AOK fordert Weiterentwicklung des Risikostrukturausgleichs

In der Debatte um den Risikostrukturausgleich (RSA) macht die AOK-Gemeinschaft konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung des Ausgleichssystems. Jede Änderung müsse die Zielgenauigkeit des RSA erhöhen, Risikoselektion verringern und Wirtschaftlichkeitsanreize stärken, erklären die elf AOKs und der AOK-Bundesverband in einem Positionspapier, das am Freitag (21. Oktober) in Berlin vorgestellt wurde. Als Sofortmaßnahme fordern sie die Einführung von "verbindlichen, bundeseinheitlichen Kodierrichtlinien für die ambulante Versorgung".

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Qualitätsmonitor 2017: Warum das Herzkatheterlabor so wichtig ist

Bei Kliniken ohne Herzkatheterlabor kommen zwei Dinge zusammen: Es fehlt nicht nur an optimaler Ausstattung für die Behandlung eines Infarkts, meist sind dies auch die Kliniken mit der geringsten Erfahrung und Routine im Umgang mit dem lebensgefährlichen Notfall.

Die AOK in Zahlen

Grafik: Jedes dritte Kind AOK-versichert

Mehr als 61.500 Beschäftigte kümmern sich in den 1.380 Geschäftsstellen der elf AOKs um die Belange der 24,5 Millionen AOK-Versicherten - das sind nur einige Zahlen rund um die Gesundheitskasse aus "Zahlen und Fakten 2016". Die aktuelle Broschüre umfasst viele Daten rund um die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) und die AOK. Dazu gehören Basisdaten aus dem Gesundheitswesen genauso wie Angaben über die unterschiedlichen Leistungsbereiche - von der stationären Versorgung über Heil- und Hilfsmittel und Pflege bis hin zu internationalen Vergleichsdaten. Die Broschüre gibt es zum Download - auch im Kompaktformat und als Folienvortrag.

Zahlen und Fakten 2016

Dossiers

Foto: Pflegerin hält die Hand einer älteren Frau

2017 steht die bisher umfassendste Reform der Pflegeversicherung an: Ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit stellt künftig die Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt und nicht mehr allein seine körperlichen Fertigkeiten. Der Umfang des Hilfebedarfs wird ab 2017 in fünf Pflegegraden anstelle der bisherigen Pflegestufen festgelegt. Auf welche Leistungen Pflegebedürftige künftg Anspruch haben, was sich für die 2,8 Millionen Menschen, die schon jetzt Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, und deren Angehörige ändert, darüber informiert das Dossier Pflege, unter anderem mit einem Katalog von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

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Foto: Patient im Bett auf Krankenhaus-Gang

Gut ein Drittel der Ausgaben für die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten entfällt auf den stationären Bereich. Das ist der größte Ausgabenblock der Krankenkassen. Für die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland gelten bundesweite Vorgaben bei Planung, Finanzierung, Vergütung und auch bei der Qualitätssicherung, die in der Regel auf Landesebene vertraglich vereinbart und umgesetzt werden. Vor allem bei der Planung und Finanzierung spielen die Bundesländer eine wichtige Rolle. Für welche Bereiche die Länder, für welche die Krankenkassen zuständig sind und wie die Kliniken bezahlt werden, erklärt das Dossier Krankenhaus.

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Patient Arzt Gespräch - stq

Die niedergelassenen Ärzte sind zumeist der erste und wichtigste Ansprechpartner für Patienten. Mehr als 167.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten gehören den 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen an. Die haben den gesetzlichen Auftrag, die ambulante Versorgung sicherzustellen. Für die sogenannte Bedarfsplanung und auch für die Vergütung gibt es bundeseinheitliche Vorgaben. Sie bilden den Rahmen für regionale Vereinbarungen zwischen einer Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen und auch für Einzelverträge.

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Foto: Einnahme von Arzneimittel-Tropfen

Seit Mitte der 1980er-Jahre verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen bei den Kosten für Arzneimittel häufig überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen. Deshalb hat der Gesetzgeber immer wieder versucht, durch neue Instrumente den Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Medikamenten sicherzustellen. Daher zählt die Arzneimittelversorgung zu den Bereichen mit der höchsten Regelungsdichte.

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»Ob mit Untersuchungen zu Arzneimittelausgaben, Behandlungsqualität oder Krankenstand, das Wissenschaftliche Institut der AOK sorgt mit seiner Arbeit seit 40 Jahren für interessante Diskussionsgrundlagen und Transparenz im Gesundheitswesen.«

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe  zum 40-jährigen Bestehen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) 

Klasse, Leute! - Jahresbericht 2016 des AOK-Bundesverbandes

Titelbild: Jahresbericht 2016

Krankenhausreform, Pflege, Arzneimittel, Europa, Gesundheitskompetenz - das sind nur einige der Themenbereiche, mit denen sich die 389 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AOK-Bundesverbandes in Berlin beschäftigen. Wer die Menschen hinter den Themen sind, wie die unterschiedlichen Fachbereiche des Verbandes zusammenarbeiten und welche Aufgaben sie für das AOK-System wahrnehmen, schildert der Jahresbericht 2016 mit dem Titel "Klasse, Leute!" Mehr dazu