und Bewegung direkt auf das Smartphone und hilft auch alten oder kranken Menschen bei der Prävention in den eigenen vier Wänden. Zwei Jahre lang hat der AOK-Bundesverband ein solches Programm für Smartphones und Tablet-PCs mitentwickelt. Das Vorhaben ist ein Forschungsschwerpunkt im Innovationszentrum “Connected Living”, das neue Möglichkeiten der intelligenten Heimvernetzung erforscht. Zu den Projektbetreibern gehörten neben dem AOK-Bundesverband sechs Unternehmen und Forschungseinrichtungen, darunter die Deutsche Telekom und die TU Berlin. Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Projekt mit 2,4 Millionen Euro gefördert.

Der Gesundheitscoach

 

AOK-Leonardo - der Gesundheitspreis für Digitale Prävention

Logo: AOK-Leonardo - der Gesundheitspreis für Digitale Prävention

80 Prozent der Deutschen sind online, zwei von drei Deutschen nutzen das Internet täglich, und mehr als die Hälfte (55 Prozent) ist mobil unterwegs. Entsprechend werden immer häufiger Apps genutzt, gerade im Bereich Gesundheit. Bei diesen Apps spielt Prävention eine große Rolle. Deshalb hat der AOK-Bundesverband 2012 den "AOK-Leonardo - der Gesundheitspreis für Digitale Prävention" ins Leben gerufen. Mit Unterstützung der Bundesministerien für Wirtschaft und für Gesundheit sucht die Gesundheitskasse bei jeder Ausschreibung sowohl bereits praxiserprobte Anwendungen und Programme als auch Ideen für neue Entwicklungen, die mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden.

Der AOK-Leonardo