Morbi-RSA: Vermeidung der Risikoselektion muss das Ziel bleiben

Ein Regionalfaktor im GKV-Finanzausgleich darf aus Sicht des AOK-Bundesverbandes weder Über-, Unter- und Fehlversorgung zementieren noch Geld aus ländlichen Regionen in überversorgte Städte lenken. "Uns ist wichtig, dass der Einfluss der regionalstatistischen Merkmale sich daran bemisst, in welchem Umfang er Risikoselektionsanreize auf Ebene der Versicherten und Versichertengruppen reduziert", sagte Vorstandschef Martin Litsch anlässlich der Veröffentlichung des Regionalgutachtens durch das Bundesversicherungsamt.

Mehr

Die aktuellsten Tweets

Digitales Gesundheitsnetzwerk macht den nächsten Schritt

Mit den Partnern Vivantes und Sana geht die nächste Ausbaustufe des Digitalen Gesundheitsnetzwerkes –eine bundesweite Initiative der AOK - an Berliner Geburtskliniken in den Regelbetrieb. Nach intensiven Tests und Schulungen sind zunächst vier Kliniken in der Hauptstadt an das Netzwerk angeschlossen worden, weitere sechs Kliniken und 13 Medizinische Versorgungszentren sollen folgen. Sie versorgen insgesamt 114.000 AOK-Versicherte pro Jahr, die künftig von der neuen Vernetzung profitieren können.

»Das Digitale Gesundheitsnetzwerk hat das Potenzial, für alle Beteiligten mehr Transparenz über medizinische Informationen und Daten zu schaffen und so die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern.«

Martin Litsch,  Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, zum Start des Gesundheitsnetzwerkes in Berlin  

Dossier-Titeilmotiv

Mit Jahresbeginn 2017 ist die bisher umfassendste Reform der Pflegeversicherung in Kraft getreten: Ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit stellt nun die Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt und nicht mehr allein seine körperlichen Fertigkeiten. Der Umfang des Hilfebedarfs wird in fünf Pflegegraden anstelle der bisherigen Pflegestufen festgelegt. Auf welche Leistungen Pflegebedürftige jetzt Anspruch haben, was sich für die 2,8 Millionen Menschen, die bisher schon Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten haben, und deren Angehörige ändert, darüber informiert das Dossier Pflege, unter anderem mit einem Katalog von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

Zum Dossier

Krankenhaus Gang

Gut ein Drittel der Ausgaben für die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten entfällt auf den stationären Bereich. Das ist der größte Ausgabenblock der Krankenkassen. Für die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland gelten bundesweite Vorgaben bei Planung, Finanzierung, Vergütung und auch bei der Qualitätssicherung, die in der Regel auf Landesebene vertraglich vereinbart und umgesetzt werden. Vor allem bei der Planung und Finanzierung spielen die Bundesländer eine wichtige Rolle. Für welche Bereiche die Länder, für welche die Krankenkassen zuständig sind und wie die Kliniken bezahlt werden, erklärt das Dossier Krankenhaus.

Zum Dossier

Patient Arzt Gespräch

Die niedergelassenen Ärzte sind zumeist der erste und wichtigste Ansprechpartner für Patienten. Mehr als 167.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten gehören den 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen an. Die haben den gesetzlichen Auftrag, die ambulante Versorgung sicherzustellen. Für die sogenannte Bedarfsplanung und auch für die Vergütung gibt es bundeseinheitliche Vorgaben. Sie bilden den Rahmen für regionale Vereinbarungen zwischen einer Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen und auch für Einzelverträge.

Zum Dossier

Arzneimittel Tropfen - stq

Seit Mitte der 1980er-Jahre verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen bei den Kosten für Arzneimittel häufig überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen. Deshalb hat der Gesetzgeber immer wieder versucht, durch neue Instrumente den Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Medikamenten sicherzustellen. Daher zählt die Arzneimittelversorgung zu den Bereichen mit der höchsten Regelungsdichte.

Zum Dossier

Gemeinsam weiter - Jahresbericht 2017 des AOK-Bundesverbandes

Jahresbericht 2017 - Titel

Unter dem Titel "Gemeinsam weiter" zieht der AOK-Bundesverband eine Bilanz seiner Tätigkeit insbesondere mit Blick auf die Zusammenarbeit mit den elf AOKs. Gemeinsam seien sie "ein starkes Team, das sich im Wettbewerb erfolgreich für die Interessen der Versicherten einsetzt", so die Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Volker Hansen und Fritz Schösser in ihrem Vorwort. Der Jahresbericht gibt anhand einzelner Projekte und Arbeitsbereiche einen Einblick in die gemeinsame Arbeit der AOKs und ihres Bundesverbandes.

Mehr dazu