Berliner Gesundheitspreis zu "Migration und Gesundheit" verliehen

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Aydan Özoğuz, haben am Montag (19. Juni) den Berliner Gesundheitspreis 2017 verliehen. Ausgezeichnet wurden fünf Projekte, die sich für die Gesundheitsversorgung von Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen oder ihnen berufliche Perspektiven im Gesundheitswesen aufzeigen. Insgesamt gab es 80 Bewerbungen für den Wettbewerb mit dem Thema "Migration und Gesundheit - Integration gestalten". Der mit 50.000 Euro dotierte Preis wird vom AOK-Bundesverband, der Ärztekammer Berlin und der AOK Nordost vergeben.

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AOK im Dialog: "Lebensretter Erfahrung - Mindestmengen im Krankenhaus"

Was in der Luftfahrt längst gang und gäbe ist, steckt in den Krankenhäusern noch in den Anfängen: dass der Nachweis eines festgelegten Umfangs an Erfahrung erforderlich ist, um komplexe Eingriffe vornehmen zu dürfen. Bisher gibt es für sieben Operationen sogenannte Mindestmengen, also die Vorgabe einer Untergrenze an Eingriffen, die eine Klinik erreichen muss, wenn sie die Operationen vornehmen will. Wie wichtig diese Mindestmengen für die Patienten sind und wie sie sich auf die Qualität der Behandlungsergebnisse auswirken, zeigt der Film des AOK-Bundesverbandes.

Erster Deutscher Zuckerreduktionsgipfel

Logo zum Zuckerreduktionsgipfel

Weniger Zucker, Salz und Fett - darum geht es beim 1. Deutschen Zuckerreduktionsgipfel, den der AOK-Bundesverband am 28. Juni 2017 in Berlin veranstaltet. Gemeinsam diskutieren Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verbraucherschutz, Ärzten und Lebensmittelindustrie über die Möglichkeiten den Zuckerkonsum zu reduzieren.

1. Deutscher Zuckerreduktiongipfel

 

Dossiers

Foto: Pflegerin hält die Hand einer älteren Frau

Mit Jahresbeginn 2017 ist die bisher umfassendste Reform der Pflegeversicherung in Kraft getreten: Ein neuer Begriff der Pflegebedürftigkeit stellt nun die Selbstständigkeit des Menschen in den Mittelpunkt und nicht mehr allein seine körperlichen Fertigkeiten. Der Umfang des Hilfebedarfs wird in fünf Pflegegraden anstelle der bisherigen Pflegestufen festgelegt. Auf welche Leistungen Pflegebedürftige jetzt Anspruch haben, was sich für die 2,8 Millionen Menschen, die bisher schon Leistungen aus der Pflegeversicherung erhalten haben, und deren Angehörige ändert, darüber informiert das Dossier Pflege, unter anderem mit einem Katalog von Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

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Foto: Patient im Bett auf Krankenhaus-Gang

Gut ein Drittel der Ausgaben für die medizinische Versorgung der gesetzlich Versicherten entfällt auf den stationären Bereich. Das ist der größte Ausgabenblock der Krankenkassen. Für die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland gelten bundesweite Vorgaben bei Planung, Finanzierung, Vergütung und auch bei der Qualitätssicherung, die in der Regel auf Landesebene vertraglich vereinbart und umgesetzt werden. Vor allem bei der Planung und Finanzierung spielen die Bundesländer eine wichtige Rolle. Für welche Bereiche die Länder, für welche die Krankenkassen zuständig sind und wie die Kliniken bezahlt werden, erklärt das Dossier Krankenhaus.

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Patient Arzt Gespräch - stq

Die niedergelassenen Ärzte sind zumeist der erste und wichtigste Ansprechpartner für Patienten. Mehr als 167.000 Vertragsärzte und -psychotherapeuten gehören den 17 regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen an. Die haben den gesetzlichen Auftrag, die ambulante Versorgung sicherzustellen. Für die sogenannte Bedarfsplanung und auch für die Vergütung gibt es bundeseinheitliche Vorgaben. Sie bilden den Rahmen für regionale Vereinbarungen zwischen einer Kassenärztlichen Vereinigung und den Krankenkassen und auch für Einzelverträge.

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Foto: Einnahme von Arzneimittel-Tropfen

Seit Mitte der 1980er-Jahre verzeichnen die gesetzlichen Krankenkassen bei den Kosten für Arzneimittel häufig überdurchschnittliche Ausgabensteigerungen. Deshalb hat der Gesetzgeber immer wieder versucht, durch neue Instrumente den Anstieg zu begrenzen und gleichzeitig die Versorgung der Patienten mit innovativen Medikamenten sicherzustellen. Daher zählt die Arzneimittelversorgung zu den Bereichen mit der höchsten Regelungsdichte.

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»Die Versorgung Demenzkranker ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der pflegerischen Konzeption und Kultur!«

Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes,  bei der Präsentation des Pflege-Reports 2017 des WIdO 

Klasse, Leute! - Jahresbericht 2016 des AOK-Bundesverbandes

Titelbild: Jahresbericht 2016

Krankenhausreform, Pflege, Arzneimittel, Europa, Gesundheitskompetenz - das sind nur einige der Themenbereiche, mit denen sich die 389 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des AOK-Bundesverbandes in Berlin beschäftigen. Wer die Menschen hinter den Themen sind, wie die unterschiedlichen Fachbereiche des Verbandes zusammenarbeiten und welche Aufgaben sie für das AOK-System wahrnehmen, schildert der Jahresbericht 2016 mit dem Titel "Klasse, Leute!" Mehr dazu